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ZePrA 6.0 Release | September 2017


Während der Schwerpunkt von ZePrA 5 auf einer Steigerung der Produktionsgeschwindigkeit lag, fokussiert sich ZePrA 6 auf neue Funktionen, die die vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten dieses Farbservers nochmals erweitern. So bietet ZePrA 6 eine Anbindung an das Cloud-System von PantoneLIVE und ermöglicht zudem, die Konvertierung von Sonderfarben zu Prozessfarben durch Iteration zu verbessern. Vor allem Vielnutzer von ZePrA werden sich über die neuen Notiz-, Such- und Filterfunktionen freuen.

Neuerungen in ZePrA 6

  • Anbindung an PantoneLIVE
  • Iteration von Sonderfarben-Konvertierungen
  • Verbesserte Verwaltung von Sonderfarben-Bibliotheken
  • Notizen für Warteschlangen und Konfigurationen
  • Suchfunktion und Filter für Warteschlangen und verarbeitete Jobs
  • Verbesserungen beim Export von Sonderfarben-Bibliotheken
  • Aufräumen verarbeiteter Jobs
  • Das Ereignisprotokoll
  • Erweiterung des CLI für den Export und Import von Konfigurationen

Die Neuerungen im Detail

Anbindung an PantoneLIVE

PantoneLIVE® von X-Rite ist eine Cloud-Lösung zur digitalen Speicherung von  spektralen Sonderfarben. Dies gilt sowohl für Pantone-Fächer, papierabhängige, sogenannte „Dependent-Standards“, wie auch für spezifische Farbbibliotheken von Markeninhabern.

Im Sonderfarben-Modul von ZePrA 6 wurde nun eine komfortable Anbindung an das PantoneLIVE-System integriert. Als Anwender benötigen Sie Ihren persönlichen Zugangscode für PantoneLIVE. Anschließend können Sie direkt auf alle Ihre Sonderfarben zugreifen und diese für Konvertierungsaufgaben in ZePrA nutzen. Dabei werden alle Sicherheitsaspekte für Ihre Sonderfarben berücksichtigt, so dass eine sichere Produktion mit den herausragenden Fähigkeiten von ZePrA bei der Konvertierung von Sonderfarben zu Prozessfarben im gesamten Unternehmen möglich wird.

Iteration von Sonderfarben-Konvertierungen

Eine besondere Fähigkeit von ZePrA ist es, Sonderfarben – sowohl farbmetrisch als auch drucktechnisch – bestmöglich in Prozessfarben zu konvertieren. Durch Druck-, Material- und Farbschwankungen in der Produktion kommt es zu Abweichungen von den theoretisch erzielbaren minimalen Farbabständen. Mit dem neuen Werkzeug Sonderfarben iterieren lassen sich diese Abweichungen in ZePrA 6 minimieren. Dies ist vor allem dann hilfreich, wenn besonders hohe Anforderungen an die Genauigkeit der Wiedergabe von Sonderfarben gestellt werden, zum Beispiel bei Digitaldruckanwendungen und beim Proofen, bei denen Sonderfarben in Prozessfarben konvertiert werden müssen.  

Das übersichtliche Menü, das Sie direkt im Reiter Sonderfarben (unter Konfigurationen) aufrufen können, führt Sie Schritt für Schritt von der Auswahl der zu optimierenden Sonderfarben über die Erstellung, den Druck und die Messung von Testcharts bis zur Optimierung der Konvertierung, einschließlich der Erstellung von Reports.

Verbesserte Verwaltung von Sonderfarben-Bibliotheken

Das Fenster Sonderfarben-Bibliotheken verwalten wurde überarbeitet und ist jetzt noch übersichtlicher. Im oberen Teil des Dialogs sehen Sie alle verfügbaren Bibliotheken und die Anzahl der darin enthaltenen Sonderfarben. Für PantoneLIVE-Bibliotheken (erkennbar am PantoneLIVE-Icon) wird außerdem deren Revisionsnummer und Ablaufzeitpunkt angezeigt, so dass Sie jederzeit sehen, ob Sie sich neu anmelden müssen, um auf die Bibliotheken zugreifen zu können.

Nach einem Doppelklick auf die ausgewählte Bibliothek werden die darin enthaltenen Sonderfarben im unteren Teil des Fensters angezeigt. Um die Performance zu verbessern – insbesondere bei sehr umfangreichen und vielen Bibliotheken – werden in ZePrA die Sonderfarben erst bei der tatsächlichen Verwendung bei der Verarbeitung von Jobs oder bei Doppelklick auf eine Bibliothek verfügbar gemacht.

Hinweise: PantoneLIVE-Bibliotheken sind geschützt und können in ZePrA nicht editiert, erweitert oder entfernt werden. Der Aufruf des PantoneLIVE-Dialogs zum Import in ZePrA erfolgt direkt aus dem Dialog der Sonderfarben-Bibliotheken.

Notizen für Warteschlangen und Konfigurationen

Besonders die Anwender, die mit ZePrA sehr viele Warteschlangen, Konfigurationen und Jobs verarbeiten, werden die neuen Möglichkeiten zum Hinterlegen von Notizen begeistern. Sie sind von Vorteil, da diese Notizen von der neu integrierten Suchfunktion berücksichtigt und durchsucht werden. Auf diese Weise lassen sich zum Beispiel Informationen zu Maschinenparametern, Papierinformationen oder Kundeninformationen mit Warteschlangen und Konfigurationen verknüpfen, die später mit Hilfe der Suche oder der neu hinzugekommenen Spalte Notizen im Fenster Jobs und Warteschlangen Übersicht schnell und einfach wiedergefunden werden können.

Suchfunktion und Filter für Warteschlangen und verarbeitete Jobs

Wenn die Listen für Warteschlangen oder Verarbeitete Jobs immer länger werden, kann das Finden einer bestimmte Warteschlange, Konfiguration oder eines bestimmten Jobs oder Profils schwierig werden. Mit der Suchfunktion in ZePrA können Sie diese und andere Informationen jetzt schnell und effizient finden.

Die neu integrierte Suchfunktion kann die Sektionen Warteschlangen und Verarbeitete Jobs nach Dateinamen, Warteschlangennamen, Konfigurationsnamen oder Parametern in Konfigurationen durchsuchen, wie zum Beispiel ICC-Profile oder Sonderfarbenbibliotheken, sowie Notizen, die Sie für Konfigurationen und Warteschlangen eingegeben haben.

Im Fenster Jobs und Warteschlangen Übersicht stehen dafür zwei neue Suchfelder zur Verfügung. Eines befindet sich unterhalb der Sektion Warteschlangen, das andere unterhalb der Verarbeiteten Jobs. Geben Sie einfach den Text ein, nach dem Sie suchen möchten. Die Suchergebnisse werden dann im Fenster Warteschlangen, beziehungsweise Verarbeitete Jobs angezeigt.

In der Sektion Verarbeitete Jobs können Sie die Suche außerdem auf einen bestimmten Zeitraum eingrenzen. Dies ist sehr hilfreich, um zu sehen, wie viele und welche Jobs im durchsuchten Zeitraum durchgeführt wurden (zum Beispiel für einen bestimmten Kunden). Hierbei können Sie wählen, ob Sie Jobs in einem „von – bis“-Zeitraum oder in einem Zeitraum der letzten Tage, Wochen, Monate oder Jahre suchen.

Verbesserungen beim Export von Sonderfarben-Bibliotheken

Die Art und Weise wie Sonderfarben im Dialog Umgebungssicherung exportiert werden, ist verbessert worden. Wenn einzelne Konfigurationen zusammen mit der Option Sonderfarben-Bibliotheken exportieren ausgewählt wird, werden die Bibliotheken exportiert, die in den Konfigurationen auch verwendet werden. Wird hingegen Komplette Einstellungen exportieren zusammen mit der Option Sonderfarben-Bibliotheken exportieren ausgewählt, werden sämtliche Bibliotheken exportiert

Aufräumen verarbeiteter Jobs

In den Einstellungen (Sidebar > Einstellungen) legen Sie unter Job-Verwaltung fest, ob und wann ältere Jobs aus der Liste der verarbeiteten Jobs gelöscht werden. Berücksichtigen Sie, dass dabei auch die Informationen zu diesen Jobs komplett entfernt werden.

Hinweis: Beachten Sie, dass gelöschte Jobs nicht wieder hergestellt werden können. Wenn auf diese Weise Jobs automatisch gelöscht wurden, wird dies im Ereignisprotokoll vermerkt.

Das Ereignisprotokoll

Manchmal ist es hilfreich zu wissen, welche Ereignisse (Events) bei der Nutzung von ZePrA aufgetreten sind, vor allem, da einige Aktionen für den Benutzer, aus Performancegründen und zur Verbesserung des Benutzererlebnisses, unsichtbar im Hintergrund ausgeführt werden. Zum Beispiel werden Konfigurationen oder Sonderfarben-Bibliotheken, die mit der Funktion Automatischer Import ausgetauscht wurden, automatisch und ohne Hinweis in ZePrA aktualisiert oder hinzugefügt. Ebenso werden hinzugefügte oder aktualisierte SmartLink-Presets im Hintergrund geladen. Eine andere Hintergrundaktion ist das automatische Anhalten und Starten von Warteschlangen, falls diese temporär wegen Netzwerk- oder anderen Problemen mal nicht erreichbar sein sollten. Einige Meldungen und Informationen rund um PantoneLIVE wie z.B. Login-Fehler und Aktualisierungen werden nicht in der Benutzeroberfläche angezeigt, wohl aber protokolliert.

Im Ereignisprotokoll, das über das Hilfe-Menü aufrufbar ist, können Sie solche und weitere Informationen nun mit dem genauen Zeitpunkt des Auftretens nachvollziehen.  

Erweiterung des CLI für den Export und Import von Konfigurationen

Das Command Line Interface (CLI) ist um Funktionen für den Export sämtlicher Konfigurationen sowie ICC-Profilen, Sonderfarben-Bibliotheken und Profilzuweisungen oder einzelner Konfigurationen erweitert worden. Damit kann über das CLI beispielsweise auch eine Umgebungssicherung exportiert werden. Über die ebenfalls im CLI verfügbare Import-Funktion können Konfigurationen als CCF-Dateien importiert werden. Die Beschreibung der CLI-Funktionen öffnen Sie über den Hilfe-Menüeintrag CLI-Dokumentation.

ZePrA 5.2.2 Release | September 2017


 

Neuerungen

  • Eine neue Callas PDF-Engine für die Transparenzverflachung ist integriert worden. Die neue Engine ist kompatibel zu Callas PdfToolbox 9.3.434.

Fehlerkorrekturen

  • Der Fehler, dass der Inhalt einer Sonderfarben-Bibliothek in bestimmten Situationen verloren gehen konnte, ist behoben worden.  (Ticket# 170341)
    Hinweis: Das Update stellt verlorene Bibliotheken-Inhalte wieder her.
  • Der Fehler, dass bei der Verarbeitung mehrerer Jobs mit gleichen Sonderfarben bei der Parallelverarbeitung Jobs hängen geblieben sind, ist behoben worden. (#3621)
  • Der gelegentlich auftretende Crash von ZePrA bei der Unterbrechung eines gerade verarbeitenden Jobs oder bei Abbruch durch den Anwender ist behoben worden.

ZePrA 5.2.1 Release | Juli 2017


 

Fehlerkorrekturen

  • Ein Qualitätsproblem bei der Konvertierung von manchen RGB-Scannerprofilen zu Monitorprofilen ist behoben worden (Ticket #170258).
  • Ein Problem mit der Konvertierung von Sonderfarben ist behoben worden, wenn dieselbe Sonderfarbe in mehreren Jobs vorkommt und parallel verarbeitet wurde (Ticket #170253).
  • Ein Fehler beim Import von Sonderfarben-Bibliotheken ist behoben worden, der zu einem Überschreiben der Bibliothek führte, wenn diese Bibliothek vor einer Namensänderung den gleichen Namen wie die Importierte trug. 
  • Aktualisierte ColorAnt-Version im Installer.

ZePrA 5.2 Release | Mai 2017


Neuerungen

  • Der Sonderfarben-Report beinhaltet neben der Auflistung der Farbwerte und deren farblicher Umsetzung zusätzliche statistische Informationen. Für jede Konfiguration werden die durchschnittliche Farbabweichung aller Sonderfarben in DeltaE 2000 (Average dE00), das Maximale dE00 und der dazugehörige Sonderfarbename sowie der Median in dE00 angezeigt. Des Weiteren wird die Anzahl an Sonderfarben, die unter 1 dE00 liegen und damit sehr genau weitergegeben werden können, in Prozent angegeben. Die Anzahl der Sonderfarben, die unterhalb des vom Anwender in der jeweiligen Konfiguration angegebenen Schwellwertes liegen (z. B. 2.5 dE00), wird ebenfalls in Prozent angezeigt. Wenn für einen Sonderfarben-Report eine PDF-Datei mit Sonderfarben ausgewählt wird, so wird der Dateiname nun mit in den Report übernommen.
  • Der Export von Sonderfarben als CxF– und TXT-Dateien im Dialog der Sonderfarben-Bibliotheken ist erweitert worden. Wenn alle Sonderfarben einer Bibliothek spektral vorliegen, werden sie beim Export als CxF und TXT auch spektral gespeichert. Sind Sonderfarben hingegen mit Lab-Werten hinterlegt, so werden beim Export sämtliche Sonderfarben als Lab-Werte gespeichert. (Ticket #170077)

    Hinweis: Beachten Sie, dass der Export von Sonderfarben-Bibliotheken in andere Formate als unser internes CCF-Format immer einen Auszug darstellt und nur verwendet werden sollte, wenn nur der Vollton relevant ist. Die meisten anderen unterstützten Formate sind in ihrer Funktionalität eingeschränkt und können nicht mit gemischten Daten (die aus Lab- und spektralen Werten bestehen), Abstufungen oder Messwerten auf schwarzem Hintergrund umgehen. Alle diese Informationen können in einer ZePrA-Sonderfarben-Bibliothek hinterlegt sein. Selbst CxF/X-4, das für den Austausch von Sonderfarben zwischen verschiedenen Applikationen entwickelt worden ist, ist hier noch eingeschränkt.
  • Sonderfarben-Bibliotheken werden von nun an alphanumerisch sortiert im Drop-down-Menü der Bibliotheken angezeigt.
  • In der Konfiguration von Sonderfarben können Sie in den Verarbeitungsoptionen für Sonderfarben die Gamut-Warnung deaktivieren. Die Funktion Einstellung zur Gamut-Warnung nicht anwenden wurde von Kunden gewünscht, die gerne eine generelle Warnung beim Überschreiten der DeltaE-Schwelle von Sonderfarben-Konvertierungen erhalten möchten, jedoch bei bestimmten Farben keine Warnung benötigen.
  • Ab ZePrA 5.2 wird ColorAnt 4 und damit das neue Measure Tool im Installer ausgeliefert. Messungen von Sonderfarben werden von nun an nicht mehr mit UPPCT sondern mit dem Measure Tool ausgeführt. Ausführliche Informationen zum Measure Tool finden sich in der Online Hilfe.

    Hinweis: ColorAnt 4 wird ab ZePrA 5.2 und höher automatisch installiert. Entscheiden Sie sich jedoch gegen eine Installation von ColorAnt und haben noch UPPCT von früheren Installationen auf Ihrem Rechner, so wird beim Aufruf der Messen-Funktion aus ZePrA UPPCT als Fallback aufgerufen. Da Sie jedoch alle neuen Funktionen und aktuelle Messgeräte im Measure Tool finden, empfehlen wir Ihnen, ColorAnt zu installieren.
  • Im Installer von ZePrA 5.2 wird ein neuer DLS-Manager Version 1.3 installiert. Dieser beinhaltet 4 neue DeviceLink-Profile (ISOcoatv2_to_PSOuncoatedv3_TAC280_CoLoV6.icc, WAN-IFRAnewspaper26v5_TAC220_CoLoV6.icc, WAN-IFRAnewspaper26v5_SaveMax200_CoLoV6.icc, WAN-IFRAnewspaper26v5_SaveMax180_CoLoV6.icc). Welche Profile in welchen Sets enthalten sind, können Sie der DeviceLinkSets-Dokumentation entnehmen.
  • Auf dem PDF-Reiter der Konfiguration steht eine neue Funktion zur Verfügung, die dafür sorgt, dass private Anwendungsdaten aus PDF-Dateien entfernt werden. Solche Daten können z. B. von Adobe Photoshop oder Illustrator beim Speichern als PDF optional mit gespeichert werden.

    Auch andere Programme können die sogenannten Piece-Informationen im PDF nutzen, um nicht öffentliche Anwendungsdaten in PDF-Dateien zu schreiben. Dies ermöglicht z. B. das nachträgliche Öffnen und Editieren der Originaldatei in den zuvor genannten Applikationen. Solche Anwendungsdaten können jedoch bei farbkonvertierten Dateien missverständlich sein, da sie nicht konvertiert werden und ein erneutes Öffnen dieser Dateien in den genannten Applikationen eben nur die originalen Farbinformationen und nicht die konvertierten zeigen würde. Zudem sind PDF-Dateien, die Piece-Informationen beinhalten, unter Umständen deutlich größer. Um kleinere Dateien zu erhalten (ohne Piece-Informationen nach der Konvertierung von PDF-Dateien), aktivieren Sie die Funktion Private Daten anderer Anwendungen entfernen.
  • 16-Bit-Bilder in PDF-Dateien werden nun automatisch als 16-Bit-Bilder erhalten und nicht mehr auf 8 Bit reduziert. Bei reinen Pixeldateien (TIFF- und PSD-Dateien) wurde dies von ZePrA in der Vergangenheit bereits so gehandhabt.
    Hinweis: Falls weiterverarbeitende Workflows oder RIPs mit 16-Bit-PDF-Dateien Probleme haben sollten, können Sie bei der Konvertierung eine 8-Bit-Reduzierung erzwingen. Aktivieren Sie dazu die Checkbox Erhöhte RIP-Kompatibilität komplexer graphischer Elemente auf dem PDF-Reiter Konfiguration.
  • Der Titel Job-Eigenschaften beinhaltet nun auch die Job-ID zur besseren Identifikation des Reports mit dem jeweiligen Job.
  • ZePrA erlaubt nun das Laden von speziellen Linearisierungs-DeviceLink-Profilen für die Erstellung von Gradationskorrekturen. Beim Import solcher Profile werden die Kanalnamen automatisch mit den entsprechenden Kurven hinterlegt. Im Fall von Linearisierungs-DeviceLinks mit Zusatzfarben werden die Kanäle automatisch angelegt.
  • Die im PDF hinterlegten Rendering Intents werden nun auch bei nicht mit Profilen versehenen Elementen berücksichtigt (DeviceRGB, DeviceCMYK oder DeviceGray). Dies ermöglicht eine konsistentere Verarbeitung von ICCbased und nicht ICCbased Elementen.

Fehlerkorrekturen

  • Es wurde eine aktualisierte Callas-Engine integriert und damit auch die aktuelle Adobe PDF-Engine für das Flachrechnen von PDF-Dateien. Dadurch werden einige Probleme beim Flachrechnen behoben.
  • Beim Import von Konfigurationen, die Demo-Profile beinhalten, werden diese nun in den dafür vorgesehenen Demo-Profiles-Ordner kopiert, anstatt in den System-Ordner für Profile.
  • Der Fehler unter Windows, dass nach einer abgebrochenen Flachrechnung durch Time-out dennoch eine temporäre Dummy-Datei angelegt wurde, wurde behoben.
  • Die Invertierung von grauen Objekten bei der Konvertierung von Sonderfarben nach Grau in PDF-Dateien ist behoben worden. (Ticket # 170039)
  • Behebung eines Absturzes in besonderen Fällen wenn die Option Reines Vektor-Schwarz und -Grau erhalten aktiviert war. (Ticket # 170126)
  • Die Sonderfarben-Report-Funktion ignoriert nun nicht mehr die Sortierfunktion Aus Quelldatei übernehmen.
  • Die Angaben zur Druckreihenfolge von Sonderfarben im Dokument werden nun bei aktivierter Checkbox Angaben zur Druckreihenfolge im Dokument berücksichtigen in der Konfiguration/Sonderfarben berücksichtigt.
  • ZePrA prüft bei der Angabe eines Namens einer Sonderfarben-Bibliothek auf Namengleichheit und erlaubt nun nur noch eindeutige Namen. In der Vergangenheit wurde bei Namengleichheit mehrerer Bibliotheken bei Neustart versehentlich eine Bibliothek gelöscht.
  • ZePrA prüft nun direkt vor der Verarbeitung einer Datei aus einem Hotfolder, ob sich in der zugehörigen Konfiguration kurzfristig etwas geändert hat. In der Vergangenheit wurde die Datei aus dem Hotfolder mit den Einstellungen verarbeitet, die beim Kopieren der Datei in den Hotfolder existent waren. Eventuelle Änderungen in der Konfiguration wurden somit nicht berücksichtigt.
  • Bei der Konvertierung von Photoshop PSD-Dateien mit 4CLR-Profilen werden die Kanalnamen der konvertierten Datei nun korrekt benannt. (Ticket #170020)
  • Behebung eines Fehlers mit der Command Line Interface (CLI) -Option -a zur Erstellung einer Konfiguration mittels eines DeviceLinks-Profils. (Ticket #488922)
  • Behebung des Fehlers, dass beim Schließen des Fensters CIE-Konvertierung im Reiter Sonderfarben der Konfiguration nicht nur der Dialog sondern ZePrA beendet wurde.
  • Ein seltener Fehler beim Import einer Konfiguration mit externen Gradationen jedoch ohne Warteschlangen-Information ist behoben worden. Es wird nun keine Fehlermeldung mehr angezeigt.
  • Der Fehler, dass auf dem Sonderfarben-Reiter der Konfiguration verschiedene manuelle Sonderfarben-Konvertierungen für Bilder oder Vektoren nicht angewendet wurden, ist behoben worden. Die unglückliche Verwicklung mit unterschiedlichen Einstellungen bei den Profilzuweisungen ist ebenfalls behoben worden.
  • ZePrA unterstützt nun auch CMY-Zielprofile. CMY-Bilddaten können nun in PSD-Dateien konvertiert oder als PSD-Dateien erzeugt werden. (Ticket #112546)
  • Die Sonderfarben-Konvertierung von 16-Bit-Pixeldateien wird nun unterstützt und führt nicht mehr zu einem Fehler.
  • Der Fehler, dass Copy & Paste von Sonderfarben-Regeln auf dem Sonderfarben-Reiter der Konfiguration nicht richtig funktionierte, ist behoben worden. In dem Zusammenhang haben wir eine Fehlermeldung beim Kopieren von Sonderfarben-Regeln mit inkompatiblen Farbräumen hinzugefügt.
  • Der Fehler, dass Gradationskorrekturen nicht auf Bilder angewendet wurden, wenn auf dem Reiter Gradationen der Konfiguration nur die Checkbox Gradationen auf Bilder anwenden jedoch nicht die Vektor-Checkbox aktiviert war, ist behoben worden. (Ticket #170107)
  • Der Import von CxF-Dateien ist weiter verbessert und optimiert worden. (Ticket #986435)
    Hinweis: In Verbindung mit der neuen ColorAnt 4-Funktion CxF/X-4 Dateien zu exportieren ist es möglich, umfangreiche Sonderfarben-Bibliotheken mit allen Optionen zu erstellen, zu editieren und in ZePrA zu nutzen.

ZePrA 5.1.1 Release | Dezember 2016


Fehlerkorrekturen

  • Fehler bei der Konvertierung von TIFF-Bildern sind behoben worden. Der Fehler ist durch Verbesserungen bei der Bildverarbeitung mit Threads in der vorherigen Version 5.1 entstanden. (Ticket 356169)
  • Eine Fehlermeldung, die bei der Konvertierung von 16 Bit Bildern in Kombination mit der aktivierten Funktion Korrektur-DeviceLink-Profil anwenden aufgetreten ist, ist behoben worden.

ZePrA 5.1 Release | November 2016


Neuerungen

  • Mit dem Installer von ZePrA 5.1 kann zusätzlich die neue Version des Messtools UPPCT v2.3.5 installiert werden. Mit dieser Version wird das Messgerät X-Rite eXact unterstützt.
  • Die Geschwindigkeit der Sonderfarbenverarbeitung bei PDF-Dateien mit sehr vielen Sonderfarben ist gegenüber der vorherigen Version deutlich gesteigert worden.
  • Die Sprachunterstützung für Japanisch und Polnisch ist überarbeitet worden und beinhaltet nun Übersetzungen für die in ZePrA 5 hinzugefügten Funktionen und die Veränderungen der Benutzeroberfläche.
  • Eine neue Fehlermeldung ist für den Fall hinzugekommen, dass eine Datei über das Kontextmenü Job erneut verarbeiten zu schnell erneut verarbeitet werden soll, während die Datei noch im Eingabe-Ordner ist.

Fehlerkorrekturen

  • Die Bildschirmanzeige von nach Multicolor konvertierten TIFF- und PSD-Dateien ist überarbeitet und optimiert worden. Das Multicolor-Zielprofil wird nun automatisch als Simulationsprofil ausgewählt. Zu erkennen ist es an der Bezeichnung Output Intent. Die Default-Profile für CMYK und RGB werden bei Multicolor-Bilddateien nun ausgegraut.
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    Bildschirmanzeige Multicolor

  • Die Fehlermeldung, die bei der Bildschirmanzeige von PDF-Dateien mit der Sonderfarbe None aufgetreten ist, ist behoben worden.
  • Einige fehlerhafte Links zur Online Hilfe sind behoben worden, wie z.B. in den Dialogen für die Bildschirmanzeige und Warteschlangen.
  • Fehlende Übersetzungen für $Alternate and $SpectralData sind im Sonderfarben-Report ergänzt worden.
  • Fehlerhafte Lizenzfehlermeldungen bei gleichzeitiger mehrfacher USB-Dongleabfrage per CLI sind behoben worden. (Ticket 777356)
    Hinweis: Dies ist für Power User mit CLI-Anwendungen von Bedeutung, da dieser Fix sehr wahrscheinlich auch gelegentlich genannte Probleme mit USB-Dongles unter Virtuellen Maschinen behebt.
  • Ein Lizenzfehler bei der Sonderfarben-Konvertierung ohne Sonderfarben-Modul ist behoben worden, der auftrat, wenn Sonderfarben mit gleichem Namen aber unterschiedlicher Schreibweise in PDF-Dateien auftrat. (Ticket 777356)
  • Performance-Probleme bei der Verarbeitung von Bilddateien mit mehreren Threads unter MacOSX sind behoben worden.
  • Der Fehler, dass sich XML-Dateien, die bei der Transparenzreduktion entstehen, unnötig im temporären Ordner angesammelt haben, ist behoben worden.
  • Ein Fehler bei der Anzeige von manuell sortierten Warteschlangen im Dropdown-Menü der Konfigurationen ist behoben worden. Nun wird die gleiche Sortierung wie im Übersichtsdialog auch im Konfigurations-DropDown-Menü angezeigt.
    Hinweis: Dies bezieht sich ausschließlich auf manuell sortierte Warteschlangen. Andere Sortierungen wie z.B. nach Namen werden nicht übernommen.
  • Performance-Probleme, die mit mehreren hundert Warteschlangen beim Öffnen von einzelnen Konfiguration in der ZePrA-Benutzeroberfläche aufgetreten sind, sind behoben worden. (Ticket 544928)
  • Warnhinweise, die im Übersichtsdialog angezeigt werden, wenn ZePrA Warteschlangen wegen Problemen in Konfigurationen gestoppt hat, sind verschwunden, wenn eine Konfiguration geöffnet wurde. Dieser Fehler ist behoben worden.
  • Informationsdialoge zur Bestätigung des Überschreibens von bereits existierenden SmartLink-Presets sind beim einzelnen Import von Konfigurationen hilfreich, jedoch störend, wenn diese über die neue Funktion Automatischer Import (siehe Cloud-Funktionen in den Einstellungen) erscheinen. Dies ist nun behoben worden, um ein automatisches Aktualisieren von Konfigurationen und allen damit verbundenen Einstellungen zu ermöglichen.                      
    zepra5_einstellungen_autoimport

    Automatischer Import

  • Es wird nun die gleiche CrossXColor-Engine, die auch in der aktuellen Version von CoPrA benutzt wird, in ZePrA verwendet. Auf diese Weise sind DeviceLinks, die on-the-fly in ZePrA berechnet werden, identisch zu mit gleichen Einstellungen erstellten Profilen aus CoPrA.
  • Eine neue Warnungsmeldung ist anstelle einer Fehlermeldung hinzugekommen, die bei der Verarbeitung spezieller und seltener CCITTFaxDecode-komprimierter Bilder entstanden ist. Sorgten solche Bilder in der Vergangenheit dafür, dass die PDF-Datei nicht konvertiert und mit einem Fehler abgebrochen wurde, so werden solche Bilder nun von der Konvertierung ausgenommen, die Datei aber ansonsten konvertiert und eine Warnmeldung angezeigt. Die Warnung dient dazu, Anwender zu informieren, sich bei Bedarf die Datei nach der Konvertierung noch einmal anzusehen. (Ticket 647490)

ZePrA 5.0 Release | September 2016


Hauptfunktionen

» Geschwindigkeitssteigerungen

ZePrA 5 ist nun eine 64-Bit Applikation, was die Nutzung von mehr Arbeitsspeicher ermöglicht. Die Multithreading-Technologie erlaubt die Verarbeitung von mehreren Dateien zur gleichen Zeit.

Die drastischste Geschwindigkeitssteigerung werden Sie bei der Verarbeitung mehrere Dateien zur gleiche Zeit beobachten. Durch die Multithreading-Technologie nutzt ZePrA 5 die Rechenleistung moderner CPUs aus, so dass eine simultane Konvertierung von Dateien möglich ist. Als Grundeinstellung verwendet ZePrA die Anzahl der physikalisch verfügbaren CPUs für die Parallelverarbeitung von Dateien. Zudem wird die Anzahl an logischen CPUs in den Einstellungen von ZePrA angezeigt. Als Benutzer können Sie die maximal Anzahl an CPUs, die für ZePrA zur Verfügung stehen, vorgeben und dabei bis zur Anzahl der logischen CPUs auswählen. Um die gesteigerte Geschwindigkeit nutzen zu können, ist das Multithreading-Modul Voraussetzung, welches Bestandteil von ZePrA L, XL und XXL ist.

zepra5_einstellungen_paralellverarbeitung

Beispiel der Geschwindigkeitssteigerung: Auf einem MacBookPro mit 4 core CPU wurden 135 Dateien, mit einer Gesamtgröße von 2,8 GB von ZePrA 4.7 in 30 Minuten verarbeitet. ZePrA 5 benötigt für die gleiche Anzahl an Dateien lediglich 7 Minuten.

 

» Neue Benutzeroberfläche

Die ZePrA 5 Sidebar ist um etliche Werkzeuge ergänzt worden. Manche, wie der SaveInk-Report oder ICC-Profil extrahieren, sind bereits aus früheren Version bekannt und nun schneller erreichbar.

Der Sonderfarben-Report hingegen ist eine ganz neue Funktionalität und wird im nächsten Abschnitt genauer erläutert.

Die größten Änderungen der Benutzeroberfläche sind jedoch im Konfigurationsdialog vorgenommen worden. Es werden weniger Reiter für die Einstellungen benötigt und somit eine bessere Übersichtlichkeit erzielt.

So gibt es beispielsweise nur noch einen Reiter für die Farbmanagement-Einstellungen von Bildern und Vektoren und auch die beiden Reiter für SmartLink und Zielfarbraum sind nun zusammen in einem Reiter integriert. Der Reiter Dokument / Ziel ist der neue Dreh- und Angelpunkt einer Konfiguration, da dort sowohl der Dokument– als auch der Ziel-Farbraum sowie die SmartLink-Methoden und das Korrektur-DeviceLink-Profil ausgewählt werden können. Dies erhöht die Übersichtlichkeit der Einstellungen gegenüber früheren Versionen von ZePrA erheblich.

Dokument / Ziel Reiter

Der Dokument / Ziel Reiter ist das neue Zentrum jeder Konfiguration, da er die Einstellungen für den Dokument-Farbraum, alle Ziel Farbmanagement Einstellungen und die SmartLink Methoden vereint. Dies verbessert den Überblick über die Konfiguration.

» Sonderfarben-Report

Der neue Sonderfarben-Report ist für alle Kunden sehr hilfreich, die das hochwertige Sonderfarben-Modul in ZePrA erworben haben. Mit Hilfe des Reports können bereits vor der Verarbeitung von Sonderfarben in ZePrA Konvertierungsergebnisse zuverlässig überprüft werden. Sie können entweder prüfen, wie PDF-Dateien mit Sonderfarben von ZePrA in den gewünschten Konfigurationen verarbeitet werden oder ganze Sonderfarben-Bibliotheken (z.B. Pantone-Farben) prüfen und danach entscheiden, mit welcher Konfiguration die besten Ergebnisse zu erwarten sind.

Um den neuen Sonderfarben-Report aufzurufen, klicken Sie in der Sidebar auf das Icon und konfigurieren Sie im nachfolgenden Dialog wie folgt: Als erstes wären Sie die Konfiguration oder mehrere Konfigurationen in Ihrer ZePrA-Installation aus, die Sie prüfen oder verwenden wollen.
Hinweis: Es werden ausschließlich Konfigurationen mit aktivierter Sonderfarben-Verarbeitung angezeigt.

Sonderfarben-Report

Sonderfarben-Report

Als nächstes wählen Sie unter Quelldaten entweder Datei oder Bibliothek. Mit der Option Datei wählen Sie anschließend eine PDF-Datei mit Sonderfarben aus, die Sie prüfen möchten. Mit der Option Bibliothek wählen Sie aus dem Dropdown-Menü die Sonderfarben-Bibliothek Ihrer ZePrA-Installation aus, die Sie prüfen möchten. Beide  Optionen erlauben die Prüfung von Sonderfarben-Konvertierungen mit exakt den Einstellungen, die Sie in den ausgewählten Konfigurationen vorgenommen haben. Dies schließt auch manuellen Einstellungen und Warnungsangaben ein. Die Ergebnisse der zu erwartenden Sonderfarben-Konvertierungen werden sowohl in DeltaE 76 als auch DeltaE00 und den Prozessfarbanteilen angezeigt. Mit der Sortierfunktion lassen sich die Sonderfarben nach Delta E sortieren, so dass die Farben mit den geringsten zu erwartenden Farbabweichungen am Anfang und diejenigen mit den höchsten am Ende der Tabelle stehen.

Hinweis: Sollten Sie Warnungseinstellungen in Konfigurationen vorgenommen haben, so werden die Sonderfarben, die den Grenzwert überschreiten, mit roten DeltaE-Werten angezeigt.

Nachdem Sie alle Einstellungen vorgenommen haben, klicken Sie den Vorschau-Knopf und die Sonderfarben-Konvertierungen werden berechnet und angezeigt. Im Screenshot sehen Sie, wie eine PDF-Datei mit Sonderfarben in verschiedenen Konfigurationen verarbeitet würde. Basierend darauf können Sie entscheiden, welche der Konfigurationen geeignet ist. Mit dem Speichern-Knopf speichern Sie den Report als separate Datei ab. Als Speicherformate stehen PDF, XML, HTML und TXT zur Verfügung.

In dem Einstellungen-Dialog kann der gespeicherte Report zusätzlich mit einer eigenen Unterzeile und einem eigenen Logo ergänzt werden.

» Neue Optionen für die Sonderfarben-Verarbeitung

Als erstes werden Sie feststellen, dass sich die Benutzerführung des Sonderfarben-Dialogs geändert hat. Trotz erweiterter Funktionen wirkt der Dialog übersichtlich und schlanker als in vorherigen Versionen. 

Wenn Sie die hochwertige ZePrA Sonderfarben-Konvertierung nutzen wollen, so wählen Sie den Radiobutton Sonderfarbe konvertieren aus. Als zusätzliche Alternative haben wir die Option Konvertieren mit PDF-Ersatzfarbe und Berechnungsvorschrift hinzugefügt. Diese Option ermöglicht eine sehr einfache Konvertierung von Sonderfarben. Die Qualität dieser Umsetzung ist nicht mit der hochwertigen ZePrA eigenen Konvertierung zu vergleichen, sondern dient der Simulation von Sonderfarben-Konvertierungen von einfachen RIPs oder Adobe Acrobat

Reiter Sonderfarben

Zur Auswahl der von ZePrA verwendeten Sonderfarben-Bibliotheken klicken Sie auf den kleinen Button rechts (…). Der daraufhin erscheinende Dialog Zu verwendende Sonderfarbenbibliotheken erlaubt die Auswahl mehrere Bibliotheken durch Checkboxen. Die Reihenfolge, in welcher die Bibliotheken im Dialog angeordnet sind, bestimmt auch die Reihenfolge, in der Bibliotheken und Optionen von ZePrA durchsucht werden. Mit Hilfe der Buttons Nach oben und Nach unten können Sie die Reihenfolge verändern.

Dies ist ein großer Vorteil gegenüber der bisherigen Option Andere Bibliotheken zu durchsuchen, womit auch eventuell für den Druckprozess nicht geeignete Bibliotheken verwendet wurden. Dennoch ist diese Option aus Abwärtskompabtibilitätsgründen auch weiterhin verfügbar.

Zudem stehen zwei weitere neue Funktion zur Verfügung, die unabhängig von Sonderfarbenbibliotheken sind. Auch Prioritäten dieser Optionen lassen sich über die seitlichen Buttons verändern und mit ebenfalls ausgewählten Bibliotheken kombinieren.

Die Option Eingebettete CxF-Dateien ist eine großartige Neuerung, da sie die automatische Verwendung von in PDF-Dateien eingebetteten CxF/X-4 Spektraldaten erlaubt.

Hinweis: CxF steht für Color Exchange Format und soll die herstellerneutrale Farbkommunikation erleichtert. CxF/X-4 ist seit 2015 ISO standardisiert und erlaubt die spektrale Definition von Sonderfarben sowohl des Volltons als auch von Tonwertabstufungen. Die spektralen Messwerte können sowohl auf dem Substrat als auch zusätzlich auf schwarzem Hintergrund gedruckt vorliegen und ermöglichen Farbmanagement-Systemen wie ZePrA eine verbesserte Wiedergabe der Sonderfarbe im Proof- und Produktionsdruck.

Als weiteren Alternative zu Bibliotheken und CxF bietet sich die neue Funktion

Lab Werte aus PDF-Ersatzfarben an. Neuere Programmversionen von Adobe InDesign speichern den Lab-Wert einer Sonderfarbe als PDF-Ersatzfarbwerk (auch Alternate Color Space genannt) im PDF ab. Im Falle, dass für eine Sonderfarbe in einer PDF-Datei weder ein Eintrag in einer Sonderfarbenbibliothek in ZePrA, noch eine CxF-Farbdefinition gefunden wird, so wird stattdessen dieser Lab-Wert mit den Berechnungsmethoden von ZePrA konvertiert.

Hinweis: Im Falle, dass keine Lab-Ersatzwert im PDF, sondern lediglich ein CMYK- oder RGB-Ersatzwerte vorliegt, betrachtet ZePrA solche Sonderfarben als undefiniert und würde sie mit den unter Undefinierten Sonderfarben angegebenen Option verarbeiten.

Auf dem Sonderfarben-Reiter befindet sich die neue Funktion Minimaler Tonwert für Ausgabewerte (0-20), den sich insbesondere unsere Flexokunden gewünscht haben.

Minimaler Tonwert für Ausgabewerte (0-20)

Ist z.B. bei einem Druckprozess der erste druckende Punkt erst ab 3% stabil, so kann durch Angabe des Wertes 3 im Nummernfeld dafür gesorgt werden, dass bei Sonderfarbenkonvertierungen keine Prozessfarbanteile unter 3% erzeugt werden.

Hinweis: Der maximale Grenzwert für Sonderfarben beträgt 20%. Bitte beachten Sie auch, dass bereits bei kleinen Werten höhere DeltaE-Farbabweichungen möglich sind. Dies gilt umso mehr bei pastellfarbenen Sonderfarben. Seien Sie also vorsichtig bei der Nutzung der Option und prüfen Sie die Konvertierungsergebnisse von kritischen Sonderfarben vorab mit dem Sonderfarben-Report.

Im Dropdown-Menü für die Gamut-Warnung ist die neuen Option Sonderfarbe erhalten und Warnung anzeigen hinzugekommen. Über die Optionen im Dropdown-Menü steuern Sie, was bei Überschreitung der dE2000-Schwelle passieren soll. Entweder wird eine Warnung angezeigt oder die Datei in den Fehlerordner geschoben. Mit der neuen Option Sonderfarbe erhalten und Warnung anzeigen wird eine Warnung angezeigt, die entsprechenden Sonderfarbe jedoch nicht  konvertiert, während gegebenenfalls andere Sonderfarben in der Datei, die die Schwelle unterschreiten, konvertiert werden.

Zusätzlich haben wir als neue Funktion, einen Dialog zur CIE-Konvertierung hinzugefügt. Dieser Dialog erlaubt die Umstellung der Lichtart der Beleuchtung und des Beobachterwinkels. In anderen Druckindustrien, wie dem Textildruck, ist z.B. die Lichtart D65 und der Standardbeobachter 10 Grad relevant. Benutzer können nun die von ZePrA berechneten Lab-Werte im Dialog CIE-Konvertierungseinstellungen umstellen und dadurch für bessere Farbergebnisse, passend zur Abmusterungsbedingung, bei der Umrechnung von Sonderfarben sorgen.

zepra5_sonderfarben_cie

CIE-Konvertierungseinstellungen

Hinweise: Die Grundeinstellung für die Sonderfarbenkonvertierung ist jedoch D50 und 2 Grad. Umstellungen der Betrachtungsbedingungen wirken sich nur auf spektral definierte Sonderfarben aus.

» Jobs und Warteschlangen Übersicht

Im Übersichtsdialog ist es nun möglich, Warteschlangen nach ID, Name, Konfiguration und Status zu sortieren. In vorherigen Versionen war das Sortieren von Warteschlangen nicht möglich. Zudem haben wir die Spalte ID hinzugefügt, womit eine „natürliche“ Sortierung, wie sie in vorherigen Versionen von ZePrA verwendet wurde, mit der ältesten Konfiguration am Anfang und der neuesten am Ende der Liste, ebenfalls möglich ist. Klicken Sie einfach auf den gewünschten Spaltenkopf zur Neusortierung der Warteschlangenliste.

Ausserdem ist in der Liste Verarbeitete Jobs eine neue Spalte Datum hinzugekommen. Mit deren Hilfe ist eine zusätzliche Sortierung nach dem neuesten oder ältesten Datum und Zeitpunkt einer Verarbeitung möglich.

Neue Funktionen auf der Übersichtsseite

» Verbesserungen im Auto Setup Wizard für Farbe sparen

Im Assistent Auto Setup Wizard für die automatische Erstellung von Farbeinsparungs-Konfigurationen ist ein weiterer Schritt hinzugefügt worden. Dieser erlaubt die Aktivierung oder Deaktivierung der Berechnung der Farbersparnis bereits während der Einstellung. Da die Berechnung sehr zeitintensiv ist und die Verarbeitungsgeschwindigkeit beeinflussen kann, empfehlen wir die Aktivierung der Funktion nur in den Fällen, wo die Angabe der Farbersparnis notwendig ist.

Auto Setup Wizard für Farbe sparen

Auto Setup Wizard für Farbe sparen

» Neue Cloud-Funktionen in ZePrA

Gerade größere Firmen, die mehrere ZePrA Installationen über verschiedene Standorte einsetzen, werden die neue Cloud-Funktion Automatischer Import von ZePrA 5 zu schätzen wissen. Aber auch Einzelnutzer, die ZePrA auf einem Server laufen lassen und dort nicht immer Zugriff haben, profitieren von der Funktion.

In den Einstellungen von ZePrA kann ein gemeinsam von allen ZePrA-Instanzen zu nutzender Ordner in der Cloud (z.B. Dropbox, GoogleDrive, interne Cloud oder Netzwerk) angegeben werden. Mit Hilfe dieses Ordners ist es möglich, z.B. neue oder aktualisierte Konfigurationen oder Sonderfarben-Bibliotheken oder Profile mit allen ZePrA-Instanzen auszutauschen und diese sofort verfügbar zu machen.

Ein Beispiel: Ein Flexokunde mit zwei Standorten fügt am Hauptstandort neue Sonderfarben zur bestehenden Kunden-Bibliothek hinzu und kopiert diese in den Cloud-Ordner. Am zweiten Standort wird diese Sonderfarben-Bibliothek sofort in der bereits angelegten Konfiguration geladen und steht zur Verarbeitung zur Verfügung, ohne dass manuell eingegriffen werden muss.

Hinweis: Die Ordner Automatischer Import unterstützt ZePrAs Sonderfarben-Bibliotheken (*.ccf Dateien), Sonderfarbendateien, die im CxF- und ACO-Dateiformat vorliegen, ZePrA-Konfigurationsdateien (*.ccf Dateien), ICC-Profile, sowie CoPrA-Presets, die für SmartLink genutzt werden können.

Ordner für Automatischen Import festlegen

» Warnungs-Ordner

Dateien, die während der Verarbeitung eine gelbe Warnungsmeldung im Übersichtsdialog von ZePrA erhalten, werden normalerweise wie Dateien ohne Fehler behandelt,  konvertiert und in den Ziel-Ordner kopiert. Falls Sie solche Dateien einfacher identifizieren möchten, so können Sie im Warteschlangen-Dialog einen Ziel-Ordner im Warnungsfall anlegen. Die konvertierten Dateien mit Warnungsmeldungen werden dann dort abgelegt.

Ziel-Ordner im Warnungsfall definieren

» Neue Option bei der Transparenzreduzierung

Im Dialog der Transparenzreduzierung ist eine neue Option hinzugekommen, die über die Voreinstellung: Individuell verfügbar ist. Mit Hilfe der Option Dokumentfarbraum als Transparenzfarbraum auf Seitenebene verwenden kann für die Verarbeitung der Transparenzfarbraum in PDF-Dateien auf den des in ZePrA eingestellten Dokument-Farbraums umgestellt werden. Die ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie PDF-Dateien mit RGB-Transparenzfarbraum von CMYK-nach-CMYK konvertieren wollen, da mit einem CMYK-Transparenzfarbraum in diesem Fall ein konsistenteres Ergebnis erzielt wird.

Neue Option bei der Transparenzreduzierung

» Weiterer Rendering Intent: Minimale Komprimierung

Wir haben den Rendering Intent Minimale Komprimierung als weitere Option für Konvertierungen mit SmartLink verfügbar gemacht. Dieser Rendering Intent wird von CoPrA-Nutzern sehr geschätzt und steht nun auch in ZePrA zur Verfügung.

Dieser Rendering Intent gibt den Farbraum möglichst absolut farbmetrisch wieder und kompensiert nur in der Nähe von Schwarz- und Weißpunkt. D.h. es wird maximale Tiefe erreicht, Zeichnung erhalten und das Weiß wird nicht simuliert. Verwenden Sie diesen Rendering Intent, wenn Sie eine sehr genau Wiedergabe z.B. eines Druckstandards wie ISO Coated V2 oder GRACoL2006 Coated1v2 beispielsweise auf einer Digitaldruckmaschine erzielen wollen.

Hinweis: Beachten Sie dabei, dass ähnlich wie beim absolut farbmetrischen Rendering Intent, der Zielfarbraum möglichst größer oder ähnlich groß wie der zu simulierende Farbraum sein sollte, um den Verlust von Details und Farbigkeit zu vermeiden. Für Konvertierungen von großen auf kleine Farbräume verwenden Sie, wenn Sie die Graubalance des Quellfarbraumes erhalten wollen, stattdessen unseren Rendering Intent Absolute Komprimierung.

» Verbesserter Softproof

Die Softproof-Funktion von ZePrA 5 ist stark verbessert worden.Sie erreichen diese Funktion über das Kontextmenü Bildschirmanzeige zu einer ausgewählten Datei in der Liste Wartende Jobs und Verarbeitete Jobs. Die Bildschirmansicht verwendet nun eine gerasterte Version der anzuzeigenden Datei mit kompletter Überdrucken- und Transparenzreduzierung, so dass die Darstellung technisch korrekt vorgenommen wird. Eine der großartigen neuen Funktionen ist die Fähigkeit, auch Dateien mit Multicolor Output Intents korrekt am Bildschirm zeigen zu können.

Zudem ist der Dialog Softproof Farbmanagement-Einstellungen optimiert worden. Ähnlich zur Ausgabevorschau in Adobe Acrobat ist das Simulationsprofil der wichtigste Parameter des Dialogs, da alle Farben über das dort ausgewählte Profil zum Monitorprofil konvertiert und angezeigt werden. Als Grundeinstellung verwendet ZePrA  dabei, falls vorhanden, den in der Datei eingebunden Output Intent, der in Klammern angezeigt wird.

Hinweis: Die unter Konvertierungseinstellung angesiedelten Default-Profile und die Checkbox Eingebettete Profile bevorzugen werden nur dann verwendet, wenn die Farbräume der Bildobjekte vom Simulationsprofil abweichen.

Verbesserter Softproof

» Neues Online Hilfe-Portal

Ähnlich zu CoPrA und ColorAnt hat jeder Hauptdialog von ZePrA 5 ein Fragezeichen-Icon in der rechten unteren Ecke, das direkt auf die zugehörige Hilfeseite verweist, so dass Sie einfach und schnell zielgerichtete Hilfe bekommen.

» Job erneut verarbeiten

Mit Hilfe das Kontextmenüs – über Rechtsklick auf eine Datei in der Liste der Verarbeiteten Jobs – lässt sich mit der neuen Funkion Job erneut verarbeiten eine bereits konvertierte Datei erneut mit derselben Konfiguration verarbeiten, ohne dass Sie dafür die Datei im Ordnersystem finden und manuell in den Input-Ordner verschieben müssen. Die Funktion ist hilfreich, wenn Sie eine Datei mit geänderten Einstellungen erneut verarbeiten wollen.

Job erneut verarbeiten

» Zusätzliche Optionen zur Verarbeitung gewünschter Seiten

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Erweiterte Seitenoptionen 1

Für PDF-Dateien mit mehreren Seiten (Multipage PDF) können Sie festlegen, welche Seiten Sie farbkonvertiert haben wollen und welche nicht. Dies ist eine sehr hilfreiche Funktion im PDF-Reiter der Konfiguration unter Erweiterte Einstellungen, um damit Multipage-PDF-Dateien, die für verschiedene Druckanwendungen oder Ausgaben verwendet werden sollen, fachgerecht zu konvertieren.

  • Die Seiten-Option Alle Seiten konvertieren ist die Grundeinstellung.
  • Wenn Sie nur spezielle Seiten konvertieren wollen, so wählen Sie Nur diesen Seiten konvertieren und legen die gewünschten Seitenzahlen fest. Seitenzahlen trennen Sie mit Kommas bzw. eine Anzahl fortlaufender Seiten mit Bindestrich, wie im Screenshot oben zu sehen.
    Hinweis: Mit Hilfe des Knopfes rechts können Sie weitere Auswahlregeln festlegen, die weiter unten im Text erläutert werden.
  • Wenn Sie alle Seiten außer z.B. den Seitenzahlen 3 und 5 konvertieren wollen, so wählen Sie Diese Seiten nicht konvertieren: 3,5.
  • Wenn Sie bestimmte Seiten extrahieren und konvertieren und die restlichen Seiten entfernen wollen, so wählen Sie Diese Seiten konvertieren und den Rest entfernen.
  • Oder andersherum, wenn Sie bestimmte Seiten entfernen wollen und den Rest konvertieren, so wählen Sie Diese Seiten entfernen und den Rest konvertieren.
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Erweiterte Seitenoptionen 2

Weitere Auswahlregalen für Seiten wählen Sie aus dem Dropdown-Menü durch Klicken auf den Knopf mit dem Pfeilsymbol aus. Diese Regeln helfen Ihnen, falls Sie die genauen Seitenzahlen nicht zur Hand haben, jedoch wissen, dass Sie z.B. die Umschlagseiten einer Broschüre konvertiert haben wollen. In diesem Fall wählen Sie die Regel Erste und letzte Seite aus. Die weiteren Regeln sind selbsterklärend und können auf alle Seitenauswahl-Optionen angewendet werden, außer für Alle Seiten konvertieren.

ZePrA 4.7.3 Release | Oktober 2016


Fehlerkorrekturen

  • Die neueste Callas PDF-Library Version 9 für das Flachrechnen von Transparenzen ist integriert worden.
  • Invertierungen von Inline Graubildern mit einem “D” Eintrag (abbreviated Decode) sind behoben worden. (Ticket #592544)
  • Die Funktion Überdrucken-Effekte erhalten, falls möglich auf dem PDF-Reiter von Konfigurationen ist verbessert worden. Ein Fall, wo der OPM-Modus nicht korrekt gesetzt wurde, ist behoben worden.

ZePrA 4.7.2 Release | August 2016


Fehlerkorrekturen

  • Die unerwünschte Konvertierung, dass die Farbseparation Black durch die Transparenzreduktion 4-farbig wurde, ist behoben worden. Nun wird die Farbseparation Black, wenn sie mit einem ICC-basierten Alternate Color Space definiert ist, gesondert behandelt. (Ticket #532456).
    Hinweis: Dies ist ein erneuter Beweis dafür, dass es extrem sinnvoll ist, wenn sich Farbmanagement-Experten um Themen wie Transparanezreduktion kümmern und das Expertenwissen in die Software wandert.
  • Verbesserungen in der Mac-Version in der Geschwindigkeit beim Kopieren von Dateien von einem temporären Ordner auf dem Mac-Rechner auf einen Zielordner auf einem Samba-Server. (Ticket #526142)
  • Ein Problemfall mit einer PDF-Datei ist behoben worden, bei dem die Verarbeitung mit einem Fehler abgebrochen wurde. (Ticket #191023)
  • Problem bei der Nutzung des Command Line Interface zcmd unter Enfocus Switch auf dem Mac sind behoben wurden. Die CLI lief fehlerhafterweise im 64 Bit Modus. (Ticket #326764)

ZePrA 4.71 Release | June 2016


Fehlerkorrekturen

  • Die Konvertierung von sich wiederholenden Formen mit unterschiedlichen Farbdefinitionen im Graphic State, jedoch keiner Farbdefinition in der Form selber, ist behoben worden. Es handelt sich um einen sehr selten vorkommenden Fall.
  • Die CLI-Option continueaftererror ist repariert und dokumentiert worden. Diese Option steuert, ob die Job-Verarbeitung nach einem Fehler stoppt oder weitere Jobs verarbeitet werden. Wenn die Option ausgestellt ist, hält die Verarbeitung nach einem Fehler mit der Meldung 1 an, um anzuzeigen, dass ein Fehler vorhanden ist.
    Hinweis: Sollten Sie für die Integration von ZePrA in andere Applikationen die CLI-Dokumentation benötigen, so nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf: supportdesk@colorlogic.de

 

Optimierung der Transparenzreduzierung

Die Konvertierungen für verflachte und gerasterte Dateien, die mittels der Transparenzreduzierung in ZePrA erzeugt wurden, sind verbessert worden, um möglichst gleichartige Farben zu erzeugen. Dies erforderte einige wichtige Anpassungen in der Transparenzreduzierung und dem Rastern im Vergleich zu ZePrA 4.1.

Fehlerbehebungen

  • Ungewollte Konvertierungen während der Transparenzreduzierung der Separationsfarbe Schwarz im Falle, dass Schwarz mit einem Alternate Color Space definiert wurde (Ticket # 532456)
  • Verbesserte Übertragungsrate von Dateien von einem temporären Ordner auf dem Mac auf einen Zielordner eines Samba-Remote-Servers (Ticket #526142)
  • Einzelfall, in dem das Umrechnen einer PDF-Datei mit Fehlermeldung abgebrochen wurde (Ticket # 191023)
  • Behebung einzelner Fehlermeldungen in Verbindung mit Enfocus Switch unter MacOS, da zcmd versehentlichen im 64-bit Modus gestartet wurde (Ticket # 326764)

ZePrA 4.7 Release | August 2016


Neuerungen

  • Individuelle DeviceLink-/SmartLink-Voreinstellungen können im Profilierungsprogramm CoPrA vorgenommen und über die Checkbox Mit ZePrA teilen automatisch ZePrA für die SmartLink-Erstellung on-the-fly zur Verfügung gestellt werden. Damit dies auch mit der neuesten CoPrA 4 Version funktioniert, mussten Änderungen in ZePrA vorgenommen werden. Ab ZePrA 4.7 ist der Austausch von SmartLink-Voreinstellungen mit CoPrA 4 möglich.
  • Die neueste Callas PDF-Engine ist eingebaut worden, so dass Flattening kompatibel zur aktuellen Callas pdfToolbox 8.3 ist.
  • Integration der neuesten Profilierungs-Engine aus CoPrA 4 für SmartLink, für die DeviceLink-Erstellung on-the-fly. Die gleichen Qualitätssteigerungen, die mit CoPrA 4 bei DeviceLinks erzielt werden, sind nun auch in ZePrA 4.7 integriert.
    Hinweis: Neukunden und Kunden mit Wartungsvertrag erhalten, wenn das SmartLink-Modul erworben wurde, Zugang zur neuen CoPrA 4-Version. Zudem ist in CoPrA 4 die Repofilierungs-Technologie integriert worden, so dass alle Profilierungsoptionen in CoPrA 4 vorhanden sind, und keine zusätzliche DocBees-Reprofiler Software mehr notwendig ist.
  • Überdrucken Effekte in PDF-Dateien werden über den OPM-Flag gesteuert. Objekte die auf Überdruck stehen (OPM 1), jedoch mit einem ICCbased CMYK-Farbraum versehen sind, verlieren den Überdruckenstatus bei einer Farbkonvertierung zu DeviceCMYK, wenn die Option Überdrucken-Effekte erhalten, falls möglich auf dem PDF-Reiter der Konfiguration aktiviert ist. Laut PDF-Spezifikation ist das so gewollt, wenn auch nicht immer sinnvoll. Dies kann bei der Normalisierung von PDFs über ZePrA zu ungewollten Effekten führen. Deswegen verhindert ZePrA eine Umstellung eines aktivierten OPM-Flag für den Fall, dass der ICCbased- und der Dokument und/oder Zielfarbraum die gleiche Ausgabebedingung beschreiben.
    Hinweis: Wenn z.B. der ICCbased Farbraum eines Objektes CoatedFOGRA39.icc ist und der Dokument-Farbraum ISO Coated V2.icc, so beschrieben beide Profile die gleiche Ausgabebedingung und entsprechend wird der OPM-Flag nicht mehr ausgestellt.
  • Eine neu Jobwarnung wird bei fehlerhaft konfigurierten Profilzuweisungen im Übersicht-Dialog angezeigt. Wenn z.B. für eine gewünschte CMYK-zu-CMYK Konvertierung ein RGB-DeviceLink eingestellt wurde, so kann dies nicht funktionieren. ZePrA ignoriert solche Zuweisungen von nun an, konvertiert die Datei mit alternativen Einstellungen (entweder SmartLink oder mit normaler ICC-Konvertierung) und zeigt eine gelbe Jobwarnung.

 

Fehlerkorrekturen in 4.7


  • Fehler beim Rastern von PDF-Dateien mit RGB Zielprofil sowie RGB DokumentFarbraum sind behoben worden.
  • Gelegentliche Qualitätsprobleme beim Flattening von Verläufen sind behoben worden.
  • Der Fehler, dass ein überdruckendes Elemente in einer PDF-Datei nicht richtig konvertiert wurde, ist behoben worden.
  • Invertierungen von Objekten mit Sonderfarben in PDF-Dateien, bei Konvertierungen zu RGB-Zielprofilen, sind behoben worden.
  • Ungewollte Invertierungen bei der Konvertierung von Bildern in PDF-Dateien mit indeziertem Farbraum und Decode Array treten bei aktivierter Schärfung nicht mehr auf.
  • Behebung einer Invertierungen bei der Konvertierung eines grauen inline Bildes mit Decode Array.
  • Individuelle SmartLink-Presets für Multicolor workflows wurden mit dem Werkzeug Konfigurationen exportieren nicht exportiert. Dies ist behoben worden.
  • Behebung einer Fehlermeldung Datei nicht gefunden im Falle eines eingebundenen ICC-Profils mit einem Schrägstrich im Dateinamen.
  • Bereinigung eines Schreibfehlers bei Signaturen (entfernt) in den Job-Eigenschaften.

ZePrA 4.6.3 Release | März 2016


Hauptfunktionen

Unterstützung von Korrektur-DeviceLinks und aktualisierten Profilen aus CoPrA 4

Das Modul Aktualisierung in CoPrA 4 dient der Aktualisierung eines vorhandenen Profiles mit Hilfe weniger Messwerte. Optional kann ein Korrektur-DeviceLink-Profil für die Anwendung auf Druckdaten erstellt werden. Diese Profile können nun in ZePrA in der Konfiguration im Reiter Ziel unter Korrektur ausgewählt werden. Frühere Versionen von ZePrA als 4.6.2 unterstützen diese neuen Profiltypen nicht.

Enfocus Switch – neues ZePrA-Script offiziell verfügbar

Das aktuellste ZePrA-Script (Version 4) für Enfocus Switch kann ab sofort von der Crossroads-Seite geladen werden. Bitte schauen Sie auf der Crossroads-Webseite nach mehr Informationen und laden Sie sich den aktuellen Konfigurator, im Fall, dass Ihrer nicht aktuell ist.

Hinweis: Es gibt keinen Unterschied zwischen dem Skript, das mit ZePrA 4.6 ausgeliefert wurde und der aktuellen Version, die jetzt auf der Crossroads-Webseite verfügbar ist.

 

 

Fehlerkorrekturen in ZePrA 4.6.3


  • Der in Version 4.6.2 entstandene Fehler, dass Profillisten nicht aktualisiert wurden, ist behoben worden. Dies betrifft vor allem Neuinstallationen von ZePrA, bei denen sämtliche Profilauswahl-Menüs leer waren.
  • SmartLink führt keine unnötigen Konvertierungen mehr zwischen identischen Profilen bei der Farbkonvertierung vom Dokument zum Zielfarbraum aus.
  • Eine deutlich Qualitätsverbesserung von konvertierten hellen Farbabstufungen von Sonderfarben ist erzielt worden, für den Fall, dass in der Sonderfarben-Bibliothek Abstufungswerte hinterlegt worden sind.
  • Die Behandlung von defekten ICC-Profilen ist weiter optimiert worden. Nun werden Farbkonvertierung mit ICC-Profilen mit defektem Decription-Tag dennoch durchgeführt und kein Warnmeldung mehr angezeigt.
  • Ein Formatfehler bei der Verarbeitung sehr großer JPEG-Dateien unter Windows ist behoben worden.
  • Ein PDF-Fehler bei der Farbkonvertierung von Sonderfarben ist behoben worden für den Fall, dass in der Konfiguration die Lab-Konvertierung ausgestellt war, und die Sonderfarben mit dem Alternate color space im PDF konvertiert werden sollten.
  • Die unbeabsichtigte Zusammenführung eines Bildes mit einer Softmaske, die zu einer Farbverschiebung geführt hat, ist behoben worden.
  • Eine ungewollte Vergrauung von Farben ist behoben worden, dadurch dass eine Farbe mit einer Inline ImageMask nicht synchronisiert wurde.
  • Der Fehler, dass Jobwarnungen nicht an Flows in Enfocus Switch geschickt worden sind, ist behoben worden.
  • Die Unicode Byte Reihenfolge von importierten ACO-Farbtabellen ist korrigiert worden. Dies hatte in der Vergangenheit zu kryptischen Zeichen solcher importierter Dateien geführt.
  • Der „Index Error“ beim Importieren von bestimmten ACO-Farbtabellen mit mehreren unterschiedlichen Gerätefarbräumen ist behoben worden.
  • Die Konvertierung von verschachtelten Pattern in PDF-Dateien ist optimiert worden. Dies führte in einem Fall zu einer Nichtkonvertierung eines RGB-Bildes, das in einem Pattern referenziert wurde.
  • Mehrere Fehler bei der Erhaltung von grauen Objekten in der Anwendung mit Gradationskorrekturen, Korrekturprofilen und Multicolor-Zielprofilen ist behoben worden.
  • Die AutoSetup-Grundeinstellung für Multicolor-Dokument-Farbräume mit CMYK+X ist für Bilder und Vektoren optimiert worden. Nun wird für CMYK-Quellfarbräume  wie Dokument-Farbraum bei der Konvertierung zum Dokument-Farbraum verwendet, anstelle eines Default-Profils. Dies stellt sicher, dass CMYK, wenn keine eingebundenen Profile vorhanden sind, nicht konvertiert wird.
    Hinweis: Hat das Multicolorprofil als Dokument-Farbraum jedoch keine CMYK-Kanäle, so bleibt es bei der bisherigen Lösung, dass CMYK-Bilder und Vektoren mit einem Default-Profil (ISO coated V2) zuerst in den Dokument-Farbraum normalisiert werden.
  • Die SmartLink-Grundeinstellungen für Konvertierungen zum Dokument-Farbraum sind für die Fälle CMYK-zu-Multicolor und Multicolor-zu-Multicolor optimiert worden.
  • Ein Crash bei der Farbkonvertierung einer PSD-Datei mit Sonderfarben und aktiver Sonderfarbenkonvertierung ist behoben worden.
  • Der Fehler ist behoben worden, dass ein Hintergrundbild unbeabsichtigt entfernt wurde, das hinter einer Image-Maske verborgen war und die gleiche Größe hatte wie die Maske.
  • Der Fehler, dass in einem Fall DeviceGray-Elemente verschwunden sind, ist behoben worden.
  • Die Sonderfarben-Konvertierung zu einem 3CLR-Farbraum ist korrigiert worden.
    Hinweis: Beachten Sie die Limitierungen bei der PDF-Anzeige in Adobe Acrobat mit Multicolor-Zielprofilen als Output Intent.  In diesem Fall würde Acrobat fälschlich eine leere Seite anzeigen, obwohl alles OK ist.

ZePrA 4.6.1 Release | March 2016


Hauptfunktionen

Neue Version von UPPCT v2.3.3

  • Behebung des Fehlers, dass das Abstöpseln eines Messgerätes während der Messung zu einem Fehler führte.
  • Behebung des Fehlers, dass manche Messdaten nach der Messung nicht zum anfragenden Programm zurückgesendet wurden.
  • Für die Barbieri-Messgeräte-Einstellungen sind fehlenden Übersetzungen nachgepflegt worden.

 

Fehlerkorrekturen in ZePrA 4.6.1


  • Der Fehler, dass nach dem Flachrechnen Schneidekonturlinien fehlerhaft modifiziert wurden, ist behoben worden.
  • Fehler mit der Option Überdrucken-Eindruck erhalten sind behoben worden.
  • Die Option Reines Vektor-Schwarz erhalten ist optimiert worden und arbeitet nun korrekt in jeder Situation.
  • Verbesserte Behandlung von unterschiedlich groß und klein geschriebenen Sonderfarben in Profilen und PDF-Dateien.
  • Verbesserungen bei der Entfernung von nicht mehr genutzten Sonderfarben in Softmasken, z.B. nach der Konvertierung von Sonderfarben in Prozessfarben.

ZePrA 4.6 Release | October 2015


Hauptfunktionen

» Erhöhte RIP-Kompatibilität mit ZePrA 4.6

Mit ZePrA werden alle Objekte, inklusive Vektor-Verläufe (Shadings), mit höchster Genauigkeit und 16 Bit-Tiefe verarbeitet. Bei Verläufen, die in der Originaldatei als Funktionen angelegt sind, kann nur mittels einer hochaufgelöste LUT eine korrekte Farbdarstellung erzielt werden. Leider können diese 16-Bit Shadings und hochaufgelösten LUTs in PDF-Dateien bei einigen RIPs (z.B. EFI Fiery und Global Graphics MultiRIP) zu Verarbeitungsproblemen führen. Um dies zu umgehen und zudem die Verarbeitungsgeschwindigkeit in diesen RIPs drastisch zu beschleunigen, haben wir die neue Option Erhöhte RIP-Kompatibilität komplexer graphischer Elemente in dem Reiter Konfiguration/PDF ergänzt.

Erhöhte RIP-Kompatibilität

Hinweis: Die Option ist standardmäßig bei bereits bestehenden Konfigurationen und solchen, die mit dem Auto Setup Wizard neu angelegt werden, ausgestellt. Aktivieren Sie die Option, falls Sie mit Ihrem RIP Verarbeitungsprobleme nach der ZePrA-Konvertierung bemerken.

» Neue DeviceLinks im DLS-Manager v1.2 – FOGRA51/52

  • Im Zuge der Veröffentlichung der neuen Profile der ECI, stehen zwei neue Druckerprofile PSO Coated V3 sowie PSO Uncoated FOGRA52 zur Verfügung. PSO Coated V3 basiert auf den Charakterisierungsdaten FOGRA51 und soll der Nachfolger von FOGRA39 (ISO Coated V2) werden. ColorLogic bietet im Basic-Set Konvertierungs-DeviceLink-Profile für die Konvertierung von FOGRA39 nach FOGRA51 und umgekehrt sowie ein TAC-Reduzierungsprofil für FOGRA51 an. Die folgenden DeviceLink-Profile sind Bestandteil des Basic-Sets des DLS-Managers V1.2, der mit dem ZePrA 4.6 Installer mit installiert wird:
    • PSOcoated_v3_to_ISOcoated_v2_DeviceLink.icc
    • ISOcoated_v2_to_PSOcoated_v3_DeviceLink.icc
    • PSOcoatedv3_TAC300_CoLoV6.icc

    Hinweis: Die beiden Konvertierungs-DeviceLinks sind die offiziellen DeviceLinks der ECI, die in Zusammenarbeit mit ColorLogic und mit CoPrA erstellt worden sind. Die Hintergründe der Erstellung und die besonderen Eigenschaften der Konvertierungs-DeviceLinks sind hier erläutert.

    Es stehen insgesamt 12 neue Konvertierungsprofile für FOGRA51 und FOGRA52, sowie TAC-Reduzierungsprofile und SaveInk-Profile für beide neuen Standards in den verschiedenen Sets zur Verfügung. Die genau Bezeichnung der Profile und welche Profile in welchen DeviceLink-Sets verfügbar sind, entnehmen Sie der DLS-Dokumentation.

    Kunden, die eine ZePrA 4.5-Lizenz erworben haben, sowie alle Kunden, die eine gültige Lizenz für eines unserer DeviceLinks-Sets (z.B. das Basic-Set oder Bogen-Set, etc.) erworben haben, können sich die neuen Profile kostenfrei mit Hilfe des DLS-Managers V1.2 installieren. Sprechen Sie mit Ihrem Händler, wenn Sie bereits früher ein DeviceLink-Set erworben haben, jedoch kein ZePrA 4.6-Kunde sein sollten, um die DeviceLinks zu erhalten.

» Aktualisierung des ZePrA-Konfigurators für Enfocus Switch

Es steht ein neuer ZePrA-Konfigurator für Enfocus Switch zu Verfügung ColorLogic~ZePrA v4.enfpack. Die neue Version 4 ersetzt den mit Switch ausgelieferten Konfigurator der Version 3 und behebt einige Fehler und bietet Vorteile insbesondere für ZePrA 4.6 und höher. Bevor der neue Konfigurator über die Crossroads-Seite verfügbar ist oder mit neuen Versionen von Switch ausgeliefert wird, stellen wir Ihnen den neuen Konfigurator bereits jetzt zur Verfügung. Die Installer von ZePrA 4.6 und ZePrA 4.1.6 erstellen im Installationsordner von ZePrA einen Ordner Switch Configurator, in dem der Konfigurator und ein Readme zu finden sind.

Aktualisierung des ZePrA Konfigurators in Switch

  1. Zur Installation des Konfigurators doppelklicken Sie die Datei ColorLogic~ZePrA v4.enfpack und bestätigen den aufkommende Dialog zur Aktualisierung des Konfigurators in Switch mit OK.
  2. Beenden und starten Sie Switch erneut. Der neue ZePrA-Konfigurator ist nun in Switch in der Liste der Konfiguratoren unter Benutzerdefiniert zu finden.
  3. Falls Sie bereits Flows mit einem vorherigen ZePrA-Konfigurator im Einsatz haben, so müsste nun ein Dialog erscheinen, der Sie fragt, ob Sie die Flows aktualisieren wollen. Bestätigen Sie mit OK. Falls der Dialog nicht erscheint, starten Sie Switch erneut, bis der Dialog erscheint.
  4. Zur Aktivierung der Flows starten Sie den Switch Server über das Datei-Menü erneut. Die Aktualisierung ist nun beendet, und Sie können Ihre Flows wieder benutzen.

 

Besonderheit des ZePrA-Konfigurators mit ZePrA 4.6 und höher unter Macintosh

Seit ZePrA 4.6 wird neben dem eigentlichen ZePrA-Programm auch eine Comand Line-Version von ZePrA mit der Bezeichnung zcmd mitgeliefert. Diese ist für die Kommunikation über Comand Line also auch über Switch gedacht.

Wenn Sie neue Flows mit dem neuen ZePrA-Konfigurator und ZePrA 4.6 und höher anlegen, so verwendet der ZePrA-Konfigurator automatisch zcmd für die Kommunikation und Datenverarbeitung von Switch mit ZePrA. Bei älteren Flows hingegen und nach Aktualisierung des ZePrA-Konfigurators wird wie bisher das ZePrA-Programm selber für die Kommunikation und Datenverarbeitung von Switch mit ZePrA verwendet. Da dies ein paar Nachteile mit sich bringt, empfehlen wir das zu ändern. Dazu müssen Sie in den Einstellungen des Konfigurators nur den Pfad zur zcmd neu festlegen.

Um den Pfad vorgeben zu können, öffnen Sie über Rechtsklick auf die ZePrA.app und Paketinhalt zeigen das Paket (siehe Screenshot) und navigieren dann in den Unterordner Contents/MacOS, wo Sie zcmd finden. Diesen Pfad legen Sie nun im ZePrA-Konfigurator fest.

» Weitere Verbesserungen in ZePrA 4.6


  • Die Warnmeldung Die Konvertierung des Dokument-Farbraums wird durch die Einstellung im Reiter Bilder deaktiviert, wurde durch verbesserte Meldungen ersetzt, die zwischen den Einstellungen in den Reitern für Bilder und Vektoren unterscheiden.
  • Werden von ZePrA defekte eingebettet ICC-Profile in PDF-Dateien erkannt, so erscheint nun eine gelbe Job-Warnung im Übersichts-Dialog. Falls möglich, versucht ZePrA dennoch solche Dateien zu konvertieren. Falls das nicht möglich ist, so wird die entsprechende Datei in den Fehler-Ordner verschoben und es erscheint eine rote Fehlermeldung.

» Neue Version von UPPCT v2.3.2


Eine aktualisierte Version des Messprogramms UPPCT zur Messung von Testcharts und Sonderfarben ist im Installer des ColorLogic-Programms integriert. Die folgenden Neuerungen sind neben einigen kleineren Bugfixes integriert:

  • Aktualisierte Messgeräteunterstützung für X-Rite i1Pro und Konica Minolta FD-7/5 durch Integration der neuesten Hersteller-SDKs.
  • Behebung von Problemen bei der Messung von Testcharts mit Konica Minolta FD-7 unter MacOSX.
  • Verbesserungen bei der Unterstützung der Barbieri-Messgeräte SpectroLFP und SpectroPad.
  • Überarbeitung des Wizards zur Messung mehrseitiger Testcharts mit dem Barbieri SpectroLFP. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Nutzung des Wizards finden Sie hier.

Fehlerkorrekturen 4.6


  • PDF-Dateien mit fehlerhafter Struktur mit ungültigen Color Space Ressourcen, sind in vorherigen Versionen mit einem generellen Fehler nicht weiterverarbeitet worden. In der neuen Version werden solche Probleme ignoriert und die Dateien dennoch konvertiert. Wir empfehlen, solche Dateien vorher mit einem Preflight-Programm zu korrigieren.
  • Der Fehler, dass eine Warteschlange bei einer fehlerhaften PDF-Datei manchmal angehalten wurde, statt die Datei in den Fehler-Ordner zu verschieben und weiter Dateien zu verarbeiten, ist behoben worden.
  • In einer Enfocus Switch Umgebung ist der Fehler mit ZePrA behoben worden, dass eine Pixeldatei nach Formatänderung (z.B. JPEG konvertiert zu TIFF) nicht im Ausgabekanal landete sondern verschwand. Dies setzt jedoch einen neuen ZePrA-Konfigurator für Switch voraus. Informationen zum neuen Konfigurator finden Sie hier.
  • Der Fehler ist behoben worden, dass bei Formatänderungen, z.B. JPEG konvertiert zu TIFF, mit einem zusätzlich eingerichtetem temporären Ordner im Warteschlangen-Dialog ein Systemfehler erschien.
  • Der Fehler ist behoben worden, dass bei Formatänderungen, z.B. JPEG konvertiert zu TIFF, die Darstellung der Datei in der Bildschirmanzeige nicht funktionierte.
  • Die Verarbeitung von PDF-Dateien mit Bildern mit dem Farbraum Separation Black als direktes Objekt ist nun möglich und führt nicht mehr zu einem generellen Fehler.
  • Der Fehler, dass bei einer Konvertierung von PDF-Dateien mit Bildern, die im Separation Black Farbraum vorliegen, eine PDF-Fehlermeldung erschien und die Dateien nicht konvertiert wurde, ist behoben worden.
  • Fehler bei der Sonderfarbenkonvertierung in Konfigurationen mit RGB-Zielprofil sind behoben worden, insbesondere bei Sonderfarben mit der Bezeichnung None.
  • Der Fehler ist behoben worden, dass bei einer Konvertierung ein Sonderfarben-Objekt in einem Pattern-Farbraum verschwand.
  • Ein seltener Crash von ZePrA ist behoben worden, bei Sonderfarbenkonvertierungen der Sonderfarbe All in Bildobjekten mit Breiten kleiner als 10 Pixel in Konfigurationen mit CMYK nach RGB Konvertierungen.
  • Der Fehler ist behoben worden, dass in neu erstellten Konfiguration die Option Überdrucken Effekt erhalten, falls möglich im PDF-Reiter aktiv war, obwohl die Checkbox ausgestellt war.
  • Der Fehler, dass ein Bild nach der Konvertierung verschwand, ist behoben worden. Eine Maske beim Bild wurde von ZePrA falsch behandelt.
  • Der Fehler, dass bei Konfigurationen importieren solche CCF-Dateien, die nur Sonderfarben-Bibliotheken und/oder Profilzuweisungen jedoch keine Konfigurationen enthalten, nicht importiert wurde, ist behoben worden.
    Hinweis: Beim Import solcher exportierter Konfigurationen ohne eine einzige Konfiguration erscheint im Dialog Konfigurationen importieren nur eine leere Seite. Dennoch werden Sonderfarben-Bibliotheken und/oder Profilzuweisungen nun importiert, wenn der Dialog mit OK bestätigt wird.
  • Der Fehler ist behoben worden, dass bei der Konvertierungseinstellungen Keine Konvertierung im Bilder oder Vektoren-Reiter jedoch mit eingeschalteter Checkbox Eingebettet Profile/Intents anwenden der entsprechende Farbraum dennoch konvertiert wurde.
  • Ein erscheinender Argument Error bei der Sonderfarbenkonvertierung von DeviceN-Farbräumen mit Alternate Color Space CalRGB ist behoben worden.
  • Der seltene Fehler, dass nach einer PDF-Konvertierung mit ZePrA die Datei in nachfolgenden RIPs nicht verarbeitet werden konnte, ist behoben worden. Hier wurden fälschlich Text Clipping Objekte im Text State Operator entfernt.

ZePrA 4.5 Release | July 2015


Hauptfunktionen

» Einführung zu ZePrA 4.5

ZePrA 4.5 ist ein Major-Release. Neben vielen Detailverbesserungen und einigen Fehlerkorrekturen beinhaltet die neue Version drei wichtige Neuerungen:

  1. Elementare Verbesserungen bei der Konvertierung von PDF-Dateien mit überdruckenden Objekten. Lesen Sie hier mehr darüber.
  2. Dramatisch beschleunigte Konvertierung von Sonderfarben und qualitativ nochmals deutlich verbessertes Sonderfarben-Modul. Zudem haben wir die Anwendungsmöglichkeiten der Sonderfarben-Konvertierung auf Proofing-Anwendungen erweitert. Lesen Sie hier mehr darüber.
  3. Das Basis DeviceLinkSet ist nun fester Bestandteil des ZePrA 4.5 Basic-Paketes.

ZePrA 4.5 ist ein kostenpflichtiges Upgrade für alle älteren ZePrA-Versionen inklusive 4.0.x und 4.1.x. Eine ZePrA 4 Lizenz ist mit der neuen 4.5 Version nicht mehr kompatibel und es erscheint deshalb beim Starten der neuen Version mit einer alten Lizenz eine Lizenzwarnung. Kontaktieren Sie Ihren ColorLogic-Händler, um das Upgrade zu erwerben. Kunden mit gültigem Wartungsvertrag erhalten das Upgrade kostenfrei. Beachten Sie bei der Installation, dass eine zuvor vorhandene ZePrA 4 Installation mit der neuen Version überschrieben wird. ZePrA 4.5 nutzt die gleichen Preferences und Einstellungen wie ZePrA 4.

» Lösung des Überdruckenproblems mit ZePrA 4.5

ZePrA 4 bietet mit Hilfe des Sonderfarben-Moduls eine hervorragende Qualität bei der Farbkonvertierung von Sonderfarben in Prozessfarben. Jedoch können überdruckende Sonderfarben in vielen Fällen und insbesondere bei der Kombination von Sonderfarbenkonvertierungen und Transparenzreduktion eine farblich und objekttechnisch korrekte Wiedergabe verhindern. Die gleiche Problematik zeigt sich auch bei anderen Werkzeugen, die Sonderfarbenkonvertierungen und Transparenzreduktion anbieten, wie z.B. Acrobat Pro, Callas pdfToolbox, Enfocus PitStop oder auch bei Farbservern anderer Anbieter.

Lesen Sie mehr dazu in unserem Weißpapier.

Effektive Lösung des Überdruckenproblems mit ZePrA 4.5

Wir haben eine Technologie entwickelt, die eine generelle und sehr effektive Lösung des Überdruckenproblems ermöglicht, ohne dabei die Datei rastern zu müssen. Die Technologie kann sowohl bei reinen Überdruckenproblemen ohne Transparenzen, als auch bei der Reduzierung von Transparenzen verwendet werden. Die Technologie ist in der neuen ZePrA 4.5 Version standardmäßig in allen unseren Voreinstellungen für die Transparenzreduktion aktiviert.

Bitte beachten Sie, dass die beiden Optionen Überdrucken beibehalten und Überdrucken-Eindruck erhalten von einander unabhängig sind. Wenn die Checkbox Überdrucken beibehalten ausgeschaltet wird, werden überdruckende Objekte in gleicher Weise wie transparente Objekte aufgelöst. In beiden Fällen kann, falls Sonderfarben involviert sind, eine nachfolgende Sonderfarbkonvertierung in der bisherigen Form zu fehlerhaften Resultaten führen. Dieses Problem wird durch die neue Funktion Überdrucken-Eindruck erhalten behoben.

Insbesondere bei der Konvertierung von Sonderfarben in Prozessfarben sollte die Voreinstellung Überdrucken auflösen verwendet werden, um eine bestmögliche farbliche und objektrichtige Konvertierung zu erzielen.

z45_transparenzreduktion2

Fehlerkorrekturen 4.5


  • Die kryptische Fehlermeldung beim Laden von abgelaufenen oder falschen Lizenzen ist behoben worden.
  • Der Fehler, dass Pixeldateien mit indizierten Farben nicht verarbeitet werden konnte, ist behoben worden.
  • Der berechnete Farbeindruck von überdruckenden Sonderfarben, die in Prozessfarben konvertiert wurden, ist nun nicht mehr abhängig von der Farbreihenfolge im DeviceN-Objekt, was zu inkonsistenten Ergebnissen geführt hat.
  • Die Fehlermeldung „PDF Fehler“ ist behoben worden, der entstand, wenn der Information-Text für den PDF/X Output Intent im PDF-Reiter leer war.
  • Der Fehler, dass nach Betätigung des Knopfes Liste leeren auf der Übersicht-Seite die Liste der Verarbeitete Jobs zwar gelöscht wurde, jedoch beim nächsten Start von ZePrA wieder erschien, ist behoben worden.
  • Fehler bei der PDF/X-5n Konformität sind behoben worden. Nun das es endlich Preflight-Tools gibt (Callas PDFToolbox 8), die PDF/X-5n-Dateien verifizieren können, konnten kleinere Fehler behoben werden.
    Hinweis: ZePrA erzeugt automatisch immer dann eine korrekte PDF/X-5n-Datei, wenn eine PDF/X-Datei (egal welchen Standards) nach Multicolor konvertiert wird.
  • Die Verarbeitung von 16-Bit Multicolor-Pixeldateien wird nun wieder unterstützt.
  • Es kann nun auch eine Konfiguration mit Auto Setup erstellt werden, die für die Direkte Farbkonvertierung zur neuen Ausgabebedingung dient und bei der ein Grau-Farbraum als Dokument-Farbraum angegeben wird.
  • Für TIFF-Dateien mit Sonderfarbenkanälen ohne Coloranten-Information kann nun auch die Farbeinsparung berechnet werden.
  • Der Fehler, dass Sonderfarbenmesswerte beim Import einer neuen Sonderfarbenbibliothek nicht in einer neuen Bibliothek mit dem Dateinamen der importierten Datei landen, sondern in der zuvor ausgewählten Bibliothek, ist behoben worden.

ZePrA 4.0 Release | July 2014


Hauptfunktionen

Sidebar

Die wichtigsten Bedienungselemente um ZePrA einzurichten und zu steuern, sind nun über eine ein- und ausfahrbare Sidebar platzsparend und elegant untergebracht. Klicken Sie im eingefahren Zustand einfach auf den Home-Knopf, um die Sidebar auszufahren und von dort aus auf das jeweilige Modul und die Konfigurationen zuzugreifen.

Dies ermöglicht das Hauptfenster zu verkleinern, so dass alle Elemente auch auf kleinen Laptops mit geringer Auflösung gut sichtbar sind. Zum anderen können über die zentrale Sidebar sowohl der Auto Setup Wizard (der Wizard ist nun auch durch ein eigenes Ikon zu starten) als auch die wichtigsten Einstelloptionen und die Spezialmodule administriert werden. Zusätzlich sind alle Dialoge auch über Shortcuts und die neue Navigation-Menüleiste schnell zu erreichen.

ZePrA 4 Hauptfenster

Auto Setup Wizard

Der Auto Setup Wizard ist die einfachste Möglichkeit, auch für erfahrene Anwender, in ZePrA eine neue Konfiguration für Ihre Aufgabenstellung einzurichten. Um diesen Einstieg noch komfortabler für Sie zu gestalten, haben wir die beiden Aufgabenstellungen der Reduzierung des Gesamtfarbauftrages und das Sparen von Farbe in zwei getrennte Workflows aufgeteilt. Der Wizard besteht nun aus sechs Workflow-Vorschlägen und deckt damit alle typischen Standardaufgaben ab. Haben Sie zudem noch das SmartLink- und SaveInk-Modul erworben, können Sie während der Konfiguration alle entscheidenden Farbmanagement-Parameter in ganz wenigen Schritten festlegen, inklusive der Reduzierung des Gesamtfarbauftrages und Farbeinsparungen für jeden CMYK-Farbraum. Den Rest erledigt der Wizard automatisch für Sie, und nach Abschluss ist die neue Konfiguration und gegebenenfalls die neue Warteschlange direkt einsatzbereit.

SmartLink

Mit SmartLink werden hochwertige DeviceLink-Profile automatisch im Hintergrund berechnet und auf Ihre Daten angewendet. So können Sie typischen Problemen beim normalen ICC-Farbmanagement entgegen wirken und bestens druckbare Daten erhalten. Mit dem neuen SmartLink-Modul werden für alle Druckverfahren hervorragende Ergebnisse erzielt. Sowohl für den traditionellen Druck wie Offset-, Gravur- oder Zeitungsdruck, als auch für den modernen Inkjetdruck oder den Digitaldruck bieten wir optimale Voreinstellungen für bestmögliche Druckergebnisse. Und sollten Sie einmal eigene Wünsche für die Farbkonvertierung haben, so können Sie SmartLink einfach mit Ihren eigenen DeviceLink-Voreinstellungen anpassen, denn CoPrA SP* ist ab sofort Bestandteil des SmartLink-Paketes!

Weiterhin lassen sich mit SmartLink Abweichungen von Ihrem Hausstandard oder zum gewünschten Druckstandard einfacher denn je ausgleichen. Unsere innovative Reprofiler-Technik erlaubt es, mit wenigen Messwerten optimierte, hochwertige Drucker- und DeviceLink-Profile zu erstellen, die eventuelle Abweichungen wieder ausgleichen. Reprofiler SP* ist übrigens auch ein Bestandteil des SmartLink-Paketes und die damit generierten Profile lassen sich einfach in ZePrA integrieren.

Im umfassenden ZePrA 4 XL-Paket nehmen Sie sogar für Ihren eigenen Hausstandard automatisch Farbeinsparungen vor. Wählen Sie entweder eine der drei voreingestellten Einsparoptionen (SaveNeural, SaveStrong oder SaveMax) aus, oder benutzen Sie CoPA SP* um ihre eigene Vorgaben zu machen und diese direkt in ZePrA anzuwenden.

Hinweise: SP = serialisierte Profile. Die mit SmartLink erstellten Profile sind auf die Seriennummer des ZePrA Farbservers verschlüsselt und nur dort nutzbar. CoPrA ist ColorLogics Programm zur Erstellung hochwertiger ICC-Drucker- und DeviceLink-Profile.

Transparenzen

Bedingt durch eine stärkere Verbreitung von PDF/X-4-Dateien und auch durch den generellen Trend mit Transparenzen im Kreativbereich zu arbeiten, sind PDF-Dateien mit Transparenzen mehr und mehr im Umlauf. Jedoch können sich Farbkonvertierungen und Transparenzen gelegentlich widersprechen. Mit ZePrA 4 haben Sie jetzt die Möglichkeit, in solchen Fällen mit einer Transparenzreduzierung die gewünschten Ergebnisse zu erzielen (im PDF-Reiter der Konfiguration). Ebenso können überdruckende Elemente sogar ohne Transparenzen trotz Reduzierung des Gesamtfarbauftrages oder SaveInk-DeviceLinks zu unerwünscht hohen Farbsummenmengen im Druck führen. Mit einer korrekten Auflösung der überdruckenden Elemente bekommen Sie auch eine solche Problematik in den Griff.

War es in solchen Fällen früher notwendig, separate Programme mit ZePrA zu kombinieren, so ist das mit dem neuen ZePrA 4 nicht mehr nötig. Unsere integrierte Transparenzreduzierung entscheidet intelligent anhand Ihrer Daten, an welcher Stelle bei der gewünschten Farbkonvertierung Transparenzen verflacht werden sollen. Zudem haben Sie die volle Kontrolle und können entscheiden, ob Sie Transparenzen reduzieren wollen oder nicht. Für die Reduzierung bieten wir, wie Sie es für ColorLogic Produkte gewohnt sind, sinnvolle Voreinstellungen für typische Druckaufträge an, so dass sie mit wenigen Klicks zum gewünschten Ergebnis kommen. Aber natürlich können Sie auch eigene Auflösungen und Optionen einstellen.

Hinweis: Unsere Transparenzreduzierung basiert auf dem Callas-SDK, das wiederum die Adobe PDF-Engine zur Transparenzreduzierung nutzt. Auf diese Weise sind die Ergebnisse aus ZePrA kompatibel zu den Ergebnissen, die Sie mit Acrobat-Professional und der Callas PdfToolbox bei der Transparenzreduzierung erzielen. Die herausragende Farbkonvertierung in ZePrA basiert nach wie vor auf der hochmodernen, extrem schnellen ColorLogic PDF- und DeviceLink-Technologie.

Sonderfarben auf Weiß und Schwarz

Die Opazität legt fest, wie durchscheinend oder opak eine Farbe ist. Mit ZePrA 4 können Sie im Sonderfarben-Modul Ihre Sonderfarbenbibliothek mit der Information zur Opazität der Sonderfarbe erweitern. Dabei bieten wir an, dass, falls Sie Sonderfarben auf weißem und auf schwarzem Untergrund gedruckt vorliegen haben, Sie beides erfassen (selber messen oder gemessene Werte importieren) und zur Weiterverarbeitung nutzen. Aus den Messwerten mit schwarzem Untergrund berechnet ZePrA automatisch die Opazität und berücksichtigt diesen Wert bei der Farbkonvertierung von Sonderfarben.

Zudem spielt bei der Konvertierung von transparenten Sonderfarben die darunter liegende Farbe für den resultierenden Farbeindruck eine Rolle. Sollte die unter einer Sonderfarbe liegende Farbe ebenfalls eine Sonderfarbe sein, so können Sie nun in der Konfiguration die Farbreihenfolge der Sonderfarben angeben.

Diese beiden neuen Funktionen im Sonderfarben-Modul sorgen für eine noch bessere Wiedergabe von farbkonvertierten, überdruckenden Sonderfarben.

 

Geschützter Modus

Im neu hinzugekommenen Einstellung-Dialog, den Sie über die Sidebar oder die Menüleiste aufrufen, können Sie durch einfaches Aktivieren der Checkbox dafür sorgen, dass vorhandene Konfigurationen und Warteschlangen geschützt sind und nicht mehr verändert werden können. ZePrA arbeitet dann im Geschützten Modus und es kann nichts durch versehentliches Verstellen von Einstellungen verändert werden. Ebenso ist der Import von Konfigurationen unterbunden und die Registrierung kann auch nicht verändert werden.

Workflow Validator

Bei der Einrichtung von Konfigurationen und Warteschlangen und im laufenden Betrieb kann es auch einmal zu Fehlern kommen. Sei es, dass Hotfolder auf einem Server-Laufwerk nicht gemountet wurden, sei es, dass ICC-Profile, die in einer Konfiguration genutzt werden, gel√∂scht wurden oder dass Einstellungen gew√§hlt wurden, die negative Folgen haben könnten. Mit Hilfe eines neuen Workflow-Validators überprüft ZePrA, ob alles OK ist und falls nicht, wird der Anwender durch Warnmeldungen informiert. Warnungen werden sowohl in der jeweiligen Konfiguration beim Einstellen derselben angezeigt, als auch im Übersichts-Fenster für alle Konfigurationen angezeigt. Sobald eine Warnung oder mehrere Warnungen vorliegt, sind diese an einem gelben Warndreieck zu erkennen.

Durch Anklicken dieser Warnungen erscheint eine Liste mit ausführlichen Fehlermeldungen. Jeden der Einträge können Sie durch Anklicken auswählen, und ein eigener Dialog mit erweiterten Informationen erscheint. Ist ZePrA in der Lage, das Problem automatisch zu lösen, so können Sie im Dialog eine Checkbox aktivieren und mit OK bestätigen. Wenn Sie selbst aktiv werden wollen und die Konfiguration selber abändern möchten, so wählen Sie Konfiguration bearbeiten und nach Bestätigung mit OK wird die entsprechende Konfiguration für Sie geöffnet. Wenn Sie Einstellungen bewusst vorgenommen haben, kann die Warnmeldung auch zurückgesetzt werden, so dass sie nicht mehr erscheint. Nutzen Sie den Workflow-Validator als Ihren Helfer, damit ihre ZePrA-Installation in einwandfreiem Zustand ist.

Viele neue produktionsrelevante Funktionen


  • Pixeldateien (TIFF, JPEG, PSD und jetzt neu PSB) mit mehr als 2 Gigabyte Dateigröße können nun ebenfalls von ZePrA verarbeitet werden.
    Hinweis: PSB ist das Adobe Photoshop-Format für besonders große Dateien.
  • Wenn Sie viele Jobs verarbeiten, so kann es immer wieder vorkommen, dass ein Job besonders wichtig ist und unmittelbar benötigt wird. Nun können Sie in der Liste der Wartenden Jobs die Aufträge, die mit höherer Priorität als andere verarbeitet werden sollen, höher stufen und damit zuerst verarbeiten. Selektieren Sie einfach einen Job in der Liste und verändern Sie über Rechtsklick die Priorität.
  • Bei PDF-Dateien mit vielen Seiten (Multipage PDFs) äußerten einige Anwender den Wunsch, festlegen zu können, welche Seiten farbkonvertiert werden sollen und welche nicht. Dies kann nun im PDF-Reiter der Konfiguration eingestellt werden. Somit lassen sich mit verschachtelten Warteschlangen unterschiedlichen Seiten einer einzigen PDF-Datei verschieden farbkonvertieren. Das ist eine sehr hilfreiche Funktion, wenn Sie eine Multipage-PDF für verschiedene Druckausgaben oder auch Displayausgaben farbkorrigieren möchten.
  • Kunden des Sonderfarben-Moduls schützen die außerordentlich genaue Farbwiedergabe bei der Konvertierung von Sonderfarben in Prozessfarben. Jedoch gibt es immer wieder auch Sonderfarben, die außerhalb des druckbaren Farbumfangs des Zielprofils liegen und deshalb keine perfekte Punktlandung ermöglichen. Sie können ZePrA nun so konfigurieren, dass Sie bei einer von Ihnen angegeben deltaE-Schwelle eine Warnung mit Hinweis erhalten, welche Sonderfarbe bei der Konvertierung welche Farbabweichung erzielen würde.
  • Auf der Übersichtseite werden nun neben Fehlern in roter Farbe auch Warnungen in gelber Farbe angezeigt. Bei Warnungen wird anders als bei Fehlern die Datei weiterhin konvertiert.
  • Die Berechnung der Farbeinsparung ist verbessert worden und berücksichtigt nun auch überdruckende Elemente und Transparenzeffekte.
  • Die Job-Eigenschaften sind um weitere Einträge erweitert worden, z.B. zu Verwendung von Transparenzreduzierungen oder auch zur Angabe welche Seiten in einer Multipage PDF verarbeitet worden sind. Zudem öffnet die Seite mit den Job-Eigenschaften nun per Doppelklick auf einen Job unter Verarbeitete Jobs im Übersicht-Dialog und nicht mehr die Bildschirmanzeige.
  • Zudem können Sie im Warteschlangen-Dialog für jede verarbeitete Datei in der Warteschlange automatisch einen Job-Report in verschiedenen Formaten erzeugen lassen. Geben Sie einfach einen weiteren Ordner zur Ablage der Reports an und wählen Sie das Format aus.
  • Sehr hilfreich ist die neue Option per Doppelklick auf eine Warteschlange im Übersicht-Dialog direkt in die Konfiguration dieser Warteschlange zu gelangen.
  • Die Reihenfolge der Warteschlangen im Übersicht-Dialog kann nun ver√§ndert werden. Durch Klicken und Ziehen kann eine Warteschlange an eine andere Position verschoben werden.
  • Beim Starten der Applikation wird eine gewisse Zeit benötigt, bis ZePrA benutzbar ist. Um anzuzeigen, welche Module und zugehörige Dateien gerade geladen werden, werden diese beim Start nun in der unteren linken Fußzeile angezeigt. Erst wenn alle benötigten Elemente geladen wurden, erscheint der ZePrA Copyright-Schriftzug und ZePrA ist benutzbar.

Demolizenz anfordern


Sie können für ColorLogic-Software (CoPrA, ZePrA, ColorAnt, DocBees-Reprofiler) eine 14-tägige Demolizenz anfordern, um sich einen persönlichen Eindruck von der Leistungsfähigkeit der entsprechenden Software zu verschaffen.Hinweise: Alle mit einer Demolizenz in CoPrA und DocBees-Reprofiler erzeugten Profile können ausschließlich in ColorLogic-Produkten korrekt eingesetzt werden. Mit einer Demolizenz werden mit dem Farbserver ZePrA konvertierte Dateien mit einem Wasserzeichen versehen.

Um eine Testlizenz anzufordern, folgen Sie bitte den beschriebenen Schritten:

  1. Klicken Sie bei CoPrA oder ZePrA auf den Registrierung Knopf in der unteren, linken Ecke der Sidebar im Hauptfenster. Bei ColorAnt und DocBees-Reprofiler rufen Sie den Registrierung-Dialog über das Hilfe-Menü auf.
  2. Gehen Sie nun auf den Reiter Demolizenz anfordern.
  3. Geben Sie alle erforderlichen Informationen ein.
  4. Sobald Sie Ihr Land eingegeben haben, zeigt die Software Ihnen eine Liste von unseren verfügbaren Händlern in Ihrem Land. Wählen Sie einen Partner aus und klicken Sie auf Anfrage direkt abschicken. Die gewünschte Demolizenz wird Ihnen innerhalb weniger Minuten an die angegebene Emailadresse gesendet.
  5. Speichern Sie die in der Email enthalten Lizenzdatei (erkennbar an der Endung *.lic) auf Ihrem Rechner.
  6. Im Reiter Lizenzdetails auf der Registrierungsseite können Sie die Lizenzdatei laden und somit die jeweilige Software aktivieren.

Eine vollständige Anleitung des Prozesses vom Download der ColorLogic-Lösungen, der Installation und der Demo-Lizenz-Bestellung finden Sie hier.

Nach der Installation der Demolizenz sehen Sie das Ablaufdatum der Lizenz in den Lizenzdetails.

Produkt-Registrierung


Die Registrierungsseite ist nun für alle ColorLogic-Produkte vereinheitlicht worden und wird nun sukzessive in die neuen Releases eingebaut. In den Lizenzdetails laden Sie Ihre Lizenzdatei und sehen, welche Module Sie lizensiert haben. Im Reiter Demolizenz anfordern bieten wir allen unseren Anwendern, die unsere Produkte testen möchten, einen komfortablen und schnellen Weg eine Demolizenz zu bestellen.

Nach Angabe der Kundendaten (Name und/oder Firma), des Landes und des zuständigen Händlers, sowie einer korrekten Email-Adresse, kann sofort eine Lizenzanfrage abgeschickt werden. Innerhalb weniger Minuten bekommt der Anwender seine 2-wöchige Demolizenz an seine Email-Adresse zurückgeschickt, kann sie im Reiter Lizenzdetails laden und sofort das gewünschte Produkt testen.

ZePrA 5.1.1 Release | Dezember 2016


Fehlerkorrekturen

  • Fehler bei der Konvertierung von TIFF-Bildern sind behoben worden. Der Fehler ist durch Verbesserungen bei der Bildverarbeitung mit Threads in der vorherigen Version 5.1 entstanden. (Ticket 356169)
  • Eine Fehlermeldung, die bei der Konvertierung von 16 Bit Bildern in Kombination mit der aktivierten Funktion Korrektur-DeviceLink-Profil anwenden aufgetreten ist, ist behoben worden.

ZePrA 5.2.1 Release | Juli 2017


 

Fehlerkorrekturen

  • Ein Qualitätsproblem bei der Konvertierung von manchen RGB-Scannerprofilen zu Monitorprofilen ist behoben worden (Ticket #170258).
  • Ein Problem mit der Konvertierung von Sonderfarben ist behoben worden, wenn dieselbe Sonderfarbe in mehreren Jobs vorkommt und parallel verarbeitet wurde (Ticket #170253).
  • Ein Fehler beim Import von Sonderfarben-Bibliotheken ist behoben worden, der zu einem Überschreiben der Bibliothek führte, wenn diese Bibliothek vor einer Namensänderung den gleichen Namen wie die Importierte trug. 
  • Aktualisierte ColorAnt-Version im Installer.