ColorAnt 12 Release| September 2026
Neue Funktionen und Verbesserungen in ColorAnt 12
Korrektur/Glätten
- Überarbeitetes und verbessertes Glätten-/Korrektur-Werkzeug
Auswerten
- Erstellen eigener Auswertungsmethoden mit benutzerdefinierten Vorgaben
- ColorAnt Evaluation: Die Proof-Auswertung ist nun als eigenständige Anwendung verfügbar
- Abweichende Bedingungen für Beleuchtung und Beobachter in Referenzdateien und/oder Messdaten können nun in die Druckbedingungen konvertiert werden
Allgemein
- Neue ColorAnt-Pakete
- Modernisiertes und optimiertes Lizenzmanagement
Korrektur und Glätten
Überarbeitetes und verbessertes Werkzeug zum Glätten und Korrigieren
Die Werkzeuge Korrektur und Glätten wurden zu einem einzigen, optimierten Werkzeug zusammengefasst, um den Workflow zu vereinfachen. Im Rahmen dieses Updates wurde das Werkzeug Korrektur aus der Sidebar entfernt, und alle Bearbeitungswerkzeuge sind nun in zwei Viererreihen angeordnet, um ein übersichtlicheres Layout zu schaffen. Die Checkbox Messdaten Korrigieren wurde in das Werkzeug Glätten verschoben, das nun auch die neue Option Lichter und Tiefenbereiche schützen enthält.
Auswerten
Erstellen eigener Auswertungsmethoden mit benutzerdefinierten Vorgaben
Bestehende Auswertungsmethoden können nun an spezifischen Anforderungen angepasst werden, indem vordefinierte Methoden entsperrt und deren Parameter anpasst werden. Dies ermöglicht genauere und aussagekräftigere Auswertungsergebnisse.
Vordefinierte Auswertungsmethoden sind zunächst gesperrt. Nach dem Entsperren können folgende Änderungen vorgenommen werden:
- Name der eigenen Auswertungsmethode
- Kategorien können über Checkboxen ein- oder ausgeschlossen werden
- DeltaE (dE)-Grenzwerte
- DeltaE (dE)-Methode
- PSD-Grenzwerte in PSD-Methoden (über das Bleistift-Symbol)
Nachdem Änderungen an der vordefinierten Methode vorgenommen wurden, wird die geänderte Version als geänderte Methode gespeichert und der Liste Auswertungsmethoden im Abschnitt GEÄNDERTE METHODEN hinzugefügt, wobei dem ursprünglichen Namen der Zusatz (edited) angehängt wird.
Modifizierte Auswertungsmethoden können mit einem neuen Namen gespeichert werden, indem man auf das Symbol Speichern klickt. Sie werden dann im Abschnitt EIGENE METHODEN aufgelistet.
Kategorien für die Auswertung auswählen
Kategorien können durch Aktivieren oder Deaktivieren der entsprechenden Checkboxen in die Auswertung einbezogen oder davon ausgeschlossen werden. Auf diese Weise lässt sich festlegen, welche Kategorien ausgewertet werden sollen. Deaktivierte Kategorien werden von der Auswertung ausgeschlossen und erscheinen weder im Report noch auf dem Label.
PSD-Methoden unterscheiden sich von anderen Auswertungsmethoden dadurch, dass sie keinen grünen Haken verwenden, um das Ergebnis erfolgreich oder nicht erfolgreich darzustellen. Stattdessen werden die Ergebnisse bei PSD-Methoden in die Kategorien A, B oder C eingeteilt. Da die Grenzwerte für fast jede Kategorie erheblich variieren, können diese Grenzwerte je nach Anforderung selbst definiert werden. Um die jeweiligen Grenzwerte für eine PSD-Auswertungsmethode zu bearbeiten, klicken Sie auf das Bleistift-Symbol der gewünschten Kategorie.
ColorAnt Evaluation: Die Proof-Auswertung als eigenständige Anwendung
Das Auswerten-Tool von ColorAnt ist nun auch als eigenständige Anwendung verfügbar und bietet einen Grundumfang an ColorAnt-Werkzeugen, darunter Messen, Vergleichen, Betrachten, Individuelles Chart, Chart exportieren und Proof-Auswertung. ColorAnt Evaluation unterstützt alle Datentypen, einschließlich Multicolor-Daten und Sonderfarben. Darüber hinaus bietet es die Möglichkeit, benutzerdefinierte Auswertungsmethoden mit benutzerdefinierten Grenzwerten zu erstellen, sodass der Auswertungsprozess an spezifische Anforderungen angepasst werden kann.
Abweichende Bedingungen für Beleuchtung und Beobachter in Referenzdateien und/oder Messdaten können nun in die Druckbedingungen konvertiert werden
Wenn Profile geladen werden, deren Messbedingungen in Bezug auf die Lichtart/Beobachter (z. B. D65/10°) von den Druckbedingungen (z. B. D50/2°) abweichen, und das Auswerten-Werkzeug geöffnet wird, erfolgt nun ein Hinweis auf diese Diskrepanz.
Eine Umwandlung der Lichtart und des Beobachters des geladenen Profils in die Druckbedingungen kann durchgeführt werden, wenn im Auswerten-Dialog die Option Vergleichsdatensatz ausgewählt ist.
Wenn jedoch die Option Vergleichsprofil im Auswerten-Werkzeug ausgewählt ist, können Lichtart und Beobachter des Profils nicht umgewandelt werden, es erscheint dann nur der Hinweis, dass eine Abweichung zwischen den Messbedingungen des Profils und den Druckbedingungen vorliegt.
Im Report wird das unter Druckbedingung und Messbedingung dokumentiert. Wenn Lichtart und Beobachter des Profils nicht umgewandelt werden, erscheint außerdem ein Warnhinweis am unteren Rand:
Wenn Lichtart und Beobachter des Profils umgewandelt werden, wird dies unter Druckbedingung dokumentiert:
Allgemein
Neue ColorAnt-Pakete
Das neueste Update führt drei neue ColorAnt-Pakete ein, die die bisherigen ColorAnt-Pakete M und L ersetzen: ColorAnt Process, ColorAnt Multicolor und ColorAnt Evaluation.
Modernisiertes und optimiertes Lizenzmanagement
Ab sofort verwenden ColorLogic-Produkte das sichere und bewährte Lizenzierungssystem der Hybrid Software Group, das zum Beispiel in Produkten der Hybrid Software GmbH wie PACKZ und iC3D zum Einsatz kommt und weltweit schon von vielen tausend Anwendern genutzt wird. Neben moderner und sicherer Verschlüsselungstechnologie bietet diese Umstellung noch weitere Vorteile:
- Es wird nur ein einziger Lizenzschlüssel benötigt. Der Lizenzschlüssel ist mit einer Benutzer-ID verbunden, nicht mit einem Computer oder mit Hardware, und kann auf jedem System verwendet werden (Windows und macOS).
- Das Wechseln des Computers wird vereinfacht. Bei einem Wechsel zu einem anderen Computer müssen keine neuen Lizenzen mehr beantragt werden, da die bisherigen Hardware- oder Dongle-gebundenen Seriennummern nicht mehr verwendet werden. Deaktivieren Sie einfach die Lizenz auf dem aktuellen Computer, übertragen Sie sie auf einen anderen Computer und reaktivieren Sie sie dort.
- Das neue Lizenzierungssystem ist internetbasiert. Zur Aktivierung oder Deaktivierung einer Lizenz ist eine Internetverbindung erforderlich; nach der Aktivierung kann die Software jedoch offline genutzt werden. Dies reduziert den Verwaltungsaufwand erheblich und erhöht die Flexibilität beim Wechsel zwischen verschiedenen Computern.
- Vereinfachter Update-Prozess. Bislang war für jede neue Hauptversion eine neue Lizenz erforderlich, nun erhalten Sie automatisch alle Updates, solange Ihr Software-Wartungsvertrag (SMA) gültig ist.
- Enthält die neue Anwendung Activation Manager, die es Ihnen ermöglicht, alle Ihre Lizenzschlüssel zu verwalten.
Um die neue Lizenzierungstechnologie nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst beim Data Center der Hybrid Software Group anmelden. Dort finden Sie alle von Ihnen lizenzierten Softwareprodukte (unter My Licenses) sowie die neuesten zum Download verfügbaren Versionen (unter My Products).
Bugfixes
- Individuelles Chart: Es wurde ein Problem behoben, bei dem die Eingabe eines höheren TAC-Werts zu einer geringeren Anzahl an Überdruck-Feldern führte (Ticket 254525)
- Individuelles Chart: Es wurde ein Fehler behoben, bei dem es nicht möglich war, die Farbe für 1CLr-Charts auszuwählen
- Messen: Es wurde ein Anzeigefehler behoben, bei dem die Werte während der Messungen mit dem Barbieri SpectroSwing qb von den tatsächlich übertragenen Werten abwichen
- Messen: Die Art und Weise, wie Umgebungslichtmessungen verarbeitet werden, wurde geändert, um Konflikte mit anderen Anwendungen zu vermeiden
- Report: Das Report-Werkzeug unterstützt nun Dateien im Spot-Format
- Aufheller: Das Aufheller-Werkzeug unterstützt nun Dateien im Spot-Format
- Tonwerte: Es wurde ein Fehler behoben, durch den beim Speichern einige falsche Boolesche Werte in die cfcurve-Datei geschrieben wurden (Ticket 254697)
- Tonwerte: Es wurde ein Problem behoben, bei dem Korrekturen gemäß ISO 20654 je nach Modus unterschiedlich ausfielen
- Primärfarben editieren: Es wurde ein Fehler behoben, bei dem die Primärfarben nicht geändert wurden, wenn nur der Weißwert modifiziert wurde
- Primärfarben editieren: Ein Indexfehler wurde behoben, der in seltenen Fällen auftreten konnte, wenn Lab-Daten vor der Bearbeitung von Remissionsdaten bearbeitet wurden
- Farbeditor: Es wurde ein Problem behoben, bei dem das Sperren der Ausgabewerte nicht immer erfolgreich war (Ticket 233534)
- CIE-Konvertierung: Es wurde ein Fehler behoben, bei dem die Zielwerte anstelle der Quellwerte aktualisiert wurden
- Betrachten: Ein unerwarteter Fehler beim Versuch, ein Feld aus einer Sonderfarbenbibliothek zu löschen, wurde behoben
- Betrachten: Es wurde ein Fehler behoben, bei dem mehr Kanäle angezeigt wurden, als im geladenen Profil verfügbar waren
- Betrachten: Es wurde ein Fehler behoben, bei dem im Spinnennetz-Diagramm eine seltsam gefärbte Linie erschien, wenn nur drei Felder vorhanden waren
- Betrachten: Es wurde ein Fehler in der 3D-Ansicht behoben, bei dem die Punktgröße immer auf 8 zurückgesetzt wurde, wenn ein Wert unter 8 eingegeben und ein Kanal aktiviert oder deaktiviert wurde
- Auswerten: G7-Testchart-Felder wurden interpoliert. Dieser Fehler wurde nun behoben, und es werden die korrekten Werte verwendet
- Auswerten: Die Grenzwerte für Buntgrau wurden in der PSD-Side-by-Side-Methode aktualisiert (Ticket 254576)
- Auswerten: Falls die erforderlichen G7-Chart-Felder fehlen, wird nun eine entsprechende Meldung angezeigt
- Allgemein: Nicht standardmäßige Hintergründe für die Charakterisierung von Sonderfarben wurden falsch angezeigt und werden nun ignoriert (Ticket 234323)
- Allgemein: Es wurde ein unerwarteter Fehler behoben, der beim Versuch auftrat, eine CSV-Datei über die Excel-Importfunktion zu laden
- Allgemein: Es wurde ein Fehler behoben, bei dem Dichtewerte nach dem Aufheben der Verknüpfung zwischen DCS und PCS nicht übertragen wurden (Ticket 254650)
- Allgemein: Ein Absturz wurde behoben, der unter macOS auftreten konnte, wenn das Programm über das Dock-Symbol geschlossen wurde
- Allgemein: Überarbeitetes Produktportfolio: ColorAnt Process- und Multicolor-Pakete sowie das Add-on „Evaluation“
- Allgemein: Das erstmalige Laden von Dateien wurde optimiert, sodass es auf Systemen mit vielen Profilen nun deutlich schneller erfolgt
ColorAnt 11.1.1 Release | März 2026
Neue Funktionen und Bugfixes in ColorAnt 11.1.1
- Es wurde ein Problem behoben, bei dem das Barbieri SpectroSwing 2 mm nach einem Firmware-Update nicht mehr gefunden wurde. (Ticket 264832/264837/264838)
- Unterstützung für das neue Barbieri SpectroSwing 6 mm
- Unterstützung für das Barbieri SpectroPad (Digital Press Edition)
- Die „Automatische Suche nach Netzwerkgeräten“ wurde für macOS hinzugefügt
- Das X-Rite eXact2 SDK wurde auf die neueste Version aktualisiert
ColorAnt 11.1 Release| Mai 2025
Bugfixes in ColorAnt 11.1
- Chart exportieren: Die Standardvoreinstellung für das Barbieri Spectro Swing qb und das LFP qb wurde geändert, um den Herstellerspezifikationen optimal gerecht zu werden
- Messen: Es wurde ein Leseproblem behoben, das auftrat, wenn Barbieri Spectro Swing qb-Charts mit der Barbieri Gateway-Software erstellt wurden
- Messen: Unterstützung für das Barbieri Spectro LFP qb Digital Press Edition (Ticket: 254477 / 254490)
- Korrektur: Problem behoben, bei dem einzelne Felder in einigen Fällen stark verändert wurden
- Tonwerte: Ein Datentypfehler, der bei gemessenen Sonderfarbenbibliotheken auftrat, wurde behoben
- Tonwerte: Fehler behoben, bei dem das Werkzeug mehr als die ausgewählte Kurve geändert hat
- Tonwerte: Fehlerhafte Benennung von Sonderfarbenbibliotheken nach Verwendung des TWZ-Werkzeugs behoben
- Tonwerte: Es wurde ein Problem behoben, bei dem unter Verlauf eine falsche Farbe als geändert angezeigt wurde, obwohl eine andere Farbe modifiziert wurde
- Tonwerte: Es wurde ein Problem behoben, bei dem Kanäle in der TWZ-Ansicht durcheinandergeraten sind, nachdem bestimmte CxF/X-4-Daten mit dem Verbinden-Werkzeug miteinander kombiniert wurden
- Tonwerte: Mehrere Indexfehler, die in bestimmten Fällen auftreten konnten, wurden behoben
- Tonwerte: In einigen Fällen wurde fälschlicherweise „Keine Daten für Kanal gefunden“ gemeldet
- Verbinden: Das Verbinden mehrerer Einfarb-Sonderfarbenbibliotheken mit Gradienten zu einer großen Bibliothek erfolgt nun über die Kanalnamen
- Vergleichen: Indexfehler beim Vergleichen von 1 CLR-Daten mit dem Delta DCS-Vergleichsmodus behoben
- Betrachten/Tonwerte: Es wurde behoben, dass Sonderfarbenbibliotheken mit Gradienten nicht gut dargestellt wurden
- Betrachten: Fehler bei der Dimensionierung behoben, der auftrat, wenn versucht wurde, ein Feld zu einer Sonderfarbenbibliothek hinzuzufügen
- Betrachten: Ein Problem mit einer fehlerhaften Spinnennetzansicht bei bestimmten CxF/X-4-Dateien wurde behoben
- Betrachten: Fehler in der Kurvenansicht bei bestimmten CxF/X-4-Dateien behoben
- Betrachten: Ein Fehler in der Ansicht und ein fehlender Schwarzkanal bei bestimmten PDF-Dateien wurden behoben
- Betrachten: Problem mit einer fehlerhaften Ansicht und einem fehlenden Schwarzkanal nach dem Verbinden bestimmter CxF/X-4-Dateien behoben
- Allgemein: Fragwürdige DCS-Daten mit möglicherweise falsch interpretierten Spektraldaten können jetzt geladen werden (Ticket: 233771)
- Allgemein: Cgats-Daten, die von älteren ColorAnt-Versionen gelesen werden konnten, aber von der aktuellen Version nicht mehr, können nun wieder gelesen werden (Ticket 254418)
ColorAnt 11 Release | Dezember 2024
Neue Funktionen in ColorAnt 11
- Verbesserte Bedienoberfläche ermöglicht effizienteres Erstellen von Testcharts
- Neue Option Ergänzendes Mini-Chart für Sonderfarbenbibliotheken
- Neue Option zur Eingabe der Zieldichte für Primärfarben
- Verbesserte Funktion Sekundärfarbwerte übernehmen
- Unterstützung für das Hybrid-RIP-Kurvenformat
- TWZ-Kurven können jetzt an den Offsetdruckstandard ISO 12647-2 angepasst werden
- Mehr Flexibilität bei der Arbeit mit Sonderfarben und Sonderfarbenbibliotheken
- Unterstützung für das Messgerät Barbieri Spectro Swing qb
- Überarbeitetes Einstellungen-Fenster
- Neue Option zur Auswahl benutzerdefinierter Report-, Chart- und Profilverzeichnisse
Allgemein
- Erweiterte Unterstützung für CIE-Dateien
- Verbesserter Austausch von Sonderfarbenbibliotheken zwischen ColorAnt und ZePrA
- Einfaches Erstellen benutzerdefinierter Daten über Excel-Tabellen
- Die Position und Größe von Fenstern wird jetzt gespeichert
Individuelles Chart
Verbesserte Bedienoberfläche ermöglicht effizienteres Erstellen von Testcharts
Das Fenster Individuelles Chart wurde neu gestaltet, um einen übersichtlicheren und schlankeren Workflow zu realisieren. Der Workflow beginnt nun mit der Auswahl des Verwendungszwecks des Charts aus einem Drop-down-Menü, das bisher die Bezeichnung „Modus“ hatte. Die Liste der Optionen in diesem Menü wurde gekürzt und einige der Optionen, die in ColorAnt 10 und älter vorhanden waren, wurden entfernt und zu einer einzigen Option zusammengefasst. Dies sorgt für einen besseren Überblick und einen effizienteren Workflow beim Erstellen von Testcharts.
Das Werkzeug Individuelles Chart erstellt verschiedene Arten von Testcharts für eine Vielzahl an Anforderungen. Anstelle von sieben Modi bietet die gekürzte Liste nun dieselbe Funktionalität in nur fünf Modi:

Profil erstellen: Die neue Option Profil erstellen ist eine Kombination aus den bisher verfügbaren Modi „Profilierung“ und „Flexo-Profilierung“. Sie vereint die Funktionen dieser beiden Modi mithilfe der neuen Checkbox Flexo-Profilierung, die den Testcharts nach dem Aktivieren zusätzliche Flexo-spezifische Felder hinzufügt.

Profil aktualisieren: Dieser Modus hat sich nicht geändert. Wie bisher werden Testcharts mit einer Mindestanzahl an Feldern generiert, die in Kombination mit den Werkzeugen Profil aktualisieren oder Iteration in CoPrA verwendet werden können.

Linearisierung: Dieser neue Linearisierungsmodus ist eine Kombination aus den vorherigen Modi Linearisierung, Linearisierung und InkSplitting sowie Linearisierung und G7-Farbfelder. Er vereint alle Funktionen dieser drei Modi durch das Hinzufügen von zwei neuen Checkboxen InkSplitting sowie G7-Farbfelder hinzufügen, die nach dem Aktivieren die entsprechenden Felder hinzufügen.

Sonderfarbenbibliothek: Diese Option umfasst nun die beiden Funktionen Sonderfarbenbibliothek und den bisherigen Modus CxF/X-4-Keil. Sie enthält alle Funktionen des früheren Dialogs Sonderfarbenbibliothek, zusätzlich jedoch auch die neue Option Überdrucke auf Schwarz hinzufügen. Nach dem Aktivieren dieser Checkbox wird das Drop-down-Menü Anzahl Felder auf Schwarz verfügbar, über das die erforderliche Anzahl an Überdrucken-Feldern ausgewählt werden kann.
Hinweis: Das Spot-Format wird automatisch als CxF/X-4 exportiert, wenn Spektraldaten verfügbar sind und CXF zum Speichern ausgewählt wurde.

Referenzdatei: Geladene Referenzdateien (die in früheren Versionen am Ende des Drop-down-Menüs Farbraum aufgeführt waren) werden jetzt in dem eigens dafür vorgesehenen Drop-down-Menü Referenzdatei angezeigt.
Neue Option Ergänzendes Mini-Chart
Mini-Charts sind dazu gedacht, Profilierungen mit Sonderfarben über das Werkzeug Primärfarben editieren zu ergänzen, da im Mini-Chart mehr Sekundärfarben enthalten sind.

Ergänzende Mini-Charts enthalten Gradienten für die Primärfarben und Zweifarben-Überdrucke für die 50 %- und 100 %-Kombinationen:

Primärfarben editieren
Neue Option zur Eingabe der Zieldichte für Primärfarben
Dichteänderungen können jetzt im Werkzeug Primärfarben editieren direkt auf die Primärfarben angewendet werden. Dies ermöglicht das Auswerten von Dichteänderungen, ohne dass ein neues Chart gedruckt werden muss, z. B. beim Flexodruck, wenn eine neue Rasterwalze für eine Primärfarbe verwendet werden soll, oder beim Offsetdruck, wenn die Dichte einer Druckfarbe erhöht oder verringert werden soll.
Nach Eingabe des neuen Werts für die Dichte werden die entsprechenden Lab-Werte berechnet und angewendet. Die Berechnung basiert auf den spektralen Informationen der Primärfarben. Daher ist die Dichteoption nur für spektrale Messdaten verfügbar.
Die Dichte kann über das Bleistiftsymbol im Werkzeug Primärfarben editieren geändert werden:

Der Wert unter Dichte gibt die aktuelle Dichte an, die aus den Messdaten entnommen wurde. Geben Sie den neuen Dichtewert ein und klicken Sie auf den dreieckigen Pfeil, um die Änderungen zu übernehmen.

Die Lab-Werte werden automatisch berechnet und sofort angezeigt. Durch Klicken auf OK werden diese Werte akzeptiert und das Fenster geschlossen.
Die Berechnung kann durch Klicken auf Abbrechen verworfen oder durch Klicken auf den Rückgängig-Pfeil zurückgesetzt werden, um die ursprünglichen Werte wiederherzustellen.
Verbesserte Funktion Sekundärfarbwerte übernehmen
Die Funktion Sekundärfarbwerte übernehmen im Werkzeug Primärfarben editieren wurde überarbeitet und verbessert. Wie bisher auch ist die Checkbox nur verfügbar, wenn Sekundärfarben für mindestens zwei der ausgewählten Farben einer Messdatei vorhanden sind. Damit die Checkbox aktiviert werden kann, muss mindestens ein 100/100-Feld für die ausgewählte Farbe vorhanden sein. Darüber hinaus werden auch andere Zweifarbenkombinationen berücksichtigt (dies kann jede beliebige Kombination sein, zum Beispiel 50/50 oder 30/70 oder 80/60 oder jede andere Kombination von Sekundärfarben).
Die Lab-Werte (oder Spektralwerte, falls vorhanden) werden dann aus der Messdatei abgerufen und in das Spektralmodell übernommen. Durch die Unterstützung aller vorhandenen gedruckten Sekundärkombinationen neben 100/100 werden die Berechnungen präziser.
Hinweis: Wenn eine Datei das 50/50-Feld, aber nicht das 100/100-Feld enthält, hat die Datei zwar ein zweites Feld, aber das Modell benötigt trotzdem den 100/100-Schlüsselpunkt, um korrekt zu funktionieren.
Tonwerte
Unterstützung für das Hybrid-RIP-Kurvenformat
Kompensationskurven können jetzt im Format „*.cfcurve“ gespeichert werden. Dieses JSON-basierte Format ist mit Hybrid CLOUDFLOW kompatibel und ermöglicht das Importieren der Kompensationskurven in diese Anwendung.

TWZ-Kurven können jetzt an den Offsetdruckstandard ISO 12647-2 angepasst werden
Tonwertkurven können nun so berechnet werden, dass sie den Anforderungen der BVDM-Offsetdruckstandards ISO 12647-2 von 2004 oder 2013 entsprechen.
Die beiden neuen Optionen wurden dem Drop-down-Menü Korrektur gemäß TWZ-Zielwerten des Werkzeugs Tonwerte hinzugefügt.

Hauptfenster
Mehr Flexibilität bei der Arbeit mit Sonderfarben und Sonderfarbenbibliotheken
Das Kontextmenü stellt nun drei neue Optionen unter Konsolidieren und Konvertieren zur Verfügung, die die Handhabung von Sonderfarben und Sonderfarbenbibliotheken vereinfachen.

Sonderfarbenbibliothek zu DCS: Konvertiert Dateien mit Sonderfarben und bis zu 15 Kanälen in den entsprechenden Gerätefarbraum.
Charts aus Sonderfarben erzeugen: Teilt die gesamte Bibliothek in einzelne Charts für jede Farbe auf.
Charts zu einer Sonderfarbenbibliothek zusammenführen: Verbindet mehrere kompatible Charts zu einer Sonderfarbenbibliothek.
Überarbeitetes Einstellungen-Fenster
Im neu gestalteten Einstellungen-Fenster können nun benutzerdefinierte Verzeichnisse für Reporte, Charts und Profile angegeben werden. Über das Ordnersymbol können die gewünschten Ordner ausgewählt werden.

Das hier definierte benutzerdefinierte Profil-Verzeichnis ist ein zusätzliches Verzeichnis neben dem Systemprofilverzeichnis.
Measure Tool
Unterstützung für das Messgerät Barbieri Spectro Swing qb
Das Barbieri Spectro Swing qb wird nun vom Measure Tool unterstützt.

Das Gerät kann über USB oder Ethernet angeschlossen werden. Es wird empfohlen, die Ethernet-Verbindung zu verwenden, da sie höhere Übertragungsgeschwindigkeiten zulässt.
Allgemein
Erweiterte Unterstützung für CIE-Dateien
Es gibt jetzt weniger Einschränkungen beim Importieren von Messdaten anderer Anbieter. So können einige CIE-Dateien, die bisher nicht verarbeitet werden konnten, nun importiert und geöffnet werden.
Verbesserter Austausch von Sonderfarbenbibliotheken zwischen ColorAnt und ZePrA
Opazitätsinformationen können jetzt in den Dateiformaten CxF und CGATS gespeichert werden. Dies ermöglicht die Bearbeitung von Sonderfarbenbibliotheken aus ZePrA, die benutzerdefinierte Opazitätswerte für die Farben enthalten können, in ColorAnt. So können beispielsweise Glättungen oder Korrekturen von Tonwerten vorgenommen und dann ohne Verlust der Opazitätsinformationen wieder an ZePrA übertragen werden.
Darüber hinaus können Sonderfarbenbibliotheken jetzt schnell und einfach mit der neuen Funktion Sonderfarbenbibliothek von ColorAnt im Werkzeug Individuelles Chart erstellt, als CxF/X-4-Datei exportiert und in ZePrA geladen werden.
Einfaches Erstellen benutzerdefinierter Daten über Excel-Tabellen
Benutzerdefinierte Datendateien können jetzt ganz einfach mit einer Excel-Tabellenvorlage erstellt werden, die hier heruntergeladen werden kann.

Die Vorlagendatei enthält mehrere verschiedene Seiten für eine Vielzahl von Daten und ermöglicht das einfache Importieren benutzerdefinierter Sonderfarbenbibliotheken, um in ColorAnt Charts in einem Format zu erstellen, das einfach bearbeitet werden kann.
Wählen Sie das Blatt aus, das den Daten entspricht, ändern Sie die Beispieldaten und exportieren Sie diese Seite als CSV-Datei. Die resultierende Datei kann dann in ColorAnt importiert werden.
Die Position und Größe von Fenstern wird jetzt gespeichert
Die Position und Größe der Fenster wird nun gespeichert und nach einem Neustart wiederhergestellt, was besonders bei Setups mit mehreren Monitoren sehr praktisch ist.








