Was ist neu?

Informationen zu den neuesten Produktversionen und Fehlerbehebungen
 

CoPrA 6 Release | September 2019


 Wichtige neue Funktionen

  • SaveInk für Multicolor, war bisher nur für CMYK verfügbar
  • Neues Modul DeviceLink-Iteration zur Optimierung von DeviceLinks, zum Beispiel für hochwertiges Proofing
  • Erweiterte Funktionen für die Dateikonvertierung um die Überprüfung von Farbkonvertierungen zu vereinfachen
  • Dot-on-Dot vermeiden-Funktion, um Multicolor-Separationen für den Druck im AM-Raster zu verbessern
  • Unterstützung von weiteren Ausgabeformaten bei der Linearisierung, die in Photoshop und externen RIPs verwendet werden können
  • Druckfarbenbegrenzung für Linearisierungs-DeviceLinks
  • Neue Optionen und Vorlagen verbessern die automatische Profilbenennung
  • Passwortschutz für Einstellungen

Weitere neue Funktionen

  • Neue Funktionen zum Erstellen von DeviceLinks vereinfachen das Einstellen der Schwarzerzeugung und des Multicolor-Modus
  • Verbesserungen der Profilreporte
  • Unterstützung für mehr als 7 Kanäle beim Erstellen von DeviceLinks
  • Verbesserte Schwarzpunktkurven- und -Zahlenvisualisierung für Multicolor-Modi mit Spezialfarben
  • Verbesserte Interaktion zwischen ColorAnt und CoPrA bei Verwendung mehrerer Messbedingungen
  • CoPrA-Profilierungseinstellungen mit ZePrAs Auto-Import-Ordner teilen
  • Neue Option ermöglicht Eingabe von Notizen für Profile im Profile Manager 

Farbeinsparung für Multicolor

Anwender des Moduls Farbeinsparung, die auch über eine Multicolor-Lizenz verfügen, profitieren von der Erweiterung des Farbeinsparung-Moduls. Es ist nun möglich, SaveInk-DeviceLink-Profile aus Multicolor-Profilen zu erstellen. Frühere Versionen von CoPrA können nur CMYK-SaveInk-Profile erstellen.

Hinweis: ZePrA 7 unterstützt SaveInk-Multicolor-DeviceLinks. Neben ZePrA gibt es nur wenige Workflow-Anwendungen, die in der Lage sind, zum Beispiel ein 7CLR-2-7CLR DeviceLink zu verarbeiten.

Damit Multicolor-Druckerprofile als SaveInk-Profile verwendet werden können, muss ein Schwarzkanal vorhanden sein und dieser muss der vierte Kanal sein. Profile, die dieser Anforderung nicht entsprechen, können nicht ausgewählt werden.

Hinweis: Für Multicolor-Profile sind die Ausnahmen zum Erhalten von Hauttönen und benutzerdefinierte Ausnahmen nicht verfügbar.

DeviceLink-Iteration

Der DeviceLink-Profilierung wurde das neue Werkzeug Iteration hinzugefügt. Durch die Iteration können bestehende DeviceLink-Profile über ein gedrucktes und gemessenes Testchart optimiert werden (erfordert eine DeviceLink-Lizenz). Auch DeviceLinks mit Multicolor-Farbräumen können optimiert werden (erfordert zusätzlich eine Multicolor-Lizenz).

Ein bestehendes CoPrA-DeviceLink-Profil kann mit einem Testchart Ihrer Wahl (kann mit ColorAnt/Individuelles Chart erstellt werden) anhand der gemessenen Farbwerte optimiert werden. Das Testchart muss mit dem ursprünglichen DeviceLink-Profil konvertiert und auf dem Zieldrucker ausgedruckt werden. Die gemessenen Farbwerte werden dann zur Verbesserung der Konvertierung verwendet, um geringere Farbunterschiede und eine genauere Wiedergabe des Quellfarbraums zu erreichen. Die Iteration ist daher insbesondere in Proofsituationen mit absoluten oder relativ farbmetrischen Rendering Intents von Vorteil. Perzeptive Rendering Intents können als Besonderheit der DeviceLink-Iteration in CoPrA ebenfalls verwendet werden. Die Iteration berechnet ein neues DeviceLink-Profil basierend auf dem ursprünglichen DeviceLink-Profil und den gemessenen Werten. Das neue Profil kann erneut iteriert werden, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist.

Verwenden Sie die DeviceLink-Iteration wie folgt:

  1. Wählen Sie das DeviceLink-Profil aus, das Sie optimieren möchten
  2. Drucken Sie ein kleines Profilierungs-Testchart (kann mit dem Werkzeug Individuelles Chart in ColorAnt erstellt werden) über das DeviceLink-Profil auf Ihren Drucker
  3. Messen Sie das Chart und laden Sie die Messdaten in den Dialog
  4. Klicken Sie auf Speichern, um das iterierte Profil zu berechnen

Erweiterte Funktionen für die Dateikonvertierung

Ziel der Dateikonvertierung ist es, pixelbasierte Dateien für Profilevaluierungen zu konvertieren, zum Beispiel bei der Evaluierung einer Demo-Version von CoPrA oder um herauszufinden, welche Profileinstellungen die beste Farbwiedergabe ermöglichen. Dies wurde verbessert und erweitert. Das gesamte Dialogfenster wurde überarbeitet, um die Vorschau des geladenen Bildes zu vergrößern. Darüber hinaus wurden weitere Optionen für die Konvertierung in Lab hinzugefügt und Konvertierungen können in gestapelten Ebenen in einer Datei gespeichert werden, um verschiedene Farbkonvertierungen in Photoshop besser zu überprüfen.

 

Auf der linken Seite des Fensters gibt es drei Bedienfelder

  1. Im ersten Bedienfeld können Sie die zu konvertierende Bilddatei laden. Ein eingebettetes Profil wird unterhalb des Pfades zum Bild angezeigt. Neben dem Pfad zum Bild stellt ein kleines Symbol den Farbraum des Bildes dar.
    Beachten Sie, dass das Werkzeug Dateikonvertierung das Beibehalten von Photoshop-Ebenen oder Transparenzen nicht unterstützt. Dennoch werden Bilddateien wie Photoshop PSD- und TIFF-Dateien mit Ebenen oder Transparenzen korrekt konvertiert, es wird jedoch nur die Kompatibilitätsebene farblich konvertiert, während zusätzliche Ebenen und Transparenzen entfernt werden.
  2. Das zweite Bedienfeld ermöglicht das Laden von Quell- und Ziel-ICC- oder DeviceLink-Profilen. Wenn ein Zielprofil verfügbar ist, kann es in die konvertierte Datei eingebettet werden. Dies gilt auch für DeviceLink-Profile und das zugehörige Zielprofil, das in diesem DeviceLink verwendet wird. Die Option Nach Lab konvertieren ist praktisch, um Bilder mit unterschiedlichen Zielfarbräumen zu vergleichen oder das Farberscheinungsbild von Farbkonvertierungen mit Multicolor-Profilen zu bewerten. Letzteres ist eine schöne Ergänzung der Dateikonvertierung, da Photoshop keine korrekte Vorschau von Multicolor-Bildern bietet und eine Konvertierung von Multicolor nach Lab nicht möglich ist. Wenn die Checkbox Nach Lab konvertieren aktiviert ist, kann zusätzlich auch die Checkbox Papierweiß-Simulation aktiviert werden. Wenn diese Checkbox aktiviert ist, verwendet die Konvertierung nach Lab den absolut farbmetrischen Rendering Intent, wenn deaktiviert, den relativ farbmetrischen Rendering Intent.
  3. Das dritte Bedienfeld enthält eine Modus-Auswahl. Sie können das konvertierte Bild entweder im Modus Speichere Bild speichern, oder auf Benutze Ebenen wechseln und das konvertierte Bild als Ebene im PSD-Dateiformat hinzufügen. Nach einer ersten Konvertierung kann das gleiche Originalbild mit unterschiedlichen Profilen erneut konvertiert werden, und die resultierende Datei kann wieder als Ebene über dem zuvor konvertierten Bild platziert werden. Mit einer solchen PSD-Datei können Sie in Photoshop zwischen den Ebenen wechseln, um die Qualität der Konvertierungen zu bewerten. Die Ebenennamen enthalten zur besseren Identifizierung die Namen der verwendeten Profile.

Dot-on-Dot vermeiden bei Multicolor-Separationen

Beim Drucken mit gamuterweiternden Prozessfarben wie CMYK+Orange+Grün+Violett/Blau im traditionellen AM-Raster werden die Prozessfarben Violett oder Blau oft auf den gleichen Rasterwinkel wie Schwarz gesetzt. Dies kann zu so genannten Dot-on-Dot-Problemen führen, die Farb- und Helligkeitsabweichungen zur Folge haben. Das Vermeiden von schwarzen und violetten/blauen Farbkombinationen in Separationen würde jedoch den verfügbaren Gamut erheblich reduzieren und auch verhindern, dass dunkle bläuliche Sonderfarben originalgetreu wiedergegeben werden. Wenn die Funktion Dot-on-Dot vermeiden aktiviert ist, verwendet die Separation bei Kombinationen mit Violett/Blau daher mehr CMY-Farben als Schwarz.

Die Option Dot-on-Dot vermeiden ist in den Modulen Druckerprofilierung und DeviceLink-Profilierung verfügbar.

Beachten Sie, dass andere Farbkombinationen mit den gleichen AM-Rasterwinkeln wie Cyan und Orange oder Magenta und Grün von dieser Funktion nicht berücksichtigt werden, da diese Kombinationen ohnehin nur selten in Separationen verwendet werden.

Druckfarbenbegrenzung für Linearisierungs-DeviceLinks

Eine Begrenzung der Druckfarbe ist bei der Linearisierung notwendig, wenn die Farbkanäle gesättigt sind und bei höheren Farbdichten keine ausreichende Differenzierung zwischen den einzelnen Farbwerten mehr aufweisen. Dies geschieht typischerweise durch Drucken eines Stufenkeils und anschließendes visuelles Bestimmen des Prozentsatzes, bis zu dem eine gute Differenzierung bei gleichzeitig maximaler Sättigung vorliegt. Der Farbkanal wird dann auf diesen Wert begrenzt. Wir haben eine automatische Kanalbegrenzungsfunktion hinzugefügt, die genau dies anhand der Sättigungswerte der Messungen umsetzt. Diese Funktion wurde den beiden Berechnungsmodi ColorLogic Standard und Linearisierung gemäß ISO20654 als zusätzliche Modi hinzugefügt.

Hinweis: Für den G7-Modus wurde die Kanalbegrenzungsfunktion nicht zur Verfügung gestellt, da dies im Widerspruch zur Linearisierungsmethode G7 stehen würde. Die Farbbegrenzung sollte hier vor dem Anwenden von G7 erfolgen.

Unterstützung zusätzlicher Dateiformate für die Linearisierung

Das letzte Fenster der Linearisierung enthält zwei neue Checkboxen, die es ermöglichen, die Linearisierungskurven entweder als Photoshop ACV-Dateien oder als XML-Dateien gemäß den Formatspezifikationen in ISO 18620:2016 zu speichern. Dateien, die von CoPrA im Adobe Photoshop Curve Format (ACV) gespeichert wurden, können in Photoshop importiert und auf Bilder angewendet werden. Auf diese Weise können von CoPrA berechnete Linearisierungskurven, wie zum Beispiel G7- oder ISO 20654 (SCTV)-Kurven, auch in Photoshop verwendet werden.

ISO 18620:2016 spezifiziert ein einfaches erweiterbares XML-Format für den Austausch von Tonwertkorrekturkurven zwischen Anwendungen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Farbmanagement-, Kalibrierungs- und Rasterbildprozessorsysteme. Einige RIPs wie der Esko Colorpilot unterstützen dieses Format, das es ermöglicht, die von CoPrA erzeugten hochwertigen Kurven zu importieren und zu verwenden.

Die Kurven werden unter dem gleichen Namen wie das ICC-Profil im Ordner User/Documents/CoPrA/Linearization gespeichert.

Das Drop-down-Menü für die Größe enthält die beiden Optionen Klein und Groß. Diese beeinflussen die Anzahl der im ACV- und XML-Format gespeicherten Datenpunkte. Klein erzeugt 11 Punkte für ACV und XML, während Groß die vollen 51 Punkte für XML und 16 für ACV erzeugt. Die Größe hat keinen Einfluss auf das erstellte ICC-DeviceLink-Profil, da es immer die höchste Präzision verwendet.

Darüber hinaus gibt es im Profile Manager neue Optionen im Kontextmenü, um ACV- oder XML-Kurven aus bestehenden Linearisierungs-DeviceLink-Profilen zu erstellen.

Optionen und Vorlagen für die Profilbenennung

Dem Profilbennenungsbereich Name wurde die neue Funktion Vorlagen hinzugefügt. Beim Anklicken öffnet sich das Fenster Dateinamen automatisch generieren. Hier können Sie aus einer Liste von Optionen Namenskomponenten, die für jedes Profilmodul spezifisch sind, auswählen, kombinieren und als eigene Vorlage speichern. Die zuletzt ausgewählte Vorlage wird für alle neu erstellten Profile verwendet, so dass die Benennung von Profilen automatisiert werden kann.

Verfügbare Namenskomponenten sind Datum, Datum und Uhrzeit, Name der Messdatendatei, Quell– und Zielprofile, Name der aktuellen Voreinstellung und andere. Die im Drop-down-Menü ausgewählte Komponente kann an einer benutzerdefinierten Position (die Position wird mit dem Mauszeiger ausgewählt) in der Vorlage hinzugefügt werden. Im unteren Bereich Beispiel wird gezeigt, wie der neue Name aussehen wird. Neben den Namenskomponenten können eigene Texte an jeder beliebigen Stelle im Bereich Vorlage hinzugefügt werden. 

Geschützter Modus

 Der neue geschützte Modus, verfügbar unter Einstellungen, ermöglicht es, alle benutzerdefinierten Einstellungen zu sperren und zu schützen. Wenn aktiviert – mit oder ohne Passwort – wird das Ändern einer ausgewählten Profilierungseinstellung blockiert. Diese Funktion erweist sich als praktisch, wenn mehrere Anwender in einem Unternehmen Profile erstellen und nur ein definierter Satz von Einstellungen verwendet werden soll, anstatt dass jeder Anwender seine eigenen Einstellungen verwendet. Wenn der geschützte Modus aktiviert ist, sind die Optionen in den Einstellungen deaktiviert und der Import und Export von Einstellungen wird unterbunden.

Wenn Sie strengere Zugriffsrechte benötigen, kann der geschützte Modus mit einem Passwort verwendet werden. Geben Sie ein sicheres Passwort ein, und bestätigen Sie es durch erneute Eingabe. Wenn ein Passwort festgelegt wurde, muss es jedes Mal eingegeben werden, wenn der geschützte Modus deaktiviert werden soll. Um das Passwort zu entfernen oder zu ändern, klicken Sie auf Passwort zurücksetzen.

Produktivitätsverbesserungen

  • Der neue Schwarzerzeugungs-Modus Zielprofil mit ColorLogic Gamut Mapping ist ab sofort im DeviceLink-Modul verfügbar. Zusätzlich zu dem bereits vorhandenen Modus Zielprofil, der alle Einstellungen deaktiviert, ermöglicht es der neue Modus, alle Einstellungen nach Anklicken der Schaltfläche Anpassen zu bearbeiten. Dies ist oft praktisch, da man so mit den vorhandenen Einstellungen des Zielprofils beginnen und diese dann an eigene Anforderungen anpassen kann.

  • Für Multicolor-Zielprofile gibt es im DeviceLink-Modul einen neuen Multicolor-Modus: Einstellungen vom Zielprofil übernehmen. Wenn das Multicolor-Profil ein CoPrA-Druckerprofil ist, wird der Modus verwendet, der beim Erstellen des Druckerprofils ausgewählt wurde. In Klammern wird der verwendete Modus angezeigt. Dies hat den Vorteil, dass sofort klar ist, welcher Modus verwendet wurde und man nicht lange suchen muss. Für Multicolor-Profile, die nicht mit CoPrA erstellt wurden, wird der Multicolor-Modus Stark verwendet.

  • In den Einstellungen kann die Standard-DeltaE-Methode (dE76 oder dE2000) für Profilreporte ausgewählt werden.
  • Unterstützung für bis zu 9 Kanäle beim Erstellen von DeviceLinks. Frühere Versionen von CoPrA unterstützen nur bis zu 7 Kanäle.
  • Verbesserte Schwarzpunktkurven- und -Wertevisualisierung für Multicolor-Modi mit Spezialfarben.
  • Verbesserte Interaktion von ColorAnt und CoPrA bei Verwendung mehrerer Messbedingungen. Es erscheint nun bei Bedarf ein Dialog zur Auswahl der gewünschten Messbedingung. 
  • Zusätzliche Methode zur Schwarzberechnung („Darkest„) für maximale Dichte/niedrigstes L*.

  • In den CoPrA-Einstellungen gibt es eine neue Option, um CoPrA-Profilierungseinstellungen mit ZePrA über einen freigegebenen Ordner zu teilen. Dies ist die neue und ab sofort einzige Möglichkeit, Einstellungen von CoPrA 6 (und höher) mit ZePrA zu teilen. Sie hat den Vorteil, dass CoPrA und ZePrA nicht mehr auf dem gleichen Computer installiert sein müssen. Der gemeinsame Ordner muss lediglich von beiden Anwendungen (ZePrA und CoPrA) über das Netzwerk, einen Netzwerkordner oder über die Cloud zugänglich sein.

    Hinweis: Wenn die Checkbox aktiviert ist und das Fenster Einstellungen mit OK geschlossen wird, erscheint eine Informationsmeldung, in der der Anwender gefragt wird, ob nun alle freigegebenen Einstellungen in den angegebenen ZePrA Auto-Import-Ordner kopiert werden sollen.
  • Im Profile Manager gibt es einen neuen Reiter, um Notizen für ein ausgewähltes Profil zu hinterlegen. Diese Notizen können dann als Filter in der Suchfunktion verwendet werden. Beispielsweise können Sie den Namen eines Kunden als Notiz in eine Reihe von Profilen schreiben, die Sie für ein Projekt für diesen Kunden angelegt haben. Wenn die Option Suchen nach auf Notizen gesetzt ist, können Sie einfach den Kundennamen eingeben und alle Profile mit diesem Namen werden aufgelistet.

  • Die Profilreporte wurden an mehreren Stellen erweitert. Jedem Profiltyp wurde der neue Abschnitt Farbgenerierung hinzugefügt, der es ermöglicht, die Einstellungen zu identifizieren, die beim Erstellen von CoPrA-Profilen verwendet wurden. Der Profilreport des Moduls Aktualisierung enthält nun neben den Lab-Daten auch die Gerätefarbwerte des ausgewählten Testcharts, was die Identifizierung der Farbwerte erleichtert. Im Abschnitt Generelle Profilinformationen des Reports wurden nützliche Informationen über die Größe des Profils und die Versionsnummer der verwendeten CrossXColor-Profiling-Engine hinzugefügt. Die DeviceLink-Profilberichte zeigen nun mehr Kurven für Sekundärfarben.

CoPrA 5.0.1 Release | März 2019


 

Fehlerbehebungen und Verbesserungen in CoPrA 5.0.1

  • In den Modulen Druckerprofilierung und DeviceLink wurde die Glätte der Graubalance für einige Daten verbessert. Dies zeigt sich im Profilbericht beim Vergleich von Profilen zwischen der Version 5.0.1 und früheren Versionen. (Ticket #180922)
  • In den Modulen Druckerprofilierung und DeviceLink wurde die Schwarzpunktberechnung verbessert. Diese Verbesserung vermeidet eine starke Streuung der CMY-Komponenten im Schwarzpunkt, was gegebenenfalls zu einem etwas weniger neutralen Schwarzpunkt (z. B. a*/b* ungleich 0) im Vergleich zu vorherigen Versionen, aber einer besseren Bedruckbarkeit führt.

  • Bei der Verbesserung der Schwarzpunktberechnung wurden einige Probleme bezüglich der angezeigten Geräte- und/oder Lab-Werte für den berechneten Schwarzpunkt in den Modulen Druckerprofilierung und DeviceLink behoben. Was nun als Schwarzpunkt in der Benutzeroberfläche angezeigt wird, wird mit Ausnahme der Modi mit Spezialfarben tatsächlich im Profil verwendet.
    Hinweis: Bei seltenen speziellen Datensätzen traten einige Unstimmigkeiten in früheren Versionen auf.

  • In den Modulen Druckerprofilierung und DeviceLink wird ein deaktivierter Kanal unter Benutze Kanäle mit ein X-Symbol gekennzeichnet. Die Kennzeichnung mit dem X-Symbol wird nun auch im Bereich Schwarzpunkt- und TAC übernommen.

  • Im Werkzeug Dateikonvertierung werden nun auch TIFF-Bilder im Lab-Farbraum unterstützt.

  • Fehler beim Laden von TIFF-Dateien im Werkzeug Dateikonvertierung wurden behoben. (Ticket #180974)

  • Kanalnamen in Multicolor TIFF- und PSD-Dateien, die mit dem Werkzeug Dateikonvertierung erzeugt wurden, enthalten keine unsichtbaren Zeichen mehr.

  • Im DeviceLink-Modul wurde ein Indexfehler bei der Auswahl spezieller Profile als Zielprofil behoben. (Ticket #180962).

  • Im DeviceLink-Modul wurde ein Indexfehler behoben, der bei der Verwendung eines Profils auftrat, das nicht im Ordner für die Systemprofile gespeichert wurde.

  • Im DeviceLink-Modul wurden die Ausnahmen Grau und 100% Schwarz bei CMYK-zu-Multicolor-Profilen korrigiert, wenn der Farberzeugungsmodus Zielprofil eingestellt war. (Ticket #180781)

  • Dem DeviceLink-Modul wurde eine Warnmeldung hinzugefügt, wenn als Umrechnungsart Perzeptiv oder ttigung in Kombination mit der Ausnahme TWZ wie Quellprofil ausgewählt wurde. Die Warnung weist darauf hin, dass diese Umrechnungsarten nicht in Kombination mit der ausgewählten Ausnahme funktionieren.

  • Im DeviceLink-Modul wurde behoben, dass bei Auswahl des Multicolor-Modus Farbeigenschaften erhalten die Separationskurve für Schwarz aus dem Kurven-Diagramm verschwunden ist.

  • Im Modul Druckerprofilierung wurde korrigiert, dass die Schieberegler für Schwarzstart und Schwarzbreite nicht deaktiviert wurden, wenn Maximalschwarz gleich Null ist. (Ticket #18091919)

  • Die Einstellung Automatik bei der Schwarzpunktberechnung wurde im Modul Druckerprofilierung beim Import von Profileinstellungen mit Multicolor Schwarzpunkt korrigiert. (Ticket #18071)

  • Das Modul Druckerprofilierung erlaubt nun nur noch Referenzdaten mit bis zu 15 Kanälen zu laden.

  • DEMO-Profile werden nun nicht mehr am Dateinamen, sondern am Hersteller-Tag erkannt. In Vorgängerversionen wurde für die Erkennung das Schlüsselwort „Demo“ verwendet, das nicht zuverlässig ist.

  • Es wurde behoben, dass serialisierte Linearisierungs-DeviceLink-Profile nicht im gewählten Benutzerdefinierten Profilspeicherort unter Einstellungen gespeichert wurden.

  • Mit CoPrA L können nun auch Linearisierungs-DeviceLink-Profile generiert werden. In früheren Versionen war dies nicht möglich.

  • Im Linearisierung-Modul wurde die Darstellung von Kurven aus Daten korrigiert. Linearisierungskurven wurden fälschlich mit der ColorLogic-Standard-Methode angezeigt, statt mit der nach ISO 20654. (Ticket #180698).

  • Mehrere Probleme bei der Auswahl von Profilen im Modul Editierung wurden behoben.

  • Die Geschwindigkeit des Bereich-Reglers im Modul Editierung wurde erhöht.

  • Einige Links zur Online-Hilfe wurden korrigiert und Inhalte in den Hilfetexten aktualisiert.

  • Im Modul Farbeinsparung lassen sich nun im Eingabefeld für die dEToleranz Werte mit Nachkommastellen eintragen.

  • Im Modul Neuberechnung wurde die Profilauswahl korrigiert. Die Profilauswahlen unter Aktuelles Profil und Neuberechnen mit müssen beide gültig sein, anstatt wie vorher, dass nur ein Profil gültig sein musste. Beachten Sie, dass diese Korrektur zu einer langsameren Reaktion der Benutzeroberfläche im Modul Neuberechnung führt.

  • Im Profile Manager wurde die 2D-Ansicht in der Registerkarte Farbraum bei Druckerprofilen mit geladenen Beispieldaten deutlich verbessert. Dies ermöglicht eine bessere Erkennung von In- und Out-of-Gamut-Beispieldaten und eine bessere Erkennung von übereinstimmenden Daten zu einer gegebenen L*-Schiebereglerposition. (Ticket #181044)
    Hinweis: In früheren Versionen hatten die gezeigten Punkte einen bestimmten Bereich um die ausgewählte L*-Schiebereglerposition in der 2D-Ansicht, was es schwierig machte, zu beurteilen, ob ein Beispielfarbwert genau dem L*-Wert entsprach oder nicht. Größere weiße Kugeln in der 2D-Ansicht zeigen nun eine genaue Übereinstimmung zwischen Beispielfarbwerten und dem Profil mit der gewählten L*-Schiebereglerposition an. Hellgraue Kugeln sind etwas kleiner im Durchmesser und zeigen eine Übereinstimmung zwischen Beispielfarbwerten und dem Profil mit 1 Delta L* Abweichung zur gewählte Schiebereglerposition an (z. B. Werte mit L* von 49 oder 51 in unserem Screenshot). Die kleineren dunkelgrauen Kugeln zeigen Beispielfarbwerte an, die 2 Delta L* von den ausgewählten Schiebereglerposition entfernt sind. Andere Werte, die weiter entfernt liegen als 2 Delta L*, werden nicht angezeigt.

  • Das neue ColorAnt 5.1 mit dem Measure Tool v2.1 wurde in das Installationsprogramm aufgenommen.

CoPrA 5 Release | April 2018


CoPrA 5 ist ein Major Upgrade. Der Umfang der DeviceLink-Funktionen wurde mit dem neuen Werkzeug Linearisierung weiter erhöht. Es ist in den Paketen CoPrA 5 L und höher enthalten.

Die neuen Funktionen in der Drucker- und DeviceLink-Profilierung erweiterten die Schwarzerzeugung und transformierten sie in die neue Farberzeugung. Sie bietet praktische neue Optionen, wie zum Beispiel eine einfache Möglichkeit, einzelne Kanäle bei der Separation auszuschließen, oder die Visualisierung von Farbraumänderungen in Echtzeit. Der neue Algorithmus des SaveInk-Moduls ermöglicht nun noch größere Farbeinsparungen. Generell werden Anwender einen schnelleren Programmstart bemerken und sie können all dies zu wettbewerbsfähigen Paketpreisen erhalten.

 

Linearisieren von Drucksystemen

Die DeviceLink-Linearisierung optimiert die Tonwerte der Primärfarbgradationen für alle Drucker und Farbkombinationen. Das Ziel der Linearisierung ist es, glatte Gradationskurven der Primärfarben in einem definierten, reproduzierbaren Zustand und eine gute Differenzierung von Weiß bis zu 100 % der Primärdruckfarben zu erhalten. Es gibt mehrere Möglichkeiten, um dies zu erreichen, und CoPrA bietet die modernsten farbmetrischen Technologien an, die auf RIP-Ebene häufig nicht verfügbar sind. Vor allem, der neue Standard ISO 20654 (auch bekannt als Spot Color Tone Value, SCTV) und die bewährte Kalibrierungsmethode ColorLogic Standard, die von verschiedenen Anbietern auf dem Markt verwendet wird, sind interessante Features für Multicolor-Drucker. Die G7-Kalibrierung wird ebenfalls unterstützt. Darüber hinaus verfügt CoPrA über eine Funktion, um die Lichter zu schützen, was für Flexodrucker und die G7-Kalibrierung von schwierigen Medien und Druckern praktisch ist.

Alle neuen Optionen können sowohl für CMYK- als auch Multicolor-Drucker verwendet werden. Weiterhin gibt es einen Modus für Anwender, die G7 für die CMYK-Anteile und ISO 20654 für die zusätzlichen Farben eines Multicolor-Druckers verwenden möchten, da die G7-Kalibrierung nur für CMYK gedacht ist.

Die Erstellung eines Linearisierungs-DeviceLinks beginnt mit dem Druck von Primärfarbgradationen auf dem nicht kalibrierten Drucker ohne Farbmanagement. Es gibt zwei Möglichkeiten, um die notwendigen Messdaten zum Erstellen eines Linearisierungs-DeviceLink-Profils zu erhalten: Entweder Sie messen das Testchart und optimieren die Messdaten mit geeigneter Software, wie ColorLogics ColorAnt, und öffnen anschließend die Messdaten in CoPrA; oder Sie erzeugen die Messdaten mit CoPrAs integriertem Measure Tool.
Die Einstellungen können angepasst und die Kurven können direkt im Linearisierungsmodul noch vor dem Erstellen des DeviceLinks überprüft werden.

Dieses DeviceLink-Profil kann dann im Workflow für alle Arten von Druckverfahren verwendet werden. Es sollte zum Beispiel für den Druck eines Profilierungs-Testcharts auf einem nicht kalibrierten Drucker eingesetzt werden.

ColorLogic ZePrA unterstützt die Verwendung von Linearisierungs-DeviceLinks als Gradationskurven. Auf diese Weise kann die Linearisierung im Workflow, wie Kurvenkorrekturen in einem RIP, angewendet werden. In diesem Fall müssen Kurvenkorrekturen auf RIP-Ebene allerdings deaktiviert werden, um doppelte Änderungen zu vermeiden.

 

Modifizieren der Graubalance

Eine neue Funktion in der Drucker– und DeviceLinkProfilierung ermöglicht die Anpassung der Graubalance. Anwender können nun eine kühlere oder wärmere Graubalance gestalten. Dies ist ein hilfreiches Feature, wenn visuelle Anpassungen aufgrund persönlicher Vorlieben favorisiert werden, auch wenn perfekte farbmetrische Profile vorliegen. Die Auswirkung, die sich aus einer Änderung der Schiebereglereinstellung ergibt, wird im Programm in der nebenstehenden Grafik angezeigt.
Hinweis: Die Einstellung der Graubalance arbeitet unabhängig von der ausgewählten Einstellung für die Perzeptive Umrechnung, was sie zu einem perfekten Fine-Tuning-Tool für alle ColorLogic-Rendering Intents macht. Beim Erstellen von Druckerprofilen wird sie nur für die perzeptive Umrechnung verwendet. Bei DeviceLink-Profilen kann sie jedoch bei allen Umrechnungsarten einschließlich der vier Standard-ICC-Rendering Intents verwendet werden.

 

Ausschließen von Kanälen beim Separieren

Diese neue Expertenfunktion ermöglicht es Verpackungsprofis, die Kanäle eines Drucker- oder DeviceLink-Profils zu definieren, die für die Separation der Daten verwendet werden sollen. Wenn zum Beispiel eine braune Schokoladenverpackung in CMYK ohne Verwendung von Cyan in der Separation gedruckt werden soll, kann ein CMYK-Druckerprofil erstellt werden, das nur MYK verwendet. Ein solches Profil vermeidet unerwünschte Cyantöne in der Separation, und die Farbkonvertierung dieser Verpackung würde optisch sehr ähnlich zu einer Konvertierung mit dem vollen CMYK-Profil erscheinen. Das spart dem Druckvorstufenpersonal viel Arbeit und Zeit bei der Vorbereitung von Vorlagen für den Druck. Die neue Funktion befindet sich im Reiter Farberzeugung der Drucker- und DeviceLink-Profilierung und funktioniert auch mit Multicolor-Profilen. Bei Multicolor-Profilen ist die Funktion besonders intelligent, da sie beim Ausschluss eines Kanals (z. B. Cyan) in den Multicolor-Kanälen nach Ersatzfarben sucht, die den fehlenden Kanal in der Graubalance ausgleichen kann. Die ersatzweise berechneten Multicolor-Kanäle werden in der Sektion für den Schwarzpunkt ausgegraut angezeigt.

 

Neue Gamut-Darstellung für Druckerprofile

Die Druckerprofilierung hat jetzt ein neues Feature, um die Auswirkungen der ausgewählten Farbseparation und Schwarzpunkt-Einstellungen zu visualisieren. Wenn Einstellungen geändert werden, visualisiert die Gamut-Darstellung im Reiter Farberzeugung sofort alle Änderungen der Farbraum-Form und zeigt eine Echtzeitvorschau der geladenen Daten und Einstellungen. So kann der Nutzer sofort sehen, wie Änderungen in den Einstellungen den Farbraum verändern, wie zum Beispiel eine Verringerung der Schwarzbreite oder ein sehr später Schwarzstart die Fähigkeit eines Profils beeinträchtigt, dunkle Farben darzustellen.
Zusätzlich wird das Gamut-Volumen berechnet und in Lab-Einheiten angezeigt, wodurch der Nutzer die Einstellungen, die den größten Farbraum kreieren, leicht finden kann (größte Zahl).

 

Neue Einstellungsmöglichkeiten für den Schwarzpunkt

Schwarzpunkt und TAC stellen wichtige Einstellungen eines Profils dar, da sie den maximalen Kontrast und die Tiefe festlegen, die ein Profil bei der Separation der Daten erzeugen kann. Wir haben die grafische Darstellung des Schwarzpunkts verändert und ein Zahlenfeld mit einem farbigen Symbol für jeden Kanal hinzugefügt. Dadurch wird die Bearbeitung einfacher und klarer, vor allem dann, wenn im Multicolor-Druck atypische Farbkombinationen aus Nicht-CMYK-Farben verwendet werden. Die farbigen Symbole zeigen dem Nutzer die Kanäle an, die für die Erzeugung des Schwarz-TAC verwendet werden. Je nach ausgewählter Schwarzberechnung sind die Zahlenfelder entweder aktiviert oder ausgegraut.

Der Modus Automatisch verwendet alle Kanäle für die Berechnung des Schwarzpunkts, daher ist eine Bearbeitung der Kanäle hier nicht möglich. Automatisch verwendet für den Schwarz-TAC neben den CMYK-Kanälen (oder generell die ersten vier Kanäle) keine Multicolor-Kanäle.

Der Modus Neutrales-CMY ermöglicht hingegen die Bearbeitung des Schwarz-Kanals (oder generell des 4. Kanals) und der zusätzlichen Multicolor-Kanäle. Geben Sie einen zu erzielenden Multicolor-Farbwert ein, so wird dieser wie der Maximalschwarzwert festgelegt, und die CMY-Werte angepasst.

Der Modus Vorgabe ermöglicht schließlich die Bearbeitung aller Kanäle.

Hinweis: Bei Multicolor-Profilen mit mehr als vier Kanälen können Sie neben den ersten vier Kanälen (typischerweise CMYK) auch die Multicolor-Kanäle für den Schwarzaufbau einsetzen. Der maximale Gesamtfarbauftrag (TAC) kann jedoch nicht höher als 400 % eingestellt werden. Mit den Optionen Neutrales-CMY und Vorgabe ist es möglich, Werte für die Multicolor-Kanäle manuell einzugeben. Sie werden dann zur Berechnung des Schwarz-TAC verwendet. In den meisten Fällen ist das nicht erforderlich, aber manchmal kann ein dunkler Multicolor-Kanal den Kontrast und die Zeichnung erhöhen. Dies kann leicht durch eine manuelle Eingabe von Werten in die Multicolor-Kanäle anhand der resultierenden Lab-Werte (unterhalb der Zahlenfelder) überprüft werden. Wenn sich der L*-Wert durch die Verwendung eines bestimmten Multicolor-Kanals verringert, während die a*b*-Werte im Wesentlichen unverändert bleiben, ist es sinnvoll, diesen Kanal zu nutzen. Allerdings verwendet die Graubalance des Profils dann auch mehr als vier Kanäle.

 

Verbessertes SaveInk-Modul

Im SaveInk-Modul wurde die Benutzeroberfläche optimiert und die SaveInk-Methoden vereinfacht. Es gibt jetzt nur noch zwei MethodenEinfach und Erweitert. Die einfache Methode reduziert die Einstellungen, die ein Benutzer definieren muss, auf ein Minimum, erzeugt aber nach wie vor sehr sparsame und qualitativ hochwertige Profile. Nur drei Einstellungen müssen bei der einfachen Methode vorgenommen werden: Der Gesamtfarbauftrag, die Farbeinsparung und die Ausnahme 0 % Schwarz erhalten.

In der erweiterten Methode werden alle Einstellungen aktiviert, was sie zur bevorzugten Methode für fortgeschrittenen Anwender macht. Diese Methode führt einen neuen dE-Toleranz-Schieberegler ein, der erhebliche Farbeinsparungen ermöglicht, wenn eine hohe Toleranz eingestellt wird. Die dE-Toleranz erhöht die maximalen deltaE-Werte zwischen dem ursprünglichen Profil und dem SaveInk-DeviceLink-Profil, was zu höheren Farbeinsparungen führt. Im Gegensatz dazu verwenden die Voreinstellungen SaveNeutral, SaveStrong und Maximum eine niedrige Toleranzeinstellung von 0 deltaE, wodurch eine sehr hohe Farbtreue und visuelle Genauigkeit des Profils gewährleistet wird. Wenn jedoch höhere Farbeinsparungen erzielt werden sollen ist dies nur bei einer gleichzeitigen Verringerung der visuellen Genauigkeit machbar, d. h. es ist eine höhere Toleranz erforderlich. Die neue Voreinstellung Extrem verwendet eine hohe Toleranz.

Hinweis: Anwender können durch höhere Toleranzen mehr Farbe sparen. Wir empfehlen, SaveInk-Profile mit hohen Toleranzeinstellungen zu überprüfen, bevor sie in der Produktion verwendet werden.

 

Neue Funktion für die Profilsuche

Jeder, der mit vielen ICC-Profilen auf seinem System arbeitet, weiß, wie schwer es sein kann, ein spezifisches ICC-Profil in einem überfüllten Drop-down-Menü zu finden. In CoPrA 5 fungieren daher nun alle Drop-down-Menüs mit Profilen auch als Suchfelder. Tippen Sie einfach einige Buchstaben des gewünschten Profils ein, und nur die Profile, die diese Buchstaben enthalten, werden im Drop-down-Menü angezeigt. Power-User werden dieses Feature lieben. Mit ESC werden auf dem Mac Eingaben wieder gelöscht und das vorher ausgewählte Profil erscheint in der Liste. Unter Windows reicht es irgendwohin zu klicken, um die Eingabe zu löschen.

 

Unterstützung von zwei Gamut-erweiternden Farben pro Farbabschnitt

Die Multicolor-Profilierung funktioniert bei ColorLogic im Prinzip wie folgt:

  1. Wir unterstützen drei chromatische Hauptprimärfarben, die einen soliden und großen Gamut erzeugen sollten, der die Graubalance beinhaltet. Normalerweise erfolgt dies mit den Farben CMY, aber grundsätzlich kann jede beliebige sinnvolle chromatische Farbkombination gewählt werden.
  2. Schwarz kann optional als vierter Kanal hinzugefügt werden. Wenn Schwarz verwendet wird, muss es aber zwingend als vierter Kanal sein.
  3. Bis zu zwei Gamut-erweiternde Farben können zwischen jedem Abschnitt der Hauptprimärfarben verwendet werden. Diese neue Funktion wurde CoPrA 5 hinzugefügt, da mit CoPrA 4 nur eine Gamut-erweiternde Farbe verwendet werden konnte.
  4. Diesem Ansatz folgend, könnten theoretisch Druckerprofile mit bis zu zehn Kanälen von CoPrA erstellt werden. Im Hinblick auf die Qualität ist es jedoch nicht empfehlenswert, Profile mit mehr als acht Kanälen zu erstellen. Jeder zusätzliche Kanal erhöht die Profilgröße exponentiell, so dass entweder wenige Stützstellen oder ein übertrieben großes Profil verwendet werden müsste.

 

Beispiele

Der Multicolor-Normalfall

Wenn ein Standard-Multicolor-Farbraum mit CMYK-Anteilen verwendet wird, erweitern die zusätzlichen Farben Grün, Orange und Violett den Gamut in jedem Abschnitt der drei Primärfarben. Zwischen jedem dieser Abschnitte wird eine Gamut-erweiternde Farbe verwendet, so dass ein Farbraum mit sieben Farben entsteht.

Der komplexe Fall
Einige neue Tintenstrahldrucker verwenden zusätzlich zu den Standard-CMYK-Tinten z. B.  eine rote und eine orange Tinte. CoPrA ist in der Lage, einen solchen Sechsfarbendrucker zu profilieren, da Orange und Rot zwei Gamut-erweiternde Farben der Hauptprimärfarbenabschnitte Gelb und Magenta darstellen.
Hinweis: Wenn zwei Gamut-erweiternden Farben eingesetzt werden, müssen spezielle Testcharts verwendet werden. Derzeit können solche Testcharts nicht mit ColorAnt erstellt werden. Für diese komplexen Fälle haben wir daher neue Multicolor-Testcharts beigefügt, die zwei zusätzliche Kanäle verwenden. Die Testcharts sind über das Menü Werkzeuge > Testcharts-Ordner öffnen > Multicolor verfügbar.

 

Profile Decryption Service (PDS)

Diese neue Funktion ermöglicht die Entschlüsselung und Wiederverschlüsselung von Demo-Profilen oder verschlüsselten ColorLogic-Profilen und konvertiert sie entweder in offene ICC-Profile, die von allen ICC-fähigen Anwendungen verwendet werden können oder zu umverschlüsselten Profilen für eine andere Seriennummer. Diese Funktion steht nur für Händler mit einer speziellen NFR-Lizenz zur Verfügung und kann im Menü Werkzeuge aufgerufen werden.

 

Ohne spezielle NFR-Lizenz ist das Werkzeug unsichtbar.

Normalerweise erhalten potentielle Kunden entweder eine Demo- oder eine SP-Lizenz (Serialized Profiles), um CoPrA testen zu können. Diese Lizenzen ermöglichen es, verschlüsselte Profile zu erstellen, die ausführlich getestet und evaluiert werden können, jedoch nur innerhalb der ColorLogic-Produktreihe. Einige Kunden möchten ein bestimmtes Profil jedoch in ihrem eigenen Workflow testen, entweder innerhalb eines RIP oder einer DTP-Workflow-Lösung oder in ihrem Bildbearbeitungsprogramm, bevor Sie eine Kaufentscheidung treffen. Um dies zu vereinfachen sind Händler nun in der Lage – mit Hilfe der neuen Funktion Profile Decryption – das gewünschte Profil für den Kunden zu öffnen und zu einem offenen ICC-Profil zu konvertieren. Ein weiterer Anwendungsfall könnte ein Händler sein, der mit seiner CoPrA SP-Lizenz ein Profil für einen Kunden auf seinem Computer erstellen möchte. Hier würde normalerweise ein Profil erstellt, das auf dem Computer des Kunden mit dessen CoPrA SP-Lizenz nicht funktionieren würde. Auf ZePrA-Konfigurationen in Verbindung mit verschlüsselten Profilen würde dies ebenfalls zutreffen. Um dem Kunden eine verwendbare ZePrA-Konfiguration zur Verfügung zu stellen, muss das verschlüsselte Profil für den Computer des Kunden umverschlüsselt werden. Auch hier kann die Profile Decryption verwendet werden, um das Profil für eine andere Seriennummer umzuverschlüsseln. In diesem Fall muss der Kunde seine Seriennummer an den Händler übermitteln, und der Händler kann diese Seriennummer einfach eingeben, um das Profil umzuverschlüsseln und es für den Kunden verwendbar zu machen. Dieses Werkzeug dient dazu, den Händlern mehr Flexibilität zu geben, indem während der Testphase schneller und einfacher auf die Anforderungen des Kunden reagiert werden kann, ohne ColorLogic kontaktieren zu müssen, um entschlüsselte oder umverschlüsselte Profile zu erhalten.

Hinweis: Die Verwendung des Entschlüsselungsservice erfordert eine aktive Internetverbindung, und alle Aktionen werden automatisch von ColorLogic getrackt. Dieses Werkzeug ist nicht dazu bestimmt, einen Profilierungsservice für den Händler zur Verfügung zu stellen – dies ist weiterhin nicht erlaubt und erfordert für jedes verkaufte Profil Gebühren, die an ColorLogic entrichtet werden müssen. Derzeit sind standardmäßig 10 Vorgänge möglich (das Öffnen oder umverschlüsseln eines Profils zählt als ein Vorgang). Wenn weitere Vorgänge gebraucht werden, müssen Händler ein weiteres Set an Vorgängen über order@colorlogic.de beantragen.

CoPrA 4.2.1 Release | October 2017


Fehlerkorrekturen

  • Durch Qualitätsverbesserungen bei der Berechnung von DeviceLink-Profilen werden Lichterbereiche nun noch besser wiedergegeben. Dies fällt insbesondere dann ins Gewicht, wenn zwischen Quell- und Zielprofil große Unterschiede in den Tonwertzuwächsen in Lichterbereichen vorherrschen, zum Beispiel im Flexodruck.
  • Die Berechnung von Ausnahmen bei der DeviceLink-Erstellung mit Grau- und 4CLR-Profilen sowie bei der Verwendung von bestimmten Schwarzerzeugungs-Modi (z. B. Minimales Schwarz) ist verbessert worden.
  • Bei der DeviceLink-Erstellung sind einige Warnmeldungen, die bei der Verwendung von Ausnahmen auftraten, optimiert und ergänzt worden. So ist zum Beispiel die Kombination von Triplex- oder Schwarz Überdrucken Ausnahmen in Verbindung mit dem Schwarzerzeugungs-Modus Minimales Schwarz nicht zu empfehlen und führt nun zu einer Warnmeldung.

Neuerungen

  • Fehlerkorrekturen bei der Anzeige von Warnungen: CoPrA unterstützt Anwender durch Warn- und Informationsmeldungen, wenn bestimmte Einstellungen bei der Profilerstellung oder im Zusammenhang mit Messdaten nicht kompatibel sind. Dabei ist der Fehler, der Warnungen bei der Druckerprofilierung auch ohne geladene Messdaten angezeigt hat, behoben worden. Weiterhin ist der Fehler behoben worden, der bei der Aktualisierung von RGB-Druckerprofilen eine Meldung angezeigt hat, die nur für CMYK-Profile relevant ist.
  • Die Berechnung des Schwarzpunktes bei manchen Druckerprofilen mit den Schwarzberechnungs-Modi Neutrales CMY oder Automatik ist verbessert worden. In manchen Fällen wurde ein zu bunter Schwarzpunkt erstellt.
  • Anpassung der Links zur neuen ColorLogic-Webseite im Dialog Registrierung.
  • Der Fehler, dass vom Anwender ausgewählte Voreinstellungen bei der DeviceLink-Erstellung umgestellt wurden, wenn Quell- oder Zielprofile geändert wurden, ist behoben worden.
  • In der Dateikonvertierung wurden nicht alle Lab-Profile in den Drop-down-Menüs der Profilauswahl angezeigt. Dies ist behoben worden.
  • Die Größe der Spalte der Profilliste im Profile Manager wird nun bei manueller Größenänderung gespeichert. Dies verhindert, dass sich die Spalte bei bestimmten Änderungen, zum Beispiel dem Zurücksetzen einer Suche, wieder auf die Ursprungsgröße ändert.
  • Die Seriennummer wird nun auch bei Preview-Profilen und nicht nur bei den “herkömmlichen” Profilen in den Copyright-Tag des Profils geschrieben.
  • Bei DeviceLink-Profilen mit mehr als vier Kanälen als Quellfarbraum wird nun verhinderte, dass Preview-Profileerstellt werden, da in Photoshop nur Preview-Profile der Farbräume Grau, RGB oder CMYK genutzt werden können.
  • Beim Auslesen von Einstellungen aus DeviceLink-Profilen wurden die Ausnahmen nicht korrekt ausgelesen und auf Automatik umgestellt. Dies ist behoben worden.

CoPrA 4.2 Release | Juni 2017


Neuerungen

  • Ab CoPrA 4.2 wird ColorAnt 4 und damit das darin enthaltene neue Measure Tool im Installer ausgeliefert. Messungen von Testcharts werden von nun an nicht mehr mit UPPCT sondern mit dem Measure Tool ausgeführt. Ausführliche Informationen zum Measure Tool finden sich in der Online-Hilfe.
  • Bei der Drucker- und DeviceLink-Profilierung stehen zwei neue Multicolor-Modi zur Verfügung. Zudem ist der Multicolor-Modus Stark überarbeitet worden. Ausführliche Informationen zum Multicolor-Modus und der Verwendung der verschiedenen Modi finden Sie in der Online-Hilfe.
  • Die Option Lichter zur Simulation des ersten druckenden Tons ist bei der Druckerprofilierung um zwei neue Optionen und bei der DeviceLink-Profilierung um drei neue Optionen erweitert worden. Alle Lichter-Optionen werden in der Online-Hilfe erläutert.
  • Der Höchstwert für die Lichter-Optionen ist von 10 % auf 20 % erhöht worden (Ticket #170078)
  • CoPrA SP (Serialized Profiles) erstellt verschlüsselte Profile, die für die Seriennummer des Dongles oder Rechners gültig sind, für die CoPrA lizensiert ist. Mit speziellen Lizenzen lassen sich nun auch Profile generieren, die für weitere Seriennummern Gültigkeit haben und somit auch auf anderen Rechnern verwendet werden können. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Bedarf an solchen Lizenzen haben.
  • Die Berechnung von Druckerprofilen mit Messdaten deren Primärfarben heller sind als das Substratweiß, ist verbessert worden. Nun werden Farbwerte, die heller sind als das Substratweiß nicht mehr abgeschnitten, so dass bessere Proofs erstellt werden können.
  • Die Benutzerführung ist für Multicolor- und 4CLR-Profile, die kein Schwarz beinhalten, verbessert worden. In der Druckerprofilierung werden nun Informationen für die Schwarzerzeugung und den Multicolor-Modus angezeigt. In der DeviceLink-Profilierung werden Informationen zur Nutzung der Ausnahmen angezeigt, wenn der vierte Kanal nicht Schwarz sein sollte.

Fehlerkorrekturen

  • Es kann nun auch eine reine SaveInk-Lizenz ausgestellt und verwendet werden, die keine weiteren Module benötigt.
  • Die mit CoPrA mitgelieferten Voreinstellungen für die Reduzierung des Gesamtfarbauftrages (TAC-Limit300 und TAC-Limit220) im Modul Farbeinsparung sind überarbeitet worden.
  • Im Profile Manager ist die Kurvenanzeige bei Multicolor-Profilen und bei Profilen, die nicht mit CMYK aufgebaut sind, optimiert worden. Kurven werden nun mit dem korrekten Primärfarbennamen angezeigt.
  • Im DeviceLink-Modul ist die Berechnung von Ausnahmen in Bezug auf die mitgelieferten Voreinstellungen verbessert worden.
  • Die Einstellung des Schwarz-TAC wird nun korrekt im Info-Tag von Druckerprofilen verzeichnet, so dass sie beim Import in CoPrA wieder korrekt angezeigt wird.
  • CoPrA kann nun durch Drag and Drop eines ICC-Profils oder durch den Befehl Öffnen mit im Kontextmenü des Betriebssystems und Auswahl von CoPrA geöffnet werden (Ticket #170170).

CoPrA 4.1.1 Release | Januar 2017


Neuerungen

  • Die Benutzeroberfläche bietet nun eine bessere Rückmeldung im Falle von stattfindenden Berechnungen. Es werden in CoPrA vielfältige Berechnungen für die Anzeige in der Benutzeroberfläche vorgenommen, z.B. für die Kurven der Separationsvorschau, den Schwarzpunkt oder auch die Ausnahmen bei DeviceLinks. Wenn Berechnungen stattfinden, werden gegebenenfalls die Buttons Weiter und Zurückdeaktiviert und erst dann wieder freigegeben, wenn die Berechnung beendet wurde. Dies stellt sicher, dass keine ungewollten Einstellungen bei der Profilberechnung übernommen werden.
  • Es lassen sich nun auch Profil-Reports für CMY-Druckerprofile und DeviceLinks mit CMY-Zielprofil generieren.
  • Im Profile Manager ist ein Filter zur Suche von CMY-Profilen hinzugefügt worden.
  • In der Druckerprofil– und DeviceLink-Profilierung sind neue Voreinstellungen für Profile ohne Schwarzseparation hinzugekommen. Im Screenshot sehen Sie die empfohlenen Einstellungen (Voreinstellung: No Black Separation) für ein CMYK-Profil, bei dem kein Schwarz in der Separation vorkommen soll. Solche Separationen sind für die Druckvorstufe im Verpackungsbereich sehr hilfreich.
  • Bei der DeviceLink-Erstellung sorgt die Voreinstellung Print-to-Print – No Black für ein CMYK-zu-CMYK-DeviceLink ohne Schwarzseparation. Beachten Sie, dass mit Hilfe der Voreinstellung die Ausnahmen entsprechend gesetzt werden, damit kein Schwarz erzeugt wird.

Fehlerkorrekturen

  • Behebung eines gravierenden Fehlers in der Messdatenkorrektur für RGB-Druckerprofile. (Ticket #177647)
  • Fehler beim Regler für die Einstellung des Maximalschwarz bei Druckerprofilen sind behoben worden. Die gewählte Einstellung konnte sich zurücksetzen. (Ticket #112546)
  • Im DeviceLink-Modul sind Darstellungsfehler in der Benutzeroberfläche bei den Ausnahmen in Verbindung mit dem Automatik-Modus behoben worden.
  • Der Fehler, dass neu ins System hinzugefügte ICC-Profile zur Laufzeit von CoPrA nicht angezeigt wurden, ist behoben worden.
    Hinweis: Die Profillisten werden nur dann aktualisiert, wenn das Programm neu angesprochen und z. B. in den Vordergrund geholt wird. Warten Sie dann noch bis zu 5 Sekunden bis die Profile erscheinen. Wenn das Programm die ganze Zeit im Vordergrund läuft, während Profile hinzugefügt werden, werden die Profillisten nicht aktualisiert, um unnötigen Aufrufe zu verhindern, die das Programm verlangsamen würden.

CoPrA 4.1 Release | Januar 2017


Fehlerkorrekturen

  • Die Berechnung der Grau-Ausnahme im DeviceLink-Modul wurde verbessert. Für einige Profilkombinationen werden Grautöne nun dunkler wiedergegeben und damit getreuer einem vierfarbigem Grau, welches man ohne die Grau-Ausnahme erhalten würde. (Ticket #138870)
  • Im Modul Neues Druckerprofil kann jetzt ein Wert für die Abmusterungs-Lichtart Option XYZ eingegeben und geändert werden. (Ticket #463599)
  • Die Kodierung des Description Tag in ICC-Version 2 Profilen wurde von MacRoman auf 7bit ASCII geändert.
  • Scanner-Profile führten beim Erstellen eines Reports zu einer Fehlenden ICC-Tag Meldung. Zudem konnten sie nicht als Eingabeprofil im Editierung-Module verwendet werden. Diese Fehler wurden beide beseitigt. (Ticket #494379)
  • Die Reaktionszeit in den Modulen Neues Druckerprofil und DeviceLink wurden verbessert, was zu einer schnelleren Darstellung von Änderungen der Einstellungen oder Slidern führt. Zusätzlich wurden einige Skalierungsfehler in der Tabelle zum Anzeigen der Profile des Neuberechnung-Moduls behoben.

CoPrA 4.0.1 Release | Mai 2016


Fehlerkorrekturen

  • Unterstützung für 1-kanalige Multicolor-Profile in der Dateikonvertierung.
  • Behebung von Problemen mit der Verschlüsselung für serialisierten Profilen. In Verbindung mit SP-Profilen in ZePrA konnte es gelegentlich vorkommen, dass Profile wegen angeblich nicht passender Seriennummer nicht genutzt werden konnten.
    Hinweis: Das Problem trat nur bei Kunden mit SP-Lizenzen auf.
  • Kleinere Layoutprobleme in Profil-Reports sind behoben worden.

Neue Version des Messwerkzeuges UPPCT 2.3.4

  • Die neue Version unterstützt die folgenden zusätzlichen Sprachen: Bosnisch, Kroatisch, Serbisch und Tschechisch. Jedoch werden nicht alle Sonderzeichen in den jeweiligen Sprachen korrekt angezeigt.
  • Die Einstellungen für das Messgerät X-Rite i1Pro2 für remissive Messung und die Scanmessung sind korrigiert worden.
  • Ein Fehler bei der Messdatengenerierung mit dem Messgerät Konica-Minolta FD-7 ist behoben worden.
  • Der Wizard zur Verwenden mit Barbieri-Messgeräten ist in punkto Stabilität und Benutzbarkeit verbessert worden.
  • Der Fehler, dass UPPCT beim Wechsel zwischen dem virtuellen Messgerät und  Barbieri SpectroPad abstürzte, ist behoben worden.
  • Die neuen Druckstandards FOGRA51 und FOGRA52 sind für die Prüfung von Proof und Druck hinzugefügt worden.
    Hinweis: Für die Prüfungs-Funktion wird eine separate Lizenz benötigt, die Sie bei der Ugra erwerben können.

CoPrA 4.0 Release | März 2016


Aktualisieren von Druckerprofilen

Bei Farbänderungen müssen Druckerprofile aktualisiert werden damit der Drucker Farben auch weiterhin farbecht übertragen kann. Ein Druckerprofil kann in wenigen Schritten aktualisiert werden:

  1. Ausdruck eines kleinen Reprofiler-Testcharts auf dem zu aktualisierenden Drucker und anschließende Vermessung.
  2. Auswahl des zu aktualisierenden Referenzprofils und der gewünschten Profileinstellungen.
  3. Berechnen des optimierten Druckerprofils.
  4. Optional: Erstellen eines Korrektur-DeviceLink-Profils aus Referenz- und aktualisiertem Profil, um Druckdaten so anzupassen, dass Farbabweichungen ausgeglichen werden.

Hinweis: Für die DeviceLink-Erstellung wird das Werkzeug DeviceLink-Profil erstellen benötigt. Dies ist in den Paketen CoPrA 4 L, XL und XXL enthalten.

Neuberechnung von DeviceLink-Profilen

Mit dem Modul Neuberechnung können vorhandene DeviceLink-Profile mit einem neuen Quell- oder Zielprofil neu berechnet werden.

Diese Funktion ist insbesondere dann hilfreich, wenn mit dem Werkzeug Aktualisierung aus einem Referenzprofil ein optimiertes Druckerprofil erstellt wurde und anschließend alle DeviceLinks, die das Referenzprofil enthalten, mit dem optimierten Profil neu berechnet werden sollen.

CoPrA verwendet bei der Neuberechnung dieselben Einstellungen, die im ursprünglichen DeviceLink-Profil verwendet wurden und wechselt automatisch ein aktuell verwendetes Quell- oder Zielprofil (je nach Position) gegen ein neues Profil aus. Da es je nach Kombinationsfreude des Anwenders sehr viele DeviceLink-Profilkombinationen geben kann, die mit neuen Profilen neu zu erstellen wären, ist mit dem Modul Neuberechnung ein sehr großer Zeitgewinn möglich.

Weitere Verbesserungen in CoPrA 4

  • CoPrA 4 hat ein verbessertes GamutMapping. Insbesondere für kleinere und ungewöhnlich geformte Gamuts wie sie in industriellen Anwendungen wie z.B. im Textil-, Keramik- und High Speed Inkjetdruck vorkommen führt das neue GamutMapping zu verbesserten Resultaten. Höher gesättigte Farben und glattere Verläufe sind das Ergebnis, so dass eine bessere Farbwiedergabe möglich wird.
  • Die Qualität von Multicolor-Profilen hat sich deutlich verbessert, sowohl was die Genauigkeit der Profile für Proofanwendungen als auch eine verbesserte Gamutausnutzung in der Separation betrifft. Der Multicolor-Modus glatt ist nun die neue Grundeinstellung anstelle des Modus stark.
  • Die Algorithmen zur Berechnung von Profilen und die Look-Up-Table-Größen sind überarbeitet worden. Dies führt in vielen Fällen zu größeren Profildateien und etwas längerer Berechnungszeit und vor allem zu einer deutlich gesteigerten Profilgenauigkeit. Zum Beispiel werden Anwender im Flexodruckbereich eine verbesserte Wiedergabe der Lichtertonbereiche feststellen.
    Hinweis: Achten Sie bei Multicolor-Profilen mit der Profilgröße sehr groß darauf, ob Ihr Anwendungsprogramm und CMM diese Profile korrekt verarbeitet. Manche Programm könnten mit sehr große Profilen Problem haben, nicht jedoch die ColorLogic CrossXColor CMM, die in der CoPrA Dateikonvertierung und auch im Farbserver ZePrA Verwendung findet.
  • Die Glattheit und Qualität von CMYK-zu-CMYK DeviceLinks ist deutlich gesteuert worden.
  • CoPrA 4 ist die erste Universal Binary Application auf dem Mac, die von ColorLogic entwickelt wurde. Sie können entscheiden, ob Sie die Applikation im 32-Bit oder 64-Bit Modus betreiben wollen, wobei 64-Bit die Grundeinstellung ist.
  • Durch die hinzugekommene Multithreading-Funktionalität können parallel mehrere Profile zur gleichen Zeit berechnet werden. Dies beschleunigt die Profilerstellung für Power-User erheblich.
  • Bei Multicolor-zu-Multicolor DeviceLinks mit der gleichen Kanalanzahl ist ein neuer Multicolor-Modus hinzugekommen um die Farbeigenschaften zu erhalten. Dieser Modus erlaubt, dass sich die eingestellten Ausnahmen auf alle Multicolor-Kanäle auswirken und nicht nur auf die CMYK-Anteile.
    Hinweis: Die Primarfarben-Ausnahmen wirkt sich auf alle Kanäle aus und bei den Sekundärfarben-Ausnahmen werden alle Zweifarb-Kombinationen und nicht nur solche mit CMY reingehalten.
  • Im Profile Manager sind zwei neue Filter im Dropdown-Menü unter Suche nach hinzugekommen, um Aktualisierte Profileund Korrektur DeviceLinks auf Ihrem System schnell auffinden zu können.
  • Neue Kontext-Menü Funktionen für ein ausgewähltes Profil im Profile Manager sind hinzugekommen. Das ausgewählte Profil kann entweder als Quellprofil oder als Zielprofil für die DeviceLink-Erstellung vorausgewählt werden. Für aktualisierte Druckerprofile ist einzusätzlicher Eintrag vorhanden, der die Profilauswahl für die Korrektur-DeviceLink-Erstellung vorbereitet.
    Hinweis: Nachdem Sie eine der Option ausgewählt haben, wechseln Sie bitte in das DeviceLink-Modul, wo Sie weiteren Einstellungen vornehmen und dann das DeviceLink erstellen können.
  • Die Profil-Voreinstellungen für Digitaldrucksysteme hat sich vereinfacht und verbessert, so dass nun nur noch eine Voreinstellung Digital Printer verfügbar ist und die zweite Einstellung non subtractive entfernt werden konnte. CoPrA erkennt nun anhand der Messdaten automatisch, welche Einstellungen für den Schwarzpunkt am besten geeignet sind.
  • Eine neue Option Profile einbetten auf der DeviceLink-Profilerstellungsseite ist hinzugekommen mit der Sie die benutzen Quell- und Zielprofile in das DeviceLink physisch einschließen können. Dies Option ist mit Vorsicht zu genießen und nur dann sinnvoll, wenn das DeviceLink auf einen anderen Computer übertragen werden soll, wo die entsprechenden Quell- und Zielprofile nicht verfügbar sind. Die Option ist hauptsächlich für eine bestimmte RIP-Lösung eingebaut worden, die DeviceLinks nur dann akzeptiert, wenn Quell- und Zielprofile eingebunden sind.
    Hinweis: Die Dateigröße von DeviceLinks wird mit eingeschalteter Option Profile einbetten deutlich größer, da Druckerprofile recht groß werden können. Wir empfehlen die Option nur zu verwenden, wenn eine der oben genannten Gründen zutrifft. Beachten Sie, dass ZePrA oder andere ColorLogic-Applikationen in DeviceLinks eingebundene Profile nicht unterstützen.
  • Unterstützung von 2CLR-, 3CLR- und 4CLR-Profilen in der Dateikonvertierung.
  • Die Dateikonvertierung unterstützt nun auch die Konvertierung mit Lab-Profilen.
  • In Bilddaten eingebundene Profile sind in der Dateikonvertierung bereits in früheren Versionen von CoPrA angezeigt worden. In der neuen Version wird das eingebundene Profil automatisch als Quellprofil vorausgewählt.
  • Das Softwareverhalten für Demo und serialisierte Profile in den Dropdown-Menüs für die Profilauswahl ist verändert worden. Demo-Profile werden nur noch in Demo-Versionen der Software angezeigt und nicht mehr mit NFR- und Vollversionen. Die für eine Seriennummer verschlüsselten (serialisierte) Profile werden nur dann angezeigt, wenn die Seriennummer mit der von CoPrA übereinstimmt.
  • Die manuelle Eingabe eines TAC-Wertes unter Schwarzpunkt und TAC verändert den Schwarz-TAC nicht mehr direkt, was zu seltsamen Ergebnissen führen konnte. Geben Sie nun den gewünschten TC-Wert ein und bestätigen Sie die Eingabe mit der Tabulator- oder Enter-Taste.
  • Der Import von Profileinstellungen von SaveInk-Profilen arbeitet nun korrekt.
  • Die Erstellung von CMYK-Profilen aus Multicolor-Messdaten funktioniert nun wieder korrekt, insbesondere wenn die Software vor der Profilberechnung zwischenzeitlich in den Hintergrund versetzt worden ist.
  • Ein spät gesetzter Schwarzstart-Wert führt nun bei der DeviceLink-Erstellung mit Reseparation zu deutlich verbesserten Ergebnissen. Schwarz wird nicht mehr in hellen Tonwerten verwendet.
  • Mehrere Qualitätsprobleme in Verbindung mit Ausnahmen bei der DeviceLink-Erstellung  sind behoben worden.
  • Viele kleinere Bugfixes zur Verbesserung der Stabilität und Benutzbarkeit der Software sind vorgenommen worden.

CoPrA 3.3 Release | May 2015


Neue Profil-Report-Funktionen und Qualitätsverbesserungen

  • Die PDF-Report-Darstellung von Multicolor-Drucker- und DeviceLink-Profilen ist um eine Echtfarbdarstellung erweitert worden. Nun wird nicht nur die Konvertierung von Testbildern mit dem Multicolor-Profil nach DeviceN sondern auch eine Lab-Darstellung von Testbildern für die Rendering Intents perzeptif und relativ farbmetrische mit Tiefenkompensation vorgenommen. Während die DeviceN-Darstellung in typischen PDF-Viewern wie Adobe Acrobat nicht echtfarbig ist, bietet die Lab-Darstellung den Vorteil der Echtfarbdarstellung, was einen enormen Vorteil bei der farblichen Beurteilung des jeweiligen Profils bietet.
  • Die Spinnennetz-Darstellung im Report für Multicolor-Druckerprofile ist verbessert worden. Die Primärfarben- und Sekundärfarbenachsen für CMYK werden farblich im Spinnennetz-Diagramm hervorgehoben. Zudem werden bei Multicolor-Profilen, wie in der Messdatenanzeige in ColorAnt 3, die zusätzlichen Gamut-erweiternden Farben als Punkte mit Verbindungslinien zu den benachbarten Primärfarben dargestellt.
  • Die Qualität des Gamut-Mappings für sehr kleine Gamuts ist insbesondere für helle Farben verbessert worden.
  • Die Generierung von Multicolor bei In-Gamut-Prozessfarben ist für den Multicolor-Modus Stark optimiert worden. In-Gamut-Prozessfarben liegen innerhalb der drei Hauptfarben (z.B. CMY) und sind grundsätzlich nicht zu empfehlen, da sie den Farbraum nicht erweitern. Sollten solche Farben dennoch aus Produktionsgründen benötigt werden, so sollten Sie den Multicolor-Modus Stark in CoPrA verwenden. Beim Modus Stark werden In-Gamut-Prozessfarben in der Separation verwendet und mit CoPrA 3.3 besser eingebunden als in vorherigen Versionen.
  • Hinweis: In-Gamut-Prozessfarben werden nicht im Modus Glatt verwendet.
  • Verbesserungen des Multicolor-Modus Stark sorgen für bessere Ausnutzung des Gamuts je nach Farbdaten ohne Übersättigungen, wie es früher der Fall sein konnte.
  • Eine großartige Verbesserung betrifft die Separation des Multicolor-Modus Wenige Farben, denn nun wird die Graubalance und die Tiefe mit CMYK aufgebaut, so dass eine höhere Tiefe erzielt werden kann, die nicht mehr hinter den beiden anderen Modi Stark und Glatt zurücksteckt. Der Multicolor-Modus Wenige Farben ist nun vollständig nutzbar und erzeugt optimale Separationen, wenn bei der Nutzung von Multicolor gleichzeitig Farbe gespart werden soll.

Fehlerkorrekturen

CoPrA 3.2.3 Release | March 2015

 


Fehlerkorrekturen

  • In der Druckerprofilierung haben wir die Lichter-Option Erster druckender Ton für Multicolor-Profile optimiert. In vorherigen Versionen wurde die Option nur bei CMYK-Profilen so angewandt, wie gewünscht.
  • Die gleiche Änderung wie bei der Druckerprofilierung haben wir auch in die DeviceLink-Profilierung in der Lichter-Option Erster druckender Ton (Produktion) vorgenommen.
  • Die Berechnung des Gesamtfarbauftrags bei Drucker- und DeviceLink-Profilen berücksichtigt nun auch die Einstellungen des Ersten druckenden Tons und sorgt nun dafür, dass der TAC nicht mehr überschritten wird.
  • Der Import von Drucker- und DeviceLink-Profilierungs-Einstellungen unter Werkzeuge/Einstellungen importieren funktioniert nun wieder.
  • Aliase von Messdaten und Profilen können nun auch im neuen Mac OSX 10.10 Betriebsysteme in CoPrA verwendet werden.
  • Das Problem, dass CoPrA nach der ersten Installation ohne vorherige Installation einer älteren Version nicht benutzt werden konnte, ist behoben worden.
  • Im Modul DeviceLink-Editierung ist die Unterstützung der Lab-Editierung repariert worden. Nun ist es wieder möglich, durch die Editierung des Edit-Targets CLEditLab_v200_144dpi.tif abstrakte Profile zu erstellen.

    Neue Version von UPPCT v2.3

    Die neuesten Installer der ColorLogic-Produkte enthalten die neueste Messsoftware UPPCT Version 2.3.

    • In der Windows-Version von UPPCT sind die beiden Techkon-Messgeräte SpectroDens und SpectroJet integriert worden.
    • Ein Fehler ist behoben worden, der bei manuell hinzugefügten, mit Syntax-Fehlern behaftete Kunden-Wedges dazu führte, dass die Software nicht mehr bedient werden konnte.
    • Die Übertragung von Messdaten mit Sonderzeichen im Namen von UPPCT an die ColorLogic-Produkte ist optimiert worden.
    • Die in der vorherigen Version eingeführte Messdatentest-Funktion ist verbessert worden.
    • Das veraltete Messgerät Pulse/DTP20 wird nicht mehr unterstützt.

CoPrA 3.22 Release | October 2014


Fehlerkorrekturen

  • In der Lichter-Option zur Simulation des erstens druckenden Tons in der Drucker-Profilierung befand sich noch eine nicht mehr relevante Funktion (Tonwert bei 1%), die wir entfernt haben. Die Funktionsweise der Lichter-Option ist hiererläutert.
  • Zudem haben wir die Lichter-Option Erster druckender Tonverbessert, so dass in der Proofrichtung des Druckerprofils der erste Tonwert nun noch genauer getroffen wird. Dadurch werden Abrisse in der Simulation vermieden.

CoPrA 3.2.1 Release | September 2014

 


 

Schwarzpunktberechnung vereinfacht

In der Drucker-Profilierung ist als Neuerung eingebaut worden, dass der Schwarzpunkt bei jeder manuellen Änderung des Gesamtfarbauftrages oder des Maximalschwarz automatisch neu berechnet und angezeigt wird. Durch diese Änderung ist der aus früheren Versionen bekannte Berechnen-Button (siehe Screenshot der vorherigen CoPrA-Version) nicht mehr notwendig und konnte entfernt werden. Dies erleichtert Ihnen die Arbeit mit CoPrA.

Abhängigkeit zwischen den Ausnahmeoptionen Grau und Weiß bei Softproofs

Die Umrechnungsart (Rendering Intent) absolut farbmetrisch wird oft verwendet, wenn mit einem Softproof ermittelt werden soll, wie gedruckte Farben von der Papierfarbe beeinflusst werden. In CoPrA ist zu beachten, dass zwischen den Ausnahmeoptionen Grau und Weiß in der Einstellung Proofing und der Umrechnungsart absolut farbmetrisch eine Abhängigkeit besteht. Bei der Erstellung von DeviceLink-Profilen mit der Umrechnungsart absolut farbmetrisch  und gleichzeitiger Aktivierung der Ausnahme Grau wird die Simulation der Papierfarbe verhindert. Die Verwendung von Ausnahmen zusammen mit dem Rendering Intent absolut farbmetrisch widerspricht sich und ist nicht zu empfehlen. Aus diesem Grund sind in CoPrA bei der Verwendung der Einstellung Proofing standardmäßig alle Ausnahmen deaktiviert. Um diese Abhängigkeit noch deutlicher zu machen, sind die Ausnahmeoptionen Weiß und Grau miteinander gekoppelt. Sobald eine Ausnahme aktiviert wird, die mit Grau in Verbindung steht (z. B. Triplex oder Duplex), wird die Ausnahme Weiß automatisch  aktiviert und ausgegraut. Hinweis: Beachten Sie, dass die Ausnahmeoption Weiß nur verfügbar ist, wenn absolut farbmetrisch als Umrechnungsarteingestellt ist. Die Ausnahme Weiß sorgt dafür, dass das Papierweiß nicht simuliert wird und ist vor allem dann hilfreich, wenn Sie eine absolut farbmetrische Simulation für Proofs erzielen wollen, jedoch auf dem Papier keine Simulation der Papierfarbe wünschen (z. B. aus ästhetischen Gründen).

Fehlerkorrekturen

 

  • Der Fehler, dass der berechnetet Schwarzpunkt bei der CMYK- und Multicolor-Drucker-Profilierung nicht angezeigt wurde, ist behoben worden. Dieser Fehler ist nur in der vorherigen Version 3.2 aufgetreten.
  • Der Fehler im ersten Fenster der Drucker-Profilierung ist behoben worden, dass nach dem Laden einer neuen Messwertdatei der Dateiname  nur nach Veränderung der CoPrA-Fenstergröße angezeigt wurde.
  • Während des Starts von CoPrA prüft diese bei aktivierter Updateprüfung (im Hilfe-Menü/Prüfe auf Aktualisierung) einmal am Tag, ob eine neuere Version vorliegt. Bei Kunden, die zum ersten mal CoPrA 3.2 auf einem Mac installiert haben, führte dies dazu, dass CoPrA gar nicht richtig startete. Dieser seltene Fehler ist behoben worden.
  • Ein kleiner Fehler im Registrierungsdialog bei der Aktualisierung der Händlerliste ist behoben worden.

CoPrA 3.2 Release | July 2014


Fehlerkorrekturen

CoPrA 3.1 Release | June 2014


CoPrA 3 Release | April 2014


Einführung

CoPrA 3 ist Ihre neue Zentrale für die Erstellung, Verwaltung, Prüfung und Editierung von hochwertigen Drucker- und DeviceLink-Profilen. Ehemals eigenständige Produkte, wie z.B. DocBees-ProfileManager und in Zukunft weitere Tools, sind und werden integraler Bestandteil des CoPrA-Programms. Und dabei ist die Bedienung von CoPrA 3 einfacher denn je.

Neues Bedienkonzept

Schon beim ersten Start hilft Ihnen CoPrA durch die neue Sidebar schnell zum gewünschten Tool zu gelangen. Sobald Sie mit der Maus über eines der Ikons gleiten, erscheint ein grafischer Tool-Tipp, der Ihnen die Funktion des Tools erläutert und somit hilft, das richtige Werkzeug für Ihre Aufgabe zu wählen. Sobald Sie eines der Tools ausgewählt haben, fährt die Sidebar automatisch ein und kann jederzeit durch Anklicken des Home-Buttons wieder hervorgeholt werden. Durch die Sidebar und das Navigation-Menü sowie die Tastatur-Shortcuts kommen Sie mühelos in alle Tools. Die Registrierungsseite sowie die Grundeinstellungen können Sie ebenfalls schnell aus der Sidebar heraus aufrufen. Auch die Fußzeile des Programms hat kontextsensitive Stellen, so dass Sie durch Anklicken der Mitte direkt in die Batch Übersicht und rechts auf die Registrierungsseite gelangen. Im Einstellungen-Dialog können Power-User festlegen, mit welchem Tool CoPrA beim nächsten Neustart starten soll. So können Sie bei sich wiederholenden Aufgaben auf ihr bevorzugtes Werkzeug noch schneller zugreifen.

Erweiterungen bei der Messdatenerfassung für Druckerprofile

Das neu gestaltete Fenster für die Erfassung von Messdaten zur Profilgenerierung bietet viele Vorteile. Zum einen haben wir die getrennte Darstellung von Referenzdaten (also den Gerätewerten wie z.B. CMYK oder RGB) und Messdaten (also Lab- oder Spektralwerte), wie Sie es von CoPrA 2 kennen, zugunsten einer gemeinsamen Darstellung beider Daten geändert. Die Farbfelder können dabei entweder möglichst groß an die Breite des CoPrA-Dialogs, oder aber das Testchart durch Ausstellen der Checkbox An Breite anpassen komplett im CoPrA-Dialog dargestellt werden. Durch die Checkbox Zeige Referenzdaten können neben der standardmäßigen Ansicht der Messwerte auch die Referenzdaten in einem geteilten Farbfeld angezeigt werden. So haben Sie auch eine visuelle Kontrolle, ob eine richtige Zuordnung von Referenz- und Messwerten vorliegt, damit keine fehlerhaften Profile entstehen.

Steigerung der Profilqualität

Profile für Spezialanwendungen Die sicherlich entscheidendste Neuerung in der Drucker-Profilierung, die alleine schon Grund genug ist, von CoPrA 2 auf CoPrA 3 umzusteigen, ist die nochmals gesteigerte Qualitätsverbesserung der Profile. Insbesondere Profile für industrielle Anwendungen, wie dem Keramik- oder Textildruck, die mit sehr kleinen und ungewöhnlichen Farbräumen arbeiten, überzeugen durch die neue Profilierungs-Technologie. Glatte Separationen und Auszüge Doch nicht nur Spezialanwendungen profitieren von einer besseren Gamutausnutzung und Genauigkeit, sowie noch glatteren Separationen, sondern auch normale Druckanwendungen und vor allem Multicolor-Druckerprofile. Waren ColorLogic-Profile in der Vergangenheit schon bekannt für ihre herausragende Profilgenauigkeit und die Sauberkeit der Separationen, so bietet CoPrA 3 nun noch bessere Ergebnisse. Zusätzlich können Sie die Tabellen in Ihren Profilen noch nachträglich glätten. Diese interessante Funktion finden Sie im Profile Manager. Selektieren Sie das gewünschte Profil, erstellen eine Kopie und wählen dann im Kontexmenü zum kopierten Profil die Option Profil-LUTs glätten. Optimierter perzeptiver Rendering Intent Unsere Methoden für den perzeptiven Rendering Intent Standard Komprimierung und Absolute Komprimierung haben wir für Farbräume mit dunklem Weißpunkt verbessert. Sie erhalten automatisch mehr Kontrast und eine bessere Verteilung der Helligkeitsabstufungen. Ebenso konnte unsere Schwarzkompensation optimiert werden, so dass Out-of-Gamut liegende Blautöne nun weniger violett wiedergegeben werden. Größere und genauerer Profile Wir haben die Berechnungsgeschwindigkeit bei der Profilerstellung steigern können, so dass nun große und sehr große Profile schneller berechnet werden. Sehr großen Profile werden zudem mit CoPrA 3 basierend auf einer vergrößerten Stützstellen-Anzahl berechnet. Insbesondere Multicolor-Profile, die bedingt durch die Kanalanzahl mit mehr als 4 Kanälen mit weniger Stützstellen und damit geringerer Genauigkeit bei Proofanwendungen als CMYK-Profile auskommen mussten, profitieren von der gestiegenen Anzahl von Stützstellen in den größeren Look-Up-Tables der Profile. Hinweis: Durch die höhere Anzahl von Stützpunkten wird die Dateigröße unsere Profile, die mit der Größe sehr groß erstellt wurden, damit deutlich größer als früher. Prüfen Sie deshalb vor der Berechnung, ob Ihre weiterverarbeitenden Anwendungen unsere sehr großen Profilen problemlos handhaben können. Falls diese nicht die große Anzahl von Stützpunkten unterstützen, so wählen Sie einfach eine kleinere Profilgröße aus. Die ColorLogic-CMM, die im Farbserver ZePrA oder der Dateikonvertierung in CoPrA integriert ist, kommt mit sehr großen Profilen hervorragend zurecht, so dass sie diese als Referenz-CMM für Ihren Vergleich ansehen können.

Die neue Batch Übersicht

Konnte schon mit CoPrA 2 die Erstellung von mehreren Profilen parallel angestoßen und in einer Stapelverarbeitung abgearbeitet werden, so ist die neue Batch Übersicht noch komfortabler geworden. Neben den Möglichkeiten, die Berechnung von ausgewählten Profilen in der Liste zu stoppen und neu zu starten, besteht nun nachträglich die Möglichkeit, Profil-Reports oder Preview-Profile von bereits berechneten Profilen zu erstellen. Ebenso kann ein erstelltes Profil direkt im Dateisystem oder im Profile Manager angezeigt werden. Alle Profile, die in einer CoPrA-Sitzung berechnet werden, werden bis zum Schließen von CoPrA in der Batch Übersicht angezeigt und können dort entweder über die Ikons oder das Kontextmenü weiterverarbeitet werden. Zudem bietet die Tabelle eine gute Übersicht über die Namen Ihrer erstellten Profile, deren Profiltyp und Farbräume. Hinweis: Der Vorteil der Stapelverarbeitung ist, dass während das erste Profil schon berechnet wird, Sie z.B. neue Messdaten laden und die nächsten Profile vorbereiten und ebenfalls berechnen lassen können. Dabei erscheinen alle zu berechnenden Profile in der Batch Übersicht und werden nacheinander abgearbeitet. Auf diese Weise können Sie viele Profile hintereinander berechnen und müssen nicht warten, bis das vorherige Profil fertig berechnet ist.

Integrierter Profile Manager

Der ProfileManager ist nun integraler Bestandteil von CoPrA 3. So können Sie nach der Erstellung von Profilen, diese direkt analysieren oder auch anpassen, ohne die Applikation wechseln zu müssen. Zum Beispiel können Sie direkt in CoPrA nach der Profilerstellung die Kanalnamen von Multicolor-Drucker- und DeviceLink-Profilen mit Ihren gewünschten Farbnamen versehen. Die Liste der Werkzeugein CoPrA beinhaltet nun neben der Dateikonvertierung und der Batch Übersicht zusätzlich den ProfileManager. Die Standalone-Version von DocBees-ProfileManager wird somit durch den integrierten Profile Manager in CoPrA 3 ersetzt. Die bisherigen Freeware-Funktionen des DocBees-ProfileManager bleiben auch in CoPrA 3 bestehen. Dies beinhaltetet alle Funktionen, für die keine Produktlizenz benötigt wird, wie z.B. das Anzeigen von Profilkurven und Gamuts. Hinweis: Die Power-Funktionen des Profile Manager, wie die Erstellung von Profil-Reports und von Preview-Profilen für DeviceLinks oder Multicolor-Profile oder auch die Glättung von Profilen stehen nur in der lizensierten Version zur Verfügung.

DeviceLink-Einstellungen aus CoPrA mit ZePrA teilen

Eine weitere, großartige Neuerung ist die engere Zusammenarbeit von CoPrA 3 mit unserem Farbserver ZePrA 4. Dort haben Sie die Möglichkeit mit dem SmartLink-Modul, die für eine zu konvertierende PDF-Datei notwendigen DeviceLink- und/oder SaveInk-Profile on-the-fly zu berechnen, ohne dass Sie diese DeviceLinks vorab erstellt haben. Die Verknüpfung der beiden Programme ermöglicht nun, dass Sie mit Ihren eigenen CoPrA 3 Profilerstellungs-Optionen vorgeben, mit welchen Einstellungen ZePrA DeviceLink-Profile berechnet. Mit der neuen Option Mit ZePrA teilen werden Ihre DeviceLink- und SaveInk-Profilerstellungs-Optionen direkt an ZePrA übertragen und können dort in der ZePrA-Konfiguration hinterlegt und direkt genutzt werden.