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Informationen über neueste Produktversionen und Fehlerbehebungen

ZePrA 13.1.3 Release | März 2026


Bugfixes in ZePrA 13.1.3

    • Das Problem, bei dem zufällige Lizenzfehlermeldungen auftraten, wenn das CLI vollständig ausgelastet war, also bei vielen gleichzeitigen Aufrufen, wurde deutlich minimiert. Solche Fehlermeldungen sollten künftig nur noch selten auftreten.
    • Die neue CrossXColor SmartLink-Profilierungs-Engine Version 1.22.7 (kompatibel mit CoPrA 11.1.4) wird nun auch in ZePrA verwendet. Dadurch werden die folgenden zwei Fehler behoben und es ist eine verbesserte Profilerkennung für Profilvarianten möglich:
      1. Das Problem, bei dem SmartLink bei dem Verwenden der mitgelieferten SmartLink-Methoden nicht den im Zielprofil der Konfiguration angegebenen Multicolor-Modus verwendete (nur bei CoPrA-Profilen), sondern stets den Modus Glatt, wurde behoben. (Ticket #254734)
      2. Das Problem, bei dem die Berechnung von Multicolor-Profilvarianten aus aktualisierten Multicolor-Zielprofilen nicht durchgeführt wurde und stattdessen eine Fehlermeldung angezeigt wurde, wurde behoben. (Ticket #254584)
    • Die neue CXC-Profilierungs-Engine ermöglicht nun die eindeutige Erkennung von Multicolor-Profilvarianten, die mit der Funktion Ausgabekanäle minimieren erstellt wurden. Profilvarianten beinhalten nun die folgenden Informationen im Info-Tag des Profils:
      - ProfileVariantChannelSubSet = " 0 1 2 3"
      - ProfileVariantRefProfile = C:/WINDOWS/system32/spool/drivers/color/printer.icc
      - ProfileVariantRefProfileDate = 2025-06-24T16:32:30
      - ProfileVariantRefProfileID = A85EC447147591AF11A6762401EC8932
      Der erste Eintrag gibt an, dass es sich bei dem Profil um eine Profilvariante handelt und um welche Art von Untergruppe (hier CMYK). Die drei weiteren Einträge geben das Referenzprofil an, einschließlich des Pfads zum Profil, aus dem die Variante erstellt wurde, sowie das Modifikationsdatum (in UTC) und die Profil-ID. (Ticket #254574)
    • Das Profil ISO coated V2.icc wurde nun als Default CMYK-Profil in den Profiles-Ordner, der sich im ZePrA-Programmorder befindet, hinzugefügt. Dies behebt potenzielle Fehlermeldungen in Konfigurationen, falls die Standard-Profile aus irgendeinem Grund entfernt worden oder nicht zugänglich sind. (Ticket #264847)

    ZePrA 13.1.2 Release | Januar 2026


    Fehlerkorrekturen in ZePrA 13.1.2

    • Es wurde ein Problem mit JPEG-Daten von Bildern in PDF-Dateien behoben, die keine Bildendemarkierung enthalten, was dazu führte, dass ZePrA einen JPEG-Fehler ausgab. ZePrA ignoriert nun fehlende EOI-Markierungen und verarbeitet solche Dateien. (Tickets #254713, #254774, #254767, #264792)
    • Ein Fehler wurde behoben, der zu Abstürzen bei PDF-Dateien führte, die ein eingebettetes RGB-Profil für Graustufenbilder verwenden. (#254788)
      Hinweise: In PDF-Dateien ist es nicht zulässig, Grau-Objekte mit einem RGB-Profil zu versehen. Anstatt abzustürzen oder mit einem Indexfehler abzubrechen, ignoriert ZePrA nun das unzulässige eingebettete Profil. Wenn die Checkbox Eingebettete Profile anwenden aktiviert ist, wird zusätzlich eine Warnung ausgegeben: Ein eingebettetes Profil mit einem falschen Farbraum wurde ignoriert. Wenn die Checkbox deaktiviert ist, wird die Datei ohne Warnung verarbeitet.
    • Es wurde behoben, dass beim Verwenden benutzerdefinierter SmartLink-Einstellungen die Rendering-Option Automatic from Preset für RGB- und Graustufen-Farbräume im Reiter Bilder/Vektoren fehlte. Für CMYK war die Option verfügbar.
    • Verbesserte Verarbeitung von PDF-Dateien mit mehr als 1024 Byte unbrauchbarer Daten nach dem %%EOF-Marker, die bisher einen PDF-Fehler in ZePrA verursachten. (Ticket #254762)
    • Ein Problem mit chinesischen Sonderfarbenbezeichnungen, die nicht korrekt aus den XMP-Daten gelesen wurden, wurde behoben. Dadurch werden in solchen Fällen die durcheinandergeratenen chinesischen Sonderfarbenbezeichnungen korrigiert. (Trac 62864)
    • Das Verhalten der Profil-Drop-down-Menüs in ZePrA wurde geändert, sodass doppelte Profile aus verschiedenen Speicherorten nicht mehr aufgelistet werden und nur noch ein Profil angezeigt wird. Dadurch wird ein Problem mit falschen ICC-Profilpfaden aus einer importierten Konfiguration beim Verwenden von ZCMD behoben. (Ticket #254751)
    • Ein Problem bei der Bilddekodierung, das zu einer fehlerhaften Farbkonvertierung von Graubildern (QR-Code) in PDF-Dateien führte, wurde behoben. (Ticket #254753)
    • Ein Problem mit Job-Kontrolldateien wurde behoben, bei dem Sonderzeichen im Dateinamen einen Systemfehler verursachten. (Ticket #254725)
    • Die Standardwerte für die Transparenzreduzierung beim Verwenden von Job-Kontrolldateien wurden korrigiert. (Ticket #254729)
      Die Standardeinstellungen entsprechen nun der Voreinstellung Hohe Druckauflösung (Standard) in der Benutzeroberfläche Transparenzreduzierung in ZePrA. Darüber hinaus wird eine Fehlermeldung angezeigt, wenn der Wert der Transparenzoption Preset in der Job-Kontrolldatei kein unterstützter Voreinstellungsname ist.

      ZePrA 13.1.1 Release | Oktober 2025


      Bugfixes in ZePrA 13.1.1

          • Ein Fehler bei der Verarbeitung einer PDF-Datei mit einem unüblichen XMP-Metadaten-Encoding ist behoben worden. Die Datei wird nun ohne die Fehlermeldung „illegaler Verweis“ verarbeitet und das XMP-Encoding unterstützt. (Ticket #254643)
          • Der Fehler, der dazu führte, dass in einer Kundendatei Objekte nach der Konvertierung von Sonderfarben verschwanden, wurde behoben. (Ticket #254663)
          • Die falsche Konvertierung von indizierten RGB-Farbobjekten in einer Kunden-PDF-Datei sind behoben worden. (Ticket #254679)
          • Mehrere Fehler in der neuen Bildauflösung-Funktion beim Skalieren von Bildern in PDF-Dateien auf dem Reiter Bildqualität sind behoben worden. (Ticket #254478)

            - Wenn die Checkboxen für Bildauflösung ändern und einer der Schwellwerte aktiviert wurde, jedoch keine benutzerdefinierten dpi-Werte angegeben wurden, wurden die Defaultwerte nicht angewendet, sondern fehlerhafte Werte, was zu Farbverschiebungen und fehlerhaften Konvertierungen führte.
            - Die Skalierung wurde bei der Transparenzreduktion nicht angewendet.
            • Der Fehler im JSON-Job Report, dass das Statistic-Feld, wenn die Funktion Ausgabekanäle minimieren auf dem Dokument/Ziel-Reiter der Konfiguration angestellt war, nicht mehr aufgelistet wurde, ist behoben worden. (Ticket #254660)
            • Das Verhalten der Funktion Ausgabekanäle minimieren auf dem Dokument/Ziel-Reiter der Konfiguration ist optimiert worden. Nun werden eigene Sonderfarbenregeln, die im Sonderfarben-Reiter für die Konvertierung von Sonderfarben angelegt wurden, nur dann berücksichtigt, wenn sie in den zu verarbeitenden PDF-Dateien auch für die dort vorhandenen Sonderfarben relevant sind. Früher wurden pauschal nur die Multicolor-Profilvarianten untersucht, die durch die Regeln gedeckt waren und dadurch eventuell Profilvarianten ausgeschlossen. Dies führt nun je nach PDF-Dateien zu besseren Ergebnissen mit weniger Kanälen trotz eigener Sonderfarbenregeln.
            • Der Fehler, dass es bei der Nutzung der Command Line zcmd bei gleichzeitigem Update von Konfigurationen über den Auto Import-Mechanismus (zu erreichen in den ZePrA-Einstellungen) zu dem Problem kam, dass diese Konfigurationen über zcmd nicht verfügbar waren, ist behoben worden. (Ticket #254646)
            • Der Fehler, dass bei einer „dummy“ Job-Kontrolldatei, die ohne BaseConfiguration und ohne Options angelegt war, bei der Verarbeitung die Fehlermeldung angezeigt wurde, dass die Konfiguration nicht gefunden wurde, ist behoben worden. (Ticket #254664)
            • Die Angaben der Proofing-Informationen im Reiter Proofen, die im Medienkeil der konvertierten Datei angeben werden, hatten nicht berücksichtigt, dass in der zu proofenden Datei ein abweichender Output-Intent anstelle des Dokument-Farbraums oder ein abweichendes Zielprofil vorhanden sein konnten. Die Konvertierung an sich war korrekt. Dieser Informations-Fehler beim Medienkeil ist sowohl für die aktivierten Checkboxen PDF Output Intent bevorzugen beim Dokument-Farbraum als auch für PDF Output Intent beibehalten für den Zielfarbraum behoben worden. (Ticket #234261)
            • Ein Fehler in der PDF 2.0-Unterstützung in ZePrA wurde behoben, der in bestimmten Fällen, in denen eine PDF 2.0-Datei Inline-Bilder enthielt, zu einem Absturz führte. (Ticket #254690)
            • Der Fehler, dass ZePrA das Löschen einer Sonderfarben-Bibliothek in einer Konfiguration, die diese Bibliothek nutze, nicht erkannt hat und im Folgenden dann zu Fehlern bei der Konvertierung führte, ist behoben worden. Der Fehler trat nur auf, wenn die Bibliothek eine Kopie einer anderen Bibliothek war.
            • Der Fehler, dass im SaveInk-Report unter Werkzeuge die Farbeinsparung bei Warteschlangen, die Flows benutzen, nicht aufgelistet wurden, ist behoben worden.
            • Es wurde ein Fehler behoben, durch den eine Konfiguration mit integrierten Sonderfarbenbibliotheken, die über die Befehlszeile zcmd importiert wurde, nicht vollständig überschrieben wurde, wenn diese Bibliotheken bereits im ZePrA-System vorhanden waren.
            • Kleinere Probleme mit dem neuen Kontrollkästchen Existierende Daten überschreiben im Dialogfeld Konfigurationen importieren wurden behoben, die dazu führten, dass unter bestimmten Umständen Sonderfarbenbibliotheken im Bereich Vorschau nicht korrekt angezeigt wurden.
            • Die Beschreibung der Job-Properties im JSON-Format ist aktualisiert worden und enthält die neuen Informationen im Job-Report, die beim Embedden von CXF-Daten über Flows entstehen. Die aktualisierte Dokumentation, die für Systemintegratoren gedacht ist, kann hier heruntergeladen werden: ZePrA_JobProperties.pdf
            • Die Beschreibung der Job-Kontrolldatei-Optionen ist aktualisiert worden und enthält etliche Änderungen zu Gradationen, dem Spot Color Rule Dictionary und zu den Defaultwerten bei RescaleMinDPI and RescaleMaxDPI. Die aktualisierte Dokumentation, kann hier heruntergeladen werden: ZePrA_JobControlFile_ConfigurationOptions.pdf
            • Ab dem ZePrA 13.1.1 Installer werden unter Windows beim Deinstallieren von ZePrA nicht mehr die Ordner Standard-Profiles und MediaWedges deinstalliert, da diese von weiteren ZePrA- oder anderen ColorLogic-Programmen auf dem gleichen Rechner benutzt werden könnten.
              Hinweis: Da es in der Vergangenheit unter Windows zu Problemen gekommen ist, wenn ältere Versionen von ZePrA nach der Installation der neuesten Version deinstalliert wurden, empfehlen wir folgende Vorgehensweise: Nach einer ZePrA-Deinstallation sollte die neueste Version von ZePrA noch einmal installiert werden, selbst wenn sie bereits installiert wurde. Dies sorgt dafür, dass die benötigen Standard-Profile und Medienkeile wieder installiert werden und ZePrA somit auf diese zugreifen kann.

              ZePrA 13.1 Release | August 2025


              Neue Funktionen und Fehlerkorrekturen in ZePrA 13.1

              Mit der neuen Basislizenz ZePrA Process können nun drei Threads gleichzeitig verwendet werden, statt wie bisher nur einer. Dies beschleunigt die Verarbeitung mehrerer Dateien.

              Eine noch höhere Verarbeitungsgeschwindigkeit lässt sich durch das Hinzufügen des Multithreading-Moduls erzielen, zum Beispiel in den Paketen Process Plus oder Multicolor oder als Erweiterung des Pakets Process. Das Multithreading-Modul stellt alle auf dem System möglichen Threads zur Verfügung.

              Im Fenster Einstellungen gibt die neue Information Maximal erlaubte Thread-Anzahl die maximale Anzahl an Threads an, die mit einer ZePrA-Basislizenz verwendet werden können.

              Der Screenshot zeigt ein Beispiel für einen Computer mit 8 CPUs, von denen bis zu 3 mit der ZePrA Process-Basislizenz genutzt werden können:

              Wenn das Multithreading-Modul lizenziert ist, wird die Information Maximal erlaubte Thread-Anzahl nicht angezeigt und es können in diesem Beispiel bis zu 8 Threads verwendet werden, was noch höhere Verarbeitungsgeschwindigkeiten ermöglicht:

              Hinweis: Die Verwendung mehrerer Threads beschleunigt die Verarbeitung mehrerer Jobs erheblich, die Verarbeitung einer einzelnen großen Datei wird dadurch jedoch nicht wesentlich beschleunigt.

              Bugfixes

              • Ein Problem beim Flachrechnen von PDF-Dateien mit einem Vektorverlauf (Shading), unter Verwendung einer exponentiellen Interpolationsfunktion, bei der der Exponent nicht 1 war, wurde behoben. (Ticket #254610)
              • Ein Problem mit der Benutzeroberfläche im Dialogfeld Registrierung unter Demolizenz anfordern, bei dem die Schaltfläche Anfrage direkt abschicken nicht angezeigt wurde, wurde behoben. Darüber hinaus wurden einige Probleme mit dem Textabstand behoben. (Ticket #254607)
              • Es wurde ein Problem behoben, bei dem SmartLink entweder den erforderlichen Unterordner nicht erstellen oder das erstellte DeviceLink nicht in den entsprechenden Ordner schreiben konnte. Dies konnte aufgrund von Schreibzugriffsbeschränkungen beim Versuch, die Unterordner zu erstellen, oder beim Speichern der Profile in diesen Ordnern auftreten.
                In solchen Fällen weisen Fehlermeldungen nun auf das Problem mit dem Schreibzugriff hin, und die zu verarbeitende Datei wird in den Fehlerordner verschoben.  (Ticket #254620)
              • Die CLI (zcmd) weist den von ihr erstellten Ordnern nun Lese- und Schreibberechtigungen zu, sodass diese mit denen des übergeordneten Ordners übereinstimmen. Dadurch werden Probleme beim Zugriff auf Ordner vermieden, wenn die CLI und die ZePrA-Benutzeroberfläche von verschiedenen Benutzern auf demselben Computer verwendet werden. (Ticket #254620)
              • Die Sonderfarben-BerechnungsmethodeSo wenig Kanäle wie möglich verwenden“ wurde für eine spezielle Sonderfarbenkonvertierung verbessert. Bisher fand diese Berechnungsmethode in einem gemeldeten Fall nicht das beste Ergebnis mit der geringsten Anzahl an Kanälen. (Ticket #25458)
              • Es wurde ein Problem behoben, bei dem durch Anklicken des Fragezeichen-Symbols oben in den Dialogen Flows und Konfigurationen zwei Reiter im Browser geöffnet wurden.
              • Es wurde ein Fehler behoben, der Auftrat, wenn der VorgehensweiseDateien kopieren” in einem Flow kein Pfad zu einem dedizierten Ordner zugewiesen war.
                Beim Konvertieren einer Datei mit der CLI (zcmd) unter Verwendung eines Flows, der die Vorgehensweise „Dateien kopieren“ benutzt, meldete die CLI einen Verzeichniszugriffsfehler (DirAccessErr).
                Mit dem Fix wird in einem solchen Fall nun die zu kopierende Datei an dem Ort gespeichert, der im zcmd-Befehl für die Ausgabedatei definiert ist. Die kopierte Datei erhält zusätzlich zum ursprünglichen Dateinamen den Namen der verwendeten Konfiguration, um ein Überschreiben der finalen Ausgabedatei zu vermeiden.
                Hinweis: In der ZePrA-Benutzeroberfläche würden die kopierten Dateien im Ziel-Ordner des Flows gespeichert werden, wenn kein Pfad zu einem Ordner angegeben ist. Da die CLI keinen Ziel-Ordner hat, ist der logische Speicherort derselbe Ort, an dem die konvertierte Ausgabedatei gespeichert wird.
              • Die unnötige Anzeige von Informationen zum Flattening-Protokoll in STDout beim Verwenden der CLI (zcmd) zum Verarbeiten von Dateien mit einer Konfiguration, bei der die Checkbox Farbersparnis berechnen aktiviert ist, wurde behoben.

              ZePrA 13 Release | Juli 2025


              Neue Funktionen und Verbesserungen in ZePrA 13

                • Neues Flows-Werkzeug bringt neue Automatisiertungsmöglichkeiten
                • Neuer Auto-Setup-Modus zum Einrichten von Flows
                • Neue Funktionen für eine bessere Bildqualität
                  - Die neue Bildskalierung ermöglicht nun ein Hoch- oder Runterskalieren der Bildauflösung
                  - Neue Option zum Ändern der Bildgröße
                • Erstellen von Multicolor-SaveInk-Profilen on-the-fly mit SmartLinks
                • Neue SmartLink-Methode für das Konvertieren nach Multicolor unter Beibehaltung der CMYK-Farbräume
                • Neue Option zum Überschreiben vorhandener Elemente beim Importieren von Konfigurationen
                • Definieren von Sonderfarbenkonvertierungen über externe Dateien
                • Expert DeviceLink Set jetzt in ZePrA 13 enthalten
                • Neue kleinere, aber sehr praktische Funktionen für mehr Flexibilität, schnelleres Arbeiten und höhere Qualität

                Neues Flows-Werkzeug bringt neue Automatisierungsmöglichkeiten

                In ZePrA gibt es mehrere Möglichkeiten, verschiedene Aufgaben direkt zu automatisieren. Das neue Werkzeug Flows wurde entwickelt, um die Automatisierungsmöglichkeiten von ZePrA weiter zu erhöhen. Es ermöglicht es, mehrere Konfigurationen zu verbinden, Dateien nach dem Erfüllen von Bedingungen weiterzuleiten und einfache Automatisierungsaufgaben durchzuführen, indem Regeln für die Dateiverarbeitung aufgestellt werden. Flows helfen dabei, die Anzahl an Warteschlangen und Hot Folders zu reduzieren.
                Komplexe Workflows hingegen lassen sich mit High-End-Automatisierungslösungen wie HYBRID CLOUDFLOW oder Enfocus Switch realisieren, in die ZePrA problemlos integriert werden kann.

                Momentan deckt das Flows-Werkzeug die folgenden Automatisierungsszenarien ab:

                • Verbinden mehrerer Konfigurationen, zum Beispiel einer Farbkonvertierungskonfiguration mit einer Konfiguration zum Sparen von Druckfarbe, in nur einer Warteschlange
                • Suche nach Output-Intents in PDF/X-Dateien und/oder Herausfiltern von PDF-Dateien ohne Output-Intents und Weiterleiten an die gewünschten Konfigurationen
                • Verteilen von Dateien anhand von Namen, Dateigröße, Dateityp, Breite oder Höhe von Pixeldateien oder der Anzahl an Seiten
                • Einbetten von CxF/X-4-Spektraldaten für Sonderfarben in PDF/X-Dateien
                • Automatisiertes Erstellen von Sonderfarben-Reporten für viele PDF-Dateien, und optional automatisiertes Verarbeiten der Dateien mit der jeweils bestgeeigneten Konfiguration

                Flows können im Abschnitt Flows einrichten konfiguriert werden. Jeder Flow trägt einen Namen und enthält eine oder mehrere Verarbeitungsregeln. Ähnlich wie Konfigurationen können Flows mit oder ohne Warteschlange erstellt und auf vergleichbare Weise verwaltet werden. In der Übersicht sind Flows an einem orangefarbenen Symbol zu erkennen. Zur besseren Unterscheidung verwenden Konfigurationen ihr eigenes blaues Symbol.

                Das Herzstück eines jeden Flows sind die Verarbeitungsregeln. Eine Verarbeitungsregel kann eine oder mehrere Bedingungen enthalten. Wenn eine Bedingung erfüllt ist, kann eine Vorgehensweise definiert werden, die dann ausgeführt wird. Der nachfolgende Schritt kann ebenfalls definiert werden. Wenn eine Bedingung nicht erfüllt ist, können sowohl eine alternative Vorgehensweise als auch ein alternativer nächster Schritt definiert werden.

                Die Möglichkeiten von Job-Kontrolldateien wurden erweitert, um die neuen Flow-Funktionen optimal zu unterstützen. Dadurch lassen sich die Einstellungen von Flows überschreiben oder Flows von Grund auf neu definieren - ähnlich wie bei Konfigurationen.

                In ZePrA 13 haben wir das Framework implementiert, um einen komfortablen Einstieg in automatisierte Flows zu ermöglichen. Weitere Optionen und Anwendungsszenarien werden in Zukunft hinzukommen und sich an den Bedürfnissen unserer Kunden orientieren.

                Neuer Auto-Setup-Modus zum Einrichten von Flows

                Die neue Auto-Setup-Methode Zwei Konfigurationen verbinden erstellt Workflows, die beim Konvertieren zwei Konfigurationen in der angegebenen Reihenfolge auf die Daten anwendet.

                Wählen Sie dafür einfach die beiden Konfigurationen, die für die Konvertierung verwendet werden sollen. Sie werden dann automatisch in der angegebenen Reihenfolge angewendet.

                Neue Funktionen für eine bessere Bildqualität

                Unter Konfigurationen gibt es einen neuen Reiter namens Bildqualität. Alle mit der Bildqualität zusammenhängenden Aspekte, wie zum Beispiel die neuen Sektionen Bildauflösung und Bildgröße sowie bereits vorhandene Sektionen wie Schärfen und Formatoptionen, die sich bisher im Reiter Optionen befanden, sind nun hier vereint.

                Der neue Bereich Bildauflösung ermöglicht es, die Auflösung über Schwellenwerten für das Runterskalieren und Hochskalieren zu ändern. Bisher war nur das Runterskalieren der Bildauflösung möglich, jetzt kann auch hochskaliert werden. Die erste Checkbox definiert die gewünschte Bildauflösung und mindestens eine der Checkboxen für die Schwellenwerte muss aktiviert werden.

                In einem weiteren neuen Bereich namens Bildgröße können die Dimensionen von Bilddateien geändert werden. Dies ist unter anderem nützlich, um die meist enormen Größen von Bildern anzupassen, die mit Smartphones aufgenommen wurden. Die Funktion bezieht sich ausschließlich auf Bilddateien (TIFF-, JPEG-, PSD-, PSB-Dateien), eingebettete Bilder in PDF-Dateien sind davon nicht betroffen.

                Erstellen von Multicolor-SaveInk-Profilen on-the-fly mit SmartLink

                ZePrA 13 bietet die Möglichkeit, Multicolor SaveInk-Profile über SmartLink zu erstellen. Bisher war SaveInk für Multicolor nur verfügbar, wenn SaveInk-Profile verwendet wurden, die vorher von CoPrA berechnet wurden. Mit der SmartLink-Funktion war dies jedoch nicht möglich.

                In ZePrA 13 stehen im Auto-Setup-Assistenten und unter Konfigurationen nun drei Voreinstellungen zur Verfügung, mit denen sich der Grad der Farbeneinsparung einfach auswählen lässt. Darüber hinaus können in CoPrA erstellte benutzerdefinierte Voreinstellungen mit ZePrA 13 geteilt werden (ab CoPrA-Version 11.1).

                Für die SmartLink-Methode Farbeinsparung kann die SaveInk-Methode separat für die CMYK- und Multicolor-Kanäle (Multicolor 4-n) festgelegt werden.

                Neue SmartLink-Methode für das Konvertieren nach Multicolor unter Beibehaltung der CMYK-Farbräume

                Es gibt eine neue Multicolor-SmartLink-Methode unter Konfigurationen und im Auto-Setup-Assistenten. Diese steht immer dann zur Verfügung, wenn ein Multicolor-Zielprofil mit 5 und mehr Kanälen ausgewählt wurde. Die Methode Multicolor - CMYK beibehalten sorgt dafür, dass CMYK-Objekte in PDF-Dateien oder CMYK-Bilddateien beim Konvertieren in Multicolor als CMYK erhalten bleiben.

                Dies ist eine Anforderung der Verpackungsindustrie, da dort oft mit Dateien gearbeitet wird, die CMYK plus Sonderfarben enthalten. Beim Druck, insbesondere beim Digitaldruck, aber auch beim analogen ECG-Druck, müssen die Sonderfarben in Multicolor konvertiert werden, wobei Objekte, die in der Originaldatei als CMYK vorliegen, nach dem Konvertieren als CMYK erhalten bleiben sollten. Natürlich werden dennoch die CMYK-Objekte in den CMYK-Teil des Multicolor-Zielfarbraums konvertiert, damit die Farbwiedergabe korrekt gedruckt werden kann.

                Wenn die neue SmartLink-Methode ausgewählt wird, bleiben CMYK-Objekte in der erzeugten Multicolor-Separation als CMYK erhalten. Andere Farbräume, wie zum Beispiel RGB oder Sonderfarben, werden bei aktivierter Konvertierung mit der Schwarz- und Farbgenerierung des Zielprofils in Multicolor umgewandelt, um eine optimale Farbtreue zu erreichen. Bei Bild- und Vektorkonvertierungen werden Farbausnahmen automatisch berechnet und angewendet.

                Neue Option zum Überschreiben vorhandener Elemente beim Importieren von Konfigurationen

                Beim Importieren von Konfigurationen und Flows über den Dialog Konfigurationen importieren werden bereits vorhandene Elemente, wie zum Beispiel Ordner, Konfigurationen, Flows, ICC-Profile, Sonderfarbenbibliotheken usw. standardmäßig nicht mehr importiert und überschrieben. Dies stellt eine Änderung gegenüber früheren Versionen dar, in denen solche Elemente überschrieben wurden, was nicht in allen Fällen erwünscht war.

                Grundsätzlich überschreibt ZePrA 13 keine bereits vorhandenen Elemente, wie zum Beispiel Konfigurationsnamen, sofern die neue Checkbox Existierende Daten überschreiben deaktiviert ist. In diesem Fall werden bestehende Elemente auch nicht mehr in der Liste angezeigt.

                Wenn die Checkbox aktiviert ist, werden alle neuen Elemente aufgelistet, auch solche, die sich trotz gleichen Namens von den bereits vorhandenen Elementen unterscheiden, zum Beispiel Konfigurationen oder Warteschlangen, die zwar den gleichen Namen tragen, aber unterschiedliche Einstellungen aufweisen.

                Beim Importieren werden die bereits vorhandenen Elemente dann von den neuen mit den geänderten Einstellungen ersetzt.

                Definieren von Sonderfarbenkonvertierungen über externe Dateien

                Die Regeln für die Sonderfarbenkonvertierung (die bestimmen, wie Sonderfarben in Prozessfarben umgewandelt werden) werden normalerweise von ZePrA festgelegt, können aber auch über externe Dateien wie TXT- und CxF-Dateien von Werkzeugen anderer Hersteller definiert werden.

                Die Möglichkeit, diese externen Dateien zu verwenden, ist bereits seit ZePrA 12.1 in die Benutzeroberfläche integriert, ab ZePrA 13 können diese externen Dateien auch über Job-Kontrolldateien verwendet werden. Dadurch wird eine „on-the-fly“-Anpassung der Sonderfarbenkonvertierung auf Basis von Messungen und Berechnungen direkt an der Druckmaschine mit entsprechenden Werkzeugen von Drittanbietern möglich.
                Die Dokumentation zu den Job-Kontrolldateien wurde entsprechend aktualisiert und enthält eine Erläuterung der Syntax.

                Expert DeviceLink Set jetzt in ZePrA 13 enthalten

                Ab ZePrA 13 sind bei einem Neukauf alle 432 professionell erstellten DeviceLink-Profile des DLS-Managers enthalten. Bei diesen Profilen handelt es sich um offene Profile, die nicht nur in ZePrA verwendet werden können, sondern in allen ICC-Anwendungen, die DeviceLink-Profile nutzen. Dies erhöht die Einsatzmöglichkeiten von ZePrA in einer globalen Welt, da alle internationalen Druckstandards wie ISO, Gracol und Japan enthalten sind.

                Neue kleinere, aber sehr praktische Funktionen für mehr Flexibilität, schnelleres Arbeiten und höhere Qualität

                • Die Zeiten für das Starten und Herunterfahren des Programms wurden optimiert – insbesondere für Umgebungen mit einer großen Anzahl an Konfigurationen.
                • Die Verarbeitung von Dateien über Warteschlangenordner erfolgt nun schneller und effizienter, insbesondere bei einer großen Anzahl an Warteschlangen.
                • Der Fortschritt der Dateiverarbeitung wird nun auch im ZePrA- Programmsymbol angezeigt.
                • Es wurde eine aktualisierte Adobe PDF-Flattening-Engine integriert, die einige Probleme beim Flachrechnen behebt.
                • Eine neue CrossXColor-Engine zum Erstellen von SmartLink-Profilen wurde integriert und ist nun mit der aktuellen CoPrA-Version 11.1.2 kompatibel.
                • Enthält die neueste ColorAnt-Version (ColorAnt 11.1 mit dem Measure Tool in Version 8.1) zum Messen von Sonderfarben und Testcharts.