ZePrA | Push2ZePrA

Push-2-ZePrA

PSD-Dateien direkt aus Photoshop verarbeiten

Was ist Push-2-ZePrA?

Push-2-ZePrA ist eine Adobe Photoshop-Erweiterung, die die Farbkonvertierung einer in Photoshop ausgewählten Bilddatei mit ColorLogics Farbserver ZePrA aus Photoshop heraus ermöglicht. Durch die Verwendung von DeviceLink-Profilen werden qualitativ hochwertige Farbkonvertierungen gemäß den Einstellungen im Farbserver realisiert, die zu einer besseren Farbwiedergabe der Bilder führen als bei einer typischen Farbkonvertierung mit Photoshop. Auch Sonderfarben können konvertiert werden, wenn die gewählte ZePrA-Konfiguration entsprechend eingerichtet ist. Die konvertierte Datei wird in Photoshop geöffnet, so dass Sie Photoshop nicht verlassen müssen, um bestmöglich farbkonvertierte Bilder zu erhalten.

Systemanforderungen
  • macOS X 10.9 und höher
  • Windows 7 und höher
  • Adobe Photoshop CC 2017 und höher.
  • ColorLogic ZePrA 7.x und höher – muss auf dem gleichen Computer installiert sein, wie Photoshop und es muss eine gültige Lizenz für ZePrA vorhanden sein.
Installation
  1. Verwenden Sie das jeweilige Installationsprogramm für Ihr Betriebssystem (macOS oder Windows).
  2. Schließen Sie Photoshop vor der Installation und folgen Sie dem intuitiven Installationsprogramm.
  3. Nach der Installation starten Sie Photoshop, wählen Sie Fenster/Erweiterungen und dann Push-2-ZePrA, um die Erweiterung zu öffnen.
  4. Standardinstallation: Wenn ZePrA im Standardverzeichnis auf Ihrem Computer installiert und eine gültige Lizenz in ZePrA geladen ist, sind Sie startbereit.
  5. Benutzerdefinierte Installation: Wenn die Erweiterung die ZePrA-Anwendung nicht findet, wird unterhalb der Schaltfläche Konvertieren eine blaue Warnmeldung angezeigt. Um die ZePrA-Anwendung zu finden, verwenden Sie das Ausklappmenü der Erweiterung und wählen Sie ZePrA Pfad. Navigieren Sie zur ZePrA.app unter macOS oder zcmd.exe unter Windows und wählen Sie sie aus. Anschließend sind Sie startbereit.
Push-2-ZePrA verwenden
  1. Öffnen Sie das zu konvertierende Bild in Photoshop.
  2. Klicken Sie auf die Push-2-ZePrA-Erweiterung.
  3. Wählen Sie eine ZePrA-Konfiguration aus dem Drop-down-Menü. Die Drop-down-Liste zeigt alle in ZePrA verfügbaren Konfigurationen.
  4. Wählen Sie eine Konfiguration, die Ihren Anforderungen in Bezug auf den Zielfarbraum und den Erhalt von Photoshop-Ebenen entspricht. Diese Informationen werden unterhalb des Drop-down-Menüs angezeigt und aus der ausgewählten Konfiguration übernommen.
  5. Klicken Sie auf Konvertieren.

  6. Nach ein paar Sekunden wird die konvertierte Datei in Photoshop geöffnet.
    Hinweis: Die konvertierte Datei wird im selben Verzeichnis gespeichert, wie die Originaldatei. Der Konfigurationsname wird an den ursprünglichen Dateinamen angehängt.
  7. Wenn die Originaldatei in Photoshop bearbeitet oder kopiert wurde, ohne sie zu speichern, muss von der Erweiterung eine temporäre Datei erstellt werden, und die konvertierte Datei wird in einem vordefinierten Ausgabeordner abgelegt. Dieser Ordner befindet sich typischerweise unter $HOME/Dokumente/Push-2-ZePrA/Output. Über das Ausklappmenü der Erweiterung können Sie diesen Ordner öffnen (Ausgabe-Ordner zeigen) oder den Pfad zu Ihrem eigenen bevorzugten Ordner festlegen (Lege eigenen Ausgabe-Ordner fest). Dieser Ordner wird nur für konvertierte Dateien verwendet, die in Photoshop bearbeitet, aber vor der Verwendung der Erweiterung nicht gespeichert wurden.
    Die Verwendung der Push-2-ZePrA-Erweiterung unmittelbar nach der Bearbeitung in Photoshop führt dazu, dass die konvertierte Datei im angegebenen Ordner gespeichert wird. Wenn der Benutzer es vorzieht, die konvertierte Datei am gleichen Ort wie das Original zu speichern, kann die bearbeitete Datei vor der Konvertierung dort gespeichert werden.

     

    Hinweis: Für die Konvertierung wird das Command Line Interface (CLI) aus ZePrA verwendet, nicht aber die ZePrA-Anwendung selbst. Das heißt, Sie werden keine der Bilder, die über die Push-2-ZePrA-Erweiterung konvertiert wurden, in der ZePrA-Übersicht oder den Hotfoldern der ZePrA-Anwendung finden.

Optimale Vorgehensweise

Für Bildkonvertierungen empfehlen wir, Konfigurationen mit dem Auto Setup im Modus Direkte Farbkonvertierung zur neuen Ausgabebedingung in ZePrA einzurichten. Durch direkte Konvertierungen vom Bildfarbraum in den Zielfarbraum werden Doppelkonvertierungen vermieden. Es wird davon abgeraten, den Normalisieren und Konvertieren-Modus zu verwenden, da dies zur zweimaligen Konvertierung des Bildes führen kann (einmal vom Bildfarbraum in den Dokumentfarbraum und dann in den Zielfarbraum), was bei Bildkonvertierungen normalerweise nicht erwünscht ist.

Bei etwaigen Änderungen in Bezug auf die Handhabung von PSD- oder TIFF-Dateiebenen, Farbkonvertierungen oder Sonderfarbenkonvertierungen passen Sie bitte die entsprechende ZePrA-Konfiguration im ZePrA-Farbserver an. Die Push-2-ZePrA-Photoshop-Erweiterung unterstützt die Verwendung von Konfigurationen, jedoch nicht deren Bearbeitung.

Fehlerbehebung

Bei der Verwendung der Push-2-ZePrA-Erweiterung können folgende Probleme auftreten:

  1. Auswahl der richtigen Datei für die Konvertierung: Beachten Sie bei mehreren geöffneten Bildern in Photoshop, dass nur das ausgewählte, aktive Dokument mit Push-2-ZePrA konvertiert wird.
  2. Unvollständige Konvertierungen: Wenn Sie auf die Schaltfläche Konvertieren klicken, kann es einige Sekunden dauern, bis das Bild konvertiert ist. Schließen Sie während der Verarbeitung nicht die Push-2-ZePrA-Erweiterung, und minimieren Sie Photoshop nicht. Hierdurch wird die Konvertierung sofort abgebrochen.
  3. Geschützte Ordner und Speicherorte: Beim Speichern einer Datei an einen geschützten Speicherort wird eine Warnmeldung angezeigt. Bitte beachten Sie, dass die Erweiterung versucht, die konvertierte Datei am gleichen Speicherort wie die Originalbilddatei zu speichern. Wenn dieser Speicherort (Ordner) Schreibschutzeinstellungen hat (wie z. B. Anwendungsordner eines Betriebssystems), erscheint eine Warnmeldung. Die Warnmeldung gibt Ihnen die Möglichkeit, die Konvertierung abzubrechen oder die konvertierte Datei im Ausgabeordner (siehe Punkt 7) zu speichern.
  4. Fehlerbehebung bei Jobwarnungen: Es erscheint eine Fehlermeldung mit der ausgewählten Konfiguration. Überprüfen Sie in einem solchen Fall die entsprechende Konfiguration in der ZePrA-Anwendung und suchen Sie nach der Ursache des Fehlers. Es kann sein, dass die Bilddatei nicht zu den Einstellungen in der Konfiguration passt. In derartigen Fällen wird empfohlen, die Bilddatei in der ZePrA-Anwendung mit der gleichen Konfiguration wie bei der Push-2-ZePrA-Erweiterung zu konvertieren. Die gleiche Jobwarnung kann in ZePrA angezeigt werden. Beheben Sie das Problem und ändern Sie die Einstellungen in der ZePrA-Anwendung, bis die Dateikonvertierung wie gewünscht funktioniert. Wenn Sie die Konfiguration in ZePrA gespeichert haben, schließen Sie die Push-2-ZePrA-Erweiterung, öffnen Sie sie erneut, um die Liste der Konfigurationen und Einstellungen zu aktualisieren und konvertieren Sie die Datei in Photoshop erneut.
  5. Änderungen und Aktualisierungen von Konfigurationen: Wenn Änderungen oder Aktualisierungen von ZePrA-Konfigurationen nicht in die Push-2-ZePrA-Erweiterung übernommen wurden, vergewissern Sie sich, dass die Änderungen in ZePrA gespeichert wurden, bevor Sie zur Photoshop-Erweiterung wechseln. Schließen Sie dann die Erweiterung und starten Sie sie erneut, so dass die Liste der Konfigurationen und deren Einstellungen aktualisiert wird.
  6. Unterstützung früherer ZePrA-Versionen: Versionen vor ZePrA 7 werden nicht unterstützt. Die Erweiterung kann die Einstellungen einer Konfiguration einer alten ZePrA-Version anzeigen, konvertiert aber keine Dateien. Wir raten davon ab, frühere ZePrA-Versionen mit der Erweiterung zu verwenden und werden auch zukünftig keine früheren Versionen unterstützen.
  7. Vermeiden Sie Sonderzeichen in Konfigurationsnamen: Vermeiden Sie Zeichen wie
    | < > * ? / \ : in Konfigurationsnamen in ZePrA. Während ZePrA solche Zeichen verarbeiten kann, ist dies bei der Push-2-ZePrA-Erweiterung nicht der Fall.

ZePrA | PantoneLive DE

PantoneLIVE

Aus ZePrA auf PantoneLIVE-Bibliotheken zugreifen

Aus ZePrA auf PantoneLIVE-Bibliotheken zugreifen

PantoneLIVE® von X-Rite ist eine Cloud-Lösung zur digitalen Speicherung von spektralen Sonderfarben. Dies gilt sowohl für Pantone-Fächer, papierabhängige, sogenannte “Dependent-Standards”, als auch für spezifische Farbbibliotheken von Markeninhabern.

Hinweis: Die Nutzung von PantoneLIVE erfordert eine Lizenz für das Sonderfarben-Modul von ZePrA und eine PantoneLIVE® Production-Lizenz von X-Rite. Unter My X-Rite müssen Sie die Lizenzen zur Nutzung in ZePrA gegebenenfalls freischalten. Wie Sie die Freischaltung durchführen, erfahren Sie weiter unten auf dieser Hilfeseite.

PantoneLIVE-Bibliotheken importieren

Um Ihre in der Cloud gespeicherten PantoneLIVE-Farbfächer in ZePrA zu importieren, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Wählen Sie das Werkzeug Sonderfarben-Bibliotheken aus der Sidebar und klicken dann auf PantoneLIVE.

  2. Im oberen Bereich der Anmeldung können Sie sich entweder mit Ihrem bereits bei Pantone registrierten Benutzernamen oder Ihrer E-Mail-Adresse und Ihrem Passwort anmelden.
    Hinweis: Es wird eine aktive Internetverbindung und eine für ZePrA freigeschaltete PantoneLIVE-Lizenz benötigt.
  3. Wenn in Ihrem Unternehmen ein Proxy-Server  im Einsatz ist, können Sie die notwendigen Einstellungen im Dialog Proxy-Einstellungen vornehmen, bevor Sie auf Anmelden klicken.
  4. Wenn die Anmeldung erfolgreich war, werden Ihre verfügbaren Bibliotheken angezeigt.

  5. Markieren Sie die Bibliotheken, die Sie in ZePrA importieren und nutzen wollen, indem Sie in der Liste die entsprechenden Checkboxen aktivieren. Klicken Sie danach auf Aktualisieren. Die Sonderfarben werden aus der Cloud heruntergeladen und der Fortschritt im unteren Bereich unter Status angezeigt. Importierte Bibliotheken werden in der Tabelle im PantoneLIVE-Dialog als aktuell und nicht importierte Bibliotheken als nicht verwendet gekennzeichnet.
    Hinweis: Je nach Anzahl der selektierten Sonderfarben und Geschwindigkeit der Internetverbindung kann das Laden der Bibliotheken einige Zeit in Anspruch nehmen. In dieser Zeit lässt sich der Dialog nicht schließen.
  6. Wenn die ausgewählten Bibliotheken importiert wurden, können Sie den Dialog schließen. Ihre PantoneLIVE-Bibliotheken werden nun unter Bibliotheken im Dialog Sonderfarben-Bibliotheken verwalten angezeigt und sind von anderen Bibliotheken durch das Pantone-Icon leicht zu unterscheiden.
Besonderheiten und Verwendung von PantoneLIVE-Bibliotheken
  • Achten Sie darauf, dass Sie bei PantoneLIVE angemeldet sind, damit Sie importierte Bibliotheken in ZePrA verwenden können. Wenn Sie sich abmelden, können Sie die Bibliotheken nicht mehr nutzen.
  • Solange eine Internetverbindung besteht und Sie sich nicht bei PantoneLIVE abmelden, können importierte PantoneLIVE-Bibliotheken unbeschränkt genutzt werden.
  • Wenn Sie sich nicht bei PantoneLIVE abgemeldet haben, jedoch keine Internetverbindung mehr besteht, können die bereits importierten Bibliotheken bis zu einem Ablaufzeitpunkt benutzt werden. Typischerweise ist dies ein Monat. Die verbleibende Nutzungszeit der importierten PantoneLIVE-Bibliotheken werden in der Spalte Information angezeigt. Sie sollten sich jedoch so bald wie möglich wieder bei PantoneLIVE anmelden, damit Sie von eventuellen Aktualisierungen von Farben erfahren und Ihre Bibliotheken weiterhin verwenden können.
  • Die Revisionsnummer von PantoneLIVE-Bibliotheken wird im PantoneLIVE-Dialog in der Spalte Revision und bei bereits importierten Bibliotheken im Dialog Sonderfarben-Bibliotheken verwalten in der Spalte Information angezeigt. Zudem wird im PantoneLIVE-Dialog der Markeninhaber (zum Beispiel Pantone) und in der Spalte Dependent Standard Code eine Buchstabenkombination angezeigt. Mit Hilfe dieses Codes erhalten Sie weitere Informationen, zum Beispiel zum Druckverfahren und dem Papier der ausgewählten Bibliothek.
  • Wenn sich die Revisionsnummer ändert, oder wenn Sonderfarben in der Cloud aktualisiert wurden, ändert sich der Status der betroffenen Bibliotheken im PantoneLIVE-Dialog von aktuell auf needs update. In diesem Fall klicken Sie auf Aktualisieren, und Ihre Bibliotheken werden in ZePrA aktualisiert.
  • „Normale“ Bibliotheken können in ZePrA editiert werden, das heißt, Sonderfarben können von einer Bibliothek in eine andere kopiert, ergänzt, gelöscht oder exportiert und Lab-Werte können editiert werden. Dies ist für PantoneLIVE-Bibliotheken nicht vorgesehen und wird von ZePrA verhindert.
  • Die Lab-Werte von PantoneLIVE-Sonderfarben werden in ZePrA als gerundete, ganze Zahlen angezeigt. Intern rechnet ZePrA dennoch mit der vollen Genauigkeit der spektralen Messwerte.
  • Zur besseren Kenntlichmachung von PantoneLIVE-Bibliotheken werden in den Drop-down-Menüs zur Auswahl von Bibliotheken in den Unterdialogen der Konfiguration und dem Sonderfarben-Report die Bibliotheken mit einem PL: gekennzeichnet.
PantoneLIVE-Lizenzen in ZePrA

ZePrA ermöglicht den direkten Zugriff auf PantoneLIVE®. Sie benötigen hierfür eine Lizenz für das Sonderfarben-Modul von ZePrA und eine PantoneLIVE® Production-Lizenz von X-Rite, die Sie unter My X-Rite für die Nutzung in ZePrA freischalten müssen.

Ihre Lizenzen für PantoneLIVE sind Rechner- und gegebenenfalls Applikationsgebunden. Wenn der Rechner (und ZePrA) nicht freigeschaltet ist, erhalten Sie folgende Fehlermeldung in ZePrA (siehe Screenshot):

Um eine PantoneLIVE-Lizenz zu aktivieren, öffnen Sie in Ihrem My X-Rite-Account die Seite My PantoneLIVE. Unten auf der Seite ist die Liste mit den verfügbaren Lizenzen zu sehen. Falls hier eine Unused-Lizenz vorhanden ist, klicken Sie auf edit. Es öffnet sich ein Fenster zu dieser Lizenz und Sie haben zwei Möglichkeiten, um sie zu aktivieren:

  1. Aktivieren Sie in diesem Fenster die Lizenz, indem Sie ein Häkchen unter Use this activation yourself setzen und  auf Done klicken. In ZePrA können Sie die oben erwähnte Fehlermeldung durch Abbrechen schließen und einfach nochmal den Login mit Ihren Anmeldedaten durchführen. Da die Aktivierung bereits auf der My X-Rite-Webseite vorgenommen wurde, ist eine Eingabe des Aktivierungscodes hier nicht mehr erforderlich.
  2. Ändern Sie auf der My PantoneLIVE-Seite nichts, kopieren Sie einfach den Activation Code, und fügen Sie ihn in der ZePrA-Fehlermeldung ein. Danach schließen Sie den Dialog mit OK. In diesem Fall nimmt ZePrA die Aktivierung vor. Auf der My PantoneLIVE-Seite ist die Aktivierung unter Umständen erst nach erneutem Anmelden sichtbar.

Wenn auf der My PantoneLIVE-Seite in der Liste keine Unused-Lizenz vorhanden sein sollte, können Sie eine bestehende Used-Lizenz deaktivieren, wodurch sie den Status Unused erhält. Gehen Sie danach genauso vor, wie oben für die Unused-Lizenz beschrieben. Diese Vorgehensweise kann auch dazu verwendet werden, um Lizenzen von Rechner zu Rechner umzuziehen oder die Applikation zu wechseln.

In diesem YouTube-Video wird die Lizenzierung erläutert.

Bei Problemen mit der Lizenzierung kontaktieren Sie bitte Ihren X-Rite-Support.

ZePrA | Sonderfarben-Report

Sonderfarben-Report

Überprüfen der Konvertierungsgenauigkeit von Sonderfarben

Sonderfarben-Report

Überblick

Der Sonderfarben-Report zeigt, welche Ergebnisse bei einer Sonderfarbenkonvertierung in Bezug auf deltaE00, deltaE76 und der Separation in die Prozessfarben erzielt werden. So wird es möglich, die Genauigkeit der Sonderfarbenkonvertierung schon vor dem Druck zu prüfen und bereits im Vorfeld zu ermitteln, wie Sonderfarben (zum Beispiel Pantone®-Farben) in spezifischen PDF- und Bilddateien von ZePrA konvertiert werden.

Vorgehensweise

  1. Konfigurationen: Wählen Sie eine oder mehrere Konfigurationen aus der Liste. Eine Konfiguration enthält alle Einstellungen für die Konvertierung. In der Liste werden nur Konfigurationen mit aktivierter Sonderfarbenkonvertierung angezeigt.
  2. Wählen Sie eine Datei oder Bibliothek unter Quelldaten.
    Datei: Wählen Sie die PDF- oder Pixelbilddatei mit Sonderfarben, die mit den Einstellungen der ausgewählten Konfiguration verarbeitet werden soll.
    Bibliothek: Wählen Sie die Sonderfarbenbibliothek, die Sie mit den Einstellungen der ausgewählten Konfiguration konvertieren möchten.
  3. Wählen Sie die Sortierreihenfolge.
    Sortieren nach: Sortiert die Liste nach verschiedenen Vorgaben. Wenn nach Delta E sortiert wird, werden Sonderfarben mit dem niedrigsten dE oben in der Tabelle gelistet, die mit dem Höchsten unten.
  4. Erstellen Sie den Report.
    Speichern: Erstellt den Sonderfarben-Report und speichert ihn ab. Optional kann vorher eine Vorschau erstellt werden.

Der Sonderfarben-Report zeigt, welche Ergebnisse bei einer Sonderfarbenkonvertierung in Bezug auf deltaE00, deltaE76 und der Separation in die Prozessfarben erzielt werden.

Hinweis: Beim Erstellen des Reports werden alle Sonderfarbeneinstellungen verwendet, die in den Konfigurationen gesetzt wurden, einschließlich manueller Einstellungen und Warnungen. Farben mit Warnungen werden mit roten deltaE Werten dargestellt.

Der Screenshot zeigt die Vorschau für die Verarbeitung von Sonderfarben mit zwei verschiedenen Konfigurationen. Grundsätzlich werden alle Sonderfarben einbezogen, die in der PDF-Datei gefunden werden. Die eine Konfiguration verwendet ein CMYK-Zielprofil, die andere ein 7C-Zielprofil. Der Report zeigt, dass in diesem Fall das 7C-Profil viel besser für die Simulation der Sonderfarben in der PDF-Datei geeignet ist.

Überprüfen der Sonderfarben-Konvertierung

ZePrA | Globale Einstellungen | Profilzuordnungen

Profilzuweisungen

Erstellen und Verwalten von SmartLink-Einstellungen

Funktion von Profilzuweisungen

ZePrAs SmartLink-Funktion kann durch Profilzuweisungen genauer definiert werden. Standard-DeviceLinks, Hausstandards oder speziell angepasste Profile können Konfigurationen automatisch zugewiesen und für Konvertierungen verwendet werden.

Erstellen und Verwalten von Profilzuweisungen

Aktivieren der SmartLink-Funktion

  1. Aktivieren Sie im Reiter Bilder/Vektoren die Checkbox SmartLink anwenden oder wählen Sie im Reiter Dokument/Ziel den Eintrag SmartLink aus dem Drop-down-Menü Konvertierungsmethode.
    oder

  2. Aktivieren Sie im Werkzeug Profilzuweisungen die Checkbox Profilzuweisungen verwenden, um die in der Tabelle definierten Profilzuweisungen zu verwenden.
  3. Die SmartLink-Funktion kann beim Anlegen von Konfigurationen mit dem Auto Setup gewählt werden. SmartLink benutzt vorrangig Profile aus der Tabelle im Werkzeug Profilzuweisungen. Wenn keine passenden Profile in der Tabelle gefunden werden, erfolgt automatisch und on-the-fly eine DeviceLink-Berechnung aus den von Ihnen gewählten Quell-/Ziel-/Dokument-Profilen.

Profilzuweisungen anlegen oder bearbeiten

Beim Anlegen oder Bearbeiten von SmartLink-Profilzuweisungen können Sie auf bereits bestehende DeviceLinks oder Standard-Profile zurückgreifen.

Um neue Profilzuweisungen hinzuzufügen, klicken Sie am unteren Fensterrand auf Neu und wählen das DeviceLink-Profil direkt über das Drop-down-Menü DeviceLink-Profil aus.

Zum Bearbeiten von vorhandenen Profilzuweisungen öffnen Sie das Fenster Profilzuweisung bearbeiten mit einem Doppelklick auf die entsprechende Zuweisung.

Profilzuweisung bearbeiten

Wenn das DeviceLink-Profil einen PSID-Tag enthält (wie bei ColorLogic-Profilen üblich) werden die Quell- und Zielprofile automatisch in den Drop-down-Menüs für Quell- und Zielprofil angezeigt. Alternativ können Sie auch eine Kombination aus Quell- und Zielprofil und einem Rendering Intent auswählen. Das zu dieser Kombination an Farbräumen passende DeviceLink-Profil können Sie aus dem Drop-down-Menü auswählen.

Damit das gewählte DeviceLink-Profil tatsächlich verwendet wird, muss neben dem Quell– und Zielprofil des DeviceLinks auch der Rendering Intent mit den Einstellungen unter Konfigurationen übereinstimmen. Wenn Sie das DeviceLink-Profil vorrangig verwenden möchten – unabhängig davon welcher Rendering Intent unter Konfigurationen ausgewählt wurde – wählen Sie im Drop-down-Menü Rendering Intent unter Profilzuweisung bearbeiten den Eintrag Alle. Das DeviceLink wird dann für alle Rendering Intents angewandt.

Mit Anwenden auf kann festgelegt werden, ob das DeviceLink auf Vektoren und Bilder, nur auf Vektoren, oder nur auf Bilder angewendet werden soll. Damit kann bei einer Farbkonvertierung (zum Beispiel AdobeRGB zu ISO Coated V2) ein DeviceLink-Profil für Vektoren gewählt werden, das Primär- und Sekundärfarben auf 100 % der entsprechenden CMYK-Werte konvertiert, während für Bilder, für die eine solche Konvertierung nicht gewünscht ist, ein anderes DeviceLink ausgewählt werden kann.

Mit Löschen werden einzelne Profilzuweisungen entfernt, mit Alles Löschen werden alle Einträge der Tabelle entfernt.

Hinweis: In der Jobs und Warteschlangen-Übersicht zeigt ZePrA bei der Verarbeitung von Jobs in der Statuszeile an, ob im Hintergrund DeviceLink-Profile über SmartLink berechnet werden. In den Job-Eigenschaften können außerdem die Farbräume eingesehen werden und ob ein ausgewähltes DeviceLink-Profil aus den Profilzuweisungen verwendet wurde oder ob SmartLink on-the-fly ein DeviceLink-Profil erstellt hat.

ZePrA | Sonderfarbe bearbeiten

Sonderfarbe bearbeiten

Anpassen von Sonderfarben

Bearbeiten und Messen von Sonderfarben

  • Einzelne, neue Sonderfarben (als Vollton oder Gradation) können Sie mit Neu im unteren Fenster Sonderfarben der ausgewählten Bibliothek hinzufügen. Das Fenster Sonderfarbe bearbeiten wird geöffnet. Sonderfarben als CxF/X-4-Daten werden vollständig unterstützt.
  • Name: Geben Sie den Namen der Sonderfarbe an. Der Name ist wichtig und muss dem Namen der Sonderfarbe im PDF-Dokumenten entsprechen, um eine automatische Konvertierung erfolgreich durchführen zu können.

    Hinweis: Wenn Sie unterschiedliche Bibliotheken für verschiedene Substrate oder Druckverfahren anlegen, kann es vorkommen, dass der gleiche Sonderfarbenname in unterschiedlichen Bibliotheken mit verschiedenen Messwerten vorliegt. Stellen Sie sicher, dass in der Konfiguration die richtige Bibliothek für die Farbkonvertierung ausgewählt ist, um Probleme auszuschließen.

Bearbeiten einer Sonderfarbe

  • Die Checkbox Nicht druckende Farbe definiert, ob der angegebene Sonderfarbenname einer nicht druckenden Farbe entspricht (Stanzmarkierungen, Blindenzeichen, Lackierungen usw.). Durch das Aktivieren der Checkbox werden alle notwendigen Einstellungen automatisch vorgenommen. Schließen Sie den Dialog mit OK.
    Hinweis: In modernen PDF-Dateien können auch nicht druckende Bereiche durch Processing Steps definiert werden. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zu PDF-Ebenen.
  • Auf weißen Hintergrund (Substrat) gedruckt und Auf schwarzen Hintergrund (Prozess-Schwarz) gedruckt: Liegt Ihre Sonderfarbe als Druck auf weißem oder schwarzem Hintergrund vor, können Sie die Werte selber messen oder die bereits vorliegenden Werte importieren.
  • Vorlage verwenden: Für “echte“ Sonderfarben können Sie festlegen, ob Sie den 100% Vollton oder Abstufungen der Sonderfarbe angeben wollen. Ganze Keile können mit drei Abstufungen (3 Felder: 0 %, 50 % und 100 %) oder mit elf Abstufungen (11 Felder: in 10-%-Schritten) angegeben werden. Alternativ dazu können Sie eine bereits gemessene und als Messwert-Datei vorliegende Sonderfarbe Importieren.
  • Individuell: Wenn ein bereits gedruckter Keil mit einer Abstufung der Sonderfarbe vorliegt, die keiner der beiden vordefinierten Vorlagen entspricht, klicken Sie auf Hinzufügen und geben im erscheinenden Dialog Weitere Tonwerte die Abstufungen Ihres Keiles in Prozentwerten an. Trennen Sie die Prozentwerte mit einem Leerzeichen und bestätigen dann mit OK.
  • Ihr eigener Keil wird nun als Individuell markiert und kann zur späteren Nutzung für weitere Sonderfarben als eigene Vorlage gespeichert werden. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche Als Vorlage sichern.
  • Es gibt drei Möglichkeiten, um Farbwerte zu definieren: Durch manuelle Eingabe der Lab-Werte für jede Abstufung, durch Messen mit dem mit ZePrA mitgeliefertem Measure Tool oder durch Importieren einer bereits vorhandenen Messdatei.
    Hinweis: Wir empfehlen, einen Keil Ihrer Sonderfarbe direkt auf dem jeweiligen Substrat sowie einen zweiten Keil der Sonderfarbe als Überdruck mit der schwarzen Prozessfarbe unter korrekten Druckbedingungen zu drucken und diese in ZePrA spektral zu messen. So kann ZePrA eine qualitativ sehr gute Konvertierung, nicht nur des Volltones, sondern auch der Abstufungen und der Opazität vornehmen und dabei den Tonwertzuwachs berücksichtigen. Durch spektrale Messdaten kann im Vergleich zu Lab-Messdaten die Simulation von überdruckenden Sonderfarben verbessert werden.
  • Klicken Sie auf Messen, um das Measure Tool zum Messen von Farbwerten zu öffnen.
    Das Measure Tool wird im nächsten Abschnitt genauer vorgestellt.
  • Nach der Messung können die Messdaten mit Übertragen vom Measure Tool an ZePrA übermittelt werden. Das Measure Tool schließt sich und der Dialog Sonderfarbe bearbeiten erscheint. Bestätigen Sie hier mit OK, um die gemessene Sonderfarbe in Ihre Farbbibliothek aufzunehmen.

Die Opazität gibt an, wie transparent oder opak eine Farbe ist. Eine Sonderfarbe ist vollkommen transparent, wenn der Wert auf 0 % gesetzt wird, und vollkommen opak, wenn der Wert 100 % beträgt. Wenn der Opazitätswert manuell geändert wird, hat die Sonderfarbe eine benutzerdefinierte Opazität.

Zurücksetzen: Entfernt die benutzerdefinierte Opazität der Sonderfarbe. Die Schaltfläche Zurücksetzen ist aktiviert, wenn die Sonderfarbe eine benutzerdefinierte Opazität besitzt, andernfalls ist sie deaktiviert. Wenn die Sonderfarbe keine benutzerdefinierte Opazität besitzt (Schaltfläche Zurücksetzen deaktiviert), wird der angezeigte Opazitätswert immer dann aktualisiert, wenn sich ein relevanter Messwert ändert (zum Beispiel die Messung auf Schwarz).

Hinweis: ZePrA berechnet die Opazität von Messwerten auf schwarzen Hintergründen automatisch und verwendet die Opazitätswerte für die Farbkonvertierung von Sonderfarben. Angaben des Druckfarbenherstellers zur Opazität der Sonderfarbe können direkt in Prozent eingegeben werden, Messungen auf schwarzem Hintergrund sind nicht erforderlich. Ohne Opazitätsinformationen geht ZePrA davon aus, dass die Sonderfarbe bei 0 % vollkommen transparent ist.

Hinweise: In der Tabelle Sonderfarben der ausgewählten Bibliothek wird angezeigt, ob eine Sonderfarbe nur aus einem Vollton oder aus mehreren Abstufungen besteht, und ob die Farbwerte spektral (Bezeichnung: Remission) oder als Lab-Werte vorliegen. Zudem wird die Opazität der Sonderfarben angezeigt, wenn diese Information verfügbar ist. Die Farbwerte können editiert oder gelöscht und die Bibliothek kann jederzeit mit weiteren Sonderfarben ergänzt werden.
Weiterhin können Farben von einer Farbbibliothek in eine andere kopiert oder verschoben werden. Dazu wählen Sie zunächst eine oder mehrere Farben aus, öffnen mit einem Rechtsklick das Kontextmenü und wählen Kopieren oder Ausschneiden. Klicken Sie dann die Farbbibliothek an, in die die Farbe(n) verschoben werden soll(en). Wenn deren Farben in der Tabelle erscheinen, öffnen Sie das Kontextmenü und klicken auf Einfügen.

Messen von Sonderfarben mit dem Measure Tool

Einige Messgeräte ermöglichen die Auswahl des Messmodus (M0, M1 oder M2). Wählen Sie den Modus, der den Messanforderungen entspricht, dann den Messmodus für das Keil-Layout und drücken Sie die Taste Messen am Gerät.

Hinweis: Barbieri-Messgeräte sind für die Testchartmessung optimiert, daher ist eine Einzelfeldmessung nicht möglich.

Nach Abschluss der Messung erscheint die gemessene Farbe im Messwerkzeug. Die Messdaten können nun durch Klicken auf Übertragen an ZePrA übermittelt werden. Das Speichern der Messwerte im Measure Tool ist nicht erforderlich.

Das Measure Tool ist Teil von ColorAnt und in ZePrA enthalten. Wenn es nicht auf dem Computer installiert ist, ist die Schaltfläche Messen in ZePrA ausgegraut.

Die folgenden Messgeräte werden unterstützt:

  • Barbieri Spectro LFP
  • Barbieri Spectro LFP qb
  • Barbieri SpectroPad
  • Konica Minolta FD-7
  • Konica Minolta FD-9
  • Techkon SpectroDens (nur Windows)
  • Techkon SpectroPad (nur Windows)
  • X-Rite eXact
  • X-Rite i1iO
  • X-Rite i1Pro 1 (ohne XRGA)
  • X-Rite i1Pro 2 (XRGA)

Vorgehensweise

  1. Verbinden Sie das Messgerät mit dem USB-Anschluss Ihres Rechners.
  2. Wählen Sie den entsprechenden Keil aus dem Drop-down-Menü Vorlage verwenden. Klicken Sie dann auf die Schaltfläche Messen im Fenster Sonderfarbe bearbeiten in ZePrA. Das Measure Tool wird gestartet und der Rest des Messvorgangs wird innerhalb der Measure Tool-Software abgeschlossen.
  3. Wenn ein Vollton ausgewählt ist, wird ein einzelnes Farbfeld für die Messung vorgewählt. Wenn ein Stufenkeil ausgewählt ist, wird das Layout des in ZePrA ausgewählten Keils angezeigt. Wählen Sie unter Auswahl das angeschlossene Messgerät aus dem Drop-down-Menü. Klicken Sie auf Verbinden und folgen Sie den Anweisungen. Weitere Informationen zum Thema Messen finden Sie in der ColorAnt-Online-Hilfe.
  4. Bei der Einzelfeldmessung wird jeweils nur eine Farbe gemessen und übertragen. Klicken Sie entweder auf Übertragen oder messen Sie erneut, wenn die Messung fehlerhaft war oder fehlgeschlagen ist.

ZePrA | Sonderfarben-Bibliotheken

Sonderfarben-Bibliotheken

Verwalten von Sonderfarben

Sonderfarben-Bibliotheken

Überblick

In ZePrAs Sonderfarbenmodul können Sonderfarbenbibliotheken und Sonderfarben übersichtlich verwaltet werden. Es kann mit einem Klick auf Sonderfarben-Bibliotheken in der Sidebar geöffnet werden.

Hier können Sie Bibliotheken anlegen, hinzufügen, einsehen und anpassen. Sonderfarben können bearbeitet, importiert oder gemessen werden. So können zum Beispiel Sonderfarben aus Farbfächern mit einem Spektralfotometer gemessen oder Lab-Werte manuell eingegeben werden. Es können aber auch Farbtabellen mit Sonderfarben importiert werden. Unterstützte Formate sind Named Color ICC-Profile, Photoshop ACO-Farbtabellen, Adobe ASE-Farbtabellen (aus InDesign oder Illustrator), Textdateien im CGATS-Format oder CxF-Dateien, wie CxF/X-4. Über die Schaltfläche PantoneLIVE können Sie Ihre in der Cloud gespeicherten PantoneLIVE-Farbfächer importieren.

Hinweis: PantoneLIVE® von X-Rite ist eine Cloud-Lösung zur digitalen Speicherung von spektralen Sonderfarben. Zur Nutzung von PantoneLIVE werden Lizenzen für das Sonderfarben-Modul von ZePrA und für PantoneLIVE von X-Rite benötigt. Unter My X-Rite müssen Sie Ihre Lizenzen für die Nutzung in ZePrA freischalten. Wie Sie die Freischaltung durchführen, erfahren Sie unter PantoneLIVE.

Unterstützt werden sowohl Lab- als auch Spektralfarbwerte. Spektrale Messdaten sind zu bevorzugen, da intern damit die besten Ergebnisse erzielt werden.

Weitere Informationen zum Umgang mit Sonderfarben und Sonderfarbenbibliotheken finden Sie unter:

Sonderfarben

Sonderfarbe bearbeiten

PantoneLIVE

Eine Sonderfarbenbibliothek kann eine Vielzahl verschiedener Informationen in nur einer Bibliothek enthalten, darunter Volltöne, Abstufungen auf Substrat oder Schwarz, Spektral- oder Lab-Messungen und Opazitätswerte.

Unter Bibliotheken werden alle verfügbaren Bibliotheken und die Anzahl der Sonderfarben einer Bibliothek aufgelistet. Zusätzlich werden die Revisionsnummer und das Ablaufdatum der PantoneLIVE-Bibliotheken angezeigt (mit dem PantoneLIVE-Symbol markiert).

Nach einem Doppelklick auf die ausgewählte Bibliothek werden die Sonderfarben im unteren Teil des Fensters angezeigt. Um die Performance zu verbessern – insbesondere bei umfangreichen und vielen Bibliotheken – werden Sonderfarben nur dann verfügbar gemacht, wenn sie tatsächlich bei der Bearbeitung von Jobs oder durch Doppelklick auf eine Bibliothek verwendet werden.

Die Sonderfarbentabelle zeigt die Namen aller Sonderfarben und weitere Informationen, wie zum Beispiel den Datentyp (Remission oder Lab), Vollton oder Tonwerte und Opazitätsinformationen (benutzerdefiniert oder berechnet).

Mit der Suchfunktion können bestimmte Sonderfarben schnell gefunden werden. Sonderfarbenbibliotheken können auch nach Lab-Werten durchsucht werden. Hat der Suchtext die Form “L a b Lab” (zum Beispiel “51 7 -62 Lab”), sucht ZePrA nach Sonderfarben, die dem angegebenen Wert entsprechen. Da exakte Übereinstimmungen oft an Rundungen und unpräzisen Eingaben scheitern, wird hier eine Toleranz verwendet.

 

Hinweise: PantoneLIVE-Bibliotheken sind geschützt und können in ZePrA nicht bearbeitet, erweitert oder entfernt werden. Mit PantoneLIVE kann von ZePrA aus direkt auf Pantone-Sonderfarben und -Bibliotheken zugegriffen werden.

Sonderfarbenbibliotheken importieren
  1. Wählen Sie in der Sidebar Sonderfarbenbibliotheken aus.
  2. Importieren Sie vorhandene Farbtabellen mit vielen Sonderfarben, indem Sie unter Sonderfarbenbibliotheken verwalten die Option Importieren wählen. Zu den von ZePrA unterstützten Formaten gehören ACO (Photoshop-Farbtabellen), Adobe ASE, TXT (Textdateien im CGATS 1.7-Format), CxF (Color Exchange Format 3), CxF/X-4 und Named Color ICC-Profile.
  3. Um eine Bibliothek von Grund auf aus Druckmustern zu erstellen, klicken Sie auf Neu, geben Sie der Bibliothek einen Namen und klicken Sie dann auf Neu unten rechts im Fenster, um den Dialog Sonderfarbe bearbeiten zu öffnen. Die hinzugefügten Farben werden in der ausgewählten Bibliothek angezeigt. Mehr dazu, zum Beispiel, wie Sie Sonderfarben messen können, erfahren Sie unter Sonderfarbe bearbeiten.

Hinweis: ZePrA enthält nach einer Neuinstallation keine Sonderfarbenbibliotheken. Um Sonderfarben aus bestimmten Anwendungen zu erhalten:

Exportieren Sie Adobe Photoshop-Farbtabellen mit Lab-Farbwerten als ACO-Dateien oder Adobe InDesign/Illustrator-Dateien als ASE. Farbtabellen des X-Rite Pantone Color Manager können als Named Color ICC-Profile oder als CxF-Datei (enthält Lab-Werte, aber keine Spektralwerte für Pantone-Volltöne) und CGATS-kompatible Textdateien gespeichert werden.

Eine weitere Quelle für Sonderfarben ist das PantoneLive-Ökosystem. Die Verwendung von PantoneLIVE-Bibliotheken erfordert die entsprechenden Zugangsdaten und eine Lizenz von X-Rite.

Exportieren von Sonderfarbenbibliotheken aus ZePrA

Sonderfarbenbibliotheken können exportiert werden. Wenn Sie auf Exportieren klicken, werden die unterstützten Dateiformate (CCF, ACO, ICC, TXT, CxF) zum Speichern der Bibliothek angeboten.

Beachten Sie, dass nur das ZePrA-interne CCF-Format es erlaubt, alle Informationen zu speichern, die sich in einer Bibliothek befinden können. Verwenden Sie das CCF-Format, wenn Sie eine Bibliothek mit einer anderen ZePrA-Installation auf einem anderen Computer austauschen möchten.

Die anderen gängigen Dateiformate werden hauptsächlich für den Austausch mit anderen Anwendungen verwendet. Bei anderen Dateiformaten erscheint eine Warnung.

Exportieren von Sonderfarben aus ZePrA

Es gibt drei Möglichkeiten, Sonderfarben zu Exportieren:

  • Im oberen Bereich unter Bibliotheken können ganze Bibliotheken mit allen Farben exportiert werden.
  • Im unteren Bereich (Sonderfarben der ausgewählten Bibliothek) kann eine einzelne Farbe aus einer Bibliothek ausgewählt und exportiert werden.
  • Im Dialog Sonderfarbe bearbeiten kann auch eine einzelne Sonderfarbe exportiert werden.

  • PantoneLIVE-Bibliotheken und Einzelfarben können nicht exportiert werden.

Wenn Sie auf Exportieren klicken werden die unterstützten Dateiformate (CCF, ACO, ICC, TXT, CxF) angezeigt, um die Bibliothek oder eine einzelne Sonderfarbe zu speichern:

  • Nur das interne CCF-Format von ZePrA ermöglicht es, alle in einer Bibliothek enthaltenen Informationen zu speichern. Verwenden Sie das CCF-Format, um eine Bibliothek mit einer anderen ZePrA-Installation auf einem anderen Computer auszutauschen.
  • Verwenden Sie das CxF-Format, um CxF/X-4-kompatible Dateien zu speichern. Eine Informationsmeldung zeigt an, welche CxF/X-4-Kompatibilitätsstufe in Abhängigkeit von den Daten (X-4a, X-4b, volle Kompatibilität) exportiert wurde.
  • Die anderen Dateiformate sind enthalten, um Daten mit anderen Anwendungen auszutauschen. Der Austausch ist jedoch begrenzt, da nicht alle Daten einer Bibliothek in diesen Formaten exportiert werden können. Eine Informationsmeldung zeigt an, welche Daten bei der Verwendung des ausgewählten Formats verloren gehen können.