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ColorAnt | Messen

Messen

Messen von Testcharts

Measure Tool

Das Measure Tool ist ColorLogics eigenes Werkzeug zum Messen von Charts und Sonderfarben. Es kann in ColorAnt geöffnet werden, indem Messen in der Sidebar ausgewählt wird.

 

Messen mit dem Measure Tool

Auswahl

Wählen Sie Ihr Messgerät und verbinden Sie es mit einem Klick auf Verbinden mit dem Measure Tool.

Hinweis: Wenn ein Messgerät nicht erkannt wird oder nicht richtig funktioniert, muss sichergestellt werden, dass keine andere Software oder kein anderer Dienst im Hintergrund auf das Gerät zugreift.

Andere Anwendungen, die Messgeräte unterstützen, können standardmäßig mit ihnen verbunden sein. Dies liegt daran, dass der Verbindungsdienst (z. B. X-Rites i1Profiler Tray) standardmäßig beim Systemstart ausgeführt wird und kontinuierlich im Hintergrund läuft. Wenn solche Anwendungen geöffnet sind, kann das Measure Tool das Messgerät möglicherweise nicht erkennen und eine Verbindung zu ihm herstellen. Die Lösung besteht darin, die Aktivitätsanzeige (unter macOS) oder den Task Manager (unter Windows) zu starten und die Verbindungsanwendung zu schließen (siehe Screenshot).
Außerdem dürfen Geräte keine bestehende Bluetooth-Verbindung haben, da sie sonst nicht erkannt werden und nicht mit dem Measure Tool verbunden werden können.

Glühbirnen-Icon: Das Glühbirnen-Icon wird angezeigt, wenn ein Gerät (zum Beispiel das X-Rite i1Pro oder das Konica Minolta FD-7) den Modus Umgebungslichtmessung unterstützt. Durch Anklicken dieses Symbols wird zwischen der Umgebungslichtmessung und der Standard-Reflexionsmessung gewechselt. Der Modus kann auch im Datei-Menü Messmodus umgeschaltet werden. Weitere Informationen finden Sie im folgenden Kapitel Umgebungslichtmessung im Measure Tool.

Info

Zeigt die aktuellen Geräteinformationen (ob das ausgewählte Gerät gefunden wurde, die Versionsnummer und ob der eingebaute Filter aktiv ist).

Optionen

Mit Richtung geben Sie an, wie Sie das Chart messen möchten. Abhängig vom gewählten Gerät stehen Ihnen Einzelfeldmessungen oder Streifenmessungen in horizontaler oder vertikaler Richtung zur Verfügung.

Evaluierung: Ermöglicht einen Vergleich der gemessenen Daten mit einem Profil Ihrer Wahl. Klicken Sie auf das Zahnradsymbol und wählen Sie das Vergleichsprofil aus der Liste der auf dem System verfügbaren Profile. Alle Felder mit einem DeltaE-Abstand, der größer als 20 ist, werden im Chart rot markiert. Standardmäßig ist die Evaluierung deaktiviert.

Hinweis: Um die Evaluierung nach einer Aktivierung wieder zu deaktivieren, wählen Sie in der Profilauswahl den ersten Eintrag Deaktiviert.

Charts öffnen

Charts können über das Menü Datei mit den Einträgen Zuletzt verwendete Dateien oder Vordefinierte Charts geöffnet werden. Ihre eigenen Charts können Sie der Liste hinzufügen, indem Sie sie in den Ordner Wedges (Benutzer\Dokumente\ColorAnt\Wedges) kopieren. Mit dem Eintrag Chartverzeichnis öffnen kommen Sie direkt zum Wedges-Ordner.

Alternativ können Sie auch einfach eine Referenzdatei laden oder per Drag-and-Drop auf das Fenster ziehen.

Hinweis: Das Measure Tool und ColorAnt können parallel verwendet werden. Während das Measure Tool läuft, können weiterhin Dateien von ColorAnt an das Measure Tool übermittelt werden. Diese Dateien werden dann in die Liste Referenz aufgenommen.

Wenn Messdaten in den geladenen Daten gefunden werden, können diese entweder für eine Nachmessung verwendet werden oder sie können gelöscht und die Referenzdaten für eine neue Messung verwendet werden.

Chart-Anzeigebereich

Im unteren Teil des Fensters wird das ausgewählte Chart mit Zeilen und Spaltenbeschriftungen angezeigt.

Die nächste zu messende Reihe oder das nächste zu messende Feld wird durch einen gelben Rahmen hervorgehoben. Falls die Evaluierung aktiv ist, werden gemessene Patches mit zu großen DeltaE-Abweichungen rot markiert.

Zeige Referenzdaten: Ermöglicht eine geteilte Darstellung der Patches, in denen die eine Hälfte den Referenzfarbwert anzeigt und die andere den gemessenen Farbwert.

An Breite anpassen zeigt das Chart so an, dass die komplette Breite des Fensters ausgenutzt wird. Bei größeren Charts erscheint dann ein Scroll-Balken auf der rechten Seite.

Messung hinzufügen: Fügt abgeschlossene Messungen manuell zur Liste Messungen hinzu. Normalerweise werden abgeschlossene Messungen automatisch in die Liste aufgenommen. Bei erneuten Messungen müssen die Daten jedoch manuell über die Schaltfläche Messung hinzufügen zur Liste Messungen hinzugefügt werden.

Messungen: Zeigt eine Liste aller Messungen an, die in der aktuellen Mess-Session hinzugefügt wurden. Das in der Liste ausgewählte Testchart wird im Hauptfenster des Measure Tools angezeigt. Weitere Details zum Fenster Messungen finden Sie weiter unten.

Übertragen und beenden: Überträgt alle Daten in den Bereich Datensätze des ColorAnt-Hauptfensters und schließt das Measure Tool.

Referenz: Listet alle Referenzdateien auf, die dem Measure Tool in der aktuellen Session hinzugefügt wurden.

Info-Symbol: Fahren Sie mit dem Mauszeiger über das Symbol, um Informationen über das Chart zu erhalten, zum Beispiel den Namen der Referenz, die Anzahl der Felder, der Zeilen und der Spalten des Charts. Diese Informationen sind für einige Geräte hilfreich, zum Beispiel um sie schnell und einfach einstellen zu können.

Patch-Informationen: Wenn Sie mit der Maus über die Farbfelder fahren, erhalten Sie Informationen zum jeweiligen Patch, wie die Patch-Nummer, den Farbraum mit den Referenzwerten und die gemessenen Werte. Beim Vergleich mit einem Profil werden außerdem Angaben zur DeltaE-Abweichung angezeigt.

Zeige: Nur verfügbar, wenn ein Datensatz mit mehreren Messbedingungen geladen wird. Ermöglicht die Auswahl der Messbedingung, die angezeigt werden soll.

Löschen-Symbol: Löscht alle bisher gemessenen Daten und zeigt das Chart wieder mit den Referenzwerten an.

Hinweismeldungen: Links unterhalb des Anzeigebereichs erhalten Sie verschiedene Hinweise und Meldungen zur aktuellen Messung. Beim Messen von Charts können zum Beispiel Anweisungen zum Chart-Wechsel erscheinen oder der Hinweis, dass in einer Zeile eine fragwürdige Messung vorliegt (was bedeuten könnte, dass Sie die falsche Zeile gemessen haben).

Hilfe-Symbol: Das Hilfe-Symbol rechts unter dem Anzeigebereich führt Sie mit einem Klick zu ColorAnts Online-Hilfe.

Messungen-Fenster:

Datum: Das Datum und die Uhrzeit, zu der das Chart gemessen wurde.

Inhalt: Der Name des gemessenen Charts.

Alle: Wählt alle Einträge aus.

Keine: Hebt die Markierung aller Einträge auf.

Invertieren: Kehrt die Auswahl um.

Zurück: Führt zurück zum Measure Tool, ohne Daten zu übertragen oder zu speichern.

Papierkorb-Symbol: Löscht die ausgewählten Messungen.

Übertragen: Überträgt die ausgewählten Daten in den Bereich Datensätze und kehrt zum Measure Tool zurück.

Übertragen und Beenden: Überträgt die ausgewählten Daten in den Bereich Datensätze und schließt das Measure Tool.

Allgemeine Informationen zu den Messbedingungen

Die ISO-Norm 13655:2009 definiert die Messbedingungen M0, M1, M2 und M3.

Messbedingung M0: Schreibt keine spezifische Lichtquelle vor, empfiehlt jedoch die Lichtart A. Diese Lichtart repräsentiert die häusliche Beleuchtung mit Wolfram-Glühfaden, bei einer Farbtemperatur von ca. 2856 Kelvin. Der UV-Anteil im Licht ist nicht genau festgelegt. Demzufolge ist M0 laut ISO 13655 ungeeignet, wenn das zu messende Papier fluoresziert und wenn Messdaten zwischen Standorten ausgetauscht werden müssen.

Messbedingung M1: Wenn das Substrat optische Aufheller enthält minimiert diese Messbedingung die Schwankungen der Messergebnisse zwischen verschiedenen Geräten. Als beleuchtende Lichtart muss D50 verwendet werden, also eine Tageslichtsimulation mit der Farbtemperatur von 5003 Kelvin. Die Strahlungsintensitäten der Wellenlängen sind genau definiert, auch jene unter 400 nm, da diese Wellenlängen Fluoreszenz anregen.

Messbedingung M2 (auch bekannt als „UV-cut“- Modus): Bringt nur Strahlungsenergie über 400 nm Wellenlänge auf die Probe auf, entweder durch einen Filter, der der Optik des Messgerätes vorgeschobenen ist, oder durch Modifikation der Messlichtquelle. Damit wird sichergestellt, dass Fluoreszenzen keinen Einfluss auf die Messergebnisse ausüben.

Messbedingung M3: Hier wird ein Polfilter vor der Linse des Messgeräts platziert, um die Auswirkungen von Glanzeffekten auf die Messwerte zu unterdrücken. Ansonsten gelten die gleichen Anforderungen wie an Messbedingung M2.

Umgebungslichtmessung mit dem Measure Tool

Der Messmodus (in der Menüleiste) kann zwischen einer Umgebungslichtmessung (nur mit geeigneten Geräten verfügbar) und der Standard-Reflexionsmessung umgeschaltet werden.

Wenn ein Gerät beide Modi unterstützt (zum Beispiel das X-Rite i1Pro oder das Konica-Minolta FD-7), wird in der Benutzeroberfläche neben der Geräteauswahl eine Schaltfläche mit einem Glühlampensymbol angezeigt. Ein Klick auf diese Glühlampe schaltet zwischen den Modi um. Alternativ kann der Modus im Datei-Menü Messmodus umgeschaltet werden.

Der Modus Umgebungslichtmessung ermöglicht die Messung der spektralen Strahlung einer Lichtquelle als ein einziges Farbfeld.

Zum Messen folgen Sie den Anweisungen für die Kalibrierung und Vorbereitung des Gerätes. Um die Lichtquelle zu messen, muss am Gerät ein Umgebungslichtkopf angebracht werden (siehe Gerätehandbuch). Je nach Gerät können Sie zum Messen die Schaltfläche am Gerät verwenden oder auf die Schaltfläche Messen im Measure Tool klicken.

Nach Abschluss der Messung werden die Werte für Luminanz (Lux), Farbtemperatur (in Kelvin), Spektral und XYZ angezeigt. Wenn Sie die aktuelle Messung an ColorAnt senden möchten, klicken Sie auf Übertragen.

Umgebungslichtmessungen werden in ColorAnt unter Datensätze in der CIE-Spalte als Emission bezeichnet. Sie können in ColorAnts CIE-Konvertierung oder in CoPrAs Druckerprofilierung unter Abmusterungs-Lichtart verwendet werden.

Messgeräte mit Setup-Wizards

Alle unterstützten Messgeräte, die über Setup-Wizards verfügen (zum Beispiel das i1iO, Konica-Minolta FD-9 und die Barbieri-Geräte), können die Scanoptionen (Feldgrößen, Reihen pro Seite, Gap-Breite) automatisch aus der Referenzdatei übernehmen, wenn sie dort hinterlegt wurden. Da diese Werte dann nicht mehr manuell eingegeben werden müssen, fällt eine große Fehlerquelle beim Einrichten und anschließenden Messen weg.

Die Scanoptionen werden jedoch nur dann in die Referenzdatei geschrieben, wenn sie mit dem Werkzeug Chart exportieren ab ColorAnt 5 erstellt wurde. Wenn diese Informationen nicht in der Referenzdatei enthalten sind, müssen sie – wie bisher – passend zum ausgewählten Chart manuell eingegeben werden.

Messen mehrerer Charts

Mehrere Testcharts können in einer einzigen Session gemessen werden, ohne dass das Measure Tool nach jeder Messung geschlossen/geöffnet werden muss. Gemessene Testcharts werden automatisch der Liste Messungen hinzugefügt. Die Zahl in Klammern gibt die Anzahl der Messungen an. Ein zuvor gemessenes Testchart kann mit einem Klick auf Messung hinzufügen in diese Liste aufgenommen werden. Dies ist nur möglich, wenn ein kompletter Messdatensatz vorhanden ist. Ein Klick auf Messungen öffnet die Liste mit allen Messungen.

Wird ein Gerät mit einem Assistenten (Positionierung) verwendet (zum Beispiel das X-Rite i1iO), kann die nächste Messung durch Anklicken des Zahnradsymbols gestartet werden, woraufhin die Einstellungen für den Assistenten/das Gerät eingegeben werden können. Durch Klicken auf die Schaltfläche Übertragen und Beenden werden die Daten direkt in den Bereich Datensätze von ColorAnt übertragen und das Measure Tool wird geschlossen.

Fehlerhafte Patches/Zeilen nachmessen

Bestehende Messdaten mit fehlerhaften Messdaten können durch einfaches Nachmessen der fehlerhaften Elemente (Zeilen oder Patches) leicht korrigiert werden.

Wenn Sie feststellen, dass einige Felder oder Zeilen bei einer Messung nicht korrekt gemessen wurden, müssen Sie nicht das gesamte Chart neu messen. Es reicht aus, nur die fehlerhaften Felder oder Zeilen neu zu messen.

Laden Sie dazu einfach die Datei mit den fehlerhaften Messdaten, und sie wird automatisch in die Referenzliste aufgenommen. Grundsätzlich können die vorhandenen Messdaten beibehalten werden, um nur die zu korrigierenden Teile neu zu messen, oder die vorhandenen Messdaten können gelöscht werden, um nur die Referenzdaten der Datei für eine neue Messung zu verwenden.

Um einzelne Felder oder Zeilen des Charts neu zu messen, beantworten Sie die Frage "Die vorhandenen Messdaten für eine Nachmessung beibehalten?" mit Ja.

Hinweis: Wenn eine Datei mit mehreren Messbedingungen geladen wird, wählen Sie im Importdialog die entsprechende Messbedingung aus.

Schließen Sie das Messgerät an und messen Sie nur den Teil, der korrigiert werden soll - eine Zeile, ein Feld oder eine ganze Seite. Dieser neu gemessene Teil wird dann den fehlerhaften Teil der Messdaten ersetzen.

Hinweis: Standardmäßig wird die erste Zeile bzw. das erste Feld ausgewählt, es kann jedoch jede beliebige Zeile bzw. jedes beliebige Feld zur Nachmessung ausgewählt werden. Wenn ein Gerät die gewählte Messbedingung nur in einem kombinierten Multi-Messmodus unterstützt, werden die Daten der gewählten Bedingung in alle Datensätze kopiert.

Nach Abschluss der Nachmessungen müssen die Messdaten mit einem Klick auf Messung hinzufügen in die Liste der Messungen aufgenommen werden. Wählen Sie entweder Übertragen, um die Daten in den Bereich Datensätze zu übermitteln und zum Measure Tool zurückzukehren, oder wählen Sie Übertragen und Beenden, um die Daten in den Bereich Datensätze zu übermitteln und das Measure Tool zu schließen.

Hinweis: Wenn das Measure Tool von einer Anwendung geöffnet wird, die nur einen Datensatz/eine Messung anfordert (zum Beispiel CoPrA oder ZePrA), startet es im Single-Modus. In diesem Modus ist es nur möglich, eine einzige Datei zu messen. Sobald die Messung abgeschlossen ist, übertragen Sie die Daten und verlassen oder kehren Sie zum Measure Tool zurück:

Klicken Sie auf Zurück, um eine andere Datei auszuwählen oder die Daten neu zu messen und zu korrigieren. Im Single-Modus wird jedoch nur ein Messdatensatz im Fenster Messungen angezeigt. Das Messen mehrerer Charts überschreibt immer die letzte Messung (da nur eine Datei übertragen werden kann).

Wenn die Daten mit einem Gerät gemessen werden, das mehrere Messbedingungen unterstützt, zeigt die aufrufende Anwendung den Import-Dialog an, so dass nur einer der Datensätze zur Übertragung ausgewählt werden kann.

Unterstützte Geräte

Barbieri


Barbieri Spectro LFP
Barbieri Spectro LFP qb
Barbieri Spectro Swing qb
Barbieri Spectropad

Konica Minolta


Konica Minolta FD-5
Konica Minolta FD-7
Konica Minolta FD-9

MYIRO


MYIRO-1
MYIRO-9

Techkon


SpectroDens (Nur Windows)
SpectroJet (Nur Windows)

X-Rite


X-Rite eXact
X-Rite eXact2
X-Rite i1Pro 1
X-Rite i1Pro 2
X-Rite i1Pro 3
X-Rite i1iO
X-Rite iO3
X-Rite i1iSis 2/XL

Wichtig: Bitte stellen Sie sicher, dass der aktuellste Gerätetreiber des Herstellers installiert ist, da fehlende oder fehlerhafte Treiber zu Problemen führen können. Einige Geräte benötigen Visual C++ Redistributable. Achten Sie darauf, dass die für ihr Gerät erforderliche Version installiert ist.

Virtuelle Geräte

ColorAnts Measure Tool enthält drei virtuelle Geräte, das Virtuelle Gerät (Manuell), das Virtuelle Gerät (Spektral) und das Virtuelle Gerät (Printer).

Das Virtuelle Gerät (Spektral) wird zu Demonstrationszwecken verwendet.

Das Virtuelle Gerät (Manuell) ermöglicht es, Lab-Werte für ausgewählte Farbfelder manuell einzugeben. Dies ist beispielsweise dann praktisch, wenn das Gerät, mit dem die Werte gemessen wurden, nicht mit dem Measure Tool verbunden ist oder wenn ein älteres Gerät verwendet wird, das die Messwerte lediglich auf dem Gerät selbst anzeigt.

Mit dem virtuellen Gerät (Printer) kann zu Testzwecken ein typisches Offset-Druckverhalten simuliert werden.

Virtuelles Gerät (Spektral)

Messen mit dem virtuellen Gerät (Spektral)

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Bedingung: M0, M1, M2, MO/M1/M2.

Optionen: Stehen nach dem Verbinden des virtuellen Geräts zur Verfügung. Wählen Sie die Richtung des Scans aus.

Schritt 3: Starten Sie eine Messung durch einen Doppelklick auf das erste Feld der ersten Zeile.

Schritt 4: Wenn die Messung komplett ist, klicken Sie auf das Übertragen-Symbol, um alle Messdaten zu übertragen und zur aufrufenden Anwendung (ColorAnt, CoPrA oder ZePrA) zurückzukehren.

Wenn mehrere Messbedingungen verwendet wurden, können die Ergebnisse/Messwerte der einzelnen Bedingungen ausgewählt und im Drop-down-Menü neben dem Symbol Übertragen angezeigt werden.

Hinweis: Das virtuelle Gerät dient nur zu Testzwecken und simuliert jedes Mal die gleichen hinterlegten Spektraldaten.

Virtuelles Gerät (Manuell)

Messen mit dem virtuellen Gerät (Manuell)

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden. Es erscheint ein Fenster mit einem Eingabefeld für die Lab-Werte.

Bedingung: M0, M1, M2.

Schritt 3: Geben Sie die gewünschten Lab-Werte ein und drücken Sie entweder die Eingabetaste auf Ihrer Tastatur oder klicken Sie auf die Schaltfläche Weiter, um automatisch den nächsten Patch auszuwählen. Alle erforderlichen Lab-Werte können in einer einzigen Session eingegeben werden.

 

Schritt 4: Wenn die Bearbeitung abgeschlossen ist, klicken Sie zum Beenden auf Schließen.

Schritt 5: Wenn die Messung komplett ist, klicken Sie auf das Übertragen-Symbol, um alle Messdaten zu übertragen und zur aufrufenden Anwendung (ColorAnt, CoPrA oder ZePrA) zurückzukehren.

Virtuelles Gerät (Printer)

Messen mit dem virtuellen Gerät (Printer)

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Bedingung: M0, M1, M2, M0/M1/M2.

Optionen: Stehen nach dem Verbinden des virtuellen Geräts zur Verfügung. Wählen Sie die Richtung des Scans aus.

Schritt 3: Starten Sie eine Messung durch einen Doppelklick auf das erste Feld der ersten Zeile.

Schritt 4: Wenn die Messung komplett ist, klicken Sie auf das Übertragen-Symbol, um alle Messdaten zu übertragen und zur aufrufenden Anwendung (ColorAnt, CoPrA oder ZePrA) zurückzukehren.

Wenn mehrere Messbedingungen verwendet wurden, können die Ergebnisse/Messwerte der einzelnen Bedingungen ausgewählt und im Drop-down-Menü neben dem Symbol Übertragen angezeigt werden.

Hinweis: Das virtuelle Gerät dient nur zu Testzwecken und simuliert ein typisches Offset-Druckverhalten mit den immer gleichen hinterlegten Daten.

MYIRO

MYIRO-1

Messen mit dem MYIRO-1

Kalibrieren

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste unter Auswahl.


Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Schritt 3: Stellen Sie sicher, dass der Weißreferenzkopf montiert ist und klicken auf OK.


Messbedingung: Es wird immer mit der kombinierten Bedingungen M0/M1/M2 gemessen. Hierbei werden immer alle verfügbaren Messbedingungen in einem Durchlauf gemessen.

Messen

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste unter Auswahl aus und führen Sie die Weißkalibrierung durch.

Schritt 2: Unter Optionen > Richtung wählen Sie, wie Sie das Testchart messen wollen. Für Messungen mit dem Lineal empfehlen wir die Option Komplette Zeilen scannen.

Schritt 3: Platzieren Sie das Gerät vor dem ersten Patch der zu messenden Zeile und drücken Sie die Messtaste am Gerät. Halten Sie die Taste gedrückt und fahren Sie mit dem Gerät über den Streifen bis über den letzten Patch hinaus. Lassen Sie die Taste los.

Schritt 4: Die Daten werden an das Measure Tool übertragen und Sie können mit der nächsten Zeile fortfahren.

Schritt 5: Wenn die Messung komplett ist, öffnen Sie mit einem Klick auf das Übertragen-Symbol den Messdaten übertragen-Dialog. Hier können die Messdaten verworfen oder an ColorAnt übermittelt werden.

ColorAnt ermöglicht das Übertragen einzelner oder aller verfügbarer Messbedingungen. Im letzteren Fall werden mehrere Datensätze übermittelt. Zur einfachen Unterscheidung ist bei jedem Datensatz die Messbedingung an den Dateinamen angehängt.

Umgebungslichtmessung

Umgebungslichtmessungen können entweder mit dem Measure Tool oder aus dem Werkzeug CIE-Konvertierung heraus durchgeführt werden.

Hinweis: Erfordert den optional erhältlichen Umgebungslichtkopf für das MYIRO-1.

Measure Tool: Wählen Sie den Modus Umgebungslichtmessung aus dem Menü Messmodus oder klicken Sie auf das Glühlampensymbol neben dem Drop-down-Menü Auswahl.

CIE-Konvertierung: Wählen Sie Emission (Messen) aus der Drop-down-Liste Beleuchtung. Dadurch wird das Measure Tool geöffnet.

Schritt 1: Wählen Sie das Messgerät aus dem Drop-down-Menü Auswahl des Reiters Gerät und führen Sie die Weißkalibrierung wie oben beschrieben durch. Nach der Kalibrierung bestätigen Sie die Meldung Bitte bereiten Sie das Messgerät für eine Umgebungslichtmessung vor.

Schritt 2: Befestigen Sie den Umgebungslichtkopf am Gerät.

Schritt 3: Klicken Sie auf Messen.

Schritt 4: Senden Sie die Messdaten an ColorAnt, indem Sie auf Übertragen klicken.

Die Messwerte werden entweder im Bedienfeld Datensätze (bei direkter Verwendung des Measure Tool) oder in der CIE-Konvertierung angezeigt.

Schritt 5 (nur CIE-Konvertierung): Klicken Sie auf Start. Die Daten der Umgebungslichtmessung werden verwendet, um die ausgewählten Spektraldaten in die neue Abmusterungsbedingung zu konvertieren.

MYIRO-9

Messen mit dem MYIRO-9

Schritt 1: Wählen Sie das MYIRO-9 aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Verwenden des MYIRO-9 über das Netzwerk

Das MYIRO-9 kann über eine Ethernet-Verbindung an das lokale Netzwerk angeschlossen werden, was eine direkte Übertragung von Messdaten an Computer im selben LAN/WLAN ermöglicht.

Konfigurieren Sie die Netzwerkeinstellungen am Gerät wie im MYIRO-9-Benutzerhandbuch beschrieben.

Wählen Sie im ColorAnt Measure Tool das Konica Minolta MYIRO-9, klicken Sie auf das Netzwerksymbol und geben Sie die IP-Adresse des MYIRO-9 in das Adressfeld ein. Klicken Sie auf OK, um die Verbindung herzustellen.

Hinweis: Eine USB-Verbindung hat immer Priorität. Wenn das Gerät über LAN/WLAN verwendet werden soll, entfernen Sie das USB-Kabel.

Geräteoptionen

Wenn das gewählte Gerät verbunden wurde öffnet sich der Setup-Wizard des MYIRO-9:

Einstellungen

Messoptionen

Messbedingung: M0, M0/M1/M2.

Seitenoptionen

Reihen pro Seite: Geben Sie die Anzahl der Zeilen auf einer Seite an. Bei mehreren Seiten geben Sie die Zeilenanzahl der ersten Seite an.

Seitenanzahl: Automatisch berechnete Anzahl der erwarteten Seiten.

Messmodus

Freiform: In diesem Messmodus legen Sie ihr Chart einfach in das Gerät ein. Das MYIRO-9 erkennt es automatisch.

Vorgabe: In diesem Messmodus legen Sie die Maße des Charts, der Patches usw. fest. Das MYIRO-9 verwendet dann diese Angaben auf der eingelegten Seite des Charts.

Messen

Schritt 1: Nach dem Verbinden des Gerätes öffnet sich der Setup-Wizard.

Schritt 2: Nehmen Sie alle Einstellungen vor und klicken Sie anschließend auf Start.

Schritt 3: Auf dem Display des MYIRO-9 wird eine Aufforderung zum Einlegen des Charts angezeigt. Legen Sie das Chart ein und warten Sie bis es vermessen wurde.

Schritt 4: Wenn die Messung komplett ist, öffnen Sie mit einem Klick auf das Übertragen-Symbol den Messdaten übertragen-Dialog. Hier können die Messdaten verworfen oder an ColorAnt übermittelt werden.

ColorAnt ermöglicht das Übertragen einzelner Messbedingungen oder aller verfügbarer Messbedingungen. Im letzteren Fall werden mehrere Datensätze übermittelt. Zur einfachen Unterscheidung ist bei jedem Datensatz die Messbedingung an den Dateinamen angehängt.

Barbieri-Geräte

Barbieri Spectropad

Messen mit dem Barbieri SpectroPad

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.
Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Geräteoptionen

Sobald das gewählte Gerät verbunden ist, öffnet sich der Barbieri Setup Wizard des SpectroPad:

Einstellungen

Chart-Breite: Geben Sie die Breite des Charts in Millimetern an.
Horizontaler Abstand: Geben Sie die Breite eines Feldtrenners an.
Messbedingung: M0, M1, M2.
Apertur: Wählen Sie zwischen Standard und 6.

Wenn alle Einstellungen vorgenommen wurden können Sie im Hauptfenster unter Richtung festlegen, wie das Chart gemessen werden soll.

Messen

Schritt 1: Nach dem Auswählen und Verbinden des Gerätes nehmen Sie die geforderten Einstellungen vor und klicken Sie auf Start.
Schritt 2: Beginnen Sie die Messung mit der im Fenster markierten Zeile.

Hinweis: Beim SpectroPad werden die Charts zeilenweise von unten nach oben gemessen, damit man nicht mit dem Gerät über die Zeilen des Charts fährt, die noch zu messen sind.

Schritt 3: Wenn die Messung komplett ist, öffnen Sie mit einem Klick auf das Übertragen-Symbol den Messdaten übertragen-Dialog. Hier können die Messdaten verworfen oder an ColorAnt übermittelt werden.

Barbieri Spectro LFP

Messen mit dem Barbieri Spectro LFP

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.
Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Wenn das gewählte Gerät verbunden ist, öffnet sich der Barbieri Setup Wizard des LFP:

Typ der Messung

Wählen Sie zwischen Remissions- und Transmissionsmessungen. Achten Sie darauf, dass Sie für den gewählten Typ der Messung den passenden Probenhalter (Reflexions- oder Transmissionsprobenhalter) verwenden!

Chart-Optionen

Beginne mit Seite: Wählen Sie die erste zu messende Seite aus, zum Beispiel, wenn Sie Seiten neu messen wollen.

Zeilen auf (erster) Seite: Geben Sie die Anzahl der Zeilen auf dem Chart an. Falls das Chart aus mehreren Seiten besteht, geben Sie die Zeilenanzahl der ersten Seite an.
Horizontaler Feldabstand: Geben Sie die Höhe des horizontalen Feldtrenners in mm an.
Vertikaler Feldabstand: Geben Sie die Breite des vertikalen Feldtrenners in mm an.

Mess-Optionen

Messbedingung: M0, M1, M2, M3
Apertur: Wählen Sie zwischen Standard, 2, 6, 8 oder manuell.
Kalibrationsmodus:

  1. Schnell: Kalibriert am Anfang jeder Testchartseite
  2. Akkurat: Kalibriert jede zweite Zeile

Messmodus:

  1. Schnell (Standard): Der schnelle Messmodus ist der Standardmodus des Spectro LFP. In diesem Modus liegt der Messkopf auf dem Messobjekt auf, und die Oberfläche wird gescannt.
  2. Feld für Feld (genauer): Im Auf/Ab-Modus bewegt sich der Messkopf des Gerätes zwischen den einzelnen Messungen nach oben und unten. Verwenden Sie diesen Modus für empfindliche Materialien, um Kratzer auf der Oberfläche zu vermeiden.
  3. Kontaktlos: Der kontaktlose Modus ähnelt dem Schnellmodus, der Messkopf berührt die Oberfläche hier jedoch nicht. Dieser Messmodus ist für klebrige und empfindliche Materialien geeignet.

Hinweis: Der schnelle Messmodus Schnell (Standard) verwendet stets dieselbe Menge an Licht und kann somit dunkle und helle Proben gleich schnell messen. Dies hat jedoch den Nachteil, dass insbesondere dunkle Proben nicht hinreichend genau erfasst werden. Die Einzel-Kontaktmessung Feld für Feld (genauer) ist hier von Vorteil, da hier die nötige Lichtmenge je Farbfeld individuell angepasst wird. Dies führt zu einer besseren Differenzierung, insbesondere bei dunklen Farben.

Start: Startet die Messung des Charts.

Positionieren

Benutze automatische Positionierung: Das Barbieri Spectro LFP verfügt über eine automatischen Positionierung. Dabei sucht die Kamera nach den Auto-Positionierungslinien auf dem Testchart. Deaktivieren Sie die Checkbox, um den Messkopf manuell zu positionieren.

Manuelle Positionierung
Verwenden Sie die Steuerung für die manuelle Positionierung auf der rechten Seite, um den Messkopf mit Hilfe der Pfeiltasten oder durch Eingabe der x/y-Koordinaten genau über der oberen linken Ecke zu positionieren. Der Messkopf sollte dann auf der äußersten Ecke des markierten Feldes positioniert sein.

Mit den vier Pfeilen kann der Messkopf gesteuert werden (links, rechts, oben, unten). Mit dem Doppelpfeil in der Mitte kann der Kopf angehoben und abgesenkt werden.

Tipp: Der Messkopf kann auch mit den entsprechenden Pfeiltasten auf der Tastatur gesteuert werden.

Schritte: Definiert die Distanz, die der Messkopf zurücklegt, wenn ein Pfeil angeklickt wird.

Position: Bewegt den Messkopf zu den eingegebenen x/y-Koordinaten.

Klicken Sie auf Weiter, um die nächste Ecke (oben rechts) auf dem Chart anzugeben.

Gehen Sie vor, wie oben beschrieben, und bestätigen Sie mit Weiter.

Auf der letzten Seite geben Sie die Position der unteren rechten Ecke an und bestätigen mit Weiter.

Mehrseitige Testcharts

Manuelle Positionierung

Wenn das Testchart mehrere Seiten hat, erscheint nach dem Messen einer Seite eine Meldung, die den Anwender dazu auffordert, die nächste Seite auf den Tisch zu legen:

  1. Legen Sie die nächste Seite auf den Tisch.
  2. Rekalibrieren Sie den Tisch und verwenden Sie die manuellen Eingabemöglichkeiten wie oben beschrieben, um zwei Ecken des Charts anzugeben. Die dritte Ecke wird automatisch berechnet.
  3. Klicken Sie auf Start um die nächste Seite zu messen.

Wichtig: Wenn die zweite Seite EXAKT dort platziert wurde, wo die erste Seite lag, können Sie auch ohne Neukalibrierung direkt auf Start klicken. Die zuvor eingestellten Koordinaten werden dann wieder verwendet.

Automatische Positionierung

Wenn die Autopositionierung ausgewählt wurde:

Die Checkbox Benutze automatische Positionierung ist automatisch aktiviert.

Klicken Sie auf Start zum Autopositionieren und Messen der nächsten Seite.

Wichtig: Um die Autopositionierung nutzen zu können, benötigt das Chart die entsprechenden Ränder und Markierungen.

Charts mit Barbieri Gateway erstellen und ColorLogic ColorAnt messen

Zum Erstellen von ColorLogic-Charts, die die benötigten Autopositionierungsmarker enthalten, mit dem Barbieri Gateway-Chartgenerator, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Kopieren Sie die ColorLogic-Charts in das Benutzerverzeichnis: Myuser>Documents>Barbieri>Gateway
  2. Starten Sie den Barbieri-Chartgenerator und wählen Sie die Referenz aus dem CLReferencesBarbieri-Ordner.
  3. Fügen Sie dem Chart die gewünschten Optionen hinzu, zum Beispiel Autopositionierungsmarkierungen, Referenzbereich etc., und speichern dann die Datei ab.
  4. Laden Sie die Referenzdatei in ColorAnt per Drag-and-drop der .ref-Datei auf das Datensätze-Fenster. Die Zieldatei kann im Ordner Gateway>Targets gefunden werden.
  5. Wenn die Patches nicht dem ausgedruckten Chart entsprechen, können Sie im Datensätze-Fenster mit einen Rechtsklick auf die Referenz die Zeilen und Spalten vertauschen. Überprüfen Sie anschließend die Patch-Anordnung im Betrachten-Werkzeug.
  6. Markieren Sie die Referenzdatei und starten das Messen-Werkzeug. Prüfen Sie, dass das korrekte Chart ausgewählt wurde. Wählen Sie das Spectro LFP aus der Geräteauswahl und klicken Sie auf Verbinden.
  7. Sobald das Gerät verbunden ist, wird der Spectro LFP Assistent angezeigt. Wählen Sie hier einfach die Autopositionierung und klicken auf Start.

 

Barbieri Spectro LFP qb (einschließlich Textile und Digital Press Edition)

Messen mit dem Barbieri Spectro LFP qb

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.
Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Wenn das gewählte Gerät verbunden ist, öffnet sich der Barbieri Setup Wizard des LFP qb:

Typ der Messung

Wählen Sie zwischen Remissions- und Transmissionsmessungen. Achten Sie darauf, dass Sie für den gewählten Typ der Messung den passenden Probenhalter (Reflexions- oder Transmissionsprobenhalter) verwenden!
Hinweis: Transmissionsmessungen können mit dem Barbieri Spectro LFP qb Digital Press Edition nicht durchgeführt werden.

Chart-Optionen

Beginne mit Seite: Wählen Sie die erste zu messende Seite aus, zum Beispiel, wenn Sie Seiten neu messen wollen.

Zeilen auf (erster) Seite: Geben Sie die Anzahl der Zeilen auf dem Chart an. Falls das Chart aus mehreren Seiten besteht, geben Sie die Zeilenanzahl der ersten Seite an.
Horizontaler Feldabstand: Geben Sie die Höhe des horizontalen Feldtrenners in mm an.
Vertikaler Feldabstand: Geben Sie die Breite des vertikalen Feldtrenners in mm an.

Mess-Optionen:
Messbedingung: M0, M1, M2, M3.
Apertur: Wählen Sie zwischen Automatic, 2, 6 oder 8.
Hinweis: Für das Barbieri Spectro LFP qb Digital Press Edition sind nur die Einstellungen Automatic, 2 und 6 verfügbar.

Messmodus:

  1. Schnell (Standard): Der schnelle Messmodus ist der Standardmodus des Spectro LFP. In diesem Modus liegt der Messkopf auf dem Messobjekt auf, und die Oberfläche wird gescannt.
  2. Feld für Feld (genauer): In diesem Modus bewegt sich der Messkopf des Gerätes zwischen den einzelnen Messungen nach oben und unten. Verwenden Sie diesen Modus für empfindliche Materialien, um Kratzer auf der Oberfläche zu vermeiden.
  3. Kontaktlos: Der kontaktlose Modus ähnelt dem Schnellmodus, der Messkopf berührt die Oberfläche hier jedoch nicht. Dieser Messmodus ist für klebrige und empfindliche Materialien geeignet.

Hinweis: Der schnelle Messmodus Schnell (Standard) verwendet stets dieselbe Menge an Licht und kann somit dunkle und helle Proben gleich schnell messen. Dies hat jedoch den Nachteil, dass insbesondere dunkle Proben nicht hinreichend genau erfasst werden. Die Einzel-Kontaktmessung Feld für Feld (genauer) ist hier von Vorteil, da hier die nötige Lichtmenge je Farbfeld individuell angepasst wird. Dies führt zu einer besseren Differenzierung, insbesondere bei dunklen Farben.

Start: Startet die Messung des Charts.

Positionierung

Benutze automatische Positionierung: Das Barbieri Spectro LFP qb bietet drei Positionierungsoptionen. Aktivieren Sie die Checkbox, um eine der automatischen Positionierungsoptionen auszuwählen, oder deaktivieren Sie die Checkbox, um den Messkopf manuell zu positionieren.

Auto Recognition: Die Kamera erkennt das Chart automatisch ohne die Auto-Positionierungslinien (benötigt die Kamera).

Auto Positioning: Die Kamera erkennt das Chart automatisch anhand der Auto-Positionierungslinien (benötigt die Kamera).

Manuelle Positionierung: Geben Sie die Eckpositionen des Testcharts manuell an.

Auto Recognition (Automatische Positionierung mit der Kamera)
Die Autopositionierung erfolgt durch Aufnahme eines Bildes mit der Kamera und Berechnung der Eckpunkte.
Hinweis: Schlägt die Bilderkennung fehl, schaltet das Gerät auf die automatische Positionierung um, bei der die Kamera zum Detektieren der Auto-Positionierungslinien und zur Bestimmung der Eckpunkte verwendet wird.

Auto Positioning (Automatische Positionierung mit der Kamera)
Bei der automatischen Positionierung sucht die Kamera nach den Auto-Positionierungslinien. Daher setzt diese Option voraus, dass auf dem Chart die notwendigen Auto-Positionierungslinien vorhanden sind.

Manuelle Positionierung
Verwenden Sie die Steuerung für die manuelle Positionierung auf der rechten Seite, um den Messkopf mit Hilfe der Pfeiltasten oder durch Eingabe der x/y-Koordinaten genau über der oberen linken Ecke zu positionieren. Der Messkopf sollte dann auf der äußersten Ecke des markierten Feldes positioniert sein.

Mit den vier Pfeilen kann der Messkopf gesteuert werden (links, rechts, oben, unten). Mit dem Doppelpfeil in der Mitte kann der Kopf angehoben und abgesenkt werden.

Tipp: Der Messkopf kann auch mit den entsprechenden Pfeiltasten auf der Tastatur gesteuert werden.

Schritte: Definiert die Distanz, die der Messkopf zurücklegt, wenn ein Pfeil angeklickt wird.

Position: Bewegt den Messkopf zu den eingegebenen x/y-Koordinaten.

Klicken Sie auf Weiter, um die nächste Ecke (oben rechts) auf dem Chart anzugeben..

Gehen Sie vor, wie oben beschrieben, und bestätigen Sie mit Weiter.

Auf der letzten Seite geben Sie die Position der unteren rechten Ecke an und bestätigen mit Weiter.

Mehrseitige Testcharts

Manuelle Positionierung

Wenn das Testchart mehrere Seiten hat, erscheint nach dem Messen einer Seite eine Meldung, die den Anwender dazu auffordert, die nächste Seite auf den Tisch zu legen:

  1. Legen Sie die nächste Seite auf den Tisch.
  2. Rekalibrieren Sie den Tisch und verwenden Sie die manuellen Eingabemöglichkeiten wie oben beschrieben, um zwei Ecken des Charts anzugeben. Die dritte Ecke wird automatisch berechnet.
  3. Klicken Sie auf Start, um die nächste Seite zu messen.

Wichtig: Wenn die zweite Seite EXAKT dort platziert wurde, wo die erste Seite lag, können Sie auch ohne Neukalibrierung direkt auf Start klicken. Die zuvor eingestellten Koordinaten werden dann wieder verwendet.

Charts mit Barbieri Gateway erstellen und ColorLogic ColorAnt messen

Zum Erstellen von ColorLogic-Charts, die die benötigten Autopositionierungsmarker enthalten, mit dem Barbieri Gateway-Chartgenerator, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Kopieren Sie die ColorLogic-Charts in das Benutzerverzeichnis: Myuser>Documents>Barbieri>Gateway
  2. Starten Sie den Barbieri-Chartgenerator und wählen Sie die Referenz aus dem CLReferencesBarbieri-Ordner.
  3. Fügen Sie dem Chart die gewünschten Optionen hinzu, zum Beispiel Autopositionierungsmarkierungen, Referenzbereich etc., und speichern dann die Datei ab.
  4. Laden Sie die Referenzdatei in ColorAnt per Drag-and-drop der .ref-Datei auf das Datensätze-Fenster. Die Zieldatei kann im Ordner Gateway>Targets gefunden werden.
  5. Wenn die Patches nicht dem ausgedruckten Chart entsprechen, können Sie im Datensätze-Fenster mit einen Rechtsklick auf die Referenz die Zeilen und Spalten vertauschen. Überprüfen Sie anschließend die Patch-Anordnung im Betrachten-Werkzeug.
  6. Markieren Sie die Referenzdatei und starten das Messen-Werkzeug. Prüfen Sie, dass das korrekte Chart ausgewählt wurde. Wählen Sie das Spectro LFP qb aus der Geräteauswahl und klicken Sie auf Verbinden.
  7. Sobald das Gerät verbunden ist, wird der Spectro LFP Assistent angezeigt. Wählen Sie hier einfach die Autopositionierung und klicken auf Start.
Barbieri Spectro Swing qb

Messen mit dem Barbieri Spectro Swing qb

Schritt 1: Wählen Sie das Barbieri Spectro Swing qb aus der Drop-down-Liste Auswahl aus. Das Gerät kann über USB oder Ethernet angeschlossen werden. Es wird empfohlen, die Ethernet-Verbindung zu verwenden, da sie höhere Übertragungsgeschwindigkeiten zulässt. Klicken Sie auf das Netzwerksymbol neben der Schaltfläche Verbinden, um die Netzwerkeinrichtung zu öffnen.

Wenn die IP-Adresse und der Port des Geräts bereits bekannt sind, können sie direkt eingegeben werden. Auf Windows-Systemen ist es auch möglich, nach Geräten im Netzwerk zu suchen und eines aus der Liste auszuwählen.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Nach dem Verbindungsaufbau öffnet sich der Barbieri Setup Wizard, in dem alle erforderlichen Informationen eingegeben werden können (sofern sie nicht bereits aus der ausgewählten Referenz ausgefüllt wurden):

Klicken Sie auf Start, um den Messvorgang zu beginnen. Stellen Sie sicher, dass Ihr Chart den Layoutanforderungen für das Spectro Swing entspricht (eine entsprechende Voreinstellung ist im Werkzeug Chart exportieren verfügbar) und dass das Chart korrekt in das Gerät eingelegt ist (kurze Seite zuerst – die Positionierungsmarkierungen müssen sich links und unten auf dem Chart befinden).

Typ der Messung

Wählen Sie zwischen Remissions- und Transmissionsmessungen. Achten Sie darauf, dass Sie für den gewählten Typ der Messung den passenden Probenhalter (Reflexions- oder Transmissionsprobenhalter) verwenden!

Chart-Optionen

Beginne mit Seite: Wählen Sie die erste zu messende Seite aus, zum Beispiel, wenn Sie Seiten neu messen wollen.

Zeilen auf (erster) Seite: Geben Sie die Anzahl der Zeilen auf dem Chart an. Falls das Chart aus mehreren Seiten besteht, geben Sie die Zeilenanzahl der ersten Seite an.
Horizontaler Feldabstand: Geben Sie die Höhe des horizontalen Feldtrenners in mm an.
Vertikaler Feldabstand: Geben Sie die Breite des vertikalen Feldtrenners in mm an.

Mess-Optionen:
Messbedingung: M0, M1, M2.
Apertur: Wählen Sie zwischen Automatic, 2 oder 6.

Start: Startet die Messung des Charts.

Positionierung

Das Gerät kann die Position der zu messenden Probe automatisch bestimmen. Wenn ein Testchart zur Messung eingelegt wird, muss das Gerät wissen, wo sich die Felder befinden. Dies erfolgt automatisch durch das Scannen der Auto-Positionierungslinien auf dem Testchart:

Charts mit Barbieri Gateway erstellen und ColorLogic ColorAnt messen

Zum Erstellen von ColorLogic-Charts, die die benötigten Autopositionierungsmarker enthalten, mit dem Barbieri Gateway-Chartgenerator, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Kopieren Sie die ColorLogic-Charts in das Benutzerverzeichnis: Myuser>Documents>Barbieri>Gateway
  2. Starten Sie den Barbieri-Chartgenerator und wählen Sie die Referenz aus dem CLReferencesBarbieri-Ordner.
  3. Fügen Sie dem Chart die gewünschten Optionen hinzu, zum Beispiel Autopositionierungsmarkierungen, Referenzbereich etc., und speichern dann die Datei ab.
  4. Laden Sie die Referenzdatei in ColorAnt per Drag-and-drop der .ref-Datei auf das Datensätze-Fenster. Die Zieldatei kann im Ordner Gateway>Targets gefunden werden.
  5. Wenn die Patches nicht dem ausgedruckten Chart entsprechen, können Sie im Datensätze-Fenster mit einen Rechtsklick auf die Referenz die Zeilen und Spalten vertauschen. Überprüfen Sie anschließend die Patch-Anordnung im Betrachten-Werkzeug.
  6. Markieren Sie die Referenzdatei und starten das Messen-Werkzeug. Prüfen Sie, dass das korrekte Chart ausgewählt wurde. Wählen Sie das Spectro Swing qb aus der Geräteauswahl und klicken Sie auf Verbinden.

Sobald das Gerät verbunden ist, wird der Spectro Swing qb-Assistent angezeigt. Wählen Sie hier einfach die Autopositionierung und klicken auf Start.

Konica Minolta-Geräte

Konica Minolta FD-7

Kalibrieren

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Schritt 3: Stellen Sie das Gerät auf die Weißreferenz, setzen Sie das Gerät mit der Zielfeldmaske auf die Kalibrierkachel und drücken Sie es herunter. Klicken Sie auf OK und halten Sie das Gerät so lange heruntergedrückt, bis im Messfenster oben links der Messmodus auswählbar wird.

Geräteoptionen

Wenn das gewählte Gerät verbunden und kalibriert ist erscheint das Drop-down-Menü mit den Messbedingungen.

Einstellungen

Messbedingung: M0, M1, M2.

Wenn alle gewünschten Einstellungen vorgenommen wurden, können Sie im Hauptfenster unter Richtung festlegen, in welchem Modus Sie das Chart messen möchten.

Messen

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter aus und führen Sie die Weißkalibrierung durch (wie oben beschrieben).
Schritt 2: Platzieren Sie das Gerät vor dem ersten Patch der zu messenden Zeile und drücken Sie die Messtaste am Gerät. Halten Sie die Taste gedrückt und fahren Sie mit dem Gerät über den Streifen bis über den letzten Patch hinaus. Lassen Sie die Taste los.
Schritt 3: Die Daten werden an das Measure Tool übertragen und Sie können mit der nächsten Zeile fortfahren.
Schritt 4: Wenn die Messung komplett ist, öffnen Sie mit einem Klick auf das Übertragen-Symbol den Messdaten übertragen-Dialog. Hier können die Messdaten verworfen oder an ColorAnt übermittelt werden.

Umgebungslichtmessung

Umgebungslichtmessungen können entweder mit dem Measure Tool 2.0 oder aus dem Werkzeug CIE-Konvertierung heraus durchgeführt werden.

Measure Tool: Wählen Sie den Modus Umgebungslichtmessung aus dem Menü Messmodus oder klicken Sie auf das Glühlampensymbol neben dem Drop-down-Menü Auswahl.

CIE-Konvertierung: Wählen Sie Emission (Messen) aus der Drop-down-Liste Beleuchtung. Dadurch wird das Measure Tool geöffnet.

Schritt 1: Wählen Sie das Messgerät aus dem Drop-down-Menü Auswahl des Reiters Gerät und führen Sie die Weißkalibrierung wie oben beschrieben durch. Nach der Kalibrierung bestätigen Sie die Meldung Bitte bereiten Sie das Messgerät für eine Umgebungslichtmessung vor.

Schritt 2: Befestigen Sie den Umgebungslichtkopf am Gerät.

Schritt 3: Klicken Sie auf Messen.

Schritt 4: Senden Sie die Messdaten an ColorAnt, indem Sie auf Übertragen klicken.

Die Messwerte werden entweder im Bedienfeld Datensätze (bei direkter Verwendung des Measure Tool) oder in der CIE-Konvertierung angezeigt.

Schritt 5 (nur CIE-Konvertierung): Klicken Sie auf Start. Die Daten der Umgebungslichtmessung werden verwendet, um die ausgewählten Spektraldaten in die neue Abmusterungsbedingung zu konvertieren.

Konica Minolta FD-9

Messen mit dem Konica Minolta FD-9

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.
Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Verwenden des Konica Minolta FD-9 über das Netzwerk

Das Konica Minolta FD-9 kann über eine Ethernet-Verbindung an das lokale Netzwerk angeschlossen werden, was eine direkte Übertragung von Messdaten an Computer im selben LAN/WLAN ermöglicht.

Konfigurieren Sie die Netzwerkeinstellungen am Gerät wie im Konica Minolta FD-9-Benutzerhandbuch beschrieben.

Wählen Sie im ColorAnt Measure Tool das Konica Minolta FD-9, klicken Sie auf das Netzwerksymbol und geben Sie die IP-Adresse des FD-9 in das Adressfeld ein. Klicken Sie auf OK, um die Verbindung herzustellen.

Hinweis: Eine USB-Verbindung hat immer Priorität. Wenn das Gerät über LAN/WLAN verwendet werden soll, entfernen Sie das USB-Kabel.

 

Geräteoptionen

Wenn das gewählte Gerät verbunden wurde öffnet sich der Setup-Wizard des FD-9:

Einstellungen

Messoptionen
Messbedingung: M0, M0/M1/M2.

Seitenoptionen
Reihen pro Seite: Geben Sie die Anzahl der Zeilen auf einer Seite an. Bei mehreren Seiten geben Sie die Zeilenanzahl der ersten Seite an.
Seitenanzahl: Automatisch berechnete Anzahl der erwarteten Seiten.

Messmodus
Freiform: In diesem Messmodus legen Sie ihr Chart einfach in das Gerät ein. Das FD-9 erkennt es automatisch.
Vorgabe: In diesem Messmodus legen Sie die Maße des Charts, der Patches usw. fest. Das FD-9 verwendet dann diese Angaben auf der eingelegten Seite des Charts.

Messen

Schritt 1: Nach dem Verbinden des Gerätes öffnet sich der Setup-Wizard.
Schritt 2: Nehmen Sie alle Einstellungen vor und klicken Sie anschließend auf Start.
Schritt 3: Auf dem Display des FD-9 wird eine Aufforderung zum Einlegen des Charts angezeigt. Legen Sie das Chart ein und warten Sie bis es vermessen wurde.
Schritt 4: Wenn die Messung komplett ist, öffnen Sie mit einem Klick auf das Übertragen-Symbol den Messdaten übertragen-Dialog. Hier können die Messdaten verworfen oder an ColorAnt übermittelt werden.
ColorAnt ermöglicht das Übertragen einzelner Messbedingungen oder aller verfügbarer Messbedingungen. Im letzteren Fall werden mehrere Datensätze übermittelt. Zur einfachen Unterscheidung ist bei jedem Datensatz die Messbedingung an den Dateinamen angehängt.

Techkon-Geräte

SpectroDens

Messen mit dem Techkon SpectroDens

Wichtig: Techkon-Geräte sind nur unter Windows verfügbar.
Für den Betrieb benötigen Techkon-Geräte außerdem den Dienst TechkonDeviceServer der Techkon GmbH, der hier zum Download bereit steht: http://www.colorlogic.de/Seiten/Download/TDService.2.0.0.8.exe

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Schritt 3: Stellen Sie das Gerät auf die Weißreferenz und klicken Sie auf OK.

Geräteoptionen

Wenn das gewählte Gerät verbunden wurde öffnet sich der Setup-Wizard des SpectroDens:

Einstellungen

Optionen
Messbedingung: M0, M1, M2, M3.
Polarisationsfilter: Abhängig von Ihrer Geräteversion kann der Polarisationsfilter manuell oder automatisch eingestellt werden. Falls dies rein automatisch geschieht, ist die Auswahl ausgegraut und hängt von der Auswahl der Messbedingung ab.
Lichtart: Wählen Sie zwischen A, C, D50 und D65. Die Lichtart wird von der ausgewählten Messbedingung beeinflusst.
Beobachter: Wählen Sie zwischen O2 und O10.

Wenn alle Einstellungen vorgenommen wurden können Sie im Hauptfenster unter Richtung festlegen in welchem Modus Sie das Chart messen möchten.

Messen

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter aus und führen Sie die Weißkalibrierung durch.

Schritt 2: Platzieren Sie das Gerät auf dem ersten Patch der zu messenden Zeile und drücken Sie die Messtaste am Gerät. Halten Sie die Taste gedrückt und fahren Sie mit dem Gerät über den Streifen bis zum letzten Patch. Lassen Sie die Taste los.

Schritt 3: Die Daten werden an das Measure Tool übertragen und Sie können mit der nächsten Zeile fortfahren.

Schritt 4: Wenn die Messung komplett ist, öffnen Sie mit einem Klick auf das Übertragen-Symbol den Messdaten übertragen-Dialog. Hier können die Messdaten verworfen oder an ColorAnt übermittelt werden.

SpectroJet

Messen mit dem Techkon SpectroJet

Wichtig: Techkon-Geräte sind nur unter Windows verfügbar.
Für den Betrieb benötigen Techkon-Geräte außerdem den Dienst TechkonDeviceServer der Techkon GmbH, der hier zum Download bereit steht: http://www.colorlogic.de/Seiten/Download/TDService.2.0.0.8.exe

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Schritt 3: Stellen Sie das Gerät auf die Weißreferenz und klicken Sie auf OK.

Geräteoptionen

Wenn das Gerät verbunden wurde öffnet sich der Setup-Wizard des SpectroJet:

Einstellungen

Optionen
Feldbreite: Geben Sie hier die Breite in Millimetern eines einzelnen Patches an.
Gapbreite: Geben Sie die Breite des Patch-Trenners in Millimetern an.
Messbedingung: M0, M1, M2, M3.
Polarisationsfilter: Abhängig von Ihrer Geräteversion kann der Polarisationsfilter manuell oder automatisch eingestellt werden. Falls dies rein automatisch geschieht, ist die Auswahl ausgegraut und hängt von der Auswahl der Messbedingung ab.
Lichtart: Wählen Sie zwischen A, C, D50, D65, F2, F7 und F11. Die Lichtart hängt von der ausgewählten Messbedingung ab.
Beobachter: Wählen Sie zwischen O2 und O10.

Wenn alle Einstellungen vorgenommen wurden können Sie im Hauptfenster unter Richtung entscheiden, in welchem Modus Sie das Chart messen möchten.

Messen

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter aus und führen Sie die oben beschriebene Weißkalibrierung durch.

Schritt 2: Platzieren Sie das Gerät vor dem ersten Patch der zu messenden Zeile und drücken Sie die Messtaste am Gerät einmal. Fahren Sie nun mit dem Gerät über den Streifen über den letzten Patch hinaus.
Bei M0 oder M3: Das einmalige Messen einer Zeile genügt für diesen Modus.
Bei M1 oder M2: Die Anzeige auf dem Gerät weist Sie darauf hin, dass Sie noch einmal über den Streifen zurückfahren müssen, um die Dualmessung abzuschließen.

Hinweis: Falls eine Messung nicht auf Anhieb gelingt sollten Sie die Messung nochmals mit einem größeren Abstand vor und hinter jeder Zeile durchführen.

Schritt 3: Die Daten werden an das Measure Tool übertragen und Sie können mit der nächsten Zeile fortfahren.

Schritt 4:Wenn die Messung komplett ist, öffnen Sie mit einem Klick auf das Übertragen-Symbol den Messdaten übertragen-Dialog. Hier können die Messdaten verworfen oder an ColorAnt übermittelt werden.
Wenn mehrere Messbedingungen gemessen wurden, können die Ergebnisse/Messwerte
der einzelnen Bedingungen im Drop-down-Menü neben dem Übertragen-Symbol ausgewählt und angesehen werden.

X-Rite-Geräte

X-Rite eXact

Messen mit dem X-Rite eXact

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Schritt 3: Bei der Aufforderung für die Weißkalibrierung können Sie einfach mit OK bestätigen, da dies im Gerät intern durchgeführt wird.

Geräteoptionen

Wenn das Gerät verbunden wurde öffnet sich der Setup-Wizard des eXact:

Einstellungen

Scanoptionen

Feldbreite (mm): Automatisch berechnete Breite eines einzelnen Patches.
Gap-Breite (mm): Geben Sie die Breite eines Feldtrenners in Millimetern an.
Chartbreite (mm): Geben Sie die Breite des Charts in Millimetern an.

Messoptionen
Messbedingung: M1 und M0/M2/M3. Sie können mit dem Schiebeschalter am Gerät zwischen den beiden Verfügbaren Bedingungen - M1 und M0/M2/M3 - wechseln. Im M0/M2/M3-Modus werden immer alle verfügbaren Messbedingungen in einem Durchlauf gemessen.

Wenn alle Einstellungen vorgenommen wurden können Sie im Hauptfenster unter Richtung festlegen, wie das Chart gemessen wird.

Messen (Scanmodus)

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter aus und führen Sie die Weißkalibrierung durch.

Schritt 2: Platzieren Sie das Gerät auf dem ersten Patch der zu messenden Zeile und drücken Sie den Klappmechanismus des Gerätes hinunter. Dadurch wird die Messung gestartet. Warten Sie auf den Signalton und fahren Sie mit heruntergedrücktem Gerät über den Streifen bis zum letzten Patch. Die Messung wird automatisch beendet. Sie können das Gerät jetzt wieder los lassen.

Schritt 3: Die Daten werden an das Measure Tool übertragen und Sie können mit der nächsten Zeile fortfahren.

Schritt 4: Wenn die Messung komplett ist, öffnen Sie mit einem Klick auf das Übertragen-Symbol den Messdaten übertragen-Dialog. Hier können die Messdaten verworfen oder an ColorAnt übermittelt werden.
ColorAnt ermöglicht das Übertragen einzelner oder aller verfügbarer Messbedingungen. Im letzteren Fall werden mehrere Datensätze übermittelt. Zur einfachen Unterscheidung ist bei jedem Datensatz die Messbedingung an den Dateinamen angehängt.

Messen (Einzelfeldmodus)

Falls Sie ohne den Scanaufsatz im Einzelfeldmodus messen möchten gehen Sie wie folgt vor:

 Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter aus und führen Sie die Weißkalibrierung durch.

Schritt 2: Nachdem Sie den Einstellungsdialog mit OK geschlossen haben, wählen Sie oben rechts im Hauptfenster unter Optionen die Richtung Einzelfelder - Zeilenweise.

Schritt 3: Platzieren Sie das Gerät auf dem ersten Patch der zu messenden Zeile und drücken Sie den Klappmechanismus des Gerätes hinunter. Dadurch wird die Messung gestartet. Nachdem der Signalton ertönt ist, können Sie das Gerät wieder hochheben.

Schritt 4: Die Daten werden an das Measure Tool übertragen und Sie können mit dem nächsten Patch fortfahren.

Schritt 5: Wenn die Messung komplett ist, öffnen Sie mit einem Klick auf das Übertragen-Symbol den Messdaten übertragen-Dialog. Hier können die Messdaten verworfen oder an ColorAnt übermittelt werden.

ColorAnt ermöglicht das Übertragen einzelner Messbedingungen oder aller verfügbarer Messbedingungen. Im letzteren Fall werden mehrere Datensätze übermittelt. Zur einfachen Unterscheidung ist bei jedem Datensatz die Messbedingung an den Dateinamen angehängt.

X-Rite eXact2

Messen mit dem X-Rite eXact2

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Schritt 3: Bei der Aufforderung für die Weißkalibrierung können Sie einfach mit OK bestätigen, da dies im Gerät intern durchgeführt wird.

Verwenden des X-Rite eXact2 über das Netzwerk

Das X-Rite eXact2 kann über eine Ethernet-Verbindung an das lokale Netzwerk angeschlossen werden, was eine direkte Übertragung von Messdaten an Computer im selben LAN/WLAN ermöglicht.

Konfigurieren Sie die Netzwerkeinstellungen am Gerät wie im X-Rite eXact2-Benutzerhandbuch beschrieben.

Wählen Sie im ColorAnt Measure Tool das X-Rite eXact2, klicken Sie auf das Netzwerksymbol und geben Sie die IP-Adresse des eXact2 in das Adressfeld ein. Klicken Sie auf OK, um die Verbindung herzustellen.

Hinweis: Eine USB-Verbindung hat immer Vorrang. Wenn das Gerät über LAN/WLAN verwendet werden soll, ziehen Sie das USB-Kabel ab.

Geräteoptionen

Wenn das Gerät verbunden wurde öffnet sich der Setup-Wizard des eXact2:

Einstellungen

Messoptionen
Messbedingung: Im M0/M1/M2/M3-Modus werden immer alle verfügbaren Messbedingungen in einem Durchlauf gemessen.

Scanoptionen
Feldbreite (mm): Automatisch berechnete Breite eines einzelnen Patches.
Gap-Breite (mm): Geben Sie die Breite eines Feldtrenners in Millimetern an.
Chartbreite (mm): Geben Sie die Breite des Charts in Millimetern an.

Wenn alle Einstellungen vorgenommen wurden können Sie im Hauptfenster unter Richtung festlegen, wie das Chart gemessen wird.

Messen (Scanmodus)

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter aus und führen Sie die Weißkalibrierung durch.

Schritt 2: Setzen Sie das Gerät auf den ersten Patch der Reihe und drücken Sie die Messtaste an der Seite. Drücken Sie im Einzelfeldmodus einmal für eine Einzelfeldmessung oder halten Sie die Taste für eine Streifenmessung gedrückt. Fahren Sie über den Streifen zum letzten Patch der Reihe. Die Messung wird automatisch gestoppt. Lassen Sie die Messtaste los.

Schritt 3: Die Daten werden an das Measure Tool übertragen und Sie können mit der nächsten Zeile fortfahren.

Schritt 4: Wenn die Messung komplett ist, öffnen Sie mit einem Klick auf das Übertragen-Symbol den Messdaten übertragen-Dialog. Hier können die Messdaten verworfen oder an ColorAnt übermittelt werden.
ColorAnt ermöglicht das Übertragen einzelner oder aller verfügbarer Messbedingungen. Im letzteren Fall werden mehrere Datensätze übermittelt. Zur einfachen Unterscheidung ist bei jedem Datensatz die Messbedingung an den Dateinamen angehängt.

Messen (Einzelfeldmodus)

Falls Sie im Einzelfeldmodus messen möchten gehen Sie wie folgt vor:

 Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter aus und führen Sie die Weißkalibrierung durch.

Schritt 2: Nachdem Sie den Einstellungsdialog mit OK geschlossen haben, wählen Sie oben rechts im Hauptfenster unter Optionen die Richtung Einzelfelder - Zeilenweise.

Schritt 3: Platzieren Sie das Gerät auf dem ersten Patch der zu messenden Zeile und drücken Sie die Messtaste des Gerätes. Dadurch wird die Messung gestartet.

Schritt 4: Die Daten werden an das Measure Tool übertragen und Sie können mit dem nächsten Patch fortfahren.

Schritt 5: Wenn die Messung komplett ist, öffnen Sie mit einem Klick auf das Übertragen-Symbol den Messdaten übertragen-Dialog. Hier können die Messdaten verworfen oder an ColorAnt übermittelt werden.

ColorAnt ermöglicht das Übertragen einzelner Messbedingungen oder aller verfügbarer Messbedingungen. Im letzteren Fall werden mehrere Datensätze übermittelt. Zur einfachen Unterscheidung ist bei jedem Datensatz die Messbedingung an den Dateinamen angehängt.

X-Rite i1Pro 1

Kalibrieren

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Schritt 3: Stellen Sie das Gerät auf die Weißreferenz und klicken auf OK.

Geräteoptionen

Wenn das Gerät verbunden wurde erscheinen die Einstellungsmöglichkeiten für die Messbedingung.

Einstellungen

Messbedingung: M0 (Single) oder, M0/M1/M2 (Dual). Mit den kombinierten Bedingungen M0/M1/M2 (Dual) werden immer alle verfügbaren Messbedingungen in einem Durchlauf gemessen.

Hinweis: Die Auswahl der Messbedingung steht nur mit dem i1 Pro 2 zur Verfügung.

Wenn alle Einstellungen vorgenommen wurden können Sie im Hauptfenster unter Richtung festlegen, wie das Chart gemessen wird.

Messen

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter aus und führen Sie die Weißkalibrierung durch.

Schritt 2: Unter Optionen/Richtung wählen Sie, wie Sie das Testchart messen wollen. Für Messungen mit dem Lineal empfehlen wir die Option Komplette Zeilen scannen.

Schritt 3: Platzieren Sie das Gerät vor dem ersten Patch der zu messenden Zeile und drücken Sie die Messtaste am Gerät. Halten Sie die Taste gedrückt und fahren Sie mit dem Gerät über den Streifen bis über den letzten Patch hinaus. Lassen Sie die Taste los.

Schritt 4: Die Daten werden an das Measure Tool übertragen und Sie können mit der nächsten Zeile fortfahren.

Schritt 5: Wenn die Messung komplett ist, öffnen Sie mit einem Klick auf das Übertragen-Symbol den Messdaten übertragen-Dialog. Hier können die Messdaten verworfen oder an ColorAnt übermittelt werden.
ColorAnt ermöglicht das Übertragen einzelner oder aller verfügbarer Messbedingungen. Im letzteren Fall werden mehrere Datensätze übermittelt. Zur einfachen Unterscheidung ist bei jedem Datensatz die Messbedingung an den Dateinamen angehängt.

Hinweis: Wenn Sie eine Messbedingung im Dual-Modus gewählt haben müssen Sie jede Zeile zweimal messen. Sobald Sie die erste Richtung gemessen haben zeigt Ihnen die LED auf dem Gerät an, in welche Richtung Sie als nächstes Messen sollen.

Umgebungslichtmessung

Umgebungslichtmessungen können entweder mit dem Measure Tool oder aus dem Werkzeug CIE-Konvertierung heraus durchgeführt werden.

Measure Tool: Wählen Sie den Modus Umgebungslichtmessung aus dem Menü Messmodus oder klicken Sie auf das Glühlampensymbol neben dem Drop-down-Menü Auswahl.

CIE-Konvertierung: Wählen Sie Emission (Messen) aus der Drop-down-Liste Beleuchtung. Dadurch wird das Measure Tool geöffnet.

Schritt 1: Wählen Sie das Messgerät aus dem Drop-down-Menü Auswahl des Reiters Gerät und führen Sie die Weißkalibrierung wie oben beschrieben durch. Nach der Kalibrierung bestätigen Sie die Meldung Bitte bereiten Sie das Messgerät für eine Umgebungslichtmessung vor.

Schritt 2: Befestigen Sie den Umgebungslichtkopf am Gerät.

Schritt 3: Klicken Sie auf Messen.

Schritt 4: Senden Sie die Messdaten an ColorAnt, indem Sie auf Übertragen klicken.

Die Messwerte werden entweder im Bedienfeld Datensätze (bei direkter Verwendung des Measure Tool) oder in der CIE-Konvertierung angezeigt.

Schritt 5 (nur CIE-Konvertierung): Klicken Sie auf Start. Die Daten der Umgebungslichtmessung werden verwendet, um die ausgewählten Spektraldaten in die neue Abmusterungsbedingung zu konvertieren.

X-Rite i1Pro 2

Kalibrieren

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Schritt 3: Stellen Sie das Gerät auf die Weißreferenz und klicken auf OK.

Geräteoptionen

Wenn das Gerät verbunden wurde, öffnet sich der Setup Wizard mit den Messoptionen für das Messgerät.

Zebra-Ruler benutzen: Die Verwendung des Lineals (Ruler) verbessert die M0-Single-Scan-Messung, wird aber nicht vorausgesetzt und kann mit der Checkbox deaktiviert werden. Das Lineal ermöglicht eine genauere Kontrolle der Position/Geschwindigkeit des Messgerätes, was die Gefahr von Messfehlern reduziert.

Einstellungen

Messbedingung: M0 (Single) oder, M0/M1/M2 (Dual). Mit den kombinierten Bedingungen M0/M1/M2 (Dual) werden immer alle verfügbaren Messbedingungen in einem Durchlauf gemessen.

Hinweis: Die Auswahl der Messbedingung steht nur mit dem i1 Pro 2 zur Verfügung.

Wenn alle Einstellungen vorgenommen wurden können Sie im Hauptfenster unter Richtung festlegen, wie das Chart gemessen wird.

Messen

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter aus und führen Sie die Weißkalibrierung durch.

Schritt 2: Unter Optionen/Richtung wählen Sie, wie Sie das Testchart messen wollen. Für Messungen mit dem Lineal empfehlen wir die Option Komplette Zeilen scannen.

Schritt 3: Platzieren Sie das Gerät vor dem ersten Patch der zu messenden Zeile und drücken Sie die Messtaste am Gerät. Halten Sie die Taste gedrückt und fahren Sie mit dem Gerät über den Streifen bis über den letzten Patch hinaus. Lassen Sie die Taste los.

Schritt 4: Die Daten werden an das Measure Tool übertragen und Sie können mit der nächsten Zeile fortfahren.

Schritt 5: Wenn die Messung komplett ist, öffnen Sie mit einem Klick auf das Übertragen-Symbol den Messdaten übertragen-Dialog. Hier können die Messdaten verworfen oder an ColorAnt übermittelt werden.
ColorAnt ermöglicht das Übertragen einzelner oder aller verfügbarer Messbedingungen. Im letzteren Fall werden mehrere Datensätze übermittelt. Zur einfachen Unterscheidung ist bei jedem Datensatz die Messbedingung an den Dateinamen angehängt.

Hinweis: Wenn Sie eine Messbedingung im Dual-Modus gewählt haben müssen Sie jede Zeile zweimal messen. Sobald Sie die erste Richtung gemessen haben zeigt Ihnen die LED auf dem Gerät an, in welche Richtung Sie als nächstes Messen sollen.

Umgebungslichtmessung

Umgebungslichtmessungen können entweder mit dem Measure Tool oder aus dem Werkzeug CIE-Konvertierung heraus durchgeführt werden.

Measure Tool: Wählen Sie den Modus Umgebungslichtmessung aus dem Menü Messmodus oder klicken Sie auf das Glühlampensymbol neben dem Drop-down-Menü Auswahl.

CIE-Konvertierung: Wählen Sie Emission (Messen) aus der Drop-down-Liste Beleuchtung. Dadurch wird das Measure Tool geöffnet.

Schritt 1: Wählen Sie das Messgerät aus dem Drop-down-Menü Auswahl des Reiters Gerät und führen Sie die Weißkalibrierung wie oben beschrieben durch. Nach der Kalibrierung bestätigen Sie die Meldung Bitte bereiten Sie das Messgerät für eine Umgebungslichtmessung vor.

Schritt 2: Befestigen Sie den Umgebungslichtkopf am Gerät.

Schritt 3: Klicken Sie auf Messen.

Schritt 4: Senden Sie die Messdaten an ColorAnt, indem Sie auf Übertragen klicken.

Die Messwerte werden entweder im Bedienfeld Datensätze (bei direkter Verwendung des Measure Tool) oder in der CIE-Konvertierung angezeigt.

Schritt 5 (nur CIE-Konvertierung): Klicken Sie auf Start. Die Daten der Umgebungslichtmessung werden verwendet, um die ausgewählten Spektraldaten in die neue Abmusterungsbedingung zu konvertieren.

X-Rite i1Pro 3

Kalibrieren

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Schritt 3: Stellen Sie das Gerät auf die Weißreferenz und klicken auf OK.

Messoptionen

Wenn das Gerät verbunden wurde, öffnet sich der Setup Wizard mit den Messoptionen für das Messgerät.

Zebra-Ruler benutzen: Die Verwendung des Lineals (Ruler) verbessert die M0-Single-Scan-Messung, wird aber nicht vorausgesetzt und kann mit der Checkbox deaktiviert werden. Das Lineal ermöglicht eine genauere Kontrolle der Position/Geschwindigkeit des Messgerätes, was die Gefahr von Messfehlern reduziert.

Messbedingung: M0/M1/M2 oder M3. Mit den kombinierten Bedingungen M0/M1/M2 werden immer alle verfügbaren Messbedingungen in einem Durchlauf gemessen. Um im M3-Modus messen zu können, muss vor dem Verbinden des Gerätes der entsprechende Polarisationsfilterkopf auf das Gerät geschraubt werden. Das Measure Tool erkennt automatisch welcher Kopf aktuell verwendet wird und setzt die Messbedingung entsprechend.

Wenn alle Einstellungen vorgenommen wurden können Sie im Hauptfenster unter Richtung festlegen, wie das Chart gemessen wird.

Messen

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl und führen Sie die Weißkalibrierung durch.

Schritt 2: Unter Optionen/Richtung wählen Sie, wie Sie das Testchart messen wollen. Für Messungen mit dem Lineal empfehlen wir die Option Komplette Zeilen scannen.

Schritt 3: Platzieren Sie das Gerät vor dem ersten Patch der zu messenden Zeile und drücken Sie die Messtaste am Gerät. Halten Sie die Taste gedrückt und fahren Sie mit dem Gerät über den Streifen bis über den letzten Patch hinaus. Lassen Sie die Taste los.

Schritt 4: Die Daten werden an das Measure Tool übertragen und Sie können mit der nächsten Zeile fortfahren.

Schritt 5: Wenn die Messung komplett ist, öffnen Sie mit einem Klick auf das Übertragen-Symbol den Messdaten übertragen-Dialog. Hier können die Messdaten verworfen oder an ColorAnt übermittelt werden.

ColorAnt ermöglicht das Übertragen einzelner oder aller verfügbarer Messbedingungen. Im letzteren Fall werden mehrere Datensätze übermittelt. Zur einfachen Unterscheidung ist bei jedem Datensatz die Messbedingung an den Dateinamen angehängt.

Umgebungslichtmessung

Umgebungslichtmessungen können entweder mit dem Measure Tool oder aus dem Werkzeug CIE-Konvertierung heraus durchgeführt werden.

Measure Tool: Wählen Sie den Modus Umgebungslichtmessung aus dem Menü Messmodus oder klicken Sie auf das Glühlampensymbol neben dem Drop-down-Menü Auswahl.

CIE-Konvertierung: Wählen Sie Emission (Messen) aus der Drop-down-Liste Beleuchtung. Dadurch wird das Measure Tool geöffnet.

Schritt 1: Wählen Sie das Messgerät aus dem Drop-down-Menü Auswahl des Reiters Gerät und führen Sie die Weißkalibrierung wie oben beschrieben durch. Nach der Kalibrierung bestätigen Sie die Meldung Bitte bereiten Sie das Messgerät für eine Umgebungslichtmessung vor.

Schritt 2: Befestigen Sie den Umgebungslichtkopf am Gerät.

Schritt 3: Klicken Sie auf Messen.

Schritt 4: Senden Sie die Messdaten an ColorAnt, indem Sie auf Übertragen klicken.

Die Messwerte werden entweder im Bedienfeld Datensätze (bei direkter Verwendung des Measure Tool) oder in der CIE-Konvertierung angezeigt.

Schritt 5 (nur CIE-Konvertierung): Klicken Sie auf Start. Die Daten der Umgebungslichtmessung werden verwendet, um die ausgewählten Spektraldaten in die neue Abmusterungsbedingung zu konvertieren.

X-Rite i1iO

Messen mit dem X-Rite i1iO

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Geräteoptionen

Wenn das Gerät verbunden wurde öffnet sich der Setup-Wizard des i1iO:

Einstellungen

Scanoptionen
Reihen pro Seite: Geben Sie die Anzahl der Zeilen auf dem Chart an. Falls das Chart aus mehreren Seiten besteht, geben sie die Zeilenanzahl der ersten Seite an.
Gap-Größe (horizontal/vertikal): Geben Sie die Größe der vertikalen und horizontalen Gaps den Anforderungen entsprechend an.
Seitenanzahl: Automatisch berechnete Anzahl der zu messenden Seiten.
Messoptionen
Messbedingung:
M0 (Single)
M0,M1,M2 (Dual): Hier werden immer alle verfügbaren Messbedingungen in einem Durchlauf gemessen, je nachdem welches i1 im iO vorhanden ist.

Hinweise: Die M0 (Single)-Messung unterstützt eine minimale Patch-Größe von 7 mm Breite und 6 mm Höhe. Jede Zeile wird in diesem Modus einmal vermessen. Die verschiedenen Dual-Modi benötigen mindestens 8 mm Breite und 7,5 mm große Patches. Die Zeilen werden jeweils zweimal gemessen.
Falls sie ein älteres i1Pro verwenden (bis RevD) wird ihnen nur der Modus M0 angeboten, da die Dualmessung nur vom neueren i1Pro2 unterstützt wird.

Höhere Genauigkeit (Feld für Feld): Durch Aktivieren der Checkbox erfolgt eine schrittweise Einzelfeldmessung anstelle einer Streifenmessung.

Messen

Schritt 1: Nach dem Auswählen und Verbinden des Gerätes öffnet sich der Setup-Wizard.

Schritt 2: Nachdem Sie alle Angaben zu den Reihen und Gaps gemacht haben klicken Sie auf Weiter.

Schritt 3: Auf der folgenden Seite müssen Sie nun drei Ecken des Charts (1 oben links, 2 unten links, 3 unten rechts) angeben.
Hinweis: Um kleine Messfehler zu vermeiden kann auch die vierte Chart-Ecke definiert werden. Wählen Sie hierzu die Checkbox Aktiviere vierte Ecke.

Schritt 4: Um eine Ecke anzugeben platzieren Sie das Fadenkreuz des Schlittens mittig auf dem entsprechenden Patch (in der jeweiligen Ecke) und betätigen den Messknopf des i1 einmal.

Schritt 5: Im Setup-Wizard wird nun mit der nächsten Ecke fortgefahren. Wiederholen Sie Schritt 4 für die untere linke und anschließend für die untere rechte Ecke.

Schritt 6: Wenn alle Ecken angegeben wurden, können sie mit Start die Messung beginnen.

Hinweis: Falls Sie die Eingabe ihrer Eckpositionen noch einmal korrigieren möchten können Sie die Angaben mit Eckpunkte löschen zurücksetzen.

Schritt 7: Wenn die Messung komplett ist, öffnen Sie mit einem Klick auf das Übertragen-Symbol den Messdaten übertragen-Dialog. Hier können die Messdaten verworfen oder an ColorAnt übermittelt werden.
ColorAnt ermöglicht das Übertragen einzelner oder aller verfügbarer Messbedingungen. Im letzteren Fall werden mehrere Datensätze übermittelt. Zur einfachen Unterscheidung ist bei jedem Datensatz die Messbedingung an den Dateinamen angehängt.

Mehrseitige Testcharts

Schritt 1: Bei mehrseitigen Charts öffnet sich nach dem Messen der ersten Seite erneut der Setup-Wizard.

Schritt 2: Legen Sie die nächste Seite des Charts auf den iO-Tisch und stellen Sie sicher, dass unter dem Chartbild die korrekte Seite ausgewählt wurde. Geben Sie erneut die Eckpositionen an und beginnen Sie die Messung der nächsten Seite mit einem Klick auf Start.

Schritt 3: Wiederholen Sie diesen Vorgang für alle Seiten, die zu dem gewählten Chart gehören.

Schritt 4: Nach erfolgter Messung können Sie Ihre Daten für die weitere Verarbeitung abspeichern.

X-Rite iO3

Messen mit dem X-Rite iO3

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Geräteoptionen

Wenn das Gerät verbunden wurde öffnet sich der Setup-Wizard des iO3:

Einstellungen

Scanoptionen
Reihen pro Seite: Geben Sie die Anzahl der Zeilen auf dem Chart an. Falls das Chart aus mehreren Seiten besteht, geben sie die Zeilenanzahl der ersten Seite an.
Gap-Größe (horizontal/vertikal): Geben Sie die Größe der vertikalen und horizontalen Gaps den Anforderungen entsprechend an.
Seitenanzahl: Automatisch berechnete Anzahl der zu messenden Seiten.

Messoptionen
Messbedingung: M0/M1/M2 oder M3. Mit den kombinierten Bedingungen M0/M1/M2 werden immer alle verfügbaren Messbedingungen in einem Durchlauf gemessen. Um im M3-Modus messen zu können, muss vor dem Verbinden des Gerätes der entsprechende Polarisationsfilterkopf auf das Gerät geschraubt werden. Das Measure Tool erkennt automatisch welcher Kopf aktuell verwendet wird und setzt die Messbedingung entsprechend.

Wenn alle Einstellungen vorgenommen wurden können Sie im Hauptfenster unter Richtung festlegen, wie das Chart gemessen wird.

Höhere Genauigkeit (Feld für Feld): Durch Aktivieren der Checkbox erfolgt eine schrittweise Einzelfeldmessung anstelle einer Streifenmessung.

Messen

Schritt 1: Nach dem Auswählen und Verbinden des Gerätes öffnet sich der Setup-Wizard.

Schritt 2: Nachdem Sie alle Angaben zu den Reihen und Gaps gemacht haben klicken Sie auf Weiter.

Schritt 3: Auf der folgenden Seite müssen Sie nun drei Ecken des Charts (1 oben links, 2 unten links, 3 unten rechts) angeben.
Hinweis: Um kleine Messfehler zu vermeiden kann auch die vierte Chart-Ecke definiert werden. Wählen Sie hierzu die Checkbox Aktiviere vierte Ecke.

Schritt 4: Um eine Ecke anzugeben platzieren Sie das Fadenkreuz des Schlittens mittig auf dem entsprechenden Patch (in der jeweiligen Ecke) und betätigen den Messknopf des i1 einmal.

Schritt 5: Im Setup-Wizard wird nun mit der nächsten Ecke fortgefahren. Wiederholen Sie Schritt 4 für die untere linke und anschließend für die untere rechte Ecke.

Schritt 6: Wenn alle Ecken angegeben wurden, können sie mit Start die Messung beginnen.

Hinweis: Falls Sie die Eingabe ihrer Eckpositionen noch einmal korrigieren möchten können Sie die Angaben mit Eckpunkte löschen zurücksetzen.

Schritt 7: Wenn die Messung komplett ist, öffnen Sie mit einem Klick auf das Übertragen-Symbol den Messdaten übertragen-Dialog. Hier können die Messdaten verworfen oder an ColorAnt übermittelt werden.
ColorAnt ermöglicht das Übertragen einzelner oder aller verfügbarer Messbedingungen. Im letzteren Fall werden mehrere Datensätze übermittelt. Zur einfachen Unterscheidung ist bei jedem Datensatz die Messbedingung an den Dateinamen angehängt.

Mehrseitige Testcharts

Schritt 1: Bei mehrseitigen Charts öffnet sich nach dem Messen der ersten Seite erneut der Setup-Wizard.

Schritt 2: Legen Sie die nächste Seite des Charts auf den iO-Tisch und stellen Sie sicher, dass unter dem Chartbild die korrekte Seite ausgewählt wurde. Geben Sie erneut die Eckpositionen an und beginnen Sie die Messung der nächsten Seite mit einem Klick auf Start.

Schritt 3: Wiederholen Sie diesen Vorgang für alle Seiten, die zu dem gewählten Chart gehören.

Schritt 4: Nach erfolgter Messung können Sie Ihre Daten für die weitere Verarbeitung abspeichern.

X-Rite i1iSis 2/XL

Messen mit dem X-Rite i1iSis 2/XL

Schritt 1: Wählen Sie das i1iSis 2/XL aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden. Wenn das gewählte Gerät verbunden wurde öffnet sich der Setup-Wizard des i1iSis 2/XL:

Messoptionen

Messbedingung: M0, M1, M2.

Scanoptionen

Seite: Berechnet automatisch die Anzahl der Seiten. Zeigt die aktuelle Seite an.

Zeilen pro Seite: Geben Sie die Anzahl der Zeilen auf einer Seite an. Bei mehreren Seiten geben Sie die Zeilenanzahl der ersten Seite an.

Feldbreite/-höhe: Geben Sie die Größe eines Feldes in mm an.

Status Info

Zeigt den aktuellen Schritt des Messvorgangs an.

Messen

Schritt 1: Nach dem Verbinden des Gerätes öffnet sich der Setup-Wizard.

Schritt 2: Nehmen Sie alle Einstellungen vor und klicken Sie anschließend auf Start.

Schritt 3: Das Gerät begibt sich in seine Ausgangsposition. Legen Sie das Chart ein und warten Sie bis es vermessen wurde.

Schritt 4: Wenn die Messung abgeschlossen ist, werden die Daten im Measure Tool angezeigt. Wählen Sie entweder Übertragen und Beenden, um die Daten in den Bereich Datensätze zu übermitteln und das Measure Tool zu schließen, oder fahren Sie mit weiteren Messungen fort.

ColorAnt ermöglicht das Übertragen einzelner Messbedingungen oder aller verfügbarer Messbedingungen. Im letzteren Fall werden mehrere Datensätze übermittelt. Zur einfachen Unterscheidung ist bei jedem Datensatz die Messbedingung an den Dateinamen angehängt.

ColorAnt | Primärfarben editieren

Primärfarben editieren

Ergänzt, löscht oder tauscht Primärfarben und Papierweiß in Messdaten

Primärfarben editieren

Überblick

Das Werkzeug Primärfarben editieren ermöglicht es, Primärfarben aus den vorhandenen Messdaten eines Testcharts zu löschen oder zu verändern, das Papierweiß auszutauschen und Farbkanäle mit weiteren Primärfarben hinzufügen.

Normalerweise würden Sie dafür neue große Profilierungs-Testcharts auf Ihrem Drucksystem ausdrucken, um daraus neue ICC-Profile zu erstellen, was kostspielig und zeitaufwändig sein kann.

Das Werkzeug Primärfarben editieren benötigt stattdessen nur die spektralen Messwerte der auszutauschenden neuen Primärfarben. Mit Hilfe eines ausgeklügelten spektralen Farbmischmodells werden das Linearitätsverhalten und sogar überdruckende Farben berechnet und damit neue Messdaten generiert.

Eine Hauptfunktion des Werkzeuges Primärfarben editieren ist die Möglichkeit, dynamisch die besten Farbfelder der gegebenen Daten zu wählen. Je vollständiger die bereitgestellten Daten sind (vorzugsweise Spektraldaten), desto besser werden die Ergebnisse.

Durch vollständigere Daten verbessern sich:

  • Der Austausch von Primärfarbverläufen
  • Überdrucken Informationen, (zum Beispiel die Primärfarben kombiniert mit Schwarz und Sekundärfarben)
  • Spektraldaten allgemein, Informationen über die Druckreihenfolge.

Auf diese Weise können Sie neue Charakterisierungsdaten und damit ICC-Profile für Ihre neuen Farbkombinationen in kürzester Zeit erstellen.

Anwendungsfälle und Szenarien, die das Potenzial des Werkzeugs Primärfarben editieren verdeutlichen:

  • Ausgleich von Druckschwankungen: Wenn sich Dichte und Farbe Ihrer Primärfarben im Vergleich zum Druck der Charakterisierungsdaten ändern können Sie die Charakterisierungsdaten einfach gegen die Messwerte der neuen Primärfarben austauschen.
    Dieser Film zeigt, wie einfach das mit ColorAnt geht.
  • Austausch des Papiers oder Substrates: Wenn Sie mit den gleichen Farben jedoch auf anderem Papier drucken wollen, können Sie das Papierweiß in den vorhanden Charakterisierungsdaten austauschen.
  • Austausch von Farben im Verpackungsdruck: Erstellen Sie einfach neue Messdaten und damit ein neues ICC-Profil, indem Sie in den vorhanden Charakterisierungsdaten Primärfarben austauschen, ohne ein großes Testchart auf dem Drucksystem drucken zu müssen.
  • Anpassen der Druckreihenfolge: Dies simuliert, wie eine andere Druckreihenfolge die Farben wiedergeben würde und welche Auswirkungen dies auf den Gamut hätte. Sehen Sie hier ein Beispiel.
  • Vergrößern des CMYK-Gamuts: Fügen Sie eine fünfte, sechste oder siebte Farbe zu Ihren CMYK-Messdaten hinzu, indem Sie nur die Daten eines kleinen spektral gemessenen Keils mit der gewünschten zusätzlichen Primärfarbe hinzufügen.
  • Ändern von Kanalnamen: Neuanordnung von Kanalnamen ohne die Daten zu modifizieren.
  • Erstellen von Abstufungen für Sonderfarben, wenn nur die Volltöne bekannt sind.
  • Erstellen neuer Charakterisierungsdaten mit einem Minimum an Informationen.

Primärfarben Definieren

Pipettensymbol: Die Primärfarben des ausgewählten Datensatzes können gegen Primärfarben anderer Datensätze ausgetauscht werden.

Klicken Sie auf das Pipettensymbol, um eine Liste der verfügbaren Primärfarben zu öffnen.

Diese Liste zeigt alle Primärfarben, die in den Datensätzen des Hauptfensters enthalten sind.

Die Lab-Werte der Primärfarben können direkt im Eingabefeld geändert werden.

Sternsymbol: Ein hervorgehobenes Sternsymbol zeigt an, dass die importierten Messdaten Spektraldaten sind oder einen Gradienten enthalten.

Stiftsymbol: Der Name der Primärfarbe und/oder ihre Dichte können über das Bleistiftsymbol geändert werden. Dies ermöglicht das Auswerten von Dichteänderungen, ohne dass ein neues Chart gedruckt werden muss, z. B. beim Flexodruck, wenn eine neue Rasterwalze für eine Primärfarbe verwendet werden soll, oder beim Offsetdruck, wenn die Dichte einer Druckfarbe erhöht oder verringert werden soll.

Nach Eingabe des neuen Werts für die Dichte werden die entsprechenden Lab-Werte berechnet und angewendet. Die Berechnung basiert auf den spektralen Informationen der Primärfarben. Daher ist die Dichteoption nur für spektrale Messdaten verfügbar.

Der Wert unter Dichte gibt die aktuelle Dichte an, die aus den Messdaten entnommen wurde. Geben Sie den neuen Dichtewert ein und klicken Sie auf den dreieckigen Pfeil, um die Änderungen zu übernehmen.

Die Lab-Werte werden automatisch berechnet und sofort angezeigt. Durch Klicken auf OK werden diese Werte akzeptiert und das Fenster geschlossen.

Die Berechnung kann durch Klicken auf Abbrechen verworfen oder durch Klicken auf den Rückgängig-Pfeil zurückgesetzt werden, um die ursprünglichen Werte wiederherzustellen.

Sekundärfarbwerte übernehmen: Ermöglicht die zusätzliche Verwendung sekundärer Farbwerte.

Die Checkbox ist nur verfügbar, wenn Sekundärfarben für mindestens zwei der ausgewählten Farben einer Messdatei vorhanden sind. Damit die Checkbox aktiviert werden kann, muss mindestens ein 100/100-Feld für die ausgewählte Farbe vorhanden sein. Darüber hinaus werden auch andere Zweifarbenkombinationen berücksichtigt (dies kann jede beliebige Kombination sein, zum Beispiel 50/50 oder 30/70 oder 80/60 oder jede andere Kombination von Sekundärfarben).

Die Lab-Werte (oder Spektralwerte, falls vorhanden) werden dann aus der Messdatei abgerufen und in das Spektralmodell übernommen. Durch die Unterstützung aller vorhandenen gedruckten Sekundärkombinationen neben 100/100 werden die Berechnungen präziser.

Hinweis: Wenn eine Datei das 50/50-Feld, aber nicht das 100/100-Feld enthält, hat die Datei zwar ein zweites Feld, aber das Modell benötigt trotzdem den 100/100-Schlüsselpunkt, um korrekt zu funktionieren.

Wenn der Mauszeiger über die Funktion Sekundärfarbwerte übernehmen bewegt wird, zeigt ein Tooltip die ausgewählten Überdrucke und die zugehörigen Datensätze an.

Die Option kann deaktiviert werden, wenn die Überdrucke für die gegebenen Daten nicht geeignet sind. In diesem Fall berechnet Primärfarben editieren die Überdrucke selbst.

Durch die Verwendung von Farbüberdrucken kann die Genauigkeit des Renderings und die Berechnung des Spektralfarbmodells verbessert werden.

Hinzugefügte Kanäle gemäß ISO 20654 (SCTV) linearisieren: Die Checkbox wird verfügbar, wenn ein neuer Kanal hinzugefügt wird oder wenn Referenzdaten ohne Messdaten geladen werden. Wenn diese Option aktiviert ist, werden die Gradienten der neu hinzugefügten Kanäle gemäß ISO 20654 (SCTV) linearisiert. Wenn Kanäle eines anderen Datensatzes ausgewählt sind und die Checkbox aktiviert ist, werden alle Kanäle nach ISO 20654 (SCTV) linearisiert. Andernfalls werden die ursprünglichen Gradationen der geladenen Farben verwendet.

Suche: Vereinfacht die Suche nach bestimmten Farben in großen Farbbibliotheken wie Pantone®. Sie ist im Kontextmenü verfügbar, wenn beim Ersetzen einer Farbe auf die Pipette geklickt wird.

Änderungen wiederherstellen: Diese Funktion ermöglicht es, das Werkzeug Primärfarben editieren zu verlassen, ohne die bereits vorgenommenen Änderungen zu verlieren.

Klicken Sie auf Abbrechen, um das Werkzeug zu verlassen. ColorAnt merkt sich die bis zu diesem Zeitpunkt vorgenommenen Änderungen und verlässt das Werkzeug Primärfarben editieren. Stellen Sie diese Bearbeitungen wieder her, wenn Sie zurückkehren, indem Sie auf die Schaltfläche Wiederherstellen klicken. Sie können nun Ihre Arbeit dort fortsetzen, wo Sie aufgehört haben.

Beispiel: Wenn Sie nach ein paar Bearbeitungen feststellen, dass Sie vergessen haben, eine gewünschte Datei in ColorAnt zu laden, können Sie das Werkzeug verlassen, die Datei laden und zurückkehren, ohne diese Bearbeitungen erneut durchführen zu müssen.

Austausch von Primärfarben in vorhandenen Charakterisierungsdaten

Eine Hauptfunktion von Primärfarben editieren ist es, Primärfarben gegeneinander auszutauschen und einen neuen Satz von Charakterisierungsdaten zu erstellen.

Vorgehensweise:

  1. Laden Sie die Charakterisierungsdaten des Testchart-Drucks, den Sie editieren möchten, in ColorAnt. Laden Sie außerdem die Messwertdatei mit den gemessenen neuen Primärfarben, einschließlich Gradationen der Primärfarben und Überdruckinformationen. Diese Messdaten sollten am besten spektral vorliegen, mindestens den Vollton und, wenn möglich, Gradationen auf dem gewünschten Papier und auf Schwarz beinhalten.
    Hinweis: In ColorAnt stellen wir eine Beispiel-Referenzdatei für eine Sonderfarbe bereit (das Beispiel zeigt eine rote Sonderfarbe), die alle benötigten Farbfelder für den Austausch von Farben beinhaltet. Den Keil Spotcolor-CMYK+X-v1.txt finden Sie unter Datei/Vordefinierte Daten. Mit dem Werkzeug Chart exportieren können Sie daraus einen druckbaren Keil erzeugen.
  2. Wählen Sie dann die zu ändernde Messwertdatei mit den Charakterisierungsdaten aus und klicken Sie auf Primärfarben editieren.
  3. Um eine Primärfarbe auszutauschen, klicken Sie auf das Pipetten-Symbol der entsprechenden Farbe (siehe Beispiel, Austausch von Dunkelblau gegen Blau).
  4. Wählen Sie die neue Primärfarbe aus der zweiten geladenen Messdatei aus, indem Sie auf diese Farbe klicken. Es wird der Lab-Wert der neuen Primärfarbe angezeigt, so dass Sie sofort sehen können, dass die Änderung erfolgt ist. Wenn die importierten Messwerte spektral vorliegen oder neben dem Vollton auch Abstufungen vorhanden sind wird dies mit einem farbigen Stern-Symbol gekennzeichnet.

    Hinweis: Wenn vorhanden, werden der spektrale Volltonwert, Gradationen und Überdruckinformationen übernommen und zur Berechnung hinzugezogen. Je vollständiger die Daten, desto besser die Farbersetzung. Wenn Sie nur den Volltonwert zur Verfügung haben nimmt ColorAnt ein bestimmtes Druckverhalten an.
  5. Wenn zwei oder mehr Primärfarben aus einem Datensatz mit den Überdruckinformationen dieser Primärfarben hinzugefügt werden, können diese Messwerte von ColorAnt verwendet werden und die Checkbox Sekundärfarbwerte übernehmen wird verfügbar.
    Hinweis: Sekundärfarbwerte übernehmen ist nur dann verfügbar, wenn Sekundärfarben im ausgewählten Datensatz vorhanden sind. Wenn Sie mit der Maus über den Text fahren, zeigt ein Tooltip die ausgewählten Farbkombinationen und die zugehörigen Datensätze an.
  6. Alternativ (und wenn Sie keine zusätzliche Messwertdatei mit der neuen Primärfarbe haben) können Sie den neuen Lab-Wert auch in das Zahlenfeld eingeben. Die Genauigkeit der Ersetzung ist jedoch besser, wenn Sie spektrale Werte importieren, was auch durch das grau bleibende Stern-Symbol angezeigt wird
  7. Bestätigen Sie die Änderungen mit Start. ColorAnt berechnet eine modifizierte Messwertdatei und zeigt diese im Bedienfeld Datensätze an. Speichern Sie die Datei unter Datei/Speichern unter für die weitere Verwendung, zum Beispiel zum Erstellen von ICC-Druckerprofilen mit ColorLogic CoPrA.
  8. Um den Austausch von Primärfarben zu überprüfen, können Sie das Vergleichen-Werkzeug verwenden.

Bei Sonderfarbenbibliotheken, wie den Pantone-Bibliotheken, die als CxF-Datei in ColorAnt geöffnet werden können, liegen keine Referenzwerte vor, weshalb jede Sonderfarbe in der Bibliothek als Vollton interpretiert wird.

Hinweis: Liegt nur der Vollton zum Austausch einer Primärfarbe vor jedoch keine Gradationen, dann übernimmt ColorAnt das Gradationsverhalten der ursprünglichen Primärfarbe.

Simulation von Dichteänderungen

Der Name der Primärfarbe und/oder ihre Dichte können über das Bleistiftsymbol geändert werden. Dies ermöglicht das Auswerten von Dichteänderungen, ohne dass ein neues Chart gedruckt werden muss, z. B. beim Flexodruck, wenn eine neue Rasterwalze für eine Primärfarbe verwendet werden soll, oder beim Offsetdruck, wenn die Dichte einer Druckfarbe erhöht oder verringert werden soll.

Nach Eingabe des neuen Werts für die Dichte werden die entsprechenden Lab-Werte berechnet und angewendet. Die Berechnung basiert auf den spektralen Informationen der Primärfarben. Daher ist die Dichteoption nur für spektrale Messdaten verfügbar.

Der Wert unter Dichte gibt die aktuelle Dichte an, die aus den Messdaten entnommen wurde. Geben Sie den neuen Dichtewert ein und klicken Sie auf den dreieckigen Pfeil, um die Änderungen zu übernehmen.

Die Lab-Werte werden automatisch berechnet und sofort angezeigt. Durch Klicken auf OK werden diese Werte akzeptiert und das Fenster geschlossen.

Die Berechnung kann durch Klicken auf Abbrechen verworfen oder durch Klicken auf den Rückgängig-Pfeil zurückgesetzt werden, um die ursprünglichen Werte wiederherzustellen.

Hinzufügen zusätzlicher Farbkanäle zu vorhandenen Charakterisierungsdaten

Hinweis: Für das Hinzufügen von Kanälen benötigen Sie ColorAnt L.

Vorgehensweise:

  1. Laden Sie neben der Messwertdatei mit den Charakterisierungsdaten eines Testchart-Drucks, der Sie Kanäle hinzufügen wollen, eine zweite Messwertdatei, die die spektralen Messwerte der Farbe enthält, die Sie hinzufügen möchten.
  2. Wählen Sie die zu ändernde Messwertdatei aus und klicken Sie auf Primärfarben editieren.
  3. Klicken Sie auf Kanal hinzufügen. Es entsteht ein neuer Dummy-Kanal mit der Bezeichnung Auto.
    Hinweis: Die Automatik-Funktion übernimmt den Kanalnamen der neuen Primärfarbe, sobald Sie diese im nächsten Schritt auswählen.

  4. Um die Primärfarbe hinzuzufügen, klicken Sie auf das Pipetten-Symbol der neuen Farbe. Wählen Sie die neue Primärfarbe aus der zweiten geladenen Messdatei aus, indem Sie auf diese Farbe klicken. Unser Screenshot zeigt das Hinzufügen einer siebten Farbe Rot.
  5. Wenn Sie den Kanalnamen ändern wollen klicken Sie einfach auf das Bleistift-Symbol des Kanals am rechten Rand und geben den gewünschten Namen im erscheinenden Fenster Primärfarbenname editieren ein.

    Wichtig:
    Überprüfen Sie die Ursprüngliche Reihenfolge und die Editierte Reihenfolge und korrigieren Sie gegebenenfalls. Dies ist besonders wichtig, wenn eine neue Farbe hinzugefügt wurde, denn es kann sein, dass die neue Farbe an letzter Position zum drucken hinzugefügt wird, es kann aber auch sein, dass die Farbe zwischen anderen Primärfarben platziert wird.
  6. Wenn zwei oder mehr Primärfarben aus einem Datensatz mit den Überdruckinformationen dieser Primärfarben hinzugefügt werden, können diese Messwerte von ColorAnt verwendet werden und die Checkbox Sekundärfarbwerte übernehmen wird verfügbar.
    Hinweise: Sekundärfarbwerte übernehmen ist nur dann verfügbar, wenn Sekundärfarben im ausgewählten Datensatz vorhanden sind. Wenn Sie mit der Maus über den Text fahren, zeigt ein Tooltip die ausgewählten Farbkombinationen und die zugehörigen Datensätze an.
    Wenn im geladenen Datensatz keine Überdrucke verfügbar sind, werden alle Überdrucke einschließlich der Sekundärfarben weiterhin mit dem spektralen Überdruckmodell von ColorLogic berechnet. Die Funktion Sekundärfarbwerte übernehmen hingegen verwendet die vorhandenen Daten aus dem Datensatz und skaliert die spektrale Vorhersage so, dass sie mit den vorhandenen Sekundärfarbwerten übereinstimmt, was zu einer etwas besseren Übereinstimmung der geladenen Daten führt.
  7. Bestätigen Sie Ihre Änderungen mit Start und die Messwertdatei mit dem hinzugefügten Kanal wird erstellt. Im Bedienfeld Datensätze können Sie die Anzahl der Kanäle in der Spalte DCS einsehen. Speichern Sie die Datei unter Datei/Speichern unter für die weitere Verwendung, zum Beispiel zum Erstellen von ICC-Druckerprofilen mit ColorLogic CoPrA.
  8. Um den neuen Datensatz zu untersuchen, verwenden Sie das Werkzeug Betrachten  und wählen die Reiter 2D, 3D, Spinnennetz und TWZ, um zu überprüfen, ob alle Farben einschließlich der Überdruckeninformationen korrekt hinzugefügt wurden. Die TWZ-Kurven des fünften Kanals können gegebenenfalls noch weiter angepasst werden, zum Beispiel mit den Werkzeugen Tonwerte oder Glätten. Mit CoPrA kann abschließend ein 5-Kanal-Druckerprofil erstellt werden.

Sekundärfarbwerte übernehmen: Ermöglicht es, Sekundärfarbwerte zusätzlich zu nutzen. Diese Funktion ist nur verfügbar, wenn Sekundärfarben im ausgewählten Datensatz vorhanden sind und mindestens zwei Primärfarben übernommen wurden. Ein Tool-Tipp zeigt die ausgewählten Überdrucke und die zugehörigen Datensätze an. Die Funktion kann jedoch deaktiviert werden, wenn die Überdrucken-Messwerte für die gegebenen Daten nicht geeignet sind.
Die Verwendung von Farbüberdrucken kann die Genauigkeit der Farbwiedergabe und die Berechnung des spektralen Farbmodells verbessern.

Hinzugefügte Kanäle gemäß ISO 20654 (SCTV) linearisieren: Mit dieser Funktion können die Gradienten von neu hinzugefügten Kanälen gemäß ISO 20654 (SCTV) linearisiert werden. Die Funktion ist verfügbar, wenn ein neuer Kanal hinzugefügt wird, oder wenn Referenzdaten ohne Messdaten geladen werden. Wenn Kanäle eines anderen Datensatzes ausgewählt sind und die Checkbox aktiviert ist, werden alle neuen Kanäle nach ISO 20654 (SCTV) linearisiert. Andernfalls werden die ursprünglichen Gradationen der geladenen Farben verwendet.

Entfernen von Farbkanälen aus Charakterisierungsdaten, um Druckfarben zu sparen

Hinweis: Für das Entfernen von Kanälen benötigen Sie ColorAnt L.

Vorgehensweise:

  1. Laden Sie die Messwertdatei mit den Charakterisierungsdaten aus denen Sie Kanäle entfernen wollen.
  2. Deaktivieren Sie einfach die Checkbox vor dem entsprechenden Farbkanal und bestätigen Sie mit Start. ColorAnt zeigt Ihnen an, wie viele Kanäle die resultierende Messwertdatei haben wird.
  3. Berücksichtigen Sie, dass die resultierende Messwertdatei eine Multicolor-Datei ist. ColorLogic CoPrA kann mit diesen Daten hervorragend arbeiten, wenn Sie über eine Multicolor-Lizenz für CoPrA verfügen.

Hinweis: Sie können einzelne Kanäle aus vollständigen Testchart-Messwerten extrahieren, indem Sie alle anderen  Kanäle entfernen. Lassen Sie einfach die Checkbox des gewünschten Kanals aktiviert und deaktivieren Sie die Checkboxen aller anderen Kanäle.

Ändern einer ungeeigneten Farbkanalreihenfolge zum Optimieren von Charakterisierungsdaten und Profilen

Mit ColorAnt ist es möglich, die Kanalreihenfolge innerhalb einer Datei zu ändern, ohne jedoch die Messdaten an sich zu verändern. Das ist hilfreich, wenn Sie zum Beispiel die Zusatzkanäle Orange und Grün zu einem CMYK-Datensatz hinzugefügt haben, anschließend jedoch die Reihenfolge auf CMYK+Grün+Orange ändern wollen.

In diesem Fall wählen Sie mit der Pipette einfach den grünen Kanal für den Orange-Kanal aus der gleichen Messwertdatei und umgekehrt. Wenn nur die Kanalreihenfolge geändert wurde, wird das durch die Bezeichnung ChannelOrder im Dateinamen vermerkt.

Hinweis: Die Funktionen der Kanalsortierung im Werkzeug Primärfarben editieren und das Verbinden von Messdaten mit unterschiedlichen Kanalnamen im Verbinden-Werkzeug können dazu verwendet werden, um Multicolor-Messdaten von Fremdherstellern für die Profilerstellung in CoPrA vorzubereiten. So lassen sich auf diese Weise die vier separaten Messwertdateien aus Esko Equinox zu einem 7-farbigen Messdatensatz in der gewünschten Kanalreihenfolge kombinieren.

Erstellung neuer Charakterisierungsdaten für vorhandene Testcharts

Mit dem Werkzeug Primärfarben editieren ist es möglich, Gerätewerten (DCS-Werten), die keine Farbwerte besitzen, neue Farbwerte zuzuordnen. Sie können somit neue Charakterisierungsdaten erstellen, die zum Beispiel nur auf vorhandenen Keilen von Primärfarben oder nur auf der Eingabe von Lab-Werten basieren, ohne neue Testcharts drucken zu müssen.

Vorgehensweise:

  1. Öffnen Sie eine Referenzdatei (zum Beispiel ein IT8/7-4) und, falls vorhanden, Messkeile oder existierende Charakterisierungsdaten von Testcharts mit den gewünschten Farben.
  2. Wählen Sie die Referenzdatei, klicken Sie auf das Werkzeug Primärfarben editieren und verwenden Sie die Pipette, um Farben aus dem Pool an Messwerten, die Sie geöffnet haben, auszuwählen.
  3. Sie können auch einfach den Lab-Wert eingeben, wenn Ihnen keine besseren Informationen zur Verfügung stehen. Natürlich gilt auch hier, dass Sie die besten Ergebnisse mit Spektralwerten, Keilen und Überdruckinformationen erhalten.
  4. Wenn zwei oder mehr Primärfarben aus einem Datensatz mit den Überdruckinformationen dieser Primärfarben hinzugefügt werden, können diese Messwerte von ColorAnt verwendet werden und die Checkbox Sekundärfarbwerte übernehmen wird verfügbar.
    Hinweis: Sekundärfarbwerte übernehmen ist nur dann verfügbar, wenn Sekundärfarben im ausgewählten Datensatz vorhanden sind. Wenn Sie mit der Maus über den Text fahren, zeigt ein Tooltip die ausgewählten Farbkombinationen und die zugehörigen Datensätze an.
  5. Wenn allen Primärfarben und dem Papierweiß Messwerte zugeordnet sind, klicken Sie auf Start.

Hinweise:               

  • Die integrierte Fortschrittsanzeige zeigt Ihnen den Stand der Berechnungen an. So sind Sie bei den komplexen mathematischen Kalkulationen, besonders bei großen Testcharts und vielen Kanälen, immer informiert, wie lange diese noch dauern können.
  • Wenn Messdaten mit Überdruckinformationen mit Schwarz aus CxF/X-4-Dateien (sogenannte full characterisation) extrahiert werden, sollten Sie beachten, dass in CxF/X-4-Dateien kein Schwarzgradient gespeichert ist. Wenn Sie also einen Schwarzkanal mit dem Gradienten in Primärfarben editieren austauschen wollen, so sollten Sie den Schwarzgradienten aus einer anderen Messdatei und nicht aus der CxF/X-4-Datei entnehmen.
Ändern des Substrats/Papierweiß

Substrate/Papierweiß Definieren

Geringfügige Änderungen der Papierfarbe wirken sich nicht auf den Vollton von Primärfarben aus. In diesem Fall kann die Papierfarbe durch eine ähnliche Papierfarbe eines vorhandenen Datensatzes ersetzt werden.

Deutliche Änderungen des Papierweiß wirken sich jedoch auf den gesamten Farbraum aus. Starke Änderungen des Papierweiß wirken sich auch stark auf Primärfarben aus.

Wenn sich der Weißpunkt signifikant ändert, kann er direkt aus dem Werkzeug Weiß-/Schwarzkorrektur (nach-) gemessen werden. Diese Messdaten können dann verwendet werden, um den Weißpunkt des ausgewählten Datensatzes zu korrigieren. Der korrigierte Weißpunkt wird dann auf die gesamten Messdaten angewandt, wobei die Druckcharakteristik erhalten bleibt. (siehe untenstehende Vorgehensweise).

Hinweis: Wenn nur der Weißpunkt geändert werden soll, empfehlen wir unser spezielles Werkzeug für die Weiß-/Schwarzkorrektur.

Ersetzen der Papierfarbe durch Daten aus einem vorhandenen Datensatz:

  1. Laden Sie neben der Messwertdatei mit den Charakterisierungsdaten, die Sie editieren wollen, eine zweite Messwertdatei, die die spektralen Messwerte des neuen Papiers/Substrates enthält.
  2. Wählen Sie die zu ändernde Messwertdatei mit den Charakterisierungsdaten aus und klicken Sie auf Primärfarben editieren.
  3. Klicken Sie das Pipetten-Symbol neben Substrat/Papierweiß an und wählen Sie die zweite Messwertdatei aus. Klicken Sie auf den Namen des Datensatzes, um die Daten zu importieren.
  4. Alternativ (und wenn Sie keine zusätzliche Messwertdatei mit der neuen Primärfarbe haben) können Sie den neuen Lab-Wert auch in das Zahlenfeld eingeben. Die Genauigkeit ist jedoch höher, wenn Spektralwerte importiert werden.
  5. Bestätigen Sie die Änderungen mit Start. ColorAnt berechnet eine modifizierte Messwertdatei und zeigt diese im Bedienfeld Datensätze an. Speichern Sie die Datei unter Datei/Speichern unter für die weitere Verwendung, zum Beispiel zum Erstellen von ICC-Druckerprofilen mit ColorLogic CoPrA.

Direkte Messung des Weißpunktes

Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Weißpunkt anzupassen:

  1. Laden Sie die Messdaten, die korrigiert werden sollen, und öffnen Sie das Werkzeug Primärfarben editieren.
  2. Klicken Sie auf das Pipettensymbol und wählen Sie die Option Messen.
  3. Das Measure Tool öffnet sich mit dem vorausgewählten Chart zum Messen des Papierweiß mit einem einzigen Feld.
  4. Nach der Messung werden die neuen Weißpunktdaten an das Werkzeug Primärfarben editieren zurückgesendet und auf die gesamten Messdaten angewendet, wobei die Druckcharakteristik erhalten bleibt.

Hinweis: Die Weißpunktmessung wird auch unter Datensätze aufgeführt.

Simulieren der Farb- und Gamut-Unterschiede durch eine veränderte Druckreihenfolge

Die Druckreihenfolge definiert die Reihenfolge, in der die Farben aufeinander gedruckt werden. Sie kann unabhängig von der Kanalreihenfolge festgelegt werden. Wenn Primärfarben ausgetauscht oder hinzugefügt werden, können durch die Angabe der korrekten Druckreihenfolge überdruckende Farben besser berechnet werden. Durch das Ändern der Druckreihenfolge kann unter anderem auch überprüft werden, ob eine veränderte Reihenfolge den Gamut vergrößert oder verkleinert.

Beispiel: Es ist ein Unterschied in der Farbdarstellung, wenn ein Rot auf ein Gelb gedruckt wird oder umgekehrt. Anwender können die Druckreihenfolge unabhängig von der Kanalreihenfolge festlegen, so dass die Kanalreihenfolge erhalten bleibt, zum Beispiel als CMYK, auch wenn die Druckreihenfolge KCMY lautet.

Vorgehensweise:

  1. Laden Sie eine Messwertdatei unter Datensätze, vorzugsweise mit spektralen Daten, und öffnen das Werkzeug Primärfarben editieren.
  2. Die anfängliche Druckreihenfolge, dargestellt als Ursprüngliche Reihenfolge, eines geladenen Datensatzes entspricht der Kanalreihenfolge. Sie können die Ursprüngliche Reihenfolge verändern, indem Sie einfach eines der Farbsymbole mit der Maus fassen und an die gewünschte Position verschieben.
    Beispiel Flexodruck: Hier werden die Farben meist von dunkel nach hell gedruckt, wohingegen die Kanalreihenfolge eine andere Anordnung impliziert.
    Hinweis: Wenn ein mit Primärfarben editieren geänderter Datensatz wieder geöffnet wird, entspricht die Ursprüngliche Reihenfolge dem, was beim letzten Mal geändert und gespeichert wurde.
  3. Unter Editierte Reihenfolge wird die Reihenfolge der Farben angegeben, in der sie gedruckt werden sollen.
    Hinweis: Falls keine Änderung an der Druckreihenfolge nötig ist, stellen Sie sicher, dass die Editierte Reihenfolge die gleiche ist wie die Ursprüngliche Reihenfolge.
  4. Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf Start und der Datensatz wird geändert. ColorAnt berechnet dann, abhängig von den gefunden Überdruckkombinationen die modifizierten Farben (sind unter Datensätze zu finden).
  5. Speichern Sie diese Datei unter Datei/Speichern unter zur weiteren Verwendung, zum Beispiel zum Erstellen eines ICC-Druckerprofils mit CoPrA.
Hinweise
Die Ursprüngliche Reihenfolge entspricht beim ersten Öffnen einer Messwertdatei in Primärfarben editieren der Kanalreihenfolge.
Wenn die Ursprüngliche Reihenfolge der Editierte Reihenfolge entspricht, werden keine Messdaten geändert.
Wenn ein mit Primärfarben editieren geänderter Datensatz wieder geöffnet wird, entspricht die Ursprüngliche Reihenfolge der zuletzt gespeicherten.

ColorAnt | Tonwerte

Tonwerte

Anpassen der Tonwertzunahmen von Messdaten an gewünschte Tonwertzunahmekurven

Tonwerte

Überblick

Das Werkzeug Tonwerte ermöglicht die Korrektur von Messdaten sowie die Berechnung von RIP-Kompensationskurven auf Grundlage bestimmter Vorgaben (zum Beispiel G7®, ISO 20654 SCTV).

Es gibt drei Möglichkeiten, um sicherzustellen, dass die Tonwertkorrektur korrekt auf die Messdaten angewendet wird. Die auf diese Weise erstellten Kurven sind die endgültigen Cut-Back-, Kompensations- und Kalibrierungskurven.
Hinweis: Es ist nicht empfehlenswert, Messdaten an einen gewünschten Standard anzupassen, ohne vorher so gedruckt zu haben oder ohne eine geeignete RIP-Kompensationskurve anzuwenden.

Korrektur gemäß Tonwertkurven eines ICC-Profils:
Geben Sie ein Profil an, und die gemessenen Werte oder die RIP-Kompensationskurven werden so angepasst, dass sie die gleichen Tonwertzunahmekurven wie die des ausgewählten Profils aufweisen.

Hinweis: Je nach Farbraum der geladenen Messdaten werden nur ICC-Profile angezeigt, die zu den Messdaten passen (CMYK und Multicolor werden unterstützt).

Korrektur gemäß:
Die Tonwertkurven werden so berechnet, dass sie den Bedingungen der G7®-Graubalance oder der ISO 20654 entsprechen.

G7®-Graubalance: Hier werden die Tonwertkurven so berechnet, dass sie den Graubalance-Bedingungen des G7®-Verfahrens entsprechen. Ziel des G7®-Verfahrens ist es, die CMY-Kurven so anzupassen, dass sie einen möglichst neutralen, grauen Farbton mit definierter Helligkeit über die gesamte Graubalance erzielen.

ISO 20654: Basiert auf farbmetrischen Linearitäten und kann anstelle von Dichteberechnungen für Sonderfarben verwendet werden. Die Methode kann auch auf CMYK angewandt werden und stellt sicher, dass die Gradationen aller Primärfarben farbmetrisch linear sind. Im Betrachten-Fenster unter TWZ oder Kurven kann dies überprüft werden.

Hinweis: Dichtebasierende Methoden wie Murray Davis arbeiten nicht gut mit Nicht-CMYK-Farben. Die IS0 20654- Methode (auch bekannt als SCTV, Spot Color Tone Value) ist eine alternative Methode zum Behandeln der Tonwerte von Sonderfarben.

G7® + ISO 20654: G7® kann nur auf CMYK-Farben angewendet werden. Es ist jedoch möglich, den G7®-Prozess auf den CMYK-Teil einer Multicolor-Messung anzuwenden und die restlichen (Multicolor-) Kanäle nach ISO 20654 zu korrigieren. Die G7®-Kalibrierung stellt sicher, dass die CMY-Kurven über die gesamte Graubalancekurve ein neutrales Grau mit definierten Helligkeitswerten erreichen.

ISO 20654 (Multicolor): Passt nur die Multicolor-Kanäle an ISO 20654 an und lässt die CMYK-Kanäle unberührt. Dies ist praktisch, wenn die CMYK-Anteile nach anderen Standards, wie PSO-Dichtekurven oder G7® kalibriert wurden, und nur die zusätzlichen Multicolor-Kanäle an die Anforderungen von ISO 20654 (SCTV) angepasst werden sollen.

Korrektur gemäß TWZ-Zielwerten:
Ermöglicht es, sehr detaillierte manuelle Korrekturen an jedem einzelnen Farbkanal vorzunehmen. Dies kann auf CMYK- und Multicolor-Messdaten angewendet werden.
Je nach den geladenen Messdaten werden mehr oder weniger Kanäle angezeigt. Die Kanalbezeichnungen entsprechen denen der Messdatei.

Schütze Lichter (%): Belässt die Lichterbereiche unverändert, wenn einer der drei Korrekturmodi angewendet wird.
Geben Sie den Prozentsatz an, bis zu dem die Lichter geschützt werden sollen. Überprüfen Sie die Messdaten, um einen sauberen Übergang zwischen dem geschützten und dem ungeschützten Bereich zu gewährleisten. Diese Funktion ist besonders hilfreich für den Flexodruck, da sie eine übermäßige Kompensation der Tonwertzunahme in den Lichtern verhindert.

Kompensationskurven speichern als: TWZ-Korrekturkurven können als Text-, ACV- oder XML-Dateien gespeichert werden. Wenn die Kurven nicht gespeichert werden sollen, wählen Sie die Option Keine.

Wichtig: Diese Kurven müssen im RIP verwendet werden, um die Korrekturen anzuwenden. Weitere Informationen finden Sie weiter unten im Kapitel Kombinieren von Druckcharakterisierung und Kompensationskurvenberechnung.

Text: CGATS-kompatibler ASCII-Text. Wird für den direkten Import in RIP-Software oder Prepress-Workflows verwendet, zum Beispiel in HYBRID CLOUDFLOW.

ACV: Speichert Kurven im Photoshop ACV-Format.

XML: Speichert Kurven als XML-Dateien gemäß ISO 18620.

Hinweis: Diese Kurven werden auf macOS-Systemen automatisch im Ordner /Benutzer/Benutzername/Dokumente/ColorAnt/Linearity gespeichert oder unter C:/Benutzer/Benutzername/Dokumente/ColorAnt/Linearity auf Windows-PCs. Sie können dann entweder in Adobe Photoshop oder jeder externen RIP-Software, die den ISO 18620-Standard unterstützt, verwendet werden. Zudem unterstützt ZePrA die exportierten ACV- oder XML-Kurvenformate im Gradationen-Dialog.

Überblick

Das Werkzeug Tonwerte ermöglicht die Korrektur von Messdaten sowie die Berechnung von RIP-Kompensationskurven auf Grundlage bestimmter Vorgaben (zum Beispiel G7®, ISO 20654 SCTV).

Es gibt drei Möglichkeiten, um sicherzustellen, dass die Tonwertkorrektur korrekt auf die Messdaten angewendet wird. Die auf diese Weise erstellten Kurven sind die endgültigen Cut-Back-, Kompensations- und Kalibrierungskurven.
Hinweis: Es ist nicht empfehlenswert, Messdaten an einen gewünschten Standard anzupassen, ohne vorher so gedruckt zu haben oder ohne eine geeignete RIP-Kompensationskurve anzuwenden.

Korrektur gemäß Tonwertkurven eines ICC-Profils:
Geben Sie ein Profil an, und die gemessenen Werte oder die RIP-Kompensationskurven werden so angepasst, dass sie die gleichen Tonwertzunahmekurven wie die des ausgewählten Profils aufweisen.

Hinweis: Je nach Farbraum der geladenen Messdaten werden nur ICC-Profile angezeigt, die zu den Messdaten passen (CMYK und Multicolor werden unterstützt).

Korrektur gemäß:
Die Tonwertkurven werden so berechnet, dass sie den Bedingungen der G7®-Graubalance oder der ISO 20654 entsprechen.

G7®-Graubalance: Hier werden die Tonwertkurven so berechnet, dass sie den Graubalance-Bedingungen des G7®-Verfahrens entsprechen. Ziel des G7®-Verfahrens ist es, die CMY-Kurven so anzupassen, dass sie einen möglichst neutralen, grauen Farbton mit definierter Helligkeit über die gesamte Graubalance erzielen.

ISO 20654: Basiert auf farbmetrischen Linearitäten und kann anstelle von Dichteberechnungen für Sonderfarben verwendet werden. Die Methode kann auch auf CMYK angewandt werden und stellt sicher, dass die Gradationen aller Primärfarben farbmetrisch linear sind. Im Betrachten-Fenster unter TWZ oder Kurven kann dies überprüft werden.

Hinweis: Dichtebasierende Methoden wie Murray Davis arbeiten nicht gut mit Nicht-CMYK-Farben. Die IS0 20654- Methode (auch bekannt als SCTV, Spot Color Tone Value) ist eine alternative Methode zum Behandeln der Tonwerte von Sonderfarben.

G7® + ISO 20654: G7® kann nur auf CMYK-Farben angewendet werden. Es ist jedoch möglich, den G7®-Prozess auf den CMYK-Teil einer Multicolor-Messung anzuwenden und die restlichen (Multicolor-) Kanäle nach ISO 20654 zu korrigieren. Die G7®-Kalibrierung stellt sicher, dass die CMY-Kurven über die gesamte Graubalancekurve ein neutrales Grau mit definierten Helligkeitswerten erreichen.

ISO 20654 (Multicolor): Passt nur die Multicolor-Kanäle an ISO 20654 an und lässt die CMYK-Kanäle unberührt. Dies ist praktisch, wenn die CMYK-Anteile nach anderen Standards, wie PSO-Dichtekurven oder G7® kalibriert wurden, und nur die zusätzlichen Multicolor-Kanäle an die Anforderungen von ISO 20654 (SCTV) angepasst werden sollen.

Korrektur gemäß TWZ-Zielwerten:
Ermöglicht es, sehr detaillierte manuelle Korrekturen an jedem einzelnen Farbkanal vorzunehmen. Dies kann auf CMYK- und Multicolor-Messdaten angewendet werden.
Je nach den geladenen Messdaten werden mehr oder weniger Kanäle angezeigt. Die Kanalbezeichnungen entsprechen denen der Messdatei.

Die Tonwertkurven können auch so berechnet werden, dass sie den Anforderungen der BVDM-Offsetdruckstandards ISO 12647-2 von 2004 oder 2013 entsprechen.

ISO 12647-2/3:2013 Curve A-D for Conventional screen
ISO 12647-2/3:2013 Curve Ac for Conventional and NP screen (Coldset)
ISO 12647-2/3:2013 Curve A-D for NP-, X-, fine screen

ISO 12647-2:2004/2007 Curve A-E for Conventional screen
ISO 12647-2:2004/2007 Curve F for NP-, X-, fine screen

Schütze Lichter (%): Belässt die Lichterbereiche unverändert, wenn einer der drei Korrekturmodi angewendet wird.
Geben Sie den Prozentsatz an, bis zu dem die Lichter geschützt werden sollen. Überprüfen Sie die Messdaten, um einen sauberen Übergang zwischen dem geschützten und dem ungeschützten Bereich zu gewährleisten. Diese Funktion ist besonders hilfreich für den Flexodruck, da sie eine übermäßige Kompensation der Tonwertzunahme in den Lichtern verhindert.

Kompensationskurven speichern als: TWZ-Korrekturkurven können als Text-, ACV-, XML- oder cfcurve (HYBRID CLOUDFLOW)-Dateien gespeichert werden. Wenn die Kurven nicht gespeichert werden sollen, wählen Sie die Option Keine.

Wichtig: Diese Kurven müssen im RIP verwendet werden, um die Korrekturen anzuwenden. Weitere Informationen finden Sie weiter unten im Kapitel Kombinieren von Druckcharakterisierung und Kompensationskurvenberechnung.

Text: CGATS-kompatibler ASCII-Text. Wird für den direkten Import in RIP-Software oder Prepress-Workflows verwendet, zum Beispiel in HYBRID CLOUDFLOW.

ACV: Speichert Kurven im Photoshop ACV-Format.

XML: Speichert Kurven als XML-Dateien gemäß ISO 18620.

cfcurve (HYBRID CLOUDFLOW): Dieses JSON-basierte Format ist mit Hybrid CLOUDFLOW kompatibel und ermöglicht das Importieren der Kompensationskurven in diese Anwendung.

Hinweis: Diese Kurven werden auf macOS-Systemen automatisch im Ordner /Benutzer/Benutzername/Dokumente/ColorAnt/Linearity gespeichert oder unter C:/Benutzer/Benutzername/Dokumente/ColorAnt/Linearity auf Windows-PCs. Sie können dann entweder in Adobe Photoshop oder jeder externen RIP-Software, die den ISO 18620-Standard unterstützt, verwendet werden. Zudem unterstützt ZePrA die exportierten ACV- oder XML-Kurvenformate im Gradationen-Dialog.

Korrekturen von Tonwertzunahmen durch Vorgaben

Mit der Methode Korrektur gemäß TWZ-Zielwerten können Sie Tonwertzunahmekurven editieren, glätten, einzelne Kontrollpunkte hinzufügen oder entfernen und Kurven von einem auf einen anderen Kanal übertragen. Zudem sehen Sie die originalen und die modifizierten Kurven im Vergleich. Sie können Kurven speichern und auf andere Daten und Kanäle anwenden. Die Tonwertkurven werden entsprechend der in den Einstellungen gewählten Berechnungsmethode angezeigt.

Anwenden von Kurven auf andere Daten oder Kanäle

Vorgehensweise:

  1. Öffnen Sie die Messwerte und klicken Sie auf Tonwerte. Die Kanalbezeichnungen entsprechen den Namen der Messdatei bzw. werden von ColorAnt automatisch ermittelt, falls die Kanalnamen undefiniert sind.

     
  2. Um eine Kurvenform von einem Kanal auf einen anderen zu übertragen, wählen Sie einfach die gewünschte Kurve aus der Drop-down-Liste des zu ändernden Kanals, also zum Beispiel Cyan, um die Cyan-Kurve auf den Magenta (Original)-Kanal zu applizieren. Sie können aber auch eine vorher gespeicherte (und gegebenenfalls optimierte) Kurve eines anderen Datensatzes auf den Magenta (Original)-Kanal anwenden, hier zum Beispiel die Kurve Magenta Tonwertvorgabe.


  3. Nach der Kurvenübertragung sehen Sie die Kurvenform der neuen Magenta-Kurve (farbig) sowie die originale Magenta-Kurve (ausgegraut).


  4. Um weitere (manuelle) Korrekturen an einem Kanal durchzuführen, zum Beispiel Glätten, oder um Kontrollpunkte zu entfernen, oder einzelne Werte zu ändern, klicken Sie auf das Stift-Symbol oder wählen Editiert aus dem Drop-down-Menü. Es öffnet sich das Fenster Benutzerdefinierte Tonwerte – Editiert. Wie man manuelle Korrekturen vornimmt erfahren Sie unter Manuelles Editieren von Tonwertkurven.


  5. Um Änderungen wieder rückgängig zu machen, wählen Sie (in diesem Beispiel) den Eintrag Magenta (Original) aus der Drop-down-Liste aus.
  6. Wenn Sie Ihre Editierungen finalisiert haben, wenden Sie diese mit einem Klick auf Start auf die Messdaten an.

Manuelles Editieren von Tonwertkurven

Im Fenster Benutzerdefinierte Tonwerte – Anpassen können manuelle Korrekturen, wie Glätten, das Hinzufügen oder Entfernen von Kontrollpunkten oder Änderungen einzelner Werte am ausgewählten Farbkanal durchgeführt werden. Außerdem können Sie Ihre eigenen Kurven speichern und später auf andere Daten und Kanäle anwenden.

Vorgehensweise:

  1. Glätten: Die Kurve wird geglättet, d. h. es werden zunächst Kontrollpunkte aus der Anzeige entfernt, um Ihnen eine bessere Übersicht zu ermöglichen, sie bleiben jedoch im Hintergrund erhalten. Bei der finalen Anwendung der Glättung auf die Messwerte werden alle Kurvenpunkte der Messdatei entsprechend der Form der geglätteten Kurve angepasst.


  2. Hinzufügen: Fügt der Kurve neue Kontrollpunkte hinzu. Navigieren Sie zu dem neuen leeren Eintrag in der Tabelle, tippen Sie den gewünschten Prozentwert für Tonwert und den Wert für die Tonwertzunahme unter Zuwachs ein. Bestätigen Sie die Eingaben mit der Enter- oder der Tabulator-Taste Ihrer Tastatur.



    Hinweis: Die Originalkurve wird zum besseren Vergleich ausgegraut angezeigt.

  3. Zuwachs: Vorhandene Tonwertzunahmewerte können Sie modifizieren, indem Sie die gewünschten Tabellenwerte mit der Maus auswählen und den jeweiligen Wert ändern.
     
  4. Entfernen: Entfernt einen Kontrollpunkt aus der Kurve.
  5. Speichern unter: Wenn Sie Ihre Kurven später auf andere Daten und Kanäle anwenden möchten, können Sie sie abspeichern.


  6. Nach dem Beenden der Korrekturen bestätigen Sie diese mit OK und kehren wieder in das Tonwerte-Fenster zurück. Die editierte Kurve wird nun als Editiert markiert.

Kombinieren von Druckcharakterisierung und Kompensationskurvenberechnung

  1. Die ColorAnt TWZ-Korrektur kann verwendet werden, um RIP-Kompensationskurven und Druckcharakterisierung in einem einzigen Druckvorgang zu kombinieren.
  2. Drucken Sie ein Testchart für die Charakterisierung/Linearisierung mit dem RIP im linearen Modus
  3. Messen Sie das Testchart (Diese Messdaten repräsentieren den linearen Druckprozess)
  4. Glätten Sie die Messdaten (mit dem Werkzeug Glätten)
  5. Öffnen Sie das Werkzeug Tonwerte
  6. Wählen Sie Korrektur gemäß Tonwertkurven eines ICC-Profils und wählen Sie die Zielkurve für den Druckprozess
  7. Exportieren Sie die Kompensationskurve in einem Format, das der RIP lesen kann (zum Beispiel, Text für HYBRID Cloudflow)
  8. Wenden Sie die TWZ-Korrektur auf die Messdaten an (die Messdaten stellen den kompensierten Druck dar)
  9. Laden Sie die Kompensationskurve in das RIP

Die korrigierten Messdaten können beispielsweise verwendet werden, um ein Proofing-Profil zu erstellen, das den kompensierten Druckprozess anstelle des linearen Druckprozesses darstellt.

ColorAnt | Einstellungen

Einstellungen

Grundeinstellungen festlegen

Einstellungen ändern

Unter Einstellungen kann das grundsätzliche Verhalten der Software festgelegt werden.

Zeige Dichtewerte

Legt die Methode fest, mit der Dichte berechnet und im BetrachtenFenster und im Report angezeigt wird.

Wählen Sie, ob die Relative oder die Absolute Dichte angezeigt werden soll und mit welcher Methode die Berechnung erfolgen soll:

  • Status-E: Die Standardeinstellung für CMYK-Daten, hauptsächlich in Europa gebräuchlich.
  • Status-T: Hauptsächlich in Amerika für CMYK-Daten genutzt, mit etwas geringeren Gelb-Dichtewerten.
  • Status-A: Wird in der fotografischen Industrie benutzt. Verwenden Sie diese Methode für RGB-Drucksysteme.
  • Maximum: Für Multicolor-/Sonderfarben-Messdaten. Verwendet automatisch die maximale Absorption aus den Spektralwerten zur Berechnung der Dichte anstelle der angegebenen CMY-Filter.

Tonwertberechnung

Ändert die Berechnung der Tonwertzuwachskurven im Reiter TWZ im Betrachten-Fenster.

Hinweis: Als Grundeinstellung verwendet ColorAnt die Berechnung der Kurven auf Basis von XYZ-Werten. Dieser Modus ermöglicht eine konsistente Darstellung der Kurven, sowohl für die Messdaten, als auch die Kurven, die aus dem resultierenden ICC-Profil entstehen. Wenn Sie die Checkbox in den Einstellungen deaktivieren, werden die Kurven nach der eingestellten Dichtemethode berechnet (wenn Spektraldaten vorliegen). Diese Kurven-Darstellung ist konsistenter mit der aus der Prozesskontrolle. Die XYZ- und die Dichtemethode sind keine guten Indikatoren dafür, wie TWZ-Kurven von Sonderfarben aussehen, da beide Methoden nicht gut mit Nicht-CMYK-Farben arbeiten. Nutzen Sie stattdessen die Kurven-Ansicht im Betrachten-Fenster um die Kurven entsprechend der Farbmetrischen Linearität oder ISO 20654 (auch bekannt als SCTV) zu betrachten.

Allgemeine Einstellungen

Längeneinheiten: Legt die Längeneinheit fest, die im Werkzeug Chart exportieren verwendet wird (entweder mm oder inch).

Standardfarbraum: Definiert den Farbraum für die 2D– und 3D-Ansicht im Betrachten-Fenster. Verfügbare Farbräume sind Lab, LCh, YXZ und Yxy.

Achsenverhältnis (L:a:b) in 3D-Gamutansicht: Die 3D-Gamutansicht verwendet standardmäßig ein Achsenverhältnis von 1:1:1 für die Lab-Achsen (L:a:b). Alternativ kann auch das in ColorAnt 8 und älter verwendete Achsenverhältnis von 2:1:1 gewählt werden.

Bekannte Testcharts automatisch sortieren: Ermöglicht die automatische Neuanordnung der Farbfelder von randomisierten Testcharts gemäß dem bekannten Standardlayout (siehe Screenshot), das heißt, es kann festgelegt werden, ob das bestehende randomisierte Layout beim Laden des Charts beibehalten werden soll oder ob die Farbfelder automatisch neu angeordnet werden sollen.
Hinweis: Der Schaltzustand der Checkbox kann durch Halten der Alt-Taste beim Drag-and-Drop von Dateien in ColorAnt umgeschaltet werden.

Linkes Chart: Mit automatischer Sortierung
Rechtes Chart: Ohne automatische Sortierung
Testchart: IT8.7-4

Reportoptionen 

Standard-Speicherort: Reporte (im PDF-, XML- und XSD-Format) werden automatisch in dem hier angegebenen Ordner gespeichert.

Standard-Report-Format: Wählen Sie das bevorzugte Dateiformat für den Report, entweder PDF oder XML. Wenn XML als Format gewählt wird, werden gleichzeitig die entsprechenden XSD-Dateien erzeugt.

Standard-DeltaE-Methode: Legen Sie die DeltaE-Methode fest, die in Reporten verwendet werden soll, entweder dE76 oder dE2000.

Automatisch Profilreport mit der Standardanwendung öffnen: Legen Sie fest, ob der Report nach dem Erstellen automatisch im Standard-PDF-Viewer geöffnet werden soll.

Benutzerdefinierte Anpassungen

Der Titel und das Logo eines Reports kann für alle Report-Typen individuell angepasst werden. Wählen Sie den Reporttyp aus dem Drop-down-Menü und legen Sie den gewünschten Titel und das Logo für jeden der verfügbaren Reporte fest.
Unterstützte Bildformate für das Logo sind TIFF, JPEG oder GIF im RGB-Farbraum.

Verbleibende Anzahl Zeichen: Zeigt die Anzahl der verbleibenden Zeichen für den Reporttitel an. Der Titel des Reports darf maximal 50 Zeichen enthalten.

Änderungen werden durch OK bestätigt.

Unter Einstellungen kann das grundsätzliche Verhalten der Software festgelegt werden.

Zeige Dichtewerte

Legt die Methode fest, mit der Dichte berechnet und im BetrachtenFenster und im Report angezeigt wird.

Wählen Sie, ob die Relative oder die Absolute Dichte angezeigt werden soll und mit welcher Methode die Berechnung erfolgen soll:

  • Status-E: Die Standardeinstellung für CMYK-Daten, hauptsächlich in Europa gebräuchlich.
  • Status-T: Hauptsächlich in Amerika für CMYK-Daten genutzt, mit etwas geringeren Gelb-Dichtewerten.
  • Status-A: Wird in der fotografischen Industrie benutzt. Verwenden Sie diese Methode für RGB-Drucksysteme.
  • Maximum: Für Multicolor-/Sonderfarben-Messdaten. Verwendet automatisch die maximale Absorption aus den Spektralwerten zur Berechnung der Dichte anstelle der angegebenen CMY-Filter.

Berechnung der Tonwertzunahme

Ändert die Berechnung der Tonwertzuwachskurven im Reiter TWZ im Betrachten-Fenster.

Hinweis: Als Grundeinstellung verwendet ColorAnt die Berechnung der Kurven auf Basis von XYZ-Werten. Dieser Modus ermöglicht eine konsistente Darstellung der Kurven, sowohl für die Messdaten, als auch die Kurven, die aus dem resultierenden ICC-Profil entstehen. Wenn Sie die Checkbox in den Einstellungen deaktivieren, werden die Kurven nach der eingestellten Dichtemethode berechnet (wenn Spektraldaten vorliegen). Diese Kurven-Darstellung ist konsistenter mit der aus der Prozesskontrolle. Die XYZ- und die Dichtemethode sind keine guten Indikatoren dafür, wie TWZ-Kurven von Sonderfarben aussehen, da beide Methoden nicht gut mit Nicht-CMYK-Farben arbeiten. Nutzen Sie stattdessen die Kurven-Ansicht im Betrachten-Fenster um die Kurven entsprechend der Farbmetrischen Linearität oder ISO 20654 (auch bekannt als SCTV) zu betrachten.

Allgemeine Einstellungen

Längeneinheiten: Legt die Längeneinheit fest, die im Werkzeug Chart exportieren verwendet wird (entweder mm oder inch).

Standardfarbraum: Definiert den Farbraum für die 2D– und 3D-Ansicht im Betrachten-Fenster. Verfügbare Farbräume sind Lab, LCh, YXZ und Yxy.

Achsenverhältnis (L:a:b) in 3D-Gamutansicht: Die 3D-Gamutansicht verwendet standardmäßig ein Achsenverhältnis von 1:1:1 für die Lab-Achsen (L:a:b). Alternativ kann auch das in ColorAnt 8 und älter verwendete Achsenverhältnis von 2:1:1 gewählt werden.

Standard-DeltaE-Methode: Hier wird die DeltaE-Methode für Reporte festgelegt, entweder dE76 oder dE2000.

Bekannte Testcharts automatisch sortieren: Ermöglicht die automatische Neuanordnung der Farbfelder von randomisierten Testcharts gemäß dem bekannten Standardlayout (siehe Screenshot), das heißt, es kann festgelegt werden, ob das bestehende randomisierte Layout beim Laden des Charts beibehalten werden soll oder ob die Farbfelder automatisch neu angeordnet werden sollen.
Hinweis: Der Schaltzustand der Checkbox kann durch Halten der Alt-Taste beim Drag-and-Drop von Dateien in ColorAnt umgeschaltet werden.

Linkes Chart: Mit automatischer Sortierung
Rechtes Chart: Ohne automatische Sortierung
Testchart: IT8.7-4

Benutzerdefinierte Anpassungen

Typ: Über das Drop-down-Menü kann die Art des Reports ausgewählt werden, für den die Einstellungen angepasst werden sollen.

Titel: Der Reporttitel für Messdatenreporte kann für alle Reporttypen individuell angepasst werden. Nach dem Auswählen des Reporttyps aus dem Drop-down-Menü kann der gewünschte Titel für jeden der verfügbaren Reporte eingegeben werden.

Verbleibende Anzahl an Zeichen: Zeigt die Anzahl der verbleibenden Zeichen für den Titel des Reports an. Der Titel des Reports kann maximal 50 Zeichen enthalten.

Logo: Das Logo eines Reports kann für alle Reporttypen individuell angepasst werden. Wählen Sie den Reporttyp aus dem Drop-down-Menü und laden Sie das Logo für jeden der verfügbaren Reporte.

Unterstützte Bildformate für das Logo sind TIFF, JPEG oder GIF im RGB-Farbraum.

Standard-Reportformat: Wählen Sie das bevorzugte Dateiformat für den Report, entweder PDF oder XML. Wenn XML als Format gewählt wird, werden gleichzeitig die entsprechenden XSD-Dateien erzeugt.

Profilreport automatisch mit der Standardanwendung öffnen: Hier wird festgelegt, ob der Report nach dem Erstellen automatisch im Standard-PDF-Viewer geöffnet werden soll.

Benutzerdefinierte Verzeichnisse

Für Reporte, Charts und Profile können benutzerdefinierte Verzeichnisse angegeben werden. Über das Ordnersymbol können die gewünschten Ordner ausgewählt werden.

Das hier definierte benutzerdefinierte Profil-Verzeichnis ist ein zusätzliches Verzeichnis neben dem Systemprofilverzeichnis.

Benutzerdefinierte Verzeichnisse lassen sich durch einen Klick auf den „Rückgängig“-Pfeil wieder auf das Standardverzeichnis zurücksetzen.

ColorAnt | Weiß/Schwarz-Korrektur

Weiß-/ Schwarzkorrektur

Anpassen von Weiß- und Schwarzpunkt

Weiß-/ Schwarzkorrektur

Überblick

Dieses Werkzeug ermöglicht das Anpassen des Papierweiß mit der Weißkorrektur und des dunkelsten Farbwerts mit der Schwarzkorrektur.

Mit der Weißkorrektur können der Farbton, die Sättigung und die Helligkeit des hellsten Messwertes bearbeitet werden, typischerweise ist dies der Papier- oder Substratweißpunkt. Das Werkzeug wird auf eine einzelne Messwertdatei angewendet. Die Korrektur kann entweder im Lab– oder LChFarbmodell ausgeführt werden und ist für Aufgabenstellungen gedacht, bei denen entweder ein bestimmter Zielweißpunkt gewünscht wird, oder bei denen Aufhellungen, Abdunkelungen oder Farbänderungen visuell vorgenommen werden sollen. Die ausgeführte manuelle Korrektur wirkt sich auf die gesamte Messwertdatei aus, wobei die grundsätzlichen druckrelevanten Eigenschaften erhalten bleiben.

Weißkorrektur: Die Auswirkung von Papiertonänderungen auf die Messwerte eines Testcharts können mit drei verschiedenen Methoden berechnet werden. Als Grundeinstellung ist ColorLogic Standard zu empfehlen.

Direkte Messung des Weißpunktes

Änderungen des Papierweiß wirken sich auf den gesamten Farbraum aus. Größere Veränderungen des Papierweiß haben auch starke Auswirkungen auf die Primärfarben.

Der Weißpunkt kann direkt aus dem Werkzeug Weiß-/Schwarzkorrektur (nach-) gemessen werden. Diese Messdaten können dann verwendet werden, um den Weißpunkt des ausgewählten Datensatzes zu korrigieren.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Weißpunkt anzupassen:

  1. Laden Sie die Messdaten, die korrigiert werden sollen, und öffnen Sie das Werkzeug Weiß-/Schwarzkorrektur.
  2. Klicken Sie auf das Pipettensymbol und wählen Sie die Option Messen.
  3. Das Measure Tool öffnet sich mit dem vorausgewählten Chart zum Messen des Papierweiß mit einem einzigen Feld.
  4. Nach der Messung werden die neuen Weißpunktdaten an das Werkzeug Weiß-/Schwarzkorrektur zurückgesendet und auf die gesamten Messdaten angewendet, wobei die Druckcharakteristik erhalten bleibt.

Hinweis: Die Weißpunktmessung wird auch unter Datensätze aufgeführt.

Methoden zur Weißkorrektur

ColorLogic Standard: Verwendet ein spektrales Farbmodel zum Ausführen von Korrekturen, was zu sehr realistischen Resultaten führt. Dies funktioniert am besten, wenn die zu ändernden Daten und auch der aus einer anderen Datei übernommene Weißpunkt auf Spektraldaten beruhen. Falls keine Spektraldaten verfügbar sind, geht die Standard-Methode, wie auch die Methode ISO 13655, davon aus, dass sich die Tiefen nicht ändern und es einen geringeren Einfluss auf die Primärfarben gibt.

ISO 13655: Auch diese (international genormte) Methode kann als Weißkorrektur-Berechnung ausgewählt werden. Sie ist in den Lichterbereichen und den bunten Primärfarben der Methode Relativ farbmetrisch noch ähnlich, jedoch geht die Methode davon aus, dass sich die Tiefen durch den geänderten Papierton nicht ändern. Diese Methode entspricht dem SCCA-Verfahren (Substrate Corrected Color Aim).

Relativ farbmetrisch: Hier sind die Auswirkungen am stärksten, da sich Papiertonänderungen durch den ganzen Farbraum ziehen und bei größeren Änderungen auch die Primärfarben massiv beeinflussen.

Beispiel: In einigen Fällen kann eine visuelle Korrektur des gemessen Papierweiß notwendig werden. Bei transluzenten Materialien, wie zum Beispiel Keramiken, Folien oder halbtransparenten Medien, kann durch eine 45/0-Messgeometrie ein zu dunkler Messwert für den Medienweißpunkt gemessen werden. Bevor nun Spezialmesstechniken oder andere aufwändige Verfahren herangezogen werden, kann einfach mit dem Werkzeug Weißkorrektur eingegriffen werden - entweder im LCh- oder im Lab-Farbmodell.

Vorgehensweise bei der Weißkorrektur

  1. Laden Sie Ihre Messwertedatei über Datei/Öffnen oder per Drag-and-drop.
  2. Klicken Sie auf das Werkzeug Weiß-/Schwarzkorrektur.
  3. Führen Sie die gewünschten Korrekturen entweder im LCh– oder LabFarbmodell aus. Sie können das Farbmodell jederzeit ändern. Korrekturen im LCh-Farbmodell ermöglichen es, den Farbton oder das Chroma separat ändern zu können, während Sie beim Lab-Farbmodell beide Farbeigenschaften immer zusammen ändern. Die zweigeteilte Farbvoransicht zeigt auf der linken Seite die Originalfarbe und auf der rechten Seite die Korrektur.
  4. Editieren Sie den gewünschten Weißpunkt entweder manuell mit dem Regler, durch Eingabe der Lab-Werte oder durch Auswahl eines neuen Weißpunkts aus einer anderen Datei mit Hilfe des Pipetten-Icons. Klicken Sie auf die Pipette und wählen Sie eine anderen Datei, um automatisch den neuen Weißpunkt zu setzen.
    Hinweis: Die Pipette wird den weißesten Patch aus der angegebenen Datei auswählen. Wenn Spektraldaten erkannt werden, verwendet das Werkzeug diese entsprechend der ausgewählten Methode.
  5. Falls Sie die Helligkeit (L*-Wert) verändern, hat dies bei der Methode Relativ farbmetrisch typischerweise auch einen Einfluss auf den Schwarzpunkt und die dunkelsten Farbfelder in Ihrer Messwertdatei. Wenn Sie jedoch den Schwarzpunkt und die dunkelste Farbe nicht beeinflussen wollen, verwenden Sie die Methode ISO 13655. Beide Methoden (Relativ farbmetrisch und ISO 13655) wenden ihre Berechnungen mit farbmetrischen Daten an. Nur die voreingestellte ColorLogic Standard-Methode verwendet die vollen Spektraldaten und ein spektrales Modell für die Berechnung.
    Hinweis: Abhängig vom Farbunterschied des Papierweißes und den eventuell vorhandenen optischen Aufhellern werden die Primärfarben mehr oder weniger stark beeinflusst.
  6. Wenn Sie auf Zurücksetzen klicken werden Ihre Änderungen rückgängig gemacht.
  7. Wenn auf Start klicken wird Ihre Korrektur auf die gesamte Messwertedatei angewendet. Nach der Berechnung schließt der Dialog selbstständig.

Schwarzkorrektur: Kann hilfreich sein, wenn Schwarz im visuellen Vergleich entweder zu dunkel oder zu hell gemessen wurde. Dies kann bei einigen in der Industrie verwendeten Materialien passieren, wie Keramik, Textil, Glas usw. Anwender können das dunkelste Schwarz ändern, wobei die gesamten Daten in Richtung des editierten Schwarzpunkts verschoben werden.
Hinweis: Die Schwarzkorrektur ist nicht bei Verwendung der Methode Relativ farbmetisch verfügbar.

Vorgehensweise bei der Schwarzkorrektur

  1. Laden Sie Ihre Messwertdatei über Datei/Öffnen oder per Drag-and-drop.
  2. Klicken Sie auf das Werkzeug Weiß-/Schwarzkorrektur.
  3. Wählen Sie entweder die Methode ColorLogic Standard oder ISO 13655.
    Hinweis: Relativ farbmetrisch erlaubt keine Änderung des Schwarzpunkts.
  4. Führen Sie die gewünschten Korrekturen entweder im LCh– oder LabFarbmodell aus. Sie können das Farbmodell jederzeit ändern. Korrekturen im LCh-Farbmodell ermöglichen es, den Farbton und das Chroma separat zu ändern, während Sie beim Lab-Farbmodell beide Farbeigenschaften immer nur gemeinsam ändern können. Die zweigeteilte Farbvoransicht zeigt auf der linken Seite die Originalfarbe und auf der rechten Seite die Korrektur.
  5. Editieren Sie den gewünschten Schwarzpunkt entweder manuell mit dem Regler oder durch Eingabe der Lab-Werte.
  6. Durch einen Klick auf Zurücksetzen werden Ihre Änderungen rückgängig gemacht.
  7. Wenn Sie auf Start klicken wird Ihre Korrektur auf die gesamte Messwertdatei angewendet. Nach der Berechnung schließt sich der Dialog selbstständig.