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Was ist neu in ColorAnt?

Informationen über Produktversionen und Fehlerbehebungen

ColorAnt Release | Juli 2017


Fehlerkorrekturen in ColorAnt 4.1.3

  • Der Fehler, dass Testcharts von Fremdherstellern ohne horizontale Trennlinien (Gaps), mit dem X-Rite i1iO im Measure Tool nicht gemessen werden konnten, ist behoben worden. (Ticket #170243)
  • Die Terminologie der Gap-Breite in den Werkzeugen Chart exportieren und Measure Tool sind vereinheitlicht worden. (Ticket #170243)
  • Die fehlende deutsche Übersetzung für Gamut Volume im Report ist ergänzt worden.
  • Der Fehler, dass der Dateiname des im Measure Tool ausgewählten Testcharts beim Übertragen der Messwerte an ColorAnt nicht übergeben wurde, ist behoben worden.
  • Die Benennung und die Anzeige von emissiven Messdaten (Lichtmessungen) ist korrigiert worden. Entsprechende Messdateien werden nun als Emission und nicht mehr als Remission angezeigt. 
  • Die Art und Weise, wie die zufällige Feldverteilung im Werkzeug Chart exportieren arbeitet, ist verändert worden. Charts werden, wenn der Dialog offen bleibt und keine Änderungen an den Einstellungen erfolgt, beim Speichern, z.B. in unterschiedliche Formate, nicht immer wieder neu zufällig verteilt.
  • Verbesserungen bei der Anzeige der Feldgrößen Warnung beim i1iO wurden hinzugefügt.

ColorAnt Release | Juni 2017


Fehlerkorrekturen in ColorAnt 4.1.2

  • MeasureTool/CLi1iODevice: Ein gravierender Fehler beim Schreiben der Messdaten wurde behoben, wenn im M0, M1 oder M2 Dual Modus gemessen wurde. (Mantis #0003524)
  • MeasureTool/CLi1iODevice: Eine Überprüfung der Minimalfeldhöhe wurde hinizugefügt. Die Übersetzungen wurden überarbeitet.
  • MeasureTool: Ein Fehler beim Schreiben der Instrumentdaten in die Messdatei wurde behoben.
  • Die MeasureTool Logdatei wird nun den ColorAnt Supportdaten beim Speichern hinzugefügt.
  • Ein gravierender Fehler wurde behoben, der beim Importieren von CGATS XML Dateien auftrat.
  • Ein stärkeres Glätten wird in gewissen Fällen verwendet.

ColorAnt Release | Juni 2017


Fehlerkorrekturen in ColorAnt 4.1.1

  • Die Fehlermeldung beim Start von Measure Tool unter Windows wenn kein Konica-Minolta FD-9 Treiber installiert war, ist beseitigt worden. (Ticket #170178)
  • Im Measure Tool wird nun der M0 Single Scan-Modus bei der Messung mit dem X-Rite i1iO korrekt unterstützt. In diesem Modus sind kleinere Patchgrößen als im Dual-Modus messbar und Streifen werden nun auch scannend gemessen. (Tickets #170174,#170178, #170169, #170098)
  • Ein Fehler im Weißkorrektur-Werkzeug in Verbindung mit XYZ-Messwerten ist behoben worden.
  • Der Indexfehler im Weißkorrektur-Werkzeug bei der Auswahl eines gemessenen Papierweiß mit der Pipette ist behoben worden. Messwerte erhalten nun automatisch den Namenszusatz measured zur besseren Erkennung zwischen gemessenen und Referenzwerten.
  • Der Export als TIFF-Datei mit dem Chart exportieren Werkzeug ist bei Multicolor-Daten repariert worden. Die Kanalnamen und Werte stimmen nun wieder.

ColorAnt Release | Mai 2017


Neuerungen  in ColorAnt 4.1

Mit dem Werkzeug Primärfarben editieren ist es seit ColorAnt 4.1 möglich, Gerätewerten (DCS-Werten), die keine Farbwerte aufweisen, neue Farbwerte zuzuordnen. Sie können somit neue Charakterisierungsdaten erstellen, die zum Beispiel nur auf vorhandenen Keilen von Primärfarben oder nur auf der Eingabe von Lab-Werten basieren, ohne ein neues Testchart drucken zu müssen.

So wird’s gemacht:

  1. Öffnen Sie eine Referenzdatei (z. B. ein IT8/7-4) und, falls vorhanden, Messkeile oder existierende Charakterisierungsdaten von Testcharts mit den gewünschten Farben.
  2. Wählen Sie die Referenzdatei, klicken auf das Werkzeug Primärfarben editieren und verwenden die Pipette, um Farben aus dem Pool an Messwerten, die Sie geöffnet haben, auszuwählen.
  3. Sie können auch einfach den Lab-Wert eintippen, wenn Ihnen keine besseren Informationen zur Verfügung stehen. Natürlich gilt auch hier, dass Sie die besten Ergebnisse mit Spektralwerten, Keilen und Überdruck-Informationen erhalten.
  4. Wenn allen Primärfarben und dem Papierweiß Messwerte zugeordnet sind, klicken Sie auf den Start-Knopf.

Das Export-Werkzeug CxF/X-4 exportieren im Menü Datei (zum Speichern von CxF/X-4 kompatiblen Messwerten) ist um eine Funktion zum automatischen Optimieren und Entfernen redundanter Farbfelder ergänzt worden. Wenn die Checkbox Redundante Felder entfernen aktiviert ist, werden alle benötigen Farbfelder jeweils einmal in der exportieren CxF-/X-4-Datei gespeichert, wobei Duplikate vermieden werden.

Fehlerkorrekturen in ColorAnt 4.1

Fehlerkorrekturen im Measure Tool:

  • Das Measure Tool merkt sich nun die zuletzt verwendeten Einstellungen von jedem Messgerät.
  • Bei der Verwendung des X-Rite i1iO-Messtisches werden nun auch ältere i1Pro-Messgeräte (Revision A-D) unterstützt.
  • Für die Messung mit X-Rite i1iO mit neueren i1Pro-Messgeräten (Revision E) ist die Default-Einstellung nun M0 (Dual). In der vorherigen Version wurde M0 (Single) ausgewählt, was zu einer langsamen Einzelfeldmessung führte, wenn das vom Anwender nicht umgestellt wurde.
  • Das Messen von mehrseitigen Testcharts mit X-Rite i1iO funktioniert unter MacOSX nun wieder.
  • Der Fehler, bei dem eine wiederholt auftretenden Meldung erschien, wenn während einer Messung mit dem Konica-Minolta FD-9 auf das Drop-down-Menü für die Messrichtung geklickt wurde, ist behoben worden.
  • Mehrere Meldungen sind nun übersetzt worden.

Fehlerkorrekturen im Werkzeug Chart exportieren:

  • Die Feldverteilung-Option zufällig wurde überarbeitet und funktioniert nun auch bei mehrseitigen Charts. Zudem werden übriggebliebene weiße Felder nicht mehr am Ende aufgelistet, sondern in das Chart verteilt. Helle Messfelder am Chartrand werden zudem vermieden. Diese Maßnahmen erhöhen die Messbarkeit solcher Charts vor allem dann, wenn kein Feldtrenner aktiviert wurde.
  • Der Fehler, dass die in Feldtrenner eingestellte Größe nicht korrekt in Millimetern in das erstellte Chart übernommen wurde, ist behoben worden.
  • Der Fehler, dass trotz aktivierter Option Erzeuge Target Definition für basICColor catch genau diese nicht erzeugt wurde, ist behoben worden.
  • Die minimale Feldhöhe für die Streifenmessung von Testcharts mit dem X-Rite i1iO ist nun in der Voreinstellung – Minimum Patch Size auf 7.5 mm korrigiert worden.
  • Die Chartbreite und Charthöhe für die Voreinstellung – Maximum Chart Size für die Messung mit dem X-Rite i1iO ist auf 320 x 230 mm erhöht worden.

Fehlerkorrekturen bei der CxF-Unterstützung:

  • Der Fehler, dass das Speichern als CxF einiger Multicolor-Daten zu unbrauchbaren Farbwerten oder zu fehlenden DCS-Werten führte, ist behoben worden.
  • Die Unterstützung von CxF-Dateien aus X-Rite i1Profiler, die zwar mit proprietären Endungen versehen sind, bei denen es sich aber dennoch um CxF-Dateien handelt, ist optimiert worden. (Ticket #170116)
  • Die Kompatibilität zu CxF-Messwerten eines anderen Herstellers ist optimiert worden.

Weitere Fehlerkorrekturen:

  • Die in ColorAnt 4 hinzugefügte Funktion Redundanzkorrektur nach Mitteln anwenden im Werkzeug Mitteln hatte einen Fehler. Dieser Fehler ist korrigiert worden. (Ticket #170105)
  • Die Werkzeuge Korrektur und Glätten hatten einen Fehler bei der Bearbeitung von Messdaten, die nur Farbkeile von Primärfarben enthielten. Dies ist korrigiert worden.
  • Bei der Editierung des Schwarzpunktes von RGB und 3CLR-Messdaten mit dem Werkzeug Weiß/Schwarzkorrektur wird der Schwarzpunkt nun korrekt berechnet. (Ticket #170104)
  • Bei einigen 4CLR-Messdaten wurden die Kanalnamen nicht korrekt erkannt. Dies ist, soweit Kanalnamen korrekt im Dokument vermerkt wurden, behoben worden.
  • Die Anwendung von Korrekturen nach ISO 20654 auf 2CLR-Messwerte im Werkzeug Tonwerte ist nun möglich.
  • Das Drop-down-Menü für Korrektur gemäß Tonwertkurve eines ICC-Profils im Werkzeug Tonwerte wird nun ausgegraut, wenn keine passenden ICC-Profile zu den Messwerten gefunden wurden. Dies verhindert unschöne Artefakte und Fehlermeldungen.
  • Die Anzeige der farbraumerweiternden Farben eines Multicolor-Vergleichsprofils im Spinnennetz-Dialog unter Betrachten ist optimiert worden. Die Farben des Vergleichsprofiles werden zur besseren Kenntlichmachung der Messdaten nun heller angezeigt.
  • Der Import von Sonderfarben aus PDF-Dateien, die keine CxF/X-4-Messdaten beinhalten, ist optimiert worden.

 

ColorAnt Release | 2017


Die wichtigsten Vorteile von ColorAnt 4

  1. Das neue Measure Tool unterstützt zusätzliche Messgeräte, wie das X-Rite i1iO, das X-Rite eXact und den sehr schnellen Strip-Reader FD-9 von Konica-Minolta.
  2. Verbesserte Bedienbarkeit des Tools Individuelles Chart. Wir haben ein Expertensystem implementiert, das Richtlinien für typische Anwendungsfälle beinhaltet, wie zum Beispiel das Erstellen von Linearisierungs-Testcharts, Profilierungs-Testcharts, besonderen Profilierungs-Testcharts für Flexodruck und die Aktualisierung von Profilen. Die neuen Optionen beantworten die typische Frage, wie viele Farbfelder für ein gewünschtes Testchart verwendet werden sollten.
  3. Das Chart exportieren-Tool enthält zusätzliche Funktionen, damit druckbare Testcharts als PDF-, TIFF- oder PSD-Dateien erstellt werden können, die für die im Measure Tool unterstützten Messgeräte am besten geeignet sind. Außerdem können individuelle Einstellungen einfach gespeichert und wieder verwendet werden.
  4. Das Werkzeug Primärfarben editieren wurde verbessert; die neue Funktion Druckreihenfolge ermöglicht eine bessere Vorhersage von überdruckenden Farben.
  5. Das frühere Tool Weißkorrektur wurde zu einem Weiß/Schwarz-Korrektur-Tool umgestaltet. Es enthält neue Funktionen, wie die Auswahl des Weißpunkts aus einem anderen Datensatz, verbesserte spektrale Berechnungen und die Editierbarkeit des Schwarzpunkts.
  6. Das Werkzeug Tonwerte enthält Korrekturen für die G7– und die neue ISO 20654-Bestimmung. Letztere erstellt farbmetrisch basierte Linearitäten für Volltonfarben anstelle von Dichteberechnungen. Für Multicolor-Dateien mit CMYK + Volltonfarbkanäle ist sogar die Kombination G7 + ISO 20654 möglich. Dies ist besonders nützlich, um erweiterte Farbräume zu bearbeiten, die CMYK- und Sonderfarbgradationen enthalten.
  7. Betrachten unterstützt nun den Vergleich von Spinnennetz, 3D-Gamut,TWZ und Kurven mit einem anderen Profil. Kurven ermöglicht den Vergleich von TWZ- gegenüber ISO 20654-Kurvenformen (auch als SCTV bekannt).
  8. Die Online-Hilfe wurde optimiert und modernisiert. Wir verwenden jetzt eine neue Plattform für die Online-Hilfe.
  9. Es gibt einige Verbesserungen zu den verschiedenen Tools, beispielsweise verfügt das Korrektur-Werkzeug nun über eine ähnliche Schütze Lichterbereiche-Funktion, wie das Glätten-Tool. Das neue Mitteln-Werkzeug ermöglicht die automatische Anwendung der Redundanzkorrektur nach dem Mitteln, dadurch wird dieser leicht zu übersehene Schritt nicht vergessen.
  10. CxF-Dateien werden nun besser unterstützt, und es wurde eine neue Option für den Export von Sonderfarben als CxF/X-4-Dateien hinzugefügt. Außerdem können Sonderfarben als CxF/X-4 oder  solche mit alternativem Farbraum automatisch aus geladenen PDF-Dateien extrahiert werden.

Das neue Measure Tool

Das Messen-Symbol in ColorAnt 4 öffnet das neue Measure Tool. Es ersetzt das frühere UPPCT. Das Measure Tool ist ColorLogics eigenes Werkzeug zum Messen von Charts und Sonderfarben. Es verfügt sowohl bei der Funktionalität als auch der Benutzerfreundlichkeit über wesentliche Vorteile. Es arbeitet wie UPPCT, d.h. Sie öffnen es in ColorAnt und die Messdaten werden nach der Messung  zurück an ColorAnt übertragen. Die folgenden Geräte werden unterstützt:

  • Barbieri Spectro LFP
  • Barbieri Spectropad
  • Konica-Minolta FD-7
  • Konica-Minolta FD-9 – Strip-Reader
  • Techkon SpectroDens
  • Techkon SpectroJet
  • X-Rite i1Pro 2 /i1Pro
  • X-Rite i1iO
  • X-Rite eXact

Individuelles Chart

Um ein individuelles Testchart für die Profilierung zu definieren, ist eine Referenzdatei mit den Gerätedaten für den gewünschten Farbraum erforderlich. Das Tool Individuelles Chart ist für das Erstellen von Referenzdateien zur Erzeugung von Testcharts konzipiert. Mit der Funktion Modus können Sie zwischen verschiedenen Anwendungsfällen auswählen, um gezielt Testcharts zu erstellen. Wählen Sie einfach den gewünschten Anwendungsfall aus dem Drop-down-Menü aus, zum Beispiel allgemeine Profilierung, Profilierung von Flexodruckern mit zusätzlichen Feldern in den markierten Bereichen, Aktualisierung von Profilen mit einer kleinen Anzahl an repräsentativen Feldern und Testcharts für die Linearisierung. Nach Auswahl des Modus können Sie in einem Drop-down-Menü die gewünschte Anzahl der Felder festlegen. Hier kann eine kleine, mittlere, große oder benutzerdefinierte Anzahl an Feldern gewählt werden. Die Anzahl der Felder ist abhängig vom gewählten Farbraum und Modus und wird direkt neben dem Drop-down-Menü  angezeigt.

Chart exportieren

Das Werkzeug Chart exportieren ermöglicht die Erstellung von druckbaren Testcharts als TIFF-, PSD- oder PDF-Dateien. Es ist optimiert für den Einsatz mit allen Geräten, die von unserem Measure Tool unterstützt werden. Die neue Funktion Voreinstellung ermöglicht die Auswahl von Einstellungen für die unterstützten Geräte und typischen Seitengrößen. Da jedes Gerät seine eigenen Anforderungen an Feldgrößen, Felderverteilung und Feldtrenner hat, sind diese Einstellungen bereits voreingestellt, um es Ihnen einfacher zu machen. Sie haben dennoch die Möglichkeit, jede Einstellung einschließlich der Chartgröße und Feldgrößen zu ändern, um Testchartdateien zu erstellen, die Ihre Anforderungen in Bezug auf Farbraum und Geräte erfüllt.

Chart Exportieren

Für besondere Fälle sind weitere Optionen verfügbar. Es ist beispielsweise möglich, neben der Testchartdatei auch eine XML-Referenzdatei für die Messung der Testcharts mit basICColor Catch zu  erstellen.

Primärfarben editieren

Primärfarben editieren ermöglicht das Hinzufügen, Entfernen und Austauschen von Primärfarben oder Papier/Substrat in einem vorhandenen gemessenen Testchart. Bei einer typischen Druckproduktion fallen für das Hinzufügen oder Austauschen von Farbe(n) Kosten für den Druck eines vollständigen Testcharts an. Das Tool Primärfarben editieren erfordert nur, dass die spektralen Daten der neuen Farbe(n) hinzugefügt oder ausgetauscht werden, um den Druck neuer Testcharts zu vermeiden. Primärfarben editieren tauscht nicht nur die Farben aus, sondern berechnet auch alle Überdrucke aufgrund von intelligenten Spektralfarbenmodellen. Eine tolle Neuerung im Tool Primärfarben editieren ist die Funktion Druckreihenfolge. Sie berücksichtigt die Reihenfolge der Farben, die übereinander gedruckt werden, so dass beim Austausch von Primärfarben die Position der Farben beachtet und eine angepasste Berechnung für das Überdrucken angewendet wird.

Primärfarben editieren

Beispiel: Der Farbeindruck hängt davon ab, ob z.B. eine orange Farbe auf gelbe Farbe gedruckt wird oder umgekehrt.

Der Anwender kann die Druckreihenfolge der Farben unabhängig von der Kanalreihenfolge festlegen, so dass der Kanal beispielsweise als CMYK beibehalten werden kann, selbst wenn die Druckreihenfolge KCMY ist. Mit der Funktion Druckreihenfolge ist es leicht möglich, eine andere Druckreihenfolge festzulegen, indem Sie die farbigen Symbole an eine andere Position ziehen und eine Neuberechnung der Daten durchführen, ohne die neue Sequenz drucken zu müssen.

Weiß- und Schwarzkorrektur

Mit diesem Werkzeug können Sie das Papier mit drei verschiedenen Methoden ändern. Der Weißkorrektur wurde eine neue Pipettenfunktion hinzugefügt, um ein anderes Papierweiß aus einer Messdatendatei auswählen zu können. Hierdurch wird die Anpassung von bestehenden Druckercharakterisierungsdaten auf ein anderes Papierweiß sehr einfach. Wenn sowohl die Charakterisierungsdaten des Druckers und die Daten für das unterschiedliche Papierweiß spektrale Daten sind, und die ColorLogic Standard-Methode ausgewählt ist, führt die Berechnung mit einem spektralen Modell zu den besten Ergebnissen. Außerdem stehen branchenweit verwendete Methoden, wie Papieranpassung nach ISO 13655 oder Relativ farbmetrisch, zur Verfügung.

Weiß- und Schwarzkorrektur

Eine weitere neue Funktion des Tools ist die Möglichkeit, das dunkelste neutrale Feld der geladenen Charakterisierungsdaten unter Schwarzkorrektur zu bearbeiten.

Dies ist besonders nützlich, wenn das Schwarz im Vergleich zum Erscheinungsbild zu dunkel oder zu hell gemessen wurde. Dies kann bei einigen Materialien der Fall sein, die für industrielle Zwecke verwendet werden, wie zum Beispiel Keramik, Textilien, Glas usw. Nutzer können das dunkelste Schwarz ändern, wobei die gesamten Daten auf den editierten Schwarzpunkt angepasst werden.

Tonwerte

Das Werkzeug Tonwerte wurde durch zusätzliche Optionen erweitert. Es ermöglicht Korrekturen nach G7 und ISO 20654. Auch eine Kombination der beiden ist möglich.

Tonwerte

Mit G7 Graubalance werden die Tonwertkurven so berechnet, dass sie die Graubalanceanforderungen der G7-Kalibrierung erfüllen. Die G7-Kalibrierung sorgt dafür, dass die CMY-

Kurven über die gesamte Graubalancekurve ein neutrales Grau mit definierten Helligkeitswerten erreichen.

Die neue ISO 20654-Methodik der farbmetrisch basierten Linearität kann für Sonderfarben anstelle von Dichteberechnungen sowie für CMYK verwendet werden. Mit dieser Methode wird sichergestellt, dass die Gradationen von allen Primärfarben farbmetrisch linear sind. Dies kann über den Betrachten/Kurven-Dialog und die Auswahl ISO 20654 überprüft werden.

Hinweis: Dichtebasierte Methoden, wie Murray Davis, sind für Farben jenseits von CMYK nicht gut geeignet. Die ISO 20654-Methode, auch als SCTV bekannt (Spot Color Tone Value) ist eine alternative Methode, um mit Tonwerten von Sonderfarben besser umzugehen.

G7  + ISO 20654: G7 ist nur zur Bearbeitung von CMYK vorgesehen. Es ist jedoch möglich die G7-Kalibrierung auf die CMYK-Bereiche einer Multicolormessdatei anzuwenden und die zusätzlichen Sonderfarbenkanäle nach ISO 20654 zu korrigieren.

Neue Optionen für das Betrachten-Tool

Der Kurven-Reiter zeigt die Linearitätskurven von Weiß bis 100 % aller Primärfarben, einschließlich der Multicolordaten und, im Fall von CMYK-Daten, auch die Sekundärfarben an. Die Linearität und Glätte der Gradationskurven können mit drei verschiedenen Methoden angezeigt werden. Folgende Methoden können ausgewählt werden: Die Standardoption ist ColorLogic Standard. Es stellt die Kurven in farbmetrischer Linearität basierend auf Lab/dE-76 dar. Das bedeutet, dass zum Beispiel ein 50 %-Wert einer bestimmten Primärfarbe den gleichen Abstand zum linken Wert (Weiß) und dem rechten Wert (Vollton) hat, wenn er sich in der Mitte der Grafik befindet. Heutzutage linearisieren moderne RIPs Primärfarben basierend auf farbmetrischen Methoden. Eine vollständig lineare Kurve (45 Grad) weist auf eine perfekte farbmetrische Linearität hin.

Optionen für das Betrachten-Tool

ISO 20654: Die neue ISO 20654-Methodik kann verwendet werden, um anzuzeigen, wie die Gradationskurven von Primärfarben aussehen, wenn sie unter dem Aspekt der farbmetrischen Linearität dargestellt werden. Eine vollständig lineare Kurve (45 Grad) weist auf eine perfekte farbmetrische Linearität nach ISO 20654 hin.

Hinweis: Dichtebasierte Methoden, wie Murray Davis, sind für Farben jenseits von CMYK nicht gut geeignet. Die ISO 20654-Methode, auch als SCTV bekannt (Spot Color Tone Value) ist eine alternative Methode, um Tonwerte von Sonderfarben anzuzeigen.

Tonwerte (Dichte): Ist die Tonwertkurve basierend auf der Dichte. Sie stellt eine andere Ansicht der TWZ-Diagramme dar. Wir haben diese Ansicht hinzugefügt, um farbmetrische Methoden besser mit der Dichtemethode vergleichen zu können.

Durch die Auswahl Vergleiche mit ICC-Profil können Sie ein Profil für den Vergleich der Kurven im Drop-down-Menü auswählen. In diesem Fall werden zwei Kurven angezeigt.

Korrektur

Das Werkzeug Korrektur hat eine neue Schütze Lichterbereiche-Funktion. Sie ermöglicht es den Prozentwert festzulegen, ab dem eine Korrektur durchgeführt werden soll. Werte unterhalb dieses Schiebereglerwerts sind geschützt. Die Werte für den Schieberegler reichen von 0 % bis 50 %.

Korrektur

Funktionen für den Flexodruck: Das Flexodruckverfahren zeigt oft eine buckelige Kurve im Lichter-Bereich. Diese Arten von Kurven können durch die Verwendung von Schütze Lichterbereiche beibehalten werden. Verwenden Sie den Schieberegler, wenn nach der Korrektur unerwünschte Veränderungen in den Lichter-Bereichen auftreten.

Mitteln

Mitteln bietet die neue Option Redundanzkorrektur nach Mitteln anwenden. Diese Funktion ist standardmäßig aktiviert und ist hilfreich, wenn ein Testchart redundante Felder enthält. Mit dieser Option sparen Sie nach der Mittelung den zusätzlichen Schritt über das Redundanzen-Tool.

Mitteln

Erweiterte CxF- und Sonderfarbenunterstützung

Das Menü Datei enthält die Option CxF/X-4 exportieren. Sie extrahiert alle Primärfarben, einschließlich der Abstufungen und Überdrucke auf Schwarz und speichert diese als CxF/X-4-kompatible Datei. Eine solche Datei kann in anderen Tools verwendet werden, um sie in eine PDF-Datei zu integrieren oder sie kann in eine Sonderfarbbibliothek des Farbservers ZePrA für die Konvertierung von Sonderfarben geladen werden.

Erweiterte CxF

Der Dialog CxF/X-4 Exportieren ermöglicht es, Metadaten in der exportierten Datei einzugeben, wie zum Beispiel Druckprozess, Substrattyp, Oberflächenbeschaffenheit und andere.

Außerdem ermöglicht ColorAnt 4 die Extraktion von Sonderfarben aus PDF-Dateien. Ziehen Sie einfach eine PDF-Datei mit Sonderfarben in den Bereich Datensätze und alle Sonderfarben, wie CxF/X-4 oder solche mit alternativem Farbraum, werden als separate Dateien geladen. Diese Funktion ist nützlich, um Farbwerte von Sonderfarben in PDF-Dateien zu untersuchen oder um diese Werte für die Verwendung mit anderen Tools zu extrahieren.

Die neue Online-Hilfe

Die neue Online-Hilfe wurde optimiert, um auf jedem Gerät gut dargestellt zu werden, sei es ein mobiles Handgerät, ein Tablet-PC oder ein großer Bildschirm.

Fehlerkorrekturen in ColorAnt 3.2.2 | December 2016


Bug Fixes

  • Mit dem Installer von ColorAnt kann zusätzlich die neue Version des Messtools UPPCT v2.3.5 installiert werden. Mit dieser Version wird das Messgerät X-Rite eXact unterstützt.
  • Das Vergleichen-Tool ist optimiert worden und zeigt nun nicht nur beide Lab-Werte und den DeltaE-Wert des ausgewählten Farbfeldes, sondern auch beide Gerätewerte (DCS-Werte) an. Dies ist hilfreich zur Analyse, wenn sich z.B. DCS-Werte geändert haben.
  • Die Kompatibilität zu CxF/X-4-Dateien eines Fremdherstellers ist optimiert worden. Entsprechende CxF/X-4-Dateien können nun korrekt geöffnet und angezeigt werden. (Ticket# 268245)
  • Das Tool Redundanzen ist verbessert worden. Die Reihenfolge der Korrekturen ist geändert worden, so dass zuerst redundanten Weißpunkte gemittelt, danach Gradienten und dann die restlichen redundanten Farbfelder optimiert werden. (Ticket# 145121)
  • Ein Fehler beim Verbinden von CMYK und Multicolor-Dateien ist behoben worden, der auftrat, wenn eine nicht passende Lizenz geladen wurde.
  • Ein Fehler beim Ändern von Kanalnamen im Tool Primärfarben editieren bei Dateien mit unterschiedlichen und nicht optimierten Redundanzen im Weißpunkt ist behoben worden.
  • Der Fehler in der Windows-Version ist behoben worden, dass keine mehrseitige PDF-Testcharts mit dem Tool Chart exportieren erstellt werden konnten.

Fehlerkorrekturen in ColorAnt 3.2.1 | August 2016


Bug Fixes

  • Die manuelle Editierung einer Primärfarbe per Eingabe von LAB-Werte im Dialog Primärfarben editieren funktioniert nun wieder. In der vorherige Versionen änderte sich die editiere Primärfarbe nicht.
  • Der Fehler, dass ColorAnt beim Erstellen eines XML-Reports unter bestimmten Umständen abgestürzt ist, ist behoben worden.
  • Die beim Exportieren von 4CLR Testcharts (Werkzeug Chart exportieren) erscheinenden Fehlermeldung ist behoben worden. Zudem ist es nun auch möglich, PDF-Dateien für Multicolor-Testcharts ohne CMYK-Antiele zu erstellen.
  • Die Kombination von spektralen und LAB-Messdaten im Werkzeug Primärfarben editieren ist optimiert worden und ergibt bessere Ergebnisse für Gradienten und Überdruckkombinationen als vorher.

Was ist neu in ColorAnt 3.2 | Mai 2016


Key Features

Weitere Verbesserungen in ColorAnt 3.2

  • Die Qualität der Kernfunktionen Korrektur, Glätten und Umrechnen sind deutlich verbessert worden. Insbesondere das Glätten mit der 100% Stufe arbeitet nun deutlich stärker als in der Vorversion und ist dennoch genauer an den Messdaten orientiert.
  • Im Werkzeug Chart exportieren ist der Abstand zwischen der Zeilenbenennung und dem ersten Feld vergrößert worden. Dies vereinfacht die Messung mit manchen Messgeräten, wie dem Konica-Minolta FD-7.
    Hinweis: Der Messkopf sollte auf den freien Platz zwischen Zeilennummer und erstem Feld platziert werden, damit keine Fehlmessungen entstehen.
  • ColorAnt erlaubt das Laden von Messwerten aus ICC-Profilen, wenn diese in dem dafür vorgesehenen Profil-Tag (TARG) vorliegen. Liegen keine Messwerte vor, so wird das mit einer Fehlermeldung angezeigt. Nun ist es auch möglich, Messwerte aus dem CxF tag aus ICC-Profilen zu extrahieren, wie es z.B. bei Profilen von X-Rite i1Profiler der Fall ist.
  • Im Spinnennetz-Diagramm können nun zu Vergleichszwecken auch RGB-Profile für Arbeitsfarbräume wie AdobeRGB oder sRGB ausgewählt werden. In vorherigen Versionen konnten nur Druckerprofile ausgewählt werden.

Das neue Verbinden-Werkzeug

Das Verbinden-Werkzeug ist überarbeitet und mit einer neuen Option erweitert worden. Insgesamt stehen drei Optionen zur Verfügung, die je nach geladenen Datensätzen aktiv oder inaktiv sind.

  1. Mit der Option Messdaten im gleichem Farbraum verbinden kombinieren Sie separate Datensätze zu einer großen Messdatendatei. Die Voraussetzung hierfür ist, dass entweder nur Messdaten oder Referenz- und Messdaten zusammen in einer Datei vorliegen und dass der gleiche Farbraum vorliegt. Sie können z.B. drei CMYK-Datensätze zu einer großen Datei mit allen Messwerten verbinden.
  2. Die Option CIE und DCS verbinden erlaubt die Zusammenlegung einer reiner Referenzwertedatei, die nur DCS-Werte (DCS – Device Color Space) beinhaltet, mit einer reinen Messwertedatei (CIE-Werte entweder spektral oder LAB), wenn die gleiche Anzahl Farbwerte vorliegt.
  3. Die neue Option Verbinden unter Berücksichtigung der Kanalnamen erlaubt die Zusammenlegung von Messdaten mit unterschiedlichen Farbräumen. Möchten Sie z.B. einen CMYK-Messdatensatz mit einem 5-kanaligen CMYK+Orange-Datensatz verbinden, so wird daraus ein größerer 5-kanaliger CMYK+Orange-Datensatz mit den zusätzlichen CMYK-Werten. Diese neue Funktion ist sehr hilfreich, wenn Sie separate Multicolor-Messdaten anderer Hersteller z.B. Esko Equinox zu einem Datensatz zusammenfügen möchten.
    Hinweis: Die Möglichkeit Multicolor-Messdaten zu kombinieren oder durch Verbinden zu erstellen, setzt eine ColorAnt L-Lizenz voraus.
    Beachten Sie bitte auch die neue Funktion der Kanalsortierung im Werkzeug Primärfarben editieren.

Kanalsortierung mit Primärfarben editieren

Das Werkzeug Primärfarben editieren erlaubt den Austausch, das Hinzufügen und das Löschen von Kanälen. Mit ColorAnt 3.2 und höher ist es zudem möglich, die Kanalreihenfolge innerhalb der Datei zu ändern, ohne jedoch die Messdaten an sich zu verändern. Das ist hilfreich, wenn Sie z.B. zu einem CMYK-Datensatz die Zusatzkanäle Orange und Grün hinzugefügt haben, jedoch anschließend die Reihenfolge auf CMYK+Grün+Orange ändern wollen.

In diesem Fall wählen Sie einfach mit der Pipette für den Kanal Orange aus der gleichen Messwertdatei den grünen Kanal aus und umgekehrt. Wenn nur die Kanalreihenfolge geändert wurde, so wird das durch die Bezeichnung ChannelOrder im Dateinamen vermerkt.

Hinweis: Die neuen Funktionen der Kanalsortierung im Werkzeug Primärfarben editieren und das Verbinden von Messdaten mit unterschiedlichen Kanalnamen im Verbinden-Werkzeug können dazu genutzt werden, Multicolor-Messdaten von Fremdherstellern für die Profilerstellung mit CoPrA vorzubereiten. Z.B. lassen sich auf diese Weise die vier separaten Messwertdateien aus Esko Equinox zu einem 7-farbigen Messdatensatz in der gewünschten Kanalreihenfolge kombinieren.

Support loading and displaying of CxF/X-4 data

Das CxF3-Dateiformat ist bereits seit längerem in ColorAnt unterstützt. Nun ist es auch möglich CxF/X-4 Messdaten für Sonderfarben zu laden und anzuzeigen. Das Abspeichern von Messdaten als CxF/X-4 kompatible Datei ist jedoch noch nicht mit ColorAnt möglich.

Hinweis: CxF steht für Color Exchange Format und soll die herstellerneutrale Farbkommunikation erleichtert. CxF/X-4 ist seit 2015 ISO standardisiert und erlaubt die spektrale Definition von Sonderfarben sowohl des Volltons als auch von Tonwertabstufungen. Die spektralen Messwerte können sowohl auf dem Substrat als auch zusätzlich auf schwarzem Hintergrund gedruckt vorliegen und ermöglichen Farbmanagement-Systemen eine bessere Wiedergabe der Sonderfarbe im Proof- und Produktionsdruck.

Fehlerkorrekturen in ColorAnt 3.2

  • Im Tonwerte-Werkzeug ist die manuelle Korrektur gemäß TWZ-Zielwerten korrigiert worden und arbeitet nun wieder korrekt.
  • Der Fehler im Tonwerte-Werkzeug ist korrigiert worden, dass wenn keine Korrekturen ausgeführt oder Kanäle deselektiert und der Start-Knopf betätigt wurde, dennoch Korrekturen ausgeführt wurden.
    Hinweis: Beachten Sie, dass bei Tonwertkorrekturen für einen Kanal unter Umständen auch kleine Auswirkungen bei anderen Kanälen zu beobachten sind, da bestimmte Vor- und Nachbearbeitungsschritte ausgeführt werden, z.B. das Korrigieren von nicht übereinstimmenden redundanten Messwerten. Wir empfehlen vor der Benutzung des Tonwerte-Werkzeuges Redundanzen und Korrektur auszuführen.

  • Der Fehler, dass Opazitätsinformationen aus Messwerten beim Werkzeug Primärfarbe editieren nicht übernommen wurden, ist behoben worden.
  • Ein Formatfehler ist behoben worden, der entstehen konnte, wenn nicht unterstützte Dateiformate in den Ordner ~/Documents/ColorAnt/Wedges gespeichert wurden.
  • Das Problem, das im Werkzeug Chart exportieren die maximale Testchartgröße auf 10 inch begrenzt wurde, ist behoben worden. Diese Begrenzung Bestand zudem nur dann, wenn die Längeneinheit inch in den Einstellungen verwendet wurde.
  • Einige Fehler mit dem ACO-Dateiformat (Photoshop-Farbpaletten) sind behoben wurden, die zu falschen Zeichendarstellungen führten oder bei nicht unterstützten Farbräumen entstehen konnten.
  • Im PDF-Report sind etliche kleine Fehler korrigiert wurden, die bei machen Messdaten zu zerwürfelten Reports führten und bei zu langen Dateinamen zu unnötigen Zeilenumbrüchen oder unkontrollierten Kürzungen führten.
  • Der Fehler im PDF- und XML-Report, dass die angegeben Dichtewerte der Primärfarben nicht mit den Werten unter Betrachten übereinstimmten ist behoben worden.
    Hinweis: Die Dichtewerte entsprechen nun sowohl im Report als auch unter Betrachten der vom Benutzer vorgegebenen Berechnungsmethode unter Einstellungen.

Weitere Verbesserungen in ColorAnt 3.1 | November 2015


Key Features

  • In der Liste der Zuletzt benutzen Dateien (im Datei-Menü) findet sich am Ende der Liste die neue Option Einträge löschen. ColorAnt merkt sich die letzten 20 geöffneten Dateien. Mit der neuen Option löschen Sie diese und setzen ColorAnt wieder in den Grundzustand.
  • Unter Datei/Speicher unter befindet sich nun ein weiteres Format: CGATS XML Dateiformat. Die CGATS-Spezifikation erlaubt das Erstellen von TXT und XML-Dateien. ColorAnt kann nun beide Formate speichern.
  • Das Werkzeug Chart exportieren kann Testcharts neben TIFF und PSD nun auch als PDF abspeichern.
  • Bei der Erstellung von einseitigen Testcharts mit Chart exportieren versucht ColorAnt beim Exportieren die Felder möglichst gleichmäßig zu verteilen. Dies kann dazu führen, dass die Chartbreite nicht optimal ausgenutzt wird. Dies können Sie nun durch die neue Option Chartbreite immer komplett ausnutzen erzwingen.

  • Im Werkzeug ICC Umrechnung können Sie nun auch die Profilklasse der abstrakten Profile verwenden, die eine direkte Lab-Lab-Umrechnung ermöglichen.
  • In allen Werkzeugen ist nun der Start– und/oder OK-Button standardmäßig ausgewählt, so dass Sie durch Enter direkt das Werkzeug anwenden können.
  • Eine neue Version des Messprogramms UPPCT v2.3.3 ist im Installer vorhanden. Mit der Version wird ein Problem behoben, dass gemessenen Multicolor-Charts nicht an ColorAnt oder CoPrA übertragen wurden.

Verbesserte CxF-Unterstützung

Das Dateiformat CxF3 wird mehr und mehr als Austausch-Format für Sonderfarben verwendet. Wir haben Verbesserungen für den Import von CxF3-Dateien vorgenommen und uns dabei an der relevanten ISO Norm 17972-1:2015 orientiert. Zusätzlich gibt es eine weitere ISO Norm 17972-4:2015, die den Austausch von Sonderfarben-Messwerten mit Abstufungen beschreibt. An dieser haben wir uns ebenfalls für den Import von CxF-Dateien mit Sonderfarben-Abstufungen auf weißer und schwarzer Unterlage orientiert. ColorAnt 3.1 ist nun kompatible mit CxF/X-4-Dateien.
Hinweis: Ältere CxF-Versionen werden von ColorAnt nicht mehr unterstützt.

Erweiterung des Werkzeuges Weißkorrektur

Die Auswirkung von Papierton-Änderungen auf die Messwerte eines Testcharts vorherzusagen, ist die Aufgabe der Weißkorrektur. Neu ist die Möglichkeit, diese Auswirkungen mit drei verschiedenen Methoden zu berechnen. In vorherigen Versionen von ColorAnt haben wir immer eine Methode angewendet, diese haben wir verbessert und sie ist weiterhin mit der Bezeichnung ColorLogic Standard als Grundeinstellung zu empfehlen ist. Mittlerweile gibt es aber eine international genormte Methode, die als ISO 13655 bekannt geworden ist. Auch diese Methode kann nun als Weißkorrektur-Berechnung ausgewählt werden. Und schließlich lässt sich auch die relative Farbmetrik anwenden.

Mit der Methode Relativ farbmetrisch sind die Auswirkungen am stärksten, da sich Papiertonänderungen durch den ganzen Farbraum ziehen und bei größeren Änderungen auch die Primärfarben massiv beeinflussen. Die Methode ISO 13655 ist in den Lichterbereichen und den bunten Primärfarben der relativen Farbmetrik noch ähnlich, jedoch geht die Methode davon aus, dass sich die Tiefen durch den geänderten Papierton nicht ändern. Mit unserer Standard-Methode gehen wir wie bei ISO 13655 auch davon aus, dass sich die Tiefen nicht ändern, jedoch berechnen wir einen geringeren Einfluss auf die Primärfarben, was unserer Meinung nach der realen Beobachtung entspricht.

Erweiterungen im Werkzeug Primärfarben editieren

Die neu integrierte Fortschrittsanzeige im Werkzeug für das Editieren von Primärfarben zeigt Ihnen den Stand der Berechnungen an. So sind Sie bei den komplexen mathematischen Kalkulationen, besonders bei großen Testcharts und vielen Kanälen, immer informiert, wie lange diese noch dauern können.

Beim Austausch des Papiers und der Papierfärbung wirkt sich diese Änderung nicht auf die Primärfarben aus. Das ist so gewollt, denn das Tool geht nur von kleinen Papiertonänderungen aus, die eben auf den Vollton der Primärfarben keine Auswirkung haben. Aus diesem Grund wird nun im Dialog eine zusätzliche Information angezeigt. Sollten Sie größere Änderungen im Papierton vornehmen wollen, so empfehlen wir dies vor dem Editieren der Primärfarben mit dem Werkzeug Weißkorrektur durchzuführen.

Bisher konnten nur Primärfarben gegen andere Farben ausgetauscht werden, wenn in der geladenen Messwertdatei Referenz- und Messwerte für die auszutauschende Farbe vorhanden waren. Bei Sonderfarben-Bibliotheken wie z.B. der Pantone-Bibliotheken, die z.B. als CxF-Datei in ColorAnt geöffnet werden können, liegen jedoch keine Referenzwerte vor, weswegen der Austausch bisher nicht möglich war. Mit ColorAnt 3.1 ist es nun möglich, solche Sonderfarben-Bibliotheken zum Austausch von Primärfarben zu verwenden. Dabei wird jede Sonderfarbe in der Bibliothek als Vollton interpretiert.
Hinweis: Liegt nur der Vollton zum Austausch einer Primärfarbe vor jedoch keine Abstufungswerte, dann übernimmt ColorAnt das Gradationsverhalten der ursprünglichen Primärfarbe.

 

Getrennte Referenz- und Messwerte verbinden

Vielleicht kennen Sie die Situation, dass von verschiedenen externen Messtools Messwerte ohne Referenzwerte abgespeichert werden. Ohne Referenzwerte kann jedoch ColorAnt keine Auswertungen und Korrekturen vornehmen, noch können in CoPrA Profile erstellt werden. Deshalb sollten Mess- und Referenzwerte immer beide in einer Datei gespeichert werden. Liegen nun Referenz- und Messwerte als separate Dateien vor, und haben diese die gleiche Anzahl an Feldern, so können Sie beide Dateien in ColorAnt auswählen und mit dem Verbinden-Werkzeug zu einer Datei kombinieren.

Combining CIE with DCS data with the Link tool

Combining CIE with DCS data with the Link tool

Messdaten neu anordnen

Die Möglichkeit, mit ColorAnt 3 eigene Referenzdateien und Testcharts zu erstellen, werden von vielen unserer Kunden ausgiebig genutzt. Wird dann jedoch mit den Referenzdateien und/oder Testcharts in anderen Messtools von Messgeräteherstellern oder anderen Anbietern gemessen, so gibt es immer wieder Anpassungsprobleme, damit Referenz- und Messwerte zueinander passen. So mag das eine Tool eines Herstellers erst spaltenweise und das andere zeilenweise messen, oder das Chart muss gedreht eingemessen werden oder es ist gespiegelt gedruckt worden und passt nicht mehr zur Referenz. Viele diese typischen Anordnungsthemen können nun mit ColorAnt gelöst werden. Selektieren Sie eine Referenz- und/oder Messdatei unter Datensätze und öffnen Sie mit Rechtsklick das Kontextmenü. Darin finden Sie sechs Optionen, um die Datei neu anzuordnen. Zeilen und Spalten vertauschen ist dabei vermutlich die am häufigsten verwendbare Option.

Hinweis: Öffnen Sie sich die 2D-Ansicht im Betrachten-Dialog, um die Auswirkung der Anordnungsänderung zu beurteilen. Wenn die Änderung nicht in Ihrem Sinne ist, klicken Sie im Verlauf auf den entsprechenden Eintrag vor der Neuanordnung, um die Änderung rückgängig zu machen.

Komplette Überarbeitung der Messdaten-Report-Erstellung

Als erstes fällt auf, dass sich der Dialog vor der Erstellung des Messdaten-Reports geändert hat. Er ist neu strukturiert und erlaubt neben den beiden Optionen zur Qualitätsprüfung und zum Vergleich mit einem anderen Profil die Wahl der DeltaE-Methode bei der Auswertung. Sie haben die Wahl entweder die herkömmliche DeltaE76-Methode oder die moderne DeltaE2000-Methode auszuwählen. Zudem können Sie über den Suchen-Knopf aus der Liste Ihrer ICC-Profile auf Ihrem Rechner das zu den Messdaten am besten passendste Profil suchen lassen. Der Prozentwert der Übereinstimmung wird hinter dem Profilnamen angezeigt. Dieses Profil können Sie bei Bedarf im Dropdown-Menü Vergleiche mit Druckstandard auswählen. In der neuen Version von ColorAnt 3.1 können nun auch Multicolor-Messdaten mit Ihren vorhandenen Multicolor-Profilen verglichen werden.

Die meisten Änderungen befinden sich jedoch im neuen PDF-Report, der durch Klicken auf den Speichern-Knopf und Festlegung des Dateinamens erstellt wird. Er bietet nun noch mehr hilfreiche Informationen, gibt Ihnen einen optimalen Überblick über die Qualität Ihrer Messwerte und empfiehlt welche Korrekturen sinnvoll sind. Zudem wird die Eignung des verwendeten Testcharts überprüft, Tonwertzuwächse, Linearität und Spinnennetzdiagramme gezeigt und die Übereinstimmung bzw. Abweichungen zu einem Druckstandard (Profil) aufgelistet. Der PDF-Report eignet sich hervorragend als Dokumentation Ihrer Messwerte des Drucks.

Einen anschaulichen Beispiel-PDF-Report, der die neuen Charakterisierungsdaten FOGRA51 (PSO Coated V3) im Vergleich zum ICC-Profil ISO Coated V2 im neuen ColorAnt-Report-Layout zeigt, finden Sie hier

Hinweis: Zusätzlich oder alternativ zum übersichtlichen und mit Grafiken und Tabellen gestalteten PDF-Report, können Sie sich aus ColorAnt auch einen XML-Report mit den reinen Daten erstellen. Die entsprechenden TVI-Werte, Vergleiche und DeltaE-Auswertungen sind darin in einer XML-Struktur aufgelistet. Eine XML-Report ist dann von Bedeutung, wenn aus den gegebene Informationen ein eigener Report im speziellen Layout oder mit anderen Auswertungsschwerpunkten erstellt werden soll.

Fehlerkorrekturen in ColorAnt 3.1 | November 2015


Fehlerkorrekturen in ColorAnt 3.1

  • Auftretende Fehlermeldungen bei der Verwendung des Werkzeuges CIE Konvertierung sind behoben worden.
  • Bei der Erstellung einer Referenzdatei mit nur einem Farbfeld mit dem Werkzeug Individuelles Chart wird nun der Vollton erzeugt und nicht mehr 50%.
  • Die Anzeige des Fortschrittsbalken bei der Erstellung von PDR-Reports ist optimiert worden und entspricht nun der wirklichen Dauer der Reporterstellung.
  • Der Fehler, dass beim Umrechnen eines kleinen Charts auf ein großes die Linearität bzw. TWZ-Kurven der Originaldatei nicht übernommen, sondern geglättet wurden, ist behoben worden.
  • Die ausgewählten Rendering Intents im Werkzeug ICC Umrechnung werden nun korrekt angewendet.
  • Fremddateien mit Messdaten mit von ColorAnt nicht unterstützter Syntax werden nun mit Fehlermeldungen angezeigt und Abstürze vermieden.

 

Fehlerkorrekturen in ColorAnt 3.1.1

  • Alle Speicher-Optionen für Dateien stehen wieder zur Verfügung. In der vorherigen Version war nur das Textformat zugänglich.
  • Die Anzeige von manchen CxF3-Dateien in der 2D-Anzeige ist korrigiert worden. Farbfelder und deren Messwerte werden nun wieder korrekt angezeigt.
  • Der Import von unnötig komplex aufgebauten CxF3-Dateien eines Fremdherstellers ist optimiert worden.
  • Die Performance beim Import und der Verarbeitung von sehr großen CxF3-Messwertdateien ohne Gerätewerte ist verbessert worden. Dies betrifft z.B. Sonderfarbenbibliotheken mit vielen Sonderfarben und spektralen Messwerten.

ColorAnt 3.01 Release | Mai 2016


Bug Fixes

Im Werkzeug Chart exportieren haben wir die Chartbreite in unseren beiden Voreinstellungen von 275 auf 265 mm reduziert, um damit insbesondere die Messung mit einem X-Rite i1Pro mit Lineal zu verbessern.

  • Abstürze beim Export von mehrseitigen Multicolor-Tescharts mit dem Werkzeug Chart exportieren sind behoben worden.
  • Die dunklen Feldtrenner, die vom Werkzeug Chart exportieren zwischen Farbfelder erzeugt werden, um die Messung mit Streifenmessgeräten zu erleichtern, sind für nicht-CMYK-Testcharts optimiert worden. Nun werden möglichst dunkle Farben und nicht nur die Farbe des vierten Kanals verwendet.
  • Kunden können sich mit der neuen Version alle Features des Programms auch ohne eine Lizenz ansehen. Es erscheinen jedoch in machen Dialogen Meldungen, dass weiterführende Aktionen nur mit entsprechender Lizenzdatei (auch mit einer Demo-Lizenz) möglich sind. Ohne Lizenzdatei ist das Abspeichern von Dateien nicht möglich. Wie Sie sich eine Demo-Lizenz besorgen ist hier erläutert.
  • Probleme beim Anzeigen mancher IT8-formatierter Messdateien anderer Hersteller (z.B. multiline quoted values von Barbieri Gateway) sind behoben worden. Ebenso sind Fehlermeldungen und das Nichtanzeigen von Dateien mit leicht fehlerhafter Syntax behoben worden, so dass ColorAnt toleranter mit solchen Dateien umgeht und sie dennoch anzeigt.
  • Die fehlerhafte Anzeige der Kanalnamen bei den mit CoPrA mitgelieferten Multicolor-Testcharts und Referenzdateien, die über ColorAnt und UPPCT gemessen wurden, ist behoben worden.
  • Einige Speicherlöcher sind behoben worden.
  • Das Problem, dass ColorAnt ohne hinterlegtes Systemprofil im OS keine Farben anzeigen konnte und deshalb mit einer Fehlermeldung abbrach, ist behoben worden. Nun zeigt ColorAnt in einem solchen Fall Farben mit einer Default-Konvertierung an.
    Hinweis: ColorAnt nutzt zur Echtfarbdarstellung von gemessenen Farbfeldern das Monitorprofil Ihres Systems. Entsprechend stimmt die Farbdarstellung bei einem gut kalibrierten und profilierten Monitor am besten.