Integration mit Enfocus Switch

Enfocus Switch-Integration

Integration von ZePrAs Features in Enfocus Switch-Workflows

Auch für hochentwickelte und gut konfigurierte Anwendungen wie ZePrA gibt es Anwendungsszenarien, bei denen eine spezielle Dateibehandlung oder ein weiterer Freigabeschritt für optimierte PDF-Dateien sinnvoll ist. Dies trifft besonders auf Druckdienstleister und Druckereien zu, die von vielen verschiedenen Kunden unterschiedlichste PDF-Daten erhalten. Die Kombination von ZePrA mit Enfocus Switch und einer Preflight-Lösung hat sich in diesem Anwendungsfall gut bewährt.

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Kombination von Enfocus Switch, PitStop Server und ColorLogic ZePrA

ZePrA | Quick Start Guide DE

Quick Start Guide

Der Schnelleinstieg in ZePrA

Vorwort

Vielen Dank, dass Sie sich für ZePrA entschieden haben.

ZePrA stellt Ihnen einen Hotfolder-basierten Farbserver zur Verfügung, um TIFF-/JPEG-/PSD-/PSB-Bild- und PDF-Daten mit DeviceLink- und ICC-Geräteprofilen zu optimieren.

Das Haupteinsatzgebiet ist die Optimierung bzw. Farbkonvertierung von CMYK-Druckdaten, die Verwendung in medienneutralen Workflows mit RGB-Daten, die Multicolor- und Sonderfarben-Verarbeitung.

Die hohe Qualität bei der Optimierung bzw. Farbkonvertierung von CMYK-, RGB-, Grau- und Multicolor-Druckdaten erreichen wir durch die berechneten und eingesetzten DeviceLink-Profile und eine intelligente PDF-Verarbeitung. Für eine Reihe von standardkonformen Druckprozessen hat ColorLogic Standard-DeviceLink-Profile entwickelt, die Sie im Paket mit ZePrA erwerben können, oder aber Sie nutzen unsere SmartLink-Technologie, die hochqualitative Farbkonvertierungen in alle Druckverfahren on-the-fly berechnet.

Da das automatisierte Farbmanagement speziell bei PDF-Dateien oft umfangreiche Konfigurationen erfordert, haben wir in ZePrA sehr viel Wert auf ein einfaches Anlegen, Duplizieren und Anpassen von Konfigurationen und Warteschlangen für typische Aufgaben im Produktionsalltag gelegt. Dank der Multi-Threading-Technologie kann in ZePrA  ein noch höherer Datendurchsatz erreicht werden.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Erfolg beim Optimieren und Farbkonvertieren.

Ihr ColorLogic-Team

Laden Sie hier den Quick-Start-Guide als PDF-Dokument.

ZePrAs Sidebar

Die Benutzeroberfläche von ZePrA ermöglicht durch ihre praktische Sidebar einen schnellen Zugriff auf alle Module. Bewegen Sie die Maus einfach über das Haus-Symbol an der linken Seite und wählen Sie das entsprechende Modul aus.

Auto Setup

Auto Setup

Erstellen Sie neue Workflows mit dem Auto-Setup-Wizard

Konfigurationen und Übersicht

Übersicht

Wechseln Sie in die Übersicht (Hauptfenster), um Warteschlangen, offene Jobs und bearbeitete Jobs einzusehen

Konfigurationen

Passen Sie die Einstellungen für Ihre Jobs an

Warteschlangen

Verwalten Sie Ihre Jobs

Werkzeuge

Sonderfarben-Report

Überprüfen Sie die Sonderfarbenkonvertierung bereits vor dem Druck

SaveInk-Report

Informationen zur Farbersparnis

ICC-Profile extrahieren

Extrahieren Sie ICC-Profile und Ausgabebedingungen aus Bild- und PDF-Dateien

Globale Einstellungen

Sonderfarben-Bibliotheken

Verwalten Sie Ihre Bibliotheken und bearbeiten Sie Sonderfarben

Gradationen

Erstellen Sie Tonwertkorrekturkurven

Profilzuweisungen

Verwenden Sie vorhandene oder dynamisch erstellte DeviceLinks für Dateikonvertierungen

Systemanforderungen

macOS®

  • macOS® 10.15 Catalina
  • macOS® oder macOS® Server Version 10.9 oder höher

Windows®

  • Microsoft Windows® 10
  • Microsoft Windows® XP SP3 und höher

Empfohlene Hardware

  • Mindestens Dual Core Processor (Quad Core oder mehr empfohlen)
  • Mindestens 2 GB RAM (4 GB oder mehr empfohlen)
  • Minimale Bildschirmauflösung 1024 x 768 (1280 x 1024 oder mehr empfohlen)

 Besonderheiten

  • macOSColorAnt, Measure Tool, CoPrA und ZePrA laufen im 64-Bit-Modus
  • WindowsColorAnt, CoPrA und ZePrA laufen im 64-Bit-Modus, das Measure Tool läuft im 32- Bit-Modus
Installation

Die Installationsprogramme installieren die Anwendungen im Programme-Ordner des Betriebssystems (macOS oder Windows). Mit einem Doppelklick auf das jeweilige Installationsprogramm wird die Installation gestartet.

Nachdem Sie die Lizenzvereinbarung akzeptiert haben, können Sie den Zielordner definieren und zwischen einer Standardinstallation und einer angepassten Installation wählen. Die Standardinstallation installiert alle Komponenten (zum Beispiel ColorAnt/Measure Tool zusammen mit CoPrA oder den DLS-Manager). In der angepassten Installation können Sie entscheiden, welche Komponenten Sie installieren möchten.

ColorAnt: Die Integration von ColorAnt (oder dem Measure Tool bei CoPrA Basic) ermöglicht die Messung von Testcharts direkt in CoPrA (Messgerät vorausgesetzt).

DLS-Manager: Hiermit können Sie entscheiden, welche DeviceLink-Sets Sie auf Ihrem Rechner installieren und testen/nutzen möchten.


Lieferumfang

Im Lieferumfang von CoPrA sind enthalten:

  • CoPrA-Software
  • Weitere Software: Profile Manager (in CoPrA integriert) und ColorAnt oder das Measure Tool aus ColorAnt.
  • Hinweis: Das Programm ColorAnt M zum Erstellen und Analysieren von Messdaten ist in den Paketen CoPrA M bis XL enthalten. Das Paket CoPrA XXL enthält ColorAnt L. In CoPrA Basic ist das Measure Tool aus ColorAnt enthalten.
  • USB-Stick (Dongle) oder Computer-basierte Lizenz
  • Editierbare Testcharts (EditTargets) zur Verwendung mit dem DeviceLink-Werkzeug Editierung (nach Installation im Ordner EditTargets)
  • Testcharts und Referenzdateien für das Erstellen von Druckerprofilen (nach Installation im Ordner Testcharts) inklusive Multicolor-Testcharts
  • Quick Start Guide (gedruckt)
  • Diese Online-Hilfe

Hinweise:

Den Ordner EditTargets finden Sie nach einer Standardinstallation unter:

Windows: C:\Programme (x86)\CoPrA5\EditTargets

macOS: Programme\CoPrA5\ EditTargets

Den Ordner Testcharts finden Sie nach einer Standardinstallation unter:

Windows: C:\Programme  (x86)\CoPrA5\Testcharts

macOS: Programme\CoPrA5\Testcharts

Sie können aber auch in CoPrA über das Menü Werkzeuge und die Einträge EditTargets-Ordner öffnen und Testcharts-Ordner öffnen auf diese Ordner zugreifen.

Die kontextsensitive Online-Hilfe öffnet sich im Browser durch das Anklicken des Fragezeichen-Symbols im jeweiligen Programmfenster oder über die F1-Taste oder über den Eintrag Online-Hilfe im Hilfe-Menü. Hierfür wird eine aktive Internetverbindung benötigt.

Aktivieren von Lizenzen

Eine permanente Lizenz installieren

Eine permanente Lizenz erhalten Sie von Ihnen Ihrem ColorLogic-Händler direkt nach dem Kauf der Anwendung. Dies kann wunschgemäß entweder eine Computer-basierte oder USB-Dongle-Lizenz sein.

Computer-basierte Lizenzen sind immer an den Computer gebunden, auf dem die jeweilige Software (CoPrA, ZePrA, ColorAnt) installiert ist. Dies bietet sich beispielsweise für eine zeitlich begrenzte Testinstallation an. Computer-basierte Lizenzen sind aber auch erforderlich, wenn der Computer keinen USB-Anschluss besitzt oder ein USB-Dongle nicht erwünscht ist, zum Beispiel bei einem Server.

USB-Dongle-Lizenzen funktionieren mit einem speziellen USB-Stick. Der USB-Dongle kommuniziert mit der entsprechenden Software-Lizenz und ermöglicht es, die Software auf unterschiedlichen Rechnern einzusetzen. Dabei ist es erforderlich, dass der USB-Dongle am jeweiligen Rechner angeschlossen ist, bevor die Software gestartet wird.

Nach dem Kauf der Software wird eine permanente Lizenzdatei (*.lic) per E-Mail verschickt.


Aktivieren der Lizenz

Zum Aktivieren der Anwendung Laden Sie die Lizenzdatei unter Registrierung im Reiter Lizenzdetails. Hier finden Sie neben dem Lizenzinhaber und dem Ablaufdatum außerdem eine Liste mit den freigeschalteten Modulen und Add-ons.


Verwenden einer Lizenzdatei auf einem Multi-User-System

macOS

Speichern Sie die Lizenzdatei im ColorLogic-Ordner:

/Benutzer/Geteilt/ColorLogic/LicenseInstall.

  • Falls der Ordner noch nicht existiert, können Sie ihn selbst anlegen.
  • Achten Sie darauf, dass alle User Leserechte haben.
  • Beim Start prüft die Software, ob sich in dem angelegten Ordner eine passenden Lizenzdatei befindet.

Windows

Speichern Sie die Lizenzdatei im ColorLogic-Ordner:

C:\Benutzer\Öffentlich\Dokumente\ColorLogic\LicenseInstall.

  • Falls der Ordner noch nicht existiert, können Sie ihn selbst anlegen.
  • Achten Sie darauf, dass alle User Leserechte haben.
  • Beim Start prüft die Software, ob sich in dem angelegten Ordner eine passenden Lizenzdatei befindet.

Lizenzdetails

Das Ablaufdatum der Software wird bei zeitlimitierten Versionen (zum Beispiel Demolizenzen) am rechten unteren Rand des Software-Fensters angezeigt. Für Vollversionen wird kein Ablaufdatum angezeigt.

Verfügbare Funktionen: Nach dem Laden der Lizenz können Sie unter Lizenzdetails die freigeschalteten Module einsehen.

Auto Setup

Workflow mit dem Auto-Setup-Wizard einrichten

ZePrA verfügt über sechs Auto-Setup-Methoden, um Workflows für die am häufigsten vorkommenden Aufgaben im Farbmanagement einzurichten. Um die erforderlichen Konfigurationen und Warteschlangen zu erstellen, sind nur wenige Schritte erforderlich.
Für die Verarbeitung Ihrer Daten können Sie entweder ein vorher erstelltes DeviceLink-Profil verwenden oder mit SmartLink ein DeviceLink-Profil „on-the-fly“ erstellen (SmartLink-Lizenz erforderlich).
Der automatische Konfigurationsassistent ermöglicht es auch, Workflows zu erstellen, mit denen Farbe gespart, der Farbauftrag optimiert und Gradationskorrekturen vorgenommen werden können.

Schritt 1: Auswahl eines Setup-Modus

Wählen Sie Auto Setup in der Sidebar. Hier stehen sechs verschiedene Setup-Modi zum Erstellen von Konfigurationen und Warteschlangen zur Verfügung:

Auswahl des Setup-Modus

 

  1. Normalisieren und Farben zur neuen Ausgabebedingung konvertieren
    Der Inhalt der PDF-Datei wird zunächst zum Dokumentfarbraum oder zum Output Intent normalisiert und anschließend unter Verwendung von DeviceLink-Profilen zum gewünschten Zielfarbraum konvertiert.
  2. Normalisieren zum Dokumentfarbraum oder Output Intent
    Die Daten werden zum Dokumentfarbraum oder Output Intent normalisiert. Die finale, normalisierte Datei besteht nach der Konvertierung nur noch aus einem Farbraum und eventuellen Sonderfarben.
    Wenn PDF-Objekte im RGB-Farbraum vorliegen, werden diese vom eingebetteten Profil über den im PDF definierten Rendering Intent in den Dokumentfarbraum konvertiert.
  3. Farbe sparen
    Die Daten werden erst zum Dokumentfarbraum normalisiert und anschließend entweder mit einem bestehenden SaveInk-Profil oder einer definierten SmartLink-SaveInk-Methode optimiert. Hier stehen drei Farbeinsparungsmethoden zur Verfügung.
  4. Gesamtfarbauftrag optimieren
    Die Daten werden zum Dokumentfarbraum normalisiert und der maximale Farbauftrag wird reduziert. Dies kann entweder über spezielle Profile zum Reduzieren des Gesamtfarbauftrags (TAC) erfolgen, oder – bei Verwendung von SmartLinks – über den Wert der unter Gewünschter Farbauftrag definiert wird.
  5. Direkte Farbkonvertierung zur neuen Ausgabebedingung
    Die Daten werden mit eingebetteten Profilen direkt zum Zielfarbraum konvertiert, ohne sie vorher zum Dokumentfarbraum zu normalisieren. Dieser Setup-Modus ermöglicht die beste Farbraumnutzung des Zielfarbraumes und eignet sich besonders für medienneutral aufbereitete Daten, z. B. RGB-Bilddaten mit ICC-Profil.
  6. Nur Gradationskurven anwenden
    Wenn Ihr Druckprozess aufgrund differierender Druckbedingungen abweicht (z. B. bedingt durch Bedruckstoff oder andere Druckparameter), und Sie eine Anpassung direkt in ZePrA, ohne CtP-Kompensationskurven im RIP durchführen möchten, können Sie eine Gradationskorrektur „on-the-fly“ vornehmen.

Schritt 2: DeviceLink-Profil oder SmartLink verwenden

Sie können entweder ein bereits vorhandenes DeviceLink-Profil verwenden oder mit SmartLink ein hochwertiges DeviceLink-Profil direkt im Workflow erstellen und verwenden.

  1. Vorhandenes DeviceLink-Profil verwenden
    Wenn Sie bereits über ein passendes DeviceLink-Profil für die gewünschte Konvertierung verfügen (z. B. aus unseren DeviceLink-Sets, die Sie mit ZePrA erwerben können) , können Sie es aus dem Drop-down-Menü auswählen. Quell- und Zielprofil werden dann durch das DeviceLink-Profil gesetzt.
  2. Verwende SmartLink
    Mit der SmartLink-Funktion können Sie „on-the-fly“ hochwertige DeviceLinks aus Ihren Quell- und Zielprofilen erstellen, um die bei einer normalen ICC-Konvertierung auftretenden Probleme zu vermeiden und die Qualität Ihrer Konvertierungen zu erhöhen.
    Hinweis: Erfordert eine SmartLink-Lizenz. Wenn die SmartLink-Funktion nicht verfügbar ist, wird für Objekte mit eingebundenem ICC-Profil eine normale ICC-Konvertierung durchgeführt.

Dokumentfarbraum

Der Dokumentfarbraum dient als Referenz, um einen einheitlichen Farbraum für die Farben der PDF-Datei zu erstellen. Durch das Aktivieren der Checkbox Output Intent bevorzugen wird der Output Intent der PDF/X-Datei anstelle des manuell eingestellten Dokumentfarbraums verwendet.

Rendering Intent

ZePrA enthält zusätzlich zu den vier Standard ICC Rendering Intents fünf weitere Rendering Intents. Sie sind nur mit aktivierter SmartLink-Funktion verfügbar.

Zusätzliche Rendering Intents für SmartLinks

Standard Komprimierung: Wenn die Umrechnung zwischen unterschiedlich großen Farbumfängen erfolgen soll. Berechnet eine perzeptive Umsetzung für Eingabe- und Zielprofil, die für alle Arten von Gamuts (Farbumfängen) gut geeignet ist.

Schwarzkompensation: Verwenden Sie die Schwarzkompensation, um mit der perzeptiven Konvertierung die gleichen Ergebnisse zu erzielen, wie mit „Relativ farbmetrisch mit aktivierter Tiefenkompensierung”. Bei der Konvertierung von einem großen auf einen kleinen Farbraum bleibt die Zeichnung in den Lichtern und Tiefen erhalten, anders als bei einer reinen relativ farbmetrischen Konvertierung. Neutrale Töne werden relativ farbmetrisch umgesetzt. Out-of-Gamut-Farben werden abgeschnitten.

Absolute Komprimierung: Wenn die Farbumfänge ähnlich groß sind, der Papierton jedoch deutlich abweicht. Im Unterschied zur Standard Komprimierung und Schwarzkompensation wird in der Graubalance die Papierfärbung ausgeglichen. Farbanmutung der Ursprungsdatei bleibt auf einem Zielmedium mit anderer Papierfärbung bestmöglich erhalten. Tiefenbereiche werden bei kleinen Farbumfängen angehoben.

Dynamische Komprimierung: Vergleicht den Eingabefarbraum mit dem Zielfarbraum und erzeugt eine Komprimierung, die Out-of-Gamut-Bereiche minimiert. Helligkeit (und damit die Zeichnung des Originalfarbraums) und eine möglichst hohe Sättigung bleiben erhalten. Die Grauachse wird relativ zum Papierweiß des Zielprofils umgesetzt (wie bei der Standard Komprimierung). Gut geeignet, wenn Quell- und Zielprofil einen sehr großen Dynamik- und Kontrastumfang aufweisen, wie zum Beispiel bei RGB-zu-CMYK-Konvertierungen.

Minimale Komprimierung: Ermöglicht eine nahezu absolut farbmetrische Reproduktion und kompensiert lediglich die Bereiche, die sich in der Nähe des Schwarz- und Weißpunkts befinden.

SmartLink-Methode

Die SmartLink-Methode berücksichtigt die verschiedenen Anforderungen verschiedener Druckbedingungen, so dass die gedruckte Farbe korrekt wiedergegeben und für den Druckprozess optimal separiert wird.

Traditioneller Druck – klassisch: Konvertierung für Offset-, Gravur-, oder Zeitungsdruck. Schwarz, Grau, Primär-, Sekundär- und Tertiär-Farbtöne des Quellprofils bleiben erhalten. Der Gesamtfarbauftrag wird vom Zielprofil übernommen.

Traditioneller Druck mit Automatik: Wenn sich die Farben und das Papier des Zielfarbraums deutlich vom Output Intent oder dem Dokumentfarbraum unterscheiden. Die Separation bleibt erhalten.
Großfomatdruck – Inkjet: Die Separation zeichnet sich durch ein starkes GCR und einen späten Schwarzeinsatz aus. Der Schwarzpunkt und der Gesamtfarbauftrag werden automatisch berechnet. Ansonsten wie Traditioneller Druck mit Automatik.
Digitaldruck – Toner: Für tonerbasierte Digitaldrucker und Bürodrucker. Es wird ein hoher Prozentsatz an Schwarz genutzt, um einen stabilen Ausdruck und eine neutrale Graubalance zu erreichen. Der Gesamtfarbauftrag wird aus dem Zielprofil übernommen. Ansonsten wie Traditioneller Druck mit Automatik.

Vertiefung: Nur Gradationskurven anwenden

Bei diesen Gradationsanpassungen werden externe Dateien on-the-fly auf existierende Kurven angewendet und passen so Prozessfarben und/oder Sonderfarben an, ohne den Dokumentfarbraum zu verändern.

Es gibt zwei Möglichkeiten zur Korrektur von Gradationen:
1: Kurven aus Datei verwenden
Hier können mit CoPrA erstellte Linearisierungs-DeviceLink-Profile oder bereits vorher importierte Dateien mit Kurven (Gradationen) ausgewählt werden.

2: Datei importieren und Kurven verwenden
Externe Dateien mit den Gradationskorrekturen für die zu ändernden Kurven (Gradationen) können hier geladen werden. ZePrA importiert diese Dateien dann in seine eigene Ordnerstruktur.

Hinweis zum Normalisieren der Daten

Wenn Sie mit PDF/X-3-, PDF/X-4- oder PDF/X-5n-Dateien arbeiten, die eventuell noch RGB- oder CMYK-Objekte mit eingebetteten Profilen beinhalten, sollten Sie die Dateien von ZePrA normalisieren lassen.

Für den Fall, dass kein Output Intent in der PDF-Datei vorhanden ist, sollten Sie ein ICC-Profil als Dokumentfarbraum definieren. Aktivieren Sie die Checkbox Output Intent bevorzugen, um sicher zu stellen, dass jeder existierende Output Intent immer Vorrang vor dem festgelegten Dokumentfarbraum hat und somit beibehalten wird.

Schritt 3: Konfigurationen und Warteschlangen erstellen

Im letzten Schritt des Wizards vergeben Sie einen Warteschlangennamen. Die zugehörige Konfiguration erhält automatische denselben Namen.

Definieren Sie den Basis-Ordner. Hier wird die Warteschlange und die Unterordner angelegt. Um lediglich eine neue Konfiguration zu erstellen, deaktivieren Sie die Checkbox Warteschlange erzeugen.

Hiermit ist die Konfiguration Ihres Workflows abgeschlossen. Sie können die Warteschlange sofort verwenden.

Jobs und Warteschlangen

Anlegen und verwenden von Warteschlangen

Jobs über Warteschlangen verarbeiten

In ZePrA werden Dateien über Warteschlangen verarbeitet, das heißt ein Job entspricht der Verarbeitung einer Datei über eine Warteschlange. Jeder Warteschlange ist eine Konfiguration zugewiesen. Sie enthält alle notwendigen Einstellungen für die Konvertierung und Verarbeitung der Datei. Warteschlangen und deren Konfigurationen werden getrennt voneinander verwaltet und Konfigurationen können Warteschlangen jederzeit neu zugewiesen werden.

Das Fenster Jobs und Warteschlangenübersicht (Sidebar: Übersicht) gibt einen Überblick über die vorhandenen Warteschlangen und die dazugehörigen Konfigurationen.

Warteschlangen, die mit dem Auto-Setup-Wizard angelegt wurden, haben normalerweise den gleichen Namen, wie die zugehörige Konfiguration.

Die Reihenfolge der zu verarbeitenden Jobs können Sie über die Priorität ändern, indem Sie mit einem Rechtsklick auf die Warteschlange den Standardwert Normal auf Hoch oder Niedrig setzen.
Mit Start und Stopp  rechts unten im Fenster lassen sich alle Warteschlangen direkt starten oder stoppen.

Verarbeitungsreihenfolge von Warteschlangen festlegen

Manuelles Einrichten von Warteschlangen

Um eine neue Warteschlange anzulegen muss ein Basis-Ordner erstellt, eine Konfiguration zugewiesen und ein Name vergeben werden. Mit der Schaltfläche Neu im Werkzeug Warteschlangen kann eine Warteschlange manuell erstellt und benannt werden. Um die Warteschlange anschließend zu konfigurieren, wählen Sie zunächst die Warteschlange aus und selektieren dann im Reiter Optionen die Konfiguration aus dem Drop-down-Menü Konfiguration.

Manuelles anlegen von Warteschlangen

Konfigurationen

Unter Konfigurationen können Sie alle Einstellungen festlegen, die mit der Handhabung von Farben und der PDF-Verarbeitung zusammenhängen. Dies beinhaltet die Farbkonvertierung über ICC-Ausgabeprofile oder DeviceLink-Profile, die Handhabung von gemischten PDFs (Dokumente mit Daten in CMYK, RGB, Graustufen und Sonderfarben) und das individuelle Zuweisen von Gradationskurven und Sonderfarben. Für alle Einstellungen sind verschiedene Voreinstellungen und Optimierungsmöglichkeiten verfügbar.

Im oberen Bereich des Fensters können Sie bestehende Konfigurationen auswählen, neue Konfigurationen erstellen, umbenennen und sichern.

Um eine bestehende Konfiguration zu duplizieren, wählen Sie Neu, geben den neuen Namen ein und sichern dann mit Speichern. Weisen Sie die duplizierte Konfiguration einer Warteschlange zu, um sie zu nutzen.

Warteschlangen

Warteschlangen werden in der Übersicht in chronologischer Reihenfolge angezeigt. Die älteste steht am Anfang, die neueste am Ende der Liste. Die Listen können durch einen Klick auf die jeweilige Spalte sortiert werden.

Dateien verarbeiten – Starten von Warteschlangen

Zum Starten eines Jobs wählen Sie im Kontextmenü Ordner öffnen, um den zugehörigen Input-Ordner (Hotfolder) der Warteschlange im Dateisystem zu öffnen. Kopieren oder verschieben Sie Ihre Datei (TIFF/JPEG/PSD/PSB-Bild, PDF) in diesen Ordner, oder ziehen Sie ihre Datei einfach via Drag-and-drop auf die gewünschte Konfiguration in der Warteschlangenübersicht, alternativ können Sie eine Datei auch direkt über Rechtsklick und Datei in Warteschlange einfügen in den Hotfolder kopieren.

Wenn die Datei im Quell-Ordner (Input) der Warteschlange abgelegt wurde, konvertiert ZePrA diese automatisch gemäß der Einstellungen in der Konfiguration und legt die konvertierte Datei im Ziel-Ordner (Output) ab. Dem Dateinamen wird die Job-ID und der Name der Konfiguration hinzugefügt. Die Originaldatei wird in den Erledigt-Ordner (Done) verschoben. Fehlerhafte Dateien werden im Fehler-Ordner (Error) abgelegt.

Übersichtliches verwalten von Warteschlangen

Verarbeitete Jobs

Dateien mit einer gelben Warnung im Übersichtsfenster wurden zwar bearbeitet, haben jedoch eventuell ein Problem. Sie werden normalerweise im Ziel-Ordner abgelegt. Alternativ können Sie beim Konfigurieren der Warteschlange zusätzlich einen Ziel-Ordner im Warnungsfall definieren, in den solche Dateien nach der Verarbeitung geschoben werden. Fehlerhaft verarbeitete oder nicht unterstützte Dateitypen werden rot markiert und in den Error-Ordner verschoben.

Ein Rechtsklick auf einen Job öffnet ein Kontextmenü mit den folgenden Einträgen:

Kontextmenü mit vielen nützlichen Funktionen

Bildschirmanzeige
Erzeugt und zeigt den Softproof des ausgewählten Jobs.

Job-Eigenschaften anzeigen
Öffnet den Job-Report.

Job-Eigenschaften speichern
Speichert den Job-Report als PDF, HTML, TXT oder XML.

Job erneut verarbeiten
Ermöglicht die erneute Konvertierung eines bereits verarbeiteten Jobs mit derselben Konfiguration, ohne die Datei im Hotfolder suchen zu müssen.

Konfiguration wiederherstellen
Mit jedem ab ZePrA 7 gespeichertem Job wird die zugehörigen Einstellungen der Konfiguration mitgespeichert. Der Eintrag erlaubt das Wiederherstellen der Konfiguration, falls Jobs erneut mit den gleichen Einstellungen verarbeitet werden sollen, die ursprüngliche Konfiguration jedoch verändert oder gelöscht wurde.

Löschen
Löscht ausgewählte Jobs.

Vorgehensweise

  1. Klicken Sie in der Sidebar auf Warteschlangen.
  2. Klicken Sie auf Neu, um eine neue Warteschlange manuell anzulegen. Geben Sie der Warteschlange einen Namen und wählen Sie den Basis-Ordner aus. In ihm werden die zugehörigen Unterordner angelegt. Anschließend wählen Sie die Konfiguration aus der Drop-down-Liste. Sie enthält alle Einstellungen für die Handhabung der Farben und die Verarbeitung der Datei.
  3. Kopieren oder verschieben Sie die Dateien, die konvertiert werden sollen, in den Quell-Ordner (Input) der gewünschten Warteschlange.
  4. Falls die Dateien auf einen Server oder ein Netzlaufwerk kopiert werden sollen, empfiehlt es sich, einen Temporären-Ordner auf dem lokalen System anzulegen.
  5. Die konvertierten Dateien finden Sie im Ziel-Ordner. Falls eine Datei nicht verarbeitet werden konnte, wird sie in den Fehler-Ordner verschoben. Dateien, die zwar verarbeitet werden konnten, aber eventuell ein Problem beinhalten, werden mit einer Warnung im Ziel-Ordner abgelegt. Die Originaldateien werden in den Erledigt-Ordner (Done) verschoben.

Hinweise

  • Zieldateiname: Text anfügen: Fügt dem Originaldateinamen ein Suffix an.
  • Job-ID anfügen: Erzeugt eine eindeutige, fortlaufende Nummer und fügt sie an den Originaldateinamen an.
  • Dateitypen kopieren: Transferiert eine Kontrolldatei (JDF, XML, TXT oder ähnliche Dateitypen) mit Ihrer Originaldatei.
  • Nachbearbeitung: Definiert die anschließende Weiterverarbeitung einer Datei nach der Farbkonvertierung in ZePrA. In dem Dialog können Sie ein verfügbares Skript oder eine Batch-Datei auswählen oder auch einen Kommandozeilenbefehl manuell eingeben.
  • Job-Report: Erstellt einen Report im Dateiformat PDF, HTML, XML oder Text. Mit Report-Ordner wird definiert, wo der Job-Report gespeichert wird.
Werkzeuge

Sonderfarben-Report

Der Sonderfarben-Report zeigt, welche Ergebnisse bei einer Sonderfarbenkonvertierung in Bezug auf deltaE00, deltaE76 und der Separation in die Prozessfarben erzielt werden. So wird es möglich, die Genauigkeit der Sonderfarbenkonvertierung schon vor dem Druck zu prüfen und bereits im Vorfeld zu ermitteln, wie Sonderfarben oder Pantone®-Farben in spezifischen PDF- und Bilddateien von ZePrA konvertiert werden.

 Überprüfen der Sonderfarben-Konvertierung

Vorgehensweise

  1. Konfigurationen: Wählen Sie eine oder mehrere Konfigurationen aus der Liste. Eine Konfiguration enthält alle Einstellungen für die Konvertierung. In der Liste werden nur Konfigurationen mit aktivierter Sonderfarbenkonvertierung angezeigt.
  2. Wählen Sie eine Datei oder Bibliothek unter Quelldaten.
    Datei: Wählen Sie die PDF-Datei mit Sonderfarben, die mit den Einstellungen der ausgewählten Konfiguration verarbeitet werden soll.
    Bibliothek: Wählen Sie die Sonderfarbenbibliothek, die Sie mit den Einstellungen der ausgewählten Konfiguration konvertieren möchten.
  3. Wählen Sie die Sortierreihenfolge.
    Sortieren nach: Sortiert die Liste nach verschiedenen Vorgaben. Wenn nach DeltaE sortiert wird, werden Sonderfarben mit dem niedrigsten dE oben in der Tabelle gelistet, die mit dem Höchsten unten.
  4. Erstellen Sie den Report.
    Speichern: Erstellt den Sonderfarben-Report und speichert ihn ab. Optional kann vorher eine Vorschau erstellt werden.

Hinweis: Beim Erstellen des Reports werden alle Sonderfarbeneinstellungen verwendet, die in den Konfigurationen gesetzt wurden, einschließlich manueller Einstellungen und Warnungen. Farben mit Warnungen werden mit roten deltaE-Werten dargestellt.

SaveInk-Report

Der SaveInk-Report gibt eine detaillierte Übersicht über die Farbersparnis aller SaveInk-Warteschlangen und der verarbeiteten Jobs.

Vorgehensweise

  1. Wählen Sie SaveInk-Report in der Sidebar
  2. Vergeben Sie einen Dateinamen und wählen Sie das Format. Der Report kann als PDF, TXT, HTML oder XML erstellt werden. PDF ist die Standardeinstellung. Geben Sie dann den Speicherort an.
  3. Klicken Sie auf Sichern und der Report wird erstellt.

Zusammenfassung: Zeigt die Farbeinsparung für alle Warteschlangen.

Farberstparnis pro Warteschlange und Job: Zeigt Details zu einzelnen Warteschlangen und Jobs (Fig. 5.2).

Hinweis: Die prozentualen Berechnungen im SaveInk-Report beziehen sich nur auf die CMYK-Anteile. Transparenzeffekte überdruckende Elemente, und Sonderfarben werden nicht berücksichtigt.

ICC-Profil extrahieren

Mit dem Werkzeug ICC-Profil extrahieren können Profile, die in Bildern oder Output Intents von PDF/X-Dateien eingebettet sind, extrahiert und abgespeichert werden. Auf diese Weise können eingebettete Profile, die nicht separat als ICC-Profil vorliegen, zum Erstellen von DeviceLink- oder SaveInk-Profilen verwendet werden.

Vorgehensweise

  1. Klicken Sie auf das ICC-Profil extrahieren-Symbol in der Sidebar.
  2. Klicken Sie auf Auswählen und wählen die Datei (PDF, JPEG, TIFF, PSB oder PSD) mit dem eingebetteten Profil. Klicken Sie auf Öffnen. Alternativ können Sie die Datei per Drag-and-drop in das Auswahlfenster ziehen.
  3. Das eingebettete ICC-Profil, die PDF/X-Version und die Ausgabebedingung werden angezeigt. Das eingebettete Profil kann mit Extrahieren gespeichert werden.

Iteration von Sonderfarben

Farbliche Abweichungen im Druck, zum Beispiel durch divergierende Drucker, Tinten oder Bedruckstoffe, können mit dem Werkzeug Sonderfarben-Iteration minimiert werden. So kann eine optimale Konvertierung von Sonderfarben zu Prozessfarben sichergestellt werden, was unter anderem im Digitaldruck oder Proofing sehr wichtig ist.

Bei der Sonderfarben-Iteration werden die von ZePrA konvertierten Sonderfarben zunächst ausgedruckt (auf dem Drucker für den Druckauftrag). Anschließend werden Testcharts gemessen und farbliche Abweichungen so lange optimiert, bis sich die gemessenen dE2000-Werte innerhalb der gewünschten Toleranzen befinden.

Vorgehensweise

Aktivieren Sie die Option Sonderfarben konvertieren im Reiter Sonderfarben unter Konfigurationen. Stellen Sie die Berechnungsmethode am besten auf Höchste Genauigkeit oder Visuelle Genauigkeit. Öffnen Sie dann die Sonderfarben-Iteration mit einem Klick auf Iterieren.

  1. Wählen Sie die Konfiguration.
  2. Wählen Sie die Quelle der Sonderfarben (PDF-Datei oder Sonderfarbenbibliothek).
  3. Hier erstellen Sie ein Testchart aus einer PDF-Datei oder Sonderfarben-Bibliothek. ZePrA verwendet dazu alle enthaltenen Sonderfarben (Volltöne) und konvertiert sie anhand der ausgewählten Konfiguration.
    Wählen Sie eine Messgerät-Einstellung und klicken Sie auf Speichern.
  4. Drucken Sie das Testchart aus ohne Farbmanagement anzuwenden.
Globale Einstellungen

Sonderfarbenbibliotheken

In ZePrAs Sonderfarbenmodul können Sonderfarbenbibliotheken und Sonderfarben übersichtlich verwaltet werden. Es kann mit einem Klick auf Sonderfarben-Bibliotheken in der Sidebar geöffnet werden. Hier können Sie Bibliotheken anlegen, hinzufügen, einsehen und anpassen. Sonderfarben können bearbeitet, importiert oder gemessen werden. So können zum Beispiel Sonderfarben aus Farbfächern mit einem Spektralfotometer gemessen oder Lab-Werte manuell eingegeben werden.

Es können aber auch Farbtabellen mit Sonderfarben importiert werden. Diese Farbtabellen können als Named Color ICC-Profile, als Photoshop ACO-Farbtabellen, Adobe ASE-Farbtabellen (aus InDesign oder Illustrator), als Text-Dateien im CGATS-Format oder als CxF- oder CxF/X-4-Dateien vorliegen. Unterstützt werden sowohl Lab- als auch Spektralfarbwerte. Spektrale Messdaten sind zu bevorzugen, da intern damit die besten Ergebnisse erzielt werden.

Hinweis: Es sind keine Sonderfarbenbibliotheken in ZePrA enthalten.

PantoneLIVE®

PantoneLIVE® von X-Rite ist eine Cloud-Lösung zur digitalen Speicherung von spektralen Sonderfarben. Dies beinhaltet Pantone-Fächer, papierabhängige, sogenannte „Dependent-Standards“, oder auch spezifische Farbbibliotheken.

ZePrA ermöglicht den direkten Zugriff auf PantoneLIVE®. Sie benötigen hierfür eine Lizenz für das Sonderfarben-Modul von ZePrA und eine PantoneLIVE® Production-Lizenz von X-Rite, die Sie unter My X-Rite für die Nutzung in ZePrA freischalten müssen.

Sie können dann aus ZePrA auf Ihre Pantone-Listen auf PantoneLIVE® zugreifen und in ZePrA für die Konvertierung von Sonderfarben verwenden. Melden Sie sich dazu einfach in ZePrA mit Ihrem PantoneLIVE®-Account an. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserer Online-Hilfe. Allgemeine Informationen zu PantoneLIVE® finden Sie in der PantoneLIVE®-Dokumentation.

Gradationen

Die Verwendung von Gradationskurven ermöglichen es Ihnen, Ihre Druckdaten optimal für die Ausgabe vorzubereiten. So können Sie beispielsweise Tonwertkorrekturen kurz vor dem Druck anpassen und die Wiedergabe innerhalb eines Druckstandards sicherstellen.

Druckdaten optimal vorbereiten

Vorgehensweise

Im Fenster Gradationskurven verwalten können Sie mit Neu neue Kurven anlegen und bestehende Duplizieren oder Löschen. Neue Kurven lassen sich im Bedienfeld Kurvendesign durch Anklicken und Ziehen der Kurve oder über die Eingabe von Werten ändern. Wenn Sie Prozentwerte in die Felder Eingabe und Ausgabe eingeben wollen, müssen Sie zuerst einen Ankerpunkt in der Kurve durch einen Klick in die Kurve erstellen, auf den sich die eingegebenen Werte auswirken. Mit dem X-Button können Sie Ankerpunkte löschen.

Profilzuweisungen

ZePrAs SmartLink-Funktion kann durch Profilzuweisungen genauer definiert werden. Standard-DeviceLinks, Hausstandards oder speziell angepasste Profile können Konfigurationen automatisch zugewiesen werden.

Beim Anlegen oder Bearbeiten von SmartLink-Profilzuweisungen können Sie auf bereits bestehende DeviceLink-Profile zurückgreifen.
Um neue SmartLink-Profilzuweisungen hinzuzufügen, klicken Sie am unteren Fensterrand unter Profilzuweisungen auf Neu und wählen das DeviceLink-Profil direkt über das Drop-down-Menü DeviceLink-Profil aus.
Zum Bearbeiten von vorhandenen Profilzuweisungen öffnen Sie das Fenster Profilzuweisung bearbeiten mit einem Doppelklick auf die entsprechende Zuweisung.

CLI-Modul

ZePrA kann mittels eines Konfigurators in Enfocus Switch und generell per Command Line Interface in andere Workflows eingebunden werden. Auf diese Weise sind auch komplexe Workflows von der Datenannahme über die Sortierung, Preflight, Farbkonvertierung und Datenweitergabe möglich.

ZePrA | Sonderfarben-Report

Sonderfarben-Report

Überprüfen der Konvertierungsgenauigkeit von Sonderfarben

Sonderfarben-Report

Überblick

Der Sonderfarben-Report zeigt, welche Ergebnisse bei einer Sonderfarbenkonvertierung in Bezug auf deltaE00, deltaE76 und der Separation in die Prozessfarben erzielt werden. So wird es möglich, die Genauigkeit der Sonderfarbenkonvertierung schon vor dem Druck zu prüfen und bereits im Vorfeld zu ermitteln, wie Sonderfarben (zum Beispiel Pantone®-Farben) in spezifischen PDF- und Bilddateien von ZePrA konvertiert werden.

Vorgehensweise

    1. Konfigurationen: Wählen Sie eine oder mehrere Konfigurationen aus der Liste. Eine Konfiguration enthält alle Einstellungen für die Konvertierung. In der Liste werden nur Konfigurationen mit aktivierter Sonderfarbenkonvertierung angezeigt.
    2. Wählen Sie unter Quelldaten eine einzelne PDF- oder Bilddatei, eine Sonderfarbenbibliothek oder mehrere Dateien aus.
      PDF- oder Bilddatei: Wählen Sie die PDF- oder Pixelbilddatei mit Sonderfarben aus, die mit den Einstellungen der ausgewählten Konfiguration verarbeitet werden soll.
      Bibliothek: Wählen Sie die Sonderfarbenbibliothek, die Sie mit den Einstellungen der ausgewählten Konfiguration konvertieren möchten.
      Mehrere Dateien: Hier können mehrere Dateien hinzugefügt werden, die dann gleichzeitig geprüft werden.
    3. Wählen Sie die Sortierreihenfolge.
      Sortieren nach: Sortiert die Liste nach verschiedenen Vorgaben. Wenn nach Delta E sortiert wird, werden Sonderfarben mit dem niedrigsten dE oben in der Tabelle gelistet, die mit dem Höchsten unten.
    4. Erstellen Sie den Report.
      Speichern: Erstellt den Sonderfarben-Report und speichert ihn ab. Optional kann vorher eine Vorschau erstellt werden.

    Geeignetste Konfiguration: Die Konfiguration mit dem niedrigsten maximalen deltaE00 wird automatisch ermittelt und als optimale Konfiguration am Anfang des Reports aufgeführt.

    Übersicht: Die Vorschau und der Sonderfarben-PDF-Report zeigen eine Übersicht und den Abschnitt Geeignetste Konfiguration, der beschreibt, wie die Datei(en) mit den verschiedenen vom Anwender ausgewählten Konfigurationen verarbeitet wurden.

    Datei(en) verarbeiten: Ausgewählte Dateien können direkt aus dem Fenster Sonderfarben-Report mit der geeignetsten Konfiguration verarbeitet werden. Die Dateien werden automatisch in den Eingabeordner der entsprechenden Konfiguration verschoben und automatisch verarbeitet.

    Der Sonderfarben-Report zeigt, welche Ergebnisse bei einer Sonderfarbenkonvertierung in Bezug auf deltaE00, deltaE76 und der Separation in die Prozessfarben erzielt werden.

    Hinweis: Beim Erstellen des Reports werden alle Sonderfarbeneinstellungen verwendet, die in den Konfigurationen gesetzt wurden, einschließlich manueller Einstellungen und Warnungen. Farben mit Warnungen werden mit roten deltaE Werten dargestellt.

    Ein Inhaltsverzeichnis in der PDF-Report-Datei ermöglicht eine einfache Navigation zu den Details der einzelnen Konfigurationen. Insbesondere wenn viele Sonderfarben ausgewertet wurden, zum Beispiel eine ganze Sonderfarbenbibliothek mit Hunderten oder gar Tausenden von Sonderfarben, ist dies sehr praktisch, um direkt zu den Details der einzelnen Konfigurationsergebnisse zu gelangen.

    Funktionen zur Produktionsoptimierung
    Es können verschiedene Konfigurationen eingerichtet werden, zum Beispiel für den Druck mit demselben Drucker, aber mit verschiedenen Zielprofilen, zum Beispiel mit CMYK, 5 Farben, 6 Farben oder 7 Farben. Dann können die Produktions-PDF-Datei(en) mit allen möglichen Farbkonfigurationen geprüft werden. Dabei kann sich herausstellen, dass die Produktions-PDF-Datei(en) nicht 7C benötigen, sondern bereits mit einem bestimmten Satz von 5 Farben oder sogar CMYK gut verwendbar sind.
    Auf diese Weise könnten viele Klicks im Digitaldruck oder viele Plattenproduktionen im konventionellen Druck eingespart werden. Nach dem Prüfen der Dateien und dem Ermitteln der am besten passenden Konfigurationen können die Dateien automatisch mit den Konfigurationen, die die niedrigsten maximalen DeltaE-Werte aufweisen, direkt aus dem Dialogfeld Sonderfarben-Report verarbeitet werden.

    Beispiel für einen Sonderfarben-Report: Der Screenshot zeigt die Vorschau für die Verarbeitung von Sonderfarben mit zwei verschiedenen Konfigurationen. Grundsätzlich werden alle Sonderfarben einbezogen, die in der PDF-Datei gefunden werden. Die eine Konfiguration verwendet ein CMYK-Zielprofil, die andere ein 7C-Zielprofil. Der Report zeigt, dass in diesem Fall das 7C-Profil viel besser für die Simulation der Sonderfarben in der PDF-Datei geeignet ist.

    ZePrA | Globale Einstellungen | Profilzuordnungen

    Profilzuweisungen

    Erstellen und Verwalten von SmartLink-Einstellungen

    Funktion von Profilzuweisungen

    ZePrAs SmartLink-Funktion kann durch Profilzuweisungen genauer definiert werden. Standard-DeviceLinks, Hausstandards oder speziell angepasste Profile können Konfigurationen automatisch zugewiesen und für Konvertierungen verwendet werden.

    Erstellen und Verwalten von Profilzuweisungen

    Aktivieren der SmartLink-Funktion

    1. Aktivieren Sie im Reiter Bilder/Vektoren die Checkbox SmartLink anwenden oder wählen Sie im Reiter Dokument/Ziel den Eintrag SmartLink aus dem Drop-down-Menü Konvertierungsmethode.
      oder

    2. Aktivieren Sie im Werkzeug Profilzuweisungen die Checkbox Profilzuweisungen verwenden, um die in der Tabelle definierten Profilzuweisungen zu verwenden.
    3. Die SmartLink-Funktion kann beim Anlegen von Konfigurationen mit dem Auto Setup gewählt werden. SmartLink benutzt vorrangig Profile aus der Tabelle im Werkzeug Profilzuweisungen. Wenn keine passenden Profile in der Tabelle gefunden werden, erfolgt automatisch und on-the-fly eine DeviceLink-Berechnung aus den von Ihnen gewählten Quell-/Ziel-/Dokument-Profilen.

    Profilzuweisungen anlegen oder bearbeiten

    Beim Anlegen oder Bearbeiten von SmartLink-Profilzuweisungen können Sie auf bereits bestehende DeviceLinks oder Standard-Profile zurückgreifen.

    Um neue Profilzuweisungen hinzuzufügen, klicken Sie am unteren Fensterrand auf Neu und wählen das DeviceLink-Profil direkt über das Drop-down-Menü DeviceLink-Profil aus.

    Zum Bearbeiten von vorhandenen Profilzuweisungen öffnen Sie das Fenster Profilzuweisung bearbeiten mit einem Doppelklick auf die entsprechende Zuweisung.

    Profilzuweisung bearbeiten

    Wenn das DeviceLink-Profil einen PSID-Tag enthält (wie bei ColorLogic-Profilen üblich) werden die Quell- und Zielprofile automatisch in den Drop-down-Menüs für Quell- und Zielprofil angezeigt. Alternativ können Sie auch eine Kombination aus Quell- und Zielprofil und einem Rendering Intent auswählen. Das zu dieser Kombination an Farbräumen passende DeviceLink-Profil können Sie aus dem Drop-down-Menü auswählen.

    Damit das gewählte DeviceLink-Profil tatsächlich verwendet wird, muss neben dem Quell– und Zielprofil des DeviceLinks auch der Rendering Intent mit den Einstellungen unter Konfigurationen übereinstimmen. Wenn Sie das DeviceLink-Profil vorrangig verwenden möchten – unabhängig davon welcher Rendering Intent unter Konfigurationen ausgewählt wurde – wählen Sie im Drop-down-Menü Rendering Intent unter Profilzuweisung bearbeiten den Eintrag Alle. Das DeviceLink wird dann für alle Rendering Intents angewandt.

    Mit Anwenden auf kann festgelegt werden, ob das DeviceLink auf Vektoren und Bilder, nur auf Vektoren, oder nur auf Bilder angewendet werden soll. Damit kann bei einer Farbkonvertierung (zum Beispiel AdobeRGB zu ISO Coated V2) ein DeviceLink-Profil für Vektoren gewählt werden, das Primär- und Sekundärfarben auf 100 % der entsprechenden CMYK-Werte konvertiert, während für Bilder, für die eine solche Konvertierung nicht gewünscht ist, ein anderes DeviceLink ausgewählt werden kann.

    Mit Löschen werden einzelne Profilzuweisungen entfernt, mit Alles Löschen werden alle Einträge der Tabelle entfernt.

    Hinweis: In der Jobs und Warteschlangen-Übersicht zeigt ZePrA bei der Verarbeitung von Jobs in der Statuszeile an, ob im Hintergrund DeviceLink-Profile über SmartLink berechnet werden. In den Job-Eigenschaften können außerdem die Farbräume eingesehen werden und ob ein ausgewähltes DeviceLink-Profil aus den Profilzuweisungen verwendet wurde oder ob SmartLink on-the-fly ein DeviceLink-Profil erstellt hat.

    ZePrA | Übersicht

    Übersicht

    Alle Informationen an einem zentralen Ort

    Job- und Warteschlangenübersicht

    ZePrAs Übersicht ist in drei Fenster aufgeteilt: Warteschlangen, Wartende Jobs und Verarbeitete Jobs.

    Warteschlangen

    In ZePrA wird jeder Warteschlange eine Konfiguration zugewiesen. Warteschlangen und deren Konfigurationen werden jedoch getrennt voneinander verwaltet und Konfigurationen können Warteschlangen jederzeit neu zugewiesen werden. Die zugehörige Konfiguration einer Warteschlange wird in der Spalte Konfiguration angezeigt.

    Zum schnellen Aufrufen eines Warteschlangenordners (Hotfolder) und zum Konvertieren von Daten klicken Sie in der Liste mit der rechten Maustaste auf eine Warteschlange und wählen aus dem Kontextmenü den Eintrag Ordner öffnen.

    Über das Kontextmenü können Warteschlangen außerdem individuell gestartet (Start) oder angehalten werden (Stop).

    Für die Dateiverarbeitung kann die Priorität von Warteschlangen festgelegt werden. Sie können die Priorität einer Warteschlange ändern, indem Sie die Warteschlange mit der rechten Maustaste anklicken und die Standardeinstellung Normal auf Hoch oder Niedrig setzen.

    Warteschlangen, die inaktiv oder fehlerhaft sind, werden orange hervorgehoben. Fehlerhafte Warteschlangen können infolge von unvollständigen Einträgen oder fehlenden Profilen auftreten.

    Die Listen im unteren Teil des Fensters zeigen an, welche Dateien auf ihre Verarbeitung warten und welche bereits verarbeitet wurden.

    Fehlerhaft verarbeitete oder nicht unterstützte Dateitypen, werden in der Liste Verarbeitete Jobs rot hervorgehoben. Treten bei der Verarbeitung Warnungen auf, wird die entsprechende Datei verarbeitet, jedoch gelb hervorgehoben und mit einer Warnmeldung versehen. Warnmeldungen informieren darüber, welches Problem aufgetreten ist.

    Die Liste Warteschlangen kann nach ID, Name, Konfiguration, Jobs und Status sortiert werden. Ein Klick auf die ID-Spalte sortiert die Warteschlange gemäß ihrer ID-Nummer, während ein Klick auf die Status-Spalte die Dateien gemäß ihrer Priorität sortiert.

    Die Notizen, die Sie in den Dialogen Konfigurationen und Warteschlangen eingetragen haben, werden im Hauptfenster von ZePrA in der Liste für Warteschlangen angezeigt. Die Notizen-Spalte ermöglicht das schnelle Auffinden von Warteschlangen anhand geschickt gewählter Schlüsselworte, zum Beispiel zu Kunden, Druckern, Medientypen oder anderen speziellen Eigenschaften.

    Die Verarbeitung von Warteschlangen kann mit den Schaltflächen Start und Stopp unten rechts im Fenster gestartet oder gestoppt werden. Die Schaltflächen sind je nach Status der Warteschlangen verfügbar oder ausgegraut, bei inaktiven Warteschlangen sind sie beispielsweise ausgegraut.

    Durch einen Rechtsklick auf eine Warteschlange im Fenster Warteschlangen öffnet sich ein Kontextmenü mit den folgenden Menüeinträgen:

    Start
    Startet die ausgewählte Warteschlange.

    Stopp
    Stoppt die ausgewählte Warteschlange.

    Priorität
    Ändert die Reihenfolge der zu verarbeiteten Jobs. Ändern Sie die Priorität auf Normal, Hoch oder Niedrig.

    Konfiguration bearbeiten
    Ermöglicht das Bearbeiten der Konfigurationseinstellungen.

    Warteschlange bearbeiten
    Ermöglicht das Bearbeiten der Warteschlangeneinstellungen.

    DeviceLink-Iteration
    Ruft den DeviceLink-Iterations-Assistenten für die ausgewählte Konfiguration auf.

    Ordner öffnen
    Öffnet den Warteschlangenordner (Hotfolder).

    Datei in Warteschlange einfügen
    Wählen Sie die zu bearbeitende Datei aus, sie wird direkt in den Hotfolder Input der Warteschlange importiert und verarbeitet.

    Löschen
    Öffnet das Fenster Warteschlangen löschen.

    Konfigurationen löschen: Löscht die der Warteschlange zugeordnete Konfiguration.

    Ordner löschen: Löscht alle Unterordner, die der Warteschlange zugeordnet sind. Der Basis-Ordner der Warteschlange wird nicht gelöscht.

    Übergeordnete Ordner löschen, sofern leer: Löscht alle Unterordner und den Basis-Ordner der Warteschlange.

    Die Tabelle zeigt die Dateien und Ordner, die zum Löschen ausgewählt wurden.

    Typ: Gibt an, ob es sich um eine Warteschlange, eine Konfiguration oder einen Ordner handelt. Bei Ordnern wird zusätzlich die Anzahl der enthaltenen Dateien angezeigt.

    Name: Zeigt die Namen von Warteschlangen, Konfigurationen und Ordnern an. Bei Ordnern wird der vollständige Pfad angezeigt.

    Wenn alle Checkboxen deaktiviert sind, wird nur die Warteschlange gelöscht. In diesem Fall bleiben die Konfiguration und alle Ordner auf der Festplatte.

    DeviceLink-Iteration

    Überblick

    Insbesondere beim Proofen ist eine Iteration des Proofergebnisses erforderlich, um die bestmögliche Farbübereinstimmung zu erreichen. Dazu muss ein spezielles Testchart gedruckt werden, das zuvor mit den gewünschten Farbmanagement-Einstellungen einer gegebenen Konfiguration konvertiert und vermessen wurde. Anschließend wird das DeviceLink optimiert. Nach ein bis drei Iterationszyklen wird eine bessere Übereinstimmung in Bezug auf die DeltaE-Werte erreicht. Dieser Prozess ist fehleranfällig, wenn er manuell durchgeführt wird, doch mit dem DeviceLink-Iterations-Assistent, der den Anwender durch die einzelnen Schritte führt, ist er einfach zu bewerkstelligen.

    Vorgehensweise

    Die Iteration beginnt mit der Auswahl der zu iterierenden Konfiguration. Dies kann auf drei verschiedenen Wegen erfolgen:

    1. Wählen Sie im Abschnitt Warteschlangen der Übersicht die Warteschlange und die Konfiguration aus, die Sie iterieren möchten. Öffnen Sie das Kontextmenü mit einem Rechtsklick und wählen Sie DeviceLink-Iteration.

    2. Wählen Sie im Menü Werkzeuge den Eintrag DeviceLink-Iteration und suchen Sie im Drop-down-Menü Konfiguration des erscheinenden DeviceLink-Iteration-Wizards nach der gewünschten Konfiguration. Sie können die gleichen Such- und Sortierfunktionen verwenden, die Sie aus den Konfigurations-Drop-down-Menüs an anderen Stellen in ZePrA kennen, um eine gesuchte Konfiguration zu finden.

    3. Öffnen Sie die gewünschte Konfiguration und klicken Sie im Reiter Dokument/Ziel im Abschnitt Konvertierung unten auf die Schaltfläche Iterieren.

    Der DeviceLink-Iterations-Assistent für die Iteration besteht aus den Reitern Aktuelle Iteration und Archiv. Der Reiter Aktuelle Iteration enthält den eigentlichen Iterations-Assistenten und typischerweise wird bei Auswahl einer noch nicht iterierten Konfiguration der Assistent direkt dort gestartet. Der Reiter Archiv enthält alle bisher durchgeführten Iterationsschritte einschließlich aller Auswertedetails.

    Aktuelle Iteration

    Der DeviceLink-Iterations-Assistent führt den Anwender in vier Schritten durch den Iterationsprozess:

    1. Erstellen des zu druckenden Testcharts
    2. Drucken und Messen dieses Testcharts
    3. Kontrolle der Auswertungsergebnisse
    4. Fortsetzen oder Beenden der Iteration

    Schritt Eins: Erstellen des zu druckenden Testcharts

    Hier gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder Sie verwenden das integrierte Standard-Iterations-Testchart, das natürlich immer für den Farbraum der gegebenen Konfiguration optimiert ist. Oder, wenn Sie eine eigene Referenzdatei aus einem benutzerdefinierten Chart verwenden möchten, können Sie unter Eigenes Iterations-Testchart eine entsprechende Referenzdatei (TXT, CXF3, XML) auswählen.

    Wählen Sie danach Ihre Messgerät-Einstellung. Aus dem Drop-down-Menü können verschiedene Einstellungen für die unterstützten Messgeräte im Measure Tool ausgewählt werden (das Measure Tool ist in ZePrA enthalten).

    Hinweis: Mit ColorLogic ColorAnt können Sie Ihre eigenen, für Ihre individuellen Anforderungen optimierten Instrumenteneinstellungen im Werkzeug Chart exportieren erstellen (erfordert eine gültige ColorAnt-Lizenz).

    Klicken Sie auf Speichern und wählen Sie ein Dateiformat (PDF, TIFF oder PSD), um das Testchart am gewählten Speicherort zu erstellen. Alle Farbmanagement-Einstellungen der Konfiguration werden dabei automatisch angewendet.

    Hinweis: In einigen Fällen kann das Erstellen des Charts einige Zeit in Anspruch nehmen, zum Beispiel wenn in der Konfiguration die Konvertierungseinstellungen SmartLink oder Geräteprofil verwendet werden, da dann zunächst ein DeviceLink-Profil erstellt werden muss.

    Wenn das Chart und die dazugehörige Referenzdatei erfolgreich erstellt wurde, zeigt eine Meldung und ein grünes Häkchen an, dass Sie nun mit Weiter fortfahren können.

    Schritt zwei: Drucken und Messen des Testcharts

    Dieser Schritt besteht eigentlich aus zwei Arbeitsgängen. Zunächst muss das in Schritt 1 erstellte Chart auf dem Drucker ohne Farbmanagement-Einstellungen gedruckt werden. Nach dem Trocknen muss der Druck dann gemessen werden. Wenn das MeasureTool verwendet werden soll, klicken Sie einfach auf die Schaltfläche Messen.

    Sie müssen sich nicht um die Referenzdatei und das Layout kümmern, da dies im Measure Tool bereits für Sie vorausgewählt wird. Wie Sie Ihr Gerät auswählen und mit dem Measure Tool messen, wird hier erklärt.

    Hinweis: Alternativ können Sie auch die zuvor exportierte Referenzdatei verwenden und das gedruckte Chart mit einem anderen Messwerkzeug messen. Achten Sie darauf, dass die Messungen in Standard-Dateiformaten gespeichert werden, die von ZePrA gelesen werden können, wie CGATS TXT oder XML, oder CXF3. Die externe Messdatei kann über die Schaltfläche Laden importiert werden.

    Wenn die Messdaten vom Measure Tool übertragen oder aus externen Quellen geladen wurden und mit dem gedruckten Chart konform sind, wird dies durch ein grünes Häkchen bestätigt, und Sie können auf Weiter klicken.

    Hinweis: Wenn Messdaten geladen werden, die nicht zum Chart-Layout passen, erscheint eine Warnmeldung. Das Fortfahren mit dem nächsten Schritt ist dann nicht möglich.

    Schritt drei: Kontrolle der Auswertungsergebnisse

    Der dritte Schritt zeigt die Auswertungsergebnisse der Messungen im Vergleich zur gewünschten Farbkonvertierung. Wenn alle Kategorien wie zum Beispiel Substrat, maximales und durchschnittliches DeltaE für alle Farbfelder, usw. innerhalb des Grenzwertes liegen, werden sie in Grün dargestellt und das Gesamtergebnis wird als OK angezeigt.

    In einem Proofing-Fall, zum Beispiel wenn in der Konfiguration ein absolut farbmetrischer Rendering-Intent verwendet wird, kann der Proofdruck vom DeviceLink-Iterations-Assistenten gemäß ISO 12647-7 ausgewertet werden. Wenn nach der Messung alle Kategorien innerhalb der Toleranzen liegen, ist der Druck ein Contract Proof gemäß ISO12647-7, was mit einem grünen Haken angezeigt wird. Eine weitere Iteration ist dann nicht erforderlich. Der Anwender wird darüber informiert und das Auswahlfeld Optimierung nicht anwenden ist vorausgewählt.

    Diese Vorauswahl kann natürlich geändert und eine weitere Iteration angewendet werden, wenn die Messwerte einzelner Farbfelder oder Kategorien orange markiert sind und die Ergebnisse weiter verbessert werden sollen. Wählen Sie dazu das Auswahlfeld DeviceLink optimieren und anwenden  und klicken Sie auf Weiter. Alternativ können Sie die Iteration auch später im Reiter Archiv anwenden.

    Wenn nur eine einzige Kategorie in der Tabelle der Auswertungsergebnisse rot angezeigt wird, ist der Proofdruck nicht in Ordnung und die Validierung ist gescheitert. In diesem Fall wird eine Warnung angezeigt und vorgeschlagen, eine Iteration anzuwenden, um das Ergebnis zu verbessern. Das entsprechende Auswahlfeld DeviceLink optimieren und anwenden ist dann automatisch vorausgewählt.

    Wenn Sie DeviceLink optimieren und anwenden ausgewählt haben und auf Weiter klicken, wird on-the-fly ein iteriertes DeviceLink berechnet und automatisch in der Konfiguration eingetragen.

    ZePrA enthält darüber hinaus noch weitere intelligente Funktionen, beispielsweise prüft ZePrA auf Out-of-Gamut-Farben und bewertet, ob diese Farben verbessert werden können. Farben, die in den Auswertungsergebnissen und im Report rot angezeigt werden, liegen außerhalb des Gamuts und ihre deltaE00-Werte können sehr wahrscheinlich nicht verbessert werden.

    Dennoch kann eine Iteration die Darstellung von Out-of-Gamut-Farben leicht verändern, zum Beispiel, um Farbtonfehler zu korrigieren, wenn die Farben weit vom gewünschten Farbton entfernt sind. Außerdem können Farben, die orange dargestellt werden, mit einer weiteren Iteration durchaus verbessert werden. Wenn jedoch nur noch rot dargestellte Farbwerte vorliegen, informiert ZePrA den Anwender darüber, dass weitere Iterationen keinen zusätzlichen Nutzen bringen und wählt das Auswahlfeld Optimierung nicht anwenden aus.

    Wenn sowohl rot als auch orange dargestellte Farben vorhanden sind, können die Farbwerte weiter optimiert werden und ZePrA schlägt vor, die Iteration anzuwenden.

    Schritt vier: Fortsetzen oder Beenden der Iteration

    Der vierte Schritt schließt den ersten Iterationsdurchlauf ab. Hier stehen drei Optionen zur Auswahl. Basierend auf den vorherigen Ergebnissen wählt der Assistent bereits eine logische Option aus, der Sie folgen können:

    1. Weitere Optimierung des DeviceLink-Profils durchführen: Führt eine weitere Iteration durch, zum Beispiel um zu überprüfen, ob ein zuvor iteriertes DeviceLink soweit optimiert werden kann, dass es die Bewertung erfolgreich besteht. Wenn Sie dieses Auswahlfeld auswählen und dann auf Weiter klicken, beginnt ein neuer Iterationsdurchlauf mit Schritt 1 und dem Erstellen eines neuen zu druckenden Testcharts.
    2. Die Auswertungsgebnisse auf der Registerkarte “Archive” ansehen: Wenn Sie bereits mehrere Iterationen durchgeführt haben oder die Bewertungsergebnisse noch einmal sehen möchten, können Sie diese Option wählen. Wenn Sie auf Weiter klicken, öffnet sich der Reiter Archiv, in dem der letzte Iterationsschritt hervorgehoben ist.
    3. Diesen Dialog schließen: Wenn Sie nicht weiter iterieren möchten oder das Ergebnis der Bewertung in Ordnung ist, können Sie die Option Diesen Dialog schließen wählen und durch einen Klick auf Weiter den DeviceLink-Iterations-Assistenten beenden.

    Archiv

    Alle während der Iteration erzeugten Daten - wie Testcharts, Referenz- und Messdaten sowie der Report - werden zusätzlich zu dem vom Anwender definierten Speicherort in einer internen Datenbank abgelegt.

    Wenn also Daten aus dem Speicherort gelöscht werden, können sie dennoch weiterhin über den Reiter Archiv aus der internen Datenbank wiederhergestellt werden. Sie können also jederzeit einen Iterationsdurchlauf unterbrechen, dabei auch den Dialog des DeviceLink-Iterations-Assistenten schließen, und später anhand der im Archiv gespeicherten Informationen auf den letzten abgeschlossenen Schritt zurückgreifen.

    Der Reiter Archiv zeigt alle Iterationsschritte und Auswertungsdetails an. Die Tabelle Verlauf enthält eine Liste aller Iterationen, wobei die aktive Iteration hervorgehoben ist. Weitere Informationen zum ausgewählten Iterationsschritt werden unter Einzelheiten angezeigt.

    Die Spalten der Verlauf-Tabelle zeigen die Nummer des Iterationsschritts #, den maximalen DeltaE00-Wert dE00 (max), den durchschnittlichen DeltaE00-Wert dE00 (avg), den Status des ausgewählten Iterationsschritts und einige Informationen über die Iteration selbst, wie zum Beispiel Optimierung angewandt, wenn die Messungen aus dem gedruckten Testchart tatsächlich verwendet wurden, um ein iteriertes DeviceLink zu erstellen, oder Auswertungsmessung, wenn die Messungen nur für die Auswertung verwendet wurden und nicht zum Erstellen eines iterierten DeviceLinks.

    Außerdem kann eine laufende Iteration (die im Reiter Aktuelle Iteration durchgeführt wird) abgebrochen werden, was im Verlauf in der Spalte Information kenntlich gemacht wird, zum Beispiel mit Nächster Schritt: Testchart speichern, Nächster Schritt: Messen oder Messdaten laden, Nächster Schritt: Auswertung.

    Durch einen Rechtsklick auf einen Iterationsschritt im Verlauf wird ein Kontextmenü mit den folgenden Optionen angezeigt:

    Testchart speichern: Exportiert das Testchart an einen gewählten Speicherort. Das Testchart wird dabei nicht neu erstellt, sondern nur aus der internen Datenbank kopiert. Daher berücksichtigt die Dateiauswahl nur den ursprünglich vom Benutzer festgelegten Dateityp.

    Referenzdaten speichern: Speichert die zum Testchart gehörenden Referenzdaten am ausgewählten Speicherort.

    Messdaten speichern: Speichert die Messdaten am ausgewählten Speicherort.

    Report speichern: Speichert einen Report, der alle angezeigten Einzelheiten und die vollständigen Informationen zu jedem Messfeld enthält. Dies ist praktisch, um Farben mit den höchsten oder niedrigsten DeltaE-Werten oder Farben, die außerhalb des Gamuts liegen, zu identifizieren. 

    Vorherigen Zustand wiederherstellen: Dies ist nur für Iterationen mit dem Zustand angewandt verfügbar. Kehrt zum Zustand vor diesem Iterationsschritt zurück und gibt dem vorherigen Iterationsschritt, falls vorhanden, den Zustand angewandt. Der Zustand ändert sich in Auswertungsmessung. Alle nachfolgenden Einträge werden gelöscht.

    Zustand danach wiederherstellen: Dies ist nur für Iterationsschritte mit dem Zustand angewandt verfügbar. Geht zum Zustand nach diesem Iterationsschritt weiter, wodurch dieser zur aktiven Iteration wird. Der Zustand einer nächsten Iteration, falls vorhanden, wäre Auswertungsmessung. Alle nachfolgenden Einträge nach dem nächsten Iterationsschritt werden gelöscht.

    Optimierung anwenden: Diese Option ist nur für Iterationen mit dem Zustand Auswertungsmessung verfügbar. Sie kann für Auswertungsmessungen verwendet werden, die nicht im Iterationsverlauf selbst angewendet wurden. Verwenden Sie diese Option, wenn Sie eine Iteration zu einem späteren Zeitpunkt anwenden möchten.

    Auswertungsergebnisse

    Die unter Einzelheiten angeführten Auswertungsergebnisse beziehen sich immer auf die Auswertungen des vorherigen Schritts. Das heißt, wenn in Schritt 1 eine Iteration angewendet wurde, sind die unter Einzelheiten angezeigten Auswertungsergebnisse für den ausgewählten Schritt 1 die Werte, bevor die Iteration tatsächlich angewendet wurde. Um die Ergebnisse der ersten Iteration zu sehen, ist also ein zweiter Schritt notwendig. Die für diesen zweiten Schritt angezeigten Auswertungsergebnisse geben daher die Iterationsergebnisse des ersten Iterationsschritts wieder, und so weiter. Dies eröffnet die Möglichkeit, die Ergebnisse einer Iteration für eine zweite Iteration zu nutzen. Aber auch hier ist dann wieder eine weitere Messung nötig, um herauszufinden, ob diese Iteration das Ergebnis tatsächlich verbessert hat.

    Die Auswertungsmessung jeder Kategorie wird gemäß den in ISO 12647-7 definierten Toleranzen für die Proofauswertung angezeigt. Diese Auswertungsmessungen können auch dann als Proofauswertung betrachtet werden, wenn in der Konfiguration ein absolut farbmetrischer Rendering-Intent verwendet wurde.

    Die in der Tabelle dargestellten Werte können mit den Farben Grün, Orange und Rot dargestellt sein. Grüne Werte liegen innerhalb der Toleranz und sind somit in Ordnung. Orangefarbene Werte liegen außerhalb der Toleranz, können aber durch Iteration verbessert werden.

    Rote Werte liegen außerhalb der Toleranz und können nicht verbessert werden. Dies ist meist dann der Fall, wenn eine Quellfarbe im Zielfarbraum nicht wiedergegeben werden kann, weil sie Out-of-Gamut ist. Unter der Tabelle befindet sich eine Gesamtaussage über die Genauigkeit der Wiedergabe. Ein grünes Häkchen zeigt an, dass die Farbkonvertierung innerhalb der Toleranzen liegt, während ein rotes Kreuz anzeigt, dass dies nicht der Fall ist.

    Sonderfälle treten auf, wenn der in der Konfiguration verwendete Rendering-Intent nicht absolut farbmetrisch ist. Bei relativ farbmetrischen oder perzeptiven Rendering-Intents müssen die Referenz-Lab-Werte, die zur Iteration der Konvertierung verwendet werden, aus dem Ausgangs-DeviceLink-Profil berechnet werden. Die Messungen werden dann mit diesen Rendering-Intent-spezifischen Referenz-Lab-Werten verglichen. Die Iteration verwendet weiterhin die Toleranzen aus ISO 12647-7 für die Analyse der Iterationsgenauigkeit. Da es sich bei dieser Konvertierung jedoch nicht um einen Proofdruck handelt, ergibt sich für die Gesamtgenauigkeit der Iteration ein anderes Auswertungsergebnis als bei der Iteration mit einem absolut farbmetrischen Rendering-Intent.  

    Der Report

    Ein Report für einen Iterationsschritt kann mit einem Rechtsklick auf diesen Schritt in der linken Tabelle erstellt werden. Der Report kann in verschiedenen Formaten gespeichert werden, zum Beispiel als PDF, HTML, XML oder TXT. Die Formate PDF und HTML sind die gebräuchlichsten Varianten für Endanwender, während die anderen Formate eher für die Automatisierung und die Verwendung in anderen Systemen wie zum Beispiel einem MIS (Management Information System) gedacht sind. 

    Der Report enthält alle angezeigten Einzelheiten und die vollständigen Informationen zu jedem Messfeld. Dies ist praktisch, um Farben mit den höchsten oder niedrigsten DeltaE-Werten oder Farben, die außerhalb des Gamuts liegen, zu identifizieren. Auf der letzten Seite des Reports unten finden Sie eine Legende, die die farblichen Markierungen in der DeltaE-Spalte des Reports erläutern. 

    Wartende Jobs

    Die Liste Wartende Jobs zeigt die Job-ID, den Dateinamen, die dazugehörige Warteschlange und den Status der Verarbeitung an. Sie kann nach ID, Name und Warteschlange sortiert werden.

    Die Spalte Status gibt Auskunft über den Fortschritt der Dateiverarbeitung. Angezeigt wird der Verarbeitungsschritt (wie SmartLink-Berechnung oder Berechnung der Farbersparnis) und der Fortschritt in Prozent.

    Durch einen Rechtsklick auf einen Job im Fenster Wartende Jobs öffnet sich ein Kontextmenü mit den folgenden Menüeinträgen:

    Priorität
    Ändert die Priorität des Jobs auf Normal, Hoch oder Niedrig.

    Bildschirmanzeige
    Zeigt den Softproof des ausgewählten Jobs an.

    Löschen
    Löscht den ausgewählten Job.

    Verarbeitet Jobs

    Die Liste Verarbeitete Jobs im unteren Teil des Fensters zeigt an, welche Dateien verarbeitet wurden.

    Fehlerhaft verarbeitete oder nicht unterstützte Dateitypen, werden rot hervorgehoben. Treten bei der Verarbeitung Warnungen auf, wird die entsprechende Datei verarbeitet, jedoch gelb hervorgehoben und mit einer Warnmeldung versehen. Warnmeldungen informieren darüber, welches Problem aufgetreten ist.

    Die Liste zeigt die Job-ID, den Dateinamen, die dazugehörige Warteschlange, den Status und das Datum der Verarbeitung an. Sie kann nach ID, Name, Warteschlange, Status und Datum sortiert werden. Ein Klick auf die ID-Spalte platziert den zuletzt verarbeiteten Job ganz oben in der Spalte, während ein Klick auf die Status-Spalte die Dateien mit Fehlern und/oder Warnungen nach oben stellt. Mit einem Rechtsklick auf den Titel einer Liste können die Spalten ID, Warteschlange, Datum und Bearbeitungs-Zeit aktiviert oder deaktiviert werden. Die Bearbeitungs-Zeit eines Jobs wird in Sekunden angezeigt.

    Im Fenster Verarbeitete Jobs können Sie mit einem Rechtsklick auf einen Job ein Kontextmenü mit den folgenden Einträgen öffnen:

    Bildschirmanzeige
    Zeigt eine Bildschirm-Voransicht mit Farbmanagement des ausgewählten Auftrags an.

    Job-Eigenschaften anzeigen
    Öffnet den Job-Report. Weitere Informationen zum Job-Report finden Sie weiter unten in der Online-Hilfe.

    Job-Eigenschaften speichern
    Speichert den Job-Report als PDF, HTML, TXT oder XML.

    Job erneut verarbeiten
    Ermöglicht die erneute Konvertierung eines bereits verarbeiteten Jobs mit derselben Konfiguration, ohne die Datei im Hotfolder suchen zu müssen.

    Konfiguration wiederherstellen
    ZePrA ermöglicht die Wiederherstellung der Konfiguration eines früheren Jobs, um eine Konvertierung nochmals auszuführen. Ab ZePrA 7 wird die Konfiguration aller Jobs gespeichtert und für zukünftige Auftragswiederholungen bereit gehalten.
    Anwendungsfall: Ein Kunde wünscht einen Nachdruck eines früheren Auftrags und benötigt ein ähnliches oder sogar identisches Farbbild. Wenn diese Konfiguration nicht gespeichert wurde oder seitdem geändert wurde, ist sie nicht mehr verfügbar und es kann schwierig oder sogar unmöglich sein, die für diesen Auftrag verwendeten ZePrA-Einstellungen ausfindig zu machen.
    Konfiguration wiederherstellen ermöglicht es, eine zuvor verwendete Konfiguration wieder aufzurufen.

    Sonderfarben-Iteration
    Startet den Sonderfarben-Iterations-Assistenten mit den Sonderfarben der ausgewählten Datei und der dazu passenden Konfiguration.

    Löschen
    Löscht ausgewählte Jobs.

    Die Such- und Notizenfunktionen in ZePrA

    Wenn die Listen Warteschlangen oder Verarbeitete Jobs immer länger werden, kann es schwierig werden, eine bestimmte Warteschlange, Konfiguration oder ein bestimmtes Profil innerhalb eines Jobs zu finden, ohne lange suchen zu müssen. Mit ZePrAs Suche in Verbindung mit der Notizen- und Tags-Funktion können Sie diese und andere Informationen schnell finden.

    Die Suchfunktion kann die Sektionen Warteschlangen und Verarbeitete Jobs nach den folgenden Kriterien durchsuchen:

    • Dateinamen
    • Warteschlangennamen
    • Konfigurationsnamen
    • Parameter in Konfigurationen: Namen von ICC-Profilen, Namen von Sonderfarbenbibliotheken
    • Von Ihnen eingegebene Notizen für Konfigurationen und Warteschlangen
    • Notizen für Konfigurationen und Warteschlangen
    • Tags

    Geben Sie dazu im Suchfeld den Text ein, nach dem Sie suchen möchten. Hierbei sind folgende Details zu beachten:

    • Groß- und Kleinschreibung sind für die Suche irrelevant.
    • Die Suche nach dem eingegebene Text wird nach einigen Sekunden automatisch gestartet. Alternativ kann die Suche mit Anwenden sofort durchgeführt werden.
    • Zum Finden der Information reicht es aus, einen Teil des Namens einzugeben, zum Beispiel reicht es für das Auffinden der Warteschlange „Normalize_GRACoL2006_Coated1v2“ aus einfach das Kürzel „gra“ einzugeben.
    • Suchergebnisse werden im Fenster Warteschlangen, beziehungsweise Verarbeitete Jobs angezeigt.
    • Durch Löschen des Eingabetextes oder durch Anklicken des X im Suchfeld werden wieder alle Warteschlangen angezeigt.

    In der Sektion Verarbeitete Jobs können Sie die Suche außerdem auf einem bestimmten Zeitraum eingrenzen. Dies ist hilfreich, um zu sehen, wie viele und welche Jobs im durchsuchten Zeitraum durchgeführt wurden (zum Beispiel für einen bestimmten Kunden).

    Hierbei können Sie wählen, ob Sie Jobs in einem „von – bis“-Zeitraum oder in einem Zeitraum der letzten Tage, Wochen, Monate oder Jahre suchen. Wählen Sie dazu im Drop-down-Menü eine der drei Optionen aus:

    • Alle Jobs: Verwendet alle Jobs für die Suche und ist die Defaulteinstellung in ZePrA.
    • Letzte Jobs: Mit Auswahl dieser Option werden ein Zahleneingabefeld und ein Drop-down-Menü verfügbar. Im Drop-down-Menü können Sie wählen, ob Sie Jobs der letzten Tage, Wochen, Monate oder Jahre suchen. Durch Eingabe einer Zahl im Zahlenfeld können Sie den Zeitraum genau spezifizieren.
    • Jobs im Zeitraum: Mit Auswahl dieser Option werden zwei Eingabefelder  (Mac) oder angrenzende Kalenderschaltflächen (Windows) verfügbar. Im ersten Eingabefeld (oder im Kalender) geben Sie das „von“-Datum ein, im Zweiten das „bis“-Datum. Wird nur im ersten Feld (oder Kalender) ein Datum gewählt, werden Datensätze ab diesem Datum gesucht.

    Die Notizen, die Sie in den Dialogen Konfigurationen und Warteschlangen eingetragen haben, werden im Hauptfenster von ZePrA in der Liste für Warteschlangen angezeigt. Die Notizen-Spalte ermöglicht das schnelle Auffinden von Warteschlangen anhand geschickt gewählter Schlüsselworte, zum Beispiel zu Kunden, Druckern, Medientypen oder anderen speziellen Eigenschaften.

    Job-Eigenschaften anzeigen und speichern

    Job-Report

    Um detaillierte Informationen zur Verarbeitung eines Jobs zu erhalten, können Sie sich den Job-Report anzeigen lassen. Wählen Sie dazu im Kontextmenü (öffnet sich nach Rechtsklick auf einen der Jobs im Fenster Verarbeitete Jobs) den Eintrag Job-Eigenschaften anzeigen aus. Für die ausgewählte Datei werden nun alle relevanten Informationen, inklusive PDF/X- und ZePrA-Verarbeitungs-Informationen, angezeigt.

    Dokument-Information
    Dieser Abschnitt enthält Informationen über die PDF-Version und die verwendeten Sonderfarben. Er zeigt für mehrseitige PDF-Dateien außerdem die Seitenzahl an.

    PDF/X-Information
    Gibt unter anderem die PDF/X-Version und den Output Intent an.

    Verarbeitungs-Informationen
    Geben Auskunft über Datum/Uhrzeit der Konvertierung, Eingebettete Profile in der Originaldatei, welche Konfiguration verwendet wurde, den neuen Output Intent, ob DeviceLink-Profile mit SmartLink berechnet wurden, die Farbeinsparung (falls diese Funktion vor der Konvertierung aktiviert wurde), ob eine Sonderfarbe iteriert wurde und ob die Transparenzreduktion verwendet wurde und wenn ja, mit welchen Einstellungen.

    Die gesamte Verarbeitungszeit eines Jobs wird ebenfalls aufgeführt. Die Zeit wird immer in Sekunden angezeigt, auch wenn die Verarbeitung mehrere Minuten dauert.

    Sonderfarben-Verarbeitung
    Wenn das Sonderfarben-Modul lizensiert wurde und Sonderfarben zum Zielfarbraum konvertiert werden, werden hier alle Sonderfarben und ihr DeltaE-Farbwert bei der Konvertierung aufgeführt. Diese Liste gibt auch Aufschluss darüber, welche Sonderfarben-Bibliothek zur Konvertierung verwendet und welche Drucksequenz genutzt wurde. Weiterhin werden für jede Sonderfarbe die Durchschnitts- und Maximalwerte von deltaE00 sowie die erwarteten dE00- und dE76-Werte aufgeführt.

    Sollte während der Konvertierung mit ZePrA ein Fehler auftreten, werden die entsprechenden Informationen unter Warnungen aufgeführt.

    PSD Layers
    Listet die Ebenen auf, die konvertiert wurden.

    Job-Eigenschaften speichern
    Job-Eigenschaften können als Report-Datei in verschiedenen Formaten (PDF, XML, TXT, HTML) gespeichert werden. Dazu wählen Sie nach einem Rechtsklick auf den gewünschten Job den Eintrag Job-Eigenschaften speichern.

    Der Job-Eigenschaften-Report kann auch in den Formaten Raw data im XML-Format und Raw data im JSON-Format gespeichert werden. Für neue Workflows wird empfohlen, eines dieser Formate zu verwenden. Das ältere XML-Format wird nicht mehr empfohlen und ist nur noch für die Kompatibilität mit älteren Workflows verfügbar.