Push-2-ZePrA

PSD-Dateien direkt aus Photoshop verarbeiten

Was ist Push-2-ZePrA?

Push-2-ZePrA ist eine Adobe Photoshop-Erweiterung, die die Farbkonvertierung einer in Photoshop ausgewählten Bilddatei mit ColorLogics Farbserver ZePrA aus Photoshop heraus ermöglicht. Durch die Verwendung von DeviceLink-Profilen werden qualitativ hochwertige Farbkonvertierungen gemäß den Einstellungen im Farbserver realisiert, die zu einer besseren Farbwiedergabe der Bilder führen als bei einer typischen Farbkonvertierung mit Photoshop. Auch Sonderfarben können konvertiert werden, wenn die gewählte ZePrA-Konfiguration entsprechend eingerichtet ist. Die konvertierte Datei wird in Photoshop geöffnet, so dass Sie Photoshop nicht verlassen müssen, um bestmöglich farbkonvertierte Bilder zu erhalten.

Systemanforderungen
  • macOS X 10.9 und höher
  • Windows 7 und höher
  • Adobe Photoshop CC 2017 und höher.
  • ColorLogic ZePrA 7.x und höher – muss auf dem gleichen Computer installiert sein, wie Photoshop und es muss eine gültige Lizenz für ZePrA vorhanden sein.
Installation
  1. Verwenden Sie das jeweilige Installationsprogramm für Ihr Betriebssystem (macOS oder Windows).
  2. Schließen Sie Photoshop vor der Installation und folgen Sie dem intuitiven Installationsprogramm.
  3. Nach der Installation starten Sie Photoshop, wählen Sie Fenster/Erweiterungen und dann Push-2-ZePrA, um die Erweiterung zu öffnen.
  4. Standardinstallation: Wenn ZePrA im Standardverzeichnis auf Ihrem Computer installiert und eine gültige Lizenz in ZePrA geladen ist, sind Sie startbereit.
  5. Benutzerdefinierte Installation: Wenn die Erweiterung die ZePrA-Anwendung nicht findet, wird unterhalb der Schaltfläche Konvertieren eine blaue Warnmeldung angezeigt. Um die ZePrA-Anwendung zu finden, verwenden Sie das Ausklappmenü der Erweiterung und wählen Sie ZePrA Pfad. Navigieren Sie zur ZePrA.app unter macOS oder zcmd.exe unter Windows und wählen Sie sie aus. Anschließend sind Sie startbereit.
Push-2-ZePrA verwenden
  1. Öffnen Sie das zu konvertierende Bild in Photoshop.
  2. Klicken Sie auf die Push-2-ZePrA-Erweiterung.
  3. Wählen Sie eine ZePrA-Konfiguration aus dem Drop-down-Menü. Die Drop-down-Liste zeigt alle in ZePrA verfügbaren Konfigurationen.
  4. Wählen Sie eine Konfiguration, die Ihren Anforderungen in Bezug auf den Zielfarbraum und den Erhalt von Photoshop-Ebenen entspricht. Diese Informationen werden unterhalb des Drop-down-Menüs angezeigt und aus der ausgewählten Konfiguration übernommen.
  5. Klicken Sie auf Konvertieren.
  6. Nach ein paar Sekunden wird die konvertierte Datei in Photoshop geöffnet.
    Hinweis: Die konvertierte Datei wird im selben Verzeichnis gespeichert, wie die Originaldatei. Der Konfigurationsname wird an den ursprünglichen Dateinamen angehängt.
  7. Wenn die Originaldatei in Photoshop bearbeitet oder kopiert wurde, ohne sie zu speichern, muss von der Erweiterung eine temporäre Datei erstellt werden, und die konvertierte Datei wird in einem vordefinierten Ausgabeordner abgelegt. Dieser Ordner befindet sich typischerweise unter $HOME/Dokumente/Push-2-ZePrA/Output. Über das Ausklappmenü der Erweiterung können Sie diesen Ordner öffnen (Ausgabe-Ordner zeigen) oder den Pfad zu Ihrem eigenen bevorzugten Ordner festlegen (Lege eigenen Ausgabe-Ordner fest). Dieser Ordner wird nur für konvertierte Dateien verwendet, die nicht in Photoshop gespeichert wurden, bevor die Erweiterung genutzt wurde.

    Hinweis: Für die Konvertierung wird das Command Line Interface (CLI) aus ZePrA verwendet, nicht aber die ZePrA-Anwendung selbst. Das heißt, Sie werden keine der Bilder, die über die Push-2-ZePrA-Erweiterung konvertiert wurden, in der ZePrA-Übersicht oder den Hotfoldern der ZePrA-Anwendung finden.

Optimale Vorgehensweise

Für Bildkonvertierungen empfehlen wir, Konfigurationen mit dem Auto Setup im Modus Direkte Farbkonvertierung zur neuen Ausgabebedingung in ZePrA einzurichten. Durch direkte Konvertierungen vom Bildfarbraum in den Zielfarbraum werden Doppelkonvertierungen vermieden. Es wird davon abgeraten, den Normalisieren und Konvertieren-Modus zu verwenden, da dies zur zweimaligen Konvertierung des Bildes führen kann (einmal vom Bildfarbraum in den Dokumentfarbraum und dann in den Zielfarbraum), was bei Bildkonvertierungen normalerweise nicht erwünscht ist.

Bei etwaigen Änderungen in Bezug auf die Handhabung von PSD- oder TIFF-Dateiebenen, Farbkonvertierungen oder Sonderfarbenkonvertierungen passen Sie bitte die entsprechende ZePrA-Konfiguration im ZePrA-Farbserver an. Die Push-2-ZePrA-Photoshop-Erweiterung unterstützt die Verwendung von Konfigurationen, jedoch nicht deren Bearbeitung.

Fehlerbehebung

Bei der Verwendung der Push-2-ZePrA-Erweiterung können folgende Probleme auftreten:

  1. Auswahl der richtigen Datei für die Konvertierung: Beachten Sie bei mehreren geöffneten Bildern in Photoshop, dass nur das ausgewählte, aktive Dokument mit Push-2-ZePrA konvertiert wird.
  2. Unvollständige Konvertierungen: Wenn Sie auf die Schaltfläche Konvertieren klicken, kann es einige Sekunden dauern, bis das Bild konvertiert ist. Schließen Sie während der Verarbeitung nicht die Push-2-ZePrA-Erweiterung, und minimieren Sie Photoshop nicht. Hierdurch wird die Konvertierung sofort abgebrochen.
  3. Geschützte Ordner und Speicherorte: Beim Speichern einer Datei an einen geschützten Speicherort wird eine Warnmeldung angezeigt. Bitte beachten Sie, dass die Erweiterung versucht, die konvertierte Datei am gleichen Speicherort wie die Originalbilddatei zu speichern. Wenn dieser Speicherort (Ordner) Schreibschutzeinstellungen hat (wie z. B. Anwendungsordner eines Betriebssystems), erscheint eine Warnmeldung. Die Warnmeldung gibt Ihnen die Möglichkeit, die Konvertierung abzubrechen oder die konvertierte Datei im Ausgabeordner (siehe Punkt 7) zu speichern.
  4. Fehlerbehebung bei Jobwarnungen: Es erscheint eine Fehlermeldung mit der ausgewählten Konfiguration. Überprüfen Sie in einem solchen Fall die entsprechende Konfiguration in der ZePrA-Anwendung und suchen Sie nach der Ursache des Fehlers. Es kann sein, dass die Bilddatei nicht zu den Einstellungen in der Konfiguration passt. In derartigen Fällen wird empfohlen, die Bilddatei in der ZePrA-Anwendung mit der gleichen Konfiguration wie bei der Push-2-ZePrA-Erweiterung zu konvertieren. Die gleiche Jobwarnung kann in ZePrA angezeigt werden. Beheben Sie das Problem und ändern Sie die Einstellungen in der ZePrA-Anwendung, bis die Dateikonvertierung wie gewünscht funktioniert. Wenn Sie die Konfiguration in ZePrA gespeichert haben, schließen Sie die Push-2-ZePrA-Erweiterung, öffnen Sie sie erneut, um die Liste der Konfigurationen und Einstellungen zu aktualisieren und konvertieren Sie die Datei in Photoshop erneut.

  5. Änderungen und Aktualisierungen von Konfigurationen: Wenn Änderungen oder Aktualisierungen von ZePrA-Konfigurationen nicht in die Push-2-ZePrA-Erweiterung übernommen wurden, vergewissern Sie sich, dass die Änderungen in ZePrA gespeichert wurden, bevor Sie zur Photoshop-Erweiterung wechseln. Schließen Sie dann die Erweiterung und starten Sie sie erneut, so dass die Liste der Konfigurationen und deren Einstellungen aktualisiert wird.
  6. Unterstützung früherer ZePrA-Versionen: Versionen vor ZePrA 7 werden nicht unterstützt. Die Erweiterung kann die Einstellungen einer Konfiguration einer alten ZePrA-Version anzeigen, konvertiert aber keine Dateien. Wir raten davon ab, frühere ZePrA-Versionen mit der Erweiterung zu verwenden und werden auch zukünftig keine früheren Versionen unterstützen.
  7. Vermeiden Sie Sonderzeichen in Konfigurationsnamen: Vermeiden Sie Zeichen wie
    | < > * ? / \ : in Konfigurationsnamen in ZePrA. Während ZePrA solche Zeichen verarbeiten kann, ist dies bei der Push-2-ZePrA-Erweiterung nicht der Fall.