Warteschlangen

Erstellen und Verwalten von Warteschlangen

Warteschlangen

Überblick

In ZePrA werden Dateien über Warteschlangen verarbeitet, das heißt ein Job entspricht der Verarbeitung einer Datei über eine Warteschlange. Jeder Warteschlange ist eine Konfiguration zugewiesen. Sie enthält alle notwendigen Einstellungen für die Konvertierung und Verarbeitung der Datei. Warteschlangen und deren Konfigurationen werden getrennt voneinander verwaltet und Konfigurationen können Warteschlangen jederzeit neu zugewiesen werden.

Das Fenster Jobs und Warteschlangenübersicht (Sidebar: Übersicht) gibt einen Überblick über die vorhandenen Warteschlangen und die dazugehörigen Konfigurationen.

Automatisches Einrichten von Warteschlangen

Zum Erstellen neuer Warteschlangen für alle typischen Standard-konformen Arbeitsabläufe empfehlen wir die Verwendung des automatischen Konfigurationsassistenten (Auto Setup). Er vereinfacht das automatische Erstellen der Hotfolder und das Zuweisen der benötigten Konfigurationen. Wenn Sie mit ColorLogics Standard-DeviceLink-Profilen arbeiten, ergänzt das Auto Setup außerdem alle relevanten PDF/X-Informationen automatisch.

Warteschlangen können im Auto Setup angelegt werden

Manuelles Einrichten von Warteschlangen

Um eine neue Warteschlange anzulegen muss ein Basis-Ordner erstellt, eine Konfiguration zugewiesen und ein Name vergeben werden.

Neu: Mit der Schaltfläche Neu kann eine Warteschlange manuell erstellt und benannt werden. Wenn Sie die Checkbox Automatische Konfiguration aktivieren, können Sie der neuen Warteschlange auch gleich eine Konfiguration aus dem Drop-down-Menü Konfiguration zuweisen.

Die Konfiguration einer Warteschlange kann jederzeit geändert werden. Um einer Warteschlange eine andere Konfiguration zuzuweisen, wählen Sie im Reiter Optionen die gewünschte Konfiguration aus dem Drop-down-Menü Konfiguration.

Umbenennen: Zum Umbenennen von bereits vorhandenen Warteschlangen.

Löschen: Zum Löschen von Warteschlangen.

Speichern: Zum Speichern von bearbeiteten Warteschlangen.

Ordner

Quell-Ordner: Legt den Speicherort für den Input-Ordner der Warteschlange fest. Kopieren oder Verschieben Sie Dateien, die konvertiert werden sollen, in den Quell-Ordner (Input) der Warteschlange. Die hier abgelegten Dateien werden automatisch mit den Einstellungen der zugewiesenen Konfiguration verarbeitet.

Ziel-Ordner: Konvertierte Dateien werden in den Ziel-Ordner (Output) verschoben. Dem Dateinamen wird die Job-ID und der Name der Konfiguration hinzugefügt.

Erledigt-Ordner: Originaldateien werden in den Erledigt-Ordner (Done) verschoben.

Hinweis: Wenn Sie die Originaldateien nach der Konvertierung nicht erhalten wollen, können Sie dem Pfad zum Erledigt-Ordner entfernen.

Temporären-Ordner: Falls die Dateien auf einen Server oder ein Netzlaufwerk kopiert werden sollen, empfiehlt es sich, einen Temporären-Ordner auf dem lokalen System anzulegen, um unnötigen Traffic über das Netzwerk zu vermeiden.

Error-Ordner: Fehlerhaft verarbeitete oder nicht unterstützte Dateitypen werden in der Übersicht rot markiert und in den Error-Ordner verschoben.

Ziel-Ordner im Warnungsfall: Dateien, die zwar verarbeitet werden konnten, aber eventuell ein Problem beinhalten, werden im Ziel-Ordner abgelegt und in der Übersicht mit einer gelben Warnung versehen. Alternativ können Sie zusätzlich einen Ziel-Ordner im Warnungsfall definieren, in den solche Dateien nach der Verarbeitung verschoben werden.

Ordnerstruktur von Warteschlangen

Optionen

Konfiguration: Weist der ausgewählten Warteschlange eine Konfiguration zu. Die Konfiguration einer Warteschlange kann jederzeit geändert werden.

Zieldateiname: Text anfügen: Fügt dem Originaldateinamen ein Suffix an. Dieser entspricht standardmäßig dem Konfigurationsnamen, kann hier aber manuell geändert werden.

Job-ID anfügen: Erzeugt eine eindeutige, fortlaufende Nummer und fügt sie an den Originaldateinamen an. Wenn diese Funktion deaktiviert ist, wird eine Datei, die nochmals konvertiert wird, mit dem gleichen Namen im Ziel-Ordner überschrieben.

Dateitypen kopieren: Transferiert Kontrolldateien im JDF-, XML-, TXT-Format oder ähnliche Dateitypen. Geben Sie die Formate in das Textfeld ein und trennen Sie mehrere Formate mit einem Komma.

Wenn eine Kontrolldatei den gleichen Namen wie die verarbeitete Datei hat, wird sie in den Ziel-Ordner kopiert und in den Erledigt-Ordner verschoben.

Nachbearbeitung: Nach der Konvertierung kann eine Datei noch weiter verarbeitet werden. Durch das Aktivieren dieser Checkbox können Sie die anschließende Weiterverarbeitung einer Datei definieren, indem Sie ein vorhandenes Skript oder eine Batch-Datei auswählen oder manuell einen Kommandozeilenbefehl eingeben. Sie können auch eine Applikation auswählen, über die die konvertierte Datei direkt geöffnet wird.
Diese Funktion ist nicht für Drag-and-Drop-Warteschlangen verfügbar.

Job-Report: Erstellt einen Report im Dateiformat PDF, HTML, XML oder Text. Nach dem Erstellen wird er unter dem Original-Dateinamen abgespeichert, gefolgt von dem Zusatz REPORT.

Report-Ordner: Definiert den Speicherort für den Job-Report.

Verzögerung (s): Die Verarbeitung eines Jobs kann verzögert werden, was notwendig sein kann, wenn große Dateien mit einer langsamen Verbindung über das Netzwerk in Hotfolder kopiert werden. Geben Sie die Dauer der Verzögerung in Sekunden an.

Priorität: Ändert die Reihenfolge eines zu verarbeitenden Jobs, indem der Standardwert Normal auf Hoch oder Niedrig gesetzt wird.

Notizen: Das Hinterlegen von Notizen bieten sich vor allem dann an, wenn Sie mit ZePrA sehr viele Warteschlangen, Konfigurationen und Jobs verarbeiten. Notizen haben den Vorteil, dass sie von der integrierten Suchfunktion berücksichtigt und durchsucht werden. Auf diese Weise lassen sich zum Beispiel Informationen zu Maschinenparametern, Papierinformationen oder Kundeninformationen mit Warteschlangen, Konfigurationen oder Jobs verknüpfen und später mit Hilfe der Suche im Fenster Jobs und Warteschlangenübersicht schnell und einfach wiederfinden.

Warteschlangen verwenden
  1. Kopieren oder Verschieben Sie Dateien, die konvertiert werden sollen, in den Quell-Ordner (Input) der Warteschlange. Die hier abgelegten Dateien werden automatisch mit den Einstellungen der zugewiesenen Konfiguration verarbeitet.
  2. Die konvertierte Datei wird anschließend in den Ziel-Ordner (Output) verschoben. Dem Dateinamen wird die Job-ID und der Name der Konfiguration hinzugefügt.
  3. Die Originaldatei wird in den Erledigt-Ordner (Done) verschoben.
  4. Falls die Dateien auf einen Server oder ein Netzlaufwerk kopiert werden sollen, empfiehlt es sich, einen Temporären-Ordner auf dem lokalen System anzulegen.
  5. Fehlerhaft verarbeitete oder nicht unterstützte Dateitypen werden in der Übersicht rot markiert und in den Error-Ordner verschoben. Dateien, die zwar verarbeitet werden konnten, aber eventuell ein Problem beinhalten, werden im Ziel-Ordner abgelegt und in der Übersicht mit einer gelben Warnung versehen. Alternativ können Sie zusätzlich einen Ziel-Ordner im Warnungsfall definieren, in den solche Dateien nach der Verarbeitung verschoben werden.

Tipp: Konfigurationen können mit der Drag-and-Drop-Funktion schnell und einfach getestet werden. Ziehen Sie einfach Ihre Dateien auf die gewünschte Warteschlange in der Übersicht. Die konvertierten Dateien werden separat und zusätzlich zu den Originaldateien gespeichert und erhalten den Namen der Konfiguration und eine Job-ID als Namenszusatz.