Auto-Setup-Assistent

Neue Workflows schnell und einfach erstellen

Überblick

ZePrA verfügt über sechs Auto-Setup-Methoden, um Workflows für die am häufigsten vorkommenden Aufgaben im Farbmanagement einzurichten. Um die erforderlichen Konfigurationen und Warteschlangen zu erstellen sind nur wenige Schritte erforderlich.

Für die Verarbeitung Ihrer Daten können Sie entweder ein vorher erstelltes DeviceLink-Profil verwenden, oder mit SmartLink ein DeviceLink-Profil „on-the-fly“ erstellen.

Der automatische Konfigurationsassistent ermöglicht es auch, Workflows zu erstellen, mit denen Farbe gespart, der Farbauftrag optimiert und Gradationskorrekturen vorgenommen werden können.

 

 

 

 

Im automatischen Konfigurationsassistenten stehen sechs verschiedene Setup-Modi zum Erstellen von Warteschlangen zur Verfügung.

Setup-Modus auswählen

Nach dem Start von ZePrA wählen Sie Auto-Setup in der Sidebar. Es öffnet sich der automatische Konfigurationsassistent. Hier stehen sechs verschiedene Setup-Modi zum Erstellen von Konfigurationen und Warteschlangen zur Verfügung (siehe Screenshot oben rechts). Die beiden ersten Modi beinhalten das Normalisieren der Daten.

Normalisieren

Wenn ein normalisierender Modus ausgewählt wird, erfolgt die Konvertierung vom Dokumentfarbraum zum Zielfarbraum. Dabei werden die Daten zunächst vereinheitlicht, d. h. sie werden zum Dokumentfarbraum oder Output Intent umgerechnet (normalisiert).

Bei PDF/X-3 oder PDF/X-4 Dateien werden alle ICC-basierten PDF-Objekte vom eingebetteten ICC-Profil über den eingebetteten Rendering Intent in den Dokumentfarbraum (Output Intent) konvertiert. Nach diesem Schritt sind alle Objekte der PDF-Datei farblich auf ein durchgängiges „Normal“ (Dokumentfarbraum/Output Intent) gebracht.

Normale PDF-Dateien enthalten von sich aus meist keine Angabe zum Dokumentfarbraum (Output Intent). Wenn für die Normalisierung keine PDF/X- sondern nur eine normale PDF-Datei zur Verfügung steht, müssen Sie sich für einen Dokumentfarbraum entscheiden, in den eventuell vorhandene ICC-basierte PDF-Objekte umgerechnet werden.

Nach der Konvertierung beinhaltet die finale normalisierte Datei nach wie vor den Dokumentfarbraum oder den Farbraum des Output Intents, ebenso wie sämtlichen Sonderfarben.

Die folgenden Farbkonvertierungen werden beim Normalisieren durchgeführt:

  • Konvertierung von Geräte-RGB und ICC-basiertem RGB zum Dokumentfarbraum
  • Sonderfarben bleiben unverändert (Können bei Bedarf in den Zielfarbraum konvertiert werden)
  • Konvertierung von ICC-basiertem CMYK zum Dokumentfarbraum, unter Beibehaltung der reinen Farben und Separationseigenschaften (beim Verwenden von SmartLink)
  • Zuordnung von ICC-basiertem Grau zum Schwarzkanal des Dokumentfarbraums (Verhindert vierfarbiges Grau)

Die Funktionsweise der einzelnen Setup-Modi wird weiter unten detailliert erklärt. Im nächsten Schritt können Sie dann festlegen, ob Sie ein DeviceLink oder SmartLink verwenden möchten.

DeviceLink-Profil oder SmartLink verwenden

Sie können in Ihrer Konfiguration entweder ein bereits vorhandenes DeviceLink-Profil verwenden oder mit SmartLink ein hochwertiges DeviceLink-Profil direkt im Workflow erstellen und verwenden.

Vorhandenes DeviceLink-Profil oder SmartLink verwenden

Vorhandenes DeviceLink-Profil verwenden

Wenn Dateien ohne eingebettete Profile verarbeitet werden und Sie bereits über ein passendes DeviceLink-Profil verfügen, können Sie es für Ihren Workflow verwenden. Dieses DeviceLink-Profil legt dann das Quellprofil und das Zielprofil fest.

Wählen Sie dazu das DeviceLink-Profil, mit dem Sie vom Dokumentfarbraum in den Zielfarbraum konvertieren wollen, aus ihrem Profilordner. Alle relevanten PDF/X-Information werden automatisch übernommen. (Mehr dazu erfahren Sie unter KonfigurationenPDF)

In den Modi Farbe sparen und Gesamtfarbauftrag optimieren werden im Drop-down-Menü für die DeviceLink-Profile nur Profile mit identischen Quell- und Zielprofilen aufgeführt.

Verwende SmartLink

Mit SmartLink werden DeviceLinks “on-the-fly” aus Quell- und Zielprofilen erstellt. Den Rendering Intent können Sie für die Berechnung selbst auswählen. Statt dem manuell eingestellten Dokumentfarbraum können Sie auch den Output Intent der PDF/X-Datei auslesen und verwenden, indem Sie die Checkbox Output Intent bevorzugen aktivieren.

Mit SmartLink können qualitativ hochwertige DeviceLink-Profile erstellt werden, mit denen die Probleme normaler ICC-Konvertierungen vermieden und optimale Farbkonvertierungen gewährleistet werden können.

CoPrAs DeviceLink-Einstellungen in ZePrA verwenden

Durch die enge Verbindung von CoPrA (unserer Profilierungslösung) und unserem Farbserver ZePrA können Sie Ihre Profileinstellungen aus CoPrA für die Berechnung von DeviceLink-Profilen in ZePrA verwenden.

Durch das Aktivieren der Checkbox Mit ZePrA teilen in CoPrA werden die Einstellungen Ihrer DeviceLink- und SaveInk-Profile direkt an ZePrA übermittelt und können dort in der ZePrA-Konfiguration hinterlegt und direkt genutzt werden.

Das Werkzeug DeviceLink erstellen in CoPrA: SmartLink kann die Profileinstellungen aus CoPrA für das Erstellen von DeviceLinks in ZePrA verwenden.

SmartLink kann auf zwei Arten verwendet werden:

  1. “On-the-fly”-Konvertierung vom Dokument- zum Zielfarbraum, durch die Auswahl von Quell- und Zielprofil, sowie dem Rendering Intent (Konvertierungsmethode).
  2. “On-the-fly”-Konvertierung von Profilen, die in Bildern und Vektoren eingebettet sind, zum Dokument- oder Zielfarbraum.

Dokumentfarbraum

Der Dokumentfarbraum dient als Referenz, um einen gleichmäßig druckenden Farbraum für die Farben der PDF-Datei zu erstellen.
Für die Druckproduktion verwendet man meist CMYK-Farbräume, da in der Regel mit CMYK-Farben gedruckt wird.
RGB-Dokumentfarbräume eignen sich bei modernen Publikationen für mobile Medien.
Multicolor-Farbräume werden oft im HiFi-Verpackungsdruck genutzt, wenn PDF/X-5n verwendet wird.
ZePrA unterstützt das volle Spektrum der Farbräume (Multicolor-Farbräume erfordern eine entsprechende Multicolor-Lizenz). Wenn sich individuelle RGB- oder CMYK-Objekte mit eingebetteten Profilen in PDF-Dateien befinden, werden diese zum Dokumentfarbraum konvertiert. Der Datenaustausch sollte für professionelle Druckproduktionen stets auf dem PDF/X-Standard basieren.

Output Intent bevorzugen

Durch das Aktivieren dieser Checkbox wird der Output Intent der PDF/X-Datei verwendet, anstelle des manuell eingestellten Dokumentfarbraums.

Zusätzlich zu den ICC-Geräteprofilen in den individuellen Objekten der PDF-Datei kann ein Output Intent für das gesamte PDF-Dokument definiert sein (ein ICC-Geräteprofil, das den Dokumentfarbraum beschreibt).

In PDF/X-Dokumenten ist der Dokumentfarbraum eindeutig als Output Intent definiert. Wenn Output Intent bevorzugen aktiviert ist, können PDF/X-Dateien mit verschiedenen Output Intents korrekt in einer Warteschlange konvertiert werden, da der jeweilige Output Intent anstelle des Dokumentfarbraums berücksichtigt wird.

Hinweis: Diese Funktion ist nur für PDF/X-Dateien geeignet.

Rendering Intent

Allgemeine Informationen zum Aufbau von ICC-Geräteprofilen:
Rendering Intents, wie perzeptiv oder relativ farbmetrisch, enthalten große Tabellen, die bei CMYK-Profilen entweder CMYK-Farbwerte nach Lab oder Lab-Farbwerte nach CMYK umrechnen. Aufgrund dieser beiden Farbumrechnungsrichtungen gibt es für jeden Rendering Intent jeweils zwei Tabellen. Die Tabellen werden bei der Erzeugung eines Farbprofils aus den Messdaten errechnet. Berechnet man ICC-Geräteprofile aus den gleichen Messdaten – jedoch mit unterschiedlichen Profilierungsprogrammen – dann können sich die dabei erzeugten Tabellen in manchen Farbbereichen erheblich voneinander unterscheiden.
Dies gilt besonders für die beiden Tabellen des perzeptiven Intents, für die Graubalance und auch für die Bereiche mit sehr hoher Farbsättigung in den beiden Tabellen des relativ farbmetrischen Intents (auch „Out of Gamut“ Farben genannt).
Für eine optimale und harmonische Farbkonvertierung empfiehlt es sich – besonders bei CMYK-zu-CMYK-Farbkonvertierungen – darauf zu achten, dass Quell- und Zielprofil mit der gleichen Profilierungssoftware berechnet wurden. Häufig kommen in der Praxis jedoch Profile von verschiedenen Anbietern zum Einsatz (wie Adobe oder der ECI), was zu Problemen bei der Farbkonvertierung mit dem perzeptiven Rendering Intent führen kann.

Für SmartLinks stehen fünf weitere Rendering Intents zur Verfügung.

Zusätzliche SmartLink-Rendering Intents 

ZePrA enthält fünf weitere Rendering Intents zum Vermeiden von unharmonischen Farbkonvertierungen, die sich aus unterschiedlich berechneten Tabellen bei Quell- und Zielprofilen ergeben können.

Um präzise Farbkonvertierungen zu gewährleisten berechnet ZePrA die Konvertierung von Quell- und Zielprofil komplett “on-the-fly” neu. Dabei kommen die gleichen Algorithmen zum Einsatz, die auch in ColorLogics Profilierungssoftware CoPrA verwendet werden.

Hinweis: Diese zusätzlichen Rendering Intents sind nur mit aktivierter SmartLink-Funktion verfügbar. Wenn die Checkbox SmartLink anwenden nicht aktiviert ist, oder SmartLink nicht lizenziert wurde, können nur die vier Standard-Rendering Intents verwendet werden.

Standard Komprimierung: Wenn die Umrechnung zwischen unterschiedlich großen Farbumfängen erfolgen soll. Berechnet eine perzeptive Umsetzung für Eingabe- und Zielprofil, die für alle Arten von Gamuts (Farbumfängen) gut geeignet ist. Das Erscheinungsbild der Grauachse hängt dabei immer vom Papierweiß des Zielprofils ab. Bei CMYK-Daten auf einem sehr gelblichen Papier wirkt auch die Grauachse der transformierten Datei gelblich. Dieselbe Grauachse wird auf einem bläulichen Papier bläulich aussehen.
Bei der Standard Komprimierung werden unterschiedliche Gamutgrößen berücksichtigt. Bei sehr kleinen Farbumfängen (Zeitungsdruck) werden die tiefen Töne leicht angehoben, um mehr Zeichnung in diesen Bereichen zu erreichen.

Schwarzkompensation: Für ähnlich große Farbumfänge. Entspricht weitgehend dem Rendering Intent „relativ farbmetrisch mit Tiefenkompensierung“ von Adobe-Applikationen, jedoch mit verbesserter Umsetzung der Out-of-Gamut-Farben. Dieser Rendering Intent ist gut geeignet, wenn Gamut und Kontrastumfang von Eingabe und Ziel nicht allzu unterschiedlich sind, wie zum Beispiel bei der Umsetzung von Druckdaten aus dem Bogenoffset für gestrichenes Papier auf den Rollenoffsetdruck. Die Grauachse wird (wie bei der Standard Komprimierung) relativ zum Papierweiß des Zielprofils umgesetzt. Statt Out-of-Gamut-Farben abzuschneiden, wie bei der Adobe-Tiefenkompensierung, wird bei der Schwarzkompensation ein Out-of-Gamut-Mapping angewendet, was zu besserer Zeichnung in hochgesättigten Farben und einer farbtonrichtigen Farbwiedergabe führt.
Hinweis: Bei der Schwarzkompensation werden die Tiefenbereiche nicht angehoben, daher ist die Schwarzkompensation für kleine Farbumfänge nicht optimal geeignet. Wenn der Kontrast und Farbumfang zwischen Eingabe- und Zielprofil groß ist verwenden Sie besser die Standard oder Dynamische Komprimierung.

Absolute Komprimierung: Wenn die Farbumfänge ähnlich groß sind, der Papierton jedoch deutlich abweicht. Im Unterschied zur Standard Komprimierung und Schwarzkompensation wird in der Graubalance die Papierfärbung ausgeglichen. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass die Farbanmutung der Ursprungsdatei auf einem Zielmedium mit anderer Papierfärbung bestmöglich erhalten bleibt. Auch bei dieser Methode werden Tiefenbereiche bei kleinen Farbumfängen angehoben.
Die Grauachse eines Quellfarbraums wird nach einer Konvertierung mit Absolute Komprimierung weitgehend identisch aussehen (zum Beispiel auf einem gelblichen oder einem bläulichen Papier).

Dynamische Komprimierung: Vergleicht den Eingabefarbraum mit dem Zielfarbraum und erzeugt eine Komprimierung, die Out-of-Gamut-Bereiche minimiert. Dabei bleibt sowohl die Helligkeit und damit die Zeichnung des Originalfarbraums erhalten, wie auch eine möglichst hohe Sättigung. Die Grauachse wird relativ zum Papierweiß des Zielprofils umgesetzt (wie bei der Standard Komprimierung). Gut geeignet, wenn Quell- und Zielprofil einen sehr großen Dynamik- und Kontrastumfang aufweisen, wie zum Beispiel bei RGB-zu-CMYK-Konvertierungen.

Minimale Komprimierung: Ermöglicht eine absolut farbmetrische Reproduktion und kompensiert lediglich die Bereiche, die sich in der Nähe des Schwarz- und Weißpunkts befinden.

Wichtig: Wenn ein DeviceLink-Profil “on-the-fly” mit SmartLink erstellt wird, wird der Rendering Intent verwendet, der unter KonfigurationBilder/Vektoren definiert ist. Sie können dies verhindern, indem Sie die Checkbox Rendering Intent aus PDF-Dateien ignorieren im Reiter Optionen aktivieren.

SmartLink-Methode

Die SmartLink-Methode berücksichtigt die verschiedenen Anforderungen verschiedener Druckbedingungen, so dass die gedruckte Farbe korrekt wiedergegeben und für den Druckprozess optimal separiert wird.

Traditioneller Druck – klassisch: Konvertierung für Offset-, Gravur-, oder Zeitungsdruck. Die erstellten DeviceLinks stellen sicher, dass Schwarz und Grau, genau wie die Primär-, Sekundär- und Tertiär-Farbtöne des Quellprofils erhalten bleiben. Der Gesamtfarbauftrag wird vom Zielprofil übernommen.

SmartLink-Methode auswählen

Traditioneller Druck mit Automatik: Wählen sie diese Einstellung, wenn sich die Farben und das Papier des Zielfarbraums deutlich vom Output Intent oder dem Dokumentfarbraum unterscheiden. Die Separation bleibt erhalten und die Farben, die als Ausnahme definiert wurden, werden automatisch auf Basis beider Profile berechnet.

Großfomatdruck – Inkjet: Die Separation zeichnet sich durch ein starkes GCR und einen späten Schwarzeinsatz aus. Der Schwarzpunkt und der Gesamtfarbauftrag werden automatisch berechnet, um die beste Farbausgabe zu garantieren. Alle anderen Konvertierungen entsprechen der Methode Traditioneller Druck mit Automatik. Wenn Farben zwischen unterschiedlichen Inkjet-Druckern oder zwischen dem Inkjet-Drucker und dem Quellfarbraum variieren (wie bei ISOcoated V2 oder GRACol), werden Primär- und Sekundärfarben oft nicht zufriedenstellend konvertiert. Die Großfomatdruck – Inkjet-Methode berechnet in diesen Fällen automatisch die erforderlichen Ausnahmen.

Digitaldruck – Toner: Für tonerbasierte Digitaldrucker und Bürodrucker. Diese Methode verwendet die gleichen DeviceLink-Voreinstellungen für die Ausnahmen wie Großfomatdruck – Inkjet. Die Separationsmethode stellt sicher, dass ein hoher Prozentsatz an Schwarz genutzt wird, um einen stabilen Ausdruck und eine neutrale Graubalance zu erreichen. Der Gesamtfarbauftrag wird aus dem Zielprofil übernommen.

Warteschlangen und Konfigurationen erstellen

  1. Vergeben Sie einen Warteschlangennamen passend zum Namen der Konfiguration.
  2. Legen Sie den Basis-Ordner fest, in dem die Warteschlange erstellt werden soll. Um eine Warteschlange (Hotfolder) im Basis-Ordner zu erstellen, aktivieren Sie die Checkbox Warteschlange erzeugen und der entsprechende Unterordner wird erstellt.
  3. Um lediglich eine neue Konfiguration zu erstellen, deaktivieren Sie die Checkbox Warteschlange erzeugen. Sie können anschließend die über das Auto-Setup erstellte Konfiguration einer bereits vorhandenen Warteschlange zuweisen.

Warteschlangen verwenden

Der automatische Konfigurationsassistent kümmert sich um den Einrichtungsprozess und sobald dieser beendet ist, können Konfiguration und Warteschlange direkt verwendet werden.

Um eine Warteschlange zu verwenden kopieren oder verschieben Sie einfach die zu konvertierende PDF-Datei in den Quell-Ordner der Warteschlange.

PDF-Dateien im Quell-Ordner werden automatisch entsprechend der Farbmanagement-Einstellungen konvertiert und im Ziel-Ordner gespeichert. Originaldateien werden in den Erledigt-Ordner verschoben. Dateien, die einen Fehler verursacht haben, werden im Fehler-Ordner gespeichert.

Dateikonvertierung in ZePrA

Konvertieren von PDF-Dateien mit Auto-Setup

Die einfachste Möglichkeit einen Workflow zur Farbanpassung zu konfigurieren, ist die Verwendung des Auto-Setup-Wizards in Verbindung mit ColorLogics DeviceLink-Sets (DLS). Die in den verschiedenen Sets enthaltenen Profile sind so optimiert, dass sowohl Bild- als auch Vektordaten zuverlässig konvertiert werden können. Die Profile sind auf Glattheit und visuell korrekte Konvertierung hin optimiert und geprüft, und haben sich bereits vielfach in der Produktion bewährt.

Alle für PDF/X benötigten Farbinformationen werden vom Auto-Setup automatisch gesetzt, einschließlich der Verwendung des Zielprofils als Output Intent, dem Normalisieren und Farbkonvertieren.

Verläufe in Vektorgrafiken, die nur aus einer oder zwei CMYK-Farben aufgebaut sind, bestehen auch nach der Anwendung des Profiles nur aus den ursprünglichen Farben. Die Farbwerte werden für die Ausgabe lediglich angepasst.

Beispiel: Wenn PDF-Objekte im RGB-Farbraum vorliegen und der relativ farbmetrische Rendering Intent eingebettet wurde, aktiviert die Auto-Setup-Warteschlange automatisch die Tiefenkompensierung, um eine klare Detailwiedergabe in Schattenbereichen sicher zu stellen.

Graustufen: Graustufen-Objekte können Wie CMYK behandelt werden, wobei möglichst viel Grau erhalten bleibt und eine Konvertierung zu vier Farben vermieden wird. Wenn das SmartLink-Modul lizensiert wurde, werden Farbkonvertierungen von Objekten mit eingebetteten Profilen immer via SmartLink durchgeführt und DeviceLink-Profile verwendet, um die bestmögliche Qualität zu garantieren.

Sonderfarben: Wenn PDF-Dateien Sonderfarben enthalten, werden diese in den Standard-Warteschlangen nicht verändert. Um Sonderfarben in Prozessfarben zu konvertieren, müssen die Einstellungen für Sonderfarben später in der Konfiguration angepasst werden.

Keine eingebetteten Profile: Standardmäßig werden keine ICC-Geräteprofile in die verschiedenen Elemente der Ausgabedatei eingebettet.

SmartLink: Falls das SmartLink-Modul lizensiert wurde, werden Farbkonvertierungen von Objekten mit eingebetteten Profilen immer via SmartLink durchgeführt und DeviceLink-Profile verwendet, um die bestmögliche Qualität zu garantieren. PDF-Dateien können durch die identische Verarbeitung von Bild- und Vektordaten in Auto-Setup-Warteschlangen optimiert werden.

PDF-Transparenzen: Wenn eine PDF-Datei Transparenzen enthält, werden die individuellen PDF-Objekte genauso verarbeitet, wie PDF-Dateien ohne Transparenzen. Die Farben der Transparenzen werden standardmäßig konvertiert und unverändert übernommen. Die Transparenzreduktion kann später in der Konfiguration im PDF-Reiter unter Transparenzreduzierung eingestellt werden.

Konvertieren von Bilddaten mit Auto-Setup

TIFF-, JPEG-, PSD-, oder PSB-Bilddaten werden in Auto-Setup-Warteschlangen so verarbeitet, wie Bilddaten in einer PDF-Datei. Um die Konvertierung zu ändern, müssen die Einstellungen unter Konfigurationen > Bilder / Vektoren geändert werden.

Um Konvertierungen von TIFF-, JPEG-, PSD- und PSB-Bildern von einem Quellfarbraum zu einem Zielfarbraum vorzunehmen, wird empfohlen, den Auto-Setup-Modus Normalisieren und Farben zur neuen Ausgabebedingung konvertieren zu verwenden und eine der beiden Optionen zu wählen:

1. Vorhandenes DeviceLink-Profil verwenden: Das im Auto-Setup-Assistenten  ausgewählte DeviceLink legt das Quellprofil des Bildes fest, wenn das Bild ohne eingebettete Profile verarbeitet wird. Das Zielprofil wird ebenfalls vom Auto-Setup gesetzt, wobei die Konvertierung für konsistentere Ergebnisse über den Dokumentfarbraum zum Zielprofil durchgeführt wird.

2. Verwende SmartLink: Geben Sie ICC-Profile für den Dokument- und Zielfarbraum an, um ein DeviceLink “on-the-fly” zu berechnen. Dies setzt die Lizensierung des SmartLink-Moduls voraus. Sie können den Rendering Intent für die Berechnung selbst festlegen oder den Output Intent der PDF/X-Datei verwenden, indem Sie die Checkbox Output Intent bevorzugen aktivieren.

Wenn ein SmartLink verwendet wird, kann entweder ein DeviceLink-Profil “on-the-fly” erstellt oder ein gespeichertes DeviceLink verwendet werden, je nach Einstellung unter Profilzuweisungen. Um ein bestimmtes DeviceLink-Profil in der Konfiguration zu verwenden, fügen Sie dieses Profil in der Tabelle unter Profilzuweisungen hinzu und wählen es aus.

Die Farbtiefe der Eingangsdaten wird bei der Konvertierung beibehalten, es sei denn, TIFF-, PSD- oder PSB-Dateien werden unter Optionen/Bildqualität zu JPEG-Dateien geändert, was nur 8-bit erlaubt. Mehr dazu erfahren Sie unter Konfigurationen -> Optionen/Bildqualität.

Allgemeine Informationen

Für qualitativ hochwertige Farbkonvertierungen sollte der Quellfarbraum des zu konvertierenden Objektes bekannt sein oder ausgelesen werden können. Falls den Objekten in der PDF-Datei kein passender Dokumentfarbraum (Output Intent) zugewiesen ist, wird die Konvertierung auf Basis des Dokumentfarbraums durchgeführt, der als Quellprofil ausgewählt wurde. Dies kann die Qualität der Konvertierung beeinträchtigen.

In den meisten Fällen werden PDF-Dateien vom Auto-Setup in einen Ausgabefarbraum konvertiert, ohne dass den einzelnen Elementen dabei ein eingebettetes Profil zugewiesen wird. Die Ausgabe kann vom Zielprofil (CMYK, RGB, Grau oder Multicolor) abhängen.

Daten, die zusätzlich Sonderfarbinformationen enthalten, werden in einer Standard-Warteschlange nicht verändert. Alle für PDF/X benötigten Farbinformationen werden automatisch im Auto-Setup gesetzt, einschließlich der Definition des Zielprofiles als Ausgabebedingung.

Auto-Setup eignet sich hervorragend um Warteschlangen für übliche Farbkonvertierungen zu erstellen. Falls jedoch der Arbeitsablauf spezielle Anpassungen benötigt, können Änderungen jederzeit unter Konfigurationen/Konfigurationen einrichten vorgenommen werden.

Im Kapitel Warteschlangen erfahren Sie mehr über die Handhabung der Hotfolder , die vom Auto-Setup-Wizard oder im Hauptfenster Warteschlangen einrichten erstellt wurden.

 

Setup-Modus auswählen

Normalisieren und Farben zur neuen Ausgabebedingung konvertieren

Der Inhalt der PDF-Datei wird zunächst zum Dokumentfarbraum oder zum Output Intent normalisiert (falls verfügbar) und anschließend unter Verwendung von DeviceLink-Profilen zur benötigten Ausgabebedingung konvertiert.

Hier stehen zwei Möglichkeiten zur Auswahl:

1: Vorhandenes DeviceLink-Profil verwenden: Wählen Sie das DeviceLink-Profil, das für die Konvertierung vom Dokumentfarbraum zur neuen Ausgabebedingung verwendet werden soll. Alle anderen Einstellungen für RGB-, CMYK-, Grau- und LAB-Farbräume werden automatisch gesetzt.

2: Verwende SmartLink: Die unter Dokumentfarbraum und Zielfarbraum gewählten ICC-Profile werden “on-the-fly” zu einem DeviceLink verrechnet.

Hinweis: Die erforderliche SmartLink-Lizenz ist ab ZePrA L erhalten.

Wählen Sie den Rendering Intent für die Berechnung aus. Weitere Informationen dazu finden Sie weiter oben auf dieser Seite unter: Auto-Setup-Assistenten/Verwende SmartLink/Rendering Intent.

Output Intent bevorzugen: Durch das Aktivieren dieser Checkbox wird der Output Intent der PDF/X-Datei verwendet, anstelle des manuell eingestellten Dokumentfarbraums.

SmartLink-Methode: Definiert die Konvertierungseinstellungen. Es stehen vordefinierte Methoden für den traditionellen Druck, den Großformatdruck und den Digitaldruck zur Verfügung, es können aber auch selbst erstellte Methoden verwendet werden.

Verarbeitung der Daten:

RGB-Objekte mit eingebetteten Profilen werden in den CMYK-Farbraum des Dokuments konvertiert. Anschließend wird das gesamte Dokument über DeviceLink-Profile weiterverarbeitet. Dabei werden eingebettete Profile und Rendering Intents in RGB-Objekten berücksichtigt. Beim Normalisieren, werden alle Bilder ohne eingebettete Profile mit dem voreingestellten Profil zum Dokumentfarbraum konvertiert.
Die Tiefenkompensierung ist standardmäßig aktiviert.

CMYK-Objekte mit eingebetteten Profilen, werden immer zuerst in den Dokumentfarbraum konvertiert (normalisiert). Falls die SmartLink-Funktion aktiviert ist und ein individuelles PDF-Objekt ein eingebettetes Geräteprofil enthält, wird das Geräteprofil nicht genutzt. Jedoch werden die Profilinformationen während der Konvertierung via DeviceLink-Profil beachtet (SmartLink).

Wenn ein relativ farbmetrischer Rendering Intent in einem PDF-Objekt gewählt ist, führt ZePrA die Konvertierung standardmäßig mit Tiefenkompensierung aus.

Wenn das DeviceLink-Profil mit der Funktion zum Erhalt reiner Primär- und Sekundärfarben erstellt wurde, werden reine Farben in CMYK-Objekten mit eingebetteten Profilen rein gehalten.

Nach dem Normalisieren erstellt SmartLink mit den unter Dokumentfarbraum und Zielfarbraum gewählten ICC-Profilen “on-the-fly” ein DeviceLink-Profil. Dies wird für die Konvertierung des PDF-Dokuments verwendet.

Für SmartLinks stehen dabei fünf weitere Rendering Intents zur Verfügung, um unharmonische Farbkonvertierungen zu vermeiden, die sich aus unterschiedlich berechneten Tabellen bei Quell- und Zielprofilen ergeben können (siehe oben unter Rendering Intents).

Um präzise Farbkonvertierungen zu gewährleisten berechnet ZePrA die Konvertierung von Quell- und Zielprofil komplett “on-the-fly” neu. Dabei kommen die gleichen Algorithmen zum Einsatz, die auch in ColorLogics Profilierungssoftware CoPrA verwendet werden.

Falls SmartLink nicht lizensiert wurde, wird eine direkte ICC-basierte Konvertierung zum Zielprofil oder in den Dokumentfarbraum durchgeführt. Dabei können reine CMYK-Farben verunreinigt werden, was zu Problemen mit überdruckenden Elementen führen kann.

Die Vorgehensweise, zuerst zu Normalisieren und anschließend zu Konvertieren liefert die beständigsten Ergebnisse für Farbumwandlungen, so wie es in der PDF/X-Spezifikation empfohlen wird.

Der Standardname dieser Warteschlange beginnt mit Convert.

Normalisieren zum Dokumentfarbraum oder Output Intent

In der Regel wird beim Normalisieren der Farbraum von Bilddaten oder individuellen PDF-Objekten, die nicht dem Dokumentfarbraum oder Output Intent entsprechen, korrekt zum Output Intent konvertiert. Falls kein Output Intent definiert ist, wird der Dokumentfarbraum verwendet. Nach der Konvertierung beinhaltet die finale normalisierte Datei nach wie vor den Dokumentfarbraum oder den Farbraum des Output Intents, ebenso wie sämtliche Sonderfarben.

Wenn die Bilddaten oder PDF-Objekte im RGB-Farbraum vorliegen, werden sie vom eingebetteten Profil mit dem im PDF definierten Rendering Intent zum Dokumentfarbraum konvertiert.

Wenn ein relativ farbmetrischer Rendering Intent in den PDF-Objekten eingebettet ist, aktiviert das Auto-Setup automatisch die Tiefenkompensierung, um eine saubere Wiedergabe der Details in den Schattenbereichen zu gewährleisten. Der Standardname solcher Warteschlangen beginnt mit Normalize.

Die folgenden Farbkonvertierungen werden beim Normalisieren durchgeführt:

  • Konvertieren von Geräte-RGB und ICC-basiertem RGB zum Dokumentfarbraum
  • Sonderfarben bleiben unverändert
  • Konvertieren von ICC-basiertem CMYK zum Dokumentfarbraum, unter Beibehaltung der reinen Farben und Separationseigenschaften (beim Verwenden von SmartLink)
  • Zuordnung von ICC-basiertem Grau zum Schwarzkanal des Dokumentfarbraums
Farbe sparen

Die Daten werden erst zum Dokumentfarbraum normalisiert und anschließend entweder mit einem bestehenden SaveInk-Profil oder einer definierten SmartLink-SaveInk-Methode optimiert.

SaveInk-Methode auswählen

Wenn der Setup-Modus Farbe sparen verwendet wird sind Quell- und Zielprofil identisch und die optimierte Datei verbleibt im selben Farbraum. Der Fokus liegt auf der genauen Wiedergabe der Datei, während gleichzeitig die CMY-Komponenten reduziert werden und die K-Komponente erhöht wird.

Der Standardname dieser Warteschlangen beginnt mit SaveInk.

Vorhandenes DeviceLink-Profil verwenden: Wählen Sie ein existierendes SaveInk-DeviceLink-Profil aus dem Drop-down-Menü. ZePrA zeigt nur Profile an, bei denen das Quell- und Zielprofil identisch ist.

Verwende SmartLink: Wählen Sie das Profil, dass dem Dokumentfarbraum entspricht und entscheiden Sie sich dann für eine der drei vordefinierten SmartLink-Methoden (SaveNeutral, SaveStrong, SaveMaximum). Sie können auch in CoPrA individuelle SmartLink-SaveInk-Einstellung definieren und diese dann mit ZePrA teilen. Diese individuellen SaveInk-Einstellungen werden unterhalb der gestrichelten Linie angezeigt („Meins“ im Screenshot oben).

SaveNeutral: Erhöht den Schwarzanteil in den neutralen Farbbereichen moderat.

SaveStrong: Erhöht den Anteil von Schwarz stark.

SaveMaximum: Maximale Farbeinsparung bei farbmetrisch noch sehr hoher Genauigkeit unter Beibehaltung des visuellen Farbeindrucks.

Farbersparnis berechnen: Der Auto-SetupAssistent kann die Farbersparnis berechnen, um für verarbeitete Dateien die Ersparnis anzuzeigen. Diese Berechnung kann die Verarbeitung jedoch merklich verlangsamen. Wenn eine schnellere Datenverarbeitung gewünscht wird, sollte man diese Funktion deaktivieren.

Hinweis: Sie können die Berechnung der Farbersparnis jeder Zeit unter Konfigurationen/Optionen aktivieren oder deaktivieren.

Gesamtfarbauftrag optimieren (TAC)

Mit dieser Einstellung werden die Daten zum Dokumentfarbraum normalisiert und der maximale Farbauftrag wird reduziert. Dies kann entweder über spezielle Profile zum Reduzieren des Gesamtfarbauftrags (TAC) erfolgen, oder – bei Verwendung von SmartLinks – über den Wert der unter Gewünschter Farbauftrag definiert wird.

Einstellen des maximalen Farbauftrags

Die Quell- und Zielprofile sind identisch, das heißt, dass die optimierte Datei im selben Farbraum wie der Dokumentfarbraum verbleibt. Der Fokus liegt auf der genauen Wiedergabe der Daten, während gleichzeitig der Farbauftrag reduziert wird.

Unter Gesamtfarbauftrag optimieren, stehen zwei Optionen zur Auswahl:

  1. Vorhandenes DeviceLink-Profil verwenden: Wählen Sie ein existierendes SaveInk-DeviceLink-Profil aus dem Drop-down-Menü. ZePrA zeigt nur Profile an, bei denen das Quell- und Zielprofil identisch ist.
  2. Verwende SmartLink: Weist dem ausgewählten Dokumentfarbraum “on-the-fly” einen TAC zu (erfordert eine SmartLink-Lizenz). Wählen Sie den gewünschten TAC für die Berechnung und wenden Sie die definierte Limitierung auf alle Output Intents in verschiedenen PDF/X-Dateien an.

Output Intent bevorzugen: Durch das Aktivieren dieser Checkbox wird der Output Intent der PDF/X-Datei verwendet, anstelle des manuell eingestellten Dokumentfarbraums.

Der Standardname dieser Warteschlangen beginnt mit TAC.

Direkte Farbkonvertierung zur neuen Ausgabebedingung

In diesem Modus werden die Farben der Daten mit eingebetteten Profilen zur benötigten Ausgabebedingung (Zielfarbraum) konvertiert, ohne vorher die Daten zum Dokumentfarbraum zu normalisieren.

Verwenden Sie diesen Modus für medienneutral aufbereitete Daten, wie RGB-Bilddaten. Die maximale Ausnutzung des Zielfarbraums ist möglich, da Bild- und Vektordaten, die sich vom Dokumentfarbraum unterscheiden, direkt zum Zielprofil konvertiert werden.

  1. Wählen Sie zwischen Vorhandenes DeviceLink-Profil verwenden oder Verwende SmartLink.
  2. Vorhandenes DeviceLink-Profil verwenden: Wählen Sie ein DeviceLink-Profil, das vom Dokumentfarbraum zur benötigten Ausgabebedingung konvertiert. Alle anderen Einstellungen für RGB-, CMYK-, Grau- und Lab-Farbräume werden automatisch gesetzt.
    Verwende SmartLink: Wählen Sie für das Erstellen des DeviceLinks die entsprechenden ICC-Profile unter Dokumentfarbraum und Zielfarbraum aus. Definieren Sie den gewünschten Rendering Intent und die SmartLink-Methode, die Ihrem Verarbeitungsprozess am Besten entspricht.
  3. Vergeben Sie einen Warteschlangennamen. Der Standartname der Warteschlange beginnt mit Output.

RGB-Objekte mit eingebetteten Profilen: Werden direkt in den Zielfarbraum konvertiert, um den maximalen Farbraum zu nutzen, jedoch werden hierbei die eingebetteten Profile und der gewählte Rendering Intent beachtet. Dies garantiert eine gleichbleibende Konvertierung und Optimierung der Daten.
RGB-Daten ohne eingebettete Profile: Für sie wird der sRGB-Farbraum verwendet.
Die 
Tiefenkompensierung ist generell aktiviert, wenn der eingebettete Intent Relativ farbmetrisch ist.

CMYK-Objekte mit eingebetteten Profilen: Werden bei der direkten Farbkonvertierung über das DeviceLink-Profil mit der SmartLink-Funktion optimiert. Eingebettete Profile/Intents werden berücksichtigt.
In ZePrA kann das Farbmanagement für Vektoren/Texte im Reiter Bilder/Vektoren (unter Konfigurationen) deaktiviert werden. Dies ermöglicht es, eingebettete Profile nur für Bilder zu berücksichtigen und Vektorgrafiken unverändert zu lassen.

Nur Gradationskurven anwenden

Nur Gradationskurven anwenden: Zum Angleichen von Daten an verschiedene Druckbedingungen, ohne die CtP-Kompensationskurven im RIP zu verwenden. ZePrA ermöglicht es, die Gradation der Daten “on-the-fly” zu korrigieren, ohne die charakteristischen Kurven des RIPs zu verändern.

Gradationen korrigieren: Auswahl der Kurven im automatischen Konfigurtationsassistenten

Gradationsanpassungen werden automatisch auf existierende Konfigurationen oder reine Gradations-Arbeitsabläufe angewendet und nehmen Einfluss auf die Prozessfarben und/oder Sonderfarben, ohne den Dokumentfarbraum zu verändern.

Es ist die einfachste Möglichkeit, um Gradationskorrekturen auf druckfertige PDF/X-1a-Dateien anzuwenden, die nur aus CMYK und Sonderfarben aufgebaut sind.

Es gibt drei Möglichkeiten zur Korrektur von Gradationen:

1: Kurven aus externer Datei verwenden

Laden Sie mit Auswählen eine externe Datei mit den Gradationen für Prozess- und/oder Sonderfarben. ZePrA liest die Gradationskurven aus der geladenen Datei aus und weist sie automatisch den entsprechenden Prozessfarben zu. Wenn Kurven für bestimmte Sonderfarbkanäle ebenfalls in der externen Gradationsdatei definiert wurden, erstellt ZePrA die entsprechenden Sonderfarbkanäle in der Konfiguration und weist jeder Farbe die relevanten Kurven zu.

2: Mit linearer externer Datei beginnen

Wenn es keine externe Datei mit Gradationskurven gibt, kann man eine entsprechende Konfiguration mit linearen Kurven vorab erstellen. Bei diesem Vorgehen erstellt ZePrA automatisch eine Datei mit linearen Gradationskurven im Hauptordner der Warteschlange. Diese können im weiteren Produktionsprozess von einer überarbeiteten Datei mit neuen Kurveninformationen überschrieben werden und danach direkt auf die Dateien in der Verarbeitung angewandt werden.

3: Kurven auswählen

Sie können statische, von ZePrA bereitgestellte Gradationskurven verwenden, Sie können aber auch die Kurven verwenden, die im Fenster Gradationen erstellt wurden. Wählen Sie einfach die gewünschte Gradation aus den verfügbaren Optionen zum Verarbeitung von Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz aus.

Normalisieren

Zum Normalisieren von Daten aktivieren Sie einfach die entsprechende Checkbox. PDF/X-3 oder PDF/X-4 Dateien, die noch RGB- oder CMYK-Objekte mit eingebetteten Profilen enthalten, werden von ZePrA normalisiert und die Kurven werden auf die Datei angewandt.

Definieren Sie ein ICC-Profil als Dokumentfarbraum für den Fall, dass kein Output Intent in der PDF-Datei vorhanden ist. Aktivieren Sie die Checkbox Output Intent bevorzugen, um sicher zu stellen, dass jeder existierende Output Intent immer Vorrang vor dem festgelegten Dokumentfarbraum hat und somit beibehalten wird.

Der Standardname für diese Warteschlangen beginnt mit Gradations.