Profile aktualisieren

Überblick

Mit dem Werkzeug Aktualisierung können Sie optimierte ICC-Druckerprofile für RGB-, CMYK- und Multicolor-Farbräume erstellen, ohne ein Farbmanagementexperte sein zu müssen. Einfach und produktionssicher passen Sie Ihre aktuellen Druckbedingungen an einen vorgegebenen Druckstandard an – Internationaler Standard oder Hausstandard. Schnell und ohne großen Aufwand, basierend auf einem Referenzprofil und wenigen Messungen, generieren Sie ein aktualisiertes Profil, das Sie auf Ihre Druckdaten oder Ihren Soft- und Digitalproof anwenden können. Der Druck zeigt nach der Anwendung des aktualisierten Profils wieder die bestmögliche Übereinstimmung mit dem von Ihnen gewünschten Ziel. Soft- und Digitalproof simulieren verbindlich, wie die Kundendaten auf Ihrer Druckmaschine wiedergegeben werden und auch im Digitaldruck werden farblich großartige Ergebnisse erzielt. Jeder Veränderung im Druck, sei es eine Änderungen im Bedruckstoff, eine Farbe oder andere Parameter, kann mit dem Werkzeug Aktualisierung und mit einer professionellen Konvertierung der Druckdaten mittels DeviceLinks entgegengesteuert werden.

Hinweis: Die Aktualisierung von Multicolor-Profilen setzt eine Multicolor-Lizenz voraus.

Anwendungsmöglichkeiten:

  • Anpassen an ein abweichendes Papierweiß
  • Ausgleich des durch die Grammatur eingeschränkten Farbauftrags
  • Anpassen aufgrund eines veränderten Tonwertverhaltens bei Bedruckstoffwechsel
  • Ausgleich von Farbverschiebungen aufgrund abweichender Skalenfarben
  • Erstellen von Hausstandardprofilen auf Basis eines Standardprofils
  • Optimieren der Farbausgabe beim Digitaldruck

Prinzipielle Vorgehensweise

Bei Farbänderungen muss ein Druckerprofil aktualisiert werden, damit der Drucker Farben auch weiterhin farbecht übertragen kann. Ein Druckerprofil kann in wenigen Schritten aktualisiert werden:

  1. Ausdruck eines kleinen Reprofiler-Testcharts auf dem zu aktualisierenden Drucker und anschließende Vermessung.
  2. Auswahl des zu aktualisierenden Referenzprofils und der gewünschten Profileinstellungen.
  3. Berechnen des optimierten Druckerprofils.
  4. Optional: Erstellen eines Korrektur-DeviceLink-Profils aus Referenz- und aktualisiertem Profil, um Druckdaten so anzupassen, dass Farbabweichungen ausgeglichen werden.
    Hinweis: Für das Erstellen von DeviceLinks wird das Werkzeug DeviceLink benötigt. Dies ist in den Paketen CoPrA  L, XL und XXL enthalten.

Die Vorgehensweise im Detail

Aktualisieren von Profilen
  1. Drucken Sie ein Reprofiler-Testchart auf dem zu aktualisierenden Drucker aus. Verwenden Sie hierfür die in CoPrA enthaltenen Reprofiler-Testcharts aus dem Ordner Reprofiling (Menü Werkzeuge/Testcharts-Ordner öffnen/Reprofiling). Auch wenn Reprofiler-Testcharts nur wenige Farbfelder enthalten, können damit sehr genaue Profile erstellt werden.
    Hinweis: Für den Ausdruck des Testcharts deaktivieren Sie bitte alle Farbmanagementkonvertierungen und drucken mit den gleichen Kalibrierungs-, CtP- oder Druckertreibereinstellungen wie denen des bestehenden Profils (Referenzprofil).
  2. Alternativ können Sie sich auch ein eigenes Reprofiler-Testchart in ColorAnt erstellen (mit Hilfe der Werkzeuge Individuelles Chart und Chart exportieren). Verwenden Sie dafür im Werkzeug Individuelles Chart den Modus Profilupdate, der für die benötigte Mindestanzahl an Farbfeldern sorgt.
    Hinweis: ColorAnt ist ab CoPrA M und höher im Paket enthalten.
  3. Wählen Sie das Werkzeug Aktualisierung aus der Sidebar. Hier können Sie das ausgewählte Testchart Messen oder ein bereits vermessenes und mit ColorAnt optimiertes Testchart Laden. Klicken Sie auf Weiter, wenn Ihre Messwerte im Fenster angezeigt werden.

  4. Wählen Sie unter Referenz das Druckerprofil aus, das Sie aktualisieren wollen. Für alle Profile im Drop-down-Menü wird die Übereinstimmung der Messwerte mit dem Gamut des Referenzprofils in Prozent angegeben. Mit Automatisch kann das Profil als Referenz ausgewählt werden, das am besten zu den Messdaten passt. Für das ausgewählte Profil wird die Übereinstimmung unterhalb des Drop-down-Menüs angezeigt.
    Hinweis: Es werden ausschließlich Profile mit passendem Farbmodell angezeigt (RGB, CMYK, Multicolor). Bitte beachten Sie, dass das am besten passende Profil nicht unbedingt das richtige Profil sein muss!
    Hinweis: Alle Drop-down-Menüs mit Profilen fungieren auch als Suchfelder. Tippen Sie einfach einige Buchstaben des gewünschten Profils ein und nur die Profile, die diese Buchstaben enthalten, werden im Drop-down-Menü angezeigt. Um ein Profil auszuwählen klicken Sie es einfach an.
    Alternativ können Sie das Drop-down-Menü auch wie gewohnt mit dem kleinen Pfeil auf der rechten Seite öffnen und ein Profil aus der Liste wählen.
  5. Die 2D-Ansicht des Gamuts zeigt die Messpunkte des Reprofiler-Testcharts und den Gamutrand des ausgewählten Referenzprofils. Wenn eine sehr hohe Übereinstimmung von etwa 90 bis 100 % (mittlere Abweichung unter 1 deltaE) besteht, decken sich die Messwerte gut mit dem Gamut des Referenzprofils.
    Hinweis: Falls Sie sich unsicher sind, ob Sie ein neues Druckerprofil benötigen, können Sie einfach ein Reprofiler-Testchart ausdrucken, vermessen und sich die Übereinstimmung Ihres Druckerprofils mit den Messwerten anzeigen lassen. Bei Übereinstimmungen von 90 % und mehr ist ein neues Druckerprofil normalerweise nicht notwendig.

  6. Die Profileinstellungen wählen Sie im Drop-down-Menü Einstellungen aus. Die gewählte Einstellung hat unter anderem Auswirkungen auf das verwendete Gamut-Mapping, die Separation, den Gesamtfarbauftrag (TAC), den Schwarzpunkt (Schwarz-TAC) und den Maximalschwarz-Wert. Die Werte für die drei zuletzt genannten Profil-Parameter werden unter dem Drop-down-Menü angezeigt.
    Hinweis: Für normale Druckanwendungen empfehlen wir die Einstellung Default|Benutzt Einstellungen aus dem Referenz-Profil und für Digitaldrucke die Einstellung Digital Printer.
    Mit dem Paket CoPrA Basic können Sie ausschließlich vorgefertigte Voreinstellung aus dem Drop-down-Menü Einstellungen auswählen. Ab dem Paket CoPrA M haben Sie außerdem Zugriff auf alle Profilparameter und können diese frei ändern. Klicken Sie hierfür auf den Knopf Anpassen. Im Reiter Allgemein können Sie die Einstellungen für die Perzeptive Umrechnung, die Messdaten-Aufbereitung, die Abmusterungs-Lichtart und die Lichter auswählen. Im Reiter Farberzeugung können Sie unter anderem verschiedene Einstellungen zur Farberzeugung, zum Gesamtfarbauftrag (TAC), zum Schwarzpunkt (Schwarz-TAC) und dem Wert für das Maximalschwarz vornehmen.
  7. Klicken Sie auf Weiter, wenn Sie das korrekte Referenzprofil sowie die gewünschten Profileinstellungen ausgewählt haben.
  8. Im erscheinenden Fenster können nun verschiedene Einstellungen zur Profilberechnung, wie der Name, das Format, die Größe und die Weiterverarbeitung festgelegt werden. Hierbei wird die Kennung „updated“ an den Namen angefügt, um das aktualisierte Profil als Reprofiler-Profil zu kennzeichnen.

  9. Neben einem Profil-Report kann zusätzlich oder alternativ auch ein Profilvergleichs-Report erstellt werden (siehe Ausklappmenü unten). Dieser gibt Auskunft darüber, inwieweit das Referenz- und aktualisierte Profil die Messdaten wiedergeben und welche Verbesserungen mit dem aktualisierten Profil erzielt werden.
  10. Durch aktivieren der Checkbox Berechne DeviceLink kann auch gleich ein Korrektur-DeviceLink-Profil für das aktualisierte Druckerprofil berechnet werden. Damit können Sie Ihre Druckdaten anpassen, um Farbabweichungen auszugleichen und eine Farbwiedergabe zu erhalten, die der des Referenzprofils vor den Farbabweichungen entspricht. Mit dem Korrektur-DeviceLink stellen Sie somit eine konsistente Farbwiedergabe sicher.
    Hinweis: Das Korrektur-DeviceLink-Profil wird automatisch erstellt, wobei die Vergabe des Namens ebenfalls automatisch erfolgt. Der vergebene Profilname setzt sich aus Quell- und Zielprofil, sowie dem Namen der Einstellung (zum Beispiel Default, Digital Printer, InkJet usw.) zusammen. Falls Sie einen anderen Namen bevorzugen oder Einstellungen kontrollieren oder editieren wollen, sollten Sie das Korrektur-DeviceLink-Profil manuell erstellen (mit dem Werkzeug DeviceLink-Profil erstellen). Das Reprofiler-DeviceLink können Sie anschließend im Farbserver ZePrA unter Konfigurationen im Reiter Dokument/Ziel als (Korrektur-) DeviceLink-Profil auswählen.

Laden oder Messen von Daten

Laden oder Messen

Laden: Öffnet bereits vorliegende Messdaten. Alternativ können die Daten per Drag-and-drop in das Fenster Druckerprofil erstellen gezogen werden, die Mess- und Referenzdaten werden dann extrahiert und angezeigt. CoPrA unterstützt viele, teilweise sehr verschiedene Messdatenformate von vielen Messgeräteherstellern. Die benötigten Mess- und Referenzdaten können auf drei verschiedenen Wegen erhalten werden:

  1. Verwenden von Referenzdaten, die von Organisationen wie zum Beispiel FOGRA, ECI oder IDEAlliance zur Verfügung gestellt werden.
  2. Extrahieren von Mess- und Referenzdateien aus ICC-Profilen. Viele Hersteller von Profilierungssoftware speichern die Mess- und Referenzdateien, die der Erstellung des ICC-Profiles zugrunde liegen, im ICC-Profil ab. Ziehen Sie einfach das entsprechende ICC-Profil per Drag-and-drop in das Fenster Druckerprofil erstellen und die Daten werden extrahiert und angezeigt. Alternativ kann das entsprechende Profil über die Schaltfläche Laden ausgewählt und geladen werden. Wenn das nicht gelingt, beinhaltet das entsprechende Profil keine Messdaten.
  3. Messen von Testcharts mit ColorAnt oder Messtools von anderen Profilierungsherstellern, und anschließend in CoPrA laden.

Messen: Neben der Möglichkeit bereits vorliegende Messwerte zu laden, können Testcharts auch mit dem Measure Tool vermessen werden. Es ist in CoPrA enthalten und kann über die Schaltfläche Messen geöffnet werden. Anschließend können damit Testcharts für die Druckerprofilierung mit den unterstützten Messgeräten vermessen werden. Weiterführende Informationen zum Messen von Testcharts finden Sie hier.

Einstellung: Hier kann das zu verwendende Druckverfahren bzw. die Parameter zur Erstellung des Profils ausgewählt werden. CoPrA enthält bereits eine Vielzahl von Standardeinstellungen für gängige Druckverfahren (zum Beispiel den Digitaldruck).

Anpassen: Um die beste Profilqualität zu erreichen, können unter Anpassen weitere Einstellungen vorgenommen werden, zum Beispiel Einstellungen zur Farberzeugung oder zur Festlegung des ersten druckenden Tons.

An Breite anpassen: Durch Aktivieren der Checkbox werden die Farbfelder einer Reihe an die Fensterbreite angepasst. Gerade bei großen Testcharts mit sehr vielen Farbfeldern und vielen Reihen werden die Farbfelder damit größer dargestellt.

Zeige Referenzdaten: Durch Aktivieren der Checkbox können neben der standardmäßigen Ansicht der Messwerte, zusätzlich die Referenzdaten (also die Gerätewerte wie zum Beispiel CMYK oder RGB) und die Messwerte (also Lab- oder Spektralwerte) gemeinsam in einem geteilten Farbfeld angezeigt werden. Auf diese Weise wird die visuelle Kontrolle erleichtert, und Sie können die richtige Zuordnung von Referenz- und Messwerten prüfen, damit keine fehlerhaften Profile entstehen.

Feld

Feld: Für das gewählte Farbfeld werden die Nummer des Feldes, die Gesamtanzahl der Farbfelder, der Farbraum, Aufbau der Farbe und die XYZ-Werte angezeigt.

Profileinstellungen importieren, exportieren oder aufräumen

Im Drop-down-Menü Einstellung wählen Sie bei Drucker-, DeviceLink- und SaveInk-Profilierungen die Profileinstellungen aus. Mit dem Paket CoPrA Basic können Sie aus den vorhandenen Voreinstellung auswählen, ab dem Paket CoPrA M haben Sie außerdem Zugriff auf alle Profilparameter und können diese frei ändern. Klicken Sie hierfür auf Anpassen. Angepasste Einstellungen können gespeichert, importiert und exportiert werden. Auf diese Weise können persönliche Profilierungseinstellungen ganz einfach mit anderen CoPrA-Nutzern ausgetauscht oder für Support-Fälle zur Verfügung gestellt werden.

 

 

Einstellung importieren: Der Import von Einstellungen kann entweder über das Menü Werkzeuge mit dem Eintrag Einstellung importieren erfolgen, oder indem das ICC-Profil mit den gewünschten Einstellungen auf das Drop-down-Menü Einstellungen gezogen wird. Der Name von importierten Profilen erhält die Endung (imported). Wenn man versucht unpassende Profile (zum Beispiel ein RGB-Profil für eine CMYK-Profilierung) auf das Drop-down-Menü Einstellungen zu ziehen, erscheint ein entsprechender Hinweis.

Einstellung exportieren: Angepasste Profileinstellungen können im Drop-down-Menü Einstellungen ausgewählt und anschließend über das Menü Werkzeuge mit dem Eintrag Einstellung exportieren als Einstellungsdatei exportiert werden.

Die in CoPrA enthaltenen Standardeinstellungen können hingegen nicht exportiert werden. Standardeinstellungen stehen im Drop-down-Menü Einstellungen unter dem Eintrag [VOREINGESTELLT] und können angepasst, aber nicht überschrieben werden. Nach dem Anpassen einer Einstellung bekommt diese den Namenszusatz (edited) und ist dann eine eigene und somit auch exportierbare Einstellung, welche separat unter dem Eintrag [GEÄNDERT] geführt wird. Diese editierte Einstellung können Sie dann unter einem beliebigen Namen abspeichern. Eine gespeicherte Einstellung wird aus [GEÄNDERT] entfernt und unter [GESPEICHERT] gelistet. Gespeicherte und geänderte Einstellungen können manuell gelöscht werden.

Einstellungen aufräumen: Alle Einstellungen, die sich unter dem Eintrag [GEÄNDERT] befinden, können über das Menü Werkzeuge mit dem Befehl Einstellungen aufräumen gelöscht werden.

 

Allgemein

Perzeptive Umrechnung

Wenn Sie in Ihrer ICC-kompatiblen Software ein ColorLogic-Druckerprofil verwenden, das mit einem der besonderen ColorLogic-Rendering Intents erstellt wurde, wählen Sie den perzeptiven Rendering Intent.

CoPrA enthält in der Druckprofilierung vier Einstellungen für die Perzeptive Umrechnung:

Standard Komprimierung: Das ist unsere Standard-Methode, die für die meisten Anwendungen gut geeignet ist. Neutrale Töne werden relativ farbmetrisch umgesetzt. Wenn zum Beispiel das Papierweiß des eingesetzten Druckmediums deutlich gelber ist als die Referenz, sieht die Grauachse dem Papierweiß entsprechend ebenfalls gelblicher aus. Bei kleinen Farbumfängen wird der Kontrastumfang angepasst, damit die Zeichnung nicht verloren geht.

Schwarzkompensation: Diese Methode entspricht weitgehend der aus den Adobe-Produkten bekannten Methode "relativ farbmetrisch mit aktivierter Tiefenkompensierung". Bei der Umsetzung von CMYK-Daten in Drucksystemen bleibt die Zeichnung in den Lichtern und Tiefen enthalten, jedoch werden Zeichnungsverluste in hochgesättigten Farbbereichen vermieden. Neutrale Töne werden relativ farbmetrisch umgesetzt.

Absolute Komprimierung: Diese Methode orientiert sich bezüglich der Farbwiedergabe am absolut farbmetrischen Intent, wobei in den Lichtern und Tiefen der Kontrastumfang angepasst wird, damit die Zeichnung nicht verloren geht. Die Wiedergabe von neutralen Farben orientiert sich an der absolut farbmetrischen Umsetzung, wobei im Lichterbereich keine Papierton-Simulation stattfindet. Wenn zum Beispiel das Papierweiß des eingesetzten Druckmediums deutlich gelber ist als die Referenz, wirkt die Grauachse trotz des gelblichen Papierweiß neutral.

Minimale Komprimierung: Dieser Rendering Intent gibt den Farbraum möglichst absolut farbmetrisch wieder und kompensiert nur in der Nähe von Schwarz- und Weißpunkt. Dabei wird eine maximale Tiefe erreicht, die Zeichnung bleibt erhalten und das Weiß wird nicht simuliert. Verwenden Sie diesen Rendering Intent, wenn Sie eine sehr genaue Wiedergabe erzielen wollen, zum Beispiel mit Druckstandards wie ISO Coated V2 oder GRACoL2006 Coated1v2 auf einer Digitaldruckmaschine.

Hinweis: Beachten Sie dabei, dass ähnlich wie beim absolut farbmetrischen Rendering Intent der Zielfarbraum möglichst größer sein sollte, als der zu simulierende Farbraum (oder ähnlich groß), um den Verlust von Details und Farbigkeit zu vermeiden. Für Konvertierungen von großen auf kleine Farbräume verwenden Sie, wenn Sie die Graubalance des Quellfarbraumes erhalten wollen, stattdessen unseren Rendering Intent Absolute Komprimierung.

Erweiterte Perzeptive Umrechnungsoptionen: Die Buntheit, Sättigung oder Helligkeit des Profils kann mit einem Schieberegler angepasst werden.

Mit der Einstellung Buntheit kann die Farbigkeit von hochgesättigten Farben im Bereich von -20 bis +20 verringert oder erhöht werden.

Die Einstellung Sättigung ist jedoch noch besser geeignet, wenn ein höher gesättigtes Ergebnis gewünscht wird. Bei diesen beiden Einstellungen wird die Graubalance nicht durch die Einstellung des Schiebereglers beeinträchtigt. Sie können die Einstellung Sättigung vor allem für große Farbräume verwenden, zum Beispiel für gamuterweiterndes Multicolor, um Farben noch brillanter wirken zu lassen.

Hinweise: Wir haben die Buntheitsauswirkung bewusst moderat implementiert. Achten Sie dennoch darauf, eine Buntheits- oder Sättigungserhöhung so einzustellen, dass weder die Zeichnung in hochgesättigten Farben verloren geht, noch dass sich die Veränderung zu stark auf kritische Farbtöne auswirkt, wie zum Beispiel Hauttöne.

Die Auswirkungen aller Veränderungen werden in der Gamutgrafik auf der rechten Seite visualisiert. Da die Sättigung durch ein Verschieben zu mehr Buntheit und weniger Helligkeit berechnet wird, können Sie erkennen, dass mehr Sättigung die Farben etwas verdunkelt und sie so dynamischer wirken lässt. Im Gegensatz dazu kann mehr Buntheit dazu führen, dass hochgesättigte Farben außerhalb des Gamuts liegen und eventuell vom gegebenen Profil nicht wiedergegeben werden können.

Graubalance: Ermöglicht die Anpassung der Graubalance, um eine kältere oder wärmere Grauachse zu erzeugen. kälter verschiebt die Graubalance in Richtung bläulicher Farben (negative b*-Werte), wärmer verschiebt sie zu gelblichen Farben (positive b*-Werte). Die Auswirkung, die sich aus einer Änderung der Schiebereglereinstellung ergibt, wird in der nebenstehenden Grafik angezeigt.

Hinweis: Die Einstellung der Graubalance ist von der unter Perzeptive Umrechnung ausgewählten Methode unabhängig und ermöglicht visuelle Anpassungen aufgrund persönlicher Vorlieben.

Messdaten-Aufbereitung

Beim Erstellen von Druckerprofilen kann es notwendig werden, Messdaten zu optimieren. Die Messdaten-Aufbereitung in CoPrA umfasst die optische Aufheller-Korrektur, die Messdaten-Korrektur sowie die Vorgabe einer Abmusterungs-Lichtart.

Aufheller-Korrektur: Für hochweiße Papiere, die optische Aufheller enthalten, empfiehlt es sich eine Aufheller-Korrektur durchzuführen. Diese Korrektur sorgt dafür, dass der Effekt des optischen Aufhellers, der vom Messgerät anders bewertet wird als vom Auge, abgeschwächt wird, und keine negativen Begleiteffekte auftreten, wie zum Beispiel eine zu gelbliche Farbwiedergabe.

Empfehlung: Arbeiten Sie möglichst mit spektralen Messwerten. Wenn Sie mit spektralen Messdaten arbeiten, kann die Funktion Aufheller-Korrektur eine optimale Korrektur bei Papieren mit optischen Aufhellern erzielen. Die Korrektur wird, anders als bei farbmetrischen Messdaten (Lab-Messwerte), nur dann ausgeführt, wenn CoPrA den Papierton auch als optischen Aufheller erkennt. Sie wird jedoch nicht durchgeführt, wenn CoPrA den Papierton nicht als optischen Aufheller erkennt, zum Beispiel bei einem blau eingefärbten Papier.

Durch die Normlichtänderung nach ISO 3664:2009 werden optische Aufheller in Papieren stärker angeregt, eine geringe Korrektur ist deswegen auch bei Messgeräten mit M0-Messmethode notwendig.

Auswahl von Aufheller- und Messdaten-Korrektur

Hinweis: Wenn Sie die Auswirkungen des optischen Aufhellers im Papier gezielt korrigieren wollen, sollten Sie vor der Profilerstellung in CoPrA das Werkzeug Aufheller im Messdaten-Optimierungsprogramm ColorAnt verwenden. Deaktivieren Sie dann bitte die entsprechende Checkbox in CoPrA, um keine doppelten Korrekturen durchzuführen.

Messdaten-Korrektur: Das Ziel der Messdaten-Korrektur ist es, Messfehler zu erkennen und zu beheben, ohne dabei das Druckverhalten zu ändern. Redundante Messwerte, wie sie in typischen Testcharts auftreten, zum Beispiel im ECI2002 oder im IT8.7/4, werden zur Erkennung eines gleichmäßigen Druckverhaltens berücksichtigt und intelligent in die Korrektur einbezogen. Weitergehende Korrekturen, wie zum Beispiel die Entfernung von redundanten Messwerten oder das Glätten, können Sie in ColorAnt durchführen.

Empfehlung: Für eigene Messdaten wählen Sie die Messdaten-Korrektur als Standardeinstellung. Bei bereits geglätteten Messwerten, zum Beispiel den FOGRA-Messwerten oder Messwerten, die bereits mit ColorAnt vorverarbeitet wurden, sollten Sie diese Korrektur jedoch deaktivieren.

Abmusterungs-Lichtart

Abmusterungs-Lichtart: Typischerweise werden Druckerprofile für eine Abmusterungs-Lichtart von D50 erstellt. Ist die Aufgabenstellung jedoch eine andere, zum Beispiel bei Fotos in einer Galerie unter Glühlampenlicht (entspricht in etwa Lichtart A) oder bei Displays unter einer Messebeleuchtung mit suboptimalen Lichtbedingungen (zum Beispiel bei fluoreszierendem Licht), können Sie die Lichtbedingung bei der Profilerstellung berücksichtigen.
Wählen Sie dazu eine der drei vordefinierten Lichtarten aus oder geben Sie die gemessene Lichtart als Kelvin-Wert oder als XYZ-Wert manuell ein.
Alternativ können Sie auch einfach eine Messdatei (TXT- und CSV-Datei) des gemessenen Lichts auf das Wertefeld ziehen. CoPrA extrahiert dann den Weißpunkt aus der Datei und zeigt den Wert an. Anschließend berechnet CoPrA ein Druckerprofil daraus, so dass Ihre Drucke unter der gewählten Lichtart so aussehen lässt, wie sie unter der Standard-Lichtart D50 aussehen würden.

Wenn Sie mit spektralen Messdaten eines Testcharts und mit einer spektralen Lichtmessung einer Abmusterungsbedingung arbeiten, verwendet CoPrA ein spektrales Farbmodell anstatt der sonst üblichen chromatischen Adaption nach CIECAM02. Die chromatische Adaption nach CIECAM02 wird nur dann verwendet, wenn Sie als Abmusterungs-Lichtart keine spektrale Lichtmessung hinterlegen und/oder wenn das Testchart nicht mit spektralen Messwerten vorliegt. Zur Auswahl einer spektralen Lichtmessung wählen Sie im Drop-down-Menü Abmusterungs-Lichtart den Eintrag Emission und wählen im anschließenden Dialog Ihre Messdatei, oder Sie ziehen einfach Ihre Messdatei auf das Drop-down-Menü.

Hinweis: Beachten Sie, dass sich CoPrA Ihre letzten Einstellungen inklusive der Abmusterungs-Lichtart merkt. Wenn Sie neue Profile erstellen, prüfen Sie bitte, ob die ausgewählte Abmusterungs-Lichtart dem Anwendungszweck des Profils entspricht, oder ob Sie nicht besser die Standard-Lichtart D50 verwenden sollten.

Lichter

Im Flexodruck kommt es häufig vor, dass die ersten druckenden Farbtöne einen sehr hohen Tonwertzuwachs aufweisen. In den Lichtern wird bei manchen Flexodruckverfahren bis zu einem bestimmten Prozentwert kein Tonwert übertragen. Insbesondere für Proofanwendungen ist die Simulation dieser Prozesseigenschaften sehr wichtig, um im Lichterbereich auch wirklich das finale Druckergebnis zu simulieren. Für die Produktion und die Separation mit dem Profil kann zudem eine Anhebung von Lichtertonwerten notwendig werden.

In CoPrA haben wir aus diesem Grund vier Einstellungen für die Lichter integriert (siehe Screenshot).

Einstellungen für die Lichter

Standard: Gibt das “normale” Verhalten der Profilierung in den Lichterbereichen vor. Verwenden Sie diese Einstellung bei allen Druckverfahren, die keine besonderen Anforderungen an den ersten druckenden Ton stellen.

Erster druckender Ton (Weiß erhalten): Mit dieser Einstellung geben Sie vor, wann der erste druckende Ton im Profil berücksichtigt und im Proof (Hardcopy- oder Softproof) erscheinen soll. Bei der Separation mit dem Profil bleibt das Papierweiß erhalten, und kleine Tonwerte werden sofort mit einem starken Kurvenanstieg auf den eingestellten Tonwert angehoben.

Erster druckender Ton (Minimaler Ton): Legt fest, wann der erste druckende Ton im Profil berücksichtigt und im Proof (Hardcopy- oder Softproof) erscheinen soll. Bei der Separation mit dem Profil wird mit dieser Einstellung bereits im Weiß ein Tonwert in allen Kanälen gedruckt, der dem eingestellten Prozentwert entspricht.

Druckender Ton bei 1 % (Proof): Mit dieser Einstellung definieren Sie den Tonwert, der in der Proofrichtung des Profils bei 1 % erreicht werden soll. In der Separationsrichtung des Profils wird jedoch die Einstellung Standard verwendet (im Gegensatz zu den anderen Lichter-Einstellungen).

Aus den Daten: Falls die geladenen Messdaten genügend Stützpunkte in den Lichtern enthalten, stellt CoPrA außerdem Informationen über den Start des ersten druckenden Tons in den Messdaten bereit. Diese Information dient als Richtwert, um festzulegen, welcher Wert im Eingabefeld rechts eingetragen werden sollte (siehe Screenshot).

Aus den Daten wird nur angezeigt, wenn die Daten eine abweichende Erkennung des ersten druckenden Tons zum Standard ermöglichen.

Farberzeugung

Farberzeugung

Multicolor-Modus: Legt fest, wie die Farben in den einzelnen Separationen aufgebaut werden. Der Multicolor-Modus steht nur zur Verfügung, wenn Multicolor-Messdaten geladen wurden.

Hinweis: Zur Nutzung der Multicolor-Funktionen ist eine Multicolor-Lizenz erforderlich.

Auswahl des Multicolor-Modus

In CoPrA werden die ersten drei Kanäle als Hauptfarben betrachtet (typischerweise CMY). Sie sollten einen möglichst guten Farbraum (Gamut) aufspannen und für die Erstellung einer bunt aufgebauten Grauachse geeignet sein. Der vierte Kanal sollte Schwarz sein, wenn eine Separation mit UCR/GCR gewünscht ist.

Wenn Schwarz in den Multicolor-Messdaten nicht vorhanden ist, und der  Modus Automatisch  ausgewählt ist, wird dies von CoPrA erkannt und es wird keine Separation erzeugt. Die Schwarzseparation wird deaktiviert, wenn der Maximalschwarz-Wert in der Schwarzpunkt und TAC-Einstellung 0 % beträgt. Die zusätzlichen Sonderfarbenkanäle (zum Beispiel Orange, Grün oder Violett in einem CMYKOGV-7C-Datensatz) werden als farbraumerweiternde Farben behandelt. Der Multicolor-Modus legt fest, wie die farbraumerweiternden Farben mit den Hauptfarben verrechnet werden.

Stark: Mit diesem Multicolor-Modus wird möglichst viel Sonderfarbe eingerechnet, dementsprechend werden weniger Hauptfarben in den hochgesättigten Farbbereichen verwendet. Dies führt zu einer stärkeren Nutzung der farbraumerweiternden Sonderfarbenkanäle und zu entsprechend höher gesättigten Farben im Ausdruck.

Glatt: In der Grundeinstellung ist in CoPrA der Multicolor-Modus Glatt ausgewählt. Diese Einstellung sollte beibehalten werden, wenn Sie eine besonders glatte Separation und harmonische Farbauszüge bei dennoch gesättigten Farben erhalten wollen.

Hinweis: Die beiden Multicolor-Modi Glatt und Stark arbeiten ähnlich, jedoch werden bei Glatt weniger farbraumerweiternde Sonderfarbenkanäle benutzt.

Glatt - mit Spezialfarben und Stark - mit Spezialfarben: Diese beiden Multicolor-Modi richten sich an Anwendungen im industriellen Drucksektor, wie zum Beispiel den Keramikdruck, bei dem zu den Hauptfarben entweder zusätzliche farbraumerweiternde helle (z. B. Pink) oder dunkle Farben (z. B. Braun) eingesetzt werden. Sie stellen eine Erweiterung der bestehenden Multicolor-Modi Glatt und Stark dar, verwenden jedoch auch Zusatzfarben, die normalerweise nicht verwendet werden können. Die Zusatzfarbe Pink wird zum Beispiel zusammen mit einem dunkleren Magenta in der Magenta-Gradation genutzt. In den hellen Bereichen der Gradation wird dabei Pink verwendet und in den dunklen Bereichen Magenta.


Hinweise:

  1. Die Graubalance wird bei Verwendung dieser beiden Multicolor-Modi zusätzliche Kanäle aufweisen, da die hellen oder dunklen Farben mit in die Gradationen und damit die Graubalancekurven aufgenommen werden.
  2. Diese beiden Multicolor-Modi unterstützen auch die Profilierung von Lite-Inks, wie zum Beispiel helles und dunkles Cyan und Magenta. Grundsätzlich sollten helle und dunkle Farben besser im Drucker, beziehungsweise RIP, verarbeitet werden. Falls Sie aber nicht im RIP vorverarbeitet werden, sind besonders große Testcharts für die Profilierung erforderlich.
  3. Es ist auch möglich, helles Grau mit Schwarz zu kombinieren, was bei einigen Druckverfahren, wie dem Flexodruck, auffällige Artefakte in den Lichtern maskieren kann. Auch in diesem Fall müssen geeignete Testcharts verwendet werden.

Wenige Farben generieren: Dieser Multicolor-Modus ist für den Verpackungsmarkt interessant, da hierbei die Farbseparationen so angelegt werden, dass zum Beispiel bei einem zu erzeugenden Rot-Farbton möglichst viel von einer rötlichen Sonderfarbe und sehr wenig bis gar kein Magenta und Gelb eingesetzt wird. Pro Farbsegment werden maximal zwei bis drei Farben verwendet, so dass dieser Multicolor-Modus auch zum Einsparen von Prozessfarben gut geeignet ist. Allerdings ist der Schwarzaufbau nicht steuerbar und wird mit dem (Separations-) Modus Maximales Schwarz aufgebaut.

Hinweis: Anders als bei den Multicolor-Modi Stark, Glatt und Nur CMYK benutzen haben Sie bei dem Multicolor-Modus Wenige Farben generieren keinen Einfluss auf die Farberzeugung. Dementsprechend werden diese Einstellungsparameter ausgegraut.

Nur CMYK benutzen: Mit dieser Methode wird ein Multicolor-Druckerprofil erstellt, das zwar die gewünschte Anzahl an Kanälen (zum Beispiel sieben Kanäle) verwendet, jedoch nur aus CMYK aufgebaut ist. Die farbraumerweiternden Sonderfarbenkanäle werden in der Separation nicht benutzt, jedoch bei der Simulation von Farben durchaus verwendet.

Hinweise:

  1. Im Verpackungsdruck besteht gelegentlich der Wunsch, dass mit CMYK aufgebaute Bilder und Vektoren, trotz Konvertierung in einen Multicolor-Farbraum, weiterhin mit möglichst nur minimal veränderten CMYK-Werten und ohne Sonderfarben aufgebaut werden. Nur Sonderfarben, die im PDF als DeviceN vorliegen (zum Beispiel Pantone-Farben), sollen in einem solchen Szenario in den großen Multicolor-Farbraum konvertiert werden. Ein solcher Workflow ist realisierbar, wenn in CoPrA mit der Multicolor-Methode Nur CMYK benutzen ein separationserhaltendes CMYK-zu-Multicolor-DeviceLink-Profil erstellt wird und anschließend eine Sonderfarbenkonvertierung der PDF-Dateien mit dem Farbserver ZePrA von ColorLogic erfolgt.
    2. In CoPrA sind alle Einstellunge für die Farberzeugung darauf ausgelegt, dass Schwarz in den Messdaten vorhanden ist. Schwarz muss daher in den Messdaten oder ICC-Profilen als vierter Kanal vorhanden sein.
    Wenn dies nicht der Fall ist, wenn also beispielsweise Blau statt Schwarz im vierten Kanal vorhanden ist, beziehen sich alle Einstellungen im Reiter Farberzeugung weiterhin auf den vierten - jetzt blauen - Kanal. Wenn in Ihren Messdaten Schwarz also nicht der vierte Kanal sein sollte, wird dieser Kanal dennoch wie Schwarz behandelt. Auf diese Weise können Sonderfarben für die Berechnung der Graubalance und des Schwarzpunkts eingesetzt werden, was nicht immer wünschenswert ist.

Modus: Über diese Einstellung definieren Sie die Methode zur Erzeugung von Schwarz im Zielfarbraum und nehmen so global auf die Separation Einfluss. Im Drop-down-Menü Modus stehen Ihnen  fünf verschiedene Methoden zur Schwarzerzeugung zur Auswahl:

Auswahl des Farberzeugungs-Modus

Automatisch: Wählt unter Berücksichtigung der Messdaten eine mittlere GCR-Stärke aus.

UCR: Erlaubt es, den Schwarzstart und die Schwarzbreite einzustellen.

GCR: Erlaubt zusätzlich die Einstellung der GCR-Stärke.

Minimales Schwarz: Verwendet Schwarz nur minimal und sorgt für einen maximalen Buntaufbau.

Maximales Schwarz: Verwendet Schwarz maximal und sorgt für einen maximalen Unbuntaufbau.

Die Methoden UCR, GCR, Minimales Schwarz und Maximales Schwarz generieren eine neue Separation, unabhängig von der Separation des Zielprofils.

GCR-Stärke: Sie legt fest, wie viele CMY-Anteile durch Schwarz ersetzt werden. Bei 0 wird nur ein geringes GCR verwendet, das sich hauptsächlich in den Tiefen auswirkt und bei 100 ein sehr starkes GCR, das von den Tiefen bis in die Lichter hineinwirkt.

Startschwarz: Definiert den Startpunkt der Schwarzerzeugung. Wenn das Minimum an C, M, Y, diese Grenze überschreitet, wird Schwarz eingesetzt.

Schwarzbreite: Definiert den Raum außerhalb des farbneutralen Bereichs, in dem Schwarz generiert wird. Je niedriger dieser Wert, umso weniger Schwarz wird außerhalb des farbneutralen Bereichs erzeugt.

GCR, Schwarzstart und Schwarzbreite

100 % Schwarz: Hiermit können Sie verhindern, dass ein rein schwarzer RGB-Text nach einer Konvertierung über ein CMYK-Profil vierfarbig aufgebaut wird und dadurch bunt aufgebaut wirkt, was bei Office-Dokumenten häufig der Fall ist. Mit 100 % Schwarz wird ein RGB-Wert 0/0/0 auf 0-0-0-100 (also 100 % Schwarz) umgesetzt.

Reines Grau: Mit dieser Einstellung wird die Graubalance in einem CMYK-Druckerprofil nur mit schwarzer Druckfarbe aufgebaut. Dies ergibt allerdings nur Sinn, wenn das Drucksystem mit einem sehr neutralen Schwarz von den Lichtern bis in die Tiefen ausgestattet ist.
Bei RGB-Druckerprofilen bewirkt Reines Grau, dass die Graubalance mit gleichanteiliger Farbe aufgebaut wird. Diese Option kann sich unter anderem bei RGB-angesteuerten Druckertreibern als nützlich erweisen.
Hinweis: Diese beiden Optionen sind sehr speziell und sollten nur in begründeten Ausnahmefällen verwendet werden.

Benutzte Kanäle: Definiert die Kanäle, die in einem Profil verwendet werden und bietet eine schnelle und einfache Möglichkeit, Kanäle beim Separieren von Daten auszuwählen oder auszuschließen. Die Auswirkungen, die das Ein- oder Ausschließen von Kanälen auf die Kurven und den Gamut hat, werden sofort in der nebenstehenden Grafik visualisiert und der nun resultierende Wert für den Schwarzpunkt wird angezeigt.

Standardmäßig werden alle Farben eines Profils verwendet. Um eine Farbe auszuschließen klicken Sie einfach auf das gewünschte farbige Symbol, dabei können mehrere Farben ausgeschlossen werden. Ausgeschlossen Farben werden ausgegraut dargestellt und sind mit einem X versehen. Um eine ausgeschlossenen Farbe wieder zu verwenden klicken Sie einfach erneut auf das farbige Symbol.

Ausschließen von Kanälen

Hinweis: Bei Multicolor-Profilen ist die Funktion besonders intelligent, da sie beim Ausschluss eines Kanals (z. B. Cyan) in den Multicolor-Kanälen nach einer Ersatzfarbe sucht, die den fehlenden Kanal in der Graubalance ausgleichen kann. Die ersatzweise berechneten Multicolor-Kanäle werden im Bedienfeld Schwarzpunkt und TAC für den Schwarzpunkt ausgegraut angezeigt (siehe auch Screenshots dazu im Ausklappmenü Schwarzpunkt und TAC.

 Beispiel: Wenn eine braune Schokoladenverpackung in CMYK ohne Verwendung von Cyan in der Separation gedruckt werden soll, kann ein CMYK-Druckerprofil erstellt werden, das nur MYK verwendet. Ein solches Profil vermeidet unerwünschte Cyantöne in der Separation und die Farbkonvertierung dieser Verpackung würde optisch fast wie eine Konvertierung mit dem vollen CMYK-Profil erscheinen.

Kurven und Gamut: Visualisiert die Auswirkungen aller Einstellungsänderungen. Wenn Sie Einstellungen ändern, visualisiert die Gamut-Darstellung sofort alle Änderungen der Gamut-Form und zeigt eine Echtzeitvorschau der geladenen Daten. Zusätzlich wird das Gamut-Volumen berechnet und in Lab-Einheiten angezeigt, wodurch die Einstellungen, die den größten Gamut kreieren, leicht gefunden werden können (größte Zahl).

Beispiel: Die Gamut-Darstellung kann zum Beispiel aufzeigen, wie eine eine Verringerung der Schwarzbreite oder ein sehr später Schwarzstart die Fähigkeit eines Profils beeinträchtigt, dunkle Farben wiederzugeben.

Grafische Darstellung des Farbraums

Schwarzpunkt und TAC

Im Bedienfeld Schwarzpunkt und TAC definieren Sie sowohl den Gesamtfarbauftrag (TAC) als auch den Schwarzpunkt (Schwarz-TAC). Der Schwarz-TAC definiert den dunkelsten Farbwert in einem Profil – in der Regel ist dies gleichzeitig der Wert mit dem maximalen Farbauftrag (TAC).

Unter Vorgabe befindet sich neben den farbigen Symbolen ein Zahlenfeld, dass die im Profil verwendete Tintenmenge anzeigt. Je nach ausgewählter Schwarzberechnung sind die Zahlenfelder entweder aktiviert oder ausgegraut. 

Vorgabe von TAC-Werten

 Schwarzberechnung: Bei der Schwarzberechnung können Sie aus drei verschiedenen Einstellungen auswählen:

Einstellungen für die Schwarzberechnung

Automatisch: Mit dieser Einstellung erfolgt die Berechnung des optimalen Schwarzpunkts unter Berücksichtigung der Messdaten. Dabei werden die von Ihnen vorgegebenen Schwarz-TAC- und Maximalschwarz-Werte als Grenzwerte betrachtet, die zwar nicht über-, aber unterschritten werden dürfen, wenn dies rechnerisch möglich ist. 

Es werden alle Kanäle verwendet, um den Schwarzpunkt (Schwarz-TAC) zu erzeugen, daher ist die Bearbeitung der Kanäle deaktiviert. In diesem Modus werden neben den ersten vier Kanälen (in der Regel CMYK) keine Multicolor-Kanäle verwendet.
Hinweis: Falls Sie keine Vorgabe für den Schwarz-TAC haben, empfehlen wir 400 % für den Schwarz-TAC als Startwert für die automatische Berechnung einzustellen.

Neutrales-CMY: Gleicht die CMY-Werte an einen von Ihnen definierten Maximalschwarz-Wert an, um einen neutralen Schwarzpunkt zu erzeugen. Dazu sollten Sie den Schwarz-TAC und das Maximalschwarz auf die für Ihren Bedruckstoff idealen Werte einstellen. Die beiden Werte werden als Richtwerte für die Separation verwendet, können aber unterschritten werden.
Ermöglicht die Anpassung des Schwarz-Kanals (oder prinzipiell des vierten Kanals) und den Multicolor-Kanälen. Wenn Sie einen zu erzielenden Multicolor-Farbwert eingeben wird er - wie der Maximalschwarzwert - festgelegt und die CMY-Werte werden entsprechend angepasst.

Hinweis zum Ausschließen von Kanälen:
Grundsätzlich ermöglicht Neutrales-CMY die Bearbeitung des Schwarz-Kanals (oder prinzipiell des vierten Kanals) und den Multicolor-Kanälen. Die CMY-Kanäle werden ausgegraut (siehe Screenshot).

Mit der Einstellung Neutrales-CMY können Schwarz und die Multicolor-Kanäle editiert werden

Wenn jedoch ein Kanal ausgeschlossen wird, wird in den Multicolor-Kanälen nach einer Ersatzfarbe gesucht, die den fehlenden Kanal in der Graubalance ausgleichen kann. Die ersatzweise berechneten Multicolor-Kanäle werden im Bedienfeld Schwarzpunkt und TAC für den Schwarzpunkt ausgegraut (siehe Screenshot).

Ersatz des ausgeschlossenen Cyan-Kanals durch einen Multicolor-Kanal, der dann nicht mehr editiert werden kann.

Vorgabe: Mit dieser Einstellung können Sie den Schwarzpunkt in den Eingabefeldern definieren. Der Schwarz-TAC-Wert wird daraufhin neu berechnet. Ermöglicht die Bearbeitung aller Kanäle, es können also auch die Multicolor-Kanäle angepasst werden.

Hinweise:

  • CoPrA berechnet den Lab-Wert auf Grundlage Ihrer Vorgabewerte. Damit können Sie sofort sehen, welche Auswirkungen sich durch Änderungen der Vorgabewerte ergeben. Falls Sie die Empfehlung von CoPrA bevorzugen, wählen Sie die Einstellungen Neutrales-CMY oder Automatisch.
  • Bei Multicolor-Profilen mit mehr als vier Kanälen können Sie neben den ersten vier Kanälen (typischerweise CMYK) auch die Multicolor-Kanäle für den Schwarzaufbau einsetzen. Der maximale Gesamtfarbauftrag (TAC) kann jedoch nicht mehr als  400 % betragen. Mit den Einstellungen Neutrales-CMY und Vorgabe können Werte für die Multicolor-Kanäle manuell eingegeben werden, die dann zur Berechnung des Schwarz-TAC verwendet werden. In den meisten Fällen ist das nicht erforderlich, aber manchmal kann ein dunkler Multicolor-Kanal den Kontrast und die Zeichnung erhöhen. Dies kann leicht durch eine manuelle Eingabe von Werten in die Multicolor-Kanäle anhand der resultierenden Lab-Werte (unterhalb der Zahlenfelder) überprüft werden. Wenn sich der L*-Wert durch die Verwendung eines bestimmten Multicolor-Kanals verringert, während die a*b*-Werte im Wesentlichen unverändert bleiben, ist es sinnvoll, diesen Kanal zu nutzen.  Allerdings verwendet die Graubalance des Profils dann auch mehr als vier Kanäle.

Hinweis: Mit den Einstellungen Automatik und Neutrales-CMY versucht CoPrA möglichst  neutrale a*- und b*-Werte bei der Schwarzberechnung zu verwenden. Wenn Sie für die Schwarzberechnung die Einstellung Vorgabe wählen, können Sie den Schwarzpunkt unabhängig von einer erzielbaren Neutralität dieser beiden Werte einstellen. Berücksichtigen Sie dabei, dass dies dann zu einem bunten Schwarzpunkt führen kann, was Sie an den a*- und b*-Werten erkennen können.

Im Feld TAC geben Sie den maximalen Gesamtfarbauftrag an (Wertebereich: 0 bis 400 %). Dieser Wert darf nicht überschritten werden.

Hinweis: Die Regler begrenzen sich bei der Einstellung gegenseitig, so dass der TAC nie niedriger als der Schwarz-TAC sein kann (er kann jedoch höher sein).

Im Feld Maximalschwarz geben Sie die durch die Separation maximal zu verwendende Menge an schwarzer Druckfarbe/Tinte an (Wertebereich: 0 bis 100 %).

Schwarzpunkt und TAC

TAC und Schwarz-TAC: Viele moderne Drucksysteme ermöglichen einen Schwarzpunkt mit immer geringerem Farbauftrag. Teilweise kann die dunkelste Tiefe (Schwarz-TAC) mit reinem Schwarz gedruckt werden, d. h. im Extremfall kann bereits ein Schwarzpunkt von nur 100 % K ausreichend sein. Natürlich ist so ein niedriger Gesamtfarbauftrag nicht für andere Farbbereiche geeignet – damit könnten Sie nicht einmal ein Vollton-Rot, Grün oder Blau drucken! Daher haben wir den Schwarz-TAC vom Gesamtfarbauftrag (TAC) getrennt. Dies ermöglicht eine optimale Einstellung für die Schwarzpunktberechnung, ohne den Farbraum einzuschränken.

Einstellen des Schwarz-TAC

Der Wert für den Schwarzpunkt (Schwarz-TAC), der sich aus Ihren Einstellungen ergibt, wird nach kurzer Berechnung unter dem Textfeld Vorgabe neben dem berechneten Lab-Wert in Prozent angezeigt (rote Umrahmung im unteren Screenshot).

Der Lab-Wert ist besonders praktisch, um die Auswirkung einer Änderung des Gesamtfarbauftrages oder des Schwarz-TAC auf den Schwarzpunkt beurteilen zu können. Je kleiner der L*-Wert, desto tiefer das Schwarz und umso höher der Kontrast.

TAC und Schwarz-TAC können in CoPrA getrennt voneinander eingestellt werden
Bei traditionell arbeitenden Drucksystemen sind der durch die Separation erzeugte Gesamtfarbauftrag (TAC) und der Schwarzpunkt-TAC identisch. Jedoch zeigt sich sowohl bei industriellen Druckanwendungen als auch bei vielen Digitaldrucksystemen, dass der Schwarzpunkt viel niedriger gewählt werden kann als der Gesamtfarbauftrag. Eine Trennung der beiden Werte ist in solchen Fällen notwendig, um eine gute Graubalance mit hohem Kontrast bei dennoch hochgesättigten Farben erzielen zu können.

Die Vorteile eines getrennt einstellbaren Schwarz-TAC
Wie wichtig es ist, den Schwarz-TAC getrennt vom Gesamtfarbauftrag (TAC) einstellen zu können möchten wir anhand eines Digitaldrucksystems verdeutlichen. Nehmen wir an, dass Sie den Schwarz-TAC nicht gesondert einstellen könnten und mit identischen Werten für TAC und Schwarz-TAC auskommen müssten. Wenn Sie dann die Einstellung Automatisch für die Schwarzpunktberechnung verwenden und einen TAC von 300 % angeben (und somit auch einen Schwarz-TAC von 300 %), berechnet Ihnen CoPrA den besten Schwarzpunkt für diesen Fall. Es resultiert ein Gesamtfarbauftrag von 275 % mit einem neutralen Schwarzpunkt (a* und b* sind jeweils 0), der allerdings mit einem recht hellen L* von 22 verbunden ist (im Screenshot rot umrandet).

CoPrA ermöglicht es jedoch den Schwarz-TAC getrennt vom Gesamtfarbauftrag (TAC) einzustellen. Da reines Schwarz in Digitaldrucksystemen bei einigen Systemen als dunkelste druckende Farbe verwendet wird, können Sie den Schwarz-TAC auf 100 % reduzieren und einen Schwarzpunkt mit einem deutlich niedrigeren L*-Wert von 9.8 erzielen. Mit der getrennten Einstellung des Schwarz-TAC kann also ein deutlich höherer und besserer Kontrast erreicht werden, als mit der Verwendung eines an den TAC gekoppelten Schwarz-TAC von 300 %. Mit der Wahl eines Gesamtfarbauftrages (TAC) von 300 % stellen Sie zudem sicher, dass hochgesättigte Farben dargestellt werden können. Ohne Trennung der beiden TAC-Werte sind diese gezielten Einstellungen nicht möglich.

Profileinstellungen

Format, Größe und Weiterverarbeitung

Im letzten Schritt der Profilerstellung können Sie einen Profilnamen vergeben, sowie Format und Größe des Profils festlegen (siehe Screenshot).

Name: Hier können Sie einen Namen für das aktualisierte Profil festlegen.

Format: Hier legen Sie das Format für das Profil fest. Als Grundeinstellung ist ein ICC-Format gemäß der Spezifikation V2 zu empfehlen. Sie können aber auch das neuere ICC V4-Format wählen. Dabei müssen Sie jedoch sicherstellen, dass Ihre Programme dieses Format auch richtig unterstützen.

Hinweis: Profile im ICC V4-Format werden in ColorLogic-Produkten konsistent und richtig verwendet.

Größe: Die Einstellung Groß ist eine gute Wahl. Mit der Größe legen Sie die Anzahl der Stützstellen im Profil fest und bestimmen den Platzbedarf des generierten Profils. Kleine Profile sollten nur zu Testzwecken verwendet werden. Sehr große Profile können bei einer Nutzung in nachfolgenden Programmen die Verarbeitung verlangsamen. Darüber hinaus können einige Programme nicht mit sehr großen Profilen umgehen.

Weiterverarbeitung

Profil-Report erstellen: Wir empfehlen diese Checkbox zu aktivieren. Der PDF-Report enthält Statistiken zur Darstellung von Graubalancen, Farbkurven, Farbumfängen sowie Farbauszüge aus konvertierten Testdateien und gibt Ihnen so einen Überblick über die Qualität Ihres Profils.

Profilvergleichs-Report erstellen: Kann zusätzlich oder alternativ zum Profil-Report erstellt werden. Er gibt Auskunft darüber, inwieweit das Referenz- und aktualisierte Profil die Messdaten wiedergeben und welche Verbesserungen mit dem aktualisierten Profil erzielt werden.

Berechne DeviceLink: Für das aktualisierte Druckerprofil kann auch gleich ein Korrektur-DeviceLink-Profil berechnet werden. Damit können Sie Ihre Druckdaten anpassen, um Farbabweichungen auszugleichen und eine Farbwiedergabe zu erhalten, die der des Referenzprofils vor den Farbabweichungen entspricht. Mit dem Korrektur-DeviceLink stellen Sie somit eine konsistente Farbwiedergabe sicher.
Hinweis: Das Korrektur-DeviceLink-Profil wird automatisch erstellt, wobei die Vergabe des Namens ebenfalls automatisch erfolgt. Der vergebene Profilname setzt sich aus Quell- und Zielprofil, sowie dem Namen der Einstellung (zum Beispiel Default, Digital Printer, InkJet usw.) zusammen. Falls Sie einen anderen Namen bevorzugen oder Einstellungen kontrollieren oder editieren wollen, sollten Sie das Korrektur-DeviceLink-Profil manuell erstellen (mit dem Werkzeug DeviceLink-Profil erstellen). Das Reprofiler-DeviceLink können Sie anschließend im Farbserver ZePrA unter Konfigurationen im Reiter Dokument/Ziel als (Korrektur-) DeviceLink-Profil auswählen.

Speichern: Profile werden im Ordner Profiles (macOS) bzw. color (Windows) gespeichert (macOS: /Users/Username/Library/ColorSync/Profiles, Windows: C:\Windows\System32\spool\drivers\color). Das Berechnen und Speichern von Profilen ist nur mit einer Registrierung möglich.

Hinweis: CoPrA-SP-Profile werden im Unterordner Licensed-Profiles im ColorLogic-Ordner gespeichert.

Profilereporte

Profilreporte können beim Erstellen von Drucker- oder DeviceLink-Profilen sehr einfach mit erstellt werden. Aktivieren Sie dazu im letzten Schritt der Profilerstellung die Checkbox Profil-Report erstellen oder beim Aktualisieren von Profilen die Checkbox Profilvergleichs-Report erstellen.

Die Reporte beinhalten je nach Profiltyp unterschiedliche statistische Daten, zum Beispiel zur Genauigkeit des Profils (Integrity, Precision, Black Point, White Point usw.), sowie Gamut- und Kurvendarstellungen (Graubalance, Gradienten usw.), Konvertierungen von Testbildern, Kanalauszüge und Farbfelder zur Beurteilung der Glätte oder der Reinheit von Farben. Auf diese Weise helfen Profilreporte dabei, eventuelle Artefakte zu erkennen.

Profilreporte können Sie in der Batch-Übersicht oder im Profile Manager jederzeit nachträglich erstellen – dies ist übrigens nicht auf ColorLogic-Profile beschränkt.

Unter Einstellungen können Sie festlegen, ob Sie einen PDF-Report mit Beispielbildern oder einen XML-Report mit den reinen Daten erstellen möchten.

Hinweis: Wenn beim Aktualisieren eines Profils ein Profilvergleichsreport erstellt wird, werden die Messdaten des Aktualisierungstestcharts mit den Werten des ursprünglichen Profils (Referenzprofil) verglichen.

Wenn zusätzlich die beiden Checkboxen Aufhellerkorrektur und Messdatenkorrektur aktiviert wurden, dann werden nicht die Messwerte des Aktualisierungstestcharts zum Vergleich mit dem Referenzprofil verwendet, sondern die Werte, die mit diesen Optionen modifiziert wurden.