ColorAnt | CxF X-4 einbetten

CxF/X-4 einbetten

Spektrale Messdaten in PDF-Dateien einbetten

CxF/X-4 einbetten

CxF/X-4 einbetten ermöglicht es, spektrale Messdaten von Sonderfarben (CxF/X-4-konform) in PDF-Dateien einzubetten, so dass andere CxF/X-4-kompatible Anwendungen (wie zum Beispiel ZePrA) diese Daten extrahieren oder verwenden können. Die Einbettung erfolgt gemäß der PDF 2.0- und CxF/X-4-Spezifikationen.

Hinweis: Nur verfügbar in ColorAnt L

Vorgehensweise:

  1. Wählen Sie die CxF/X-4-Messdaten im Bedienfeld Datensätze in ColorAnt und öffnen Sie das Werkzeug CxF/X-4 einbetten aus der Sidebar. Es kann sowohl eine einzige Messdatei als auch mehrere Messdateien ausgewählt werden.
    Hinweis: Wenn die ausgewählte Messwertdatei nicht CxF/X-4-konform ist, ist das Werkzeug ausgegraut.
  2. Wählen Sie dann die PDF/X-Datei mit Sonderfarben aus, in die die ausgewählten Messdaten eingebettet werden sollen. Es kann nur eine einzige PDF-Datei ausgewählt werden.
  3. Nach dem Öffnen der PDF/X-Datei listet das Werkzeug alle Sonderfarben der PDF-Datei auf, prüft, ob die Namen der Sonderfarben zu denen der CxF/X-4-Messdaten passen und warnt bei Konflikten. Die Daten werden nur eingebettet, wenn die Sonderfarbennamen der PDF-Datei mit denen der CxF/X-4-Datei übereinstimmen.
  4. Klicken Sie auf Start und geben Sie einen Namen für die zu speichernden PDF-Datei ein.

Hinweis: Die Spektraldaten müssen mit den drei CxF/X-4-Sonderfarbenkonformitätsstufen übereinstimmen:

  • CxF/X-4b-Einzelfarbfeld-Charakterisierung (wenn nur der Vollton von Sonderfarben vorhanden ist)
  •  CxF/X-4a-Einzelhintergrund-Charakterisierung (Vollton und Gradient auf Weiß)
  •  CxF/X-4-Vollcharakterisierung (Vollton und Gradient auf Weiß und Schwarz)

Das Werkzeug listet alle Sonderfarben der CxF/X-4- und der PDF-Datei auf

Austausch bereits vorhandener CxF/X-4-Messdaten: Ist nur aktiviert, wenn bereits CxF-Daten in der PDF-Datei vorhanden sind, ansonsten ausgegraut. Wenn die Checkbox aktiviert ist werden vorhandene CxF-Daten im PDF durch neue Daten ersetzt.

Anforderungen

  1. Für die ausgewählten Sonderfarben müssen spektrale Messdaten vorliegen. Lab-Daten werden im CxF/X-4-Format nicht unterstützt.
  2. Zumindest der Vollton muss vorhanden sein. Ansonsten ist das Werkzeug ausgegraut.
  3. Testchartdateien mit typischen CMYK-, RGB- oder Grau-Farbräumen werden nicht unterstützt.
  4. Es können nur PDF-Dateien mit Output Intent verwendet werden, da die CxF-Daten in die Output Intent-Struktur eingebettet werden.
    Hinweis: PDF-Dateien können einen Output Intent haben, ohne PDF/X-konform zu sein. Wenn ein ausgewähltes PDF keinen Output Intent besitzt zeigt eine Warnmeldung an, dass diese Datei ungeeignet ist, und die Schaltfläche Start wird ausgegraut.
  5. Die PDF-Datei muss Sonderfarben enthalten, ansonsten ist eine Einbettung nicht möglich (die Schaltfläche Start ist dann ausgegraut)

 

ColorAnt | Charts messen

Messen

Messen von Testcharts

Measure Tool

Das Measure Tool ist ColorLogics eigenes Werkzeug zum Messen von Charts und Sonderfarben. Es kann in ColorAnt geöffnet werden, indem Messen in der Sidebar ausgewählt wird. Die unter Datensätze ausgewählten Messdaten werden dann automatisch übernommen. Nach der Messung öffnet sich ein Übermitteln-Dialog, der nach einem Klick auf Übertragen die Messwerte zurück an ColorAnt übermittelt.

Geräteeinstellungen

Auswahl: Hier wählen Sie Ihr Messgerät aus und verbinden es mit einem Klick auf Verbinden mit dem Measure Tool.

Info: Zeigt die aktuellen Geräteinformationen (ob das ausgewählte Gerät gefunden wurde, die Versionsnummer und ob der eingebaute Filter aktiv ist).

Optionen: Mit Richtung geben sie an, wie Sie das Chart messen möchten. Abhängig vom gewählten Gerät stehen Ihnen Einzelfeldmessungen oder Streifenmessungen in horizontaler oder vertikaler Richtung zur Verfügung.

Evaluierung: Ermöglicht einen Vergleich der gemessenen Daten mit einem Profil Ihrer Wahl. Klicken Sie dafür auf das Zahnradsymbol und wählen Sie das Vergleichsprofil aus der Liste der auf dem System verfügbaren Profile. Alle Felder mit einem zu großen DeltaE-Abstand werden rot im Chart markiert. Standardmäßig ist die Evaluierung deaktiviert.


Hinweis: Um die Evaluierung wieder zu deaktivieren, wählen Sie in der Profilauswahl den ersten Eintrag Deaktiviert.

Chart-Einstellungen

Auswahl: Hier können Sie entweder vordefinierte Charts oder Charts, die im Wedges-Ordner von ColorAnt (User\Documents\ColorAnt\Wedges) abgelegt wurden, aus der Liste auswählen. Alternativ können Sie auch einfach eine Referenzdatei Laden oder per Drag-and-drop auf das Fenster ziehen.

Ansicht: Die Checkbox Zeige Referenzdaten ermöglicht eine geteilte Darstellung der Patches, in denen die eine Hälfte den Referenzfarbwert anzeigt und die andere den gemessenen Farbwert.
An Breite anpassen zeigt das Chart so an, dass die komplette Breite des Fensters ausgenutzt wird. Bei größeren Charts wird dann ein Scroll-Balken auf der rechten Seite angezeigt.

Messung: Ein Klick auf Messdaten löschen löscht alle bisher gemessenen Daten und zeigt das Chart wieder mit den Referenzwerten an.

Chart-Anzeigebereich

Im unteren Teil des Fensters wird das ausgewählte Chart mit Zeilen und Spaltenbeschriftungen angezeigt. Die aktuell zu messende Zeile oder der aktuell zu messende Patch wird immer mit einer gelben Umrandung hervorgehoben. Falls die Evaluierung aktiv ist, werden gemessene Patches mit zu großen DeltaE-Abweichungen rot markiert.

Info-Symbol: Das kleine Info-Ikon links über dem Anzeigebereich enthält einige nützliche Informationen über das geladene Chart, wie den Namen der Referenz, die Anzahl der Felder, der Zeilen und der Spalten des Charts. Für verschiedene Geräte sind diese Informationen essentiell.

Patchinformationen: Wenn Sie mit der Maus über die Farbfelder fahren, erhalten Sie Informationen zum jeweiligen Patch. Hier finden Sie die Patchnummer, den Farbraum mit den Referenzwerten und den gemessenen Werten. Beim Vergleich mit einem Profil werden außerdem Angaben zur DeltaE-Abweichung angezeigt.

Dynamische Hinweismeldungen: Links unterhalb des Anzeigebereichs erhalten Sie verschiedene Hinweise und Meldungen zur aktuellen Messung. Beim Messen von Charts können zum Beispiel Anweisungen zum Chartwechsel erscheinen oder der Hinweis, dass in einer Zeile eine fragwürdige Messung vorliegt (was bedeuten könnte, dass Sie die falsche Zeile gemessen haben).

Hilfe-Symbol: Das Hilfe-Ikon rechts unter dem Anzeigebereich führt Sie mit einem Klick zu ColorAnts Online-Hilfe.

Allgemeine Informationen zu den Messbedingungen

Die ISO-Norm 13655:2009 definiert die Messbedingungen M0, M1, M2 und M3.

Messbedingung M0: Schreibt keine spezifische Lichtquelle vor, empfiehlt jedoch die Lichtart A. Diese Lichtart repräsentiert die häusliche Beleuchtung mit Wolfram-Glühfaden, bei einer Farbtemperatur von ca. 2856 Kelvin. Der UV-Anteil im Licht ist nicht genau festgelegt. Demzufolge ist M0 laut ISO 13655 ungeeignet, wenn das zu messende Papier fluoresziert und wenn Messdaten zwischen Standorten ausgetauscht werden müssen.

Messbedingung M1: Wenn das Substrat optische Aufheller enthält minimiert diese Messbedingung die Schwankungen der Messergebnisse zwischen verschiedenen Geräten. Als beleuchtende Lichtart muss D50 verwendet werden, also eine Tageslichtsimulation mit der Farbtemperatur von 5003 Kelvin. Die Strahlungsintensitäten der Wellenlängen sind genau definiert, auch jene unter 400 nm, da diese Wellenlängen Fluoreszenz anregen.

Messbedingung M2 (auch bekannt als „UV-cut“- Modus): Bringt nur Strahlungsenergie über 400 nm Wellenlänge auf die Probe auf, entweder durch einen Filter, der der Optik des Messgerätes vorgeschobenen ist, oder durch Modifikation der Messlichtquelle. Damit wird sichergestellt, dass Fluoreszenzen keinen Einfluss auf die Messergebnisse ausüben.

Messbedingung M3: Hier wird ein Polfilter vor der Linse des Messgeräts platziert, um die Auswirkungen von Glanzeffekten auf die Messwerte zu unterdrücken. Ansonsten gelten die gleichen Anforderungen wie an Messbedingung M2.

Umgebungslichtmessung im Measure Tool

In Measure Tool 2.0 und höher wurde in der Menüleiste das Menü Messmodus implementiert. Damit kann zwischen einer Umgebungslichtmessung mit geeigneten Geräten und der Standard-Reflexionsmessung umgeschaltet werden.

Wenn ein Gerät beide Modi unterstützt (zum Beispiel das X-Rite i1Pro oder das Konica-Minolta FD-7), wird in der Benutzeroberfläche neben der Geräteauswahl eine Schaltfläche mit einem Glühlampensymbol angezeigt. Ein Klick auf diese Glühlampe schaltet zwischen den Modi um. Alternativ kann der Modus im Datei-Menü Messmodus umgeschaltet werden.

Der Modus Umgebungslichtmessung ermöglicht die Messung der spektralen Strahlung einer Lichtquelle als ein einziges Farbfeld.

Zum Messen folgen Sie den Anweisungen für die Kalibrierung und Vorbereitung des Gerätes. Um die Lichtquelle zu messen, muss am Gerät ein Umgebungslichtkopf angebracht werden (siehe Gerätehandbuch). Je nach Gerät können Sie zum Messen die Schaltfläche am Gerät verwenden oder auf die Schaltfläche Messen im Measure Tool klicken.

Nach Abschluss der Messung werden die Werte für Luminanz (Lux), Farbtemperatur (in Kelvin), Spektral und XYZ angezeigt. Wenn Sie die aktuelle Messung an ColorAnt senden möchten, klicken Sie auf Übertragen.

Umgebungslichtmessungen werden in ColorAnt unter Datensätze in der CIE-Spalte als Emission bezeichnet. Sie können in ColorAnts CIE-Konvertierung oder in CoPrAs Druckerprofilierung unter Abmusterungs-Lichtart verwendet werden.

Messgeräte mit Setup-Wizards

Alle unterstützten Messgeräte, die über Setup-Wizards verfügen (zum Beispiel das i1iO, Konica-Minolta FD-9 und die Barbieri-Geräte), können die Scanoptionen (Feldgrößen, Reihen pro Seite, Gap-Breite) automatisch aus der Referenzdatei übernehmen, wenn sie dort hinterlegt wurden. Da diese Werte dann nicht mehr manuell eingegeben werden müssen, fällt eine große Fehlerquelle beim Einrichten und anschließenden Messen weg.

Die Scanoptionen werden jedoch nur dann in die Referenzdatei geschrieben, wenn sie mit dem Werkzeug Chart exportieren ab ColorAnt 5 erstellt wurde. Wenn diese Informationen nicht in der Referenzdatei enthalten sind, müssen sie – wie bisher – passend zum ausgewählten Chart manuell eingegeben werden.

Unterstütze Geräte

 

Barbieri


Barbieri Spectro LFP
Barbieri Spectropad

Konica-Minolta


Konica-Minolta FD5
Konica-Minolta FD7
Konica-Minolta FD9

Techkon


SpectroDens
SpectroJet

X-Rite


X-Rite eXact
XRite i1Pro 1
XRite i1Pro 2
X-Rite i1iO

Messen mit dem virtuellen Gerät

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Geräteoptionen

Wenn das gewählte Gerät verbunden ist, erscheint die Einstellungsmöglichkeit für die Messbedingung.

Bedingung: M0, M1, M2, M3.

Messen

Schritt 1: Starten Sie einen Messvorgang durch einen Doppelklick auf die markierte Zeile.

Schritt 2: Wenn die Messung komplett ist, öffnet sich ein Übermitteln-Dialog, der mit einem Klick auf Übertragen die Messwerte an ColorAnt sendet.
Hinweis: Das virtuelle Gerät dient nur zu Testzwecken und wird jedes Mal die gleichen hinterlegten Daten simulieren.

 

Barbieri-Geräte

Barbieri Spectropad

Messen mit dem Barbieri SpectroPad

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Geräteoptionen

Sobald das gewählte Gerät verbunden ist, öffnet sich der Messassistent des SpectroPad:

Einstellungen

Chartbreite: Geben Sie die Breite des Charts in Millimetern an.

Gaps: Geben Sie die Breite eines Feldtrenners an.

Messbedingung: M0, M1, M2, M3.

Wenn alle Einstellungen vorgenommen wurden können Sie im Hauptfenster unter Richtung festlegen, in welchem Modus Sie das Chart messen möchten.

Messen

Schritt 1: Nach dem Auswählen und Verbinden des Gerätes nehmen Sie die geforderten Einstellungen vor und klicken Sie auf Start.

Schritt 2: Beginnen Sie die Messung mit der im Fenster markierten Zeile.

Hinweis: Beim SpectroPad werden die Charts zeilenweise von unten nach oben gemessen, damit man nicht mit dem Gerät über die Zeilen des Charts fährt, die noch zu messen sind.

Schritt 3: Wenn das Testchart komplett gemessen wurde, öffnet sich ein Übermitteln-Dialog, der mit einem Klick auf Übertragen die Messwerte an ColorAnt sendet.

Barbieri Specto LFP

Messen mit dem Barbieri Spectro LFP

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Geräteoptionen

Wenn das gewählte Gerät verbunden ist, öffnet sich der Messassistent des LFP:

Positionieren Sie den Kopf auf der oberen linken Ecke des Charts, siehe auch (Fig 3) im Screenshot.

Verwenden Sie die Eingabemöglichkeiten oben rechts zum manuellen Positionieren des Kopfes (Fig 4) oder die Autopositionierung (Fig 5), die nur anwendbar ist, wenn das Chart über die benötigten Ränder und Markierungen verfügt.

Wenn die Autopositionierung aktiviert ist, wird nach einem Klick auf Weiter (Fig 6) das komplette Chart gemessen.

Wichtig: Um die Autopositionierung nutzen zu können benötigt das Chart die entsprechenden Ränder und Markierungen.

Wenn die Manuelle Positionierung verwendet wird klicken Sie auf Weiter (Fig 6), um die nächste Ecke unten links auf dem Chart anzugeben.

Manuelle Eingabemöglichkeiten zum Positionieren

Die vier Pfeile verändern die Position des Messkopfes (links, rechts, oben, unten). Mit dem Doppelpfeil in der Mitte fahren Sie den Messkopf rauf oder runter.

Tip: Ändern Sie die Position des Kopfes mit den entsprechenden Pfeiltasten auf ihrer Tastatur.

Schritt: Gibt die Einheiten an, die der Messkopf bei einem Pfeilklick zurücklegt.

Position: Ändern Sie die Position des Kopfes durch Eingabe spezifischer x/y Koordinaten.

Auf der zweite Seite des Assistenten gehen Sie vor, wie oben beschrieben, und geben die zweite Ecke des Charts unten links an. Bestätigen Sie mit Weiter.

Auf der letzten Seite geben Sie die Position der unteren rechten Ecke an und bestätigen mit Weiter.

 

Einstellungen

Zeilen pro Seite: Geben Sie die Anzahl der Zeilen auf dem Chart an. Falls das Chart aus mehreren Seiten besteht, geben Sie die Zeilenanzahl der ersten Seite an.

Aperturgröße: Wählen Sie zwischen Standard, 2, 6, 8 oder manuell.

Kalibration: Schnell – Kalibriert am Anfang jeder Testchartseite. Akkurat – Kalibriert jede zweite Zeile.

Start: Startet die Messung des Charts.

 

Mehrseitige Testcharts

Manuelle Positionierung

Wenn das Testchart mehrere Seiten hat, erscheint nach dem Messen einer Seite eine Meldung, welche den Anwender dazu auffordert, die nächste Seite auf den Tisch zu legen:

  1. Legen Sie die nächste Seite auf den Tisch.
  2. Rekalibrieren Sie den Tisch und verwenden Sie die manuellen Eingabemöglichkeiten wie oben beschrieben, um zwei Ecken des Charts anzugeben. Die dritte Ecke wird automatisch berechnet.
  3. Klicken Sie auf Start um die nächste Seite zu messen.

Wichtig: Falls die zweite Seite EXAKT dort platziert wurde, wo die erste Seite lag, können Sie auch ohne Neukalibrierung direkt auf Start klicken. Die zuvor eingestellten Koordinaten werden dann wieder verwendet.

Automatische Positionierung

Wenn die Autopositionierung ausgewählt wurde:

Die Checkbox Autopositionierung ist automatisch aktiviert.

Klicken Sie auf Start zum Autopositionieren und Messen der nächsten Seite.

Wichtig: Um die Autopositionierung nutzen zu können, benötigt das Chart die entsprechenden Ränder und Markierungen.

Charts mit Barbieri Gateway erstellen und ColorLogic ColorAnt messen:

Zum Erstellen von ColorLogic-Charts mit den benötigten Autopositionierungs-Markern mit dem Barbieri Gateway’s Chartgenerator, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Kopieren Sie die ColorLogic-Charts in das Userverzeichnis: Myuser>Documents>Barbieri>Gateway
  2. Starten Sie den Barbieri-Chartgenerator und wählen Sie die Referenz aus dem CLReferencesBarbieri-Ordner.
  3. Fügen Sie dem Chart die gewünschten Optionen hinzu, Autopositionierungs-Markierung, Referenz-Bereich etc. und speichern dann ihre Zieldatei.
  4. Laden Sie die Referenzdatei in ColorAnt per Drag-and-drop der .ref-Datei auf das Datensätze-Fenster. Die Zieldatei kann im Ordner Gateway>Targets gefunden werden.
  5. Falls die Patches nicht dem ausgedruckten Chart entsprechen, machen Sie einen Rechtsklick auf die Referenz im Datensätze-Fenster und wählen Zeilen und Spalten vertauschen. Überprüfen Sie die Patchanordnung erneut im Betrachten-Werkzeug.
  6. Markieren Sie die Referenzdatei und starten das Messen-Werkzeug. Prüfen Sie, dass das korrekte Chart ausgewählt wurde. Wählen Sie das Spectro LFP aus der Geräteauswahl und klicken Sie auf Verbinden.
  7. Sobald das Gerät verbunden ist, wird der Spectro LFP Assistent angezeigt. Wählen Sie hier einfach die Autopositionierung und klicken auf Start.

 

Konica-Minolta Geräte

Konica Minolta FD 7

Kalibrieren

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Schritt 3: Stellen Sie das Gerät auf die Weißreferenz, setzen Sie das Gerät mit der Zielfeldmaske auf die Kalibrierkachel und drücken Sie es herunter. Klicken Sie auf OK und halten Sie das Gerät so lange heruntergedrückt, bis im Messfenster oben links der Messmodus auswählbar wird.

Geräteoptionen

Wenn das gewählte Gerät verbunden und kalibriert ist erscheinen die Einstellungsmöglichkeiten für die Messbedingung.

Einstellungen

Messbedingung: M0, M1, M2.

Wenn alle gewünschten Einstellungen vorgenommen wurden, können Sie im Hauptfenster unter Richtung festlegen, in welchem Modus Sie das Chart messen möchten.

Messen

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter aus und führen Sie, wie oben bereits beschrieben, die Weißkalibrierung durch.

Schritt 2: Platzieren Sie das Gerät vor dem ersten Patch der zu messenden Zeile und drücken Sie die Messtaste am Gerät. Halten Sie die Taste gedrückt und fahren Sie mit dem Gerät über den Streifen bis über den letzten Patch hinaus. Lassen Sie die Taste los.

Schritt 3: Die Daten werden an das Measure Tool übertragen und Sie können mit der nächsten Zeile fortfahren.

Schritt 4: Wenn alle Zeilen gemessen wurden öffnet sich ein Übermitteln-Dialog, der mit einem Klick auf Übertragen die Messwerte an ColorAnt sendet.

Umgebungslichtmessung

Umgebungslichtmessungen können entweder mit dem Measure Tool 2.0 oder aus dem Werkzeug CIE-Konvertierung heraus durchgeführt werden.

Measure Tool: Wählen Sie den Modus Umgebungslichtmessung aus dem Menü Messmodus oder klicken Sie auf das Glühlampensymbol neben dem Drop-down-Menü Auswahl.

CIE-Konvertierung: Wählen Sie Emission (Messen) aus der Drop-down-Liste Beleuchtung. Dadurch wird das Measure Tool geöffnet.

Schritt 1: Wählen Sie das Messgerät aus dem Drop-down-Menü Auswahl des Reiters Gerät und führen Sie die Weißkalibrierung wie oben beschrieben durch. Nach der Kalibrierung bestätigen Sie die Meldung Bitte bereiten Sie das Messgerät für eine Umgebungslichtmessung vor.

Schritt 2: Befestigen Sie den Umgebungslichtkopf am Gerät.

Schritt 3: Klicken Sie auf Messen.

Schritt 4: Senden Sie die Messdaten an ColorAnt, indem Sie auf Übertragen klicken.

Die Messwerte werden entweder im Bedienfeld Datensätze (bei direkter Verwendung des Measure Tool) oder in der CIE-Konvertierung angezeigt.

Schritt 5 (nur CIE-Konvertierung): Klicken Sie auf Start. Die Daten der Umgebungslichtmessung werden verwendet, um die ausgewählten Spektraldaten in die neue Abmusterungsbedingung zu konvertieren.

Konica Minolta FD 9

Messen mit dem Konica Minolta FD-9

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Geräteoptionen

Wenn das gewählte Gerät verbunden wurde öffnet sich der Setup-Wizard des FD-9:

Einstellungen

Messoptionen
Messbedingung:
M0, M1, M2.

Seitenoptionen
Reihen pro Seite
: Geben Sie die Anzahl der Zeilen auf einer Seite an. Bei mehreren Seiten geben Sie die Zeilenanzahl der ersten Seite an.
Seitenanzahl: Automatisch berechnete Anzahl der erwarteten Seiten.

Messmodus
Freiform
: In diesem Messmodus legen Sie ihr Chart einfach in das Gerät ein. Das FD-9 erkennt es automatisch.
Vorgabe: In diesem Messmodus legen Sie die Maße des Charts, der Patches usw. fest. Das FD-9 sucht dann auf der eingelegten Seite nach einem Chart mit diesen Angaben.

Messen

Schritt 1: Nach dem Verbinden des Gerätes öffnet sich der Einrichtungsdialog.

Schritt 2: Nehmen Sie alle Einstellungen wie gewünscht vor und klicken anschließend auf Start.

Schritt 3: Auf dem Display des FD-9 wird eine Aufforderung zum Einlegen des Charts angezeigt. Legen Sie das Chart ein und warten Sie bis es vermessen wurde.

Schritt 4: Wenn das Testchart komplett gemessen wurde, öffnet sich ein Übermitteln-Dialog, der mit einem Klick auf Übertragen die Messwerte an ColorAnt sendet.

Techkon Geräte

SpectroDens

Messen mit dem Techkon SpectroDens

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Schritt 3: Stellen Sie das Gerät auf die Weißreferenz und klicken Sie auf OK.

Geräteoptionen

Wenn das gewählte Gerät verbunden wurde öffnet sich der Messassistent des SpectroDens:

Einstellungen

Optionen

Messbedingung: M0, M1, M2, M3.

Polarisationsfilter: Abhängig von Ihrer Geräteversion kann der Polarisationsfilter manuell oder automatisch eingestellt werden. Falls dies rein automatisch geschieht, ist die Auswahl ausgegraut und wird durch die Auswahl der Messbedingung beeinflusst.

Lichtart: Wählen Sie zwischen A, C, D50 und D65. Die Lichtart wird von der ausgewählten Messbedingung beeinflusst.

Beobachter: Wählen Sie zwischen O2 und O10.

Wenn alle Einstellungen vorgenommen wurden können Sie im Hauptfenster unter Richtung festlegen in welchem Modus Sie das Chart messen möchten.

Messen

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter aus und führen Sie die Weißkalibrierung durch.

Schritt 2: Platzieren Sie das Gerät auf dem ersten Patch der zu messenden Zeile und drücken Sie die Messtaste am Gerät. Halten Sie die Taste gedrückt und fahren Sie mit dem Gerät über den Streifen bis zum letzten Patch. Lassen Sie die Taste los.

Schritt 3: Die Daten werden an das Measure Tool übertragen und Sie können mit der nächsten Zeile fortfahren.

Schritt 4: Wenn alle Zeilen gemessen wurden öffnet sich ein Übermitteln-Dialog, der mit einem Klick auf Übertragen die Messwerte an ColorAnt sendet.

SpectroJet

Messen mit dem Techkon SpectroJet

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Schritt 3: Stellen Sie das Gerät auf die Weißreferenz und klicken Sie auf OK.

Geräteoptionen

Wenn das Gerät verbunden wurde öffnet sich der Messassistent des SpectroJet:

Einstellungen

Optionen

Feldbreite: Geben Sie hier die Breite in Millimetern eines einzelnen Patches an.

Messbedingung: M0, M1, M2, M3.

Polarisationsfilter: Abhängig von Ihrer Geräteversion kann der Polarisationsfilter manuell oder automatisch eingestellt werden. Falls dies rein automatisch geschieht, ist die Auswahl ausgegraut und wird durch die Auswahl der Messbedingung beeinflusst.

Lichtart: Wählen Sie zwischen A, C, D50, D65, F2, F7 und F11. Die Lichtart wird von der ausgewählten Messbedingung beeinflusst.

Beobachter: Wählen Sie zwischen O2 und O10.

Wenn alle Einstellungen vorgenommen wurden können Sie im Hauptfenster unter Richtung entscheiden, in welchem Modus Sie das Chart messen möchten.

Messen

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter aus und führen Sie die oben beschriebene Weißkalibrierung durch.

Schritt 2: Platzieren Sie das Gerät vor dem ersten Patch der zu messenden Zeile und drücken Sie die Messtaste am Gerät einmal. Fahren Sie nun mit dem Gerät über den Streifen über den letzten Patch hinaus.

Bei M0 oder M3: Das einmalige Messen einer Zeile genügt für diesen Modus.

Bei M1 oder M2: Die Anzeige auf dem Gerät weist Sie darauf hin, dass Sie noch einmal über den Streifen zurückfahren müssen, um die Dualmessung abzuschließen.

Hinweis: Falls eine Messung nicht auf Anhieb gelingt sollten Sie die Messung nochmals mit einem größeren Abstand vor und hinter jeder Zeile durchführen.

Schritt 3: Die Daten werden an das Measure Tool übertragen und Sie können mit der nächsten Zeile fortfahren.

Schritt 4: Wenn alle Zeilen gemessen wurden öffnet sich ein Übermitteln-Dialog, der mit einem Klick auf Übertragen die Messwerte an ColorAnt sendet.

X-Rite Geräte

X-Rite eXact

Messen mit dem X-Rite eXact

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Schritt 3: Bei der Aufforderung für die Weißkalibrierung können Sie einfach mit OK bestätigen, da dies im Gerät intern durchgeführt wird.

Geräteoptionen

Wenn das Gerät verbunden wurde öffnet sich der Messassistent des eXact:

Einstellungen

Scanoptionen
Felder pro Zeile:
Geben Sie die Anzahl der Patches in einer Zeile an.
Chartbreite (mm): Geben Sie die Breite des Charts in Millimetern an.
Gapbreite (mm): Geben Sie die Breite eines Feldtrenners in Millimetern an.
Feldbreite (mm): Automatisch Berechnete Breite eines einzelnen Patches.

Messoptionen
Messbedingung:
M0, M1, M2, M3. Sie können mit dem Schiebeschalter am Gerät zwischen M1 und M0, M2, M3 wechseln. Wenn Sie im M0, M2, M3-Modus sind, können Sie diesen in den Einstellungen auswählen.

Wenn alle Einstellungen vorgenommen wurden können Sie im Hauptfenster unter Richtung festlegen, in welchem Modus Sie das Chart messen möchten.

Messen (Scanmodus)

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter aus und führen Sie die Weißkalibrierung durch.

Schritt 2: Platzieren Sie das Gerät auf dem ersten Patch der zu messenden Zeile und drücken Sie den Klappmechanismus des Gerätes hinunter. Dadurch wird die Messung gestartet. Fahren Sie mit heruntergedrücktem Gerät über den Streifen bis zum letzten Patch. Die Messung wird automatisch beendet. Sie können das Gerät jetzt wieder los lassen.

Schritt 3: Die Daten werden an das Measure Tool übertragen und Sie können mit der nächsten Zeile fortfahren.

Schritt 4: Wenn das Testchart komplett gemessen wurde öffnet sich ein Übermitteln-Dialog, der mit einem Klick auf Übertragen die Messwerte an ColorAnt sendet.

Messen (Einzelfeldmodus)

Falls Sie ohne den Scanaufsatz im Einzelfeldmodus messen möchten gehen Sie wie folgt vor:

 Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter aus und führen Sie die Weißkalibrierung durch.

Schritt 2: Nachdem Sie den Einstellungsdialog mit OK geschlossen haben, wählen Sie oben rechts im Hauptfenster unter Optionen die Richtung Einzelfelder – Zeilenweise.

Schritt 3: Platzieren Sie das Gerät auf dem ersten Patch der zu messenden Zeile und drücken Sie den Klappmechanismus des Gerätes hinunter. Dadurch wird die Messung gestartet. Nachdem der Signalton ertönt ist, können Sie das Gerät wieder hochheben.

Schritt 4: Die Daten werden an das Measure Tool übertragen und Sie können mit dem nächsten Patch fortfahren.

Schritt 5: Wenn das Testchart komplett gemessen wurde öffnet sich ein Übermitteln-Dialog, der mit einem Klick auf Übertragen die Messwerte an ColorAnt sendet.

X-Rite i1Pro

Kalibrieren

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Schritt 3: Stellen Sie das Gerät auf die Weißreferenz und klicken auf OK.

Geräteoptionen

Wenn das Gerät verbunden wurde erscheinen die Einstellungsmöglichkeiten für die Messbedingung.

Einstellungen

Messbedingung: M0 (Single), M0 (Dual), M1 (Dual), M2 (Dual).

Hinweis: Die Auswahl der Messbedingung steht nur mit dem i1 Pro 2 zur Verfügung.

Wenn alle Einstellungen vorgenommen wurden können Sie im Hauptfenster unter Richtung festlegen, in welchem Modus Sie das Chart messen möchten.

Messen

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter aus und führen Sie die Weißkalibrierung durch.

Schritt 2: Unter Optionen/Richtung wählen Sie, wie Sie das Testchart messen wollen. Für Messungen mit dem Lineal empfehlen wir die Option Komplette Zeilen scannen.

Schritt 3: Platzieren Sie das Gerät vor dem ersten Patch der zu messenden Zeile und drücken Sie die Messtaste am Gerät. Halten Sie die Taste gedrückt und fahren Sie mit dem Gerät über den Streifen bis über den letzten Patch hinaus. Lassen Sie die Taste los.

Schritt 4: Die Daten werden an das Measure Tool übertragen und Sie können mit der nächsten Zeile fortfahren.

Schritt 5: Wenn alle Zeilen komplett gemessen wurde, öffnet sich ein Übermitteln-Dialog, der mit einem Klick auf Übertragen die Messwerte an ColorAnt sendet.

Hinweis: Wenn Sie eine Messbedingung im Dual-Modus gewählt haben müssen Sie jede Zeile zweimal messen. Sobald Sie die erste Richtung gemessen haben zeigt Ihnen die LED auf dem Gerät an, in welche Richtung Sie als nächstes Messen sollen.

Umgebungslichtmessung

Umgebungslichtmessungen können entweder mit dem Measure Tool 2.0 oder aus dem Werkzeug CIE-Konvertierung heraus durchgeführt werden.

Measure Tool: Wählen Sie den Modus Umgebungslichtmessung aus dem Menü Messmodus oder klicken Sie auf das Glühlampensymbol neben dem Drop-down-Menü Auswahl.

CIE-Konvertierung: Wählen Sie Emission (Messen) aus der Drop-down-Liste Beleuchtung. Dadurch wird das Measure Tool geöffnet.

Schritt 1: Wählen Sie das Messgerät aus dem Drop-down-Menü Auswahl des Reiters Gerät und führen Sie die Weißkalibrierung wie oben beschrieben durch. Nach der Kalibrierung bestätigen Sie die Meldung Bitte bereiten Sie das Messgerät für eine Umgebungslichtmessung vor.

Schritt 2: Befestigen Sie den Umgebungslichtkopf am Gerät.

Schritt 3: Klicken Sie auf Messen.

Schritt 4: Senden Sie die Messdaten an ColorAnt, indem Sie auf Übertragen klicken.

Die Messwerte werden entweder im Bedienfeld Datensätze (bei direkter Verwendung des Measure Tool) oder in der CIE-Konvertierung angezeigt.

Schritt 5 (nur CIE-Konvertierung): Klicken Sie auf Start. Die Daten der Umgebungslichtmessung werden verwendet, um die ausgewählten Spektraldaten in die neue Abmusterungsbedingung zu konvertieren.

X-Rite i1iO

Messen mit dem X-Rite i1iO

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Geräteoptionen

Wenn das Gerät verbunden wurde öffnet sich der Messassistent des i1iO:

Einstellungen

Scanoptionen
Reihen pro Seite:
Geben Sie die Anzahl der Zeilen auf dem Chart an. Falls das Chart aus mehreren Seiten besteht, geben sie die Zeilenanzahl der ersten Seite an.
Gap-Breite (mm): Falls ihr Chart Feldtrenner enthält, geben Sie hier die Breite eines Gaps an.
Seitenanzahl: Automatisch berechnete Anzahl der zu messenden Seiten.

Messoptionen
Messbedingung:
M0 (Single), M0 (Dual), M1 (Dual), M2 (Dual).

Hinweis: Die M0 (Single)-Messung unterstützt eine minimale Patchgröße von 7 mm Breite und 6 mm Höhe. Jede Zeile wird in diesem Modus einmal vermessen. Die verschiedenen Dual-Modi benötigen mindestens 8 mm Breite und 7,5 mm große Patches. Die Zeilen werden jeweils zweimal gemessen.

Hinweis: Falls sie ein älteres i1Pro verwenden (bis RevD) wird ihnen nur der Modus M0 angeboten, da die Dualmessung nur vom neueren i1Pro2 unterstützt wird.

Messen

Schritt 1: Nach dem Auswählen und Verbinden des Gerätes öffnet sich der Einstellungsdialog.

Schritt 2: Nachdem Sie alle Angaben zu den Reihen und Gaps gemacht haben klicken Sie auf Weiter.

Schritt 3: Auf der folgenden Seite müssen Sie nun drei Ecken des Charts (1 oben links, 2 unten links, 3 unten rechts) angeben.

Schritt 4: Um eine Ecke anzugeben platzieren Sie das Fadenkreuz des Schlittens mittig auf dem entsprechenden Patch (in der jeweiligen Ecke) und betätigen den Messknopf des i1 einmal.

Schritt 5: Im Setup-Wizard können Sie sehen, dass nun die nächste Ecke verlangt wird. Wiederholen Sie also Schritt 4 für die untere linke und anschließend für die untere rechte Ecke.

Schritt 6: Wenn alle Ecken angegeben wurden, können sie mit Start die Messung beginnen.

Hinweis: Falls Sie die Eingabe ihrer Eckpositionen noch einmal korrigieren möchten können Sie die Angaben mit Eckpunkte löschen zurücksetzen.

Schritt 7: Wenn das Testchart komplett gemessen wurde öffnet sich ein Übermitteln-Dialog, der mit einem Klick auf Übertragen die Messwerte an ColorAnt sendet.

Mehrseitige Testcharts

Schritt 1: Bei mehrseitigen Charts öffnet sich nach dem Messen der ersten Seite erneut der Setup-Wizard.

Schritt 2: Legen Sie die nächste Seite des Charts auf den iO-Tisch und stellen Sie sicher, dass unter dem Chartbild die korrekte Seite ausgewählt wurde. Geben Sie erneut die Eckpositionen an und beginnen Sie die Messung der nächsten Seite mit einem Klick auf Start.

Schritt 3: Wiederholen Sie diesen Vorgang für alle Seiten, die zu dem gewählten Chart gehören.

Schritt 4: Nach erfolgter Messung können Sie Ihre Daten für die weitere Verarbeitung abspeichern.

ColorAnt | Report erstellen

Report erstellen

Dokumentieren und Bewerten von Messdaten

Report erstellen

Überblick

Wenn Sie Messdaten haben, von denen Sie nicht genau wissen ob diese für die weitere Verarbeitung geeignet sind, zum Beispiel für eine Druckerprofilierung, oder ob sie optimiert werden sollten, dann können Sie einen Report erstellen. Dabei werden die Daten geprüft, grafisch dargestellt und Empfehlungen für Korrekturen gegeben. Mit einem Report können Sie Ihre Messdaten dokumentieren und werden bei der Beurteilung von notwendigen Korrekturen unterstützt.

Vorgehensweise

  1. Wählen Sie die geladene Messdatei (bevor Sie eines der Werkzeuge anwenden) und klicken Sie auf Report erstellen.
  2. Im Report-Fenster aktivieren Sie die Checkbox Qualitätsprüfung der Messdaten. Optional aktivieren Sie auch die Checkboxen Vergleiche mit Druckstandard (Profil), um ein Vergleichsprofil auszuwählen und/oder Finde das am besten passende Profil. Um das am besten passende Profil schnell zu finden wird in der Drop-down-Liste die Genauigkeit der Übereinstimmung für jedes Profil in Prozent angezeigt. Wenn Sie auf die Schaltfläche Suchen klicken wird das am besten passende Profil automatisch in der Profilauswahl ausgewählt. Außerdem haben Sie für den Vergleich mit einem anderen Profil die Wahl der DeltaE-Methode bei der Auswertung. Sie können entweder die Standardmethode DeltaE76 oder die moderne DeltaE2000-Methode auswählen.
  3. Klicken Sie auf Speichern und legen Sie den gewünschten Dateinamen, den Speicherort und das Speicherformat fest.
    Hinweis: Sie können den Report als PDF- oder XML-Datei erstellen. Die XML-Option ist zur Weiterverarbeitung in anderen Werkzeugen hilfreich, zum Beispiel in Excel. Beachten Sie, dass neben der eigentlichen XML-Datei mit den Messdaten zusätzlich eine Datei ColorAntReport.xsd mit dem verwendeten XML-Schema erstellt und im gleichen Speicherort angelegt wird. Nutzen Sie das Schema beim Importieren der Daten in andere Auswertungsprogramme.
  4. Mit Speichern wird der Report erstellt (unter dem vorgegebenen Namen und Speicherort) und in Ihrem PDF-Viewer geöffnet.
  5. Die verschiedenen Reportseiten geben einen Einblick über die Tonwertzuwachskurven, die Gamut-Darstellung (Spinnennetz), sowie die Ergebnisse der Prüfung auf Übereinstimmung von redundanten Farbfeldern (Rubrik Qualitätsauswertung), sowie Mess- oder Druckfehler und die Glätte der Messdatei.
  6. Mit Hilfe der ein- und ausschaltbaren Ebenen in der PDF-Datei können Sie sich einzelne Tonwertkurven anzeigen lassen (siehe Screenshot). Darüber hinaus können Sie die mit rotem Rahmen hervorgehobenen Farbfelder ein- und ausschalten oder auch Farbfelder vor und nach der Korrektur und Glättung ansehen. Zusätzlich geben textliche Bewertungen in den jeweiligen Rubriken Hinweise auf die anzuwendenden Korrektur-Werkzeuge in ColorAnt. Zudem erhalten Sie Hinweise über optische Aufheller im Papier, das am Besten zu den Messdaten passende verfügbare ICC-Profil oder wie genau die Messdaten ein vorgegebenes Referenzprofil abbilden.

In den Programm-Einstellungen kann ein eigener Titel, sowie ein eigenes Firmenlogo anstelle des ColorAnt-Logos für den Report eingestellt werden. Beachten Sie, dass das Firmenlogo eine kleine TIFF-, JPEG- oder GIF-Datei sein sollte.

ColorAnt | Automatische Messdatenkorrektur

Automatik

Automatisches Optimieren von Messdaten

Automatische Messdatenkorrektur

Für die Optimierung von Messdaten ist eine bestimmte Reihenfolge von Arbeitsschritten empfehlenswert. Zuerst sollten redundante Farbfelder in der Messdatei bereinigt werden, danach sollten fehlerhafte Messwerte korrigiert werden und zum Schluss sollten die Messdaten geglättet werden. Mit der Automatik-Funktion wird diese Reihenfolge automatisch ausgeführt.

Optimieren von Messdaten mit der Automatik:

  1. Laden Sie Ihre Messdatei, indem Sie sie auf den Bereich Datensätze ziehen oder mit Datei/Öffnen auswählen.
  2. Klicken Sie auf Automatik und im darauf erscheinenden Fenster auf Start.
  3. Sie können jeden Schritt im Verlauf verfolgen und dort einzeln anklicken und betrachten (wenn Sie das Fenster Betrachten geöffnet haben) oder wieder rückgängig machen.
  4. Speichern Sie die optimierte Messdatei mit Datei/Speichern unter als neue Datei ab. Danach können Sie die optimierte Messdatei in einer Profilierungssoftware wie CoPrA zum Erstellen von hochwertigen ICC-Druckerprofilen verwenden.

Die intelligente Automatik-Funktion erkennt anhand der Messdaten, was zu tun ist. Sie prüft bei Auswahl mehrerer Datensätze, ob die gleiche Anzahl an Farbfeldern vorliegt und mittelt die Daten, während bei einzelnen Dateien oder mehreren Dateien mit unterschiedlich vielen Farbfeldern eine Optimierung der Messdaten durchgeführt wird.
Als erstes führt die Automatik-Funktion eine Redundanzenkorrektur (Redundanzen) aus, danach werden Fehler, ohne Anpassung der Überdruckeigenschaften, in den Messdaten korrigiert (Korrektur/Korrigiere fehlerhafte Messwerte) und beim Glätten wird eine 50 %-Einstellung verwendet. Dies führt zu optimierten Messdaten, die die Charaktereigenschaften des Drucks möglichst originalgetreu belassen und somit letztendlich zu besseren Profilen führen. Im beigefügten Screenshot sehen Sie die verwendeten Voreinstellungen.

Hinweis: Wir empfehlen die Messdaten aus dem Flexodruck manuell zu optimieren, da die Automatik Lichterbereiche glättet.

ColorAnt | Charts exportieren

Chart exportieren

Exportieren der ausgewählten Daten als Testchart

Chart exportieren

Überblick

Mit dem Werkzeug Chart exportieren kann man Testcharts aus Gerätefarbwerten (Grau, RGB, CMYK, Multicolor) als TIFF-, PSD- oder PDF-Dateien für die Druckausgabe und die Messung der Farbfelder erstellen.

Im oberen Bereich des Fensters kann aus dem Drop-down-Menü eine Voreinstellung ausgewählt werden. Es können jedoch auch eigene Voreinstellungen erstellt, gespeichert oder gelöscht werden.

Im großen Mittelteil des Fensters können Chartgröße, Feldgrößen und weitere Optionen angepasst werden.

Der untere Bereich enthält die Schaltflächen zum Schließen oder zum Start der Testcharterstellung.

Der Vorschaubereich auf der rechten Seite zeigt die Farbfeldverteilung auf allen generierten Seiten, sowie Informationen darüber, wieviele Seiten mit der ausgewählten Voreinstellung und den verwendeten Optionen erstellt werden. Änderungen in der Chartgröße, den Feldgrößen und den gewählten Optionen können somit direkt beurteilt werden.

Die folgenden Messgeräte werden unterstützt:

– Barbieri SpectroLFP

– Barbieri Spectropad

– Konica-Minolta FD-7/ FD-5

– Konica-Minolta FD-9

– Techkon SpectroDens

– Techkon SpectroJet

– X-Rite i1Pro 2 /i1Pro 1

– X-Rite eXact

– X-Rite i1iO

Hinweis: Nicht unterstützte Geräte benötigen eventuell die Software eines speziellen Herstellers für die Testchartgenerierung aus unseren Referenzdateien. Lesen Sie diesen Artikel über die Generierung von Testchart für das X-Rite iSis aus einer ColorLogic Referenzdatei im X-Rite i1Profiler.

Vorgehensweise

  1. Wählen Sie die Referenzdatei mit den gewünschten Gerätewerten und laden Sie sie in der Sektion Messdateien. Verfügbare Referenzdateien für verschiedenen Farbräume finden Sie unter Datei/Vordefinierte Daten. Eigene Referenzdateien können Sie mit dem Werkzeug Individuelles Chart erstellen.
  2. Öffnen Sie das Werkzeug Chart exportieren und legen Sie die Einstellungen für das Layout und Ihr Spektralphotometer fest. Wählen Sie aus den Voreinstellung eine geeignete Variante für Ihr Messgerät aus.

  3. Für eigene Chart- oder Feldgrößen editieren Sie einfach eine der Voreinstellungen. Ihre Editierung wird mit (edited) gekennzeichnet. Wenn Sie Ihre eigenen Einstellungen speichern möchten, klicken Sie auf das Speichern-Symbol und geben Sie Ihrer neuen Voreinstellung einen Namen. Gespeicherte Einstellungen werden im Drop-down-Menü unter GESPEICHERT geführt.
    Mit dem Besen-Symbol können bearbeitete aber noch nicht gespeicherte Voreinstellungen wieder gelöscht werden.

  4. Wenn Sie Ihre Einstellungen vorgenommen haben (Details dazu finden Sie im nächsten Abschnitt Einstellungen und Optionen) zeigt Ihnen ColorAnt an, auf wie viele Seiten das Testchart aufgeteilt wird. Mit einer größeren Charthöhe können mehr Felder untergebracht werden, wodurch sich die Anzahl der Seiten reduziert.
  5. Klicken Sie auf Start, um das oder die Testcharts zu exportieren. Im Speichern-Dialog legen Sie den Dateinamen und das Format (TIFF, PSD oder PDF) fest.
  6. ColorAnt erstellt die angezeigte Anzahl an Testcharts und eine neue, auf das Layout passende Referenzdatei. Nutzen Sie diese exportierte Referenzdatei und nicht Ihre unter Punkt 1 geladene Referenzdatei für die Messung der Farbfelder und für die Profilerstellung.

Einstellungen und Optionen

  • Verschiedene Messgeräte haben besondere Anforderungen an die Farbfeldgrößen, die Abstände zwischen den Feldern oder die Größe des gesamten Testcharts. Hinzu kommen Anforderungen des Druckverfahrens und eventuell Vorgaben für den Gesamtfarbauftrag. All dies können Sie mit richtig gewählten Einstellungen berücksichtigen.
  • Im Bereich Chartgröße geben Sie die Größe des Testcharts an. Hier können Sie die  Charthöhe und Chartbreite festlegen, die für die Farbfelder genutzt werden soll. Die Werte sollten kleiner als die Papiergröße sein und Sie sollten Platz für die Beschriftung der Patches einplanen. Das exportierte Chart kann anschließend auf der entsprechenden Papiergröße platziert und ausgedruckt werden.

  • Beim Erstellen von einseitigen Testcharts versucht ColorAnt das Layout der Zeilen und Spalten beim Exportieren möglichst zu erhalten, was dazu führen kann, dass die Chartbreite nicht optimal ausgenutzt wird. Dies können Sie durch Aktivieren der Checkbox Chartbreite immer komplett ausnutzen erzwingen.

    Hinweis: Beachten Sie die Dokumentation zu Ihrem Messgerät. Manche Geräte verwenden ein Lineal für die halbautomatische Messung. Die Chartbreite sollte sich an der Länge dieses Lineals orientieren. Die Dokumentation zu Ihrem Messgerät erklärt Ihnen ebenfalls, ob Feldtrenner benötigt werden und wie groß die einzelnen Farbfelder mindestens sein müssen.
  • Im Bedienfeld Feldgrößen legen Sie die Feldbreite und Feldhöhe der einzelnen Farbfelder fest. Zudem wählen Sie im Drop-down-Menü Gap-Breite, ob ein Feldtrenner benötigt wird (Auto) oder nicht (Keine). Einige Geräte kommen mit sehr kleinen Trennern klar (0.5 mm), einige benötigen 1 mm. Für grobe Substratoberflächen und niedrig auflösende Drucker kann ein 2 mm-Trenner hilfreich sein. Für weitere Informationen schauen Sie bitte in die Dokumentation ihres Messgerätes.
    Vertikale Gaps entfernen: Entfernt die Lücken zwischen den Zeilen (Lücken zwischen den Spalten bleiben bestehen). Je nach Chartgröße passen so mehrere zusätzliche Zeilen auf eine Seite.

    Unter Feldverteilung legen Sie fest, wie die Farbfelder auf dem Bogen verteilt werden.
    Zufällig: Die Farbfelder werden zufällig verteilt.
    Normal: Die Farbfelder werden wie in der Referenzdatei angegeben verteilt.
    Sortiert: Die Farbfelder werden von hell nach dunkel sortiert. Dies ist hilfreich, wenn Sie eine zufällig angeordnete Referenzdatei in ein ansprechenderes, visuelles Layout überführen wollen, oder wenn Sie einen Farbkeil mit abgestuften Farbfeldern einer einzigen Farbe ausgeben wollen.

    Hinweis: Die Einstellung Zufällig wird bei jedem Speichervorgang neu angewandt. Sie können also nicht die gleiche Referenz zweimal mit der gleichen zufälligen Anordnung der Patches speichern. Falls dies jedoch gewünscht ist, empfehlen wir folgenden Workaround: Speichern Sie ihr Chart einmal mit der Einstellung Zufällig und öffnen Sie dann diese neu erstellte Referenz. Speichern Sie diese dann mit der Einstellung Normal.
  • Scanoptionen, wie die Chartgröße, Reihen pro Seite und die Gap-Breite werden in der Referenzdatei gespeichert. Beim Vermessen des Testcharts mit dem Measure Tool (v2, enthalten ab ColorAnt 5) können anschließend alle unterstützten Messgeräte, die über Setup-Wizards verfügen (zum Beispiel das i1iO, Konica-Minolta FD-9 und die Barbieri-Geräte), diese Informationen auslesen und automatisch übernehmen.
  • Eine Besonderheit des Werkzeuges Chart exportieren ist es, den Gesamtfarbauftrag des exportieren Testcharts begrenzen zu können. Standardmäßig sollte der Gesamtfarbauftrag auf der Maximalhöhe (400 % bei CMYK- und Multicolor-Testcharts) verbleiben. Wenn Sie jedoch in Ihrem Druckprozess oder der anschließenden Weiterverarbeitung Schwierigkeiten haben so viel Farbe aufzubringen (kann zum Beispiel im Keramikdruck ein Problem sein), dann reduzieren Sie hier den Gesamtauftrag auf den gewünschten Wert. Das exportierte Testchart wird Ihren definierten Gesamtfarbauftrag nicht überschreiten.

    Hinweis: Beachten Sie, dass die exportierte Referenzdatei für die Messung und die Profilerstellung benötigt wird, damit die Farbfelder und die Referenzdatei zueinander passen. Beachten Sie außerdem, dass Sie bei der Profilerstellung (zum Beispiel in CoPrA), entweder den gleichen oder gegebenenfalls einen niedrigeren, jedoch keinesfalls einen höheren Gesamtfarbauftrag angeben (in CoPrA mit der Einstellung TAC). Es ist möglich, dass andere Profilierungslösungen mit einer im Gesamtfarbauftrag reduzierten Referenzdatei nicht zurecht kommen. In den meisten Fällen ist die Reduzierung des Gesamtfarbauftrages bei der Testcharterstellung nicht nötig.
  • Standardmäßig ist die Checkbox Patchnummern hinzufügen aktiviert. Falls Sie keine Patchnummerierung wünschen, deaktivieren Sie die Checkbox. Ohne Patchnummern können gegebenenfalls mehr Felder auf den Seiten platziert werden.

Wenn basICColor Catch zum Messen der exportierten Testcharts verwendet werden soll, wird eine XML-Referenzdatei zum Laden in Catch benötigt. Aktivieren Sie zum Generieren der benötigten XML-Datei die Checkbox Erzeuge Target Definition für basICColor catch.

ColorAnt | Individuelles Chart erzeugen

Individuelles Chart

Erstellen eines eigenen, frei konfigurierten Testcharts

Erstellen eines individuellen Testcharts

Überblick

Um ein individuelles Testchart zur Profilerstellung für alle von CoPrA unterstützten Farbräume zu erstellen, wird zuerst eine Referenzdatei mit den entsprechenden Gerätefarbwerten benötigt. Mit dem Werkzeug Individuelles Chart kann man diese Referenzdatei erstellen.

Folgende Farbräume werden unterstützt:

  • Grau, RGB, CMYK
  • 1 Farbe, 2 Farben, 3 Farben, 4 Farben, 5 Farben, 6 Farben, 7 Farben, 8 Farben, 9 Farben (mit ColorAnt L-Lizenz)

In weiteren Schritten erstellen Sie aus dieser Referenzdatei mit dem Werkzeug Chart exportieren eine TIFF-, PDF- oder PSD-Datei, die Sie auf Ihrem Drucksystem ausgeben und danach mit dem Messen-Werkzeug mit einem Spektralphotometer vermessen.

Das Werkzeug Individuelles Chart ermöglicht das Erstellen verschiedener Testcharttypen, die Sie über das Drop-down-Menü Modus auswählen. Die folgenden Einstellungen stehen zur Verfügung:

  • Profilierung: Zum Erstellen typischer Testcharts für die Druckerprofilierung.
  • FlexoProfilierung: Ist dem Profilierungsmodus ähnlich, allerdings werden mehr Patches in den Lichterbereichen generiert, um das Verhalten von Flexodruckern besser abzubilden.
  • Profilupdate: Generiert Testcharts mit der minimalen Anzahl an Patches für die Aktualisierung von Druckerprofilen. Die erstellten Testcharts können dann in CoPrAs Werkzeug Aktualisierung verwendet werden.
  • Linearisierung: Erstellt Testcharts für die Linearisierung, die nur aus Patches der Primärfarben bestehen.

Referenzdateien für die Farbräume Grau, RGB und CMYK erstellen

Für das Erstellen von Referenzdateien stehen je nach Farbraum unterschiedliche Einstellungen zur Verfügung. Zum Erstellen von Multicolor-Referenzdateien ist zusätzlich eine kostenpflichtige Multicolor-Lizenz erforderlich.

  1. Sie haben die Möglichkeit, Referenzdateien mit oder ohne Linearisierung der Primärfarben zu erstellen.
    Hinweis: Eine Linearisierung ist immer dann sinnvoll, wenn sich das Drucksystem extrem unkooperativ verhält und zum Beispiel Farben sehr dunkel wiedergibt, weil der Tonwertzuwachs extrem hoch ist. Eine Linearisierung würde die Farbfelder dann optimal für dieses Drucksystem verteilen. Zudem verwendet ColorAnt eine möglichst glatte und homogene Linearisierung, um Unebenheiten in der Verteilung der Farbfelder im Testchart zu vermeiden.
  2. Wenn Sie ohne Linearisierung arbeiten möchten, öffnen Sie das Werkzeug Individuelles Chart und wählen den Farbraum aus dem Drop-down-Menü.
    Hinweis: Sie benötigen keine gesonderte Linearisierung wenn Sie bereits eine Kalibrierung durchgeführt haben, zum Beispiel mit einem RIP, oder eine CtP-Kurve hinterlegt haben oder das Drucksystem im linearen Modus keine negativen Auffälligkeiten im Ausdruck zeigt.
  3. Wenn Sie mit zusätzlicher Linearisierung arbeiten wollen benötigen Sie eine Messwertdatei eines Linearisierungs-Testcharts, das Sie zuvor auf dem Drucksystem ausgegeben und mit einem Spektralphotometer vermessen haben. Laden Sie diese Messwertdatei in ColorAnt, bevor Sie das Werkzeug Individuelles Chart öffnen.
    Hinweis: Sie können über die Modus-Einstellung Linearisierung ein eigenes Chart erstellen oder vordefinierte Daten verwenden (unter Datei/Vordefinierte Daten). Für CMYK-Systeme können Sie zum Beispiel die Datei Linearization-CMYK-v1.txt (siehe Screenshot) verwenden und für ein 5-farbiges CMYK+X-Druckverfahren die Referenzdatei Linearization-5CLR-v1.txt.
  4. Wählen Sie aus dem Drop-down-Menü Farbraum die zuvor geladene Messwertdatei des Linearisierungs-Testcharts. ColorAnt erkennt dabei den Farbraum automatisch und zeigt diesen an. Eine Information zur Linearisierung wird ebenfalls angezeigt.
  5. Wählen Sie die Art des benötigten Testcharts aus dem Drop-down-Menü Modus.
  6. Legen Sie die Anzahl Felder fest. Die Anzahl bestimmt, wie fein oder grob abgestuft der Gerätefarbraum mit Farbfeldern ausgefüllt wird. Orientieren Sie sich bei der Anzahl an Faktoren, wie dem vorhandenen Platz auf dem Bogen/Papier, der gewünschten Genauigkeit der Charakterisierungsdaten und den Eigenarten des Drucksystems. Es gibt drei Voreinstellungen für die Anzahl an Feldern: Groß, Mittel und Klein, sowie die Einstellung Benutzerdefiniert, mit der die Anzahl selbst festgelegt werden kann.
    Hinweis: Das Werkzeug ist so optimiert, dass auch bei wenigen Farbfeldern bereits die wichtigsten Bereiche für die Profilierung abgedeckt werden.
  7. Mit einem Klick auf Start wird die Referenzdatei berechnet und mit dem Gerätefarbraum und der Anzahl an Farbfeldern im Namen in der Sektion Datensätze angezeigt.
  8. Speichern Sie die Referenzdatei unter Datei/Speichern unter falls Sie diese für die Verwendung in anderen Programmen zur Testchart-Erstellung aus Referenzdateien benötigen. Verwenden Sie Chart exportieren in ColorAnt zum Erstellen der Testchart-Bilddatei.
    Hinweis: Lesen Sie diesen Artikel für die Nutzung unserer Referenzdateien in anderen Programmen wie zum Beispiel in X-Rite i1Profiler, um Testcharts für das X-Rite iSis zu erstellen.

Referenzdateien für Multicolor-Farbräume erstellen

Hinweis: Erfordert eine ColorAnt L-Lizenz.

  1. Genau wie für die Standardfarbräume Grau, RGB und CMYK, besteht auch für Multicolor die Möglichkeit, die Primärfarben optional zu linearisieren. Das Prinzip ist dabei dasselbe wie oben beschrieben.
  2. Wenn Sie ohne Linearisierung arbeiten wollen, öffnen Sie das Werkzeug Individuelles Chart und wählen den Farbraum, zum Beispiel 7 Farben, sowie den Modus aus dem Drop-down-Menü.
  3. ColorAnt verwendet vordefinierte Farben für die Kanäle, die Sie jedoch frei verändern können. Mit der Pipetten-Funktion können Sie die Farben und die Farbreihenfolge entsprechend ändern. Um zum Beispiel die fünfte Farbe Rot mit Grün auszutauschen (siehe Screenshot), klicken Sie auf die rote Pipette und wählen Sie aus dem erscheinenden Kontextmenü unter Farben die gewünschte Farbe aus, hier also Green, indem Sie darauf klicken.
    Hinweis: Wenn Sie vorher eine oder mehrere Messwertdatei(en) in ColorAnt geöffnet haben, stehen Ihnen im Kontextmenü neben Farben auch die Kanalbezeichnungen der Messwertdatei(en) zur Verfügung. Wählen Sie in diesem Fall die gewünschte Farbe aus der Messwertdatei aus.
  4. Um die Kanalbezeichnung der jeweiligen Farbe anzupassen, verwenden Sie das Bleistift-Symbol am rechten Rand des Fensters und ändern den Kanalnamen nach Ihren Wünschen.
  5. Durch einen Klick auf Start wird die Referenzdatei berechnet und mit dem Gerätefarbraum und der Anzahl der Farbfelder im Namen in der Sektion Datensätze angezeigt.
  6. Speichern Sie die Referenzdatei unter Datei/Speichern unter falls Sie diese für die Verwendung in anderen Programmen zur Testchart-Erstellung aus Referenzdateien benötigen. Verwenden Sie Chart exportieren in ColorAnt zum Erstellen der Testchart-Bilddatei.

Um ein generisches Multicolor-Testchart zu erstellen legen Sie die Kanalanzahl, die Farben und deren Bezeichnungen pro Kanal fest (mit oder ohne CMYK), so dass diese möglichst nahe an die von Ihnen verwendeten Farben kommen. Bei der Wahl der Kanalfarben in der Referenzdatei ist es nicht wichtig den Farbton genau zu treffen; die Art des Farbtons reicht aus, um die richtigen Farbkombinationen im Testchart erstellen zu können. Wenn Sie also mit einer violetten Farbe drucken wollen kann die Kanalfarbe ruhig Blau sein, jedoch nicht Grün oder Rot oder Cyan.

Hinweis: Zum Erstellen von Multicolor-Profilen in CoPrA werden drei chromatische Farben + optional Schwarz + maximal drei Gamut-erweiternde Farben benötigt. Beispiele für funktionierende Kombinationen sind: CMYK+Orange, CMY+Grün+Blau, CM+Orange+K, CMYK+Rot+Grün+Violet usw. Zusätzliche, den Farbraum nicht-erweiternde Farben, die innerhalb des CMYK-Gamuts liegen, können zu Problemen bei der Profilerstellung führen. Problematischen Farbkombinationen in Ihren Messdaten können Sie in der Spinnennetz-Ansicht unter Betrachten erkennen.

Multicolor-Profilierungen und Multicolor-Testcharts

Allgemeine Informationen

Allgemeine Informationen

CoPrA unterstützt drei chromatische Hauptprimärfarben, die einen ausreichend großen Gamut erzeugen sollten, der die Graubalance beinhaltet. Normalerweise erfolgt dies mit den Farben CMY, aber grundsätzlich kann jede beliebige sinnvolle chromatische Farbkombination gewählt werden.

Schwarz kann optional als vierter Kanal hinzugefügt werden. Wenn Schwarz verwendet wird, muss es zwingend als vierter Kanal sein.

Bis zu zwei Gamut-erweiternde Farben können zwischen jedem Abschnitt der Hauptprimärfarben verwendet werden.

Hinweis: Diesem Ansatz folgend könnten theoretisch Druckerprofile mit bis zu zehn Kanälen von CoPrA erstellt werden. Im Hinblick auf die Qualität ist es jedoch nicht empfehlenswert Profile mit mehr als acht Kanälen zu erstellen. Jeder zusätzliche Kanal erhöht die Profilgröße exponentiell, so dass entweder eine sehr geringe Rasterweite oder ein übertrieben großes Profil verwendet werden müsste.

Beispiele

Der Multicolor-Normalfall
Wenn ein Standard-Multicolor-Farbraum mit CMYK-Anteilen verwendet wird, erweitern die zusätzlichen Farben Grün, Orange und Violett den Gamut in jedem Abschnitt der drei Primärfarben. Zwischen jedem dieser Abschnitte wird eine Gamut-erweiternde Farbe verwendet, so dass ein Farbraum mit sieben Farben entsteht.

Der komplexe Fall
Einige neue Tintenstrahldrucker verwenden zusätzlich zu den Standard-CMYK-Tinten zum Beispiel eine rote und eine orange Tinte. CoPrA ist in der Lage, einen solchen Sechsfarbendrucker zu profilieren, da Orange und Rot zwei Gamut-erweiternde Farben der Hauptprimärfarbenabschnitte Gelb und Magenta darstellen.

Hinweis: Wenn zwei Gamut-erweiternden Farben eingesetzt werden, müssen spezielle Testcharts verwendet werden. CoPrA enthält für solche Anwendungen geeignete Multicolor-Testcharts, die über das Menü Werkzeuge > Testcharts-Ordner öffnen > Multicolor verfügbar sind.  

Verwenden von Multicolor-Testcharts

Zum Erstellen von Multicolor-Profilen stehen verschiedene Testcharts (Photoshop Multikanal-PSD-Dateien) mit den dazugehörigen Referenzdateien für die Messung, zum Beispiel mit ColorAnt, zur Verfügung. Die Multicolor-Testcharts finden Sie im Ordner Testcharts (im Installationsordner von CoPrA). Sie können den Ordner direkt in CoPrA öffnen (Menü Werkzeuge > Testchart-Ordner öffnen). Die darin befindlichen Multicolor-Testcharts sind eigens für CoPrA-Algorithmen optimiert. Alternativ dazu können Sie sich für Ihren Multicolor-Prozess mit Hilfe von ColorAnt (Individuelles Chart) eigene Testcharts erstellen.

Wenn Sie die vorgefertigten Testcharts nutzen wollen, wird die Auswahl des richtigen Testcharts für Ihren Druckprozess durch die Namensgebung erleichtert. Beachten Sie daher bitte folgende Namenskonventionen:

  • Aus dem Namen des Testcharts können Sie die Anzahl der Kanäle, die Farbkombination und die Anzahl der Farbfelder entnehmen. Am Namen des Testcharts CL-CMYKB-2140 können Sie daher erkennen, dass es sich um ein 5-kanaliges Testchart mit der Farbkombination CMYK+Blau und 2140 Farbfeldern handelt.
  • Unter "Blau" verstehen wir dabei einen recht weit gefassten Farbtonbereich von rötlichem bis grünlichem Blau. Er beinhaltet somit zum Beispiel auch Violett.
  • Die folgenden Farb-Kürzel werden in den Ordner- und Dateinamen verwendet: R = Rot, G = Grün, B= Blau, V= Violett, O = Orange, Yg= Yellow-Green,
  • Für ein Hexachrome-Druckverfahren mit CMYK+Orange+Grün sollten Sie dementsprechend das Testchart CL-CMYKRG verwenden. Die Bezeichnung CMYKRG steht hierbei für CMYK+Rot+Grün, wobei Rot auch Orange mit einschließt.
  • Für einen 7-farbigen Druck verwenden Sie das Testchart CL-CMYKRGB. Es enthält neben den CMYK-Farben auch die Zusatzfarben Rot+Grün+Blau.
  • Für zwei Gamut erweiternde Druckfarben (z. B. CMYK+Rot+Orange) stehen neun Spezialtestscharts für 6C- und 7C-Farbkombinationen zur Verfügung, die sich im Ordner Special befinden.
  • Die mitgelieferten Testcharts sind für die Handmessgeräte, die vom Measure Tool unterstützt werden, in den Formaten DIN A4 und US Letter Size optimiert und bestehen deshalb aus mehreren Seiten, wie Sie an den Seitenzahlen erkennen können: 1_6 bedeutet, dass es sich um das erste von sechs Testcharts handelt, die in entsprechender Reihenfolge vermessen werden müssen.

 Wichtige Hinweise

  • In keinem der Testcharts wird der Gesamtfarbauftrag von 400 % überschritten, auch nicht bei Multicolor-Testcharts.
  • Überprüfen Sie, ob Ihr RIP oder das Ausgabesystem für Ihren Drucker Photoshop Multikanal-PSD-Dateien unterstützt. Wenn nicht, sollten Sie die Testcharts in Photoshop (oder einem anderen geeigneten Bildbearbeitungsprogramm) öffnen und als DCS2-Dateien abspeichern.
  • Die Testcharts sind für das Messgerät X-Rite i1Pro optimiert, können aber auch mit anderen Einzelfarbmessgeräten vermessen werden.
  • Für Messungen mit den Messgeräten X-Rite i1iO, Barbieri Spectro LFP und Konica-Minolta FD-9 empfehlen wir, in ColorAnt mit dem Werkzeug Chart Exportieren aus der entsprechenden Referenzdatei eine angepasste Testchartdatei  zu erstellen.
  • Falls Sie ein Messgerät verwenden möchten, das nicht von ColorAnt/MeasureTool unterstützt wird, können Sie sich aus unseren Referenzdateien ein passendes Testchart für Ihr Messgerät und das vorgesehene Druckverfahren generieren. Verwenden Sie dabei unbedingt die zu Ihrem Farbsystem passende Referenzdatei. Sie ist bereits in CoPrA enthalten und befindet sich im gleichen Ordner wie die Testchartdateien.
  • Für die Multicolor-Profilierung müssen die Testcharts - anders als bei der CMYK-Profilierung - auf die Berechnungsalgorithmen abgestimmt sein, um Farbbereiche zu minimieren, da die Testcharts ansonsten außerordentlich groß werden würden.
    Wichtig: Die Multicolor-Profilierung unterscheidet sich von Hersteller zu Hersteller. Falls Sie in CoPrA mit gemessenen Multicolor-Testcharts von anderen Herstellern arbeiten möchten, beachten Sie bitte, dass mit diesen Testcharts in CoPrA möglicherweise keine optimalen Ergebnisse erzielt werden können.
  • Wenn Sie keine Möglichkeit haben, die CoPrA-Testcharts neu zu drucken und Messdaten aus Multicolor-Testcharts anderer Hersteller verwenden müssen, sollten Sie die Messdaten vor der Profilerstellung in CoPrA mit ColorAnt aufbereiten. Mit dem Werkzeug Umrechnen können Sie die Mess- und Referenzwerte in ColorAnt an die für CoPrA geeigneten Testcharts anpassen. Fehlende Messwerte werden dabei interpoliert, was jedoch bei sehr vielen Lücken in alternativen Testcharts anderer Hersteller zu Ungenauigkeiten führen kann.
  • Spezielle Testcharts, wie zum Beispiel CMY-Testcharts für Drucksysteme die Schwarz nicht nutzen, können bei Bedarf direkt von ColorLogic erhalten werden. Senden Sie hierfür eine Anfrage an supportdesk@colorlogic.de.
    Wenn Sie zum Beispiel mit CMY+Blau arbeiten, sollten Sie das entsprechende Testchart aus dem Ordner CMY+B verwenden.

    Hinweis
    : Viele Anwender haben für Farbkombinationen ohne Schwarz, wie zum Beispiel CMY+Blau, in der Vergangenheit Standard-CMYK-Testcharts verwendet, wie das ECI2002 oder IT8/7-4, und den K-Kanal mit Blau ausgetauscht. Dieser auf den ersten Blick praktikable Ansatz ist aber nicht sinnvoll, denn in CMYK-Testcharts hat die Prozessfarbe Schwarz eine ganz andere Rolle als eine Gamut erweiternde Prozessfarbe Blau. Entsprechend sind viele Farbkombinationen in den CMYK-Testcharts entweder unnötig oder sie fehlen. Deshalb empfehlen wir CoPrA in Verbindung mit CMY+X-Testcharts zu verwenden, um die bestmögliche Profilqualität zu erzielen.