ColorAnt | CxF/X-4 exportieren

CxF/X-4 exportieren

Messdaten als CxF/X-4-Datei exportieren

CxF/X-4 exportieren

Überblick

Diese Funktion speichert Spektraldaten als CxF/X-4-kompatible Datei. Sie ist unter Datei > CxF/X-4 exportieren zu finden.

CxF steht für Color exchange Format. CxF-Dateien sollten verwendet werden, um Farben Anbieter-neutral zu kommunizieren. CxF/X-4 ist seit 2015 ISO-Standard und wurde entworfen, um Sonderfarben durch Messen und Speichern von Spektralinformationen (von Tinten und Farben auf dem Substrat oder Prozessschwarz) zu definieren. Diese Spektraldefinitionen ermöglichen einen besseren Proof und eine bessere Reproduktion von Sonderfarben in den Farbmanagementssystemen. CxF/X-4-Dateien können als Sonderfarbenbibliothek im Farbserver ZePrA geladen werden.

 Vorgehensweise

  1. Öffnen Sie die Messdatei mit Sonderfarben, die Sie als CxF/X-4 Datei speichern möchten (zum Beispiel eine Datei mit spektralen Messdaten eines Testcharts).
    Hinweis: Die Datei muss Gerätedaten (DCS Data) und CIE-Spektraldaten enthalten. Weder Lab-Daten noch reine Sonderfarbmessungen ohne jegliche Prozentwerte sind ausreichend
  2. Wählen Sie unter Datei den Menüeintrag CxF/X-4 exportieren um ein Fenster zu öffnen, in dem Sie Angaben wie Substratname, Substrattyp, Druckprozess und Oberflächenbeschaffenheit eingeben können.
    Hinweis: Diese Metadaten sind optional, können jedoch für eine Verwendung der CxF/X-4-Datei in anderen Programmen von Vorteil sein.
  3. Wenn Sie einen Namen eingegeben und die notwendigen Angaben in den Drop-down-Menüs gemacht haben, können Sie den Export als CxF/X-4 mit einem Klick auf Start einleiten.

Hinweis: Da sich bei CxF/X-4 alles um Sonderfarbencharakterisierung dreht, werden nur die Volltöne jeder Primärfarbe (ausser Schwarz), Überdruckinformationen der entsprechenden Farbe auf Schwarz und Farbtöne gespeichert. Wenn Sie also ein komplettes IT8-4 CMYK-Testchart exportieren, erhalten Sie 102 Farbfelder für CMY.

Redundante Felder entfernen: Funktion zum automatischen Optimieren und Entfernen redundanter Farbfelder. Wenn die Checkbox Redundante Felder entfernen aktiviert ist, werden alle benötigen Farbfelder jeweils einmal in der exportieren CxF-/X-4-Datei gespeichert, wobei Duplikate vermieden werden.

Schwarzgradient beim Export einbeziehen: Exportiert auch den Schwarzgradienten. Typischerweise werden beim Export von CxF/X-4-Daten aus einem kompletten Testchart nur 100 % Schwarz und überdruckende Sonderfarben mit 100 % Schwarz hinzugefügt, nicht aber der Schwarzgradient. Das Hinzufügen des Schwarzgradienten kann jedoch von Vorteil sein, wenn man die Schwarzinformationen aus den CxF/X-4-Daten in anderen Werkzeugen verwenden möchte (zum Beispiel unter Primärfarben editieren).

Hinweis: Die CxF/X-4-Spezifikation verbietet zwar nicht explizit, den Schwarzgradienten mit zu speichern, jedoch ist der ursprüngliche Gedanke, Sonderfarben zu spezifizieren, und nicht Schwarz. Deshalb kann das Aktivieren der Checkbox zu Inkompatibilitäten mit Programmen anderer Hersteller führen.

ColorAnt | Messen

Messen

Messen von Testcharts

Measure Tool

Das Measure Tool ist ColorLogics eigenes Werkzeug zum Messen von Charts und Sonderfarben. Es kann in ColorAnt geöffnet werden, indem Messen in der Sidebar ausgewählt wird.

 

Messen mit dem Measure Tool

Auswahl

Wählen Sie Ihr Messgerät und verbinden Sie es mit einem Klick auf Verbinden mit dem Measure Tool.

Glühbirnen-Icon: Das Glühbirnen-Icon wird angezeigt, wenn ein Gerät (zum Beispiel das X-Rite i1Pro oder das Konica Minolta FD-7) den Modus Umgebungslichtmessung unterstützt. Durch Anklicken dieses Symbols wird zwischen der Umgebungslichtmessung und der Standard-Reflexionsmessung gewechselt. Der Modus kann auch im Datei-Menü Messmodus umgeschaltet werden. Weitere Informationen finden Sie im folgenden Kapitel Umgebungslichtmessung im Measure Tool.

Info

Zeigt die aktuellen Geräteinformationen (ob das ausgewählte Gerät gefunden wurde, die Versionsnummer und ob der eingebaute Filter aktiv ist).

Optionen

Mit Richtung geben Sie an, wie Sie das Chart messen möchten. Abhängig vom gewählten Gerät stehen Ihnen Einzelfeldmessungen oder Streifenmessungen in horizontaler oder vertikaler Richtung zur Verfügung.

Evaluierung: Ermöglicht einen Vergleich der gemessenen Daten mit einem Profil Ihrer Wahl. Klicken Sie auf das Zahnradsymbol und wählen Sie das Vergleichsprofil aus der Liste der auf dem System verfügbaren Profile. Alle Felder mit einem DeltaE-Abstand, der größer als 20 ist, werden im Chart rot markiert. Standardmäßig ist die Evaluierung deaktiviert.

Hinweis: Um die Evaluierung nach einer Aktivierung wieder zu deaktivieren, wählen Sie in der Profilauswahl den ersten Eintrag Deaktiviert.

Charts öffnen

Charts können über das Menü Datei mit den Einträgen Zuletzt verwendete Dateien oder Vordefinierte Charts geöffnet werden. Ihre eigenen Charts können Sie der Liste hinzufügen, indem Sie sie in den Ordner Wedges (Benutzer\Dokumente\ColorAnt\Wedges) kopieren. Mit dem Eintrag Chartverzeichnis öffnen kommen Sie direkt zum Wedges-Ordner.
Alternativ können Sie auch einfach eine Referenzdatei laden oder per Drag-and-Drop auf das Fenster ziehen.

Chart-Anzeigebereich

Im unteren Teil des Fensters wird das ausgewählte Chart mit Zeilen und Spaltenbeschriftungen angezeigt.

Die aktuell zu messende Zeile oder der aktuell zu messende Patch wird immer mit einer gelben Umrandung hervorgehoben. Falls die Evaluierung aktiv ist, werden gemessene Patches mit zu großen DeltaE-Abweichungen rot markiert.

Zeige Referenzdaten: Ermöglicht eine geteilte Darstellung der Patches, in denen die eine Hälfte den Referenzfarbwert anzeigt und die andere den gemessenen Farbwert.

An Breite anpassen zeigt das Chart so an, dass die komplette Breite des Fensters ausgenutzt wird. Bei größeren Charts erscheint dann ein Scroll-Balken auf der rechten Seite.

Info-Symbol: Das kleine i-Symbol links über dem Anzeigebereich enthält einige nützliche Informationen über das geladene Chart, wie den Namen der Referenz, die Anzahl der Felder, der Zeilen und der Spalten des Charts. Diese Informationen sind für einige Geräte hilfreich, zum Beispiel um sie schnell und einfach einstellen zu können.

Löschen-Symbol: Löscht alle bisher gemessenen Daten und zeigt das Chart wieder mit den Referenzwerten an.

Messbedingung: Nur verfügbar, wenn ein Datensatz mit mehreren Messbedingungen geladen wird. Ermöglicht die Auswahl der Messbedingung, die angezeigt werden soll.

Plus-Symbol: Fügt der Liste Messungen fertige Messungen hinzu.

Messungen: Zeigt eine Liste aller Messungen an, die in der aktuellen Mess-Session hinzugefügt wurden. Das in der Liste ausgewählte Testchart wird im Hauptfenster des Measure Tools angezeigt. Weitere Details zum Fenster Messungen finden Sie weiter unten.

Übertragen-Symbol: Überträgt die Messdaten an ColorAnt.

Patch-Informationen: Wenn Sie mit der Maus über die Farbfelder fahren, erhalten Sie Informationen zum jeweiligen Patch, wie die Patch-Nummer, den Farbraum mit den Referenzwerten und die gemessenen Werte. Beim Vergleich mit einem Profil werden außerdem Angaben zur DeltaE-Abweichung angezeigt.

Hinweismeldungen: Links unterhalb des Anzeigebereichs erhalten Sie verschiedene Hinweise und Meldungen zur aktuellen Messung. Beim Messen von Charts können zum Beispiel Anweisungen zum Chart-Wechsel erscheinen oder der Hinweis, dass in einer Zeile eine fragwürdige Messung vorliegt (was bedeuten könnte, dass Sie die falsche Zeile gemessen haben).

Hilfe-Symbol: Das Hilfe-Symbol rechts unter dem Anzeigebereich führt Sie mit einem Klick zu ColorAnts Online-Hilfe.

Messungen-Fenster:

Datum: Das Datum und die Uhrzeit, zu der das Chart gemessen wurde.

Gerät: Das Gerät, mit dem das Chart gemessen wurde.

Inhalt: Der Name des gemessenen Charts.

Typ: Gibt an, ob die Daten importiert oder gemessen wurden. Importierte Daten dienen nur als Referenz.

Alle: Wählt alle Einträge aus.

Keine: Hebt die Markierung aller Einträge auf.

Invertieren: Kehrt die Auswahl um.

Papierkorb-Symbol: Löscht die ausgewählten Messungen.

Beenden: Schließt das Fenster, ohne Daten zu übertragen oder zu speichern.

Übertragen und Beenden: Schließt das Measure Tool und überträgt alle Messdaten (importierte Daten werden nicht übertragen).

Allgemeine Informationen zu den Messbedingungen

Die ISO-Norm 13655:2009 definiert die Messbedingungen M0, M1, M2 und M3.

Messbedingung M0: Schreibt keine spezifische Lichtquelle vor, empfiehlt jedoch die Lichtart A. Diese Lichtart repräsentiert die häusliche Beleuchtung mit Wolfram-Glühfaden, bei einer Farbtemperatur von ca. 2856 Kelvin. Der UV-Anteil im Licht ist nicht genau festgelegt. Demzufolge ist M0 laut ISO 13655 ungeeignet, wenn das zu messende Papier fluoresziert und wenn Messdaten zwischen Standorten ausgetauscht werden müssen.

Messbedingung M1: Wenn das Substrat optische Aufheller enthält minimiert diese Messbedingung die Schwankungen der Messergebnisse zwischen verschiedenen Geräten. Als beleuchtende Lichtart muss D50 verwendet werden, also eine Tageslichtsimulation mit der Farbtemperatur von 5003 Kelvin. Die Strahlungsintensitäten der Wellenlängen sind genau definiert, auch jene unter 400 nm, da diese Wellenlängen Fluoreszenz anregen.

Messbedingung M2 (auch bekannt als „UV-cut“- Modus): Bringt nur Strahlungsenergie über 400 nm Wellenlänge auf die Probe auf, entweder durch einen Filter, der der Optik des Messgerätes vorgeschobenen ist, oder durch Modifikation der Messlichtquelle. Damit wird sichergestellt, dass Fluoreszenzen keinen Einfluss auf die Messergebnisse ausüben.

Messbedingung M3: Hier wird ein Polfilter vor der Linse des Messgeräts platziert, um die Auswirkungen von Glanzeffekten auf die Messwerte zu unterdrücken. Ansonsten gelten die gleichen Anforderungen wie an Messbedingung M2.

Umgebungslichtmessung mit dem Measure Tool

Der Messmodus (in der Menüleiste) kann zwischen einer Umgebungslichtmessung (nur mit geeigneten Geräten verfügbar) und der Standard-Reflexionsmessung umgeschaltet werden.

Wenn ein Gerät beide Modi unterstützt (zum Beispiel das X-Rite i1Pro oder das Konica-Minolta FD-7), wird in der Benutzeroberfläche neben der Geräteauswahl eine Schaltfläche mit einem Glühlampensymbol angezeigt. Ein Klick auf diese Glühlampe schaltet zwischen den Modi um. Alternativ kann der Modus im Datei-Menü Messmodus umgeschaltet werden.

Der Modus Umgebungslichtmessung ermöglicht die Messung der spektralen Strahlung einer Lichtquelle als ein einziges Farbfeld.

Zum Messen folgen Sie den Anweisungen für die Kalibrierung und Vorbereitung des Gerätes. Um die Lichtquelle zu messen, muss am Gerät ein Umgebungslichtkopf angebracht werden (siehe Gerätehandbuch). Je nach Gerät können Sie zum Messen die Schaltfläche am Gerät verwenden oder auf die Schaltfläche Messen im Measure Tool klicken.

Nach Abschluss der Messung werden die Werte für Luminanz (Lux), Farbtemperatur (in Kelvin), Spektral und XYZ angezeigt. Wenn Sie die aktuelle Messung an ColorAnt senden möchten, klicken Sie auf Übertragen.

Umgebungslichtmessungen werden in ColorAnt unter Datensätze in der CIE-Spalte als Emission bezeichnet. Sie können in ColorAnts CIE-Konvertierung oder in CoPrAs Druckerprofilierung unter Abmusterungs-Lichtart verwendet werden.

Messgeräte mit Setup-Wizards

Alle unterstützten Messgeräte, die über Setup-Wizards verfügen (zum Beispiel das i1iO, Konica-Minolta FD-9 und die Barbieri-Geräte), können die Scanoptionen (Feldgrößen, Reihen pro Seite, Gap-Breite) automatisch aus der Referenzdatei übernehmen, wenn sie dort hinterlegt wurden. Da diese Werte dann nicht mehr manuell eingegeben werden müssen, fällt eine große Fehlerquelle beim Einrichten und anschließenden Messen weg.

Die Scanoptionen werden jedoch nur dann in die Referenzdatei geschrieben, wenn sie mit dem Werkzeug Chart exportieren ab ColorAnt 5 erstellt wurde. Wenn diese Informationen nicht in der Referenzdatei enthalten sind, müssen sie – wie bisher – passend zum ausgewählten Chart manuell eingegeben werden.

Messen mehrerer Charts

Mehrere Testcharts können in einer einzigen Session gemessen werden, ohne dass das Measure Tool nach jeder Messung geschlossen/geöffnet werden muss. Gemessene Testcharts werden automatisch der Liste Messungen hinzugefügt. Die Zahl in Klammern gibt die Anzahl der Messungen an. Ein zuvor gemessenes Testchart kann mit einem Klick auf das Plus-Symbol in diese Liste aufgenommen werden. Dies ist nur möglich, wenn ein kompletter Messdatensatz vorhanden ist. Ein Klick auf Messungen öffnet die Liste mit allen Messungen.

Wird ein Gerät mit einem Assistenten (Positionierung) verwendet (zum Beispiel das X-Rite i1iO), kann die nächste Messung durch Anklicken des Zahnradsymbols gestartet werden, woraufhin die Einstellungen für den Assistenten/das Gerät eingegeben werden können. Durch Klicken auf die Schaltfläche Übertragen werden die Daten direkt in den Bereich Datensätze von ColorAnt übertragen und das Measure Tool wird geschlossen.

Fehlerhafte Patches/Zeilen nachmessen

Bestehende Messdaten mit fehlerhaften Messergebnissen können durch einfaches Nachmessen der fehlerhaften Elemente des Charts (Zeilen oder Patches) leicht korrigiert werden. Laden Sie einfach ein zuvor gemessenes Testchart, und es wird automatisch als Imported in die Liste der Messungen aufgenommen.

Wenn eine Datei mit mehreren Messbedingungen geladen wird, wählen Sie im Import-Dialog die entsprechende Messbedingung aus. Schließen Sie das Messgerät an und messen Sie die fehlerhaften Zeilen oder Patches. Standardmäßig ist die erste Zeile/Patch ausgewählt, aber jede Zeile bzw. jeder Patch kann für eine erneute Messung ausgewählt werden. Wenn ein Gerät die gewählte Messbedingung nur in einem kombinierten Multi-Messmodus unterstützt, werden die Daten der ausgewählten Bedingung in alle Datensätze kopiert.

Nach Abschluss der Nachmessungen müssen die Messdaten mit dem Plus-Symbol in die Liste der Messungen aufgenommen werden. Klicken Sie auf Übertragen, um die Daten wieder an die aufrufende Anwendung zu übermitteln.

Hinweis: Wenn das Measure Tool von einer Anwendung geöffnet wird, die nur einen Datensatz/eine Messung anfordert (zum Beispiel CoPrA oder ZePrA), startet es im Single-Modus. In diesem Modus ist es nur möglich, eine einzige Datei zu messen. Sobald die Messung abgeschlossen ist, übertragen Sie die Daten und verlassen oder kehren Sie zum Measure Tool zurück:

Klicken Sie auf Zurück, um eine andere Datei auszuwählen oder die Daten neu zu messen und zu korrigieren. Im Single-Modus wird jedoch nur ein Messdatensatz im Fenster Messungen angezeigt. Das Messen mehrerer Charts überschreibt immer die letzte Messung (da nur eine Datei übertragen werden kann).

Wenn die Daten mit einem Gerät gemessen werden, das mehrere Messbedingungen unterstützt, zeigt die aufrufende Anwendung den Import-Dialog an, so dass nur einer der Datensätze zur Übertragung ausgewählt werden kann.

Virtuelle Geräte

ColorAnts Measure Tool enthält drei virtuelle Geräte, das Virtuelle Gerät (Manuell), das Virtuelle Gerät (Spektral) und das Virtuelle Gerät (Printer).

Das Virtuelle Gerät (Spektral) wird zu Demonstrationszwecken verwendet.

Das Virtuelle Gerät (Manuell) ermöglicht es, Lab-Werte für ausgewählte Farbfelder manuell einzugeben. Dies ist beispielsweise dann praktisch, wenn das Gerät, mit dem die Werte gemessen wurden, nicht mit dem Measure Tool verbunden ist oder wenn ein älteres Gerät verwendet wird, das die Messwerte lediglich auf dem Gerät selbst anzeigt.

Mit dem virtuellen Gerät (Printer) kann zu Testzwecken ein typisches Offset-Druckverhalten simuliert werden.

Virtuelles Gerät (Spektral)

Messen mit dem virtuellen Gerät (Spektral)

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Bedingung: M0, M1, M2, MO/M1/M2.

Optionen: Stehen nach dem Verbinden des virtuellen Geräts zur Verfügung. Wählen Sie die Richtung des Scans aus.

Schritt 3: Starten Sie eine Messung durch einen Doppelklick auf das erste Feld der ersten Zeile.

Schritt 4: Wenn die Messung komplett ist, klicken Sie auf das Übertragen-Symbol, um alle Messdaten zu übertragen und zur aufrufenden Anwendung (ColorAnt, CoPrA oder ZePrA) zurückzukehren.

Wenn mehrere Messbedingungen verwendet wurden, können die Ergebnisse/Messwerte der einzelnen Bedingungen ausgewählt und im Drop-down-Menü neben dem Symbol Übertragen angezeigt werden.

Hinweis: Das virtuelle Gerät dient nur zu Testzwecken und simuliert jedes Mal die gleichen hinterlegten Spektraldaten.

Virtuelles Gerät (Manuell)

Messen mit dem virtuellen Gerät (Manuell)

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden. Es erscheint ein Fenster mit einem Eingabefeld für die Lab-Werte.

Bedingung: M0, M1, M2.

Schritt 3: Geben Sie die gewünschten Lab-Werte ein und drücken Sie entweder die Eingabetaste auf Ihrer Tastatur oder klicken Sie auf die Schaltfläche Weiter, um automatisch den nächsten Patch auszuwählen. Alle erforderlichen Lab-Werte können in einer einzigen Session eingegeben werden.

 

Schritt 4: Wenn die Bearbeitung abgeschlossen ist, klicken Sie zum Beenden auf Schließen.

Schritt 5: Wenn die Messung komplett ist, klicken Sie auf das Übertragen-Symbol, um alle Messdaten zu übertragen und zur aufrufenden Anwendung (ColorAnt, CoPrA oder ZePrA) zurückzukehren.

Virtuelles Gerät (Printer)

Messen mit dem virtuellen Gerät (Printer)

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Bedingung: M0, M1, M2, M0/M1/M2.

Optionen: Stehen nach dem Verbinden des virtuellen Geräts zur Verfügung. Wählen Sie die Richtung des Scans aus.

Schritt 3: Starten Sie eine Messung durch einen Doppelklick auf das erste Feld der ersten Zeile.

Schritt 4: Wenn die Messung komplett ist, klicken Sie auf das Übertragen-Symbol, um alle Messdaten zu übertragen und zur aufrufenden Anwendung (ColorAnt, CoPrA oder ZePrA) zurückzukehren.

Wenn mehrere Messbedingungen verwendet wurden, können die Ergebnisse/Messwerte der einzelnen Bedingungen ausgewählt und im Drop-down-Menü neben dem Symbol Übertragen angezeigt werden.

Hinweis: Das virtuelle Gerät dient nur zu Testzwecken und simuliert ein typisches Offset-Druckverhalten mit den immer gleichen hinterlegten Daten.

Unterstützte Geräte

Barbieri


Barbieri Spectro LFP
Barbieri Spectro LFP qb
Barbieri Spectropad

Konica Minolta


Konica Minolta FD-5
Konica Minolta FD-7
Konica Minolta FD-9

Techkon


SpectroDens (Nur Windows)
SpectroJet (Nur Windows)

X-Rite


X-Rite eXact
X-Rite i1Pro 1
X-Rite i1Pro 2
X-Rite i1Pro 3
X-Rite i1iO
X-Rite iO3

Myiro-1

Myiro-1

Measuring with the Myiro-1

Kalibrieren

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste unter Auswahl.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Schritt 3: Stellen Sie sicher, dass der Weißreferenzkopf montiert ist und klicken auf OK.

Messbedingung:

Es wird immer mit der kombinierten Bedingungen M0/M1/M2 gemessen. Hierbei werden immer alle verfügbaren Messbedingungen in einem Durchlauf gemessen.

Messen

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste unter Auswahl aus und führen Sie die Weißkalibrierung durch.

Schritt 2: Unter Optionen > Richtung wählen Sie, wie Sie das Testchart messen wollen. Für Messungen mit dem Lineal empfehlen wir die Option Komplette Zeilen scannen.

Schritt 3: Platzieren Sie das Gerät vor dem ersten Patch der zu messenden Zeile und drücken Sie die Messtaste am Gerät. Halten Sie die Taste gedrückt und fahren Sie mit dem Gerät über den Streifen bis über den letzten Patch hinaus. Lassen Sie die Taste los.

Schritt 4: Die Daten werden an das Measure Tool übertragen und Sie können mit der nächsten Zeile fortfahren.

Schritt 5: Wenn die Messung komplett ist, öffnen Sie mit einem Klick auf das Übertragen-Symbol den Messdaten übertragen-Dialog. Hier können die Messdaten verworfen oder an ColorAnt übermittelt werden.

ColorAnt ermöglicht das Übertragen einzelner oder aller verfügbarer Messbedingungen. Im letzteren Fall werden mehrere Datensätze übermittelt. Zur einfachen Unterscheidung ist bei jedem Datensatz die Messbedingung an den Dateinamen angehängt.

Barbieri-Geräte

Barbieri Spectropad

Messen mit dem Barbieri SpectroPad

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.
Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Geräteoptionen

Sobald das gewählte Gerät verbunden ist, öffnet sich der Barbieri Setup Wizard des SpectroPad:

Einstellungen

Chart-Breite: Geben Sie die Breite des Charts in Millimetern an.
Horizontaler Abstand: Geben Sie die Breite eines Feldtrenners an.
Messbedingung: M0, M1, M2.
Apertur: Wählen Sie zwischen Standard und 6.

Wenn alle Einstellungen vorgenommen wurden können Sie im Hauptfenster unter Richtung festlegen, wie das Chart gemessen werden soll.

Messen

Schritt 1: Nach dem Auswählen und Verbinden des Gerätes nehmen Sie die geforderten Einstellungen vor und klicken Sie auf Start.
Schritt 2: Beginnen Sie die Messung mit der im Fenster markierten Zeile.

Hinweis: Beim SpectroPad werden die Charts zeilenweise von unten nach oben gemessen, damit man nicht mit dem Gerät über die Zeilen des Charts fährt, die noch zu messen sind.

Schritt 3: Wenn die Messung komplett ist, öffnen Sie mit einem Klick auf das Übertragen-Symbol den Messdaten übertragen-Dialog. Hier können die Messdaten verworfen oder an ColorAnt übermittelt werden.

Barbieri Spectro LFP

Messen mit dem Barbieri Spectro LFP

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.
Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Geräteoptionen

Wenn das gewählte Gerät verbunden ist, öffnet sich der Barbieri Setup Wizard des LFP:

Positionieren Sie den Kopf des Geräts auf der linken oberen Ecke des Charts, siehe Screenshot.

Verwenden Sie die manuelle Positionierung auf der rechten Seite oder die automatische Positionierung, um den Kopf exakt zu positionieren. Die Autopositionierung ist nur anwendbar, wenn das Chart über die benötigten Ränder und Markierungen verfügt.

Wenn Sie die Autopositionierung verwenden möchten, aktivieren Sie die Checkbox Benutze automatische Positionierung und klicken auf Weiter. Es wird nun das komplette Chart gemessen.

Wichtig: Um die Autopositionierung nutzen zu können benötigt das Chart die entsprechenden Ränder und Markierungen.

Wenn Sie die Manuelle Positionierung verwenden möchten, positionieren Sie den Kopf mit den Pfeiltasten oder durch Eingabe der x/y-Koordinaten exakt über der linken oberen Ecke. Der Messkopf sollte anschließend auf der äußersten Ecke des markierten Feldes stehen.

Manuelle Eingabemöglichkeiten zum Positionieren

Die vier Pfeile verändern die Position des Messkopfes (links, rechts, oben, unten). Mit dem Doppelpfeil in der Mitte fahren Sie den Messkopf rauf oder runter.

Tipp: Ändern Sie die Position des Kopfes mit den entsprechenden Pfeiltasten auf ihrer Tastatur.

Schritt: Gibt die Einheiten an, die der Messkopf bei einem Pfeilklick zurücklegt.

Position: Ändern Sie die Position des Kopfes durch Eingabe von x/y-Koordinaten.

Wenn Sie fertig sind klicken Sie auf Weiter, um die rechte obere Ecke des Charts anzugeben.

Bestätigen Sie mit Weiter.

Auf der letzten Seite geben Sie die Position der unteren rechten Ecke an und bestätigen mit Weiter.

Einstellungen

Chart-Optionen
Zeilen auf (erster) Seite: Geben Sie die Anzahl der Zeilen auf dem Chart an. Falls das Chart aus mehreren Seiten besteht, geben Sie die Zeilenanzahl der ersten Seite an.
Horizontaler Feldabstand: Geben Sie die Höhe des horizontalen Feldtrenners in mm an.
Vertikaler Feldabstand: Geben Sie die Breite des vertikalen Feldtrenners in mm an.

Mess-Optionen
Messbedingung: M0.
Apertur: Wählen Sie zwischen Standard, 2, 6, 8 oder manuell.
Kalibration:

  1. Schnell: Kalibriert am Anfang jeder Testchartseite
  2. Akkurat: Kalibriert jede zweite Zeile

Messmodus:

  1. Schnell (Standard): Der schnelle Messmodus ist der Standardmodus des Spectro LFP. In diesem Modus liegt der Messkopf auf dem Messobjekt auf und die Oberfläche wird gescannt.
  2. Feld für Feld (genauer): Im Auf/Ab-Modus bewegt sich der Messkopf des Gerätes zwischen den einzelnen Messungen nach oben und unten. Verwenden Sie diesen Modus für empfindliche Materialien, um Kratzer auf der Oberfläche zu vermeiden.
  3. Kontaktlos: Der kontaktlose Modus ähnelt dem Schnellmodus, der Messkopf berührt die Oberfläche hier jedoch nicht. Dieser Messmodus ist für klebrige und empfindliche Materialien geeignet.

Hinweis: Der schnelle Messmodus Schnell (Standard) verwendet stets die selbe Menge an Licht und kann somit dunkle und helle Proben gleich schnell messen. Dies hat jedoch den Nachteil, dass insbesondere dunkle Proben nicht hinreichend genau erfasst werden. Die Einzel-Kontaktmessung Feld für Feld (genauer) ist hier von Vorteil, da hier die nötige Lichtmenge je Farbfeld individuell angepasst wird. Dies führt zu einer besseren Differenzierung, insbesondere bei dunklen Farben.

Start: Startet die Messung des Charts.

Mehrseitige Testcharts

Manuelle Positionierung

Wenn das Testchart mehrere Seiten hat, erscheint nach dem Messen einer Seite eine Meldung, die den Anwender dazu auffordert, die nächste Seite auf den Tisch zu legen:

  1. Legen Sie die nächste Seite auf den Tisch.
  2. Rekalibrieren Sie den Tisch und verwenden Sie die manuellen Eingabemöglichkeiten wie oben beschrieben, um zwei Ecken des Charts anzugeben. Die dritte Ecke wird automatisch berechnet.
  3. Klicken Sie auf Start um die nächste Seite zu messen.

Wichtig: Wenn die zweite Seite EXAKT dort platziert wurde, wo die erste Seite lag, können Sie auch ohne Neukalibrierung direkt auf Start klicken. Die zuvor eingestellten Koordinaten werden dann wieder verwendet.

Automatische Positionierung

Wenn die Autopositionierung ausgewählt wurde:

Die Checkbox Benutze automatische Positionierung ist automatisch aktiviert.

Klicken Sie auf Start zum Autopositionieren und Messen der nächsten Seite.

Wichtig: Um die Autopositionierung nutzen zu können, benötigt das Chart die entsprechenden Ränder und Markierungen.

Charts mit Barbieri Gateway erstellen und ColorLogic ColorAnt messen

Zum Erstellen von ColorLogic-Charts, die die benötigten Autopositionierungsmarker enthalten, mit dem Barbieri Gateway-Chartgenerator, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Kopieren Sie die ColorLogic-Charts in das Benutzerverzeichnis: Myuser>Documents>Barbieri>Gateway
  2. Starten Sie den Barbieri-Chartgenerator und wählen Sie die Referenz aus dem CLReferencesBarbieri-Ordner.
  3. Fügen Sie dem Chart die gewünschten Optionen hinzu, zum Beispiel Autopositionierungsmarkierungen, Referenzbereich etc., und speichern dann die Datei ab.
  4. Laden Sie die Referenzdatei in ColorAnt per Drag-and-drop der .ref-Datei auf das Datensätze-Fenster. Die Zieldatei kann im Ordner Gateway>Targets gefunden werden.
  5. Wenn die Patches nicht dem ausgedruckten Chart entsprechen, können Sie im Datensätze-Fenster mit einen Rechtsklick auf die Referenz die Zeilen und Spalten vertauschen. Überprüfen Sie anschließend die Patch-Anordnung im Betrachten-Werkzeug.
  6. Markieren Sie die Referenzdatei und starten das Messen-Werkzeug. Prüfen Sie, dass das korrekte Chart ausgewählt wurde. Wählen Sie das Spectro LFP aus der Geräteauswahl und klicken Sie auf Verbinden.
  7. Sobald das Gerät verbunden ist, wird der Spectro LFP Assistent angezeigt. Wählen Sie hier einfach die Autopositionierung und klicken auf Start.

 

Barbieri Spectro LFP qb

Messen mit dem Barbieri Spectro LFP qb

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.
Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Geräteoptionen

Wenn das gewählte Gerät verbunden ist, öffnet sich der Barbieri Setup Wizard des LFP qb:

Positionieren Sie den Kopf auf der oberen linken Ecke des Charts, siehe Screenshot.

Automatische Positionierung mit Hilfe der Kamera

Bei der automatischen Positionierung mit Kamera wird ein Foto vom gesamten Chart gemacht auf dem dann nach den Markierungslinien am Rand gesucht wird. Die Autopositionierung ist daher nur möglich, wenn das Chart über die benötigten Ränder und Markierungen verfügt.

Verwenden Sie die manuelle Positionierung auf der rechten Seite oder die automatische Positionierung, um den Kopf exakt zu positionieren.

Aktivieren Sie die Checkbox Benutze automatische Positionierung und klicken auf Weiter. Es wird nun das komplette Chart gemessen.

Hinweis: Die Kamera muss angeschlossen sein, um die automatische Positionierung mit Kamera nutzen zu können. Wenn die automatische Positionierung mit Kamera nicht funktioniert, wird wieder in die Autopositionierung ohne Kamera gewechselt.

Automatische Positionierung ohne Kamera

Bei der automatischen Positionierung ohne Kamera sucht der Messkopf nach den Markierungslinien am Rand. Die Autopositionierung ist daher nur möglich, wenn das Chart über die benötigten Ränder und Markierungen verfügt.

Aktivieren Sie die Checkbox Benutze automatische Positionierung und klicken auf Weiter. Es wird nun das komplette Chart gemessen.

Manuelle Positionierung

Die vier Pfeile verändern die Position des Messkopfes (links, rechts, oben, unten). Mit dem Doppelpfeil in der Mitte fahren Sie den Messkopf rauf oder runter.

Tipp: Ändern Sie die Position des Kopfes mit den entsprechenden Pfeiltasten auf ihrer Tastatur.

Schritt: Gibt die Einheiten an, die der Messkopf bei einem Pfeilklick zurücklegt.

Position: Ändern Sie die Position des Kopfes durch Eingabe von x/y-Koordinaten.

Klicken Sie auf Weiter, um die nächste Ecke (oben rechts) auf dem Chart anzugeben. Gehen Sie vor, wie oben beschrieben, und bestätigen Sie mit Weiter.

Auf der letzten Seite geben Sie die Position der unteren rechten Ecke an und bestätigen mit Weiter.

Einstellungen

Chart-Optionen
Zeilen auf (erster) Seite: Geben Sie die Anzahl der Zeilen auf dem Chart an. Falls das Chart aus mehreren Seiten besteht, geben Sie die Zeilenanzahl der ersten Seite an.
Horizontaler Feldabstand: Geben Sie die Höhe des horizontalen Feldtrenners in mm an.
Vertikaler Feldabstand: Geben Sie die Breite des vertikalen Feldtrenners in mm an.

Mess-Optionen:
Messbedingung: M0, M1, M2, M3.
Apertur: Wählen Sie zwischen Standard, 2, 6, 8 oder manuell.
Messmodus:

  1. Schnell (Standard): Der schnelle Messmodus ist der Standardmodus des Spectro LFP. In diesem Modus liegt der Messkopf auf dem Messobjekt auf und die Oberfläche wird gescannt.
  2. Feld für Feld (genauer): Im Auf/Ab-Modus bewegt sich der Messkopf des Gerätes zwischen den einzelnen Messungen nach oben und unten. Verwenden Sie diesen Modus für empfindliche Materialien, um Kratzer auf der Oberfläche zu vermeiden.
  3. Kontaktlos: Der kontaktlose Modus ähnelt dem Schnellmodus, der Messkopf berührt die Oberfläche hier jedoch nicht. Dieser Messmodus ist für klebrige und empfindliche Materialien geeignet.

Hinweis: Der schnelle Messmodus Schnell (Standard) verwendet stets die selbe Menge an Licht und kann somit dunkle und helle Proben gleich schnell messen. Dies hat jedoch den Nachteil, dass insbesondere dunkle Proben nicht hinreichend genau erfasst werden. Die Einzel-Kontaktmessung Feld für Feld (genauer) ist hier von Vorteil, da hier die nötige Lichtmenge je Farbfeld individuell angepasst wird. Dies führt zu einer besseren Differenzierung, insbesondere bei dunklen Farben.

Start: Startet die Messung des Charts.

Mehrseitige Testcharts

Manuelle Positionierung

Wenn das Testchart mehrere Seiten hat, erscheint nach dem Messen einer Seite eine Meldung, die den Anwender dazu auffordert, die nächste Seite auf den Tisch zu legen:

  1. Legen Sie die nächste Seite auf den Tisch.
  2. Rekalibrieren Sie den Tisch und verwenden Sie die manuellen Eingabemöglichkeiten wie oben beschrieben, um zwei Ecken des Charts anzugeben. Die dritte Ecke wird automatisch berechnet.
  3. Klicken Sie auf Start um die nächste Seite zu messen.

Wichtig: Wenn die zweite Seite EXAKT dort platziert wurde, wo die erste Seite lag, können Sie auch ohne Neukalibrierung direkt auf Start klicken. Die zuvor eingestellten Koordinaten werden dann wieder verwendet.

Charts mit Barbieri Gateway erstellen und ColorLogic ColorAnt messen

Zum Erstellen von ColorLogic-Charts, die die benötigten Autopositionierungsmarker enthalten, mit dem Barbieri Gateway-Chartgenerator, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Kopieren Sie die ColorLogic-Charts in das Benutzerverzeichnis: Myuser>Documents>Barbieri>Gateway
  2. Starten Sie den Barbieri-Chartgenerator und wählen Sie die Referenz aus dem CLReferencesBarbieri-Ordner.
  3. Fügen Sie dem Chart die gewünschten Optionen hinzu, zum Beispiel Autopositionierungsmarkierungen, Referenzbereich etc., und speichern dann die Datei ab.
  4. Laden Sie die Referenzdatei in ColorAnt per Drag-and-drop der .ref-Datei auf das Datensätze-Fenster. Die Zieldatei kann im Ordner Gateway>Targets gefunden werden.
  5. Wenn die Patches nicht dem ausgedruckten Chart entsprechen, können Sie im Datensätze-Fenster mit einen Rechtsklick auf die Referenz die Zeilen und Spalten vertauschen. Überprüfen Sie anschließend die Patch-Anordnung im Betrachten-Werkzeug.
  6. Markieren Sie die Referenzdatei und starten das Messen-Werkzeug. Prüfen Sie, dass das korrekte Chart ausgewählt wurde. Wählen Sie das Spectro LFP qb aus der Geräteauswahl und klicken Sie auf Verbinden.
  7. Sobald das Gerät verbunden ist, wird der Spectro LFP Assistent angezeigt. Wählen Sie hier einfach die Autopositionierung und klicken auf Start.

Konica Minolta-Geräte

Konica Minolta FD-7

Kalibrieren

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Schritt 3: Stellen Sie das Gerät auf die Weißreferenz, setzen Sie das Gerät mit der Zielfeldmaske auf die Kalibrierkachel und drücken Sie es herunter. Klicken Sie auf OK und halten Sie das Gerät so lange heruntergedrückt, bis im Messfenster oben links der Messmodus auswählbar wird.

Geräteoptionen

Wenn das gewählte Gerät verbunden und kalibriert ist erscheint das Drop-down-Menü mit den Messbedingungen.

Einstellungen

Messbedingung: M0, M1, M2.

Wenn alle gewünschten Einstellungen vorgenommen wurden, können Sie im Hauptfenster unter Richtung festlegen, in welchem Modus Sie das Chart messen möchten.

Messen

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter aus und führen Sie die Weißkalibrierung durch (wie oben beschrieben).
Schritt 2: Platzieren Sie das Gerät vor dem ersten Patch der zu messenden Zeile und drücken Sie die Messtaste am Gerät. Halten Sie die Taste gedrückt und fahren Sie mit dem Gerät über den Streifen bis über den letzten Patch hinaus. Lassen Sie die Taste los.
Schritt 3: Die Daten werden an das Measure Tool übertragen und Sie können mit der nächsten Zeile fortfahren.
Schritt 4: Wenn die Messung komplett ist, öffnen Sie mit einem Klick auf das Übertragen-Symbol den Messdaten übertragen-Dialog. Hier können die Messdaten verworfen oder an ColorAnt übermittelt werden.

Umgebungslichtmessung

Umgebungslichtmessungen können entweder mit dem Measure Tool 2.0 oder aus dem Werkzeug CIE-Konvertierung heraus durchgeführt werden.

Measure Tool: Wählen Sie den Modus Umgebungslichtmessung aus dem Menü Messmodus oder klicken Sie auf das Glühlampensymbol neben dem Drop-down-Menü Auswahl.

CIE-Konvertierung: Wählen Sie Emission (Messen) aus der Drop-down-Liste Beleuchtung. Dadurch wird das Measure Tool geöffnet.

Schritt 1: Wählen Sie das Messgerät aus dem Drop-down-Menü Auswahl des Reiters Gerät und führen Sie die Weißkalibrierung wie oben beschrieben durch. Nach der Kalibrierung bestätigen Sie die Meldung Bitte bereiten Sie das Messgerät für eine Umgebungslichtmessung vor.

Schritt 2: Befestigen Sie den Umgebungslichtkopf am Gerät.

Schritt 3: Klicken Sie auf Messen.

Schritt 4: Senden Sie die Messdaten an ColorAnt, indem Sie auf Übertragen klicken.

Die Messwerte werden entweder im Bedienfeld Datensätze (bei direkter Verwendung des Measure Tool) oder in der CIE-Konvertierung angezeigt.

Schritt 5 (nur CIE-Konvertierung): Klicken Sie auf Start. Die Daten der Umgebungslichtmessung werden verwendet, um die ausgewählten Spektraldaten in die neue Abmusterungsbedingung zu konvertieren.

Konica Minolta FD-9

Messen mit dem Konica Minolta FD-9

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.
Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Geräteoptionen

Wenn das gewählte Gerät verbunden wurde öffnet sich der Setup-Wizard des FD-9:

Einstellungen

Messoptionen
Messbedingung: M0, M0/M1/M2.

Seitenoptionen
Reihen pro Seite: Geben Sie die Anzahl der Zeilen auf einer Seite an. Bei mehreren Seiten geben Sie die Zeilenanzahl der ersten Seite an.
Seitenanzahl: Automatisch berechnete Anzahl der erwarteten Seiten.

Messmodus
Freiform: In diesem Messmodus legen Sie ihr Chart einfach in das Gerät ein. Das FD-9 erkennt es automatisch.
Vorgabe: In diesem Messmodus legen Sie die Maße des Charts, der Patches usw. fest. Das FD-9 verwendet dann diese Angaben auf der eingelegten Seite des Charts.

Messen

Schritt 1: Nach dem Verbinden des Gerätes öffnet sich der Setup-Wizard.
Schritt 2: Nehmen Sie alle Einstellungen vor und klicken Sie anschließend auf Start.
Schritt 3: Auf dem Display des FD-9 wird eine Aufforderung zum Einlegen des Charts angezeigt. Legen Sie das Chart ein und warten Sie bis es vermessen wurde.
Schritt 4: Wenn die Messung komplett ist, öffnen Sie mit einem Klick auf das Übertragen-Symbol den Messdaten übertragen-Dialog. Hier können die Messdaten verworfen oder an ColorAnt übermittelt werden.
ColorAnt ermöglicht das Übertragen einzelner Messbedingungen oder aller verfügbarer Messbedingungen. Im letzteren Fall werden mehrere Datensätze übermittelt. Zur einfachen Unterscheidung ist bei jedem Datensatz die Messbedingung an den Dateinamen angehängt.

Techkon-Geräte

SpectroDens

Messen mit dem Techkon SpectroDens

Wichtig: Techkon-Geräte sind nur unter Windows verfügbar.
Für den Betrieb benötigen Techkon-Geräte außerdem den Dienst TechkonDeviceServer der Techkon GmbH, der hier zum Download bereit steht: http://www.colorlogic.de/Seiten/Download/TDServiceSDK.2.0.0.7.exe

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Schritt 3: Stellen Sie das Gerät auf die Weißreferenz und klicken Sie auf OK.

Geräteoptionen

Wenn das gewählte Gerät verbunden wurde öffnet sich der Setup-Wizard des SpectroDens:

Einstellungen

Optionen
Messbedingung: M0, M1, M2, M3.
Polarisationsfilter: Abhängig von Ihrer Geräteversion kann der Polarisationsfilter manuell oder automatisch eingestellt werden. Falls dies rein automatisch geschieht, ist die Auswahl ausgegraut und hängt von der Auswahl der Messbedingung ab.
Lichtart: Wählen Sie zwischen A, C, D50 und D65. Die Lichtart wird von der ausgewählten Messbedingung beeinflusst.
Beobachter: Wählen Sie zwischen O2 und O10.

Wenn alle Einstellungen vorgenommen wurden können Sie im Hauptfenster unter Richtung festlegen in welchem Modus Sie das Chart messen möchten.

Messen

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter aus und führen Sie die Weißkalibrierung durch.

Schritt 2: Platzieren Sie das Gerät auf dem ersten Patch der zu messenden Zeile und drücken Sie die Messtaste am Gerät. Halten Sie die Taste gedrückt und fahren Sie mit dem Gerät über den Streifen bis zum letzten Patch. Lassen Sie die Taste los.

Schritt 3: Die Daten werden an das Measure Tool übertragen und Sie können mit der nächsten Zeile fortfahren.

Schritt 4: Wenn die Messung komplett ist, öffnen Sie mit einem Klick auf das Übertragen-Symbol den Messdaten übertragen-Dialog. Hier können die Messdaten verworfen oder an ColorAnt übermittelt werden.

SpectroJet

Messen mit dem Techkon SpectroJet

Wichtig: Techkon-Geräte sind nur unter Windows verfügbar.
Für den Betrieb benötigen Techkon-Geräte außerdem den Dienst TechkonDeviceServer der Techkon GmbH, der hier zum Download bereit steht: http://www.colorlogic.de/Seiten/Download/TDServiceSDK.2.0.0.7.exe

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Schritt 3: Stellen Sie das Gerät auf die Weißreferenz und klicken Sie auf OK.

Geräteoptionen

Wenn das Gerät verbunden wurde öffnet sich der Setup-Wizard des SpectroJet:

Einstellungen

Optionen
Feldbreite: Geben Sie hier die Breite in Millimetern eines einzelnen Patches an.
Messbedingung: M0, M1, M2, M3.
Polarisationsfilter: Abhängig von Ihrer Geräteversion kann der Polarisationsfilter manuell oder automatisch eingestellt werden. Falls dies rein automatisch geschieht, ist die Auswahl ausgegraut und hängt von der Auswahl der Messbedingung ab.
Lichtart: Wählen Sie zwischen A, C, D50, D65, F2, F7 und F11. Die Lichtart hängt von der ausgewählten Messbedingung ab.
Beobachter: Wählen Sie zwischen O2 und O10.

Wenn alle Einstellungen vorgenommen wurden können Sie im Hauptfenster unter Richtung entscheiden, in welchem Modus Sie das Chart messen möchten.

Messen

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter aus und führen Sie die oben beschriebene Weißkalibrierung durch.

Schritt 2: Platzieren Sie das Gerät vor dem ersten Patch der zu messenden Zeile und drücken Sie die Messtaste am Gerät einmal. Fahren Sie nun mit dem Gerät über den Streifen über den letzten Patch hinaus.
Bei M0 oder M3: Das einmalige Messen einer Zeile genügt für diesen Modus.
Bei M1 oder M2: Die Anzeige auf dem Gerät weist Sie darauf hin, dass Sie noch einmal über den Streifen zurückfahren müssen, um die Dualmessung abzuschließen.

Hinweis: Falls eine Messung nicht auf Anhieb gelingt sollten Sie die Messung nochmals mit einem größeren Abstand vor und hinter jeder Zeile durchführen.

Schritt 3: Die Daten werden an das Measure Tool übertragen und Sie können mit der nächsten Zeile fortfahren.

Schritt 4:Wenn die Messung komplett ist, öffnen Sie mit einem Klick auf das Übertragen-Symbol den Messdaten übertragen-Dialog. Hier können die Messdaten verworfen oder an ColorAnt übermittelt werden.
Wenn mehrere Messbedingungen gemessen wurden, können die Ergebnisse/Messwerte
der einzelnen Bedingungen im Drop-down-Menü neben dem Übertragen-Symbol ausgewählt und angesehen werden.

X-Rite-Geräte

X-Rite eXact

Messen mit dem X-Rite eXact

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Schritt 3: Bei der Aufforderung für die Weißkalibrierung können Sie einfach mit OK bestätigen, da dies im Gerät intern durchgeführt wird.

Geräteoptionen

Wenn das Gerät verbunden wurde öffnet sich der Setup-Wizard des eXact:

Einstellungen

Scanoptionen

Feldbreite (mm): Automatisch berechnete Breite eines einzelnen Patches.
Gap-Breite (mm): Geben Sie die Breite eines Feldtrenners in Millimetern an.
Chartbreite (mm): Geben Sie die Breite des Charts in Millimetern an.

Messoptionen
Messbedingung: M1 und M0/M2/M3. Sie können mit dem Schiebeschalter am Gerät zwischen den beiden Verfügbaren Bedingungen – M1 und M0/M2/M3 – wechseln. Im M0/M2/M3-Modus werden immer alle verfügbaren Messbedingungen in einem Durchlauf gemessen.

Wenn alle Einstellungen vorgenommen wurden können Sie im Hauptfenster unter Richtung festlegen, wie das Chart gemessen wird.

Messen (Scanmodus)

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter aus und führen Sie die Weißkalibrierung durch.

Schritt 2: Platzieren Sie das Gerät auf dem ersten Patch der zu messenden Zeile und drücken Sie den Klappmechanismus des Gerätes hinunter. Dadurch wird die Messung gestartet. Warten Sie auf den Signalton und fahren Sie mit heruntergedrücktem Gerät über den Streifen bis zum letzten Patch. Die Messung wird automatisch beendet. Sie können das Gerät jetzt wieder los lassen.

Schritt 3: Die Daten werden an das Measure Tool übertragen und Sie können mit der nächsten Zeile fortfahren.

Schritt 4: Wenn die Messung komplett ist, öffnen Sie mit einem Klick auf das Übertragen-Symbol den Messdaten übertragen-Dialog. Hier können die Messdaten verworfen oder an ColorAnt übermittelt werden.
ColorAnt ermöglicht das Übertragen einzelner oder aller verfügbarer Messbedingungen. Im letzteren Fall werden mehrere Datensätze übermittelt. Zur einfachen Unterscheidung ist bei jedem Datensatz die Messbedingung an den Dateinamen angehängt.

Messen (Einzelfeldmodus)

Falls Sie ohne den Scanaufsatz im Einzelfeldmodus messen möchten gehen Sie wie folgt vor:

 Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter aus und führen Sie die Weißkalibrierung durch.

Schritt 2: Nachdem Sie den Einstellungsdialog mit OK geschlossen haben, wählen Sie oben rechts im Hauptfenster unter Optionen die Richtung Einzelfelder – Zeilenweise.

Schritt 3: Platzieren Sie das Gerät auf dem ersten Patch der zu messenden Zeile und drücken Sie den Klappmechanismus des Gerätes hinunter. Dadurch wird die Messung gestartet. Nachdem der Signalton ertönt ist, können Sie das Gerät wieder hochheben.

Schritt 4: Die Daten werden an das Measure Tool übertragen und Sie können mit dem nächsten Patch fortfahren.

Schritt 5: Wenn die Messung komplett ist, öffnen Sie mit einem Klick auf das Übertragen-Symbol den Messdaten übertragen-Dialog. Hier können die Messdaten verworfen oder an ColorAnt übermittelt werden.

ColorAnt ermöglicht das Übertragen einzelner Messbedingungen oder aller verfügbarer Messbedingungen. Im letzteren Fall werden mehrere Datensätze übermittelt. Zur einfachen Unterscheidung ist bei jedem Datensatz die Messbedingung an den Dateinamen angehängt.

X-Rite i1Pro 1

Kalibrieren

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Schritt 3: Stellen Sie das Gerät auf die Weißreferenz und klicken auf OK.

Geräteoptionen

Wenn das Gerät verbunden wurde erscheinen die Einstellungsmöglichkeiten für die Messbedingung.

Einstellungen

Messbedingung: M0 (Single) oder, M0/M1/M2 (Dual). Mit den kombinierten Bedingungen M0/M1/M2 (Dual) werden immer alle verfügbaren Messbedingungen in einem Durchlauf gemessen.

Hinweis: Die Auswahl der Messbedingung steht nur mit dem i1 Pro 2 zur Verfügung.

Wenn alle Einstellungen vorgenommen wurden können Sie im Hauptfenster unter Richtung festlegen, wie das Chart gemessen wird.

Messen

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter aus und führen Sie die Weißkalibrierung durch.

Schritt 2: Unter Optionen/Richtung wählen Sie, wie Sie das Testchart messen wollen. Für Messungen mit dem Lineal empfehlen wir die Option Komplette Zeilen scannen.

Schritt 3: Platzieren Sie das Gerät vor dem ersten Patch der zu messenden Zeile und drücken Sie die Messtaste am Gerät. Halten Sie die Taste gedrückt und fahren Sie mit dem Gerät über den Streifen bis über den letzten Patch hinaus. Lassen Sie die Taste los.

Schritt 4: Die Daten werden an das Measure Tool übertragen und Sie können mit der nächsten Zeile fortfahren.

Schritt 5: Wenn die Messung komplett ist, öffnen Sie mit einem Klick auf das Übertragen-Symbol den Messdaten übertragen-Dialog. Hier können die Messdaten verworfen oder an ColorAnt übermittelt werden.
ColorAnt ermöglicht das Übertragen einzelner oder aller verfügbarer Messbedingungen. Im letzteren Fall werden mehrere Datensätze übermittelt. Zur einfachen Unterscheidung ist bei jedem Datensatz die Messbedingung an den Dateinamen angehängt.

Hinweis: Wenn Sie eine Messbedingung im Dual-Modus gewählt haben müssen Sie jede Zeile zweimal messen. Sobald Sie die erste Richtung gemessen haben zeigt Ihnen die LED auf dem Gerät an, in welche Richtung Sie als nächstes Messen sollen.

Umgebungslichtmessung

Umgebungslichtmessungen können entweder mit dem Measure Tool oder aus dem Werkzeug CIE-Konvertierung heraus durchgeführt werden.

Measure Tool: Wählen Sie den Modus Umgebungslichtmessung aus dem Menü Messmodus oder klicken Sie auf das Glühlampensymbol neben dem Drop-down-Menü Auswahl.

CIE-Konvertierung: Wählen Sie Emission (Messen) aus der Drop-down-Liste Beleuchtung. Dadurch wird das Measure Tool geöffnet.

Schritt 1: Wählen Sie das Messgerät aus dem Drop-down-Menü Auswahl des Reiters Gerät und führen Sie die Weißkalibrierung wie oben beschrieben durch. Nach der Kalibrierung bestätigen Sie die Meldung Bitte bereiten Sie das Messgerät für eine Umgebungslichtmessung vor.

Schritt 2: Befestigen Sie den Umgebungslichtkopf am Gerät.

Schritt 3: Klicken Sie auf Messen.

Schritt 4: Senden Sie die Messdaten an ColorAnt, indem Sie auf Übertragen klicken.

Die Messwerte werden entweder im Bedienfeld Datensätze (bei direkter Verwendung des Measure Tool) oder in der CIE-Konvertierung angezeigt.

Schritt 5 (nur CIE-Konvertierung): Klicken Sie auf Start. Die Daten der Umgebungslichtmessung werden verwendet, um die ausgewählten Spektraldaten in die neue Abmusterungsbedingung zu konvertieren.

X-Rite i1Pro 2

Kalibrieren

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Schritt 3: Stellen Sie das Gerät auf die Weißreferenz und klicken auf OK.

Geräteoptionen

Wenn das Gerät verbunden wurde, öffnet sich der Setup Wizard mit den Messoptionen für das Messgerät.

Zebra-Ruler benutzen: Die Verwendung des Lineals (Ruler) verbessert die M0-Single-Scan-Messung, wird aber nicht vorausgesetzt und kann mit der Checkbox deaktiviert werden. Das Lineal ermöglicht eine genauere Kontrolle der Position/Geschwindigkeit des Messgerätes, was die Gefahr von Messfehlern reduziert.

Einstellungen

Messbedingung: M0 (Single) oder, M0/M1/M2 (Dual). Mit den kombinierten Bedingungen M0/M1/M2 (Dual) werden immer alle verfügbaren Messbedingungen in einem Durchlauf gemessen.

Hinweis: Die Auswahl der Messbedingung steht nur mit dem i1 Pro 2 zur Verfügung.

Wenn alle Einstellungen vorgenommen wurden können Sie im Hauptfenster unter Richtung festlegen, wie das Chart gemessen wird.

Messen

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter aus und führen Sie die Weißkalibrierung durch.

Schritt 2: Unter Optionen/Richtung wählen Sie, wie Sie das Testchart messen wollen. Für Messungen mit dem Lineal empfehlen wir die Option Komplette Zeilen scannen.

Schritt 3: Platzieren Sie das Gerät vor dem ersten Patch der zu messenden Zeile und drücken Sie die Messtaste am Gerät. Halten Sie die Taste gedrückt und fahren Sie mit dem Gerät über den Streifen bis über den letzten Patch hinaus. Lassen Sie die Taste los.

Schritt 4: Die Daten werden an das Measure Tool übertragen und Sie können mit der nächsten Zeile fortfahren.

Schritt 5: Wenn die Messung komplett ist, öffnen Sie mit einem Klick auf das Übertragen-Symbol den Messdaten übertragen-Dialog. Hier können die Messdaten verworfen oder an ColorAnt übermittelt werden.
ColorAnt ermöglicht das Übertragen einzelner oder aller verfügbarer Messbedingungen. Im letzteren Fall werden mehrere Datensätze übermittelt. Zur einfachen Unterscheidung ist bei jedem Datensatz die Messbedingung an den Dateinamen angehängt.

Hinweis: Wenn Sie eine Messbedingung im Dual-Modus gewählt haben müssen Sie jede Zeile zweimal messen. Sobald Sie die erste Richtung gemessen haben zeigt Ihnen die LED auf dem Gerät an, in welche Richtung Sie als nächstes Messen sollen.

Umgebungslichtmessung

Umgebungslichtmessungen können entweder mit dem Measure Tool oder aus dem Werkzeug CIE-Konvertierung heraus durchgeführt werden.

Measure Tool: Wählen Sie den Modus Umgebungslichtmessung aus dem Menü Messmodus oder klicken Sie auf das Glühlampensymbol neben dem Drop-down-Menü Auswahl.

CIE-Konvertierung: Wählen Sie Emission (Messen) aus der Drop-down-Liste Beleuchtung. Dadurch wird das Measure Tool geöffnet.

Schritt 1: Wählen Sie das Messgerät aus dem Drop-down-Menü Auswahl des Reiters Gerät und führen Sie die Weißkalibrierung wie oben beschrieben durch. Nach der Kalibrierung bestätigen Sie die Meldung Bitte bereiten Sie das Messgerät für eine Umgebungslichtmessung vor.

Schritt 2: Befestigen Sie den Umgebungslichtkopf am Gerät.

Schritt 3: Klicken Sie auf Messen.

Schritt 4: Senden Sie die Messdaten an ColorAnt, indem Sie auf Übertragen klicken.

Die Messwerte werden entweder im Bedienfeld Datensätze (bei direkter Verwendung des Measure Tool) oder in der CIE-Konvertierung angezeigt.

Schritt 5 (nur CIE-Konvertierung): Klicken Sie auf Start. Die Daten der Umgebungslichtmessung werden verwendet, um die ausgewählten Spektraldaten in die neue Abmusterungsbedingung zu konvertieren.

X-Rite i1Pro 3

Kalibrieren

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Schritt 3: Stellen Sie das Gerät auf die Weißreferenz und klicken auf OK.

Messoptionen

Wenn das Gerät verbunden wurde, öffnet sich der Setup Wizard mit den Messoptionen für das Messgerät.

Zebra-Ruler benutzen: Die Verwendung des Lineals (Ruler) verbessert die M0-Single-Scan-Messung, wird aber nicht vorausgesetzt und kann mit der Checkbox deaktiviert werden. Das Lineal ermöglicht eine genauere Kontrolle der Position/Geschwindigkeit des Messgerätes, was die Gefahr von Messfehlern reduziert.

Messbedingung: M0/M1/M2 oder M3. Mit den kombinierten Bedingungen M0/M1/M2 werden immer alle verfügbaren Messbedingungen in einem Durchlauf gemessen. Um im M3-Modus messen zu können, muss vor dem Verbinden des Gerätes der entsprechende Polarisationsfilterkopf auf das Gerät geschraubt werden. Das Measure Tool erkennt automatisch welcher Kopf aktuell verwendet wird und setzt die Messbedingung entsprechend.

Wenn alle Einstellungen vorgenommen wurden können Sie im Hauptfenster unter Richtung festlegen, wie das Chart gemessen wird.

Messen

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl und führen Sie die Weißkalibrierung durch.

Schritt 2: Unter Optionen/Richtung wählen Sie, wie Sie das Testchart messen wollen. Für Messungen mit dem Lineal empfehlen wir die Option Komplette Zeilen scannen.

Schritt 3: Platzieren Sie das Gerät vor dem ersten Patch der zu messenden Zeile und drücken Sie die Messtaste am Gerät. Halten Sie die Taste gedrückt und fahren Sie mit dem Gerät über den Streifen bis über den letzten Patch hinaus. Lassen Sie die Taste los.

Schritt 4: Die Daten werden an das Measure Tool übertragen und Sie können mit der nächsten Zeile fortfahren.

Schritt 5: Wenn die Messung komplett ist, öffnen Sie mit einem Klick auf das Übertragen-Symbol den Messdaten übertragen-Dialog. Hier können die Messdaten verworfen oder an ColorAnt übermittelt werden.

ColorAnt ermöglicht das Übertragen einzelner oder aller verfügbarer Messbedingungen. Im letzteren Fall werden mehrere Datensätze übermittelt. Zur einfachen Unterscheidung ist bei jedem Datensatz die Messbedingung an den Dateinamen angehängt.

Umgebungslichtmessung

Umgebungslichtmessungen können entweder mit dem Measure Tool oder aus dem Werkzeug CIE-Konvertierung heraus durchgeführt werden.

Measure Tool: Wählen Sie den Modus Umgebungslichtmessung aus dem Menü Messmodus oder klicken Sie auf das Glühlampensymbol neben dem Drop-down-Menü Auswahl.

CIE-Konvertierung: Wählen Sie Emission (Messen) aus der Drop-down-Liste Beleuchtung. Dadurch wird das Measure Tool geöffnet.

Schritt 1: Wählen Sie das Messgerät aus dem Drop-down-Menü Auswahl des Reiters Gerät und führen Sie die Weißkalibrierung wie oben beschrieben durch. Nach der Kalibrierung bestätigen Sie die Meldung Bitte bereiten Sie das Messgerät für eine Umgebungslichtmessung vor.

Schritt 2: Befestigen Sie den Umgebungslichtkopf am Gerät.

Schritt 3: Klicken Sie auf Messen.

Schritt 4: Senden Sie die Messdaten an ColorAnt, indem Sie auf Übertragen klicken.

Die Messwerte werden entweder im Bedienfeld Datensätze (bei direkter Verwendung des Measure Tool) oder in der CIE-Konvertierung angezeigt.

Schritt 5 (nur CIE-Konvertierung): Klicken Sie auf Start. Die Daten der Umgebungslichtmessung werden verwendet, um die ausgewählten Spektraldaten in die neue Abmusterungsbedingung zu konvertieren.

X-Rite i1iO

Messen mit dem X-Rite i1iO

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Geräteoptionen

Wenn das Gerät verbunden wurde öffnet sich der Setup-Wizard des i1iO:

Einstellungen

Scanoptionen
Reihen pro Seite: Geben Sie die Anzahl der Zeilen auf dem Chart an. Falls das Chart aus mehreren Seiten besteht, geben sie die Zeilenanzahl der ersten Seite an.
Gap-Breite (mm): Falls ihr Chart Feldtrenner enthält, geben Sie hier die Breite eines Gaps an.
Seitenanzahl: Automatisch berechnete Anzahl der zu messenden Seiten.
Messoptionen
Messbedingung:
M0 (Single)
M0,M1,M2 (Dual): Hier werden immer alle verfügbaren Messbedingungen in einem Durchlauf gemessen, je nachdem welches i1 im iO vorhanden ist.

Hinweise: Die M0 (Single)-Messung unterstützt eine minimale Patch-Größe von 7 mm Breite und 6 mm Höhe. Jede Zeile wird in diesem Modus einmal vermessen. Die verschiedenen Dual-Modi benötigen mindestens 8 mm Breite und 7,5 mm große Patches. Die Zeilen werden jeweils zweimal gemessen.
Falls sie ein älteres i1Pro verwenden (bis RevD) wird ihnen nur der Modus M0 angeboten, da die Dualmessung nur vom neueren i1Pro2 unterstützt wird.

Höhere Genauigkeit (Feld für Feld): Durch Aktivieren der Checkbox erfolgt eine schrittweise Einzelfeldmessung anstelle einer Streifenmessung.

Messen

Schritt 1: Nach dem Auswählen und Verbinden des Gerätes öffnet sich der Setup-Wizard.

Schritt 2: Nachdem Sie alle Angaben zu den Reihen und Gaps gemacht haben klicken Sie auf Weiter.

Schritt 3: Auf der folgenden Seite müssen Sie nun drei Ecken des Charts (1 oben links, 2 unten links, 3 unten rechts) angeben.
Hinweis: Um kleine Messfehler zu vermeiden kann auch die vierte Chart-Ecke definiert werden. Wählen Sie hierzu die Checkbox Aktiviere vierte Ecke.

Schritt 4: Um eine Ecke anzugeben platzieren Sie das Fadenkreuz des Schlittens mittig auf dem entsprechenden Patch (in der jeweiligen Ecke) und betätigen den Messknopf des i1 einmal.

Schritt 5: Im Setup-Wizard wird nun mit der nächsten Ecke fortgefahren. Wiederholen Sie Schritt 4 für die untere linke und anschließend für die untere rechte Ecke.

Schritt 6: Wenn alle Ecken angegeben wurden, können sie mit Start die Messung beginnen.

Hinweis: Falls Sie die Eingabe ihrer Eckpositionen noch einmal korrigieren möchten können Sie die Angaben mit Eckpunkte löschen zurücksetzen.

Schritt 7: Wenn die Messung komplett ist, öffnen Sie mit einem Klick auf das Übertragen-Symbol den Messdaten übertragen-Dialog. Hier können die Messdaten verworfen oder an ColorAnt übermittelt werden.
ColorAnt ermöglicht das Übertragen einzelner oder aller verfügbarer Messbedingungen. Im letzteren Fall werden mehrere Datensätze übermittelt. Zur einfachen Unterscheidung ist bei jedem Datensatz die Messbedingung an den Dateinamen angehängt.

Mehrseitige Testcharts

Schritt 1: Bei mehrseitigen Charts öffnet sich nach dem Messen der ersten Seite erneut der Setup-Wizard.

Schritt 2: Legen Sie die nächste Seite des Charts auf den iO-Tisch und stellen Sie sicher, dass unter dem Chartbild die korrekte Seite ausgewählt wurde. Geben Sie erneut die Eckpositionen an und beginnen Sie die Messung der nächsten Seite mit einem Klick auf Start.

Schritt 3: Wiederholen Sie diesen Vorgang für alle Seiten, die zu dem gewählten Chart gehören.

Schritt 4: Nach erfolgter Messung können Sie Ihre Daten für die weitere Verarbeitung abspeichern.

X-Rite iO3

Messen mit dem X-Rite iO3

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Geräteoptionen

Wenn das Gerät verbunden wurde öffnet sich der Setup-Wizard des iO3:

Einstellungen

Scanoptionen
Reihen pro Seite: Geben Sie die Anzahl der Zeilen auf dem Chart an. Falls das Chart aus mehreren Seiten besteht, geben sie die Zeilenanzahl der ersten Seite an.
Gap-Breite (mm): Falls ihr Chart Feldtrenner enthält, geben Sie hier die Breite eines Gaps an.
Seitenanzahl: Automatisch berechnete Anzahl der zu messenden Seiten.

Messoptionen
Messbedingung: M0/M1/M2 oder M3. Mit den kombinierten Bedingungen M0/M1/M2 werden immer alle verfügbaren Messbedingungen in einem Durchlauf gemessen. Um im M3-Modus messen zu können, muss vor dem Verbinden des Gerätes der entsprechende Polarisationsfilterkopf auf das Gerät geschraubt werden. Das Measure Tool erkennt automatisch welcher Kopf aktuell verwendet wird und setzt die Messbedingung entsprechend.

Wenn alle Einstellungen vorgenommen wurden können Sie im Hauptfenster unter Richtung festlegen, wie das Chart gemessen wird.

Höhere Genauigkeit (Feld für Feld): Durch Aktivieren der Checkbox erfolgt eine schrittweise Einzelfeldmessung anstelle einer Streifenmessung.

Messen

Schritt 1: Nach dem Auswählen und Verbinden des Gerätes öffnet sich der Setup-Wizard.

Schritt 2: Nachdem Sie alle Angaben zu den Reihen und Gaps gemacht haben klicken Sie auf Weiter.

Schritt 3: Auf der folgenden Seite müssen Sie nun drei Ecken des Charts (1 oben links, 2 unten links, 3 unten rechts) angeben.
Hinweis: Um kleine Messfehler zu vermeiden kann auch die vierte Chart-Ecke definiert werden. Wählen Sie hierzu die Checkbox Aktiviere vierte Ecke.

Schritt 4: Um eine Ecke anzugeben platzieren Sie das Fadenkreuz des Schlittens mittig auf dem entsprechenden Patch (in der jeweiligen Ecke) und betätigen den Messknopf des i1 einmal.

Schritt 5: Im Setup-Wizard wird nun mit der nächsten Ecke fortgefahren. Wiederholen Sie Schritt 4 für die untere linke und anschließend für die untere rechte Ecke.

Schritt 6: Wenn alle Ecken angegeben wurden, können sie mit Start die Messung beginnen.

Hinweis: Falls Sie die Eingabe ihrer Eckpositionen noch einmal korrigieren möchten können Sie die Angaben mit Eckpunkte löschen zurücksetzen.

Schritt 7: Wenn die Messung komplett ist, öffnen Sie mit einem Klick auf das Übertragen-Symbol den Messdaten übertragen-Dialog. Hier können die Messdaten verworfen oder an ColorAnt übermittelt werden.
ColorAnt ermöglicht das Übertragen einzelner oder aller verfügbarer Messbedingungen. Im letzteren Fall werden mehrere Datensätze übermittelt. Zur einfachen Unterscheidung ist bei jedem Datensatz die Messbedingung an den Dateinamen angehängt.

Mehrseitige Testcharts

Schritt 1: Bei mehrseitigen Charts öffnet sich nach dem Messen der ersten Seite erneut der Setup-Wizard.

Schritt 2: Legen Sie die nächste Seite des Charts auf den iO-Tisch und stellen Sie sicher, dass unter dem Chartbild die korrekte Seite ausgewählt wurde. Geben Sie erneut die Eckpositionen an und beginnen Sie die Messung der nächsten Seite mit einem Klick auf Start.

Schritt 3: Wiederholen Sie diesen Vorgang für alle Seiten, die zu dem gewählten Chart gehören.

Schritt 4: Nach erfolgter Messung können Sie Ihre Daten für die weitere Verarbeitung abspeichern.

ColorAnt | Quick Start Guide

Quick Start Guide

Der Schnelleinstieg in ColorAnt

Quick Start Guide

Einführung

Vielen Dank, dass Sie sich für ColorAnt entschieden haben.

ColorAnt, die ultimative Farbmanagement-Lösung

ColorAnt ist das ultimative Werkzeug zur Bearbeitung, Analyse und Optimierung von Messdaten wie RGB, CMYK und Multicolor.

Verwenden Sie ColorAnt, um spezielle Testcharts zu erstellen, Farbfelder zu messen und Messdaten vor der Profilerstellung zu überprüfen, um Probleme wie Fehlmessungen oder inhomogene Daten zu vermeiden.

Die Qualität von ICC-Profilen hängt stark von der Qualität der Messdaten ab, die zum Erstellen der Profile verwendet wurden. Durch die Analyse und Optimierung der Messdaten wird die Profilqualität verbessert, was auch zu einer höheren Produktionssicherheit führt.

ColorAnts Online-Hilfe

Über das Fragezeichen ? (rechts unten in allen Programmfenstern) wird die Online-Hilfe aufgerufen. Dies ist kontextsensitiv, wenn Sie beispielsweise im Werkzeug Redundanzen auf das ? klicken, wird die Online-Hilfeseite Redundanzen geöffnet. In der Online-Hilfe finden Sie detaillierte Informationen zu den verschiedenen Funktionen dieser Anwendung.

Automatische Updates

ColorAnt kann beim Programmstart automatisch nach neuen Versionen der Anwendung suchen. Die automatische Update-Prüfung können Sie unter Hilfe > Prüfe auf Aktualisierung aktivieren oder deaktivieren.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Erfolg beim Analysieren und Optimieren.

Ihr ColorLogic-Team

Klicken Sie hier, um eine PDF-Version herunterzuladen.

01 INSTALLATION

Systemanforderungen

macOS®

  • macOS® 10.15 Catalina
  • macOS® oder macOS® Server Version 10.9 oder höher

Windows®

  • Microsoft Windows® 10
  • Microsoft Windows® XP SP3 und höher

Empfohlene Hardware

  • Mindestens Dual Core Processor (Quad Core oder mehr empfohlen)
  • Mindestens 2 GB RAM (4 GB oder mehr empfohlen)
  • Minimale Bildschirmauflösung 1024 x 768 (1280 x 1024 oder mehr empfohlen)

 Besonderheiten

  • macOSColorAnt, Measure Tool, CoPrA und ZePrA laufen im 64-Bit-Modus
  • WindowsColorAnt, CoPrA und ZePrA laufen im 64-Bit-Modus, das Measure Tool läuft im 32- Bit-Modus
Installation

Die Installationsprogramme installieren die Anwendungen im Programme-Ordner des Betriebssystems (macOS oder Windows). Mit einem Doppelklick auf das jeweilige Installationsprogramm wird die Installation gestartet.

Nachdem Sie die Lizenzvereinbarung akzeptiert haben, können Sie den Zielordner definieren und zwischen einer Standardinstallation und einer angepassten Installation wählen. Die Standardinstallation installiert alle Komponenten (zum Beispiel ColorAnt/Measure Tool zusammen mit CoPrA oder den DLS-Manager). In der angepassten Installation können Sie entscheiden, welche Komponenten Sie installieren möchten.

ColorAnt: Die Integration von ColorAnt (oder dem Measure Tool bei CoPrA Basic) ermöglicht die Messung von Testcharts direkt in CoPrA (Messgerät vorausgesetzt).

DLS-Manager: Hiermit können Sie entscheiden, welche DeviceLink-Sets Sie auf Ihrem Rechner installieren und testen/nutzen möchten.


Lieferumfang

Im Lieferumfang von CoPrA sind enthalten:

  • CoPrA-Software
  • Weitere Software: Profile Manager (in CoPrA integriert) und ColorAnt oder das Measure Tool aus ColorAnt.
  • Hinweis: Das Programm ColorAnt M zum Erstellen und Analysieren von Messdaten ist in den Paketen CoPrA M bis XL enthalten. Das Paket CoPrA XXL enthält ColorAnt L. In CoPrA Basic ist das Measure Tool aus ColorAnt enthalten.
  • USB-Stick (Dongle) oder Computer-basierte Lizenz
  • Editierbare Testcharts (EditTargets) zur Verwendung mit dem DeviceLink-Werkzeug Editierung (nach Installation im Ordner EditTargets)
  • Testcharts und Referenzdateien für das Erstellen von Druckerprofilen (nach Installation im Ordner Testcharts) inklusive Multicolor-Testcharts
  • Quick Start Guide (gedruckt)
  • Diese Online-Hilfe

Hinweise:

Den Ordner EditTargets finden Sie nach einer Standardinstallation unter:

Windows: C:\Programme (x86)\CoPrA5\EditTargets

macOS: Programme\CoPrA5\ EditTargets

Den Ordner Testcharts finden Sie nach einer Standardinstallation unter:

Windows: C:\Programme  (x86)\CoPrA5\Testcharts

macOS: Programme\CoPrA5\Testcharts

Sie können aber auch in CoPrA über das Menü Werkzeuge und die Einträge EditTargets-Ordner öffnen und Testcharts-Ordner öffnen auf diese Ordner zugreifen.

Die kontextsensitive Online-Hilfe öffnet sich im Browser durch das Anklicken des Fragezeichen-Symbols im jeweiligen Programmfenster oder über die F1-Taste oder über den Eintrag Online-Hilfe im Hilfe-Menü. Hierfür wird eine aktive Internetverbindung benötigt.

Aktivieren von Lizenzen

Eine permanente Lizenz installieren

Eine permanente Lizenz erhalten Sie von Ihnen Ihrem ColorLogic-Händler direkt nach dem Kauf der Anwendung. Dies kann wunschgemäß entweder eine Computer-basierte oder USB-Dongle-Lizenz sein.

Computer-basierte Lizenzen sind immer an den Computer gebunden, auf dem die jeweilige Software (CoPrA, ZePrA, ColorAnt) installiert ist. Dies bietet sich beispielsweise für eine zeitlich begrenzte Testinstallation an. Computer-basierte Lizenzen sind aber auch erforderlich, wenn der Computer keinen USB-Anschluss besitzt oder ein USB-Dongle nicht erwünscht ist, zum Beispiel bei einem Server.

USB-Dongle-Lizenzen funktionieren mit einem speziellen USB-Stick. Der USB-Dongle kommuniziert mit der entsprechenden Software-Lizenz und ermöglicht es, die Software auf unterschiedlichen Rechnern einzusetzen. Dabei ist es erforderlich, dass der USB-Dongle am jeweiligen Rechner angeschlossen ist, bevor die Software gestartet wird.

Nach dem Kauf der Software wird eine permanente Lizenzdatei (*.lic) per E-Mail verschickt.


Aktivieren der Lizenz

Zum Aktivieren der Anwendung Laden Sie die Lizenzdatei unter Registrierung im Reiter Lizenzdetails. Hier finden Sie neben dem Lizenzinhaber und dem Ablaufdatum außerdem eine Liste mit den freigeschalteten Modulen und Add-ons.


Verwenden einer Lizenzdatei auf einem Multi-User-System

macOS

Speichern Sie die Lizenzdatei im ColorLogic-Ordner:

/Benutzer/Geteilt/ColorLogic/LicenseInstall.

  • Falls der Ordner noch nicht existiert, können Sie ihn selbst anlegen.
  • Achten Sie darauf, dass alle User Leserechte haben.
  • Beim Start prüft die Software, ob sich in dem angelegten Ordner eine passenden Lizenzdatei befindet.

Windows

Speichern Sie die Lizenzdatei im ColorLogic-Ordner:

C:\Benutzer\Öffentlich\Dokumente\ColorLogic\LicenseInstall.

  • Falls der Ordner noch nicht existiert, können Sie ihn selbst anlegen.
  • Achten Sie darauf, dass alle User Leserechte haben.
  • Beim Start prüft die Software, ob sich in dem angelegten Ordner eine passenden Lizenzdatei befindet.

Lizenzdetails

Das Ablaufdatum der Software wird bei zeitlimitierten Versionen (zum Beispiel Demolizenzen) am rechten unteren Rand des Software-Fensters angezeigt. Für Vollversionen wird kein Ablaufdatum angezeigt.

Verfügbare Funktionen: Nach dem Laden der Lizenz können Sie unter Lizenzdetails die freigeschalteten Module einsehen.

ColorAnt - Erhältliche Pakete

02 HAUPTFENSTER

Sidebar

Die Sidebar von ColorAnt ermöglicht über ihre zentrale und einfach zu erreichende Position einen schnellen Zugriff auf alle Werkzeuge.

Automatische Messdatenkorrektur

Automatik
Automatisches Korrigieren und Optimieren von Messdaten


Import/Export von Daten

Individuelles Chart
Erstellen von individuell angepassten Testcharts

Chart exportieren
Erstellen von druckbaren Testcharts aus individuellen Referenzdateien

Messen
Messen von gedruckten Charts oder Umgebungslicht

Report erstellen
Erstellen von detaillierten Analysen der Messdaten

CxF/X-4 einbetten
CxF/X-4-Spektraldaten in PDF einbetten


Editieren

Redundanzen
Redundante Farbfelder bereinigen

Aufheller
Kompensieren von optischen Aufhellern

Korrektur
Korrigieren von fehlerhaften und inkonsistenten Daten

Glätten
Glätten und Korrigieren von unebenen Kurven

Mitteln
Mitteln mehrerer Datensätze zu einem Datensatz

Weiß-/Schwarzkorrektur
Manuelle Korrektur des Weiß- und Schwarzpunktes

ICC-Umrechnung
Anwenden von ICC-Profilen auf Daten

Tonwerte
Anpassen von Messdaten an gewünschte TWZ-Kurven

Umrechnen
Erstellen eines großen Testcharts aus Messdaten kleiner Testcharts

Verbinden
Verbinden von Messwerten mehrerer Testcharts zu einer Messwertdatei 

CIE-Konvertierung
Ändern von Beobachter und Beleuchtung eines Datensatzes

Primärfarben editieren
Modifizieren von Primärfarben und dem Papierweiß in den Messdaten

Farbeditor
Editieren von Farbfeldern und Sonderfarben


Registrierung
Aktivieren von ColorAnt, Lizenzen verwalten

Einstellungen
Definieren grundsätzlicher Einstellungen

Datensätze und Verlauf

Datensätze
Das Fenster Datensätze zeigt relevante Informationen zu den Messdaten an: Anzahl der Farbfelder, DCS (Farbmodell: Lab, CMYK, RGB, Multicolor) und Messwerttyp CIE (colorimetrisch = Lab – spektral = Remission).

Verlauf
Zeigt die auf die Messdaten angewandten Werkzeuge und Korrekturen jedes Bearbeitungsschrittes und ermöglicht es, zwischen verschiedenen Bearbeitungszuständen einer Datei zu wechseln. Durch einen Klick auf einen Eintrag im Verlauf kann auf einen Bearbeitungsschritt zugegriffen werden.

Verlaufslog und Mittelwertbildung speichern
Verlaufslog speichern ist unten rechts im Hauptfenster verfügbar und speichert alle Änderungen an allen Dateien in einem detaillierten PDF-Dokument. Nach einem Doppelklick auf einen Eintrag im Fenster Verlauf erscheint ein Dialog, der die Einstellungen anzeigt, die in genau diesem Schritt auf die Daten angewendet wurden. Dieser Einzelschritt kann mit Verlaufslog speichern gespeichert werden.

Mitteln
Das Mittelwert-bildungsprotokoll enthält detaillierte Berichte mit Beispielfarben (ähnlich der Report erstellen-Funktion). Es vergleicht die gemittelten Daten und stellt Statistiken für die Prozesskontrolle bereit, z. B. die Standardabweichungen (sigma) für Dichte, dE und dH/dL. Dadurch werden Farben mit großen Abweichungen einfach erkennbar. Bei einer rein visuellen Überprüfung der Werte wäre dies nicht so deutlich.

Daten Betrachten und Vergleichen
Die erweiterten Anzeigeoptionen Vergleichen und Betrachten können am unteren Rand des Hauptfensters aufgerufen werden. Sie ermöglicht sowohl die Überprüfung von Messdaten (Betrachten) als auch den Vor- und Nachvergleich von Messdaten (Vergleichen).

Wählen Sie die Messwertdatei, die Sie genauer betrachten wollen, im Bereich Datensätze aus und öffnen Sie das Betrachten-Fenster. Fünf verschiedene Ansichten geben Ihnen einen schnellen Überblick über alle Farbfelder der Messwertdatei: die 2D-Ansicht zeigt die Referenz und die entsprechenden Lab-Werte für jeden Patch, 3D zeigt eine rotierende Ansicht des Farbraums, TWZ zeigt die Kurven für jeden Kanal, Spinnennetz eine zweidimensionale Farbansicht und Kurven eine Ansicht der Linearitätskurven.

Farbfilter: Mit den Checkboxen können in der 2D– und 3D-Ansicht Farben gezielt ausgewählt und dargestellt werden. Alle anderen Farbfelder werden dann ausgeblendet. 

In der 3D-Ansicht wird der durch die Farbfilter festgelegte Farbkörper dargestellt. So können die Volltöne, Grenzwerte, Primärfarben, Sekundärfarben, das Papierweiß oder Schwarz separat betrachtet werden. Bei Multicolor-Daten kann man gut erkennen, in welchen Bereichen die Zusatzfarben den Farbkörper im Vergleich zu CMY oder CMYK erweitern.

Teilweise bestehen Abhängigkeiten zwischen den Farbfiltern, die dazu führen, dass bei Auswahl eines Filters ein anderer Farbfilter (oder auch mehrere) ebenfalls aktiviert wird. Wenn zum Beispiel Sekundärfarben aktiviert wird, werden die Farbfilter Primärfarben und Weiß automatisch ebenfalls aktiviert. Sie können deaktiviert werden, wenn nur zwei Farbkombinationen (Sekundärfarben) hervorgehoben werden sollen.

Farbkanäle: Durch die Auswahl von Farbkanälen können entweder alle Farbfelder oder nur die Farbfelder der ausgewählten Farbkanäle angezeigt werden.

Farbkanäle können mit Farbfiltern kombiniert werden, so dass zum Beispiel nur die Multicolor-Primärfarben oder –Sekundärfarben angezeigt werden können. Duplex- und Triplexfarben können durch individuelle Auswahl geeigneter Farbkanäle angezeigt werden (zum Beispiel zeigt Cyan + Schwarz Duplexfarben und Cyan + Magenta + Schwarz zeigt Triplexfarben).

2D-Ansicht
Mit Hilfe der Farbfilter können ausgewählte Farben hervorgehoben werden, z. B. Volltöne, Primärfarben, Sekundärfarben, Weiß oder Schwarz. So ist sofort ersichtlich, wo sich bestimmte Farben im Testchart-Layout befinden. Einzelne Farbfelder können bearbeitet oder gelöscht werden, indem der entsprechende Patch ausgewählt und das Kontextmenü durch einen Rechtsklick geöffnet wird.

3D-Ansicht
Ziehen Sie den Farbkörper mit der Maus in die gewünschte Richtung. Der Körper dreht sich bis zu einer Minute weiter. Mit dem Schieberegler Zoom wird die Ansicht vergrößert, mit Point Size die Messpunkte.

TWZ-Ansicht
Ermöglicht die genaue Analyse der Tonwertzuwachskurven (TWZ). Wenn eine Korrektur durchgeführt wird, die sich auf den TWZ auswirkt, wird das Ergebnis hier sofort dargestellt. Wählen Sie entweder die Murray-Davies– oder die ISO 20654 (SCTV)-Methode.

Spinnennetz-Ansicht
Zeigt eine Aufsicht auf den Farbraum im a*-b*-Diagramm. Die gemessenen oder optimierten Farbwerte werden in einem spinnennetzartigen Gitter dargestellt. Durch Auswahl einer Bearbeitungsstufe im Verlauf können Änderungen nachvollzogen werden.

Kurven-Ansicht
Zeigt die Linearitätskurven von Weiß zur 100 %-Volltonfarbe für alle Primärfarben (auch Multicolor). Die Glättung der Gradationskurven kann mit drei verschiedenen Methoden dargestellt werden: ColorLogic Standard, ISO 20654 (SCTV) und Tonwerte (Dichte).

03 MIT COLORANT ARBEITEN

Automatische Messdatenkorrektur

Die Automatik-Funktion optimiert Messdaten, indem sie die folgenden Werkzeuge in der angegebenen Reihenfolge anwendet:

Redundanzen: Bereinigt redundante Farbfelder

Korrektur: Korrigiert fehlerhafte Messwerte

Glätten: Mit einem Glättungsfaktor von 50 % ohne Schutz der Lichterbereiche

Alle angewendeten Werkzeuge werden im Verlauf angezeigt. ColorLogic empfiehlt die Erstellung eines Reports mit detaillierten Ergebnissen und weiteren Empfehlungen zu den Messdaten.

Vorgehensweise

  1. Laden Sie Messdaten per Drag-and-Drop oder über Datei > Öffnen in den Bereich Datensätze.
  2. Klicken Sie auf Automatik und dann auf Start. Die auf die Daten angewandten Korrekturen werden unter Verlauf angezeigt.
  3. Speichern Sie die optimierten Messdaten als neue Datei über Datei > Speichern unter. Nutzen Sie die optimierten Messdaten in Profiling-Software wie ColorLogics CoPrA, um hochwertige ICC-Druckerprofile zu erstellen.
Messen

Die Messdaten werden mit dem Measure Tool erfasst und an ColorAnt übermittelt. Messdatendateien werden im Ordner Benutzer/Dokumente/ColorAnt/MeasurementData gespeichert. Der Bereich Datensätze des Hauptfensters zeigt relevante Informationen über die Messdaten an, darunter: Anzahl der Farbfelder, Farbmodell (Lab, CMYK, RGB, Multicolor), Messwerttyp (Farbmetrisch = Lab – Spektral = Remission).

Die Werkzeuge der Sidebar, die auf die Messdaten anwendbar sind, werden hervorgehoben, nicht anwendbare Werkzeuge werden ausgegraut. Verwenden Sie die Werkzeuge, indem Sie zuerst die Daten markieren (mehrere Dateien können ausgewählt werden, z. B. durch Verknüpfung oder Zusammenführung mehrerer Datensätze) und mit der rechten Maustaste klicken. Wenn mehrere Datensätze vorhanden sind und kein Satz ausgewählt ist, werden Korrekturen auf alle Messdateien angewendet.

Betrachten und Vergleichen von Daten

Betrachten
Das Betrachten-Fenster enthält viele Funktionen, die das Auswerten von Messdaten erleichtern. Filter ermöglichen die Kombination einzelner Kanäle. Kombinationen von 2, 3, 4, 5 oder 6 Kanälen sowie ein und zwei Kanälen in Kombination mit Schwarz können ein- und ausgeblendet werden. Diese Filter sind in der 2D– und 3D-Ansicht verfügbar.

Die Anzahl der angezeigten Farbfelder ist links angegeben, d. h. wenn ein oder mehrere Filter ausgewählt sind, wird links die Anzahl der betroffenen Farbfelder sowie die Gesamtzahl der Farbfelder angezeigt.

Vergleichen
Das Fenster Farbvergleich zeigt Messdaten vor und nach dem Optimieren (Abb. 3.2).  Wählen Sie im linken Drop-down-Menü die Original-Messdatei vor der Verarbeitung und rechts die Datei nach der Verarbeitung aus. Filter ermöglichen die Kombination einzelner Kanäle, die verglichen werden sollen. 

Die Schieberegler Markieren von und Markieren bis zeigen verschiedene Stufen von DeltaE-Abweichungen an.

Speichern und Exportieren von Messdaten
Die Namen aller Werkzeuge, die zum Korrigieren oder Optimieren der Daten verwendet wurden, werden an den Namen des Datensatzes angehängt (z. B. Data-Smoothed-Corrected). Speichern Sie die optimierten Messdaten mit Datei > Speichern unter

Zusätzliche Exportoptionen ermöglichen das Konvertieren von Spektraldaten in Lab oder Dichte. Weitere Speicheroptionen sind CGATS-kompatible TXT-Datei, CGATS XML, Named Color ICC-Profil, CxF-kompatibles CXF-Dateiformat, Photoshop ACO, Farbtabelle, Adobe ASE oder als GMG CSC-Datei.

Report erstellen
ColorLogic empfiehlt, Reporte sowohl beim ersten Datenimport als auch nach dem Optimieren der Messdaten zu erstellen.

04 IMPORT UND EXPORT VON DATEN

Individuelles Chart

Das Werkzeug Individuelles Chart erstellt Referenzdateien, die für das Erstellen von individuell angepassten Testcharts benötigt werden. Die erstellte Referenzdatei enthält die erforderlichen Gerätefarbwerte für den Farbraum.

Hinweis: Multicolor-Charts können nur mit ColorAnt L erstellt werden.

Je nach Farbraum stehen im Fenster Individuelles Chart verschiedene Optionen zur Verfügung.

Wählen Sie den gewünschten Modus und definieren Sie die Anzahl Felder.

Wenn Sie mit zusätzlicher Linearisierung arbeiten wollen benötigen Sie eine Messwertdatei eines Linearisierungs-Testcharts, das Sie zuvor auf dem Drucksystem ausgegeben und mit einem Spektralphotometer vermessen haben. Laden Sie diese Messwertdatei in ColorAnt, bevor Sie das Werkzeug Individuelles Chart öffnen.

Multicolor-Charts
Wählen Sie den gewünschten Farbraum. Um beispielsweise ein 6-farbiges Profilierungs-Chart zu erstellen, zeigt ColorAnt eine vordefinierte Farbreihenfolge an, in diesem Beispiel: CMYK+Pantone Rot und Grün. Die Pipettenfunktion ermöglicht eine Neusortierung der Kanäle. Um den fünften Kanal Rot gegen Grün zu tauschen, klicken Sie auf das Rote Pipettensymbol und wählen Sie im Bereich Farben Grün aus.

Modus: Wählen Sie je nach Zweck des Testcharts eine der Voreinstellungen aus:

Profilierung, Flexo Profilierung, Profilupdate, Linearisierung oder CxF/X-4 Messkeil.

Anzahl Felder
Bestimmt, wie präzise der Farbraum des Geräts mit Farbfeldern gefüllt wird. Bitte berücksichtigen Sie den verfügbaren Platz auf Ihrer Druckausgabe, die erforderliche Genauigkeit der Charakterisierungsdaten und die Eigenschaften Ihres Druckers. Zur Auswahl stehen große, mittlere und kleine Testcharts und eine benutzerdefinierte Option, die die Eingabe einer bestimmten Anzahl von Feldern ermöglicht (die benutzerdefinierte Option ist für CxF/X-4 nicht verfügbar).

Hinweis: Das Werkzeug Individuelles Chart funktioniert auch mit nur wenigen Patches. Der Farbraum wird optimal abgedeckt, um eine korrekte Profilerstellung zu ermöglichen.

Ändern oder Definieren der Kanalnamen
Um die Kanalnamen zu ändern, klicken Sie auf das Stiftsymbol und geben den neuen Namen ein, wie in Abb. 4.2 dargestellt.

Definieren Sie die Kanalnamen aller Kanäle (einschließlich oder ausschließlich CMYK), geben Sie die Namen in das Textfeld ein oder klicken Sie auf das Pipettensymbol und wählen Sie eine Farbe aus dem Popup-Dialog, die am besten passt.

Linearisierung
ColorAnt bietet intelligente Einstellungen, die einen Ausgangspunkt für typische Anwendungsfälle zur Erstellung von Linearisierungs-Testcharts, Profilierungstestcharts, speziellen Profilierungstestcharts für den Flexodruck und Profilaktualisierungen bereitstellen. Die Funktion Anzahl Felder wählt für die jeweilige Profilerstellung die optimale Anzahl an Patches aus.

Hinweis: Diese Option ist für schwierige Druckverfahren geeignet, bei denen es schwierig ist, ein Profil zu erstellen. ColorAnt verwendet eine sehr glatte Linearisierung, um Inkonsistenzen in den Kurven zu vermeiden.

Wenn der Farbraum, die Kanalnamen und die Anzahl Felder definiert sind, klicken Sie auf Start und berechnen die Referenzdatei. Die Referenzdatei wird im Abschnitt Datensätze angezeigt. Speichern Sie die Datei bei Bedarf ab. Um ein Testchart in ColorAnt zu erstellen, wählen Sie die Referenzdatei aus und klicken Sie auf Chart exportieren.

Chart exportieren

Chart exportieren erstellt Testcharts basierend auf Gerätefarbwerten (z. B. RGB, CMYK, 7 Farben usw.), die als PDF-, TIFF- oder PSD-Dateien gespeichert werden können.

Oben kann eine Voreinstellung ausgewählt werden, die alle Einstellungen abdeckt und manuelle Voreinstellungen können erstellt, gespeichert oder gelöscht werden. Der größte Abschnitt enthält Einstellungen für Chartgröße, Feldgrößen und zusätzliche Optionen. Der untere Abschnitt enthält die Schaltflächen zum Abbrechen oder Erstellen (Start) der Testcharts. Chart exportieren ist optimiert, um mit den meisten vom Measure Tool unterstützten Instrumenten verwendet werden zu können. Das Werkzeug Individuelles Chart füllt die gesamte Chartbreite mit Patches abzüglich der Ränder für die Nummerierung. 

Instrumente ohne Breitenbegrenzung (kein Lineal erforderlich) können von dieser Funktion profitieren.

Der Gesamtfarbauftrag des exportierten Testcharts kann begrenzt werden. Standardmäßig sollte der Gesamtfarbauftrag bei dem Maximum von 400 % für CMYK- und Multicolor-Testcharts verbleiben. Wenn dies für das Druckverfahren oder die anschließende Weiterverarbeitung zu viel sein sollte (z. B. im Keramikdruck), kann hier der Gesamtauftrag auf einen passenden Wert reduziert werden. Das exportierte Testchart wird den definierten Gesamtfarbauftrag nicht überschreiten.

Vorgehensweise

  1. Wählen Sie die Referenzdatei mit den gewünschten Gerätefarbwerten aus.
  2. Verwenden Sie eine Voreinstellung oder definieren Sie benutzerdefinierte Größen.
  3. Klicken Sie auf Start, um das Testchart zu exportieren. Im Speichern-Fenster können Sie den Dateinamen und das Format (PDF, TIFF oder PSD) festlegen.
Messen

Das Messen von Testcharts für die Profilerstellung erfolgt mit ColorAnts Measure Tool.

Messen von Testcharts

  1. Wählen Sie Messen in der Sidebar.
  2. Wählen Sie das Messgerät unter Auswahl und den Messmodus (M0, M1, M2 oder M3).
  3. Verbinden Sie Ihr Gerät und öffnen Sie das Testchart. Charts können über das Menü Datei über die Einträge Zuletzt verwendete Dateien und Vordefinierte Charts geöffnet werden. Ihre eigenen Charts können Sie der Liste hinzufügen, indem Sie sie in den Ordner Wedges (Benutzer\Dokumente\ColorAnt\Wedges) kopieren. Alternativ können Sie auch einfach eine Referenzdatei laden oder per Drag-and-Drop auf das Fenster ziehen.
  4. Wählen Sie die Scan-Richtung aus: Einzelfelder – Zeilenweise, Einzelfelder – Spaltenweise, Komplette Zeilen scannen oder Komplette Spalten scannen.
  5. Beginnen Sie die Messung: Befolgen Sie die Anweisungen Ihres Messgeräts. Um eine Messung mit dem virtuellen Gerät zu starten, klicken Sie doppelt auf den ersten Patch.
  6. Übertragen der Daten: Wenn die Messung abgeschlossen ist, klicken Sie auf das Übertragen-Symbol, um die Daten in den Abschnitt Datensätze von ColorAnt zu übertragen.
Report erstellen

Ein Report enthält detaillierte Informationen zur Messdatenanalyse und Empfehlungen zur Korrektur von Messdaten. Er kann zur Überprüfung und grafischen Darstellung der Daten verwendet werden und ist daher ein effektives Instrument, um zu dokumentieren, welche Arten von Korrekturen für die Messdaten erforderlich sind.

Die verschiedenen Reportseiten geben einen Einblick in die Tonwertzunahmekurven, den Gamut (Spinnennetz) sowie die Ergebnisse des Tests zum Abgleich redundanter Farbfelder (Abschnitt Qualitätsauswertung), Mess- oder Druckfehler und die Glätte der Messdatei.

CxF/X-4 einbetten

Ermöglicht das Einbetten von Spektralmessdaten von Sonderfarben (gemäß CxF/X-4) in eine PDF-Datei, so dass andere CxF/X-4-kompatible Anwendungen (z. B. ZePrA) diese Daten extrahieren oder verwenden können.

Vorgehensweise
Öffnen Sie die PDF/X-Datei. Das Werkzeug listet alle Sonderfarben der PDF-Datei auf, prüft auf Sonderfarbennamen, die zu denen der CxF/X-4-Messdaten passen und warnt bei Konflikten. Die Daten werden nur dann eingebettet, wenn die Sonderfarbennamen der PDF-Datei mit denen der CxF/X-4-Datei übereinstimmen (Abb. 4.5). Wenn die Sonderfarben übereinstimmen, klicken Sie auf Start.

05 EDITIEREN

Editieren

Redundanzen
Korrigiert Farbfelder, indem es die redundanten Felder mittelt und durch den gleichen Wert ersetzt.

Korrektur
Erkennt fehlerhafte Messungen oder inkonsistente Messwerte und ersetzt die Daten durch erwartete Messwerte. Mit der Funktion Schütze Lichter können Flexodatenbumps ausgenommen werden.

Glätten
Korrigiert inhomogene Messdaten und unebene Kurven durch Interpolation vorhandener geglätteter Daten. Die automatische Korrektur verwendet die maximale Schieberegler-Einstellung. Mit der Funktion Schütze Lichter können Flexodatenbumps ausgenommen werden.

Weiß-/Schwarzkorrektur
Wenden Sie manuelle Korrekturen auf die weißesten und dunkelsten Farbfelder an, typischerweise auf das Papier oder andere Substrate. Die Weiß-/Schwarzkorrektur kann nur auf eine einzelne Messdatei angewendet werden.

Aufheller
Schritt 1: Analyse
Aufheller korrigiert und analysiert die Remissionskurve des Papierweißes, um festzustellen, ob das Papier optische Aufheller enthält oder lediglich ein bläuliches Papier ist.
Schritt 2: Korrektur
Nur wenn ein optischer Aufheller erkannt wurde, wird eine Korrektur im zweiten Schritt ausgeführt. Die Korrektur kann über einen Schieberegler eingestellt werden und mit einer 100-%-Einstellung wird ein ähnliches Ergebnis erzielt, wie wenn das Papier mit einem UV-Cut-Filter gemessen würde.

Tonwerte
Das Werkzeug Tonwerte ermöglicht es, die Tonwertzunahmen Ihrer Messdaten an gewünschte Tonwertzunahmekurven anzupassen oder die Graubalance zu optimieren (Abb. 5.1).

Die Daten werden korrigiert, als ob sie unter speziellen Bedingungen (zum Beispiel G7, ISO 20654 SCTV) gedruckt wurden.

Mit dem Schieberegler Schütze Lichter können die Lichterbereiche der Flexodaten geschützt werden. Korrekturkurven können als Photoshop-Gradationskurven (ACV) und als XML nach ISO 18620 exportiert werden, um entweder in Adobe Photoshop oder einer beliebigen externen RIP-Software, die den Standard ISO 18620 unterstützt, verwendet zu werden.

Es stehen drei Optionen zur Verfügung:

Korrektur gemäß Tonwertkurven eines ICC-Profils:
Geben Sie ein Profil an und die Messwerte werden so angepasst, dass die gleichen Tonwertzunahmekurven wie beim ausgewählten Profil erreicht werden.

Korrektur gemäß:
Die Tonwertkurven werden so berechnet, dass sie den Graubalance-Bedingungen der G7-Graubalance oder der ISO 20654 entsprechen.

Korrektur gemäß TWZ-Zielwerten:
Ermöglicht es, sehr detaillierte manuelle Korrekturen an jedem einzelnen Farbkanal vorzunehmen. Dies kann auf CMYK- und Multicolor-Messdaten angewendet werden.

Umrechnen
ColorAnt kann ein großes Testchart aus mehreren Messdateien von kleinen Testcharts berechnen. Bei einigen Druckverfahren (z. B. Flexodruck auf unebenen Materialien) kann es schwierig sein, ein großes Testchart artefaktfrei zu drucken.

Ein effektiver Ansatz zur Messung großer Charts besteht darin, mehrere kleine Teststreifen auf einer einzigen Seite zu platzieren, die Teststreifen zu messen, zu mitteln und anschließend mit dem Umrechnen-Werkzeug auf ein großes Testchart hochzuskalieren.

Mitteln
Mehrere Messdateien (z. B. Druckläufe) desselben Testcharts werden gemittelt und zu einem Datensatz zusammengefasst.

Verbinden
Verbindet mehrere Datensätze zu einem einzigen großen Datensatz. Wir empfehlen, die erhaltenen Daten mit dem Werkzeug Betrachten zu überprüfen und die Daten entweder mit der Automatik-Funktion oder dem Redundanzen-Werkzeug zu optimieren.

ICC-Umrechnung
Mit dem Werkzeug ICC-Umrechnung können Sie sowohl ICC-Geräteprofile, wie auch DeviceLink-Profile, auf Referenzdaten (Gerätewerte wie CMYK) anwenden, um damit synthetisch zu prüfen, welche Auswirkung eine ICC-Farbkonvertierung mit bis zu drei Profilen hat.CIE-Konvertierung

Konvertiert Messdaten in eine andere Abmusterungsbedingung. So kann der Standard-Beobachter von 2 Grad auf 10 Grad geändert werden und/oder die Beleuchtung von der Standard-Beleuchtung D50 auf jede beliebige Lichtart umgestellt werden.

Primärfarben editieren
Mit dem Werkzeug Primärfarben editieren können Sie virtuelle Messdaten erstellen, indem Sie aus den vorhandenen Messdaten Primärfarben löschen oder verändern, das Papierweiß ändern oder auch weiteren Primärfarben hinzufügen. Normalerweise würden Sie für solche Operationen neue große Profilierungs-Testcharts auf Ihrem Drucksystem ausdrucken, um daraus neue ICC-Profile zu erstellen, was eine kostspielige und zeitaufwändige Angelegenheit ist. Das Werkzeug Primärfarben editieren benötigt stattdessen nur die spektralen Messwerte der auszutauschenden neuen Primärfarben. Mittels eines ausgeklügelten spektralen Farbmischmodells werden das Linearitätsverhalten und sogar überdruckende Farben berechnet und damit neue Messdaten generiert. Auf diese Weise können Sie schnell neue Charakterisierungsdaten und damit ICC-Profile für Ihre neuen Farbkombinationen erstellen.

Die möglichen Anwendungsfälle und Effizienzsteigerungen Ihrer Produktion lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Ausgleich von Druckschwankungen: Ändert sich die Dichte und Farbe Ihrer Primärfarben im Vergleich zum Druck der Charakterisierungsdaten, können Sie diese mit den Messwerten der neuen Primärfarben einfach austauschen.

Austausch des Papiers/Substrates: Wenn Sie mit den gleichen Farben jedoch auf anderem Papier drucken wollen, können Sie das Papierweiß in den vorhanden Charakterisierungsdaten ändern.

Austausch von Farben im Verpackungsdruck: Erstellen Sie einfach neue Messdaten und damit ein neues ICC-Profil, indem Sie in den vorhanden Charakterisierungsdaten z. B. Cyan gegen ein Blau oder Rhodamine Red für Magenta austauschen, ohne ein großes Testchart auf dem Drucksystem drucken zu müssen.

Flexibilität für den Verpackungsdruck: Erstellen Sie aus einem vollständigen 7C-Datensatz, z. B. mit CMYK+Orange+Grün +Violett, unzählige hochwertige Farbkombinationen für unterschiedliche Anwendungszwecke. Extrahieren Sie die CMYK-Werte für den 4-Farbdruck, Kombinationen aus CMYK plus entweder Orange, Grün oder Violett oder auch Daten für den 6C-Druck. Stellen Sie sicher, dass der Druckprozess stabil arbeitet und verwenden Sie die Farbkombinationen, die Sie zur Erfüllung der jeweiligen Kundenaufträge benötigen.

Vergrößern Sie den CMYK-Umfang: Fügen Sie eine fünfte, sechste oder siebte Farbe zu Ihren CMYK-Messdaten hinzu, indem Sie nur einen kleinen spektral gemessenen Keil mit der gewünschten zusätzlichen Primärfarbe hinzufügen. 

Verwenden von Primärfarben editieren
Laden Sie die Charakterisierungsdaten des Testchart-Drucks, das Sie editieren möchten, in ColorAnt. ColorLogic empfiehlt, die Messdaten eines weiteren Datensatzes mit der neuen auszutauschenden Primärfarbe zusätzlich zu laden. Diese Messdaten sollten am besten spektral gemessen worden sein, mindestens den Vollton und, wenn möglich, noch Abstufungswerte auf dem gewünschten Papier und auf Schwarz beinhalten.

Wählen Sie die zu ändernde Messwertdatei mit den Charakterisierungsdaten aus und klicken Sie auf Primärfarben editieren.

Austausch einer Primärfarbe: Um eine Primärfarbe auszutauschen, klicken Sie auf die Pipetten-Funktion der entsprechenden Farbe (siehe Beispiel eines Austauschs des Cyan-Kanals). Wählen Sie die neue Primärfarbe aus einer weiteren geladenen Messdatei aus, indem Sie auf diese Farbe klicken. Bestätigen Sie mit Start.

Hinweis: Um bestmögliche Qualität zu erreichen, empfiehlt ColorLogic die Verwendung von Spektraldaten. Alternativ, und wenn Sie keine zusätzliche Messwertdatei mit der neuen Primärfarbe haben, können Sie den gewünschten neuen Lab-Wert auch in das Zahlenfeld eintippen. Die Genauigkeit dieser Ersetzung ist dann jedoch nicht so gut, wie wenn Sie spektrale Werte importieren.

Neben dem spektralen Volltonwert werden – falls vorhanden – auch Abstufungswerte und Überdruckinformationen übernommen und zur Berechnung hinzugezogen. Wenn Sekundärfarbkombinationen in den Messwerten vorhanden sind können sie mit der Option Sekundärfarben anpassen in die Berechnung einbezogen werden. Sie können zudem die Druckreihenfolge bestimmen, die sich auf die Berechnung der übereinanderliegenden Farben auswirkt. Je vollständiger die Daten, desto bessere Resultate erzielt die Farbersetzung. Falls Sie nur den Volltonwert zur Verfügung haben nimmt ColorAnt ein bestimmtes Druckverhalten an.

Austausch des Papiers/Substrats
Laden Sie die Messwertdatei mit den Charakterisierungsdaten des Testchart-Drucks, den Sie ändern wollen und die Messwertdatei, die die spektralen Messwerte des neuen Papiers/Substrates beinhaltet.

Wählen Sie die zu ändernde Messwertdatei mit den Charakterisierungsdaten aus und klicken Sie auf Primärfarben editieren.

Klicken Sie die Pipetten-Funktion vor Substrate/Papierweiß an und wählen einfach die gewünschte Messwertdatei aus. In Primärfarben editieren wird der Lab-Wert der neuen Primärfarbe angezeigt, so dass Sie sehen, dass eine Änderung erfolgt ist.

Bestätigen Sie Ihre Änderungen mit OK und ColorAnt berechnet die modifizierte Datei.

Kanäle hinzufügen
Wählen Sie die zu ändernde Messwertdatei mit den Charakterisierungsdaten aus.

  1. Wählen Sie die Messdaten aus, die die neue Primärfarbe enthält, und klicken Sie auf Primärfarben editieren.
  2. Klicken Sie auf Kanal hinzufügen. Es wird ein neuer Kanal mit Standard-Lab-Grauwerten und dem Kanalnamen Auto hinzugefügt.
  3. Klicken Sie auf das Pipettensymbol des neuen Kanals und wählen Sie die neue Primärfarbe aus dem anderen in ColorAnt geladenen Datensatz aus. Klicken Sie auf den Kanal, um die Daten zu importieren. Abb. 5.6 zeigt ein Beispiel, bei dem eine fünfte orange Farbe zu einem ursprünglichen CMYK-Datensatz hinzugefügt wurde. Um den Kanal umzubenennen, klicken Sie auf das Stiftsymbol und geben den neuen Kanalnamen ein. Der neue Kanal kann gemäß dem ISO 20654 (SCTV)-Standard linearisiert werden, indem die Checkbox aktiviert wird.
  4. Klicken Sie auf OK, um den neuen Datensatz zu generieren. Um den neuen Datensatz einzusehen, verwenden Sie das Werkzeug Betrachten und wählen die Reiter 2D, 3D, Spinnennetz und TWZ, um sicherzustellen, dass alle Farben einschließlich Überdrucke hinzugefügt wurden. Zusätzliche Bearbeitungen an den Kurven können mit dem Werkzeug Tonwerte vorgenommen werden.

Kanäle entfernen
Laden Sie die Charakterisierungsdaten des Testchart-Drucks, in dem Sie Kanäle entfernen möchten und klicken auf Primärfarben editieren.

Deaktivieren Sie die Checkbox vor dem entsprechenden Farbkanal und bestätigen Sie mit OK.

Der neue, reduzierte Datensatz wird erzeugt und die verbleibenden Kanäle neu berechnet.

Farbeditor
Zum Bearbeiten von Farbfeldern und zur Verarbeitung von Farbkonvertierungen von Sonderfarben.

Vorgehensweise
Der Farbeditor ermöglicht es, Farbfeldnamen, Lab-Werte (CIE) oder Gerätefarbwerte (DCS) zu bearbeiten und vollständige Sonderfarben-Bibliotheken in ein Zielprofil zu konvertieren und zu optimieren (für die Farbräume RGB, CMYK oder Multicolor).

Um Sonderfarben in ein gewünschtes ICC-Zielprofil zu konvertieren laden Sie zunächst die gemessenen Sonderfarben in das Fenster Datensätze, zum Beispiel eine Pantone-Sonderfarbenbibliothek (oder eine beliebige Datei in einem unterstützten Dateiformat, wie CxF), und klicken Sie dann auf Farbeditor. Das erscheinende Fenster enthält auf der linken Seite eine Tabelle mit allen Farben der Datei und auf der rechten Seite alle Bearbeitungsoptionen. Wählen Sie ein ICC-Profil aus der Drop-down-Liste und einen Modus.

Sechs Modi stehen zur Verfügung:

  • Höchste Genauigkeit – Proofen
  • Visuelle Genauigkeit – mehr Kanäle nutzen
  • So wenig Kanäle wie möglich verwenden
  • Sonderfarbe auf einen Ausgabekanal abbilden
  • Sonderfarbe auf maximal zwei Ausgabekanäle abbilden
  • Sonderfarbe auf maximal drei Ausgabekanäle abbilden

Die eingestellte dE00-Schwelle hebt Farben in der Tabelle mit einem Warnsymbol hervor, die den vom Benutzer definierten Schwellenwert überschreiten. Wenn eine Farbe aus der Tabelle ausgewählt wird, werden die Gerätefarbwerte für jeden Kanal des ausgewählten Profils unter Zielwerte optimieren angezeigt.

Standardmäßig werden die über das ICC-Profil berechneten Gerätewerte ohne Optimierung angezeigt. Mit einem Klick auf dE76 oder dE00 können die deltaE-Werte für jede Farbe minimiert werden. Wenn Sie auf Automatisch klicken, wird die gewählte Berechnungsmethode angewendet, was in der Regel zu einer reduzierten Anzahl von Kanälen für eine bessere Druckbarkeit führt. Anwender können jede einzelne Farbe oder eine Reihe von Farben optimieren und sogar Gerätewerte manuell eingeben.

Mit einem Klick auf Start wird die gesamte Farbliste im Fenster Datensätze erzeugt, einschließlich der berechneten und optimierten Gerätefarbwerte. Diese Werte können für die weitere Verwendung in anderen Programmen in jedem von ColorAnt unterstützten Format gespeichert werden (CGATS TXT und XML, CxF3, Adobe ASE und ACO, Named Color ICC Profile oder GMG CSC).

ColorAnt | Registrierung

Registrierung

Aktivieren von Lizenzen und Anfordern von Demolizenzen

Registrierung

Aktivieren von Lizenzen


Eine permanente Lizenz installieren

Eine permanente Lizenz erhalten Sie von Ihnen Ihrem ColorLogic-Händler direkt nach dem Kauf der Anwendung. Dies kann wunschgemäß entweder eine Computer-basierte oder USB-Dongle-Lizenz sein.

Computer-basierte Lizenzen sind immer an den Computer gebunden, auf dem die jeweilige Software (CoPrA, ZePrA, ColorAnt) installiert ist. Dies bietet sich beispielsweise für eine zeitlich begrenzte Testinstallation an. Computer-basierte Lizenzen sind aber auch erforderlich, wenn der Computer keinen USB-Anschluss besitzt oder ein USB-Dongle nicht erwünscht ist, zum Beispiel bei einem Server.

USB-Dongle-Lizenzen funktionieren mit einem speziellen USB-Stick. Der USB-Dongle kommuniziert mit der entsprechenden Software-Lizenz und ermöglicht es, die Software auf unterschiedlichen Rechnern einzusetzen. Dabei ist es erforderlich, dass der USB-Dongle am jeweiligen Rechner angeschlossen ist, bevor die Software gestartet wird.

Nach dem Kauf der Software wird eine permanente Lizenzdatei (*.lic) per E-Mail verschickt.


Aktivieren der Lizenz

Zum Aktivieren der Anwendung Laden Sie die Lizenzdatei unter Registrierung im Reiter Lizenzdetails. Hier finden Sie neben dem Lizenzinhaber und dem Ablaufdatum außerdem eine Liste mit den freigeschalteten Modulen und Add-ons.


Verwenden einer Lizenzdatei auf einem Multi-User-System

macOS

Speichern Sie die Lizenzdatei im ColorLogic-Ordner:

/Benutzer/Geteilt/ColorLogic/LicenseInstall.

  • Falls der Ordner noch nicht existiert, können Sie ihn selbst anlegen.
  • Achten Sie darauf, dass alle User Leserechte haben.
  • Beim Start prüft die Software, ob sich in dem angelegten Ordner eine passenden Lizenzdatei befindet.

Windows

Speichern Sie die Lizenzdatei im ColorLogic-Ordner:

C:\\Benutzer\\Öffentlich\\Dokumente\\ColorLogic\\LicenseInstall.

  • Falls der Ordner noch nicht existiert, können Sie ihn selbst anlegen.
  • Achten Sie darauf, dass alle User Leserechte haben.
  • Beim Start prüft die Software, ob sich in dem angelegten Ordner eine passenden Lizenzdatei befindet.

Lizenzdetails

Das Ablaufdatum der Software wird bei zeitlimitierten Versionen (zum Beispiel Demolizenzen) am rechten unteren Rand des Software-Fensters angezeigt. Für Vollversionen wird kein Ablaufdatum angezeigt.

Verfügbare Funktionen: Nach dem Laden der Lizenz können Sie unter Lizenzdetails die freigeschalteten Module einsehen.

Demolizenzen


ColorLogic bietet 14-tägige Demolizenzen für die Programme CoPrA, ZePrA und ColorAnt an, damit Sie sich einen persönlichen Eindruck von der Leistungsfähigkeit der Software verschaffen können.


Einschränkungen von Demolizenzen

Alle mit einer Demolizenz in CoPrA erzeugten Profile können ausschließlich in ColorLogic-Produkten korrekt eingesetzt werden.

Alle Dateien, die mit einer Demolizenz im Farbserver ZePrA konvertiert wurden, sind mit einem Wasserzeichen versehen. Wenn Sie ZePrA innerhalb Ihrer Produktionsumgebung ohne Wasserzeichen auf den ausgegebenen Seiten testen möchten, setzen Sie sich bitte mit dem für Sie zuständigen Vertriebspartner in Verbindung.


Anfordern einer Demolizenz

  1. Klicken Sie in der linken unteren Ecke der Sidebar auf Registrierung.
  2. Gehen Sie nun auf den Reiter Demolizenz anfordern.
  3. Geben Sie alle erforderlichen Informationen ein.

  4. Nachdem Sie Ihr Land eingegeben haben zeigt die Software Ihnen eine Liste der in Ihrem Land verfügbaren Händler an. Wählen Sie einen Händler aus der Liste und klicken Sie auf Anfrage direkt abschicken. Die gewünschte Demolizenz wird innerhalb weniger Minuten an die angegebene E-Mail-Adresse geschickt.
  5. Speichern Sie die in der E-Mail enthaltene Lizenzdatei (erkennbar an der Endung *.lic) auf Ihrem Rechner ab.
  6. Laden: Die Lizenzdatei können Sie unter Registrierung im Reiter Lizenzdetails laden und so die jeweilige Software aktivieren.

Nach dem Aktivieren der Demolizenz sehen Sie deren Ablaufdatum in den Lizenzdetails oder am unteren rechten Rand des Fensters.

FAQ


Muss die Lizendatei bei USB-Dongle-basierten Lizenzen auf dem USB-Dongle gespeichert werden?
Nein, die Lizenzdatei muss nicht auf dem USB-Dongle gespeichert werden. Es wird jedoch empfohlen, wenn die Anwendung auf mehreren Computern genutzt werden soll, da die benötigte Lizenzdatei dann immer vorhanden ist.

Warum funktioniert meine Software nicht mehr?
Bitte stellen Sie sicher, dass der USB-Dongle eingesteckt ist und die Seriennummer der Lizenzdatei mit der Seriennummer unter Registrierung übereinstimmt.

Was ist die richtige Reihenfolge zum Starten der Anwendung bei USB-Dongle-basierten Lizenzen?
Zuerst den USB-Dongle im Computer einstöpseln, dann die Software starten und die Lizenz unter Registrierung laden.

Was ist, wenn die Anwendung mit einer Computer-basierten Lizenz auf einem anderen Computer verwendet werden soll (z. B. wenn der alte Computer defekt ist)?
Bitte kontaktieren Sie in diesem Fall den Händler, bei dem Sie die Software erworben haben. Er händigt Ihnen ein Dokument (License Transfer Agreement) zur Unterschrift aus, in dem Sie sich verpflichten, die alte Lizenzdatei zu löschen und die Software auf dem alten Computer nicht mehr zu nutzen. Sie erhalten dann eine neue Lizenzdatei für den neuen Computer.

Wichtig: Wenn eine Computer-basierte Lizenz verwendet werden soll, muss die Anwendung auf genau dem Computer installiert werden, auf dem man anschließend dauerhaft arbeiten möchte. Zudem sollte man darauf achten, dass keine USB-Sticks usw. vorhanden sind, bevor man die Software startet und den Registrierung-Dialog aufruft.

Tipp: Wenn Sie die Seriennummer an den Händler senden, kopieren Sie die Seriennummer am Besten einfach per Kopieren und Einfügen aus dem Registrierung-Dialog (das ist einfacher, als sie abzuschreiben oder einen Screenshot zu schicken). Die permanente Lizenzdatei läuft nur und ausschließlich auf diesem Rechner. Man kann die Software bei einer Computer-basierten Lizenz nicht auf einem anderen Computer verwenden.

ColorLogic-Software installieren und lizensieren (Englisch).

ColorAnt | Einstellungen

Einstellungen

Grundeinstellungen festlegen

Einstellungen ändern

Unter Einstellungen kann das grundsätzliche Verhalten der Software festgelegt werden.

Zeige Dichtewerte: Legt die Methode fest, mit der Dichte berechnet und im BetrachtenFenster und im Report angezeigt wird.

Tonwertberechnung: Ändert die Berechnung der Tonwertzuwachskurven im Reiter TWZ im Betrachten-Fenster.
Hinweis: Als Grundeinstellung verwendet ColorAnt die Berechnung der Kurven auf Basis von XYZ-Werten. Dieser Modus ermöglicht eine konsistente Darstellung der Kurven, sowohl für die Messdaten, als auch die Kurven, die aus dem resultierenden ICC-Profil entstehen. Wenn Sie die Checkbox in den Einstellungen deaktivieren, werden die Kurven nach der eingestellten Dichtemethode berechnet (wenn Spektraldaten vorliegen). Diese Kurven-Darstellung ist konsistenter mit der aus der Prozesskontrolle. Die XYZ- und die Dichtemethode sind keine guten Indikatoren dafür, wie TWZ-Kurven von Sonderfarben aussehen, da beide Methoden nicht gut mit Nicht-CMYK-Farben arbeiten. Nutzen Sie stattdessen die Kurven-Ansicht im BetrachtenFenster um die Kurven entsprechend der Farbmetrischen Linearität oder ISO 20654 (auch bekannt als SCTV) zu betrachten.

Reportbezogene Einstellungen: Hier kann der Titel des Reports und das angezeigte Logo im PDF-Report angepasst werden. Akzeptierte Bildformate sind TIFF, JPEG oder GIF im RGB-Farbmodell.

Allgemeine Einstellungen:

Längeneinheiten: Legt die Längeneinheit fest, die im Werkzeug Chart exportieren verwendet wird (entweder mm oder inch).

Standardfarbraum: Definiert den Farbraum für die 2D– und 3D-Ansicht im Betrachten-Fenster. Verfügbare Farbräume sind Lab, LCh, YXZ und Yxy.

Änderungen werden durch OK bestätigt.

ColorAnt | Hauptfenster

Hauptfenster

Zugriff auf alle Funktionen von einem zentralen Ort

Hauptfenster: Sidebar – Datensätze – Verlauf

Überblick

Das Hauptfenster von ColorAnt ist in drei Bereiche unterteilt.  Alle Werkzeuge befinden sich auf der linken Seite in der Sidebar und sind nach Funktionen gruppiert.

Messdaten werden im Abschnitt Datensätze im oberen rechten Bedienfeld des Fensters angezeigt.
Korrekturen und Werkzeuge, die auf die Messdaten angewendet wurden, werden im unteren rechten Bedienfeld Verlauf chronologisch aufgeführt.

Alle Drop-down-Menüs für ICC-Profile fungieren auch als Suchfelder. Geben Sie einfach einige Buchstaben des gewünschten Profilnamens ein und nur die Profile, die diese Buchstaben enthalten, werden im Drop-down-Menü angezeigt.

Arbeiten mit ColorAnt

Datensätze

Das Fenster Datensätze zeigt relevante Informationen über die Messdaten an: Anzahl der Farbfelder, DCS (Farbmodell: Lab, CMYK, RGB, Multicolor) und Messwerttyp CIE (colorimetrisch = Lab – spektral = Remission).

Öffnen oder Importieren von Daten

Messdaten können entweder geöffnet (Datei > Öffnen) oder per Drag-and-drop in das Fenster Datensätze gezogen werden.
Hinweis: Wenn Messdaten in einem ICC-Profil gespeichert wurden (zum Beispiel in Profilen, die mit ColorLogics CoPrA erstellt wurden), können diese einfach per Drag-and-drop auf das Fenster Datensätze gezogen werden. Die Messwerte werden dann angezeigt. Wenn das Profil keine Messwerte enthält erscheint eine Meldung (Fehlendes ICC Tag: Konnte keine Farbdaten aus der Datei “XXX” auslesen).

Extrahieren der ursprünglichen Messdaten aus einem ICC-Profil: Importiert die ursprünglichen Messdaten aus ICC-Profilen. Wenn Sie ein Profil mit CoPrA unter Verwendung der Messdaten-Aufbereitung Aufheller-Korrektur und/oder Messdaten-Korrektur erstellt oder aktualisiert haben, speichert CoPrA zwei Datensätze innerhalb des Profils: Die ursprünglichen Messdaten (raw data) sowie die für die Profilerstellung verwendeten korrigierten Daten (profiling data). Beim Öffnen oder beim Ziehen eines ICC-Profils in das ColorAnt-Fenster extrahiert ColorAnt beide Datensätze und benennt sie entsprechend.

Vordefinierte Daten und zuletzt geöffnete Dateien sind auch über das Menü Datei verfügbar.
Messdaten können außerdem mit dem Measure Tool erfasst und an ColorAnt übertragen werden. Vom Measure Tool erstellte Messdateien werden im Ordner Benutzername/Dokumente/ColorAnt/MeasurementData gespeichert.

ICC-Profile können gemäß ICC-Spezifikation bis zu 15 Kanäle enthalten. ColorAnt unterstützt dementsprechend das Laden und Speichern von Testchartmessdaten mit bis zu 15 Kanälen. Wenn Daten mit mehr als 15 Kanälen geladen werden, wird eine Warnung angezeigt, da diese Daten nicht verarbeitet werden können.

Hinweis: Dies hat keinen Einfluss auf Daten von Sonderfarben. Es ist weiterhin möglich, Sonderfarbenmessdaten mit Tausenden von Farben zu laden.

Unterstützte Dateiformate

Folgende Dateiformate können geöffnet werden:
CGATS-Textdatei (TXT) (können mehrere Tabellen enthalten)
CGATS XML-Datei (XML) (können mehrere Tabellen enthalten)
Named ICC Profile (ICC)
Color Exchange Format (CxF3)
Photoshop Palette (ACO)
Adobe Swatch Exchange (ASE)
GMG CSC-Datei (CSC)
Ink Master file format (MIF)

Folgende Dateiformate können gespeichert werden:
CGATS-Textdatei (TXT) (können mehrere Tabellen enthalten)
CGATS XML-Datei (XML) (können mehrere Tabellen enthalten)
Named ICC Profile (ICC)
Color Exchange Format (CxF3)
Photoshop Palette (ACO)
Adobe Swatch Exchange (ASE)
GMG CSC-Datei (CSC)

Verlauf

Verlauf: Zeigt die auf die Messdaten angewandten Werkzeuge und Korrekturen jedes Bearbeitungsschritts und ermöglicht es, zwischen verschiedenen Bearbeitungszuständen einer Datei zu wechseln. Durch einen Klick auf einen Eintrag im Verlaufsfenster (entweder oberhalb oder unterhalb des aktuellen Status) kann auf einen einzelnen Bearbeitungsschritt zugegriffen und dieser überprüft werden, zum Beispiel im Fenster Betrachten.

Nach einem Doppelklick auf einen Eintrag im Verlauf öffnet sich ein Fenster, das die Einstellungen anzeigt, die in genau diesem Schritt auf die Daten angewendet wurden. Diese Informationen können mit Protokoll speichern als PDF-Dokument gespeichert werden.

Bei der Mittelwertbildung von Dateien mit dem Werkzeug Mitteln hat dies einen zusätzlichen Vorteil: Das Mittelwertbildungsprotokoll enthält einen detaillierten Bericht mit Beispielfarben, der die gemittelten Daten mit allen Dateien vergleicht und nützliche Statistiken für die Prozesskontrolle liefert, zum Beispiel Standardabweichungen (sigma, 2 sigma, 3 sigma) für Dichte, dE und dH/dL. Dadurch werden Farben mit großen Abweichungen einfach erkennbar.

Verlaufsprotokoll speichern: Speichert alle Änderungen, die auf alle Dateien angewendet wurden, in einem PDF-Dokument.

Vergleichen und Betrachten

Die erweiterten Anzeigeoptionen Vergleichen und Betrachten können am unteren Rand des Hauptfensters aufgerufen werden.
Am unteren Rand der Sidebar gelangen Sie über
Registrierung auf die Registrierungsseite, wo Sie Ihre Lizenz laden und verwalten können. In die Grundeinstellungen des Programms gelangen Sie über Einstellungen.

Kontextmenü

Das Kontextmenü kann mit einem Rechtsklick auf eine ausgewählte Messdatei oder über das Zahnrad-Symbol geöffnet werden und ermöglicht so einen schnellen Zugriff auf alle Werkzeuge der Sidebar und die Funktionen aus dem Menü Datei der Menüleiste.

Darüber hinaus enthält das Kontextmenü neben Funktionen zum Drehen und Spiegeln von Testcharts noch die folgenden Einträge:

Layout: Ermöglicht eine Änderung der Breite und Höhe der Farbfelder. So kann zum Beispiel die Anzahl der Zeilen eines Charts über die Höhe und die Anzahl der Spalten über die Breite festgelegt werden.

Schnittmenge: Zum Vergleichen von Messdaten mit einer unterschiedlichen Anzahl an Farbfeldern und/oder Farbkanälen. Wählen Sie dazu im Hauptfenster die beiden Messdatensätze aus und klicken dann im Kontextmenü auf Schnittmenge. Alternativ können Sie auch auf die Schaltfläche mit dem Zahnradsymbol rechts unterhalb der Datensätze klicken.

ColorAnt scannt dann beide Dateien nach Farbfeldern mit identischen Gerätewerten und entfernt alle anderen Werte. Dadurch werden zwei neue Dateien mit identischen Gerätewerten erstellt, die im Vergleichen-Fenster miteinander verglichen werden können.

DCS und PCS separieren: Trennt die Messdaten von den Referenzdaten. (Teilt Dateien mit Referenz- und Messdaten in zwei einzelne Dateien auf).

Primärfarben Filtern: Extrahiert die Primärfarben aus einer Messdatei.

Volltöne filtern: Extrahiert die Volltöne aus einer Messdatei.

Eckpunkte Filtern: Extrahiert die Eckpunkte aus einer Messdatei.

CxF/X-4 Daten Filtern: Extrahiert alle Werte, die der CxF/X-4-Spezifikation entsprechen (zum Beispiel die Gradienten der Primärfarben auf Weiß und Schwarz), aus einer Messdatei.

CxF/X-4 Daten Filtern inklusive Schwarzgradient: Extrahiert alle für CxF/X-4 relevanten Werte einschließlich des Schwarzgradienten aus einer Messdatei.

Farbfelder aus Bilddatei: Erstellt ein bildbezogenes Testchart basierend auf einer geladenen Bilddatei, indem die gängigsten/wichtigsten Farben aus diesem Bild extrahiert werden. Es kann über das Kontextmenü oder per Drag-and-Drop von TIFF- oder JPEG-Dateien in das Hauptfenster von ColorAnt aufgerufen werden. Wählen Sie im Fenster Farbfelder aus Bilddatei die Anzahl der gewünschten Farbfelder für das Testchart und ob auch die Eckpunkte hinzugefügt werden sollen.

Hinweis: Diese Funktion ermittelt den besten Farbsatz, um ein Bild genau wiederzugeben (Wenn diese Farben genau wiedergegeben werden, wird das gesamte Bild genau wiedergegeben). Dies erfordert einen Kompromiss bei der Farbhäufigkeit, der Vermeidung von benachbarten Farben, der Vermeidung großer Lücken und dem Abdecken des Gamuts des Bildes.

Löschen: Entfernt die ausgewählten Dateien aus dem Fenster Datensätze. Die Dateien werden jedoch nicht von der Festplatte gelöscht.
Verlauf löschen: Entfernt alle Einträge im Verlaufsfenster.

Save History Log and Averaging Report

Save History Log is available at the bottom right of the main dialog. This saves all modifications applied to all files in a detailed PDF document. When double-clicking an single entry in the History section, a dialog pops up showing the settings applied to the data at a specific step. The single step can be saved with Save Log.

Averaging Features

The averaging log contains detailed reporting with sample colors (similar to the Report feature) comparing the averaged data and providing process control statistics. Standard deviations (sigma) for Density, dE and dH/dL. This allows users to easily see colors with large deviations which would not be obvious by visually verifying values.

Data Sets and History

Select the data set (or sets) to process. The Data Sets section of the main window displays pertinent information about the measurement data including: number of color patches, color model (Lab, CMYK, RGB, Multicolor), measurement value type (colorimetric = Lab – spectral = Remission).

History

The tools applied to the measurement data are shown in the lower right side History window. Clicking on an action item in the History window (either above or below the current state) gives the user control over individual corrective tasks.

Sidebar

Automatische Messdatenkorrektur

Automatik

Automatisches optimieren von Messdaten

Import/Export von Daten

Individuelles Chart 

Erstellen eines eigenen, frei konfigurierten Testcharts

Chart exportieren 

Exportieren der ausgewählten Daten als Testchart

Messen

Messen von Testcharts

Report erstellen

Dokumentieren und Bewerten von Messdaten

CxF/X-4 einbetten

Spektrale Messdaten in PDF-Dateien einbetten

Editieren

Redundanzen

Bereinigen von redundanten Farbfeldern

Korrektur

Erkennen und korrigieren von fragwürdigen Messungen

Glätten

Glätten der Farbcharakteristik

Weiß-/
Schwarzkorrektur

Anpassen von Weiß- und Schwarzpunkt

Aufheller

Korrigieren von störenden Effekten durch optische Aufheller

Tonwerte
 

Anpassen der Tonwertzunahmen von Messdaten an gewünschte Tonwertzunahmekurven

Umrechnen

Berechnen eines großen Testcharts mit Messdaten eines kleinen Testcharts

Primärfarben editieren

Ergänzt, löscht oder tauscht Primärfarben und Papierweiß in Messdaten

Farbeditor

Manuelles Bearbeiten von Farbfeldern und bestmögliche Konvertierung von Sonderfarben

Konsolidieren und konvertieren

Mitteln
 

Zusammenführen mehrerer Datensätze zu einem gemittelten Datensatz

Verbinden
 

Vereinen von Messdatensätzen

ICC-Umrechnung
 

Anwenden von ICC-Geräte- oder DeviceLink-Profilen auf Referenzdaten

CIE-
Konvertierung

Beobachter und Beleuchtung eines Datensatzes ändern

Menüleiste

ColorAnt

Über: Ruft die Registrierung auf. Hier finden Sie Informationen zur Versions- und Build-Nummer.
Einstellungen: ColorAnt an Ihre Anforderungen anpassen. Hier können die Anzeige von Dichtewerten, die Tonwertberechnung, Reporteinstellungen und allgemeine Einstellungen festgelegt werden.

Datei

Unter Datei können Sie Daten öffnen, speichern oder in verschiedenen Formaten exportieren.

Speichern unter: Ermöglicht das Speichern in den folgenden Formaten:

  • CGATS-Textdatei (txt)
  • CGATS XML-Datei (xml)
  • Named ICC Profile (icc)
  • Color Exchange Format (CxF3)
  • Photoshop Palette (aco)
  • Adobe Swatch Exchange (ase)
  • GMG CSC-Datei (csc)

Besonderheiten der Formate:

  • Named Color Profile sind spezielle ICC-Profile, die für Sonderfarbentabellen gedacht sind. Sie enthalten neben dem Farbnamen die CIE- und DCS-Werte.
  • ACO- und ASE-Dateien können entweder CIE- oder DCS-Werte beinhalten. Deshalb erscheint beim Speichern in eines der beiden Formate auch eine Meldung zur Auswahl, welche Daten gesichert werden sollen.
  • CGATS-Dateien können verschiedene Spezifikationen in einer Datei enthalten, zum Beispiel Messungen aus verschiedenen Testcharts oder verschiedenen Farbräumen. ColorAnt unterstützt mehrere Tabellen in CGATS-Dateien. Ein typischer Anwendungsfall ist der Export verschiedener Lab-Werte von konvertierten Sonderfarben aus dem Sonderfarben-Report in ZePrA und deren Import in ColorAnt zur weiteren Prüfung.

Duplizieren: Erzeugt eine Kopie der ausgewählten Datei.

Lab/XYZ/Dichte/CxF/X-4 exportieren: Daten können in folgenden Formaten exportiert werden:

  • Als Lab, XYZ, Dichte in Formate wie zum Beispiel CGATS Textdateien (txt) oder Color Exchange Format (CxF3)
  • Als CxF/X-4. Näheres zu diesem Format finden Sie in der Hilfe unter Export als CxF/X-4.

Verlauf löschen: Entfernt alle Einträge im Verlaufsfenster.

Hilfe

Online-Hilfe: Führt direkt zur Online-Hilfe (benötigt eine Internetverbindung).

Quick Start Guide: Führt zur Download-Seite des Quick Start Guides (benötigt eine Internetverbindung).

Was ist neu?: Führt zur Internetseite mit den Neuerungen und Fehlerkorrekturen in ColorAnt (benötigt eine Internetverbindung).

ReadMe: Enthält die Release Notes mit Kurzinformationen zu den neuesten Änderungen.

Registrieren: Hier können Lizenzen geladen und aktiviert werden, eine Demolizenz angefordert oder weitere Informationen zu Lizenzen eingesehen werden.

Prüfe auf Aktualisierung: Überprüft, ob eine neue Programmversion verfügbar ist (benötigt eine Internetverbindung).

Supportdaten speichern: Erstellt eine komprimierte Textdatei, die wichtige Informationen für den Support enthält.