ColorAnt | CxF/X-4 exportieren

CxF/X-4 exportieren

Überblick

Diese Funktion speichert Spektraldaten als CxF/X-4-kompatible Datei. Sie ist unter Datei > CxF/X-4 exportieren zu finden.

CxF steht für Color exchange Format. CxF-Dateien sollten verwendet werden, um Farben Anbieter-neutral zu kommunizieren. CxF/X-4 ist seit 2015 ISO-Standard und wurde entworfen, um Sonderfarben durch Messen und Speichern von Spektralinformationen (von Tinten und Farben auf dem Substrat oder Prozessschwarz) zu definieren. Diese Spektraldefinitionen ermöglichen einen besseren Proof und eine bessere Reproduktion von Sonderfarben in den Farbmanagementssystemen. CxF/X-4-Dateien können als Sonderfarbenbibliothek im Farbserver ZePrA geladen werden.

 

Vorgehensweise:

  1. Öffnen Sie die Messdatei mit Sonderfarben, die Sie als CxF/X-4 Datei speichern möchten (zum Beispiel eine Datei mit spektralen Messdaten eines Testcharts).
    Hinweis: Die Datei muss Gerätedaten (DCS Data) und CIE-Spektraldaten enthalten. Weder Lab-Daten noch reine Sonderfarbmessungen ohne jegliche Prozentwerte sind ausreichend
  2. Wählen Sie unter Datei den Menüeintrag CxF/X-4 exportieren um ein Fenster zu öffnen, in dem Sie Angaben wie Substratname, Substrattyp, Druckprozess und Oberflächenbeschaffenheit eingeben können.
    Hinweis: Diese Metadaten sind optional, können jedoch für eine Verwendung der CxF/X-4-Datei in anderen Programmen von Vorteil sein.
  3. Wenn Sie einen Namen eingegeben und die notwendigen Angaben in den Drop-down-Menüs gemacht haben, können Sie den Export als CxF/X-4 mit einem Klick auf Start einleiten.

CxF/X-4 verstehen

Da sich bei CxF/X-4 alles um Sonderfarbencharakterisierung dreht, werden nur die Volltöne jeder Primärfarbe (ausser Schwarz), Überdruckinformationen der entsprechenden Farbe auf Schwarz und Farbtöne gespeichert. Wenn Sie also ein komplettes IT8-4 CMYK-Testchart exportieren, erhalten Sie 102 Farbfelder für CMY.

Redundante Felder entfernen: Funktion zum automatischen Optimieren und Entfernen redundanter Farbfelder. Wenn die Checkbox Redundante Felder entfernen aktiviert ist, werden alle benötigen Farbfelder jeweils einmal in der exportieren CxF-/X-4-Datei gespeichert, wobei Duplikate vermieden werden.

ColorAnt | Charts messen

Messen

Messen von Testcharts

Measure Tool

Das Measure Tool ist ColorLogics eigenes Werkzeug zum Messen von Charts und Sonderfarben. Es kann in ColorAnt geöffnet werden, indem Messen in der Sidebar ausgewählt wird. Die unter Datensätze ausgewählten Messdaten werden dann automatisch übernommen. Nach der Messung öffnet sich ein Übermitteln-Dialog, der nach einem Klick auf Übertragen die Messwerte zurück an ColorAnt übermittelt.

Geräteeinstellungen

Auswahl: Hier wählen Sie Ihr Messgerät aus und verbinden es mit einem Klick auf Verbinden mit dem Measure Tool.

Info: Zeigt die aktuellen Geräteinformationen (ob das ausgewählte Gerät gefunden wurde, die Versionsnummer und ob der eingebaute Filter aktiv ist).

Optionen: Mit Richtung geben sie an, wie Sie das Chart messen möchten. Abhängig vom gewählten Gerät stehen Ihnen Einzelfeldmessungen oder Streifenmessungen in horizontaler oder vertikaler Richtung zur Verfügung.

Evaluierung: Ermöglicht einen Vergleich der gemessenen Daten mit einem Profil Ihrer Wahl. Klicken Sie dafür auf das Zahnradsymbol und wählen Sie das Vergleichsprofil aus der Liste der auf dem System verfügbaren Profile. Alle Felder mit einem zu großen DeltaE-Abstand werden rot im Chart markiert. Standardmäßig ist die Evaluierung deaktiviert.


Hinweis: Um die Evaluierung wieder zu deaktivieren, wählen Sie in der Profilauswahl den ersten Eintrag Deaktiviert.

Chart-Einstellungen

Auswahl: Hier können Sie entweder vordefinierte Charts oder Charts, die im Wedges-Ordner von ColorAnt (User\Documents\ColorAnt\Wedges) abgelegt wurden, aus der Liste auswählen. Alternativ können Sie auch einfach eine Referenzdatei Laden oder per Drag-and-drop auf das Fenster ziehen.

Ansicht: Die Checkbox Zeige Referenzdaten ermöglicht eine geteilte Darstellung der Patches, in denen die eine Hälfte den Referenzfarbwert anzeigt und die andere den gemessenen Farbwert.
An Breite anpassen zeigt das Chart so an, dass die komplette Breite des Fensters ausgenutzt wird. Bei größeren Charts wird dann ein Scroll-Balken auf der rechten Seite angezeigt.

Messung: Ein Klick auf Messdaten löschen löscht alle bisher gemessenen Daten und zeigt das Chart wieder mit den Referenzwerten an.

Chart-Anzeigebereich

Im unteren Teil des Fensters wird das ausgewählte Chart mit Zeilen und Spaltenbeschriftungen angezeigt. Die aktuell zu messende Zeile oder der aktuell zu messende Patch wird immer mit einer gelben Umrandung hervorgehoben. Falls die Evaluierung aktiv ist, werden gemessene Patches mit zu großen DeltaE-Abweichungen rot markiert.

Info-Symbol: Das kleine Info-Ikon links über dem Anzeigebereich enthält einige nützliche Informationen über das geladene Chart, wie den Namen der Referenz, die Anzahl der Felder, der Zeilen und der Spalten des Charts. Für verschiedene Geräte sind diese Informationen essentiell.

Patchinformationen: Wenn Sie mit der Maus über die Farbfelder fahren, erhalten Sie Informationen zum jeweiligen Patch. Hier finden Sie die Patchnummer, den Farbraum mit den Referenzwerten und den gemessenen Werten. Beim Vergleich mit einem Profil werden außerdem Angaben zur DeltaE-Abweichung angezeigt.

Dynamische Hinweismeldungen: Links unterhalb des Anzeigebereichs erhalten Sie verschiedene Hinweise und Meldungen zur aktuellen Messung. Beim Messen von Charts können zum Beispiel Anweisungen zum Chartwechsel erscheinen oder der Hinweis, dass in einer Zeile eine fragwürdige Messung vorliegt (was bedeuten könnte, dass Sie die falsche Zeile gemessen haben).

Hilfe-Symbol: Das Hilfe-Ikon rechts unter dem Anzeigebereich führt Sie mit einem Klick zu ColorAnts Online-Hilfe.

Allgemeine Informationen zu den Messbedingungen

Die ISO-Norm 13655:2009 definiert die Messbedingungen M0, M1, M2 und M3.

Messbedingung M0: Schreibt keine spezifische Lichtquelle vor, empfiehlt jedoch die Lichtart A. Diese Lichtart repräsentiert die häusliche Beleuchtung mit Wolfram-Glühfaden, bei einer Farbtemperatur von ca. 2856 Kelvin. Der UV-Anteil im Licht ist nicht genau festgelegt. Demzufolge ist M0 laut ISO 13655 ungeeignet, wenn das zu messende Papier fluoresziert und wenn Messdaten zwischen Standorten ausgetauscht werden müssen.

Messbedingung M1: Wenn das Substrat optische Aufheller enthält minimiert diese Messbedingung die Schwankungen der Messergebnisse zwischen verschiedenen Geräten. Als beleuchtende Lichtart muss D50 verwendet werden, also eine Tageslichtsimulation mit der Farbtemperatur von 5003 Kelvin. Die Strahlungsintensitäten der Wellenlängen sind genau definiert, auch jene unter 400 nm, da diese Wellenlängen Fluoreszenz anregen.

Messbedingung M2 (auch bekannt als „UV-cut“- Modus): Bringt nur Strahlungsenergie über 400 nm Wellenlänge auf die Probe auf, entweder durch einen Filter, der der Optik des Messgerätes vorgeschobenen ist, oder durch Modifikation der Messlichtquelle. Damit wird sichergestellt, dass Fluoreszenzen keinen Einfluss auf die Messergebnisse ausüben.

Messbedingung M3: Hier wird ein Polfilter vor der Linse des Messgeräts platziert, um die Auswirkungen von Glanzeffekten auf die Messwerte zu unterdrücken. Ansonsten gelten die gleichen Anforderungen wie an Messbedingung M2.

Umgebungslichtmessung im Measure Tool

In Measure Tool 2.0 und höher wurde in der Menüleiste das Menü Messmodus implementiert. Damit kann zwischen einer Umgebungslichtmessung mit geeigneten Geräten und der Standard-Reflexionsmessung umgeschaltet werden.

Wenn ein Gerät beide Modi unterstützt (zum Beispiel das X-Rite i1Pro oder das Konica-Minolta FD-7), wird in der Benutzeroberfläche neben der Geräteauswahl eine Schaltfläche mit einem Glühlampensymbol angezeigt. Ein Klick auf diese Glühlampe schaltet zwischen den Modi um. Alternativ kann der Modus im Datei-Menü Messmodus umgeschaltet werden.

Der Modus Umgebungslichtmessung ermöglicht die Messung der spektralen Strahlung einer Lichtquelle als ein einziges Farbfeld.

Zum Messen folgen Sie den Anweisungen für die Kalibrierung und Vorbereitung des Gerätes. Um die Lichtquelle zu messen, muss am Gerät ein Umgebungslichtkopf angebracht werden (siehe Gerätehandbuch). Je nach Gerät können Sie zum Messen die Schaltfläche am Gerät verwenden oder auf die Schaltfläche Messen im Measure Tool klicken.

Nach Abschluss der Messung werden die Werte für Luminanz (Lux), Farbtemperatur (in Kelvin), Spektral und XYZ angezeigt. Wenn Sie die aktuelle Messung an ColorAnt senden möchten, klicken Sie auf Übertragen.

Umgebungslichtmessungen werden in ColorAnt unter Datensätze in der CIE-Spalte als Emission bezeichnet. Sie können in ColorAnts CIE-Konvertierung oder in CoPrAs Druckerprofilierung unter Abmusterungs-Lichtart verwendet werden.

Messgeräte mit Setup-Wizards

Alle unterstützten Messgeräte, die über Setup-Wizards verfügen (zum Beispiel das i1iO, Konica-Minolta FD-9 und die Barbieri-Geräte), können die Scanoptionen (Feldgrößen, Reihen pro Seite, Gap-Breite) automatisch aus der Referenzdatei übernehmen, wenn sie dort hinterlegt wurden. Da diese Werte dann nicht mehr manuell eingegeben werden müssen, fällt eine große Fehlerquelle beim Einrichten und anschließenden Messen weg.

Die Scanoptionen werden jedoch nur dann in die Referenzdatei geschrieben, wenn sie mit dem Werkzeug Chart exportieren ab ColorAnt 5 erstellt wurde. Wenn diese Informationen nicht in der Referenzdatei enthalten sind, müssen sie – wie bisher – passend zum ausgewählten Chart manuell eingegeben werden.

Unterstütze Geräte

 

Barbieri


Barbieri Spectro LFP
Barbieri Spectropad

Konica-Minolta


Konica-Minolta FD5
Konica-Minolta FD7
Konica-Minolta FD9

Techkon


SpectroDens
SpectroJet

X-Rite


X-Rite eXact
XRite i1Pro 1
XRite i1Pro 2
X-Rite i1iO

Messen mit dem virtuellen Gerät

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Geräteoptionen

Wenn das gewählte Gerät verbunden ist, erscheint die Einstellungsmöglichkeit für die Messbedingung.

Bedingung: M0, M1, M2, M3.

Messen

Schritt 1: Starten Sie einen Messvorgang durch einen Doppelklick auf die markierte Zeile.

Schritt 2: Wenn die Messung komplett ist, öffnet sich ein Übermitteln-Dialog, der mit einem Klick auf Übertragen die Messwerte an ColorAnt sendet.
Hinweis: Das virtuelle Gerät dient nur zu Testzwecken und wird jedes Mal die gleichen hinterlegten Daten simulieren.

 

Barbieri-Geräte

Barbieri Spectropad

Messen mit dem Barbieri SpectroPad

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Geräteoptionen

Sobald das gewählte Gerät verbunden ist, öffnet sich der Messassistent des SpectroPad:

Einstellungen

Chartbreite: Geben Sie die Breite des Charts in Millimetern an.

Gaps: Geben Sie die Breite eines Feldtrenners an.

Messbedingung: M0, M1, M2, M3.

Wenn alle Einstellungen vorgenommen wurden können Sie im Hauptfenster unter Richtung festlegen, in welchem Modus Sie das Chart messen möchten.

Messen

Schritt 1: Nach dem Auswählen und Verbinden des Gerätes nehmen Sie die geforderten Einstellungen vor und klicken Sie auf Start.

Schritt 2: Beginnen Sie die Messung mit der im Fenster markierten Zeile.

Hinweis: Beim SpectroPad werden die Charts zeilenweise von unten nach oben gemessen, damit man nicht mit dem Gerät über die Zeilen des Charts fährt, die noch zu messen sind.

Schritt 3: Wenn das Testchart komplett gemessen wurde, öffnet sich ein Übermitteln-Dialog, der mit einem Klick auf Übertragen die Messwerte an ColorAnt sendet.

Barbieri Specto LFP

Messen mit dem Barbieri Spectro LFP

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Geräteoptionen

Wenn das gewählte Gerät verbunden ist, öffnet sich der Messassistent des LFP:

Positionieren Sie den Kopf auf der oberen linken Ecke des Charts, siehe auch (Fig 3) im Screenshot.

Verwenden Sie die Eingabemöglichkeiten oben rechts zum manuellen Positionieren des Kopfes (Fig 4) oder die Autopositionierung (Fig 5), die nur anwendbar ist, wenn das Chart über die benötigten Ränder und Markierungen verfügt.

Wenn die Autopositionierung aktiviert ist, wird nach einem Klick auf Weiter (Fig 6) das komplette Chart gemessen.

Wichtig: Um die Autopositionierung nutzen zu können benötigt das Chart die entsprechenden Ränder und Markierungen.

Wenn die Manuelle Positionierung verwendet wird klicken Sie auf Weiter (Fig 6), um die nächste Ecke unten links auf dem Chart anzugeben.

Manuelle Eingabemöglichkeiten zum Positionieren

Die vier Pfeile verändern die Position des Messkopfes (links, rechts, oben, unten). Mit dem Doppelpfeil in der Mitte fahren Sie den Messkopf rauf oder runter.

Tip: Ändern Sie die Position des Kopfes mit den entsprechenden Pfeiltasten auf ihrer Tastatur.

Schritt: Gibt die Einheiten an, die der Messkopf bei einem Pfeilklick zurücklegt.

Position: Ändern Sie die Position des Kopfes durch Eingabe spezifischer x/y Koordinaten.

Auf der zweite Seite des Assistenten gehen Sie vor, wie oben beschrieben, und geben die zweite Ecke des Charts unten links an. Bestätigen Sie mit Weiter.

Auf der letzten Seite geben Sie die Position der unteren rechten Ecke an und bestätigen mit Weiter.

 

Einstellungen

Zeilen pro Seite: Geben Sie die Anzahl der Zeilen auf dem Chart an. Falls das Chart aus mehreren Seiten besteht, geben Sie die Zeilenanzahl der ersten Seite an.

Aperturgröße: Wählen Sie zwischen Standard, 2, 6, 8 oder manuell.

Kalibration: Schnell – Kalibriert am Anfang jeder Testchartseite. Akkurat – Kalibriert jede zweite Zeile.

Start: Startet die Messung des Charts.

 

Mehrseitige Testcharts

Manuelle Positionierung

Wenn das Testchart mehrere Seiten hat, erscheint nach dem Messen einer Seite eine Meldung, welche den Anwender dazu auffordert, die nächste Seite auf den Tisch zu legen:

  1. Legen Sie die nächste Seite auf den Tisch.
  2. Rekalibrieren Sie den Tisch und verwenden Sie die manuellen Eingabemöglichkeiten wie oben beschrieben, um zwei Ecken des Charts anzugeben. Die dritte Ecke wird automatisch berechnet.
  3. Klicken Sie auf Start um die nächste Seite zu messen.

Wichtig: Falls die zweite Seite EXAKT dort platziert wurde, wo die erste Seite lag, können Sie auch ohne Neukalibrierung direkt auf Start klicken. Die zuvor eingestellten Koordinaten werden dann wieder verwendet.

Automatische Positionierung

Wenn die Autopositionierung ausgewählt wurde:

Die Checkbox Autopositionierung ist automatisch aktiviert.

Klicken Sie auf Start zum Autopositionieren und Messen der nächsten Seite.

Wichtig: Um die Autopositionierung nutzen zu können, benötigt das Chart die entsprechenden Ränder und Markierungen.

Charts mit Barbieri Gateway erstellen und ColorLogic ColorAnt messen:

Zum Erstellen von ColorLogic-Charts mit den benötigten Autopositionierungs-Markern mit dem Barbieri Gateway’s Chartgenerator, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Kopieren Sie die ColorLogic-Charts in das Userverzeichnis: Myuser>Documents>Barbieri>Gateway
  2. Starten Sie den Barbieri-Chartgenerator und wählen Sie die Referenz aus dem CLReferencesBarbieri-Ordner.
  3. Fügen Sie dem Chart die gewünschten Optionen hinzu, Autopositionierungs-Markierung, Referenz-Bereich etc. und speichern dann ihre Zieldatei.
  4. Laden Sie die Referenzdatei in ColorAnt per Drag-and-drop der .ref-Datei auf das Datensätze-Fenster. Die Zieldatei kann im Ordner Gateway>Targets gefunden werden.
  5. Falls die Patches nicht dem ausgedruckten Chart entsprechen, machen Sie einen Rechtsklick auf die Referenz im Datensätze-Fenster und wählen Zeilen und Spalten vertauschen. Überprüfen Sie die Patchanordnung erneut im Betrachten-Werkzeug.
  6. Markieren Sie die Referenzdatei und starten das Messen-Werkzeug. Prüfen Sie, dass das korrekte Chart ausgewählt wurde. Wählen Sie das Spectro LFP aus der Geräteauswahl und klicken Sie auf Verbinden.
  7. Sobald das Gerät verbunden ist, wird der Spectro LFP Assistent angezeigt. Wählen Sie hier einfach die Autopositionierung und klicken auf Start.

 

Konica-Minolta Geräte

Konica Minolta FD 7

Kalibrieren

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Schritt 3: Stellen Sie das Gerät auf die Weißreferenz, setzen Sie das Gerät mit der Zielfeldmaske auf die Kalibrierkachel und drücken Sie es herunter. Klicken Sie auf OK und halten Sie das Gerät so lange heruntergedrückt, bis im Messfenster oben links der Messmodus auswählbar wird.

Geräteoptionen

Wenn das gewählte Gerät verbunden und kalibriert ist erscheinen die Einstellungsmöglichkeiten für die Messbedingung.

Einstellungen

Messbedingung: M0, M1, M2.

Wenn alle gewünschten Einstellungen vorgenommen wurden, können Sie im Hauptfenster unter Richtung festlegen, in welchem Modus Sie das Chart messen möchten.

Messen

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter aus und führen Sie, wie oben bereits beschrieben, die Weißkalibrierung durch.

Schritt 2: Platzieren Sie das Gerät vor dem ersten Patch der zu messenden Zeile und drücken Sie die Messtaste am Gerät. Halten Sie die Taste gedrückt und fahren Sie mit dem Gerät über den Streifen bis über den letzten Patch hinaus. Lassen Sie die Taste los.

Schritt 3: Die Daten werden an das Measure Tool übertragen und Sie können mit der nächsten Zeile fortfahren.

Schritt 4: Wenn alle Zeilen gemessen wurden öffnet sich ein Übermitteln-Dialog, der mit einem Klick auf Übertragen die Messwerte an ColorAnt sendet.

Umgebungslichtmessung

Umgebungslichtmessungen können entweder mit dem Measure Tool 2.0 oder aus dem Werkzeug CIE-Konvertierung heraus durchgeführt werden.

Measure Tool: Wählen Sie den Modus Umgebungslichtmessung aus dem Menü Messmodus oder klicken Sie auf das Glühlampensymbol neben dem Drop-down-Menü Auswahl.

CIE-Konvertierung: Wählen Sie Emission (Messen) aus der Drop-down-Liste Beleuchtung. Dadurch wird das Measure Tool geöffnet.

Schritt 1: Wählen Sie das Messgerät aus dem Drop-down-Menü Auswahl des Reiters Gerät und führen Sie die Weißkalibrierung wie oben beschrieben durch. Nach der Kalibrierung bestätigen Sie die Meldung Bitte bereiten Sie das Messgerät für eine Umgebungslichtmessung vor.

Schritt 2: Befestigen Sie den Umgebungslichtkopf am Gerät.

Schritt 3: Klicken Sie auf Messen.

Schritt 4: Senden Sie die Messdaten an ColorAnt, indem Sie auf Übertragen klicken.

Die Messwerte werden entweder im Bedienfeld Datensätze (bei direkter Verwendung des Measure Tool) oder in der CIE-Konvertierung angezeigt.

Schritt 5 (nur CIE-Konvertierung): Klicken Sie auf Start. Die Daten der Umgebungslichtmessung werden verwendet, um die ausgewählten Spektraldaten in die neue Abmusterungsbedingung zu konvertieren.

Konica Minolta FD 9

Messen mit dem Konica Minolta FD-9

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Geräteoptionen

Wenn das gewählte Gerät verbunden wurde öffnet sich der Setup-Wizard des FD-9:

Einstellungen

Messoptionen
Messbedingung:
M0, M1, M2.

Seitenoptionen
Reihen pro Seite
: Geben Sie die Anzahl der Zeilen auf einer Seite an. Bei mehreren Seiten geben Sie die Zeilenanzahl der ersten Seite an.
Seitenanzahl: Automatisch berechnete Anzahl der erwarteten Seiten.

Messmodus
Freiform
: In diesem Messmodus legen Sie ihr Chart einfach in das Gerät ein. Das FD-9 erkennt es automatisch.
Vorgabe: In diesem Messmodus legen Sie die Maße des Charts, der Patches usw. fest. Das FD-9 sucht dann auf der eingelegten Seite nach einem Chart mit diesen Angaben.

Messen

Schritt 1: Nach dem Verbinden des Gerätes öffnet sich der Einrichtungsdialog.

Schritt 2: Nehmen Sie alle Einstellungen wie gewünscht vor und klicken anschließend auf Start.

Schritt 3: Auf dem Display des FD-9 wird eine Aufforderung zum Einlegen des Charts angezeigt. Legen Sie das Chart ein und warten Sie bis es vermessen wurde.

Schritt 4: Wenn das Testchart komplett gemessen wurde, öffnet sich ein Übermitteln-Dialog, der mit einem Klick auf Übertragen die Messwerte an ColorAnt sendet.

Techkon Geräte

SpectroDens

Messen mit dem Techkon SpectroDens

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Schritt 3: Stellen Sie das Gerät auf die Weißreferenz und klicken Sie auf OK.

Geräteoptionen

Wenn das gewählte Gerät verbunden wurde öffnet sich der Messassistent des SpectroDens:

Einstellungen

Optionen

Messbedingung: M0, M1, M2, M3.

Polarisationsfilter: Abhängig von Ihrer Geräteversion kann der Polarisationsfilter manuell oder automatisch eingestellt werden. Falls dies rein automatisch geschieht, ist die Auswahl ausgegraut und wird durch die Auswahl der Messbedingung beeinflusst.

Lichtart: Wählen Sie zwischen A, C, D50 und D65. Die Lichtart wird von der ausgewählten Messbedingung beeinflusst.

Beobachter: Wählen Sie zwischen O2 und O10.

Wenn alle Einstellungen vorgenommen wurden können Sie im Hauptfenster unter Richtung festlegen in welchem Modus Sie das Chart messen möchten.

Messen

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter aus und führen Sie die Weißkalibrierung durch.

Schritt 2: Platzieren Sie das Gerät auf dem ersten Patch der zu messenden Zeile und drücken Sie die Messtaste am Gerät. Halten Sie die Taste gedrückt und fahren Sie mit dem Gerät über den Streifen bis zum letzten Patch. Lassen Sie die Taste los.

Schritt 3: Die Daten werden an das Measure Tool übertragen und Sie können mit der nächsten Zeile fortfahren.

Schritt 4: Wenn alle Zeilen gemessen wurden öffnet sich ein Übermitteln-Dialog, der mit einem Klick auf Übertragen die Messwerte an ColorAnt sendet.

SpectroJet

Messen mit dem Techkon SpectroJet

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Schritt 3: Stellen Sie das Gerät auf die Weißreferenz und klicken Sie auf OK.

Geräteoptionen

Wenn das Gerät verbunden wurde öffnet sich der Messassistent des SpectroJet:

Einstellungen

Optionen

Feldbreite: Geben Sie hier die Breite in Millimetern eines einzelnen Patches an.

Messbedingung: M0, M1, M2, M3.

Polarisationsfilter: Abhängig von Ihrer Geräteversion kann der Polarisationsfilter manuell oder automatisch eingestellt werden. Falls dies rein automatisch geschieht, ist die Auswahl ausgegraut und wird durch die Auswahl der Messbedingung beeinflusst.

Lichtart: Wählen Sie zwischen A, C, D50, D65, F2, F7 und F11. Die Lichtart wird von der ausgewählten Messbedingung beeinflusst.

Beobachter: Wählen Sie zwischen O2 und O10.

Wenn alle Einstellungen vorgenommen wurden können Sie im Hauptfenster unter Richtung entscheiden, in welchem Modus Sie das Chart messen möchten.

Messen

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter aus und führen Sie die oben beschriebene Weißkalibrierung durch.

Schritt 2: Platzieren Sie das Gerät vor dem ersten Patch der zu messenden Zeile und drücken Sie die Messtaste am Gerät einmal. Fahren Sie nun mit dem Gerät über den Streifen über den letzten Patch hinaus.

Bei M0 oder M3: Das einmalige Messen einer Zeile genügt für diesen Modus.

Bei M1 oder M2: Die Anzeige auf dem Gerät weist Sie darauf hin, dass Sie noch einmal über den Streifen zurückfahren müssen, um die Dualmessung abzuschließen.

Hinweis: Falls eine Messung nicht auf Anhieb gelingt sollten Sie die Messung nochmals mit einem größeren Abstand vor und hinter jeder Zeile durchführen.

Schritt 3: Die Daten werden an das Measure Tool übertragen und Sie können mit der nächsten Zeile fortfahren.

Schritt 4: Wenn alle Zeilen gemessen wurden öffnet sich ein Übermitteln-Dialog, der mit einem Klick auf Übertragen die Messwerte an ColorAnt sendet.

X-Rite Geräte

X-Rite eXact

Messen mit dem X-Rite eXact

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Schritt 3: Bei der Aufforderung für die Weißkalibrierung können Sie einfach mit OK bestätigen, da dies im Gerät intern durchgeführt wird.

Geräteoptionen

Wenn das Gerät verbunden wurde öffnet sich der Messassistent des eXact:

Einstellungen

Scanoptionen
Felder pro Zeile:
Geben Sie die Anzahl der Patches in einer Zeile an.
Chartbreite (mm): Geben Sie die Breite des Charts in Millimetern an.
Gapbreite (mm): Geben Sie die Breite eines Feldtrenners in Millimetern an.
Feldbreite (mm): Automatisch Berechnete Breite eines einzelnen Patches.

Messoptionen
Messbedingung:
M0, M1, M2, M3. Sie können mit dem Schiebeschalter am Gerät zwischen M1 und M0, M2, M3 wechseln. Wenn Sie im M0, M2, M3-Modus sind, können Sie diesen in den Einstellungen auswählen.

Wenn alle Einstellungen vorgenommen wurden können Sie im Hauptfenster unter Richtung festlegen, in welchem Modus Sie das Chart messen möchten.

Messen (Scanmodus)

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter aus und führen Sie die Weißkalibrierung durch.

Schritt 2: Platzieren Sie das Gerät auf dem ersten Patch der zu messenden Zeile und drücken Sie den Klappmechanismus des Gerätes hinunter. Dadurch wird die Messung gestartet. Fahren Sie mit heruntergedrücktem Gerät über den Streifen bis zum letzten Patch. Die Messung wird automatisch beendet. Sie können das Gerät jetzt wieder los lassen.

Schritt 3: Die Daten werden an das Measure Tool übertragen und Sie können mit der nächsten Zeile fortfahren.

Schritt 4: Wenn das Testchart komplett gemessen wurde öffnet sich ein Übermitteln-Dialog, der mit einem Klick auf Übertragen die Messwerte an ColorAnt sendet.

Messen (Einzelfeldmodus)

Falls Sie ohne den Scanaufsatz im Einzelfeldmodus messen möchten gehen Sie wie folgt vor:

 Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter aus und führen Sie die Weißkalibrierung durch.

Schritt 2: Nachdem Sie den Einstellungsdialog mit OK geschlossen haben, wählen Sie oben rechts im Hauptfenster unter Optionen die Richtung Einzelfelder – Zeilenweise.

Schritt 3: Platzieren Sie das Gerät auf dem ersten Patch der zu messenden Zeile und drücken Sie den Klappmechanismus des Gerätes hinunter. Dadurch wird die Messung gestartet. Nachdem der Signalton ertönt ist, können Sie das Gerät wieder hochheben.

Schritt 4: Die Daten werden an das Measure Tool übertragen und Sie können mit dem nächsten Patch fortfahren.

Schritt 5: Wenn das Testchart komplett gemessen wurde öffnet sich ein Übermitteln-Dialog, der mit einem Klick auf Übertragen die Messwerte an ColorAnt sendet.

X-Rite i1Pro

Kalibrieren

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Schritt 3: Stellen Sie das Gerät auf die Weißreferenz und klicken auf OK.

Geräteoptionen

Wenn das Gerät verbunden wurde erscheinen die Einstellungsmöglichkeiten für die Messbedingung.

Einstellungen

Messbedingung: M0 (Single), M0 (Dual), M1 (Dual), M2 (Dual).

Hinweis: Die Auswahl der Messbedingung steht nur mit dem i1 Pro 2 zur Verfügung.

Wenn alle Einstellungen vorgenommen wurden können Sie im Hauptfenster unter Richtung festlegen, in welchem Modus Sie das Chart messen möchten.

Messen

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter aus und führen Sie die Weißkalibrierung durch.

Schritt 2: Unter Optionen/Richtung wählen Sie, wie Sie das Testchart messen wollen. Für Messungen mit dem Lineal empfehlen wir die Option Komplette Zeilen scannen.

Schritt 3: Platzieren Sie das Gerät vor dem ersten Patch der zu messenden Zeile und drücken Sie die Messtaste am Gerät. Halten Sie die Taste gedrückt und fahren Sie mit dem Gerät über den Streifen bis über den letzten Patch hinaus. Lassen Sie die Taste los.

Schritt 4: Die Daten werden an das Measure Tool übertragen und Sie können mit der nächsten Zeile fortfahren.

Schritt 5: Wenn alle Zeilen komplett gemessen wurde, öffnet sich ein Übermitteln-Dialog, der mit einem Klick auf Übertragen die Messwerte an ColorAnt sendet.

Hinweis: Wenn Sie eine Messbedingung im Dual-Modus gewählt haben müssen Sie jede Zeile zweimal messen. Sobald Sie die erste Richtung gemessen haben zeigt Ihnen die LED auf dem Gerät an, in welche Richtung Sie als nächstes Messen sollen.

Umgebungslichtmessung

Umgebungslichtmessungen können entweder mit dem Measure Tool 2.0 oder aus dem Werkzeug CIE-Konvertierung heraus durchgeführt werden.

Measure Tool: Wählen Sie den Modus Umgebungslichtmessung aus dem Menü Messmodus oder klicken Sie auf das Glühlampensymbol neben dem Drop-down-Menü Auswahl.

CIE-Konvertierung: Wählen Sie Emission (Messen) aus der Drop-down-Liste Beleuchtung. Dadurch wird das Measure Tool geöffnet.

Schritt 1: Wählen Sie das Messgerät aus dem Drop-down-Menü Auswahl des Reiters Gerät und führen Sie die Weißkalibrierung wie oben beschrieben durch. Nach der Kalibrierung bestätigen Sie die Meldung Bitte bereiten Sie das Messgerät für eine Umgebungslichtmessung vor.

Schritt 2: Befestigen Sie den Umgebungslichtkopf am Gerät.

Schritt 3: Klicken Sie auf Messen.

Schritt 4: Senden Sie die Messdaten an ColorAnt, indem Sie auf Übertragen klicken.

Die Messwerte werden entweder im Bedienfeld Datensätze (bei direkter Verwendung des Measure Tool) oder in der CIE-Konvertierung angezeigt.

Schritt 5 (nur CIE-Konvertierung): Klicken Sie auf Start. Die Daten der Umgebungslichtmessung werden verwendet, um die ausgewählten Spektraldaten in die neue Abmusterungsbedingung zu konvertieren.

X-Rite i1iO

Messen mit dem X-Rite i1iO

Schritt 1: Wählen Sie das Gerät aus der Drop-down-Liste Auswahl im Geräte-Reiter.

Schritt 2: Klicken Sie auf Verbinden.

Geräteoptionen

Wenn das Gerät verbunden wurde öffnet sich der Messassistent des i1iO:

Einstellungen

Scanoptionen
Reihen pro Seite:
Geben Sie die Anzahl der Zeilen auf dem Chart an. Falls das Chart aus mehreren Seiten besteht, geben sie die Zeilenanzahl der ersten Seite an.
Gap-Breite (mm): Falls ihr Chart Feldtrenner enthält, geben Sie hier die Breite eines Gaps an.
Seitenanzahl: Automatisch berechnete Anzahl der zu messenden Seiten.

Messoptionen
Messbedingung:
M0 (Single), M0 (Dual), M1 (Dual), M2 (Dual).

Hinweis: Die M0 (Single)-Messung unterstützt eine minimale Patchgröße von 7 mm Breite und 6 mm Höhe. Jede Zeile wird in diesem Modus einmal vermessen. Die verschiedenen Dual-Modi benötigen mindestens 8 mm Breite und 7,5 mm große Patches. Die Zeilen werden jeweils zweimal gemessen.

Hinweis: Falls sie ein älteres i1Pro verwenden (bis RevD) wird ihnen nur der Modus M0 angeboten, da die Dualmessung nur vom neueren i1Pro2 unterstützt wird.

Messen

Schritt 1: Nach dem Auswählen und Verbinden des Gerätes öffnet sich der Einstellungsdialog.

Schritt 2: Nachdem Sie alle Angaben zu den Reihen und Gaps gemacht haben klicken Sie auf Weiter.

Schritt 3: Auf der folgenden Seite müssen Sie nun drei Ecken des Charts (1 oben links, 2 unten links, 3 unten rechts) angeben.

Schritt 4: Um eine Ecke anzugeben platzieren Sie das Fadenkreuz des Schlittens mittig auf dem entsprechenden Patch (in der jeweiligen Ecke) und betätigen den Messknopf des i1 einmal.

Schritt 5: Im Setup-Wizard können Sie sehen, dass nun die nächste Ecke verlangt wird. Wiederholen Sie also Schritt 4 für die untere linke und anschließend für die untere rechte Ecke.

Schritt 6: Wenn alle Ecken angegeben wurden, können sie mit Start die Messung beginnen.

Hinweis: Falls Sie die Eingabe ihrer Eckpositionen noch einmal korrigieren möchten können Sie die Angaben mit Eckpunkte löschen zurücksetzen.

Schritt 7: Wenn das Testchart komplett gemessen wurde öffnet sich ein Übermitteln-Dialog, der mit einem Klick auf Übertragen die Messwerte an ColorAnt sendet.

Mehrseitige Testcharts

Schritt 1: Bei mehrseitigen Charts öffnet sich nach dem Messen der ersten Seite erneut der Setup-Wizard.

Schritt 2: Legen Sie die nächste Seite des Charts auf den iO-Tisch und stellen Sie sicher, dass unter dem Chartbild die korrekte Seite ausgewählt wurde. Geben Sie erneut die Eckpositionen an und beginnen Sie die Messung der nächsten Seite mit einem Klick auf Start.

Schritt 3: Wiederholen Sie diesen Vorgang für alle Seiten, die zu dem gewählten Chart gehören.

Schritt 4: Nach erfolgter Messung können Sie Ihre Daten für die weitere Verarbeitung abspeichern.

ColorAnt | Quick Start Guide

Was ist ColorAnt?

ColorAnt ist das ultimative Werkzeug zum Erfassen, Analysieren und Optimieren von Messdaten.

Setzen Sie auf ColorAnt, wenn Sie spezielle Testcharts erstellen und messen möchten – egal welcher Farbraum: RGB, CMYK oder Multicolor.

Prüfen Sie Ihre Messdaten bevor Sie diese zur Profilierung nutzen. Es gibt viele Gründe, weshalb Ihre Messdaten nicht optimal sein können. Vielleicht liegen Messfehler, Druckfehler oder andere Artefakte (zum Beispiel Unhomogenitäten) vor. Vielleicht sollen auch mehrere Messdaten intelligent gemittelt und dann erst der Profilerstellung zugeführt werden. Dafür ist ColorAnt die optimale Lösung.

Denn letztendlich ist die Qualität von neu erstellten ICC-Profilen höchstens so gut, wie die der Testcharts und Messdaten, aus denen sie erzeugt wurden. Durch die Analyse und Optimierung der Messdaten wird folglich eine höhere Profilqualität ermöglicht, die sich auch in einer verbesserten Produktionssicherheit niederschlägt.

Insofern ergänzt ColorAnt jede Profilierungssoftware auf dem Markt. Sie werden erstaunt sein, wie sehr Ihnen ColorAnt bei der Verbesserung Ihrer Produktionsqualität und -sicherheit helfen kann!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Erfolg beim Analysieren und Optimieren.

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Hauptfenster

Betrachten 

Anzeige von Messdaten in verschiedenen Darstellungen

Vergleichen 

Vergleich von verschiedenen Datensätzen

Automatische Messdatenkorrektur

Automatik

Automatische Analyse und Korrektur von Messdaten

Import/Export von Daten

Individuelles Chart

Eigene Referenzdateien für die Testchart-Erstellung erstellen

Chart exportieren

Druckbare Testcharts aus individuellen Referenzdateien erzeugen

Messen 

Messen von gedruckten Testcharts mit dem Measure Tool

Report erstellen

Detaillierte Analysen von Messdaten als PDF- oder XML-Datei

CxF/X-4 einbetten

Spektrale Farbinformationen in PDF-Dokumente einbetten

Editieren

Redundanzen

Bereinigen redundanter Farbfelder

Korrektur

Fehlerhafte und inkonsistente Messdaten korrigieren

Glätten

Glätten und korrigieren von Messdaten

Weiß-/Schwarz-korrektur

Schwarz- und Weißpunkt einer Messwertdatei anpassen

Aufheller

Korrektur störender Effekte von optischen Aufhellern

Tonwerte 

Anpassen von Tonwert-zunahmekurven

Umrechnen

Skalieren von Messwertdateien zum Erzeugen von benötigten Testchart-Layouts

Primärfarben editieren

Primärfarben und Papierweiß in vorhandenen Messdaten ergänzen, löschen oder austauschen

Farbeditor

Optimieren von Farbfeldern und (Sonder)farben

Konsolidieren und konvertieren

Mitteln

Messwerte von vielen gleichartigen Testchartdrucken mitteln

Verbinden

Vereinen von Messwerten mehrerer Testcharts zu einer neuen Messwertdatei

ICC-Umrechnung

Vergleiche und Profiltests mit Drucker- und DeviceLink-Profilen

CIE-Konvertierung

Ändern von Standard-Beobachter und Lichtart

Mit ColorAnt arbeiten

Das Hauptfenster von ColorAnt ist in drei Bereiche aufgeteilt. Links befindet sich die Sidebar mit den einzelnen Werkzeugen. Diese Werkzeuge können Sie auf geladene Messdaten im rechten, oberen Bereich unter Datensätze anwenden.

Messdaten können Sie über das Datei-Menü oder über Drag-and-drop auf den Datensätze-Bereich laden.

Unter Verlauf, im rechten Bereich unten, werden alle Schritte gespeichert und angezeigt, die Sie angefangen vom Laden der Dateien über die Anwendung der verschiedenen Werkzeuge bis zum Speichern von Dateien vorgenommen haben. Sie können jederzeit zu einem vorherigen Schritt zurückkehren, indem Sie den entsprechenden Eintrag im Verlauf anwählen. Alle Fenster zur Darstellung von Messdaten, die Sie unter Betrachten sehen können, werden entsprechend des aktiven Verlauf-Schrittes aktualisiert.

Datensätze und Verlauf

Im Bereich Datensätze im Hauptfenster können Sie jederzeit Informationen über die Messdaten, wie. Anzahl der Farbfelder, Farbmodel (Lab, CMYK, RGB, Multicolor) und Art der Messdaten (Farbmetrisch = Lab, Spektral = Remission) nachlesen.

Verlauf

Alle auf die jeweiligen Messdaten verwendeten Werkzeuge werden im Verlauf angezeigt. Jeder dieser Schritte kann aktiviert werden, um Veränderungen rückgängig zu machen, nachzuvollziehen und kontrollieren zu können.

Verlaufslog und Mittelwertbildung speichern

Verlaufslog speichern ist unten rechts im Hauptfenster verfügbar und speichert alle Änderungen an allen Dateien in einem detaillierten PDF-Dokument. Nach einem Doppelklick auf einen Eintrag im Fenster Verlauf erscheint ein Dialog, der die Einstellungen anzeigt, die in genau diesem Schritt auf die Daten angewendet wurden. Dieser Einzelschritt kann mit Verlaufslog speichern gespeichert werden.

Mitteln

Das Mittelwert-bildungsprotokoll enthält detaillierte Berichte mit Beispielfarben (ähnlich der Report erstellen-Funktion). Es vergleicht die gemittelten Daten und stellt Statistiken für die Prozesskontrolle bereit, z. B. die Standardabweichungen (sigma) für Dichte, dE und dH/dL. Dadurch werden Farben mit großen Abweichungen einfach erkennbar. Bei einer rein visuellen Überprüfung der Werte wäre dies nicht so deutlich.

Messdaten analysieren und vergleichen

Die beiden großen Knöpfe am unteren Fensterrand des Hauptfensters öffnen die jeweiligen zusätzlichen Fenster zur genauen Ansicht und Analyse der Messdatei (Betrachten) und/oder zum Vergleich mehrerer Messdateien bzw. zum Vorher-Nachher-Vergleich (Vergleichen) einer Messdatei.

2D-Ansicht mit Farbfiltern

Mit Hilfe der Farbfilter können in der 2D– und der 3D-Ansicht ausgewählte Farben hervorgehoben werden. So sehen Sie sofort, wo sich die entsprechend ausgewählten Farben im Testchart-Layout befinden und können z. B. die Völltöne, Grenzwerte, Primärfarben, Sekundärfarben, das Weiß oder Schwarz einfach erkennen.

3D-Ansicht

Die Farbfilter sind auch in der 3D-Ansicht verfügbar und Sie können den Farbkörper durch Klicken und Ziehen in die gewünschte Richtung drehen.

TWZ-Ansicht

In dieser Ansicht können die Tonwertzuwachskurven (TWZ) genau analysiert werden. Wenn der TWZ-Reiter während einer Editierung der Kurven oder einer anderen Korrektur, die sich auf die Tonwertkurven auswirkt, geöffnet ist, kann das Ergebnis der Korrektur hier sofort betrachtet werden. Die Darstellung der Kurven erfolgt entweder nach Murray-Davies oder nach ISO 20654 (SCTV).

Spinnennetz-Ansicht

Hier sehen Sie eine Aufsicht auf den Farbraum im a*-b*-Diagramm. Die gemessenen, bzw. durch die Optimierung errechneten Farbwerte sind in einem spinnen-netzartigen Gitter dargestellt. Auch hier können, wie in allen anderen Ansichten, im Betrachten-Dialog durch Auswahl einer Bearbeitungsstufe im Verlauf die Änderungen z. B. einer Messdaten-Glättung verfolgt werden.

Kurven-Ansicht

Im Kurven-Reiter können Sie sich die Linearitätskurven von Weiß zur 100 %-Volltonfarbe für alle Primärfarben, auch für Multicolor-Daten, ansehen. Dies ermöglicht die Linearität der Verläufe zu beurteilen und Unhomogenitäten zu erkennen.

Systemvoraussetzungen
macOSX®

  • macOS® X, macOS® X Server Version 10.7.5 oder höher (ausschließlich Intel)
Windows®

  • Windows® 10, ‚Home‘, ‚Pro‘ oder ‚Enterprise‘
  • Windows® 8, (‚Core‘), ‚Pro‘ oder ‚Enterprise‘
  • Windows® 7, ‚Home (Basic oder Premium)‘, ‚Professional‘, ‚Ultimate‘ oder ‚Enterprise‘
  • Windows® XP SP3, ‚Home‘ oder ‚Enterprise‘
  • Windows® Server 2016
  • Windows® Server 2012
  • Windows® Server 2012 R2
  • Windows® Server 2008
  • Windows® Server 2008 R2
  • Windows® Server 2003, ‚Standard‘, ‚Enterprise‘ oder ‚Datacenter‘

Hardware

  • Minimum Dual Core Processor (Quad Core oder mehr empfohlen)
  • Minimum 2 GB RAM (4 GB oder mehr empfohlen)
  • Minimale Bildschirmauflösung 1024×768 (1280 x 1024 oder höher empfohlen)

Besonderheiten


  • Unter macOS laufen CoPrA, ColorAnt und ZePrA im 64-Bit-Modus, wobei das Measure Tool eine Ausnahme darstellt und im 32-Bit-Modus läuft
  • Unter Windows läuft ZePrA im 64-Bit-Modus, CoPrA, ColorAnt und das Measure Tool laufen im 32- Bit-Modus
  • CoPrA benötigt wenig Arbeitsspeicher für die Berechnung von Profilen
Installieren

ColorAnt installieren

Systemvoraussetzungen

Mac OSX:

10.7.5 oder höher – (ausschließlich Intel)

Windows:

Windows XP, Vista, Windows 7, Windows 8, Windows 10

Die gelieferten Installationsprogramme installieren ColorAnt im Programme-Ordner Ihres Betriebssystems (Macintosh oder Windows). Mit einem Doppelklick auf das jeweilige Installations-programm starten Sie die Installation von ColorAnt.

Nachdem Sie die Lizenzvereinbarung akzeptiert haben, können Sie den Zielordner definieren und die Installation starten.

Computer-oder USB-Dongle-Lizenz

Eine Computer-basierende ColorAnt-Lizenz bezieht sich immer auf einen einzelnen Computer, auf dem ColorAnt installiert ist. Dies bietet sich beispielsweise für eine zeitlich begrenzte Testinstallation an. Ebenso sind diese Lizenzen von Vorteil, wenn der Computer keinen USB-Anschluss besitzt oder ein USB-Dongle nicht erwünscht ist, z.B. bei einem Server.

USB-Dongle-Lizenzen funktionieren mit einem speziellen ColorAnt USB-Stick. Der ColorAnt USB-Dongle kommuniziert mit der entsprechenden ColorAnt-Lizenz und erlaubt es, ColorAnt auf unterschiedlichen Rechnern zu benutzen. Dabei ist es erforderlich, dass der USB-Dongle am jeweiligen Rechner angeschlossen ist, bevor ColorAnt gestartet wird.

 

Anfordern einer Demolizenz

 

Demolizenz anfordern

Sie können für ColorAnt eine 14-tägige Demolizenz anfordern, um sich einen persönlichen Eindruck von ColorAnt zu verschaffen.

Um eine Testlizenz anzufordern, folgen Sie bitte den nachfolgenden Schritten:

1. Klicken Sie auf Registrierung in der unteren, linken Ecke der Sidebar im Hauptfenster.

2. Gehen Sie nun auf den Reiter Demolizenz anfordern.

3. Geben Sie alle erforderlichen Informationen ein.

4. Sobald Sie Ihr Land eingegeben haben, zeigt ColorAnt Ihnen eine Liste unserer Händlern in Ihrem Land.
Wählen Sie einen Partner aus und klicken Sie auf Anfrage direkt abschicken. Die gewünschte Demolizenz wird Ihnen innerhalb weniger Minuten an die angegebene Emailadresse gesendet.

5. Speichern Sie die in der Email enthalten Lizenzdatei (erkennbar an der Endung *.lic) auf Ihrem Rechner.

6. Im Reiter Lizenzdetails auf der Registrierungsseite können Sie die Lizenzdatei laden und somit ColorAnt aktivieren.

Unter Lizenzdetails sehen Sie das Ablaufdatum der Lizenz.

Einschränkungen einer ColorAnt-Demolizenz

Die ColorAnt-Demolizenz ermöglicht Ihnen für 14 Tage alle Funktionen zu testen. Lediglich das Speichern und Exportieren von Daten ist nicht möglich.

ColorAnt bestellen

Wählen Sie eines unserer ColorAnt-Pakete (Beschreibung auf Seite 8), klicken Sie auf ColorLogic Produkt kaufen…, in der unteren rechten Ecke auf der Registrierungsseite.

Sie werden automatisch auf unsere Kontaktseite weitergeleitet und können dort einen für Sie zuständigen Händler auswählen. Klicken Sie einfach auf dessen Namen, und Sie werden auf die Webseite des Händlers weitergeleitet, wo Sie seine Kontaktinformation finden und sich mit ihm in Verbindung setzen können.

Eine permanente Lizenz installieren

Sobald Sie ColorAnt gekauft haben, wird Ihnen Ihr ColorLogic-Händler eine permanente Lizenz schicken. Dies kann wunschgemäß entweder eine Computer-basierte oder USB-Stick-basierte Lizenz sein (lesen Sie zu den Unterschieden bitte die vorherigen Erläuterungen).

Die permanente Lizenz-Datei erkennen Sie an der Endung (*.lic) und muss im Registrierungsfenster im Reiter Lizenzdetails geladen werden.

Nachdem Sie die Lizenz geladen haben, können Sie unter Lizenzdetails die freigeschalteten Module nachlesen.

ColorAnt - Aufbau und Arbeitsweise

Mit ColorAnt arbeiten

Das Hauptfenster von ColorAnt ist in drei Bereiche aufgeteilt. Links befindet sich die Sidebar mit den einzelnen Werkzeugen. Diese Werkzeuge können Sie auf geladene Messdaten im rechten, oberen Bereich unter Datensätze anwenden. Messdaten können Sie über das Datei-Menü oder über Drag-and-drop auf den Datensätze-Bereich laden. Unter Verlauf, im rechten Bereich unten, werden alle Schritte gespeichert und angezeigt, die Sie angefangen vom Laden der Dateien über die Anwendung der verschiedenen Werkzeuge bis zum Speichern von Dateien vorgenommen haben. Sie können jederzeit zu einem vorherigen Schritt zurückkehren, indem Sie den entsprechenden Eintrag im Verlauf anwählen. Alle Fenster zur Darstellung von Messdaten, die Sie unter Betrachten sehen können, werden entsprechend des aktiven Verlauf-Schrittes aktualisiert.

Automatische Messdaten-Optimierung

Laden Sie Ihre Messdaten und starten Sie die automatische Messdaten-Optimierung indem Sie Automatik anklicken und mit OK bestätigen.

Die verwendeten Werkzeuge können Sie im Verlauf nachverfolgen. ColorLogic empfiehlt einen Report für detaillierte Informationen zu erstellen.

Manuelle Messdaten-Optimierung

Öffnen oder Importieren von Messdaten

Messdaten können Sie auf unterschiedlichste Weise in ColorAnt in den Bereich Datensätze laden oder importieren. Im Datei-Menü finden Sie dazu die Optionen Öffnen, Zuletzt benutzte Dateien und Vordefinierte Daten und zudem die Werkzeuge unter Import/Export von Daten. Zudem können Sie vorhandene Messdaten einfach per Drag-and-drop auf den Datensätze-Bereich ziehen.

Messdatensätze können mit Hilfe des Messen-Werkzeug erstellt und an ColorAnt übertragen werden. Sie befinden sich im Ordner Messdaten in Ihrem Benutzerverzeichnis unter Dokumente/ColorAnt.

Der Bereich Datensätze zeigt Ihnen wichtige generelle Informationen über Ihre Messdatensätze, wie z. B. Anzahl der Farbfelder oder Farbmodell.

Auf die von Ihnen selektierte(n) Datei(en) anwendbare Werkzeuge werden farbig dargestellt, während die Werkzeuge, die nicht angewendet werden können, ausgegraut sind. Per Rechtsklick im Datensätze-Bereich, öffnet sich ein Kontextmenü, das die anwendbaren Werkzeuge und Optionen für die selektierten Messdateien auflistet und Ihnen einen Schnellzugriff auf die verfügbaren Werkzeuge erlaubt. Werden mehrere Messdateien geladen, können Sie eine oder mehrere Dateien selektieren.

Messdaten analysieren und vergleichen

Die beiden großen Knöpfe am unteren Fensterrand des Hauptfensters öffnen die jeweiligen zusätzlichen Fenster zur genauen Ansicht und Analyse der Messdatei (Betrachten) und/oder zum Vergleich mehrerer Messdateien bzw. zum Vorher-Nachher-Vergleich (Vergleichen) einer Messdatei.

Das Betrachten-Fenster ermöglicht eine 2D, 3D, Spinnennetz und TWZ-Kurvenansicht der Messdaten.

Mittels Vergleichen können Sie die Veränderung Ihrer Messdaten im direkten Vergleich vor und nach der Optimierung nachverfolgen, z. B. Glätten von Daten. Wählen Sie im linken Drop-down-Menü die Original-Messdatei vor der Verarbeitung und rechts die Datei nach der Verarbeitung aus. Mit Hilfe der Regler Markieren von und Markieren bis heben Sie die Farbfelder hervor, die in einem bestimmten Delta E-Bereich liegen sollen. Im Drop-down-Menü Vergleichsmodus wählen Sie die Farbabstandsformel aus (Delta-Auto, DeltaE-76 oder DeltaE-2000).

Speichern und Exportieren von Messdaten

Sobald Sie ein Werkzeug benutzt haben, wird der Name der verwendeten Messdaten durch den Werkzeugnamen ergänzt.

Ihre optimierten Messdaten speichern Sie im Datei-Menü Speichern unter. Ebenfalls im Datei-Menü befinden sich Speicheroptionen, um Spektraldaten nach Lab oder Dichte zu konvertieren und zu exportieren.
Auch können Spektraldaten als CxF/X-4 und Messwerte als XYZ-Werte exportiert werden.
Messdaten können in verschiedenen Formaten gespeichert werden: als Textdateien (*.txt), CGATS XML Dateiformat (*.xml), als Named ICC Profile (*.icc), als Color Exchange Format (*.cxcf), Photoshop Palette (*.aco), Adobe Swatch Exchange (*.ase) und als CSC-Dateien (*.csc).

Vorher/Nachher-Vergleich beim Bearbeiten von Daten

Report-Funktion

ColorAnt bietet Ihnen eine umfangreiche Report-Funktion zur Datenanalyse. Diese beinhaltet auch Empfehlungen zur Verbesserung der Messdaten, die Möglichkeit ein eigenes Logo einzufügen und den Report-Titel anzupassen. Die Reports können entweder als PDF- oder XML-Datei abgespeichert werden.

ColorLogic empfiehlt die Report-Funktion sowohl bei den ursprünglichen, als auch bei den korrigierten Daten zu benutzen, um die Änderungen nachzuvollziehen.

Daten-Import und -Export

Individuelles Chart

Um ein individuelles Testchart zur Profilerstellung für alle von CoPrA unterstützten Farbräume zu erstellen, wird zuerst eine Referenzdatei mit den entsprechenden Gerätefarbwerten benötigt. Das Werkzeug Individuelles Chart ist dafür gedacht, genau diese Referenzdatei zu erstellen.

Folgende Farbräume werden in ColorAnt M unterstützt:

Grau, RGB und CMYK: Die Referenzdatei bestimmt die Anzahl der Farbfelder. Wählen Sie die passende Anzahl aus, klicken Sie auf OK und bestimmen Sie den gewünschten Farbraum.

Linearisierung:

Wir haben ColorAnt um ein „Experten-System“ erweitert, das Ihnen Richtlinien für typische Anwendungsfälle gibt. Unter Modus definieren Sie, ob die Charts für Profilierung, Flexo Profilierung, Profilupdate oder Linearisierung benötigt wird.
Die Option Anzahl Felder beantwortet die häufige Frage nach der erforderlichen Anzahl der Felder für das gewünschte Testchart.

Einstellungen für Testcharts gezielt festlegen

Ausführliche Informationen zu dem Thema Linearisierung finden Sie in der Online-Hilfe.

In ColorAnt L werden zusätzlich noch Multicolor-Farbräume unterstützt:

Wählen Sie den gewünschten Farbraum, um z. B. ein 7-farbiges Profilierungs-Chart zu erzeugen. ColorAnt verwendet vordefinierte Farben für die Kanäle, die Sie jedoch frei verändern können. Mit der Pipetten-Funktion können Sie die Farben und die Farbreihenfolge frei verändern. Wenn Sie z. B. die 5te Farbe Rot mit Grün austauschen wollen, so klicken Sie auf die rote Pipette und wählen aus dem erscheinenden Kontextmenü unter Farben die gewünschte Farbe aus, also hier Grün, indem Sie darauf klicken.

Um die Kanalbezeichnung der jeweiligen Farbe anzupassen, verwenden Sie das Bleistift-Ikon am rechten Rand des Dialogs und ändern den Kanalnamen nach Ihren Wünschen.

Hinweis: Um ein generisches Multicolor-Testchart zu erstellen, entscheiden Sie sich für die Kanalanzahl und legen die Farben und deren Bezeichnungen pro Kanal fest (mit oder ohne CMYK), so dass diese möglichst nahe an die von Ihnen verwendeten Farben kommen. Es ist bei der Wahl der Kanalfarben in der Referenzdatei nicht wichtig, genau den Farbton zu treffen, sondern nur die Art des Farbtons, damit die richtigen Farbkombinationen im Testchart erstellt werden.

Kanalnamen können frei gewählt werden

Nachdem Sie den Farbraum, die Kanalnamen und die Anzahl der Farbfelder definiert haben, klicken Sie auf den Start-Knopf um die Referenzdatei zu berechnen. Sie erscheint mit dem Gerätefarbraum und der Anzahl Farbfelder im Namen in der Sektion Datensätze. Speichern Sie die Referenzdatei unter Datei/Speichern unter falls Sie diese für die Verwendung in anderen Programmen zur Testchart-Erstellung aus Referenzdateien benötigen. Verwenden Sie Chart exportieren in ColorAnt für die Erstellung der Testchart-Bilddatei, wenn Sie das Testchart mit dem Measure Tool messen wollen.

Chart exportieren

Das Werkzeug Chart exportieren erstellt Testcharts aus Gerätefarbwerten (Referenzdateien) als PDF-, TIFF- oder PSD-Dateien für die Druckausgabe und die Messung der Farbfelder.

Individuelle Gestaltung von Testcharts

Das Fenster is in drei Bereiche aufgeteilt. Im oberen Bereich können Sie Voreinstellungen laden, sichern und löschen, der mittlere Teil dient der Definition von Chartgröße, Feldgrößen und Optionen und im unteren Abschnitt sehen Sie wie viele Bilddateien erzeugt werden. Dort befinden sich auch die Start und Schließen Knöpfe und das ?-Symbol um auf die Online Hilfe zuzugreifen. Auf der linken Seite des Fensters wird eine Vorschau der Charts angezeigt.

Das Werkzeug ist an die unterstützten Messgeräte, die unterschiedliche Anfiorderungen haben, angepasst. Bitte lesen Sie die Bedienungsanleitung Ihres Messgerätes um Besonderheit zu klären.

Sie können bei Chart exportieren auch den Gesamtfarbauftrag des exportierten Testcharts begrenzen. Standardmäßig sollte der Gesamtfarbauftrag auf der Maximalhöhe (400 % bei CMYK- und Multicolor-Testcharts) verbleiben. Sollten Sie in Ihrem Druckprozess oder der anschließenden Weiterverarbeitung Schwierigkeiten haben, so viel Farbe aufzubringen (z. B. im Keramikdruck), so reduzieren Sie hier den Gesamtauftrag auf den gewünschten Wert.
Das exportierte Testchart wird Ihren definierten Gesamtfarbauftrag nicht überschreiten.

Quick Start Vorgehensweise

Schritt 1: Selektieren Sie entweder eine Referenzdatei, die mit dem Werkzeug Individuelles Chart erstellt wurde oder wählen Sie eine andere vorhandene Referenzdatei, z. B. aus Datei/Vordefinierte Daten.

Schritt 2: Rufen Sie danach das Werkzeug Chart exportieren auf, um entweder eine Voreinstellung für Ihr Messgerät auszuwählen oder die Einstellungen für das Layout und das Spektralphotometer, mit dem Sie messen werden, individuell zu bestimmen.

Schritt 3: Legen Sie ggf. die Chartgröße, die Anzahl der Farbfelder, deren Höhe und Breite und Feldtrenner fest und klicken Sie auf den Start-Knopf, um das oder die Testcharts zu exportieren. Im Speichern-Dialog legen Sie den Dateinamen und das Format (PDF, TIFF oder PSD) fest.

Messen mit Measure Tool

ColorAnts Measure Tool ermöglicht Ihnen Messdaten direkt zu erfassen und automatisch zu importieren.

Wenn Sie Messdaten laden und Messen selektiert ist, greift das Measure Tool automatisch auf das zuvor gewählte Messchart und -gerät zurück.

Vermessen von Testcharts mit dem Measure Tool

So benutzen Sie das Measure Tool:

Schritt 1: Selektieren Sie eine Mess- oder Referenzdatei mit dem Layout des Testcharts, das Sie messen wollen unter Datensätze und klicken Sie auf Messen. Mit OK starten Sie das Measure Tool.

Schritt 2: Wählen Sie Ihr Messgerät unter Auswahl und klicken Sie auf Verbinden. Ein auf das Messgerät abgestimmter Dialog wird geöffnet und führt Sie durch die nächsten Schritte (mehr Informationen dazu finden Sie in der Online-Hilfe). Um ein anderes Messchart auszuwählen, wechseln Sie zum Reiter Chart. Um individuelle Charts auszuwählen, wechseln Sie unter Auswahl zum gewünschten Chart und Laden es.

Schritt 3: Wählen Sie in dem auf das Messgerät abgestimmten Dialog alle zusätzlichen Parameter aus (z. B. M1, M2 oder M0).

Schritt 4: Bestimmen Sie, wie gemessen werden soll, z. B. Zeilen- oder Spaltenweise.

Schritt 5: Sobald Sie den Messvorgang starten, werden die bisher ausgegrauten Farbfelder durch Messdaten ersetzt. Führen Sie den Messvorgang fort, bis alle Messdaten erfasst sind.

Schritt 6: Nachdem Sie alle Daten erfasst haben, können Sie diese mit einem Klick auf Übertragen direkt an ColorAnt senden.

Report erstellen

ColorAnt bietet Ihnen die Möglichkeit detaillierte Reports in Bezug auf Messdatenanalyse zu erstellen und empfiehlt Ihnen auch Korrekturen zur Verbesserung der Messdaten.

Anwender haben zusätzlich die Möglichkeit, den Report mit einem individuellen Logo und anderen Überschriften anzupassen. Reports können als PDF- oder XML-Datei abgespeichert werden.

Der ColorAnt-Report informiert Sie u. a. über optische Aufheller und zeigt Ihnen beispielsweise Tonwertzuwachskurven.

Erfahren Sie mehr über die sehr
hilfreiche Reportfunktion in der Online-Hilfe.

CxF/X-4 einbetten

Bettet CxF/X-4-konforme Spektraldaten in PDF-Dateien ein. CxF/X-4 einbetten ist nur verfügbar, wenn die im Fenster Datensätze ausgewählten Daten Spektraldaten enthalten, die den folgenden Standards entsprechen:

CxF/X-4b-Einzelfarbfeld-Charakterisierung (nur Vollton)

CxF/X-4a-Einzelhintergrund-Charakterisierung (Vollton und Gradient auf Weiß)

CxF/X-4-Vollcharakterisierung (Vollton und Gradient auf Weiß und Schwarz)

Einbetten von CxF/X-4-Messdaten in eine PDF-Datei

Quick Start Vorgehensweise

Das Werkzeug listet alle Sonderfarben der PDF/X-Datei auf, prüft, ob die Namen der Sonderfarben mit denen der CxF/X-4-Daten übereinstimmen und warnt bei Konflikten (Abb. 4.5).

Wenn die Sonderfarben übereinstimmen, klicken Sie auf Start.

Editieren

Redundanzen

Redundante Farbfelder, vor allem mit sehr unterschiedlichen Messwerten, können bei der Profilerstellung zu Fehlern führen. Korrigieren Sie dies, indem Sie gleiche Farbfelder mit gleichen, gemittelten Farbwerten hinterlegen.

Korrektur

Das Korrektur-Werkzeug erkennt Fehlmessungen oder “unlogische” Messwerte und ersetzt diese durch korrigierte Werte.

Messdaten glätten

Das Glätten-Werkzeug verwendet eine gutmütige Interpolations-Funktion um Unhomogenitäten in Ihren Messwerten zu glättet, unter Berücksichtigung der generellen Charakteristik. Mit Hilfe des Sliders können Sie die Stärke bestimmten. In der Automatik-Funktion wird einen 50 %-Stärke der Glättung verwendet.

Weiß-/Schwarzkorrektur

Ziel des Werkzeugs Weiß-/Schwarzkorrektur ist es Farbton, Sättigung und/oder Helligkeit des hellsten (typischerweise der Papier- oder Substratweißpunkt) oder dunkelsten Messwertes editieren zu können. Das Werkzeug wird auf eine einzelne Messwertdatei angewendet.

Korrektur von optischen Aufhellern

Schritt 1: Analyse

Im ersten Schritt erkennt das Werkzeug durch Analyse der Remissionskurve des Papierweiß, ob es sich um ein Papier mit optischen

Aufhellern oder z. B. nur ein blau eingefärbtes Papier handelt.

Schritt 2: Korrektur

Nur wenn ein optischer Aufheller erkannt wurde, wird eine Korrektur im zweiten Schritt ausgeführt. Die Korrektur lässt sich stufenlos über einen Regler einstellen und geht bei der 100 %-Einstellung so vor, dass ein ähnliches Ergebnis erzielt wird, wie wenn das Papier mit einem UVCut-Filter gemessen würde.

Tonwertkurven anpassen

Das Werkzeug Tonwerte ermöglicht die Tonwertzunahmen Ihrer Messdaten an gewünschte Tonwertzunahmekurven anzupassen oder die Graubalance zu optimieren (Abb. 5.1). Die Daten werden hier so korrigiert, als ob sie entsprechend einem Standard gedruckt wurden.

Tonwertkorrekturen können mit dem Tonwerte-Werkzeug mit drei verschiedenen Methoden optimal in Messdaten hinein gerechnet werden:

Korrektur gemäß gegebener Tonwertkurven

Geben Sie ein Standardprofil und die damit verbundene Tonwertkurven aus diesem Profil vor. Die Messwerte werden so angepasst, dass genau die gleichen Tonwertzunahmekurven wie bei dem von Ihnen bestimmten ICC-Profil erreicht werden.

Korrektur gemäß …:

Die Tonwertkurven werden so berechnet, dass sie den Graubalance-Bedingungen der G7-Graubalance oder der ISO 20654 entsprechen.

Korrektur gemäß TWZ-Zielwerten

Die dritte Möglichkeit Korrektur gemäß TWZ-Zielwerten ermöglicht sehr detaillierte manuelle Korrekturen an jedem einzelnen Farbkanal vorzunehmen. Dies kann auf CMYK- und Multicolor-Messdaten angewendet werden.

Umrechnen

ColorAnt bietet die Möglichkeit, aus Messdateien kleiner Testcharts (z. B. Kontrollkeile, Medienkeile) große Testcharts zu berechnen, um diese zur Profilierung zu nutzen. Bei manchen Druckprozessen, wie z. B. dem Flexodruck auf unebenen Materialien, ist es äußerst schwierig, einen von Artefakten freien Druck eines großen Testcharts zu erzielen. Hier ist es empfehlenwert mehrere kleine Testcharts, z. B. die ColorLogic-Reprofiler-Strips  auf einer Seite zu platzieren, diese zu messen, in ColorAnt zu mitteln und danach mit dem Umrechnen-Werkzeug auf ein großes Testchart hochzuskalieren.

Mitteln von Messdaten

Mit ColorAnt können Sie mehrere Messdateien des gleichen Testchart-Layouts mitteln. Für mehr Informationen bzgl. der verschiedenen Methoden empfehlen wir die Online-Hilfe.

Verbinden

Verbinden Sie verschieden große Testcharts mit unterschiedlicher Anzahl von Farbfeldern oder Testcharts, die in mehreren Teilen gemessen wurden, zu einem großen Testchart mit dem Verbinden-Werkzeug. Um eventuell mehrfach vorkommende Farbfelder in der zusammengefügten Messwertdatei zu entfernen, nutzen Sie anschließend das Werkzeug Redundanzen.

ICC-Umrechnung

Mit dem Werkzeug ICC-Umrechnung können Sie sowohl ICC-Geräte- als auch DeviceLink-Profile auf Referenzdaten anwenden, um damit synthetisch zu prüfen, welche Auswirkung eine ICC-Farbkonvertierung mit bis zu drei Profilen hat. Es werden dabei nur die ICC-Profile angezeigt, die zu den geladenen Daten passen.

CIE-Konvertierung

Dieses Werkzeug konvertiert Messdaten in eine andere Abmusterungsbedingung. So kann der Standard-Beobachter von 2 Grad auf 10 Grad geändert werden und/oder die Beleuchtung von der Standard-Beleuchtung D50 zu jeder beliebigen Lichtart umgestellt werden.

Primärfarben editieren

Mit dem Werkzeug Primärfarben editieren können Sie virtuelle Messdaten erstellen, indem Sie aus den vorhandenen Messdaten Primärfarben löschen oder verändern, das Papierweiß ändern oder auch weiteren Primärfarben hinzufügen. Normalerweise würden Sie für solche Operationen neue große Profilierungs-Testcharts auf Ihrem Drucksystem ausdrucken, um daraus neue ICC-Profile zu erstellen, was eine kostspielige und zeitaufwändige Angelegenheit ist. Das Werkzeug Primärfarben editieren benötigt stattdessen nur die spektralen Messwerte der auszutauschenden neuen Primärfarben. Mittels eines ausgeklügelten spektralen Farbmischmodells werden das Linearitätsverhalten und sogar überdruckende Farben berechnet und damit neue Messdaten generiert. Auf diese Weise können Sie schnell neue Charakterisierungsdaten und damit ICC-Profile für Ihre neuen Farbkombinationen erstellen.

Die möglichen Anwendungsfälle und Effizienzsteigerungen Ihrer Produktion lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Gezieltes Anpassen der einzelnen Farbkanäle

Ausgleich von Druckschwankungen: Ändert sich die Dichte und Farbe Ihrer Primärfarben im Vergleich zum Druck der Charakterisierungsdaten, so können Sie diese mit den Messwerten der neuen Primärfarben einfach austauschen.

Austausch des Papiers/Substrates: Wenn Sie mit den gleichen Farben jedoch auf anderem Papier drucken wollen, können Sie das Papierweiß in den vorhanden Charakterisierungsdaten ändern.

Austausch von Farben im Verpackungsdruck:

Erstellen Sie einfach neue Messdaten und damit ein neues ICC-Profil, indem Sie in den vorhanden Charakterisierungsdaten z. B. Cyan gegen ein Blau oder Rhodamine Red für Magenta austauschen, ohne ein großes Testchart auf dem Drucksystem drucken zu müssen.

Flexibilität für den Verpackungsdruck: Erstellen Sie aus einem vollständigen 7C-Datensatz, z. B. mit CMYK+Orange+Grün +Violett, unzählige hochwertige Farbkombinationen für unterschiedliche Anwendungszwecke. Extrahieren Sie die CMYK-Werte für den 4-Farbdruck, Kombinationen aus CMYK plus entweder Orange, Grün oder Violett oder auch Daten für den 6C-Druck. Stellen Sie sicher, dass der Druckprozess stabil arbeitet und verwenden Sie die Farbkombinationen, die Sie zur Erfüllung der jeweiligen Kundenaufträge benötigen.

Vergrößern Sie den CMYK-Umfang: Fügen Sie eine fünfte, sechste oder siebte Farbe zu Ihren CMYK-Messdaten hinzu, indem Sie nur einen kleinen spektral gemessenen Keil mit der gewünschten zusätzlichen Primärfarbe hinzufügen. 

Anpassen eines Farbkanals

Primärfarben editieren

Laden Sie die Charakterisierungsdaten eines Testchart-Drucks, welches Sie editieren möchten, in ColorAnt. ColorLogic empfiehlt zusätzlich die Messdaten eines weiteren Datensatzes mit der neuen auszutauschenden Primärfarbe zu laden. Diese Messdaten sollten am besten spektral gemessen worden sein, mindestens den Vollton und, wenn möglich, noch Abstufungswerte auf dem gewünschten Papier und auf Schwarz beinhalten.

Wählen Sie die zu ändernde Messwertdatei mit den Charakterisierungsdaten aus und klicken Sie auf Primärfarben editieren.

Papierweiß mittels Primärfarben
editieren austauschen

Austausch einer Primärfarbe: Um eine Primärfarbe auszutauschen, klicken Sie auf die Pipetten-Funktion der entsprechenden Farbe (siehe Beispiel eines Austauschs des Cyan-Kanals). Wählen Sie die neue Primärfarbe aus einer weiteren geladenen Messdatei aus, indem Sie auf diese Farbe klicken. Bestätigen Sie Ihre Änderungen mit dem Start-Button.

Hinweis: Um bestmögliche Qualität zu erreichen, empfiehlt ColorLogic die Verwendung von Spektraldaten. Alternativ, und wenn Sie keine zusätzliche Messwertdatei mit der neuen Primärfarbe haben, können Sie den gewünschten neuen Lab-Wert auch in das Zahlenfeld eintippen. Die Genauigkeit dieser Ersetzung ist dann jedoch nicht so gut, wie wenn Sie spektrale Werte importieren.

Die großartigste Funktion beim Import von Daten aus einer anderen Messwertdatei spielt sich für Sie unsichtbar im Hintergrund ab. Wenn die Daten vorhanden sind, dann werden nicht nur der spektrale Volltonwert, sondern auch Abstufungswerte und Überdruckinformationen übernommen und zur Berechnung hinzugezogen. Wenn Sekundärfarbkombinationen in den Messwerten vorhanden sind, so erlaubt die Option Sekundärfarben anpassen, diese in die Berechnung miteinzubeziehen. Sie können zudem die Druckreihenfolge bestimmen, die sich auf die Berechnung der übereinanderliegenden Farben auswirkt. Je vollständiger die Daten sind, desto bessere Resultate erzielt die Farbersetzung. Falls Sie nur den Volltonwert zur Verfügung haben, so nimmt ColorAnt ein bestimmtes Druckverhalten an.

Austausch des Papiers/Substrats

Laden Sie neben der Messwertdatei mit den Charakterisierungsdaten eines Testchart-Drucks, welches Sie editieren wollen, eine weitere Messwertdatei, die die spektralen Messwerte des neuen Papiers/Substrates beinhaltet.

Wählen Sie die zu ändernde Messwertdatei mit den Charakterisierungsdaten aus und klicken Sie auf Primärfarben editieren.

Klicken Sie die Pipetten-Funktion bei Substrate/Papierweiß an und wählen einfach die gewünschte Messwertdatei aus. In Primärfarben editieren wird der Lab-Wert der neuen Primärfarbe angezeigt, so dass Sie sehen, dass eine Änderung erfolgt ist.

Bestätigen Sie Ihre Änderungen mit dem OK-Button und ColorAnt berechnet Ihre modifizierte Datei.

Kanäle hinzufügen

Laden Sie neben der Messwertdatei mit den Charakterisierungsdaten eines Testchart-Drucks, zu welchem Sie Kanäle hinzufügen wollen, eine weitere Messwertdatei, die die spektralen Messwerte der zusätzlichen Farbe beinhaltet.

Um diese Option nutzen zu können, benötigen Sie das ColorAnt L-Paket.

Quick Start Vorgehensweise

Schritt 1: Wählen Sie die zu ändernde Messwertdatei mit den Charakterisierungsdaten aus und klicken Sie auf Primärfarben editieren.

Schritt 2: Klicken Sie auf Kanal hinzufügen. Es entsteht ein neuer Dummy-Kanal mit der Bezeichnung Auto. Sie können den Namen jederzeit ändern.

Schritt 3: Um die Primärfarbe hinzuzufügen, klicken Sie auf die Pipetten-Funktion der neuen Farbe. Wählen Sie die neue Primärfarbe aus einer weiteren geladenen Messdatei aus, indem Sie auf diese Farbe klicken. Falls Sie den Kanalnamen ändern wollen, klicken Sie einfach auf das Bleistift-Symbol des Kanals am rechten Rand und geben den gewünschten Namen im erscheinenden Dialog Primärfarbenname editieren ein.

Schritt 4: Klicken Sie auf OK um den neuen Datensatz zu erzeugen.

Kanäle entfernen

In ColorAnt laden Sie die Charakterisierungsdaten eines Testchart-Drucks, in welcher Sie Kanäle entfernen wollen und gehen Sie zu Primärfarben editieren.

Deaktivieren Sie einfach die Checkbox vor dem entsprechenden Farbkanal und bestätigen Sie mit OK.

Der neue, reduzierte Datensatz wird erzeugt und die verbleibenden Kanäle neu berechnet.

Um diese Option nutzen zu können, benötigen Sie das ColorAnt L-Paket.

Farbeditor

Zum Bearbeiten von Farbfeldern und zur Verarbeitung von Farbkonvertierungen von Sonderfarben.

Optimieren von Farbwerten mit dem Farbeditor

Quick Start Vorgehensweise

Der Farbeditor ermöglicht:

• Farbfeldnamen, Lab-Werte (CIE) oder Gerätefarbwerte (DCS) zu bearbeiten.

• Vollständige Sonderfarben-Bibliotheken in ein Zielprofil zu konvertieren und zu optimieren (für die Farbräume RGB, CMYK oder Multicolor).

Um Sonderfarben in ein gewünschtes ICC-Zielprofil zu konvertieren laden Sie zunächst die gemessenen Sonderfarben in das Fenster Datensätze, zum Beispiel eine Pantone-Sonderfarbenbibliothek (oder eine beliebige Datei in einem unterstützten Dateiformat, wie CxF), und klicken Sie dann auf Farbeditor. Das erscheinende Fenster enthält auf der linken Seite eine Tabelle mit allen Farben der Datei und auf der rechten Seite alle Bearbeitungsoptionen. Wählen Sie ein ICC-Profil aus der Drop-down-Liste und einen Modus.

Drei Modi stehen zur Verfügung:

Höchste Genauigkeit – Proofen

Visuelle Genauigkeit – mehr Kanäle nutzen

So wenig Kanäle wie möglich verwenden

Die eingestellte dE00-Schwelle hebt Farben in der Tabelle mit einem Warnsymbol hervor, die den vom Benutzer definierten Schwellenwert überschreiten.

Wenn eine Farbe aus der Tabelle ausgewählt wird, werden die Gerätefarbwerte für jeden Kanal des ausgewählten Profils unter Zielwerte optimieren angezeigt. Standardmäßig werden die über das ICC-Profil berechneten Gerätewerte ohne Optimierung angezeigt.
Mit einem Klick auf dE76 oder dE00 können die deltaE-Werte für jede Farbe minimiert werden. Wenn Sie auf Automatisch klicken, wird die gewählte Berechnungsmethode angewendet, was in der Regel zu einer reduzierten Anzahl von Kanälen für eine bessere Druckbarkeit führt. Anwender können jede einzelne Farbe oder eine Reihe von Farben optimieren und sogar Gerätewerte manuell eingeben.

Mit einem Klick auf Start wird die gesamte Farbliste im Fenster Datensätze erzeugt, einschließlich der berechneten und optimierten Gerätefarbwerte. Diese Werte können für die weitere Verwendung in anderen Programmen in jedem von ColorAnt unterstützten Format gespeichert werden (CGATS TXT und XML, CxF3, Adobe ASE und ACO, Named Color ICC Profile oder GMG CSC).

R

ColorAnt M


STANDARDFUNKTIONEN


Darstellen, Vergleichen, Report erstellen


Korrektur, Glätten, Mitteln, Weiß-/Schwarzkorrektur, Aufheller, Umrechnen, Tonwert, Verbinden


MeasureTool

Vermessen Sie Testcharts in allen Farbräumen


Primärfarben editieren

Primärfarben für CMYK editieren


Individuelle Charts erstellen

Farbräume: Grau, RGB und CMYK


Farbeditor

Editieren von Farbfeldern in CMYK


CIE-Konvertierung

Standard-Beobachter editieren

R

ColorAnt L


Alle Funktionen von ColorAnt M


Individuelle Charts erstellen für Multicolor


Primärfarben editieren

Primärfarben editieren für
Multicolor


Multicolor-Charts verbinden


Farbeditor

Editieren von Farbfeldern

in CMYK und Multicolor


CxF/X-4 einbetten

CxF/X-4-Spektraldaten in PDF einbetten

ColorAnt | Registrierung

Registrierung

Aktivieren von Lizenzen und Anfordern von Demolizenzen

Registrierung

Lizenzdetails

Eine Computer-basierte Lizenz bezieht sich immer auf einen einzelnen Computer, auf dem die Software installiert ist. Dies bietet sich beispielsweise für eine zeitlich begrenzte Testinstallation an. Ebenso sind diese Lizenzen von Vorteil, wenn der Computer keinen USB-Anschluss besitzt oder ein USB-Dongle nicht erwünscht ist, zum Beispiel bei einem Server.

USB-Dongle-Lizenzen funktionieren mit einem speziellen USB-Stick. Der USB-Dongle kommuniziert mit der entsprechenden Software-Lizenz und ermöglicht es, die Software auf unterschiedlichen Rechnern zu verwenden. Dabei ist es erforderlich, dass der USB-Dongle am jeweiligen Rechner angeschlossen ist, bevor die Software gestartet wird.

Der Lizenzstatus der Software wird am unteren rechten Rand des Software-Fensters angezeigt. Somit wissen Sie, zum Beispiel bei Demolizenzen, wie lange eine zeitlimitierte Version noch lauffähig ist.

Bei einer erworbenen Vollversion wird der Lizenzstatus nicht am unteren Rand des Software-Fensters angezeigt. Im Registierungsdialog können Sie sich über den Registierungsstatus genauer informieren.

Eine vollständige Anleitung vom Download des ColorLogic-Produkts, der Installation und der Demolizenz-Bestellung finden Sie hier.

 

Eine Lizenzdatei für Multi-User-System

ColorAnt verfügt über eine Funktion zum vereinfachten Verwalten und Laden von Lizenzen für mehrere Anwender auf demselben Computer.

macOS

Speichern Sie die Lizenzdatei im ColorLogic-Ordner:

  • /Benutzer/Für alle Benutzer/ColorLogic/LicenseInstall.
  • Falls der Ordner noch nicht existiert, können Sie ihn selbst anlegen.
  • Achten Sie darauf, dass alle User Leserechte haben.
  • Beim Start prüft die Software, ob sich in dem angelegten Ordner eine passenden Lizenzdatei befindet.

Windows

Speichern Sie die Lizenzdatei im ColorLogic-Ordner:

  • C:\Users\Public\Documents\ColorLogic\LicenseInstall.
  • Falls der Ordner noch nicht existiert, können Sie ihn selbst anlegen.
  • Achten Sie darauf, dass alle User Leserechte haben.
  • Beim Start prüft die Software, ob sich in dem angelegten Ordner eine passenden Lizenzdatei befindet.

ColorAnt | Einstellungen

Einstellungen

Grundeinstellungen anpassen

Einstellungen ändern

Unter Einstellungen kann das grundsätzliche Verhalten der Software festgelegt werden.

Zeige Dichtewerte: Legt die Methode fest, mit der Dichte berechnet und im BetrachtenFenster und im Report angezeigt wird.

Tonwertberechnung: Ändert die Berechnung der Tonwertzuwachskurven im Reiter TWZ im Betrachten-Fenster.
Hinweis: Als Grundeinstellung verwendet ColorAnt die Berechnung der Kurven auf Basis von XYZ-Werten. Dieser Modus ermöglicht eine konsistente Darstellung der Kurven, sowohl für die Messdaten, als auch die Kurven, die aus dem resultierenden ICC-Profil entstehen. Wenn Sie die Checkbox in den Einstellungen deaktivieren, werden die Kurven nach der eingestellten Dichtemethode berechnet (wenn Spektraldaten vorliegen). Diese Kurven-Darstellung ist konsistenter mit der aus der Prozesskontrolle. Die XYZ- und die Dichtemethode sind keine guten Indikatoren dafür, wie TWZ-Kurven von Sonderfarben aussehen, da beide Methoden nicht gut mit Nicht-CMYK-Farben arbeiten. Nutzen Sie stattdessen die Kurven-Ansicht im BetrachtenFenster um die Kurven entsprechend der Farbmetrischen Linearität oder ISO 20654 (auch bekannt als SCTV) zu betrachten.

Reportbezogene Einstellungen: Hier kann der Titel des Reports und das angezeigte Logo im PDF-Report angepasst werden. Akzeptierte Bildformate sind TIFF, JPEG oder GIF im RGB-Farbmodell.

Allgemeine Einstellungen: Legt die Längeneinheit fest, die im Werkzeug Chart exportieren verwendet wird (entweder mm oder inch).

Änderungen werden durch OK bestätigt.

ColorAnt Hauptfenster

Hauptfenster

Zugriff auf alle Funktionen von einem zentralen Ort

Hauptfenster

Überblick

Das Hauptfenster von ColorAnt ist in drei Bereiche unterteilt.  Alle Werkzeuge befinden sich auf der linken Seite in der Sidebar und sind nach Funktionen gruppiert.
Messdaten werden im Abschnitt
Datensätze im oberen rechten Bedienfeld des Fensters angezeigt.
Korrekturen und Werkzeuge, die auf die Messdaten angewendet wurden, werden im unteren rechten Bedienfeld
Verlauf chronologisch aufgeführt.

Öffnen oder Importieren von Daten

Messdaten können entweder geöffnet (Datei > Öffnen) oder per Drag-and-drop in das Fenster Datensätze gezogen werden.
Hinweis: Wenn Messdaten in einem ICC-Profil gespeichert wurden (zum Beispiel in Profilen, die mit ColorLogics CoPrA erstellt wurden), können diese einfach per Drag-and-drop auf das Fenster Datensätze gezogen werden. Die Messwerte werden dann angezeigt. Wenn das Profil keine Messwerte enthält erscheint eine Meldung.

Vordefinierte Daten und zuletzt geöffnete Dateien sind auch über das Menü Datei verfügbar.
Messdaten können außerdem mit dem
Measure Tool erfasst und an ColorAnt übertragen werden. Vom Measure Tool erstellte Messdateien werden im Ordner Benutzername/Dokumente/ColorAnt/MeasurementData gespeichert.

Datensätze: Zeigt relevante Informationen über die Messdaten an: Anzahl der Farbfelder, DCS (Farbmodell: Lab, CMYK, RGB, Multicolor) und Messwerttyp CIE (colorimetrisch = Lab – spektral = Remission).

Verlauf: Zeigt die auf die Messdaten angewandten Werkzeuge und Korrekturen jedes Bearbeitungsschritts und ermöglicht es, zwischen verschiedenen Bearbeitungszuständen einer Datei zu wechseln. Durch einen Klick auf einen Eintrag im Verlaufsfenster (entweder oberhalb oder unterhalb des aktuellen Status) kann auf einen einzelnen Bearbeitungsschritt zugegriffen und dieser überprüft werden, zum Beispiel im Fenster Betrachten.

Nach einem Doppelklick auf einen Eintrag im Verlauf öffnet sich ein Fenster, das die Einstellungen anzeigt, die in genau diesem Schritt auf die Daten angewendet wurden. Diese Informationen können mit Protokoll speichern als PDF-Dokument gespeichert werden.

Bei der Mittelwertbildung von Dateien mit dem Werkzeug Mitteln hat dies einen zusätzlichen Vorteil: Das Mittelwertbildungsprotokoll enthält einen detaillierten Bericht mit Beispielfarben, der die gemittelten Daten mit allen Dateien vergleicht und nützliche Statistiken für die Prozesskontrolle liefert, zum Beispiel Standardabweichungen (sigma, 2 sigma, 3 sigma) für Dichte, dE und dH/dL. Dadurch werden Farben mit großen Abweichungen einfach erkennbar.

Verlaufsprotokoll speichern: Speichert alle Änderungen, die auf alle Dateien angewendet wurden, in einem PDF-Dokument.

Kontextmenü

Das Kontextmenü kann mit einem Rechtsklick auf eine ausgewählte Messdatei geöffnet werden und ermöglicht so einen schnellen Zugriff auf alle Werkzeuge der Sidebar und die Funktionen aus dem Menü Datei der Menüleiste.

Darüber hinaus enthält das Kontextmenü neben Funktionen zum Drehen und Spiegeln von Testcharts noch die folgenden Einträge:

Layout: Ermöglicht eine Änderung der Breite und Höhe der Farbfelder. So kann zum Beispiel die Anzahl der Zeilen eines Charts über die Höhe und die Anzahl der Spalten über die Breite festgelegt werden.
Löschen: Entfernt die ausgewählten Dateien aus dem Fenster Datensätze. Die Dateien werden jedoch nicht von der Festplatte gelöscht.
Verlauf löschen: Entfernt alle Einträge im Verlaufsfenster.

Vergleichen und Betrachten von Daten

Die erweiterten Anzeigeoptionen Vergleichen und Betrachten können am unteren Rand des Hauptfensters aufgerufen werden.
Am unteren Rand der Sidebar gelangen Sie über
Registrierung auf die Registrierungsseite, wo Sie Ihre Lizenz laden und verwalten können. In die Grundeinstellungen des Programms gelangen Sie über Einstellungen.

Sidebar

Verfügbare Werkzeuge der Sidebar werden hervorgehoben (wenn sie für die Anwendung auf Messdaten geeignet sind), ungeeignete Werkzeuge werden ausgegraut.

  • Das Werkzeug Automatische Messdatenkorrektur, befindet sich ganz oben in einer eigenen Gruppe. Die Automatik hat – je nach geladenen Daten – zwei unterschiedliche Funktionsweisen. Wenn nur eine Datei unter Datensätzen ausgewählt wurde, wird diese optimiert, wenn mehrere Datensätze selektiert wurden, werden sie gemittelt.
  • Unter Import/Export von Daten sind neben dem Öffnen von vorhandenen Messdaten über das Dateimenü verschiedene Optionen zum Erstellen von Messdaten verfügbar.
    • Individuelles Chart: Generiert eigene Referenzdateien für das Erstellen von Testcharts.
    • Chart exportieren: Ermöglicht es, aus Referenzdateien Testcharts für die Druckausgabe als TIFF-, PDF- oder PSD-Dateien zu erstellen.
    • Messen: Ruft das Measure Tool auf, mit dem Testcharts und Keile mit verschiedenen Messgeräten gemessen und direkt in ColorAnt übertragen werden.
    • Report erstellen: Erstellt eine umfangreiche Analyse Ihrer Messdaten als PDF- oder XML-Datei.
    • CxF/X-4 einbetten: Ermöglicht es, spektrale Messdaten von Sonderfarben in PDF-Dateien einzubetten, so dass andere Anwendungen diese Daten extrahieren oder verwenden können.
  • Die Werkzeuge zum Bearbeiten und Optimieren der Messdaten befinden sich in der Editieren-Gruppe.
    • Zur Messdatenaufbereitung ist eine bestimmte Reihenfolge der Arbeitsweise empfehlenswert: Sie sollten zuerst redundante Farbfelder bereinigen (Redundanzen), danach fehlerhafte Messwerte korrigieren (Korrektur) und zum Schluss die Messdaten glätten (Glätten). Diese Arbeitsweise ist in der obersten Reihe in der Editieren-Gruppe von links nach rechts abgebildet.
    • Weiß-/Schwarzkorrektur: Erlaubt das Editieren des Papierweiß- und des Schwarzpunktes einer Messwertdatei.
    • Den Effekt von optischen Aufhellern in Papieren auf die Messwerte passen Sie mit dem Aufheller-Werkzeug an.
    • Tonwerte: Erlaubt es, die Tonwertezunahmekurven anzupassen.
    • Umrechnen: Ist für die Umsortierung, die Lesbarmachung von Random-Testcharts oder auch für die Umskalierung auf komplett andere Testchart-Layouts gedacht.
    • Primärfarben editieren: Ist ein sehr leistungsstarkes Werkzeug, um Primärfarben und das Papierweiß in vorhanden Messwerten anzupassen, zu verändern oder zu erweitern.
    • Farbeditor: Ermöglicht das manuelle Bearbeiten von Farbfeldern und die bestmögliche Konvertierung von (Sonder)farben.
  • Die Gruppe Konsolidieren und konvertieren beinhaltet Werkzeuge für die Anwendung auf mehrere Messdaten und Sonderfunktionen zur Konvertierung.
    • Mitteln: Mittelt die Messwerte von vielen gleichartigen Testchartdrucken.
    • Verbinden: Verbindet die Messwerte mehrerer einzelner Testcharts zu einer neuen großen Messwertdatei.
    • ICC-Umrechnung: Wendet Drucker- und/oder DeviceLink-Profile auf Referenzdaten an, um Profiltests und Vergleiche durchzuführen.
    • CIE-Konvertierung: Ändert den Standard-Beobachter und die Lichtart.

Menüleiste

ColorAnt
Über: Ruft die Registrierung auf. Hier finden Sie Informationen zur Versions- und Build-Nummer.
Einstellungen: ColorAnt an Ihre Anforderungen anpassen: Hier können die Anzeige von Dichtewerten, die Tonwertberechnung, Reporteinstellungen und allgemeine Einstellungen festgelegt werden.

Datei

Unter Datei können Sie Daten öffnen, speichern oder in verschiedenen Formaten exportieren

Speichern unter: Ermöglicht das Speichern in den folgenden Formaten:

  • CGATS-Textdatei (txt)
  • CGATS XML-Datei (xml)
  • Named ICC Profile (icc)
  • Color Exchange Format (CxF3)
  • Photoshop Palette (aco)
  • Adobe Swatch Exchange (ase)
  • GMG CSC-Datei (csc)

Besonderheiten der Formate:

  • Named Color Profile sind spezielle ICC-Profile, die für Sonderfarbentabellen gedacht sind. Sie enthalten neben dem Farbnamen die CIE- und DCS-Werte.
  • ACO- und ASE-Dateien können entweder CIE- oder DCS-Werte beinhalten. Deshalb erscheint beim Speichern in eines der beiden Formate auch eine Meldung zur Auswahl, welche Daten gesichert werden sollen.

Duplizieren: Erzeugt eine Kopie der ausgewählten Datei.

Lab/XYZ/Dichte/CxF/X-4 exportieren: Daten können in folgenden Formaten exportiert werden:

  • Als Lab, XYZ, Dichte in Formate wie zum Beispiel CGATS Textdateien (txt) oder Color Exchange Format (CxF3)
  • Als CxF/X-4. Näheres zu diesem Format finden Sie in der Hilfe unter Export als CxF/X-4.

Verlauf löschen: Entfernt alle Einträge im Verlaufsfenster.

Hilfe

Online-Hilfe: Führt direkt zur Online-Hilfe (benötigt eine Internetverbindung).
Quick Start Guide: Führt zur Download-Seite des Quick Start Guides (benötigt eine Internetverbindung).
Was ist neu?: Führt zur Internetseite mit den Neuerungen und Fehlerkorrekturen in ColorAnt (benötigt eine Internetverbindung).
ReadMe: Enthält die Release Notes mit Kurzinformationen zu den neuesten Änderungen.
Registrieren: Hier können Lizenzen geladen und aktiviert werden, eine Demolizenz angefordert oder weitere Informationen zu Lizenzen eingesehen werden.
Prüfe auf Aktualisierung: Überprüft, ob eine neue Programmversion verfügbar ist (benötigt eine Internetverbindung).
Supportdaten speichern: Erstellt eine komprimierte Textdatei, die wichtige Informationen für den Support enthält.