Automatische Messdatenkorrektur

Zur Messdatenaufbereitung ist eine bestimmte Reihenfolge von Arbeitsschritten empfehlenswert. Bereinigen Sie zuerst redundante Farbfelder in der Messdatei, danach korrigieren Sie fehlerhafte Messwerte und zum Schluss glätten Sie die Messdaten. Durch die Automatik-Funktion wird diese Reihenfolge automatisch ausgeführt.

So wird’s gemacht:

  1. Laden Sie Ihre Messdatei, indem Sie sie auf den Bereich Datensätze ziehen oder mit Datei/Öffnen auswählen.
  2. Klicken Sie auf den Automatik-Button und im darauf erscheinenden Dialog auf den Start-Button.
  3. Sie können jeden Schritt im Verlauf verfolgen und dort einzeln anklicken und betrachten (wenn Sie den Betrachten-Dialog geöffnet haben) oder wieder rückgängig machen.
  4. Speichern Sie die optimierte Messdatei mit Datei/Speichern unter als neue Datei ab. Danach können Sie die optimierte Messdatei z.B. in einer Profilierungssoftware wie CoPrA zur Erstellung von hochwertigen ICC-Druckerprofilen verwenden.  

Die intelligente Automatik-Funktion erkennt anhand der Messdaten, was zu tun ist. So prüft sie bei Auswahl mehrerer Datensätze, ob die gleiche Anzahl Farbfelder vorliegt und mittelt die Daten, während bei der Auswahl einzelner Dateien oder mehrerer Dateien mit unterschiedlicher Anzahl an Farbfeldern die Optimierung der Messdaten vorgenommen wird.
Als erstes führt die Automatik-Funktion die Redundanzen-Korrektur (Redundanzen) aus, danach werden Fehler, ohne Anpassung der Überdruckeigenschaften, in den Messdaten korrigiert (Korrektur/Korrigiere fehlerhafte Messwerte) und beim Glätten wird eine 50% Einstellung verwendet. Dies führt zu optimierten Messdaten, die die Charaktereigenschaften des Drucks möglichst originalgetreu belassen und somit letztendlich zu besseren Profilen führen. Im beigefügten Screenshot sehen Sie die verwendeten Voreinstellungen.

Hinweis: Wir empfehlen die Messdaten aus dem Flexodruck manuell zu optimieren, da die Automatik Lichterbereiche glättet.